Indiana Tribüne, Volume 12, Number 231, Indianapolis, Marion County, 9 May 1889 — Page 1

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GNtssieVes.

Es ist begreiflich, daß die Regieruno gen Europas nicht offiziell an de? Pariser Weltausstellung sich betheilkzen, denn diese AuZstsllung wurde veranstaltet, zur Feier der großen französischen Revolu tion, in welcher der sogenannte dritte Stand, das Bügerthum sich gegen den Despotismus und den Adel empörte. Am 5. Mai 1739 traten in Versailles ie Generalstaaten zusammen. Seit 135 Jahren war diese ständische Vertretung nicht mehr einberufen worden und die Könige regierten absolut. Es wäre dem Hof auch nicht entfernt eingefallen, dieses Zugeständniß zu machen, wenn ihn nicht kläglichste Finanz-Noth dazu gezwungen hatte. In den letzten drei Jahren hatte der Minister Calonne die für jene Zeit ungeheure Summe von 630 Millionen geborgt und der Hof hatte nicht nur diese verpraßt, sondern eS war auch noch ein jährliches Defizit von 140 Mill. FrcS. da. DaS Volk war unmöglich noch höher zu besteuern. Man verlangte von allen Seiten die Einberufung der Generalstaaten, in den Provinzen kam cs bereits zu Auffänden, mit welchen die bereits gänzlich verrottete königlich? Macht nicht fertig wrden konnte. Der Adel und die Geistlichkeit, denen nun zum ersten Mal Steuern abgefordert wurden, ßeriethen in Wuth und die Privilegirten schlössen sich dem dritten Stand in der Forderung der Einberufung der Stände an. Diesem Druck konnte der Hof nicht widerstehen und am 5. Mai 1769 tratm die Generalstaaten in Sitzung. Aber nicht in der alten Weise ! Früher hatten sie getrennt, in verschiedenen Sä len verhandelt und das Votum jzdeö Standes bildste eine Einheit. Da Ade! und Geistlichkeit in der Regel zusammen hielten, sd wurden die Bürgerlichen über stimmt. Die Privilegirten bauten auf diesen Modus. Sie hatten daher auch gar nichts dagegen einzuwenden, als den Bürgern durch Dikret tlm doppelt so starke Vertretung o!S ihnen zugestanden wurde. Aber die Bürgerlichen weigerten sich. nach dem früheren McduS zu verhandeln ; sie weigerten sich sozar, Zuschriften an den dritten Stand" entgegen zu nehmm. Sie warteten einfach, bis der Adel und die Geistlichkeit zu ihnen kamen. Und sie kamen : am 17. Juni organi sirte sich die Vertretung des dritten Stan des und erklärte sofort, daß ohne ihre Zu stimmunZ Steuern nicht erhoben werden können. Vergeblich drohte der König; draußen stand das rkvowtwnäre Volk ; am 23. Juni gab dis Geistlichkeit nach. am 27. Juni trat der Adel in die Ratio nalversammlung, die von den Bürgerli chen in Folgs ihrer Mehrheit und deö UebertrittS eims Theiles deS Adels und der Geistlichkeit beherrscht wurde. Die Bürger-Klasse hatte gesiegt; sie war die herrschende im Staat geworden und .verstand ihre Herrschaft zu behaup ten. Nicht ein Tropfen Blut war ge flogen und die Revolution war fertig. Die Kämpfe, welche später kamen, waren auf die Abwendung der Contre-Revolu tion gerichtet, welche der geschlagene Geg ner mit Hilfe des Auslandes inscenirte. Hätten nach dem Siege deS Bürger thums die vorher herrschenden Gewalten sich gefügt, so wäre kein König geköpf worden und es hätte sein; Schreckens tage gegeben. Marat und Robespierrs wären nicht an die Oberfläche gckommm und es wäre kein Blut geflossen. Die Feinde de? Freiheit schreiben dw Schrecken der Jahre 1739-1793 auf Rechnung de? Revolution. ES ist dieS eine Entstellung, eine Fälschung. Die Schrecken müssen auf das Conto der Ge gen-Revolution gesetzt werden, welche? von den beiden ersten Ständen, dem Ade! und der Geistlichkeit m Szene gesetzt wur den, um die verlorenen Privilegeien wie der zu erlangen. Die Machthaber in de? französischen Republik haben Recht, wenn sie die Re Volution von 1739 seiern. Ihr Stand hat.damalS gesiegt, der bürgerliche Stand, der dritte in der Monarchie ist heute der erste in Frankreich.' Aber seitdem ha sich ein vierter, resp, em zweiter Stand herausgebildet. Das ist der Arbeiter stand. ES ist daS kein durch daS Gesetz geschaffener Stand, er ist durch Lkono mische Verhältnisse entstanden. Vor hundert Jähren theilte daS Gesetz die Menschen?in Stände und Klassen. Die Habenichtse, die Proletarier und die höririgen Bauern zählten überhaupt nicht

mit. Heute fühlen sie sich als Menschen und Staatsangehörige, gerade wie daZ Bürgerthum vor hundert Jahren. Wird der Stand, der vor hundert Jh ren die Privilegien der oberen Stände zu Boden geworfen, die Süuätion begreifen lernen und darnach handeln ? Einßweilen berechtigt nichts zu solcher Hoffnung.

JramuaQriQt

W,tekausichla. Für Jndlana: EchöneS Wetter, am Fnitag leichter Regen. Wie es in amerikanischen A N' stalten zugeht. Chicago. 8. Mai. Im Kttikge richt wurde heute eine Petition um Ein setzung eine gerichtlichen VirwalttrS für die Akstalt für Unheilbare eingereicht. ! worin mehrere Mitglieder deS Dirtkto! riumS derselben und ein entlassener 3"lasse Namens Geo. B Bonham Ankla gen wegen kaum glaublich grausamer Behandlung r Insassen gegen die Verwalterin Carsline S. Barlow erhoben haben. Lztztere wird der Unihrllchkeit, Virletzung der AnstandSregeln. Mangels an gehöiiger Aufmerksämknt und Erau szwkeit gegen Patienten beschuldigt Die Barlow vttstthf nichts von Midi. zw. behandelt aber Patienten trotzdem, und lktztert kfahren eine schlechtere Behandlung als die Insasse dS Armkn hauseS. Sie erhaltea schlechte und unzutti cher t Nahrung und werden je nach dem Belieben der Feau Barlow behandelt. Die Zustände der Anstalt sind grauenhaft, alle Aerzte haben sich von derselben zmückgezogm." Ein Patient NamenS JaS Bottkn ist geradezu durch die Wär ler dcr Anstalt mit Vorsissen der Ber wslterin Barlow ermordet worden, na türlich behauptet sie der Tod sei durch einen unglücklichen Zusall ersolgt. Die Schwindsüchttge Annie Gastzsson mukdt von der Barlow mibhandelr. Sine Wär knin brachte der Kcanken Egen, riß fit aus dem Bttk und wais ihr den Teller hin. Annie dlich in Folge d,ssm zwei Stnnden uhRwätig. Der BorfaN nurde der Barls gemeldek, welche der TLSrtttin nicht einmal eia Rügeertheilte. Die Petition ethä!t ro h Nr ÄnZchul. diaunkien, wonach mehrere Patienten in ilg, graasamer Behandlung glstsrbtn stnd. Der Richter Tuley entschied, vor Gemähruna der P?ttto erst die aldeee Sei? hören. " -j -" Amerikanisch. Kalarn a z o o. Mich., 3. Mai. heute Abend suhr in der Wlst Maln Straße eine Rzngir'Lokomotivk mit vol ler Geschwindigkeit in einen mlt Passa gieren gisäJUn Str ßznbahnwazen. In einem AugendttZ wir der Wagen zertrÜÄMtit urd die Pssagtcre wurden nach allin Richtungen geschZeudelt Sech d!ieb.-n todt und mehrere wurden schwer vkklktzt. De? Cyelon. H u t ch i n s o n. KansaS. S Ma!. Weitere Details über den furchtbaren Cyclon in Sksfsord und Pratt County ergeben, daß dlcß eine Person sofort ge tSdttt wurde. Die Zahl der Verletzten aber ist groß und viele der Verätzungen sind sehr schwer, manche tSMch. Mh rere Häuser wurden zu Atomen zerschmet tert. Die Amt und die Bewohner der Umgegend leisttn jede mögliche Hilfe. Gegen den Bi ndsade nT r u st. Springsield. 3 Mai. Die Ls giSlatur beaultr,U' vr einiger Zeit die ZuchthauSCoMM ssäre. darüder zu de richten, od eS möglich sei, den Kamps der Farmer gegen den Bindfaden 'Trust dadurch zu untezst'ltzm. daß Bindfaden imZuchtbauss fabriznt wird. Die Com missäre bzrichttttn heute, daß dieS kehr gut gthe und deß eine Fabrik, welche 75 StrSfliNAk beschäftigt, ein Dritte! dkS im Staate gebrauchten Bsndsaden zu ptt Pfd. herstellen könne. Anklagen niedergeschlagen. Chicago. 8. Mai. Die Anklagen gegen Capel und Sevc, welche mit Hr) nek der BerschwSrunz gegen die Richter Gary und Grinnell und den Polizeiin spektor Bonfield wegen der anarchistischen Prozess: beschuldigt waren, wurden heute wegen BeweiSmangelS niedergeschlagen. Hronek wurde bekanntlich fctfcuesm zu zwölf Jahren Zuchthaus verurthellt. Eine schnelle Fahrt. New V o r k. 8. Mal. Der Dampfer City of Parli" von der Jnman Linie, der heute in Sandy Hook ankam, hat bis i'tzi die schnellste Fahrt über den Ocean gemacht. Er brauchte fünf Tage und 23 Stunden. ES ist duS dle erste Fahrt welche in weniger als sechs Tagen gemacht wurde.

A nice tirnein Aussicht. Rocksord, 33.. 8. Mai. Rev. Schweinsulth steht an der Spitze einer religiösen Sekte, denn Angehörige sich Bktwaniten nennen, und welche Schwein surtb alZ den Christus verehren. Die Weißkappen sandten dtm neum Propheten eine Warnung zu. Sie drohten ihm mit Ruthen Thnr und Federn, wenn er sich nicht auS den Staube mache. Auch süaten sie die liebenöwürdlae Drobuna

bet. daß sie ihn lebtndkg braten wollten.! Sazweinsurto hat n unve und ??euer Waffen gekauft, hat einen Wächte? ange stellt und will die Geschichte .suZfechten." i3 ' Ver Qeöe! ' Ein Diner Berlin. 8. Mai. Den omerikanischkn Dtlegalen-zu Shrm wurde Utit im Kaistkhof ein robS Diner veran galtlt, an welchem Gras jjnbm BiSmarck theilnahm. Entrüstung. London. 8. Mai. liehe daS Ber. fahren de GeneralanmalteZ Webster in dem Kreuzverhör Parmllj herrscht ollge. meine Entrüstung selbst unter den Konse? vativen. Sie sind der Ansicht, deß Webster Rigorosität und Unttfl chkeit der Regierung nur nachtheilig sein kann. Schwer bestraft. Berlin. ö. Mri. Aus Beranlüssang der amerikanischen Regierung wurden mehrere Fabrikanten in Nürnberg, welche Spielmarken, dle eine ?!achahmung deutscher und amerikanischer Münzen waren, angefertigt und verlaust hatten. prozesstrt und schwer bestraft. Die Nach ahmung amerikanischer Münzen konnte nicht nachgewiesen werden, wohl aber die deutscher. GSlffSuchri?Ss-U' Ängekommen in : New Bork: .State of Jndiana von Glasgow. .Westerland von Ant" werptn, .Bohemia- von Hamdk.:g - Philadelphia: Nkderland" von Antwerpen. Hamburg: .Paula von Phile delphia. Die City ok Rom passtete Brow H:ad um 6 Uhr 50 Morg. am 8. Ma, dle .City os New York kam am 3. Mol um 4 Uhr 30 Morg. in QaeenStown an und die .Teave pawrte um 4 Uhr Nach mittag? am 8 Mai Lizzard Point. tt? VuSlandl. Aus Bern wird über elttkN Vorfall berichtet: Die Bataillone 73 flhurgauZ, L0 (St. Gallen) und 4 (Appenzell A.-Nh.) hatten am 11. April zwischen Sulgen, Leimbach und OpfersHöfen eine Gefechtsübung. Da ertönte 9 Uhr das Signal zum Feuereinfletten durch die beiden Feuerlinien. Im Ba, taillon 73 war Wachtmeister Gottfried Leiser von Steckborn durch einen Schuß in den Hals sofort getödtet worden. Ebenso wurde in der Feuerlinie der Soldat Schenk von Hard bei Weinfelden durch einen Schuß am rechten Vorderarm verwundet. Dle. sofort angestellte Untersuchung ergab, daß die verhängnitzvollen Schüsse nur von der Richtung gekommen sein konnten, wo die erste Section der ersten Compagnie des Bataillons 84 stand, nämlich vom äußersten linken Flügel der südlichen Feuerlinie. In jener Sektion wurde nun sogleich eine peinliche Untersuchung der Gewehre und der Tor nister voraenommen. und bei einem Manne fanden sich in der Tasche der im Tornister einqepackten Hosen zwei scharfe Patronen. Kerner wurden an einer anderen Stelle fünf fcharfe Patronen gefunden, die ein Soldat vermuthlich dort weggeworfen hatte. Dieser letzte Fundort lag zur Unglücks statte in einem folchen Verhältniß, daß man kaum annehmen konnte, daß die Schüsse von hier abgegeben worden waren. Sichere Anhaltsvunkte, wer de? Schuldige fei, sind bis letzt noch nicht ermittelt worden. Trotz der genauen Inspektion, die nach Abschluß der Uebungen mit scharfen Patronen. deren letzte am 10. April stattgefunden hatte, über Gewehre und Munition vorgenommen worden war, müssen noch einige Soldaten straflicher Weise im Besitze von verheimlichten scharfen Patronen gewesen sein, die sie nachtraglich in der Patronentasche neben blinder Munition aufbewahrten und mit letzterer verwechselten. - Schloß Chamöord bei Boiö wurde am 9. December 1870 nach einem in, der Nähe zwischen Hessen und Franzosen gelieferten Gefecht von letzteren, die es mit 3000 Mann besetzt hielten, in hastiger Flucht geräumt, als eine Abtheilung (kaum, 60 Mann) de? 8. Compagnie des Regiments No. 113 am Thor erschien und die Trommel rühren ließ. Wie eine Staubwolke stob die Besatzung davon, das Salbhundert Hessen rückte in die Räume und machte noch einen General, viele Ofsiciere und SoltoJöKr Me? Zam.

Gfeorge Hemnann,

fapMA Mchen-MsUstsSV, Office: No. 26 Süd Delawa Straße. ?tä?e. lto, 12?, 124, 12, 128 Oft Pearlßr. Telephon 111. Offen Tag unb acht. vour, der vet dieser Tyar mttgewtrtt. t)ieß Wendel Busch. Derselbe lebt noch m Pfeddersheim bei Worms, aber in sehr ärmlichen Verhaltnissen, krank und roll bitterer Sorge um den Unterhalt seiner starken Familie. Der Pfarrer des Dorfes Elard Vricgleb, hat sich seiner ! angenommen und durch ein schwungvolles Gedicht, das in sehr vielen Zeitungen veröffentlicht worden, den Trommler von Chambord" wieder in Erinnerung! gebracht, fodaß binnen kurzer Zeit zur Unterstützung des nothleidenden Mannes 6,000 Ms. gesammelt worden sind. Ihm ist damit geholfen, er hat sogar einer Wittwe, deren Mann in Kriege geblieben, von seinem Ueberfluß abgegeben. Nun ist der Pfarrer auf den Gedanken gekommen, die Sammlungen für gleiche Bedürftige, denen aus staatlichen Mitteln keine Unterstützung zutheil werden kann, fortzusetzen und etwa damit den Grund zu einer Stiftung gleichen Zmekkes zu legen. Seine Stimme erschallt aus der Wormser Zeitung", aus jenem deutschen Gau, de? vor 200 Jahren, 1689. so schutzlos lag und so entsetzlich verwüstet wurde. Eine ziemlich gruselig klingende Friedhofsgeschichte ist weiterer Mittheilung werth, weil sie beweist, wie leicht die unsinnigsten Gerüchte entstehen. Die Sache ist kurz die: Vor ein paar Monaten will eine Wittwe in Gießen die Leiche ihres im Jahre 1836 beerdigten Mannes ausgraben lassen, um sie in einer inzwischen hergestellten Familiengruft beizusetzen. Das Grab wird eröffnet, aber der Sarg ist nicht zu finden! Natürlich geräth die Frau in eine peinliche, Aufregung, und bald hatte das Gerücht herausgebracht, daß unter den Särgen die unverantwortlichste Unordnung herrsche, ja besonders ängstliche Gemüther wärmten Geschichten von Leichenverkaufen an die Kliniken auf u. f. w. Run gibt ja mancher junge Mediciner für einen schonen Schädel ein hübsches Stück Geld aus, Leichenoerkäufe aus dem Grabe weg gehören aber doch, zumal die Kliniken reichlich anderweitig versorgt werden, drüben in Deutschland ins Reich der Fabel, und die unheimliche Geschichte ist denn auch vollständig und zur Zufriedenheit aufgeklärt. Tieferes Nachgraben hat nämlich den Sarg, der in Folge der wasserhaltigen Erde des Friedhofes in3 Rutschen gekommen und durch die d?lnne Scheidewand deS Neben grabes in dieses eingedrungen war, ans Tageslicht befördert; beim Oeffnen des Sarges zeigte sich wieder der überraschende Einfluß des Wassers: während der Kopf, der hoch (trocken) gelegen hatte, vollständig verfault war, zeigte der übrige Körper, den das Wasser umgeben, vollständig weißes Fleisch. Ein alter H err so berichtet der Moskauer Lister" e?zählte auf der Speise nach Libau unvorsichtige? Weise zweien in demselben Wag gon sitzenden jungen Leuten, daß er 20,000 Rubel mit sich führe. Die jungen Leute begannen jetzt eine noch viel freundschaftlichere und vertraulichere Unterhals zung mit dem Alten zu führen, nann ten ihn wiederholt Onkcl" und boten ihm schließlich eine Cigarre an, nach deren Genuß er entschlummerte. Zu den übrigen Mitreisenden gewandt, erklärten die sauberen Nesien", sie woll ten sich mit ihrem alten Onkel einen niedlichen Spaß machen, indem sie ihm sein Portefeuille aus der Tasche zögen und sich damlt rm Ncbenwaggon versteckten. Sie führten diese Absicht denn auch aus und verschwanden aus dem Waggon. Bei der nächsten Station erwachte der eittt . f t . r . . e ' w er t Alle, gnss zosorr an seme .alcue uno entdeckte zu feinem Schrecken, daß dieselbe verschwunden war. Die Passagiere bemerkten ihm lachmd, er fall unbesorgt sein, denn seine Nessen hatten dieselbe an sich genommen und sich, um ihn ein wenig zu ängstigen, damit in den achsten Waggon begeben. Der Alte sprang mit dem Rufe, er habe gar keinen Nefsen, verzweifelt von semem Platze auf. wandte sich sofort an den Statians;Chef mit der Bitte, sämmtliche WgzonS durchsuchen zu lassen. Dle spaßhaften Netten waren zwar mraend zu finden. doch meldete bald darauf ein Bahnwarter, daß bei seinem Häuschen zwei junge Leute vom Zuge gesprungen wären, von denen der eine sich den Fuß gebrochen habe und sich bei ihm in Pflege befinde. dem Kranken wurde sein Geld vor gesunden, doch wurde derselbe nichtsdestowemger noch am selben Abend nach Wtlna erpedlrt, wo man m ihm den de rüchtigten Taschendieb Kuschkin erkannte. Er gestand Alles ein und gab als seinen Gefährten einen gewljzcn Bmowltsch an. Dieser wurde in Wilcika arretirt und erwies sich im Besitz von 13,000 Rubeln der geztoylenen vumme. Wo dle fe! senden 2000 geblieben waren, war nid n ermitteln. '

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