Indiana Tribüne, Volume 12, Number 230, Indianapolis, Marion County, 8 May 1889 — Page 2

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."' Andiana Tribüne. Erscheint glich nsb SOVStss. CPU tltm Ztlftänt kot du,ch de Träger 12 Cent! pr Woche, die . Ssnnt a z T rrd Kn " 5 Cents rr Woche. CUit lufamam 15 Sentt obtt f5(UntS rirßonai Per Poft zugeschickt in VorauSSezahlung ?ti xee Jahr. SsSes: X&ö O. MsrvlsndV?. Indianapolis, Ind., 8. Mai 1889. JrrenkiauS-Seandalc Keine Habsucht ist gemeiner, als Mf welche ihre Garben auf dem Felde des Elends sammelt, und eZ ist tief beschämend für die menschliche 9faiixr, daß in den Anstalten zur Pflege körperlich oder geistig Kranker so hänsiz die Selbstsucht auf Kosten der Pflicht und Humanität Neichthüiner zusammenzuscharren sucht. Besonders in unserem Lande Hort man in neuerer Zeit sehr oft von den haarstrÄnbendsten Scaadalen, welche sich an derartige Institute knüpfen; den Hauptgegenstand des öffentlichen Interesses aus diesem Gebiete bilden augenblicklich dieZustände im Jrrenasul von Cook - Countn. Jll., zu welchem Chicago gehört. Es ist noch nicht lange her, daß die ganze dortige Countycommission als Spitzbuben entlarvt wurde, welche im Verein mit betrügerischen Contractoren und anderen Geschäftsleuten das Countn um höhe Summen brachten. Unter der spaleren Verwaltung aber scheint sich nicht viel gebessert zu haben, nur ist noch nicht völlig festgestellt, wieweit sich die Verantmortlichkeit für die scand'olöscn Zustände in den dem Countn unterstellten Einrichtungen erstreckt. DaS dortige Irrenhaus ist eine große 2lnstalt, für deren Unterhalt jährlich nahezu H20S,00 verwilliAt werden. Aber in welchem Verhältniß stehen hierzu die Leistungen! Wie bereits telegraphisch berichtet, machte der kürzlich durch Mißhandlungen erfolgte Tod eines gewissen Dtichael VurnS in diese? Anstalt grotzes Aufsehen und führte zu einer Untersuchung, deren Ncfultat vorläusig eine amtliche Anklage gegen zwei der Wärter ist. Die Chica goer Zimtä" nun beauftragte einen Lpecialberichterstatter Namens Charles Beck, die ganzen grauenhaften Verhaltmsse des Irrenhauses heimlich zu erforsichert: Veck stellte sich wahnsinnig, wurde von Aerzten für unheilbar wahnsinnig" erklärt und blieb über eine Woche in der Anstalt, bis er durch Freunde erlöst wurde. Und jetzt erscheinen aus seiner Feder sensationelle Schilderungen der dortigen Zustände. Wir theilen aus feincn Berichten, die übrigens noch nicht abaeschlosfen sind. Folgendes mit: DaS ganze Asyl, das auch sehr an Ueberfüllung leidet, erschien mir wie ein großer Pfuhl von Leiden und Grausamseit, ftine wahre Verkörperung von Dantes Holle. Und darbei gehörte ich noch lange nlcht zu den am schlechtesten Behandelten, sondern wußte mir allerHand Vortbeile zu verschaffen. Als ich das erste Mal mit den Wahnsinnigen zum Esten ging, bot sich mir sofort ein empörendes Schauspiel. DaS Drängen und Stoßen der Patienten in den Speisesaal nahm sich wie die Verladung eines Viehwagens aus. An der einen Seite des Eingangs stand ein Mann, welcher ab und zu den Hinein geschobenen ohne besonderer Veranlasjung in die Nippen trat. Das Speisezimmer enthielt drei lange Asche, an welchen rohgearbeitete Vanke standen. Auf den Tischen waren die Teller vertheilt, se einen Fuß von einander entfernt, neben jedem Teller ein eiferner Tischlöffel und vor demselben eine Bowle Th". Ich setzte mich nieder, wurde aber auf beiden Seiten so gedrängt, daß ich mich kaum rühren konnte. In jedem Teller lagen einige alte Pflaumen und ein Stück Vutterine", die wir mit dem Löffel auf Brot schmieren mußten, da es weder Messer noch " Gabeln beim Abendessen oder Frühstück gab; beim Mittagessen dagegen lagen dieselben auf, und kann man daher jenen Mangel nicht auf die Furcht zurückführen, daß die Patienten sich und Andere mit diesen Tischgeräth verletzen würden. Einigender stärkeren Patienten gelang es oft, Extrateller zn erwischen und deren Inhalt auf die ihnen Gegenübersitzenden zu jchleudern. Andere stürzten sich wie wilde Thiere auf das Brot und erlangten statt eines Schnittes sechs oder sieben, während wieder Andere gar nicht zu dem Brote kamen. Die Pflaumen sahen nicht einladend US; doch hielt ich eS für meine Pflicht, sie p. ersuchen ; sie waren trocken, morsch und sauer, und als ich auch noch fand, daß sie voll von Würmern warm, rübrte ich sie nicht mehr an. Wir erhielten diese Pflaumen oft zum Abendessen. Was soll ich von der Vutterine" sagen? Es war nach Aussehen und Geschmack der scheußlichste Stoff, der mir in dieser Art vorgekommen ist. Das Brot schien mir unverkäufliche Waare, aus einer ganzen Anzahl Bäckereien um eine Kleinigkeit zusantmengekauft, zu ' sein ; das ging schon aus den vielen Verschiidenheiten in Größe, Form und Zusammensetzung der Laibe hervor. Es schmeckte im Allgemeinen sauer; viele Laibe enthielten Klumpen unverbackmen ' Mehls. 1 Ueber den Thee" kann ich nur mit Mübe unparteiisch sprechen. Es war eiaenlttV wcer uui jvu uuw r ji & y, m m i(' f. v- O-f.. 4, ß!Z . 41 Ehocolade. Wie Kaffee sab eS aus, es hatte einen Bo iDiy wit um im . i C . -s ...-a V It .mm.i1... benutzt wurden, zu,ammengescyutttt und oft noch längere Zett aufgehoben worden ' rt.i. i t . ar. Manchmal erhlelken tsvr statt der Pflaumen gebonke Aepfel, die eimsallS ' . ' r.k. c j.t r..r:st ,., fAf. on icyi. iitu,! jM,, A owle htt zze At.tch ; meljt waren es tttcy l . ...M , . lotcye, vte oas nQiamtnm$ viaun, sondern begünstigte, die dasür den artern Arbeiten leisten konnten, krastige Gestalten: die wirklich Leldendm mxw

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gekocht wann, urn wtnmtn romt t mn m Osten gelegen betrachten. niemals Fleisch Legeben. Etnige Pa- Das wachsende Bewutztsein der Selbsttienten ndtelken last eben Abend ne stSndiakeir und die Emvttndnna ibres

TITP deryast. Ohne Zzocifcl war die Milch ursprünglich für Kranke verschrieben II 'zmi kat ünö ibnctt ktlna es !'Häm worden. Auch wurden manchen Patienten ebenfalls begünstigten geröstete, mit Fett bestrichene Schnitte zugeworfen, wie man Hunden Knochen zuwirft. Unier meinen Leidensgenosseu wird mir Einer ewig im Gedächtniß bleiben. Er rrar über 8 Fuß hoch und beinahe ein lebendes Skelct. Seine niedere Stirn, ron wel6)er sich der Schädel in einem kurzen Winkel aufwärts erstreckte, erinnerte fast an einen Flachkopf-Jndianer. Die Ohren waren groß und standen fast rechtwinkelig zunr Kopse. Dieser Mensch war vor 13 Monaten, als er in die Anstatt kam, einer der kräftigsten und strammsten, und jetzt ist er eine völlige Ruine! Er ist nicht das einzige Beispiel seiner Art ! Meine Schlafstätte war in dem Naum, der für die verzweifelt Kranken" bestimmt ist ; so oft ein Patient das'Bett zu hüten hat, wird er in eines dieser Zimmer gebracht, und dort ereignen sich fast alle Todesfälle. Ich hatte nur eine leichte, schlechte Decke zur Verfügung und wußte schon' beim ersten Male, daß ich mich bis zum Morgen erkältet haben würde. Am Tage, ehe ich die Schlafstatte erhielt, war ein Mann, der eine offene Wunde am Bein hatte, in diesem Bette" gestorben. Die Betten in dem anderen, für körperlich Gesunde bestimmten Schlafraum sind übrigens etwas besser ; dock bei der Ueberfüllung wird Jeder dahin gesteckt, wo es paßt. Der Waschräum ist miserabel; für 87 Patienten, von denen mehrere den Gesichtökrebö hatten, hingen nur zwei Handtücher da ; ich habe keines davon benutzt. Die Freunde der Insassen der Anstalt werden bei ihren Besuchen systcinatisch über die wahren Verhältnisse getäascht. eitt Vissen für Nukland. Als vor einigen Wochen ein conseroatioes" Blinisterium in Rumänien an's Ruder kam, da hieß es allgemein, daß nunmehr auch dieser Balkanstaat dem russischen Einflüsse erlegen sei. Bestärkt wurde diese Ansicht noch durch die Drohungen der xanslavistifchen Presse gegen Konig 5tarl. Es zeigt sich aber jetzt, daß Rumänien unter jeder Negierung seine Selbstständigkeit $u vertheidigen entschlossen ist, gegen he Russen ebenso wohl wie gegen die Oesterreicher oder die Türken. Teutsche Blätter schreiben darüber: Die rumänische Kammer hat den Gesetzentwurf betreffend .der Befest i? g u n g e n mit einer zwei Drittel Mehrheit angenommen, und wenn das Ministerium Catargi auch in der durch den Kriegsminister verlesenen Denkschrist zu beweisen versucht, daß die Befestigungen nicht speciell gegen Ruß? land gerichtet feien, so weiß doch Jedermann, daß dies thatsächlich der Fall ist. Dies gibt auch die ofsiciöse Agence Nouinaine" zu, indem sie in der Entscheidung der Kammer die beste Antwort auf die Verdächtigungen sieht, nach c A'-mf ) welcuer oas yaoinct atargt stcy xm Schlepptau der russischen Politik bewegen soll. In Wirklichkeit hat man denn auch nur von russischer Seite Widerspruch gegen die Befestigungen erhoben. Wenn die Russen die Rede lesen, welche der neue Minister des Acußeren in der Kammersitzung vom I I. d. M. hielt, werden sie ebenfalls wenig erbaut fein über die Haltnng ihrer rumänischen Freunde. Herr Lahooary erklärte nämlich, daß die Neu-, tralität, welche bekanntlich Herr Eatarg! als Devise seiner Negierung verkündet hat, nicht nur Vortheile, sondern auch Pflichten im sich schließe. Eine der letzteren bestehe darin, daß man nicht gestatten dürse, daß auf dem Territorium eines Landes im Frieden Eomplote gegen die Ruhe eines Nachbarstaates, mit dem das Land in guten Beziehungen stehe, gesponnen werden. Deutlicher: die Nusje dürfen nicht in Rumänien gegen Bulgarien Verschwörungen anzetteln. Deshalb sind denn auch die russischen Hausirer ausgewiesen, und Herr Lahovary, welcher "bekanntlich selbst Mitglied des Ministeriums Nosetti-Earp war, hält diese Ausweisungen für vollständig gerechtfertigt. Die Ausweisungsdccrete," sagt er, wurden vom Ministerrathe ans Grund beweiskräftiger Berichte unterfertigt, und wir erlangten die Ueberzeugung, daß die Aus? Weisungen verdiente waren, weil denselden Thatsachen zu Grunde lagen, die wir nicht toleriren konnten. Im Uebrigen waren alle diese Ausweisungen persönliche und galten dieser oder jener Person. Sollte man aber nachträglich die Sache untersuchen und es sich, woran ich übrigens zweifle, herausstellen, daß eine oder die andere Ausweisung unbegründet war, so steht es der Regierung noch immer srei, die Maßregel ausrechtzuerhalten oder zurückzunehmen." Die Russen haben wohl eine andere Sprache erwartet und wenn man auch noch vor einigen Tagen in Wien großes Mißtrauen aegen das Ministerium Ca targi hegte, so scheint dasselbe doch schon ziemlich verschwunden zu sein, wie man aus der bereits telegraphisch angezeigten Auslassung des Fremdcnblatt" schließen kann, welches u. A. Folgendes schreibt: Oesterreich - Ungarn und zweifellos auch dte riedensmachte können auch d,e neueste Wendung in Rumänien von ke'nem anderen Gesichtspunkte ans in Betracht zuhen, als demjenigen, der für sle seit jeher und anaesichtS anderer, viel intensiverer politischer Veränderungen im Oriente maßgebend gewesen. Unserer t Manrksii? latt der Wedanke. aus die I nm w W mt V m -w -w - - m I - - I y . ' . . c -,(,, h,a Dr raend eine .'knaes , tcn. ÖUn,flünt feit jeher ferne, von der durchdrungen, daß die freie 5 n ! w I a e ! u n a ver uaai t . 1 mnn mt nmmnn mtt gerade weil Oesterreich-Ungarn ' mi dieser AnfchanunJ ausgeht, kann es k auch kenre andere E l n s l u ßnahmt aui hit merhauni htr Mal. ' kanstaatm und deren Gestaltung als im .' . - 1 , . t :mterene oer ucuye uns ver I ' 7 " Werthes, welche in den Balkanstsaten mt ts größerem und nachhaltigerem Emflnsse werden, find eine stetig erftarUnU Garantie dafür, daß sich dieselben idex Bevormunduna V?n :e-

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ilr '-i!si-j"'rt'-betonte erwehren wo llen Und üucy" erwehren können. DasAnfsrmdNiedttwo gen dieserSrrSmungkann mitunterPhasen bringen, welche einigermaßen überraschend wirken und deren momentaner Eindruck ost stark genug ist, mn die Gntndrichtung derselben zu verdunkeln. Aber die einzelnen Episoden ändern doch nicht den politischen Charakter der Bewegung, welche die möglichst fclbstständige Entwicklung der Balkanstaaten anstrebt und iamit in ihrem Endstreben mit den Zielen der Fnedcnsmachte zusammenfällt, welche die freie und jeder fremden Ingerenz entzogene Entfaltung der Balkanländer zum leitenden Motiv ihrer Politik erhoben haben." ZurSchädeaehre. Nachdem die Phrenologie oder Schädellehre fast ganz aus der Mode gekommen war", bringen neuerdings Forscher gewisse Thatsachen bei, welche ihr theilweise eine feste wissenschaftliche Unterlage zu geben scheinen. Vor dem anthropologischen Institut in London hielt kürzlich Bernard Hollander einen aus Erperimente gestützten Vortrag über einzelne Hirnräume als angebliche Centren besonderer Gefühle und Gedanken. Redner will durch Anwendung asvanischcr Ströme auf verschiedene Hnntheile z. B. gefunden haben, daß eine gewisse Gegend des Hirns, und nur diese, bei entsprechender Beeinflussung den Ausdruck der Freude in den GesichtsmuSkeln erzeugt, daß wieder an einer anderen Stelle die galvanische Beeinflussung des HirnS ganz specielle, auf Bethätigung deS Geschmackssinnes hindeutende Bewegungcn der Zunge und der Lippe hervorruft u. f. w. Daraus schließt er denn, daß jene Hirngegenden der Sitz der geäußerten Gefühle sind, von wo aus letztere zur Bethätigung gelangen. Obwohl die Phrenologie in ihren früheren Formen Veraltet ist, mag dieselbe, mit Hilfe der neueren Wissensfortschritte berichtigt, eine Zukunft haben. Diesen Eindrnck gewinnt man wenigstens, wenn man den Hollander'schen Vortrag durchliest. Und ferner wird es Einem wahrfcheinlich, daß die Begründer der Schadellehre bei allen ihren Irrthümern sehr sorgfältige Beobachter aller Thatsachen gewesen sind, die in ihrem Vereich lagen, und die ganze Phrenologie einer abermaligcn Prüfung im Licht der modernen Wissenschaft werth ist. Vom Anlande. Die arökte Naaelfabrik der LJelt befindet sich in Wheeling, W. Va. Eine iefenf am i lie" lebt in Cedar Keys, Florida. ChaS. Wilfon st 19 Jahre alt. 64 Jun gron und wiegt 203 Pfund. Ein Bruder, der erst 17 t"V . I" . f i ! sl ! i t I !3 t?"..C. ..V zayre an mii vcrni iujj unv wieat 180 Pfund. Ein anderer, 16 Jahre alter Bruder, hat ebenfalls die besten Aussichten, ein Atiese zu werden. Mehr noch, als das Gedeihen des Dreizehner-Clubs", fagt ein Wechselblatt dürfte der Umstand, daß die dreizehn amerikanischen C o l o n i e n, welche sich im Jahre 1776 gegen dte britische Herrschast erhoben, eS i Verhältnissen gebracht haben, wie es die in den letzten Tagen gefeierten sind, den Aberglauben an die Unglücksiahl Dreizehn Lügen zu strafen geeignet sein. Der kürzlich in East Carl, Lancaster-County, Pa., gestorbene, 53 Jahre alte Leoi Stauffer war 43 I a h r lana be ttl a aeria. Als zedmahriger Knabe wurde er von Nheumatismus befallen und seither war er an sein Bett gebunden. Er war so hilflos wie ein Kmd. sem Körper tjt ntcht großer, als der eines kleinen Knaben, während sein Kopf sich zur vollen Große entwickelt hat. Benjamin Law, ein zu 12 Jahren Strafhaft verurtheilter jugendllchcr Verbrecher, der noch 10 Jahre xm Zuchthaus zu Jetserjonvlllc, Ind., zu verbuken hat, hat durch den od semes ß?roszvaters $75,000 geerbt. Der alückltche Crve gehört ner Verbrecher familie an, da sein Vater wegen Mordes ebenfalls einen Termin im Zuchthause abzubüßen hat. und zwei Schwager, wegen Dtebstahls für eine Reche von Jahren unschädlich gemacht worden sind. WafhittgtoitS Geburtstag (22. Februar) ist eigentlich ein ofsicieller Feiertag, es laut sich indeß unmogltch behaupten, daß derselbe neuerdings im öffentlichen Leben eine erhebliche Rolle gespielt, habe. Allerdings seilte eS nicht Zganz an entsprechenden Feierlichkeiten, dieselben hatten indessen in der Regel nur einen ziemlich beschränkten Schauplatz und TbeilnehmerkreiS und waren der großen Menge unzugänglich. Um so allgemeiner ist das Andenken an den ersten Präsidenten der Ver. Staaten wahrend des soeben beendeten CentennlalfesteS gefeiert worden, und dieses Fest dürfte nicht wenig dazu beitragen, fortan auch der Feier des 22. Februar wieder eine andere Gestalt zu verleihen. llnfere Zeitungsjungen haben manchmal unter sich eine besondere Rechtspflege. Ueber einen interessanten Fall diese? Art wird aus Pittsburg berichtet: Ein Vetter vom Lande", wel cher in der Nähe des Postamtes einem Zeitungsjungen einen Dirne" zum Wechseln gegeben hatte, ohn? daß Letzterer sich wieder hätte blicken lassen, klagte einigen anderen Zeitungsjungen sein Leid, und in Zeit von einigen Minuten hatten diese auch schon den Schuldigen gefunden und vor den biederen Landmann geführt. Das Geld war bereits von dem Jungen in Obst und Zuckerwerk angelegt, doch Strafe muß fein," dachten feine über das verübte Verbrechen entrüsteten College, und schnell hatten sie ihm seinen Vorrath von Zeitungen abgenommen und unter sich vertheilt. Der Fremde, verwundert über diese seltsame Gerichtspflege, wanderte um zehn Cents ärmer, aber um eine Erfahrung reicher, von bannen. Für die allernächste Zukunft werden wir hier von Jubelfeiern g r öß eren Stlls verschont bleiben; in drei Jahren aber wird es wieder hoch hergehen, wenn keine unvorheraesebene öinI dernisse" dazwischen kommen, denn t ... . C C . icA'"f T c. . t n ' oann wiro oas uayrtge eoenr e r an den Ausländer" E h ristoph Columbu s und seine Entdeckung des nicht einmal nach ihm benannten Amerika des SLJW (unsere AankeekEhauvinlstenfoll

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len MMeW schon längst' Mell'anoeren Namen statt pAmerika eingeführt haben, der ebenfalls auf einen AuSländer" deutet!) Viele Zeitungs-und andere Menschen bereiten sich schon jetzt ans den Columbus-Festrummel vor; es ist zu wünschen, daß derselbe in der amenlanischen Presse und den ofsiciellen Festreden ein etwas weniger einseitiges Ge? präae tragen wird, als dies vielfach bei der diesmaligen Feier, ganz im Gegensatz zu dem Charakter der Väter unserer 9!cpublik, hervortrat. Von einem Opfer w e i b l icher Eitelkeit meldet man aus PittSbürg: Kate Snyder, ein Mädchen, das kaum 20 Sommer des irdischen Daseins hinter sich hat, aber wie die meisten ihres Geschlechtes, von dem Wahne besangen ist, eine Schönheit ersten Ranges zn sein, die im Stande ist, die Männerwelt im t 4 ...c. .1. fr . üiuge zu erooern, wanore naiurncy aue Mittel an, um ihre vermeintliche Schönheit zu conserviren. Vor einiger Zeit theilte ihr eine Freundin mit, daß der Genun von Belladonna (ounrichciu Gift) ihren Augen erhöhten Glanz und größeres Feuer aeben würde. An einem der letzten Nachmittage sandte sie einen f . . v - t f r naven nacy einer mpotyere, ne ncy für 6 Cents von dem Gifte geben und nahm dasselbe ein, worauf sie der Frau Johnston, in deren Kosthaus sie in Diensten steht, mittheilte, daß sie sich eine Weile auf das Bett legen wolle. Nach Verstutz von etwa einer Stunde wurde Frau Johnston durch die Hilferufe des Mädchens aufgeschreckt und, als sie in das Zimmer desselben trat, fand sie es in furchtbarer Aufregung und große Schmerzen leidend. Kate gestand Frau Snydcr sofort ein, , daß sie Aellodonna 'verschluckt habe, und Dr. Barkerhaff, der sofort gerufen wurde, that sein Mög.lichstes, um der Leidenden Linderung zu verschasfen. Sie schwebt noch immer in Lebensgefahr. Wie jetzt behauptet wird, ist der Schullehrer George Washingtons ein d e p o r t i r t e r Sträfling gewesen. Solche wurden damals an di? Colonisten auf eine Reihe von Jahren, je nachdem ihr Urtheil lautete, in die Sklaverei verkauft. Die Biographen Washingtons geben keine Auskunft darüber, wer Washingtons Lehrer'gewesen seien ; aber in dem größten Theils noch gedruckten Tagebuch eines Predigers Namens Jonathan Bonchcr. welcher von 1700 bis zum Unabhängigkeitskriege in der Nachbarschaft Washingtons wohnte und sich neben dem Predigen auch mit Unlerrichtgeben befaßte, befindet sich folgende Stelle: Washington war der zweite von fünf Söhnen von Eltern, welche weder durch Rang noch durch Vermögen hervorragten.... - George, welcher, wie damals die meisten Leute der dortigen Gegend, keine anderen Schulkenntnisse hatte, als Lesen, Schreiben und Rechnen, in welchen er von einem Sträflinge unterrichtet worden war, den sein Water als Schulmeister gekauft hatte wurde zuerst ein Feldmesser in Orange-Eounty". Daß die Biographen Washingtons nichts davon sagen, wer dessen Lehrer gewelen, beweist nichts gegen die Angabe Bouchers ; im Gegentheil, es spricht eher für ihre Richtigkeit. Es ist doch anzunehmen,' daß die Biograpsen versucht haben, etwas über die Lehrer Washingtons zu ersahren. Haben sie es nun so gefunden, wie Boucher angibt, so haben sie wahrscheinlich vorgezogen, über diesen Punkt mit Schweigen weg zn gehen. Jetzt ist man nicht mehr so zimperlich. In a c r amen t o, a i., fra rv der Eigenthümer und Redacteur des Sacramento Journal", Herr K. F. W i e m e y e r, nach kurzem Krankenlager. Derselbe wurde am 2. October 1836 in Bremen geboren uud kam bereits im Jahre 185V, im Alter von noch nicht ganz zwanzig Jahren, nach Sau Francisco, wo er seine Lausbahn als Schriftsetzer begann und späterhin sich mehrfach an journalistischen llnternch mungen betheiligte. Im, December des JahreS 18N0 war er an der Gründung der San Francisco Aöendpost" öetheiligt, aber nach Ausbruch des RebellionSkrieges wurde auch er für die Sache des Rechts und der Freiheit begeistert und verließ seine College, um dem Adoptivvaterlande seine Dienste zu widmen. Er trat als Lieutenant in daö 6. California Freiwilligenregiment und wurde später Capitän. Nach Beendigung des Krieges kehrte er zu seinem früheren Berufe zurück und war abermals an der .San Francisco Abendpost" thätig, bis er im Jahre 1363 nach Sacramento übersiedelte. om TluSlanve. Ein empörendes V e r b r e chen oder vielmehr eine ganze Reihe von Verbrechen ist, wie den Nowojtl gezchrieben wird, in der Umaeduna von $u cht new entdeckt worden. Ein Bauer heirathete ein als leichtsinnig bekanntes büb scheS Mädchen. Namens Katiittli. A nach der Hochzeit fetzte die junar Tivik lhr ludemches revcn fort; weder Kiv mahnuna.cn, noch Schläge halfen hacte gen. Schließlich beschloß Katinka, ihren Mann von der ihr ihr belästigenden Eisersucht zu curircn und wandte sich an eine Wahrsagerin Warwara. DaS Weib gab ihr ein Steinchen, das sie zn Pulver zerreiben und davon ihrem Manne zu genießen geben sollte. Katinka that? wie ihr geheißen war und buck einen Pfannkuchen, dem sievon dem Pulver beimischte. Nach Genun desselben bekam der -Bauer heftige Schmerzen, die sich, nachdem er vo.n oem tym voraefeh ten, gleichfalls mit Pulver vermischten hee getrunken hatte, verartig steigerte, daß ein Ant herbeigeholt werden mußte. Trotz mediclnischer Hilfe verstarb der Mann unter entletzllchen Zuckunacn. Schon sollte er beerdigt werden, als der Beamte Verdacht schop te und eine Unter suchuZ veranlaßte, die zu Tage forderte, van eine Veral tun durch VUölimat vor lieae. Katinka sowohl als Warwara. ein scheußlich altes Weib, wurden arretirt. Lebte bedauerte, daß sie schon jetzt entdeckt worden, es se! erst der neunte Glftmord gewesen, den sie aus dem Gewissen habe; hätte sie. so gern die Zahl auf zehn gebracht! Unter den Opfern ver Warwara dennden M zroel ihrer eigenen Mannen Auch erinnert man sich jetzt, daß ihre Kinder ungewöhnlich ....fr. Y. ... C i II it ... razcy nacy rinanoer siarven . - -Wt,. '

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Unter den CN ledern einer weitverzweigten ungarischen Adelsfamilie hatte seit einiger Zeit gewaltige Aufregung Platz gegossen. Vom Magistrat einer im Innern des Landes gelegenen Provincialstadt war an die Wiitgliedcr der adeligen Familie R.. welche auf ein von ihrem Großoheim gestiftetes Legat berechtigte Ansprüche zu haben glaubten, die Aufforderung ergangen, sie möchten sich unter Beibringung sämmtlicher Papiere, der Tanfzcheinc, Ehczeugnisse, Stammbäume u. s. w. bis zu einent gewissen Zeitpunkt bei ihm inelben. Alsbald werden die Familicnarchive durchstöbert, die ocrailbten Docuknente hervorgesucht, und die Genealogie wird ihnn in den deutlichsten heraldischen Darftellangen beigefügt. Die Familie, vom besten Mitteladel, hildet einen weitverzweigten Baum, und manches Mitglied derselben könnte eine kleine Erbschaft fehr gut brauchen. Man kann sich die Irendige Erwartung, die kühnen Träume der Benachrichtigten vorstellen. Der Tag der Verlassettschastsverhandlung ist gekommen, die bevollmächtigten Vertreter der Erbberechtigten erscheinen, und siehe da, sie machen ein volles Dutzend. Am nächsten Tage aber melden sie bereits hren Mandanten" dai$ die aelammte Hinterlassenschaft 16 Fl. 65 Kr., age seckszchn Gulden funfundsechSng Kreuzer ailsmache, daß also, da alle Erben gleichberechtigt feien, auf jeden ein Gulden und so und soviele Kreuzer entfallen. Damit ist aber die Geschichte noch nicht zu Ende. Der Äergcr über die mannigfachen Auslagen wird verwunden, man macht gute Miene zum bösen Spiel und schlägt sich die Sache aus dem Kopfe. Da erscheint bei mehreren der Enttäuschten ein Bote der Finanzdircktion, mn einen Stempelbefund" zu überbringen und 5 Gulden strafe" zu verlangen, weil einige der eingeschickten Dokumente ungestempelt waren. Die bulgarischen Behörden scheinen sich die Erfahrungen des Vorjahres zu Nutze gemacht zu haben und der Biloung von Räuberbanden im Balkan mit der erforderlichen Energie bei Zeiten entgegenzutreten. Wie gemeldet wird, sind die Banditen, welche jüngst bei Belevar die Post beraubt, bemts entdeckt und verhaftet. Ein zunger Burfche, Namens Stevo Luksimooics. bot auf dem Wockenmarkte iiini Verkaufe eine goldene Uhr an, die ahnlich war jener, welche auö dem Carriol geraubt wurde. Die Gcnsdarmene nahm in Folge dessen bei Luksimovics eine neue ,ausender-Note, die ebenfalls vom Postraube stammte. Die Complicen diescs Aurichcn, Namens Thomas, Jllja und Ferksvics alle drei waren einst Postillone wurden auch bereits emgebracht. Leider ist inzwischen der Postlllon Tcdororics, der von den Räubern verwundet wurde, seinen Verletzungen erlegen. In einem s ch l e f i s ch e n Dorse litt eine Frau an einem bösartigen Geschwür am Daumen. In ihrer Noth wandte sie sich an einen, in demselben Orte wohneen Heukunstler- nnd dieser übernahm es, daS Geschwür mittelst Abseuerns einer Schußwaffe über dem kranken Gliede i heilen. Jedenfalls muß die Pulverladung zu stark gewesen sein, denn beim Abdrücken zersprang der Lauf, wobei der Heilungsuchenden mcht nur oas kranke Glied, sondern auch eine Backenseite weggerissen wurden. ' Da die Schwerverletzte jetzt außer Stande ist. zu kauen, so muß dieselbe mittelst stüsstger Nahrung künstlich ernährt wenden. Der Heil künstle? kam nur mit ge?inser Berlehung davon. I n K a s ch a u in U n g a r n t. - . f. n t : "... Ti. . t . rv c vegao ncy lungii eine zamreiaze agogesellschafl in die Tatra, nachdem die Anzeige gemacht wurde, daß in den am Fnße des Gebirges gelegenen Waldungen viele Wlldjmwelne haujen. Der MuSfluq ward vom besten Wetter begünstigt, und die Jäger brachten bald vrer mächtige Wildschweine ans die Decke. Plötzlich horten sie Hilferufe und, der Richtung der stimme folgend, erblickten sie einen Holzhauer, in dessen Nacken eine Wildkatze saß, welche ihre Krallen tief in des Mannes Fleisch anhieb. Der Unglück? liche, der, wie er sväter aestand, die Wildkatze auf einem Aste liegend bemerkte nnd mit Steinen bewarf, war nicht im Stande, sich von dem wüthenden Thier zu befreien und schrie um Hilfe. Die Jäger hatten die Wildkatze gern herunK' f rw m. . c . " c tergeicuoiicn, roniucn otes jcocqj orn Gefährdung des Mannes nicht thun. Einer unter ihnen packte sie dennoch init festem Griffe, zwei Andere erwischten die Pfoten des vor Wuth blinden Thieres, zogen es vom Nacken des Holzhauers, warfen es ,in Boden nnd erschlugen es mit dem Gewehrkolben. DieHäringSfischerSchleSwig'Holsteins befinden sich in einer sehr bedauerlichen Verlegenheit. In Apen rade z. B. ist der Ertrag so riesig, daß die Fische zur Nahrung keinen Absatz nn'hr finden können und fuderweise als Düngeniittel verkauft werden, das Fuder zum Preise von 3 M. und weniger. Sehr schlimm sind die hafskruaer Fischer daran. Ihr Fang war dieser Tage so außerordentlich groß, wie er seit Men schenaedenken nicht gewesen. In Folge dessen sanken die Preise rasch so tief, daß ne die nicht unbeträchtlichen zvraAtkosten nach Lübeck nicht mehr deckten. So kam der Fall vor, daß ein Fischer aus zwei nach Lübeck gebrachte kUder Heringe aus eigener Tasche 15 M. zulegen mußte. Daher blieb den armen Leuten, die vordem seit langer Zeit über die Kärglichkeit der Ausbeute zu klagen hatten, nichts übiig, als ihren Fang wieder preiszugeben. Zum Theil warfen sie die Heringe ans Land, von wo sie die Bauezn auf ihre Acker fuhren ; zum Theil öffneten sie die Netze und ließendie Fische frei. Geaen 4QQO Fuder Heringe gingen auf diese Weift verloren. Nun haben die Meisten in den Fanggeräthschaften ihr ganzes Vermögen angelegt. Dös Unglück für m.v - .s......:.- cft. it " .- ic 4jcuucniiücnycii, ob ignen jeiji alt Hoffnung des ganzen Jahres zu Schauden und ihre einziae Habe nutzlos wird. rührt daher, daß die Frachtkosten zu hoch M.t es. et. st " t. jino, uiv vujj ne oen uoeraus reißen irr trag an den Markt bringen konnten. - " . ' i in in T. W. Diown. Ädootst, Game VIoS. Aimmer 2Z. Die bisten Vätsten kauft man be H. Schmedel, No. 423 Virginia Avknue.

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