Indiana Tribüne, Volume 12, Number 229, Indianapolis, Marion County, 7 May 1889 — Page 1

or? w-5 u SahMLg 12, Osstce : üb. 13 Oß Msrylaud Sttaße. Kummer 229 Jndkanapolig, Jndiana, Dienstag, den 7. Mai 18.

ilgwf AA :"iSwifcr. J , lg f "irH-" r I M " iVAfJ liWtäiWf y u m i j wwvWljw

(X)

rT M l I i i

vA

WOHAZO

i

' !i f t v ' a Uj i: a W "!f tl I Jf,tö f ' li'i- .

t! ,

m . t tzujn SKkLi WZm i EkÄß ptt ökU.. Kszeizeu tn welch cn Stelle zesnchl, odl fflrrttf dd, fli ue,zettliche lafact$C DkjeZd dietdci I Tag, &r sfetförfaft StSttt toeticu. ; ,znz, we!che fctt RUtaz 1 Ct ssgteer, Mm ch k ML? reg, LSMS ;, 3 Verlangt. ,,!: Zm,t gut EVntr. galtet 220 eu öle Strase. turn Stellegefuches sucht: Sin beutst F,a futt ttButig etl ta4tva4t tl Alanten der alS Äran!eitfih 559 Väd , Jrse, Strait, iu s sucht: : gut Msshlne VtlldchL ficht tiBe all ZZmmnnätcht der Schtn. ichzuftzcn Bet Ared. ELttsch,, 27 Wsrma Konti in HagitTe. tOn Gesucht: S! teurer Wmn sStBkschäsiizug im aus der aus dir Fm. achzusragen bet ?ot)n S,lacher b.r dt 9t. SSfe cke ngMch Astnut und Pisr Sttsße. 10 sucht: ln iuaer Bursch, von 44 Jahr ficht trzttcheBesHaZUguns. ADavlS:r. IQm such t: In WSdch, sucht tillung ,ur S'lfe er $aui tau. Bv. SS 'nvit Strafe, 1'Jbi Zu vsrmiethen. ,!& ; gfflei ft$f hübsch mSblKtß t desonderm Stnzzng, tingeln tUi a smn. at toenigf Souattl üibltch vom Stn ttalfanCt tut Cu&t. iKliei! in iti Dtflct d. DUUtf. d. a. Werschiedessö, Orof t V?dlK l C4TURI ttnfii:tt ,inskt, d sd K ,rVoftSnaunft Kbr in gs, twl8i fchftft rooettt irgend in rfon mättch d TiäUchtn eschkchtl uf hrlich SBtf und vhe sl Äultastn uni üh üb? 1U0 soasii r UoitaS ottcnt tarnt, h Reis und Pddl. jttin gnttchattlHudg, foubetn in hrttch tfSStt. AdttjAk,: -' 34 fisufc antou, Bctl o SSo Sttotrtauttn: in töpptlte itctistMla! tlftlbau mit U öirnrntr, ai PrskKwaKe. sh lds:ad AZ.A. dNnot 3Gö Rente per Jahr, sehr ftUliff. 11 kr in 3 und 4 5,r LI, zsUSe WMer untz Hoard Stiai,, nur S quar westlich vom Schulsau tn elmsnt nd K quar von fcei traßkndahn iu 150 ?e, ckn. W rd sich inneiha: 3 onaten m Wer be verdovre!. Lotte sehr btt u, ökdUch ua westUch oovt Her, Wohnhu n 5anfcl ud Glßtwooft Srraß?, hsOaelegen uv kxan,t tt allkrlki Bäume und Gesträuchen, Guter Äefttztitel garavtttt Luk & Sotten in a&tn etakttheUtn. 8 vettauschen etn 366 Hier ann 30 KiUin löslich, 4 ßiufi. StaSöiifiiii und aurnaatte; rnu wezen $äÄ) Schulden tn Zett a 4, Woche gesetzt erd. ' .. 13 a r 0 I 1 H. 83K Oft Washington t,., L!r . 1. Zu verkaufst, : Echö gelegene BustStte an Ost Miami Ek2ße, (Dadidson Hill.) V?ttr8S7S. IZrisna. Sleloi2t o. 118 Ost Washingts Strafe. Lteomv Rvrrmsnu, rta 0 0J10 . Leichen-WeMtäes, DfUis fto. SS Söd Delawa Straße. St2Ä. lko, lS, tt4, 12S, 12 Oft ?t!str. leledion U Okkeu Lag und ackt. Mai Musik -Sest! a S7 , 28. und 2. Mal in der Tomlinson'HallO ! Die Verbindung trelÄe gegründet wurde, um ttu GeZchmack für Musik zn bade, und musi. ksllschet Talent i Jndiana heranzuiUden, wird bei ihrem ergen Feste fünf Csnzerte und zssr drei a Abende und zwei an Nach, mittagen geben. Dabei wird ein Chor von 60 Stimmen, welcher fett Monate ge pro hat, und ein ßk Orchester bestehend au Mitglieder de Th?odore Tdoms und Boston ShM?home Or. cheSer und hieftgea Musikern mttwirken. Jndiana wird durch Frl. Margareth Reib Zkackletz und Frl. Hortenst Pierse von Anderkon, welche sich einen uationaleu RuZ erworben hat, vertreten sein. Die bedentendkm Solisten deiche engigirt tonrden, sind Frl. Emma Such, wklcke als So prsnisti duAatioual Opeln.Gefellfchast zum LiebNn? Ui hi fige Publikums geworden ist j Sig. 3alci Perottt, der Tenorist dessen hohe C im MttropsMaa Optrn Hau in der letzten Saison solch riesigen SnthusiaSmu erzevgte; Herr Gml Fischer, der erste Bassist de Metro vol'tan DpernhaufeS und ew Liebling des New Vorker Publikum; Mme. Therese Herbelt M-Ser. Sopranistin; Fr'. Helme von Lof. VMstin; Frl. Adele Au der Oh?, eine Schülm LlSzt'S ; Max Lendtz, Violinist und Victor Herbert, VislweeWft. Saison Ticket wtlusive reserdirte Sitze $5 ; ellgemelner Eintritt 1 für Abend - Konzerte ud L0e für Matinee; Referdirt Sitze sce und Löe ertra. Saison Ticket zum Verkauf bei Henry Frese, Ro. 1 Ost Washiagton Straße. Zur Beachtung ! ,wen Freunde nd dem Publikum im llg. in dtene hittmitzu enninlß, dsKich die Bäckerei, No. 98 Oft South Straße, ,o h,I.erzer käusilch rwSkben habe, und alle orinBrVb,aiA ,e. auf ,fte herfteNen erb. . u ennzie Zuspruch bittend, zeichnet Schiungivsll?, -pEZVmm HA.M3HEBLE, x!s.sOft South MrsKe.

NäOjeiQe-:;.

CT injZiTT

j .c yr 4if & WWzM' MMWWS ,4äK5BBWtf'''''','''BBlBjitt

IbitoMsRss.

Die Gesandten der dttschiedenm monarchWn Staaten warm Mr kn der Eröffnung der Pariser Ausstellung anwesend, aber nicht in ihrer amtlichen Eigenschaft. Wie könnten dle Vertreter von Monarchen auch eine Feier mitmachen, welche an ein Ereigniß erinnern soll, bei welchem einem König der Kopf abge schlagen wurde? Der .Meveland Anzeiger" ist zwar kein striktes republikanisches Parteiorgan, aber doch in seiner Gesinnung ziemlich publikanisch. Seine Haltung darf man tvohl als unparteiisch bezeichmn und da ist es gewiß von Interesse, was derselbe über den Präsidenten und die Admmistration im Allgemeinen zu sagen, oder viel mehr zu klagen hat. W!r führen daher ars dem genannten Blatte folgende Aeußerungea an: Ueber den Eiseniahn-Postdimst ist unter der lebten Administration mit Recht viel gellagt worden. Unter der jetzigen wird er aber anscheinend nicht diel besser werden. Die Ausdehnung der Civil-diensi-Regeln auf diesem Dienstzweig wurde bekanntlich bis zum I.Mai hin auSgeschoben. In der Zwischenzeit sind die meisten demokratischen Beamten herauSgeworfm und nicht etwa durch die Republikaner ersetzt worden, die unter Cleveland lediglich auS Parteigründen enllassm wurden, fondern durch gänzlich unerfahrene Leute, denen dle republika Nischen Politiker zu Dank verpflichtet sind. Man hatte gehofft, daß nur die anerkannt unfähigen Demokraten abgesetzt werden würden, um Platz für bewährte Beamte aus früherer Zeit zu machen! Ein solches Verfahren wäre durchaus zu billigen gewesen und hätte zur Verbesse? rung des Dienstes viel beigetragen. Der Geschäftsmann" Wanamaker entpuppt sich aber als noch schlimmerer MaschinenPolitiker, als feme . unmittelbaren Vorgänger VilaS und Dickinson waren. Für ihn sind die Postamtssiellen lediglich Beutestücke, die möglichst rasch unter die Sieger vertheilt werden müssen. Als Weinverächtcr hat sich Präsident Harrison auch bei der großen Centennial feier in New Jork erwiesen. Indem Festzuge am letzten Tage befand sich u. A. ein Wagen, der die amerikanische Winzerei versinnbildlichte. Ein junger Mann in phantastischer Tracht entnahm demselben eine riesige Flasche, goß funkelnden amerikanischen Rothwein in einen Prunk kelch und ließ den edlen Tran! durch ei nen Knappen dem Präsidenten darbieten. Jedermann blickte mit Spannung zu Herrn Benjamin Harrison hinüber. Ter aber nahm nicht einmal den Kelch in die Hand, sondern verbeugte sich nur und murmelte etwas, das wie : Rern, ich danke-, klang. Darauf goß der Mann, der den Becher vollgeschenkt hatte, den verschmähten Wein aus, füllte den Kelch von Neuem und trank selbst daraus. D:e Menge, welche stark Beifall geklatscht hatte, als der Becher dem Präsidenten überreicht wurde, verhielt sich nach derZu rückweisung desselben schweigsam. Nur einige Prohibitionisten gaben ihrer Freude Ausdruck. Daß Herr Harrison geistige Getränke nicht gemeßt, ist selbpvnftändlich seine eigene Sache. Da er aber als guter PreSbyterianer beim heiligen Abendmahl einen Tropfen Wein nimmt, so hätte er, ohne seinen Grundsätzen das Geringste zu vergeben, aus dem ihm so freundlich dar gereichten Glase ebenfalls ein wenig nip pen können. . Seine Weigerung, den Kelch auch nur in die Hand zu nehmen, kann nur als eine beabsichtigte Kundge bung zu Gunsten der extremsten Prohibi tionisten gedeutet werden und wurde von den Zuschauern auch allgemein als solche aufgefaßt. Benjamin Harrison ist äugen scheinlich ein engherziger Fanatiker, in dessen Augen die Winzerei und die ihr verwandten Industrien verächtliche Ge werbe sind. Seine Ansichten decken sich offenbar mit denen seines General-Post meisterS Wanamaker. Obwohl die große Waffe der deutschen Bürger dieses Landes sich durchaus nicht für die deutschen Aemterjager erwärmt, so kann 5 ihr doch nicht gleichgiltig sein, wenn das deutsche Element" bei der Be setzung der wichtigeren Stellen ganz und gar übergangen wird. Die Behauptung, daß unter den deutschen Republikanem keine geeignete Männer für diese Art von Posten zu sinden seien, ist eine rohe Belei

dZgung. ES wird Niemand bestreiken können, daß in jeder größere Stadt der

Union mindestens ein halbe? Dutzend deutsche Republikaner aufzutreiben sind, dii et in jeder Beziehung mit Patrick Egan und ähnlichen Patrioten irischer Abstammung sufnehlnen können. Wenn der Präsident mit den alten Steifbettlern deutscher Zunge mchtS zu thun haben will, die höchstens ihr VoMthum schänden, so wird ihm das weiter nicht übelgenommen werden. Er kann jedoch sehr leicht ' in Erfahrung bringen, daß gerade unter den deutschen Bürgem Hunderte und.Taw sende deS allerbesten Kalibers vorhanden sind, die sich nicht vordrängen mögen, wohl aber eine ehrenvolle Ernennung an nehmen würden. Bis zcht hat sich die Harrison'sche Administration j, gegen die Deutschen geradezu schäbig benommen. In Chicago, St. Louis, Cincinnati, Cleveland, Milwauke ü. f. w. ist ' kaum ein ttnMt Deutscher Ami höheren Amtes für würdig befunden worden. - Von den vielen Stellen im Chicager Postamts z. V. sind nur zwei, nämlich die des Vor fteherS in einem ZweigVostamte und die deS GeldanweisungSclerkS in demselben an deutsche Republikaner verliehen wör den. Zufall ist daS keineswegs, denn Harrison ist wiederholt darauf ausmerk sam gemacht Worden. Es scheint In der That die Absicht vorzuliegen, daS unbe queme" deutsche Element auS der Partei herauszubeißen und dafür das Temperenz elsmevt anzulocken SraWaHriHteu. & 1 1 1 c i ü U $ i iß ! n. Mi Jndwna i EchSniS Metter, dar auf heftige Gewitter. Ein Mordversuch auS politiZchen Gründen. Litt! Rock Ärk. 6. Mst. AuS Mvttillton wild gtmeldtt, övß aus den Sheriff HariyTödleW geftern ein Mord vttsuQ von einem twisten Obu Bentttv gemacht wurde. Als Coble?d diesem auf der Straße begegnete, legte Benttey eine dopptlläu gge Büchse aus ib an und wurde nur durch daS Dazmischensprwgen dL SU' riffS Sbelby am Losdrücken dtrhindttt, der ihm die Büchse u? ter Hand schlug. Codlentz hatte versus Zeugenaussage egen WZdldktrüserkien zu sammeln, und Oby war aus Seiten der siegenden Partii. Waldbrand,. St Paul. 6. 'Mai. ZmtSkdliilen Minnesota und im r.ö.dkichen Wikconstn wütdtn deslige Walddrände. welche berett großen Schaden angerichtet haben. Man sütchttt. daß auch beret!s Menschen leben vrlore gingen. Noch keine Spur. Chicago. 6. Mai. Von Dr. Cronin hat man noch nicht? gehö t Ob das in irem Koffer gefundene Hgar und die Baumwolle von ihm herrühren, ist sehr zweifelhaft. DaS englische B r a ue rel2 y n feilet. San Francikeo. 6, Mal. Da große englische Csnlmiium. welches alle bedeutenden Bmuerkien im Westen ankaufen wollte, tat nach hiestgen Nachrich ttn für dltPhiladelphi'Z BkJUkttl hierselbst 2 Millionen Dollars geboten Die Aktionäre dabin daS Aneibitttn noch nicht angenommep. DieFeier der französischen Revolution in New Park. N e w P o 1 1. 6 Mai. hiesige Franzosen hielten heute zu Ehren dkS hundert, jädrigkn GedenktaseS der französtschen Revolution in Webster'S Hall ine Mal. fenveefammtung ad, in wklch Hemy Maillard, Generalconsul Vicomte P. d'Sbsac. Fred R Coudert und ProseZsor Renault Ansprachen hielten. Schit7snc)rtSen. Angekommen in : New York: .Circassta" von GlaS gow. Boston: .DunhamCilyvonLivtt Pool. Hamburg: .Hammonia von New Bstt. Philadelphia: Jndiana" von Liverpool. Glasgow: State of Georglavon New Bork. Southampton: ,EmS"voNv York nach Bremen. London: Rhein von Baltimore, .SwldZrlaad- von Philadelphia nach Antkserpen.

Die Lage der, Kohlgräber. Seranios, Pa. . Mal; In Folge 1 der längeren Arbeitslosigkeit herrscht große Noth unter den KohlengkZ. bern.' Während der letzten sechs Monate haben viele der kräftigsten Leute nicht mehr als durchschnittlich zehn Dollar? im Monat verdient, womit sich sich und ihre Familien erhalten mußten. Der Noth' stand ist größer ! als jemals. Am Schllmvstm ist es in Hyde Park, wo sich

sämmtliche Minen" der Delaware. Lack. 1 vanna und Westttn Eisenbahn Co. be finden. Dle Aukstchten sind sehr nt uibkgtnd und es ist zu dksLrchten. daß ernstliche Unruhen entstehen. ö Eröffnung der 2ö eil angst es. lUNg. Pari, 6. Mal. Um 2 Uhr heute Nachmittag eröffnete Pküstdent Carnot formell die Auöflkllung. Sämmtliche Ministee waren anwesend. Der PrZsi dent und sein Gefolge waren von Kü?as simn nach dem'AuSfleÜungSplade eikor tirt worden. Der Präsident perkaS seine Rede. Die Szene war eine brillante. Sämmtliche in Paris anwesende Diplo maten waren anwesend und trugen die Hofkleidung ihrer resp. Länder. Bloß der jchantsische Gesandte t?ug eurepölsche Meidung und der acherikaflizche Gisandte war einfach in schwarz gekleldtt. Die Zeremonie begann mit einer Rede deS Minigirpräsiöintkn Tlrard. bann spielte da? Orchester die Marseillaise und dann sprach P-äsident Carnot. Dann wurde da Woffer in sämmiliche Ion tainen etngekasien und dieselben begannen su spielen und das Nächste war, daß die große Maschine im Maschinenraum in Bewegung glfeU würde An wenig fpäter wogtm beritts etwa 300.000 Mm schen in den weiten Räumen umher. Die Zahl der Aussteller belSuft sich auf etwa M0W Die Stadt P heute Abend prachtvoll illuminitt und schwimmt in einem Meer von Licht. - G r u d e n u n g ! ü ck. B e r l i n . 6 Mai. Ja Gelsenkirchen in Westphalen haben die Grubenarbeitlr die Arbeit eingestellt und zerstörten eine Anzahl Kaufläden, wurden jedoch von der Polizei und einer Abtheilung So!" daten n-.it blanker Weffe zerstreut. Revolutionäre Demonstra tion. London, 6. Mai. In Athen fan. den Demonstrationen aus Anlaß der französischen Rkvolutio statt. Eine Menge von 6000 Bürgten zog unter An slldrung de BürgirmeiflerS und der ütrigen Spitzen du Bedörden vor das französische GesandischasUhotel, während die Studenten am Abend einen Fackelzug veranstalteten. Der Township Uss-ssor. Townfhip Afftffor Quill kam gestern Abend von Rujhville zurück In Bezug auf daS gestern von uns erwähnte Afsi davit FistttS sagte er, die Idee, daß er daS Geld eingesteckt habe, sei absurd. dieS fei bet dem gegenwärtigen System gar nicht möglich Fi her habe bei ihm um Anstellung nachgesucht, er habe Fishek einen Posten gegeben und besten Namen auf die Liste riefet. Diese Liste fei dann seinem Gchilfen Duncan Übergeben vor. den. der daS Weitere zu besorgen habe. Er selbst könne weder sagen, ob Fishlr dte Stelle angetretkN habe, noch ob er sie nicht anzetttien habe, weil Duncan dies zu besorgen hatte. Duncan wurde in voriger Woche von Quill wegen verschie dener Unregelmäßigkeit und w?gen seine unverschämten Benehmen entlafftn. ES HM. doß noch einige andere Personen ähnliche AssidavitS wie Fifher einreichen werden. Wa den Umstand bettifft. daß einer der HilkSaffefforen fein Gehalt unter dem Namen Taylor bezog, während er in Wirklichkeit Tylor heißt, Zo kommt das daher, daß sein Bater, der erster Gehilfe deS AffestorS ist. ihn anstellte und daß er nicht wiffen lasten wollte, daß der Ange stellte fein Sohn fei. Bedenklich ist für den jungen Mann allein der Umstand, daß er unter dem falschrn Namen die Richtigkeit der Forderung delchwor. Heute Morgen erschien Quill vor den Couniy'Commiffären und gab eine Er klärung in obigen Sinne. Er sagte ferner, er werde die Sache genauer untersuchen, er vermuthe, daß da Geld Derjenige bekommen habe, der an Stelle FisherS angestellt wurde, daß aber der Name auf der Liste nicht geändert wurde. Letzteres sei vielleicht übersehen worden, Stil er die Einrichtung getrcffen habe, die Gehilfen durch Nummern statt mit Namen zu bezeichnen.

Hissigss. .

dem Proztge von Grant Rooker gegen Dr. Jame Rooker bean. kragte Letzterer ein neues Verfahren, well angeblich zwei der Geschworenen insofern Meineid begangen haben sollen, als sie aussagten, sie kennten Dr. Nell Rooker nicht, während sie ihn doch schon seit meh reren Jawn kennen.

Vom Auslande. ' Worth, der ch n e i v e r der Kaiserin Eugenie und Modekönig unter dem Kaiserreiche, gibt seine Memoiren heraus. Der Weihrauch der Tagkspreffe fehlt ihm, da feine .Ateliers" schon längst nicht mehr die ersten und tonangebenden von Paris sind; so muß er sich ohk selbst ein wenig beräuchern. Er thut vieS mit einer amüsanten Unoerfroren heit; der große Künstler kam in Eng land zur Welt, wie er sagt, mws?& Jahr 1825 natürlich macht er sick zehn Jahre jünger als er ist. Eine mnere Stimme" berief ihn zur Damenconfee tion. Er trat in ein londoner Geschäft ein und wurde dort mit der Zeit eine Futsritat". Sein Genie" entfaltete sich jedoch erst, als er im Jahre 1846 nach Paris kam. Im Jahre 1 853 gründete er hier in Compagnie mit einem Schweden idie pariser Moden sind im mer von Äuslandern gemacht worden) fein eigenes Geschäft. Die Gräsm Pourtalös, eine Deutsche, die damals den Ton angab, stellte ihn Eugenien vor. fortan war Worth nicht nur der ieferant, sondern auch der .Jnspi rator- der schönen Kaiserin. Er erzählt mit Wohlgefallen, wie seine Hauptschopfungen entstanden: Das mit dem Kleid gleichfarbige Jaquet, die Robe Prinzesse" und schließlich auch die Kri noline, die in den Monaten, bevor Prinz Lulu auf Erden erwartet wurde, aus den ganz besonderen Wunsch der csketten Kaiserin in Mode kam. Worth ermähnt beiläufig, daß er zur Zeit der Neifröcke sich nicht anheischig machte, auS SO Meter Seide ein Kleid zu schneiden, p. daß er einmal 100 Meter violetter Setve zu einer Robe brauchte, die mit ihren nuan cirten Rüschen von tin riesiges Veilchen douquet aussah. Die Erkaiserin besucht noch jeßt, so oft sie nach Paris kommt, ihren früheren Vertrauten, der uns rer sichert, daß die exquisiten Linien ihre, Gestalt heute noch ebenso in'S Ange fab len, wie ehedem." ESisteineslte Geschickte doch bleibt sie ewig neu nämlich diejenige von Verführung, Flucht, Verzweiflang und Tod, welchem tin jungeS Menschenleben abermals zum Opfer ge, fallen ist. ' In Genneoilliers, einer Bor stadt von Paris, quartierte sich vor Kur, zem eine elegante, auffallend schöne, zunge Frau, Namens Marguerlte St., rn Gesellschaft eines gleichalterigen, jungen Mannes in einer kleinen Villa da, selbst ein. Man hielt dieselben für ein Ehepaar, als plötzlich der letztere vor wenigen Tagen verschwand, nur eine alte Dienerin zum Schutz des jungen Weibe zurücklaffend. Jene erschien vor zwei Tagen klagend und jammernd bei vem Polizei. Jnfpector deS OrteS mit der Mittheilung, daß ihre Herrin sich ver giftet habe. Dieser, begleitet von einem Arzt, begab sich nach dem Ort deS Dra maS, woselbst man die Dame todt, an Morphiumvergiftung gestorben vorfand. Auf dem Tische lag ei Brief an die Mutter und an den Gutten der Verstorbenen, welche in Cannes, in Südfrankreich, den achtbarsten Familien daselbst angehören. Es stellte sich heraus, daß die junge Frau ihrem Mann entflohen war und daß ihr Entführer sie bald nach der Flucht treulos verlassen hatte. Das H a a r färben in den Arbeiterklassen soll-in London außer ordentlich zunehmen und geradezu hausi ger vorkommen, als in den höheren GesellschaftSklassen. Färbt man hier aus Eitelkeit, so sarbt man dort ausMth. Ein Weißkopf, ein Graubart, der sich um eine Stelle bewirbt, hat trotz aller Empfehlungen und Kenntnisse nicht dieselbe Aussicht, wie ein Mann mit noch jugendlichem Haar, fo verwittert auch sonst sein Gesicht ausschauen mag. Große Putzmachergeschäfte verwahren sich gegen Damen mit grauem Haar und dasselbe gilt von unzähligen anderen Geschäften. Ein AUteS Farbemittel hat schon manchem zu- emer Stelle verholfen, die er sonst nicht erhalten hätte. Auch ist die Anzahl der Läden, die mit ihrem Farbestoff hauptsächlich Kunden aus den Arbeiter kreisen bedienen, sehr groß. Die Nihilisten scheinen wieder ihre Thätigkeit erneuern zu wollen. . Den Daily News" wird aus Petersburg aus zuverlässiger Quelle gemeldet, daß die Polizei vier Bomben, zum Gebrauch bereit, gefunden habe, doch werde geheim gehalten, wo dieselben gefunden wurden. Die Polizei habe die Zahl der in Zürich fabrizirten Bomben ermittelt, dieselbe sei sebr groß, die Beamten wüßten aber nicht, wo sie zu suchen seien. Aus Odessa wurde berich tet, daß mehrere Abtheilungen der sud ruissischm Geheimpolizei im Besitze von Nachrichten seien, welche darauf hindeu ten, daß der Feldzug der zu Gewalttha ten geneigten Nihilisten wieder begonnen habe." Die Polizei behaupte, im Stande zu sein, die Gewaltthaten zu vereiteln. Andererseits verlaute, daß mehrere her vorragende Mitglieder der Geheimpolizei der Theilnahme an der Verschwörung

,ervaczllg seien.

3c Se Se Se 5c 5c 5c Se

BaP6s655 !

ferner

&ganfe S,ld.Wz,elerr billig. CUMINGHAM & ZIHHBB, No. 00 Nord JllmoiS Straße.

MOfflOWI & Miss IIöLY, TeichenbeAatter nnö Ginbaisamwer, M. 70 Mt? Mnktt StkaSk, Csclerama Place. Telephon öOl. Offea Tag und Rächt. Prompte Bedienung in jedem Falle.

iciö v

Den 1. Januar 1857. Den 1. Januar 1888. Den 1. Januar 18S9. IIk?IIiQW.szz c3 XIDimaslhiauimsaiirij, Beerdignngö-Direk tosen, No. 72 Nord Illinois Straße. WMiche Gehülstn. Telephon 641.

Das wohlfellge Credit Saus in den Ver. Swateu

Hase STagU5r für $3.50 dar eiue Alarmglocke, fch',?gt kzattftüsdttch und dird auf 1 Zahr garantirt. Früherer Prei $8.50. Unser euer .Pa.ific" nringer hat Ki.zSl. lige solide tveiße .Rubber Walzen, und ist so gt vie irgeud ein LukriNger, la für 7iO drr. kauft wird. St Wir sikd auch alleiuigk Agenten sur den krohlbekanaten Colby Aukrlnger. . W. Barnes & Co., No. 64 Ost Markt Str.;

tag und amftag bend, g,öffnei.

Damm Skhmötislhe ! Semtars ! Teppiche aller Nrtea l Eztrafswe Ichsueelstühle I (große Tuswahl.) OcklsszimWckr- und Varlor M Billig gegen Ratenzahlung oder Baar.

o

IFIHIAMIK WMKVWWK & D(D., Güt k?w ZAoeZ nd Wtlavar Gtrag.

Möbel -ftr-Schlafzimmer, Verlor d Eßzimmer.

BöWßche gegen Baar- oder Abschlagszahlung im neuen Store von CHAS. WILLI,

Ro. DALTON &s 00 . Wauholz. Oft Washington und Noble Straße. . K. Vlexri, Seschkft,kSSr KveSse rnd C0VE 0YSTEBS. Wir führen die besten im Markte. HDB. Heller. 300 SU QatKtn.. C. laus' l?MCVSll Vlsner vss Lager- u. Tafelbier Varantirt rein, nur aus Malz und Hopfen gebraut. Wettende der New AorS Gtt C3 Telephon Wl. XOm In Flaschen durch die Brauerei zu beziedsy

8c Sc 3c Sc ?c 3c 3e 0c

o v e5 n s ! ( Bost.O'sie gescnlfeer.) Oestn. Vildn Echränk, Opieze!, Makazeu alier Stf. Lonsget ud vösnklstühle 483 Virginia Adeune. FenSerrsberen, Vbürea, FenVerlädes, Latte, Pfosten icc. Aufmerksame Bedienung. Niedrige Preise. 8?M'vRv Näh - Maschinen. -3ri "u'k. i ,1 7 Seräuschlos ! Leicht z.ujen. X Mukch l Garar. tirt S Jahre. Nadeln. Oel u Reparaturen für ae Möfchioeu. MX? Kauft von ai; w'.r hab kein, HtvUmi Kaiser und I fl gor, 17LHSVasSmgtsS!r,ße. TdmnuS Mattey, Sugust Weder, Peter Zeien. Ww Mi Foundry Company, lesbZeu, iif(Bfiiiinu gabrtkanten öltet ttit Eisenguß -Waaren Volle AnkmkrkZämZeit wird auch B&utes AustrLg ud Veßelluuges zrgtZssvdt. Rreift sirdtig. Telephon 158. Vrkstaöe ta OÄlders eIzchssK 114

C'vl

t-