Indiana Tribüne, Volume 12, Number 225, Indianapolis, Marion County, 3 May 1889 — Page 3
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Neue Alt. AnMehmer Geschmack. DU beste Mrdiztn unserer Zeit, jpff Art UKegtt MUrs. W ist klar und vo dunkler rnftinfaröe. che vsrjägliH nd ijt f$r trlftl0ni. Führt Kicht ab und nthM keinen AttoKsl. nthS kttn gMig Esbftanz. Die neu S,t Ct Urteil Minist das Vlut. ftärtt di Ritn( Rulteln und Hirn, rtreidt Malaria und kräftigt da System. Die Organ, elch m häuftgS ijrFunk. ttone nicht füLtn. sind dtrVagen. die ingwidk. die Lbr und di tr. in ,dl,in, eich schm,r,lZ fett Thätigkeit fciijti Organe litii be lebt, (jl unschätzbar. D,e tu et vine,, ittirl thut ltl, Fil? Leute. votl$t an Häorrgoidk leide, ti di Iditw sehr ettSvoa. Sie hilft in der Lerdauunz, turnt Verstopf anu, MeidtSaSk. ist güi Kg,n Fieber, Neuralgka und gen all HlkrakhUen Sdi FamMenraedizi für eui, on fitzend,, Letessweil ftd bt euea Bineg B Uteri f& irihsoU, bZ?r a der für Frauen und Kwdr. graue kauft ine Flasche und xrodirt si. fcien der Avotheker sie nicht Hut, bestellt sie bei ihm. X2i fie mmal gtdraucht ht, wird sie nicht ehr ausgeben ,,Vtn,grittr.tu tiiita bekannte Temperen, ZZMer,. stirnutui ixi Vehirn und beruhigt die Nerven, reffst IUI di, Ewökweide und giebt in xerfett Blut Eireulation durch die menschlichen Ader, welche mit estimmtheit lit Sesundheit wiederhergestellt. S , a. SS. D a v t , von 169 Baronn Sir fcn Orleans, xa., schreibt unter dem aium fers 26. Wut ,dwi folgt: 3$ bin in 15 Jahre ach Hot Spring in Ärkansa gegangen, w,t ich unge, tundem Blut tttt. Ich habe eben drei Flaschen .zinegar BUker gebraucht und (3 hat mir mehr ge, vutzt all die Quellen. S ift die best M.dtzin. welch hergestellt wurde." Joseph I.lagan, von Nb. 75 West Str., New Z)ork,sagi: .Ich hab i den letzten zwölf Jahren eil .vinar Bitter' im Haus gehabt und lij in Hauimutetin memer ZamMe. hhIiih. a Vre. N. B lch jemal'l genommen hab: sie hat mein Leben gk l,a Aittctä ist biä btSitVlthtiin.hii ttttet T.fi.vt l?, von Humboldt. Ja., sagt: vin ar Bitter-heilt ich oon Paralyft vor ,bn Jai un und kürzlich heilt e ich von heumatsSmuS." ffra WM. . Dav t. von kamde, . I., schreibt: .Ich hTbe sehr an schlechter erdauung und kmgeuieide Äeschweedkn gl!tn und .in, gar tlttrt' verschafft mir zroge rletchterung.Iamel H. Dwor. von Wbstr. Kaff., schreibt: Ich nutzt, üti iga, tt et -Wtbijt. i Krühlmg und erfreu: mich der besten efundhelt.- . Cvleman, 77Mdntgomer Str.. Ark. ,chrtbt: .Ich hatte Jdr .ws ttt?" für ein M'llhertMftichet.Tge.'' t HUbsch Bch fe. di.sftk: J II.MoIöunltl Druff Co. SS Washington Strafe, New vork. TlTrrrs Solid Gold WtcV M RVT Sold sorlUÜO. uw Utely. I R Bm lü wtrh in tu .rU. ? .;, ff ff rnt.l. Bmt; Soi4 OoU TZ r3 1 rke liiMkKMr. WrlUUltM VT JVtli fSUlO I nd rent." tixe, wit b workl , a qal aln. ealti ein t-ecur on frae. uaererMBniKti. tofctlter wUb our Ur nd ilobi un r iioairnoia sample ThcM (mpiet, , well a th witch, wt Mndl fre. ad fter yo bare kpt IiMa b yonr bat-, flte ß month aad ahawa them t tho. wo asy ts &ait4. th.y bcoms you m proprtr. Tbot k vrit t oaca can t aur es rocWin; th Vatcfti nd üasjple. Wapay all ftp"". ft'(ttt,t4 AdJnsi ÜUBioa de Co.. Xiox 81.lorUaaa. Alaiao EissnbaHn - Zsie - TsbkUs. JkssnsonvAe, Madifon & Jdiaua?o!iS. Abgang : Sxvreßtzuae 4:0$ Vm. 4:00 Nm. tlctornobotloa 8:30 Vm. 5:10 Nm. Aukunft: Exp. 11:10 Va. 10;ßO Nm. nom. 10:45. Vm. 7:45 Nm. 4 Vandatta. Abgang : Expreß 7:30 Vm. IILk Vm. 7:00 ?!m. 11:00 Nm. Vkrant 4:00 Vm. Ankunft : rp.S:45Vm.:IS Vm. 2:40 Nm. ö:00Nm. Lom. 10:00 Vw. Btk Lwe, C. C, T. & Indianapolis. Abgang : Sxp. 8:20 Vm. 4:S0 Vm. 7:80 Vm 11:16 Vm. 11.55 Vm. 4:00 Nm. 5:05 Nm ?:25 Nm Ankunft: ExS. 6:50 Vm. 10:50 Vm. Il:S.Vm. S:SO Nm. 5.15 Nm. 10:S5 Nm. Alle odigm Zuge halten iu Brightwood an. t folgenden Züge lanfea nur nach und von Brightwood : Abaang: L:40 Nm. 10:40 Nm. Zluknnst : 4;w Vm und 4:45 Nm. Cincinnatt, Wabash & MchZgan. Mgaog : 4 SO Vm 11 55 Vm. 5 05 Nm. Zlnkuuft : 10 50 Vm. 8 30 Nne. lo 86 Nm. Mneinnati, Jndianap'IS, St. Louis & Chicag. ,CincinnaU DidMon. Abganq : s k5 Vm. 10 53 Vm. 8 50 Nm. Cinemnati Acc. nur EountagZ 45 Nm. Lafahette Ace. 6 26 Nm. Ankunft: 11 45 Vm. 10 50 Nm. Cincin'ti Acc. nur Tonnt. 11.50 Vm. Rushvillc Acc. 10 45 Dm. Columdus Acc. 5 07 Nm. Chicago Division. Abgang: 12 05 Nrn. 11 20 Nm. Lasayelte Zlcc. 7 10 Vm. S 20 Nm. Ankunft : S 25 Vm. 80 Na. Lafahette cc. 10 SO Wm. s 18 Nm. Chicago, 61. Lou! & PMsbnrg. Abgang : 4 SO Vm. ö 00 Nm. 5 10 Nm. ColumbuK Ace. 9 00 Vm. Richmond Ace. 4 00 Nm. Ankunft: 11 40 Vm. S 50 Nm. 10 2 . Rm. ColnmbuS Ace. 3 50 Nm. Mchmond Acc. 9 40 Nm Chicago Division dia Kokomo. Abgang : 11 20 Vm. 11 20 Nm. Ankunft : 8 50 Vm. SONm. Lake rie & Weflern. Abaana : 7 15 Vm. 1 10 Nm. 7 00 Nm. 11 10 Nm. Ankunft : S40 Vm. 10 80 Vm. 0 Nm. 3 20 Nm. Jndianavolit & VincenueS. xpreß Abgang : 7 10 Vm. Acc. 4 00 Nm. Erpreß Ankunft: b co Nm. Uce. 1050 Vm. Cwcinnatt, Hamilton & Indianapolis. thm : 8 55 Vm tat S 00 Vm.3 50 Nm. gl. s SS Nm. Ankunft : S 50 Vm. 4 55 Nm. I 55 Nm tgl, 5k, Jndiana & Western, cotla Division. Abgang : 7 80 Vm tgl. S 80 Nm 11 00 Am kgl. - Vnwnft: 2 50 Vm tql. ltt 40 Vm. 8 40 Nm. Schliche Division.-Abgang : 4 10 Vm tgl. II 00 Vm. 9 00 Nm igl.?-Ankuaft : 7 00 Vm tgl. 10 LO Nm tgl. JndiänapoM, Decatnr & Springfield. Abgang : 7 00 Vm. 51 Nm tgl. 1100 Nm tzl-Ank: ö 50 Vm. 11 55 Vm tgl. s 10 Nm. Jndianapol! & St. Louis: Abgang 7 25 Vm tgl. 11 55 Vm tla. 5 SO m. 10 50 Nm tgl. Änkunft : 5 10 Vm tgl. 1 00 Vm. S:40 Nm tgl. S 25 Nm tgl. Lolttiville, New Albanh & Chicago. Chicago und Michiga City Division). Abgang 7 10 Am. 12 01 Nm. 11 15 Nm tgl. Vonou Vee. 6 00 Nm-Ankunft: L SO Vm. s 10 Dm tgl. s L0 Um.
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Ein Frauenherz.
Driginal. Roman von ?. de Hirods . ?rako. lFoktstduna.) Ungeduldig wandte Jane sich ab. . . . Im Hinblick auf den vorausgesehenen Verlauf des Gespräches schien ihr die Einleitung wenig am Plahc. Verrin hielt sie für weich gestimmt und richtete sich mit einer theatralischen Aewegung empor. ?lbcr das Alles hat jetzt ein Ende, Frau Grasltt," sagte er. Ich bringe Ihnen eine gute NachriHt .... Der Herr Gras von Frigneufe ist zurückgekehrt!" Zurückgekehrt.... Mein Mann! rief Jane; nw ist er?" In Paris." - Seit wann?" Seit heute früh. Ich war der erste, dem er die Ehre eines Besuches schenkte." Sie? " I Er hat mich beaustraat, der Frau Grafin...." j Herr von Frigneuse schickte Sie mit einem Auftrage zu mir .... Sie !....", Und sie maß Verrin mit einem Blick, ' daß er den Faden feiner RoUe verlor. j Frau Grasin, es handelt sich um eine Angelegenheit, ein .... " Ein Geschäft. . . . Freilich nichts AndereS .... Uebrigens sehe ich ja ... . Doch . sprechen Sie nur. ... Nach seiner Ankunft auö Amerika hat der Herr Graf den Tod feiner Tante erfahren." Oder vor feiner Abreife.... Herr; von Frigneuse roar also nicht für alle ' Welt verschollen, wie eS scheint. Ohne j Zweifel wollte er Ihnen Ihre vlerhunderttausend Francs zurückerstatten, Herr Äernn, nicht wahr 7 . . . . Du lieber Gott, Frau Gräfin, ich glaube nicht, daß der Herr Graf dort drüben große Reichthümer gesammelt hat Nun, so kommen Sie denn zur Sache.... Er will Geld haben, mcht wahr? " Geld?.... Aber, Frau Gräsin, ist die Erbschaft seiner Tante nicht ein Vermögen? Der Herr Graf hat mich ein fach beauftragt, die Frau Gräsin zu benachrichtigen, daß er von nun an seine Wohnung im Hotel Keroual nehmen wird und ich möchte nur fragen, wann es Ihnen angenehm sein würde, daß der Herr Graf nach hier übersiedelt." Tief entrüstet erhob sich Jane bei diesen Worten. Ich werde meinen Notar, Herrn Le Valois, beoollmächtigen, in dieser Angelegenheit mit Herrn von Frigneuse weiter zu verhandeln," sagte sie. Außerdem hat mich der Herr Graf noch ersucht .Genug! Ich will nichts mehr hören Begleiten Sie den Herrn hinaus!" wandte sie sich an den Diener, der auf ihr Klingeln erschienen war. Ganz zu Ihren Diensten, Frau Grasin," stotterte Verrin immer noch sal bungsvoll, aber mit einem tückischen La cheln. Und mit einer tiesen Verbeugung glitt er hinaus. Am nächsten Tage gegen zwei Uhr hielt der Wagen der Gräsin vor der Thür. Sie ließ den Portier, einen alten Bretonen, rufen, der schon seit seiner Kindheit im Dienst der KeroualS stand. Ich fahre auf kurze Zeit aus. Baptist," sagte sie, und Fräulein Simone bleibt allein zu Hause. Sie werden keinem Menschen, unter welchem Vorwande eS auch immer fei, Einlaß gewahren. . . . weder Verwandten, noch Freunden ; haben Sie verstanden?" Frau Gräsin können ganz ruhig sein ; und wenn es mein Schutzpatron selber wäre, ich lasse keinen hinein." Sie ließ sich nach dem Bureau deö Herrn Le Valois fahren. . . . Nun?" fragte sie erregt, was hat er geantwortet?. ..." Noch nichts, Frau Gräfin, es ist noch ziemlich früh. Warten wir bis morgen." Ich werde von einer Ungeduld verzehrt!...." Ich begreife es vollkommen; aber Sie haben mir erst gestern von dem Ereigniß Kenntniß gegeben und mir Ihre Absicht mitgetheilt. Ich habe dieselbe mit allen mir zu Gebote stehenden Kräs ten bekämpft, denn ich fürchte, dieser außerordentliche Entschluß ist zu wenig überlegt.... Die Urtheile der Beaeisterung sind die Sprüche der ersten Instanz ; sie werden nicht immer bestätigt, wenn sie vor das Appellationsczericht der Vernunft kommen. . ..Ja, ja, ich fürchte, daß Ihr großmüthiges Opfer Sie nicht schützen wird. ..." Ich habe an meinen Onkel OuesimuS ztelegraphirt. . . ." Mir wäre es lieber gewesen, Sie hätten längst ein Gesuch an den Präsi denten deS Obertribunals gerichtet . . . Nie! Sie kennen meine Ansichten über diesen Punkt; es ist zwecklos darauf zurückzukommen." Nun ja, ich beuge mich ja auch Ihrem ausdrücklichen Willen und habe bereit an Herrn Frigneuse gtscdrieben. . . . Ct war übrigens gestern Abend schon selbst hier, um sich nach dem Testament feiner Tame zu erkundigen. . . . Ich habe ihm eine Abschrift desselben eingesandt, die meinem Schreiben einen um so größeren Nachdruck verleihen wird. Gestatten Sie, daß ich Ihnen dasselbe vorlese: Hochgeehrter Herr Graf ! Ihrem Wunsche aemäß beehre ich mich, Ihnen hierneben Abschrift des Testament de? Frau StiftSherrin von Keroual, Ihrer hochverehrten Tante, zugehen zu lassen. Das vollständig mit eigener Hznd geschriebene Original wurde am 12. September 1684 bei mir deponirt." Dies ist mein letzter Wille." Im Namen deS Vaters, des SohneS und des heiligen Geistes, ich,' Simone Bolande. Marie Chsntal de Keroual de Saint-Kergonnec, Stiftsherrin des adligen Sankt.Annenstistes in Bayern, verfüge hiermit, was folgt: Ich hinterlasse und vermache mein ganzes bewegliches und . unbewegliches Vermögen meiner Großnichte Simone Anna Marie von Frigneuse, die ich zu meiner Unioersalerbin einsetze. Die Einkünfte mumr Güter.IoLuzuv
ihrem Nutzen kapIkaNsirt werden"ölS"zu dem Tage ihrer Heirath, an welchem der volle Besitz meines ganzen Vermögens auf sie übergeht. Herrn Le Valois, meinen Freund und Notar, ernenne ich zum alleinigen Testamrntsoollstrecker, und bitte ihn, dafc er das Vermögen meiner Großnichte bis zu ihrer Hochzeit verwaltet. Meine liebe Nichte Jane von Frig ncufe, der ich bis zu ihrem Tode das Recht der Nutznießung meines in Paris, Nne de Varenne, gelegenen HotelS vermache, btkte ich in dieser letztwillizen Verfügung nichts Anderes zu seben, als das Bestreben, ihre Zukunft und diejenige ihrer Tochter nach jeder Richtung hin zu sichern." (Hier folgen besondere Legate ohne Wichtigkeit für Sie, Herr Graf, und Stiftungen für wchtthätlge Zwecke, die im Ganzen sechs Seiten deö Originals einnehmen.) : - DieseS Testament Habe ich ganz eigenhändig geschrieben aus Schloß Clarmanrieur, am O. Juli löS4. Holande de Keroual." Ich brauche Ihnen wohl nickt erst zu bemerken,-Herr Graf da dieses Testament Sie und die Frau Gräsin vollstän, dig von der Erbschaft Ihrer verstorbenen Tante ausschließt. , Unter diesen iUmstSnden stellt Ihnen die Frau Gräfin, Ihre Gemahlin, beseelt von dem Wunsche, Ihnen eme unab, hänaige Existenz zu sichern, die Hälfte der Revenüen ihres persönlichen Vermögens, die sich im Ganzen auf hunderttausend Francs belaufen, zur Verfügung. Sie hat mich beauftragt, Ihnen fünfzigtausend Fruncs jährlich auszuzahlen. Sie verlangt dafür jedoch und Sie erden begreifen,. Herr Graf, daß es mir sehr peinlich ist, in diesem Tone mit Ihnen zu reden Sie verlangt dafür, daß Sie auf eine Wiederanknüpfung der Bande, welche Sie selbst einst zerrissen haben, verzichten und wünscht, daß Sie in Zukunst nicht mit ihr unter demselben Dache wohnen." Ich wünsche nicht," ich fordere," um terdrach ihn Jane ungestüm. Sie sind gesetzlich nicht dazu berechtigt, Frau Gräsin. Ich habe das moralische Recht, und ein anderes gibt eS für mich nicht.... Ja, wenn Herr von Frigneuse die Vergangenheit bereut, wenn er mir in ange messener Form sein Bedauern darüber ausgedrückt hätte, dann würde ich. vielleicht anders haben handeln können. . . . Ich hätte ihm," fuhr sie sehr leise fort, nicht meine Arme. . . :denn daS ist,unmöglich aber vielleicht die Thüre seines ehemaligen HeimS geöffnet, und ihm die Hand gereicht, um ihm behilflich zu sein, sich wieder zu erheben Aber er taucht aus wie ein Geier, wenige Tage nach dem Tode seiner Tante, wahrscheinlich benachrichtigt von einem anderen Geier, diesem Verein, den er mir als Gesandten schickt, um mir, ohne ein Wort der Entschuldigung mittheilen zu lassen, daß er beabsichtigt, wieder Wohnung bei mir zu nehmen. . . . Dieser Mensch will Geld haben! Weiter nichts als Geld ! . . . . Nun wohl, ich were eS ihm mit vollen Händen hin, damit er mich mit seiner Gegenwart verschont, und wenn er noch mehr haben will l" . . . . Beruhigen Sie sich, Frau Gräfin, ich bitte Sie, beruhigen Sie sich," ermahnte der preise Notar, erschrocken von der Ueberreiztheit Jane's, Herr von Frigneuse wird Sie in Ruhe lassen, ich zweifle durchaus nicht daran. Er hat Herrn Verriu als Berather angenommen, er wird also wissen, daß, wenn Sie vor dem Gericht Ihre Unabhängigkeit verlangen, Ihnen dieselbe unbedingt gewährt würde. Ihr Gemahl wird nicht wagen, es auf einen Prozeß ankommen zu lassen, bei dem er alles verlieren, aber nie etwas gewinnen kann." Sie meinen also, er wird annehmen !".... Das ist eine sehr delicate Frage, Frau Gräsin. Wenn Herr von Frigneuse wirklich der Mann ist, wie eS mebrere feiner letzten Handlungen andeuten, dann wird er leider wahrscheinlich annehmen. Wenn aber auch nur eine Spur von Stolz und Ehrgefühl in ihm geblieben ist, dann wird er sich eifern, von der verächtlichen Großmuth semer Gattin zu leben und versuchen, sich in irgend einer Weise selbst eine Existenz zu schaffen, deren er sich nicht zu schämen braucht. . . Es gibt wohl kaum eine Stellung im Leben, welche entehrender wäre, als diejenlge eines vensionkrten Ehemannes, und ich muß Ihnen gestchen, Frau Grä? sin, daß ich im innersten Herzen den Wunsch hege, daß der letzte proß der Frigneuse-Keroual Ihnen als Edelmann antwortete, der sich zu einer solchen unwürdiaen Stellung nicht hergibt." Tiefbewegt von den hochherzigen Worten deö greisen alten Herrn kehrte Jane nach der Nue de Varenne zurück. Der alte Portier kam ihr mit strahlendem Antlitz entgegen. Er ist wiedergekommen, Frau Grasin! Er ist wiedergekommen!" Wer?" Nun, Herr Gaetan. ... der Herr Graf!" Er ist hierhergekommen?" .Ja, und garnicht stolz war er! Er hat mir die Hand gegeben, gerade so wie damals, als er noch klein war. . . , Ach, solche Freude auf mein alten Tage ; er hatte das gedacht....?" Sie haben ihn doch nicht etwa in das HauS gelassen?" Den Herrn Grafen, meinen Herrn? Nun, freilich, sperrangelweit habe ich die Thür aufaerissen."
WaS bat er angegeben? Was sagt er? Wo ist er?" sragteJane in fiebernder Hast. Er kam, als die Frau Gräsin kaum füf Minuten fort waren; er fragte nch Frauleln Simone und ... . Er hat sie entführt, und Sie haben ihn l,rtaelass en. O. der blende Aber, ich habe doch nichts Unrechte ntnn trtmrt lir ft Wrttttifr imK JUtitmt ttfc VV MV Mf , der Herr Graf ja auch nicht. ' Er iß seit einer Stunde mit dem gnädigen Fräulein im Garten." Mit einem Sprung war Jane in dem Wintergarten, von o aus sie, ohne selbst bemerkt zu erden, den ganzen Park übersehen konnte. Dort saßi er neben Simone auf der ZYank, ihre beiden Hände in den seinigen
und erzählte ihr DkngS, t sie mit Knt.
zucken zu yoren fcvlen. Alle nuaen blicke unterbrach sie ihn, um ihm ernen Kuß zu geben, und auch er ließ eS nicht an Liebkosungen fehlen. Er war immer noch der Alte, trotz der BerheerunzenseinervlerundsierziaJahre. Sein Teint war bedeutend dunkler geworden, die Schlasen und Augenlioer zeigten Falten und auch seine Magerkeit hatte noch zugenommen gegen früher, aber trotz alledem hatte er (tdj den Stempel der Eleganz bewabrt, jenes unnach ahmlich Vornehme in seinem Wesen. Jane empfand bei dem plötzlichen Wiedererscheinen des Mannts, den sie so wahnsinnig gellebt hatte, nur Groll und Furcht. Die vaterliche Zärtlichkeit Gaetanö kamen ihr verdachtig vor. Wenn er Simone entführte. . . .Wenn er sie im Auslande verborgen hielte sich ihrer als Geißel bediente. . . . Alle diese finsteren Gedanken schössen ihr durch den Kopf.... Sie klingelte dem Diener. Benachrichtigen Sie das gnädige Fräulein, daß ich sie im Salon erwarte," sagte sie. ' Einen Augenblick spater führte Frigneuse.den Arm um ihre Tallle gelegt, seine Tochter selbst herein. - Jane, die ausrecht hinter einem Tisch, stand, vermochte nur mühsam da ungestüme Klopsen ihres Herzens zu unterdrücken. Ueber das reizende blonde Köpfchen ihreö Kindes gebeugt, f sie ihn lächelnd näher kommen, ganz wie in jener fernen Zeit, da er sie selbst bezaubert hatte, in demselben Nahmen, mit denselben einschmeichelnden Allüren eines gezähmter! Löwen. Und die ganze Qual ihres vergangenen Lebens schrie in ihr aus und mahnte sie, auf ihrer Hut zu sein. Schon he selbstzufriedene Ruhe dieses ManneS in einem solchen Augenblicke, war eine neue Be schimpfung für sie. Auf der Schwelle des Salons blieb Frigneuse kurz stehen. Der Anblick sei ner Frau, die ihn bleich wie eine Todte und den Blick fest auf ihn gerichtet, erwartete, bannte ihn doch jü? einen Augenblick auf die Stelle Mama!" rief Simone jubelnd, da ist Papa, er ist wiedergekommen!.... Und Du sagst ihm nichts ?...." , Ihre Blicke wanderten bestürzt von einem zum andern, ohne daß sie diesen seltsamen Empsang zu begreifen vermochte. Beide blieben unbeweglich und stumm. Betroffen von der beängstigenden Haltung ihrer Mutter, fühlte sie instinktiv den folczeschweren Ernst des Augenblicks, und ihre Augen füllten sich mit Thränen. Geh' ausDein Zimmer, mein Kind," sagte Jane mit gebrochener Stimme. Aber Du gehst nicht wieder fort!" rief sie, sich an den Hals ihres Vaterö werfend, Du hast 8 mir versprochen." Nein, mein Herz, ich gehe nicht wieder fort, ich verspreche eS Dir noch ein mal. . . . Geh' jetzt und gehorche Deiner Mutter." Am ganzen Körper zitternd, ging St mone hinaus. Jane stand noch immer stolz ausgerichtet da, den Blick voll auf Gaetan geheftet. Sie haben also den Briefs den ich Ihnen von meinem Notar schreiben ließ, nicht erhalten?" sagte sie. Ich bin selbst gekommen, umJhnen die Antwort zu bringen." Nun also? " Nun, Sie haben ja bereits gehört, ich habe sie eben noch Simone gegeben. Ich bleibe hier." Sie weisen also mein Anerbieten zurück?...." Unbedingt!" Und beanspruchen hier zu bleiben? " Ganz gewiß." Wohlan, wenn Sie hier bleiben, reise ich heute nach Clarmevrieux mit meiner Tochter." Dann folge ich Ihnen, wie.es mein Neckt ist." (Fortsebung folgt.) BlUtg unv imizm" Die Vorlage der Wütttemberaer ReI ierunz betreffs der Gehalts aufetscrunq ihrer Beamten schreibt ein Correspondent der F. Ztg." mit bitterem Pessimismus ist nun nach langem Harren veröffentlicht, und was brinat sie: in der Begründung derselben ist klar dargelhan, daß die Levensmittelpreise bei un in Württemberg neuerdings theurer sind, als im größten Theil des übrigen Deutschlands, daß unsere Beamten schlechter bezahlt sind, als in allen Nachbarstaaten, so daß hohe Staatsbeamte nach ihrem Tode ihre Angehörigen zum Theil in Noth und Elend zurücklassen, e ist ausdrücklich die Befürchtung augtsprochen, daß bei fernerer Zurücksetzung unftrer Staatsbeamten gegenÜber denjenigen anderer Staaten unsere Beamten unzufrieden und verdrossen werden, ja ihre Treue und Integrität gefährdet werde, und nun wird beantragt, denselben eine Gehaltsausbesserung zu geben, vermöge elcher sie, wie in der Zegründung selbst nachgewiesen wird, immer noch erheblich schlechter bezahlt sind, als die Beamten desjenigen NachbarstaateS, der seine Beamten zur Zeit (außer Württemberg) am schlechtesten bezahlt! Und daS, obwobl in derselben Begründung zahlenmäßig dargethan wird, daß nicht nur im Augenblick Geld genug in der Staatskasse ist, sondern auch der Volkswohlstand in Württemberg in den letzten Jahrzehnten stetig und in erheblicher Weise zugenommen hat ! Ist e erhört, daß eine Negierung so ihren Beamten zahlenmäßig vorrechnet, daß sie nicht blos seither schlechter gestellt seien, aU die Leamten aller anderen Nachbarstauten, sondern daß man auch für die öukunft nicht Anderes beabsichtige, und deshalb ,n ihnen eigentlich keine Berusssreudiakeit und Pflichttreue erwarten könne? Daß wohl Mittel da wären, um ihrer Noth abzuhelfen, daß aber trotzdem die Regierung ohne irgend welchen Grund sich eigere, dieS in genügendem Maße zu thun? In der That, es ist schwer, keine Satire zu schreiben". ES ist ein verhönanißvolles Wort, daS die nrttemberaifcke Reaieruna aespro chen bat. indem sie mit vollem Bewußt 1 1 sein und dürren Worten sagt: wir wolien unsere Beamten haben billig ab Mkchtl"
Lanv ttitv Hausw.rlyfmasMchtb
Behandlung von Mutterkühen. Etarkmelkende Kühe sollten mindestens einen Monat, ehe sie kalben, auf knappe Kost gefetzt werden, Man gebe ihnen kein Korner futtcr: gutee Heu genügt für diese Zeit. Minoestcns drei Wochen vor dem Kalben stelle man das Melken ein, auch wenn sie was bei manchen vorkommt noch längere Zeit Milch liefern können. Die Nlchtbeachtung dieser Vorschrift ist einfach ein Mißbrauch des Thieres und kann leicht ni dem gefürchtetcn Milch fieber führen, das auch die besten Kühe bedroht, bei gehöriger Sorgfalt aber viel feltener vorkommen würde. Der Milchfluß wird zunächst vermindert, indem man nur trockenes Heu füttert, und weiterhin, indem man nicht vollständig melkt und allmälig eine immer größere Quantität im Euter laßt. ES empfiehlt sich, alle trachtigen Kühe eine Wocye, ehe das Kalb erwartet wird, von der Heerde abzusondern. Eine Kuh sollte nie, während sie ein Kalb wirst, in einem Stall oder an einem Pflock festgebunden sein; das ist eine Barbarei, welche schlimme Folgen haben kann und an vielen Verlusten im Meiereigeschäst schuld ist. Das Beste ist, die trachtige Kuh, in einem abgelegenen, behaglichen Theil der Stallungen unterzubringen (z. V. in einem Wegen- oder Geräiheschuppen) der mit Futter- und Wassertrog zu versehen und so einzurichten ist, daß man die Kuh sehen kann, ohne die Thüre zu offnen. Das Kalb wird, sowie eS zur Welt kommt, ruhig nach einem besonderen Verschlag weggebracht, dort allein gelassen, bis die Kuh Milch hat, und an das Milchtrinken gewöhnt. Die Kuh bekommt lauwarmen Haferschleim oder Kleiebrühe. Künstliche Wolken zum Schutz gegen FrühlingSreif. - Ueber diese Ausschrift mag vielleicht mancher amerikanische Leser oen Kopf schütteln, obwohl der Gedanke an sich mcht einmal neu ist; die Sache ist jedenfalls interessant genug, um namentlich im Hinblick auf ihre neueste AuSarbeitung erörtert zu werden. Vor mehreren Jahren erfand ein Franzose Namens Lastelle eine Vorrichtung, welche selbstthätig (automatisch), beim Sinken der Temperatur auf einen beliebig zu bestimmenden Grad, mit Hilfe der Elek tricität eine Anzahl Scheiterhaufen" anzündet, die eine Art Wolkendecke erzeugen ; unter dem Schutz dieser Wolkendecke soll ein Erfrieren der jungen Triebe in Obstgärten und Weinbergen vnhindert werden. ES war dieS nur eine methodische Ausführung einer Idee, die man schon längst da und dort in einfacher Form anzuwenden versucht hatte. Der Plan hat nun in den Kreisen Elsässer Obst- und Nebenzüchter sowie einiger Techniker eingehende Beachtung' gefunden, und es ist d Mechanikern G. G. Schaal und I. OechSlin gelungen, einen vervollkommneten Apparat herzu stellen, über dessen Wirksamkeit nun in einer zu Eolmar erschienenen Schrift unter Beigabe von Zeichnungen berichtet wird. Danach besteht die Vorrichtung auö einem Feuermotor", den Zündapparaten, den Leitungsdrähten und den Feuern selbst. Die im vorigen Jahre gemachten Versuche entsprachen allen gehegten ErWartungen vollständig. Bei dieser Gelegenheit wurde auch festgestellt, daß die zartesten Blüthen unserer Obstbäume mehrere Grad Kälte ertragen können, wenn der Feuchtigkeitszustand der Luft ein günstiger ist. So ertrugen Psirsichblüthen allerdings bei nur kurzer Dauer der Kälte eine Temperatur von 4 Grad Celsius (39.02 Grad Fahrenheit). Aehnliche für den Gärtner und Botaniker sehr wichtige Beobachtungen enthalt der Bericht mancherlei. Auö diesem Gesichtspunkte sckon sind daher die betreffenden Versuche werthvoll und werden es auch fernerhin sein, gleichviel welchen Werth man dem besagten Appa rate selbst beimessen mag. Vom AuSlsnve. S v a n i s ch e F a ch b l a t t e r be' richten über einen in Folge eines Schlag, anfalles eingetretenen, merkwürdigen Fall geistiger Störung. Ein Geistlicher in Tortosa, einer kleinen Stadt Cataloniens, wurde im December v. I. von einem Gehirnschlag befallen. Nach Monate langer Krankheit gelang es, den schon älteren Mann körperlich völlig wieder herzustellen ; auch geistig zeigten sich in der Unterhaltung nur noch Spuren deS erlittenen Unsalleö. Da gab man dem NeconvaleScenten lein Brevier wieder, um die täglichen Andachten aufneh men zu können aber siehe da, der Kranke hatte und dies wird durch ärztliches und sonst glaubwürdiges Zeugniß bestätigt die Fähigkeit deS Lesens vollstän, dig verloren, so daß ihn ein am Ort als Schulmeister lebender Bruder erst wieder im Buchstabiren unterrichten mußte. Die. Spitzen zum Brautkleid der Prinzessin Sophie vonPreußen, der Braut deö Kronprinzen von Griechenland, werden, wie aus Hirschbera berichtet wird, ebenso, wie die Taschentucher der Braut, in den schlesischen Spitzend schulen in Schmiedeberg im Ricsengebirge angefertigt. Neuerdings ist in denselben Anstalten auch der Brautschleier für die Prinzessin bestellt worden. Aus den Arbeitsvorräthen der spitzen schulen wurden zugleich für den Tresor der Prinzessin Louise von SchleswigHolstein, der Braut des Prinzen Leopold von Preußen, Barben, Taschentücher und Garnituren in rzvints venises angerauft. Jn 3s ff 9 hat sich der ru. mänlsche Rechtsgelehrte und UnioersitätSProsessor Alexander C. Schendera, weleher vor einigen Tagen von einer Reise aus dem Auslande zurückgekehrt war, die er unternommen hatte, um Aerzte wegen eines schweren Leidens zu konsultiren, durch einen Reoolverschuß in die rechte Schläfe getödtet. Das Motio, das diesen Mann bewog, seinem Leben ein gealtsameS Ende zu bereiten, ist darin zu 'fachen, daß die von ihm zu Rathe gezogenen Aerzte im Auslande sein Leiden als - unheilbar bezeichneten. Alexander Schendera wirkte auf feinem Posten als UnioersitStSkPröfessor und Rechtsanwalt schon feit vielen ' Jahren und that sich durck üerMci5bW:eur yerHoogV
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wmenschattUcher Arbeiten hervor. ?m gere Zeit hatte er als Beirath der Lem-derg-Ezernowitz - Jassyer Eisenbabnverwaltung sungirt. Der Verblichene stand erst im 48. lebenswahre. Bei seiner Ankunst in Jassy wurde ihm die Ernennung zum Mitgliede des Kassationshofes seitens des JuZtizminiiterI Äernescu zugen.ffi. m:.r. s licui. jicc sowie zci nocre kirnennungen waren die auptursache, die den Ausbruch der jüngsten Ministerkrise befchleunigte nnd das Cabinet Nosetti-Earp t ?." (f n . zur Demission vermittle. Als der Mechaniker in Zürich bekannt wurde, welcher die von den Russen bestellten Sprengbomben angefertigt hatte,lie fen die neugierigen Leute zu ihm, um ihm olche Dingerchen abzuo lanae sie nicht mit raufen, die ja, Sprengstoff gefüllt waren, keine Gefahr bargen, gingen die Äomven gleich einem Handelsartikel von Hand zu Hand. ; Man tonnte das Stück um I bis 1 Franken kaufen. An den ausführlichen . Beschreibungen, welche die Zettungen über die Bomben brachten, welche beim ! gedachten Mechaniker gekauft waren, begnügte sich das Publikum längst nicht mehr: jeder Kannegießer kaufte sich schließlich selber ein Stück. Die Polizei kam dann dahinter, und die Bomben mußten ihr alle bei Strafandrohung abgeliefert werden. Im Ausland und Inland hat man sich sehr über den zürcherischen Mechaniker ausgehalten, der die Bomben in der geschilderten Weise verhandelte. Die polizeilichen Erhebungen haben nun in die Sache Licht gebracht. Die Russen hatten eine eigene Werkstatt eingerichtet. ES fehlten ihnen aber die Instrumente, um vie Bomben mit dem mechanischen Verschluß zu versehen. Die Arbeit übertrugen sie dem Mechaniker M., welcher seit vielen Iahren in Zürick etablirt ist. Unter der Anschuldigung oer Beihilfe wurde der Mechaniker zur Verantwortung gezogen. Jetzt stellte sich heraus, daß die Polizei es mit einem schwerleidenden Mann zu thun hat, welcher laut ärztlicher Untersuchung an unheilbarer Gehirnerweichung leidet. Derselbe wurde sogleich als unheilbar in die staatliche Irrenanstalt gebracht. Der Krankheitszustand deS MechanikerS ist den Nihilisten kaum entganaen. Dieser oortheilbafte Umstand wird sie wohl veranlaßt haben, Bomben in so bedeutender Zahl von ihm anfertigen zu lassen. Bei der Versteigerung der Bibliothek deS verstorbenen Robert Lennor Kennedn in New Jork kam dieser Tag auch die erste Folio -Aus-aabe oon Shakespeares Lustspielen, Historien und Tragödien" vom Jahre 1623, gedruckt von Jsaac Jagard und Ed. B. Count, unter den nmer. Von dem seltenen Werk eriiren nur noch wenige Exemplare, die in leHtir Zelt von $3000 vlS 15000 gebracht haben. DaS neuerdings versteigerte Exemplar, obgleich sehr gut erhalten, ging für $1400 an einen Zwischen, Händler. Merrschaumpfeifen. lange deutsche Pfeifen, Ctgarrenspitzen etc. bet Wm. Mucko. No 199 Ost Waibiaaton Ctr. w.: JULl ii .- OsVlIllM Pas Oeflc FSs lDssm 1 Deutsche ßtoiOßO-flpifQP, ' Etablirt seit 1859. siMeg ffiejen tJo., Ech llissaa end Spruca Street, (Trllune Bullüng.) Nev York, besorfan II Arten toq Cte9Chäflsaiv:tigent Persona la ufsorderungen etc, für diese Zeitung, uncli für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. inuntlicb Deutsch-Amerikanische Zeiracgta Liefen in nnserem OeRchaita-L-okAl arur trien Ei&aiebt ie Publikuma tut: Di geehrten Herausgeber deatscher filitter werden ftchtangaroU e raucht, uui ihr PubliltVonaa für iuur Bdtrtax ara fcbwaadaifc Hvlitr.Uraieliln' lo a enca n" trada in all pana, ct aud gooi whr tt pcol cn ,.a aciar r tucntaci. tbei, M wui aeno iree loona pcraoB in eacb loc.lily.th. rtry beat .wiaf-macbin. snada la vrorld.witft all tha attaebmeota. Wo will alu tad sre a conpltta Hnaef our ceatly and valuabla art Miaplaa. In return w. aak that yo niay call at your noacana ancr bow wbat I nn, wvi wo montbia hau ecoma yoor wo propertr. Thia arand anaettina a nide nw in. Binsrr fj"'"' which ha ruo out t beior pairo-a . nin out ii old sor U. iu tfta L - 1 . . ..A n n w 11. fa. äiiäj(AO. B.,atronat.mowjwbli r P"ftil inachin. in da world. AH i I klLlasne Capital requirad. flaln, lJ.s InalmrtiAaa n.en. 1 hOM Who writ to ttl at Oflce ein IC cura sre ha baa eewinr-anachin in da world. and tht Hcmt Hur oswork. of hirt av abowa toirother in America. TltUV a& CO.. liox 740. Autaa' JklaLttC. ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of ad vetising in American papers by addressing Geo. P. Rowell & Co.. r in" r - Mwapapr Adwvrtising Z5uru. - SO Spruo St.; New York. iad IQcta. Sei 10O-Pa pu?Mt
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