Indiana Tribüne, Volume 12, Number 225, Indianapolis, Marion County, 3 May 1889 — Page 1
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GöiSsrielZss. Bei dem große Umzug in New Jork war der deutsche Theil allem der sehenSwerthe. Der Amerikaner hat bloß Sinn für das Masienhaste, nicht für das Schöne. Ist eine militärische Parade in unserem Lande an und für sich unpassend, so wird sie zur Lächerlichkeit,' wenn man
aus dem ganzen Lande 30,000 Parade jungen zusammenholt, und ermüdend und ..:t:. m r-rx,. or..c... rn.ft. undWtia m i t i p' :jl ...x ca.: v. !.t?lx cv.;.M ity u. ü" Bei der dringt eS dann der Amerikaner höchstens zu ein paar steifleinenen patriotischen Ne den, und der Reverend ist dabei natürlich unvermeidlich. Am Eklatantesten aber zeigt sich der Mangel an Takt und die vollständige Un. fahlzkett. Feste zu semn, wenn der Amerikaner versucht, sich zu amüsiren, und dabei trinkt, ffla enitoiiel! wmwwvwww UZ au zum wwwn P 9 uns lvetcze ggl, vaß vir lvivttivttv! sucht nichts weiter ist, als ein nationaler i Katzenjammer. Wie schon am Dienstag mitgetheilt. fand in New Jork am Montag Abend ein großer Ball statt, zu dem der Eintritt UO kostete und wobei der Wein allein srs (Tt L mltmm siliiM.iVll I AVVW WWH WHW, Schuster und Handschuhmacher können natürlich keine tzio für einen Ball au?, roAjinniui 1 vi ei bW yt laßt sich ja also denken, welche Sorte . , w:. crn-i. At- c i Leute anwesend war. Leute natürlich. welche in der guten Gesellschaft den Ton angeben. Es war AlleS aristokratisch, nobel, fein, piquefein. Und wie ging eS bei dieser ausgelassenen Gesellschaft zu? Man höre? Männer und Frauen be. ivnmttv flcfi QTti Vrt ?TJftfTiftif.ri trtl .M.t.V. Wf W.V. l.IVVIyHMll WVtt Champagnerflaschen wurden wie Circu lare ausgetheilt. Wenn Einer an daS Büffet kam und ein GlaS Champagner irctaiBt LbQuart. Flasche mit der Weisung, sich mSgltchft rasch von rannen zu vegeven, um Anoes ren, die sich hinzudrängten, Platz zu machen. Stehenden Fußes, im Nutranken diel .Gentlemen" mit ihren Ladie" den Cbamvaaner auS und natürlich waren ktt dann besoffen. Sie futeUen Ö!et mtlhpn mit hn In CMMim tmh Kka. r. t,ftV, ii,UC,imMs,iA. fchm herum und ließen sie im Gedränge m0 w ww w wwvwwvw wwgwww IJWVV I I , r rr r r , r gelegentlich fallen; aber außer den e?cher. ben, welche die Kellner aufzulesen hatten, sanoen pe metic can 'jjcancyc ita? I erbrochen hatten. Die Speisen lagen auf! M W. M . v r i" r I dem Fußboden herum, und der herrliche Saal wurde in einen Schweinestall ver wandelt. Damen, die für ihre kostbare Garderobe fürchteten und die Tbür mi erreichen suchten, wurden von taumelnden z...... y;. eÄ mc.r. rlK 'rT r L.. s. w viwi.u,, insultirt. Schleppen wurden beim Treppen. Aus. oder Abgehen unnachftchtUch zertreten oder . mm m . r . wm fc (l zerrten, ezuare azcyemuqer, vuns.i dollars'Landschuhe, kostbare Spitzen und Kinkerlitzchen aller Art fanden sich in un geheuren Massen beim Ausfegen vor. Wenn man annimmt, daß unter den 6000 rasR onnrtm ,,ns K?i .:. ww ..t... w... . - fnjj. i . , r . v : - achfte" von diesen eme Garderobe, die . Ä c.j m ff ini i viele Hunderte von Dollars kostete, getra. yar, io rann man q üon msw geuoung. vie ourcy oas Nmmren uno Zerreißen der Kleider im Gedränge allein! herbeigeführt wurde, .eine ungefähre Vor! siellung machen. Gequetscht und gel stoßen mit und ohne Absicht wurde so viel, daß min darüber gar nicht mehr spickt. Netrunkne rauennmm ruh, IT"1" . " ten in der ungenirtesten Attitüde auf den l-W . ... . . i. , , aus ; anumne nuqrerne iun0c u vuvti ihsch müu. Schließlich betranken sich auch die Kell. ner, und singen eine Prügelei an, wobeil zufällig einer Dame ein ganzes GlaS Wein in den Nacken aeaoss'n wurde. cn-Qs.m ih.hvt;a i..k - - II j v ,v ttvp, up die Polizei einschritt, und daS weitere Ver. abreichen von Wein verbot. Darüber M 9 tf'. K. r C wurde die U)e,euiq?air oo,e uno emer von den Herren, welche natürlich alle feine GesellschaftZanzüge, d. y. Fräcke und weit offene Westm trugen, wurde .so unver. schämt, daö ein Polmst ihn beim Kraaen packte und verhaftete. Als die Andern - - ihn befreien wollten sperrte er ihn m ei. mn Abtritt. Jnzdischmmachten sich . . m ...c . r r . e Pouzipen uno euerrseyrieure an oasuntt un aßen iu ... c..rr. c .c.. ' :t cn. reich kam. Mehrere Schlagereien kamen vor und ermge der Betrunkenen wälzten sich auf dem beschmutzten Boden. Schließ
lich rrschim Pylizeimspeitor SteerS auf dem Schauplatz und machte der Sache ein Ende, indem n die ganze Gesellschaft zum Tempel hinausjagte. So, das war ein ariftokratischeS Vn gnügen, wäre es ein plebejisches' gewesen, so hätte sich wahrscheinlich die ganze Ge sellschaft beim Erwachen am nächsten Morgen im StationShauS wieder zusam mengefunden. So aber nun man weiß
wie es sttot. uever ven "veer w, 3WfAt kam, man ßÄ toofel " , ,T, luftig machen, und, den annm Teufel, der i u ' ' tt fölst SÄtistbS 411 totVI ittntt.-ftfiit? v p. w y W wtMf , wf man inS Arbeitshaus, wenn aber diese aristokratischen Schweine die rohesten Ex zefse begehen, dann ja daS ist etwa? Anderes, die haben Champagner getrun h Da m obl. m nächsten Tage freilich, da kommt htt und der moralische Katzen, iammet. bstnt! finven fi, lltfstxt m hfSt w ,ettct zu schämen und dann schwärMstr Prohibition -bis zum nZch. ftm Saufgelage. TraytnalJrit)tm. Setteeaugkichieu. Für Jndwna: Schönes, etwas wär Wetter. OT,,! gHfi .It. BTI.I a,,,tteV,ttIa, i Dampfer .C,ty os New Bork'. .Cüy osRome'und
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i4' i"" ti - 8 UÖI 31 g Uhr 45. 9 Uhr 10 Minuten and!, Sook ab. Der einlausende Dampfer .Nebratta berichtet, daß um 4 Uhr 80 Min. am Nachmittag die .City oZ New York der .City of Römer s Meilen und diese der .Trave' 3 Meilen dorauS war. Die Aussichten für eine Wettfabrt zvNchen ven vret Vampsern vnvvoryan. Olll. Schändliche Behandlung eini9 Jrrlinnlgen. fT l n n n O TT,i ( Tt. (Tn.nnffS Untersuchung in dem Falle de im Ine. (aufe verstorbenen Robert BurnS fand hte statt, und die Wärter Richardson. Crogan und Pecha wurden deS Mordes angtklagt; auch einige Aerzte der Anstatt werden angeklagt werden. Die Sache veebätt sich, rote folgt : vlerundsünfzkgZährlger Mann Na. Ptn? ltr! 5? tt - in 0" uan nnÖu"J. pu am 4,4 liv vik erzik avrn ,tt vim ...... x.-!. im . . . rf lif CVu li mW VI mMlt Cam Im Vm vv!.! wnw(Mity hiiv wwwmi- . . ... z-Surlack. Dem Ar. m,ndrs,g.. . auk. dak die Leiche acrnalcn und in reine Wäsche gekleidet oar. was sonst nicht üblich ist. Dtel veranlokte ihn. die Leiche näher zu be schaukn. und er fand, daß der Verstor bene vor seinem Tode schwer mißhandelt orten sein ntxu vtvxw dem o. Anzeige und die Obduktion der ßeichr durch wi Aerzte ergab, daß der DU Uni ti.se Kopfwunde, zwei Rip Unb ba8 Brüsten gebrochen und Mf,t &urm ttlMtntt und Quetschungen aufzsweisen hatte und daß die Todesursache tn den furchtbaren Ver - W . , letzungen, ader ntcyr ln 'sxswinoiuiu zu suchen sei. Die Anstattöörzte beeitten sich. Erklä. rungen für diesen Zustand der Leiche ,g,en ,u, j roo luchtlg gmewtsm und e könne beim be i erntn. U ..!.v... 141 11 .AMuti uiuiiwwui itivw viumiuii .. . t ... mnM Aw llkrden. Dos es beim Bändigen von Tob mm Mißhandlungen derselben f0rnme. zumal wenn der Patient ein so nstarker Mann sei. wie der Ve.stor bene eS gewesen sei. Nun wäre die .Er.tschu!dkgung" vahr schkinlich angenommen und die Leiche be graben worden, wenn nicht zufällig ein furchtbarer Zeuge in der Gistalt eine ZettungSberichterstatter der .Time im I AiiH flf .. .ntktiiV ..(Jilmi m..... I I. tiHdfHihminni (hhai Himhh 11(4 UlttlMtlUUHtlUl 1UIIMI Uti. UI4 nlflf UÖOr flu , D f 3cnönila! n!8 .fc.iff ..laff.n wotdin. Um da I Leben in der berüchtigten Anstatt, wie es wirklich ist und nicht wie es den Beluchern bei einer amtlichen Inspection erscheint, ! kennen zu llrnen, hatte der heroische H . Jmungsmann ny tttW MS vaynnnmg . f f - rhIt 5...-. , n ' . Wad stzg .urde von der Polizei aufge. I attn un ÖU dem gewöhnlichen Wese nachdem ihn da, Jrrengericht für der Ausnahme bedürftig erklärt hatte, nach der Irrenanstalt gebracht. Der Jusall wollte S, daß er gerad mit dem unglücklichen SurnS zusammen I (Qat.akfiiHA VMtV. ..mV i .... .. '?.!"" 11? fSTJt I lUilili. viiihhi vua vh.u vuh ... ..,wr...n I - Seinen durü adere Umllände härteten Aussagen Zufolge oar BurnS nichts weniger als tobsüchtig gewesen Per Unglückliche war im Eegentheil voll
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Morgen, Szmstag, 4. Mai. 2 Uhr Nachmittags
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TolopllOll ÖO1. 4i ' j& PronNe Bedienung in jedem ständig apathisch uüd gehorchte den Ae. ehlen der Wärter, wenn immer sein Stumdkstnn ihm ermöglichte, die Beseble zu verstehen. . Gehorchte er nicht äugen dlicklich. dann packten ihn die Schurken. warfen ihn zu Boden und traten ihn un barmherzig mit Füßen. .Das geschah augenscheinlich au reinem Uedermuth, und wenn die viehischen Kelle nicht mehr Krast hatten, ihr Opfer zu mißhandeln, überließen sie ibr .Geschäft einem Blöd sinnigen, welcher 'wegen seiner Uiesen stärke daS Privilegium genoß, den allge. meinen Bändiger 'in seinem Saale: zu Vielen. Der Zeuge sagt, daß- Burn edea Tag so schwer mißhandelt wurde, daß er darüber hätte zu Grunde gehen müssen, auch wenn er ein völlig gesunder Mensch gewesen wäre. Die Verfassung der Leiche macht es auf Grund der AuS' sagen des Berichterstatters unzweifelhaft, daß BurnS von den Wärtern ermordet wurde. , ' st o hl t n g röb f.tm S t r e l k. PittSburg. Mal. Der Stttik der Aibeiter in den Kohlengruben der Pennsylvania Bahn hat sich auch auf andere Gruben ausgedehnt und eS sind ttzt ungefähr 3000 Mann am Streik. Der Streik der Bauhandwerker wird wahrscheinlich zu Gnnsten der Arbeiter enden. Mehrere Kontraktoren haben be reitö die Forderungtn der Arbeiter be willigt. Müssen fort. Fort Reno, 2. Mai. Eine Kom. pagnie Kavallerie unter dem Befehle von Capt. Hall ging gestern von Kingfisher ab um Dlkjenigen zu vertreiben, welche sich in dem Cherokee Strip uiedekgelas sen haben. Von Guthrie ging ein, Compagnie zu dem gleichen Zwecke ab. Man erwaltet keinen organiftrten Wi derstand, oder Einzelne dürsten vielleicht schlimme Erfahrungen machen. Die Lage der Bergleute. BrazU,2.Mai. Gegen 2000Berg leute haben die Arbeit eingestellt, um das Ergebniß der Konferenz zur Feststellung der Lohnrale abzuwarten. Ob eine Eint gung erzielt wird, ist die Frage. Durch den Gebrauch deS Naturgases. noch mehr aber durch Verwendung von Petroleum als Heizmaterial ist ein großer Druck auf die Kohlenpreist ausgeübt worden und eS füllt den BergwerkSbe sidern von Jndiana schwer, mit denen von Ohio und Pennsylvanien zu konku? rinn. Aus der anderen Seite reichen die ledigen Löhne der Bergleute kaum zum Leben auS und eine weitere Reduk tion würde sie an den Rand deS Hunger bringen. Die Bergleute hatten heute Abend eine geheime Versammlung über deren Resul tat noch nichts verlautet. Vtt Qdbil. Der holländisch e König. Amsterdam. 2. Mai. DaShollSn dische Parlament hob heute einstimmig die Regentschast aus und setzte den König wieder ein, da dessen Gesundheitszustand sich zusehends beffert. Der Herzog von Nassau wird sich nach dem TaunuS begeben. Die Samoa-Konferez. L o n d o n. 2. Mai. Die Verband lungen der ' Samoa-Konferenz werden hie, mit großem Interesse versolgt. Die radikale Presse beschuldigt SaliSbury in der Konferenz besondere Rücksicht auf die deutschen Interessen zu nehmen, und die englischen Vertreter beschuldigt sie ge meinschastliche Sache mit den deutschen zu machen. Sie bezeichnet dies als einen Fehler. Eine Berliner Depesche stillt die Wahr heit der Mittheilung, daß Herr Kasson nach der EMenz eines geheimen Ver
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Offen lag und Nacht. Jalle. trage? zwischen England und Deutsch land gefragt habe, in Abrede. 'Die Delegaten zur Konferenz wurden heute dem Kaiser vorgestellt, der dieselben sehr freundlich empfing. , Der .Berliner Correspondent der ,evS' sagt : Tamasese wird vielleicht als Vicikönig eingeseht. aber Deutsch. and wird nicht zugegen., daß Mataasa eine offizielle Stelle bekomme. Cöifra$rtAcn. Der Dampfer Vlendam welcher gestern von Rotterdam in New York ankam, be. lchtet. daß er unterwegs ein aus Planken zutammengezimmerteS Floß sah. auf dem sich jedoch Niemand befand. Angekommen in z London: .Saale" von New Vork nach Bremen. ' Baltimore: .Baltimore' von Li verpool und Hnngarla" von Hamburg. New York: .State of NebraSka' von Glasgow. Phtladelphsa:.Maitoblar von GkaSäow. hiesiges Nssessor Quill und feint Gthtlfeu. In der Asitffors Olfice ging akgern nicht gar zu friedlich zu. Assessor Quill hat unter seinen Gehilsen Zwei Namens John Clinton und Robert Dunean. die er. wie es heißt, nicht auS eigener Wahl ernannt hat, sondern die ihm von den CountQ-Commissären aufgedrungen wur den. Clinton soll nun fortwährend da mit geprahlt haben, daß er nlchtS nach Quill zu fragen habe, und Duncan soll ebenfalls sehr herausfordernd gegen Quill aukzetreien lein. Gestern Nack mittag scheinen die Gemüther am Siede puvkt angelangt gewesen zu sein, denn nach einem heftigen Wortwechsel wurde man handgreiflich und eine große Keilerei hat eS nur deshalb nicht abgesetzt, weil Quill, der kürzlich einen Beinbruch er Inten hat, nicht kampffähtg ist. Von anderer Seite wird behauptet, daß Quill nur deshalb wüthend ist, weil die CountycommisiSre eine Einrichtung ge troffen haben, wonach die Gehilfen des Ass'ttorS fetzt den vollen Ertrag ihrer Arbeit erhalten. Der Tagelohn für die Gehilfen hat stets $2 betragen, aber der Asiesior war von jcher von dem zur Zeit regierenden Princip ausgegangen, daß man an seinen Arbeitern elvaS verdienen muß und hat den Leuten täglich einen Quarter abgezogen und denselben in die eigene Tasche gesteckt. Diesem Mißbrauch haben die Counly Commissäre dadurch einen Riegel vorgeschoben, daß sie bie Gehilfe selbst ausbezahlen. Hoffentlich thun sie eS in V ol l. denn in der Politik scheint hierzulande AlleS erlaubt zu sein. D'e Behörde für dernachlSssiate Kinder hat in der Circuit Court darum nachgesucht, daß folgende Kinder unter ihre Vsemundschaft gestellt werden : DaS 4 Jahre alte Töchterchen der im Miller Block an der Market und Illinois Str. wohnenden Daisey Behannon, welch letz, tere nicht aus dem Pfade der Tugend wandelt-Daisey. 12 Jahre alt und Ben jamin, 5 Jahre alt, Kinder des in No. ftfftf West Washington Straße uoh. enden Crampton West. Der Vater schickt seine Kinder auf den Bettel und vertrinkt das Geld, welches sie nach Haufe bringen. Maud, S Jahre alt und Della 13 Jahre alt, Kinder einer an West 8 Straße im sog. "Sligo under thö hill' wohnenden Frau, welche einen schlechten Lebenswandel führt. tO AIS Nachfolger des Dr. Jame son. der - seine Wohnung im dritten Schuldistrikt aufgab, werden R. K. Sv fers, Ins. C. Ferguson und Dr. I. S Neweomer genannt.
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