Indiana Tribüne, Volume 12, Number 218, Indianapolis, Marion County, 26 April 1889 — Page 1

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GdiSsrieWes.

Weicht Art Gesetze die amerikanZ, schen Temperenzler auszutüfteln im Stande sind, das geht m's Unglaubliche. Unsere Depeschenspalten enthielten kürz lich die Nachricht, daß der Richte White in Pittöburg und Allegheny so wenig Lizensen ertheilt habe, daß die weitaus größte Zahl der Wirthschaften geschloffen werden rnuß, und daß sehr diele Groß Händler ihre Geschäfte aufgeben rnüffen. Für ganze Stadttheile ist nicht eine ein zige LizenS auszegeben worden, und eZ herrscht deshalb allgemeine Entrüstung. DaS Gef.tz, unter welchem dies geschah. und welches erst in neuerer Zeit ange stemmen wurde, is aber auch ein Unicum und wahre Ungeheuerlichkeit. SUchdern elben müssen alle Gesuche um GewSH ung von Lizensen für den Spirituosen verkauf von einem County LizenSgericht einzeln ausführlich untersucht werden, und die Bedingungen, unter denen die L'Zensen verweigert werden können, sind viele, daß der Richter, wenn er Lust dazu hat, sämmtliche L'zmsgesuche der weigern und somit, in einem nichtprohi bitioniftischen Staate die blanke Prohibiion einführen kann. In dem Gesetz wird nicht nur bestimmt. daß Lizensen verweigert werden können, wenn der Betrieb der Wirthschaften ir gendwie nach der Meinung des Richters anfiößig, oder der Wirth nach der Mei nung deS Richters kein Mensch von mäßigen Gewohnheiten- ist, oder ,,Ge ahr" vorhanden ist, daß die Wirthschaft oder Restauration u. s. w. einen nach der Meinung deS Richters nicht zulässigen Spirituosenverkauf betreiben würde, oder wenn Gäste profane Reden g e brauchen" u. s. w., sondern auch, wenn der betreffende Platz nach der Mei nung deS Richters nicht nothwen dig ist für die Accomodation des Publikums und für die Unterhaltung von Fremden undReisenden. Aus letzterem Grunde ist jede einfache Wirthschaft, die bloS Getränke verkauft oder zum Schein Sandwiches und Lunch und hie und da eine Mahlzeit verabreicht," nicht zu einer L'zenS berechtigt! ! Die Untersuchung aller LizenSgesuche nun, unter diesem Gesetz, hat ganz den Cha rakter einer Criminalverhandlung gegen Verbrecher. DaS Temperenzelement führt, nachdem es durch Spione wahres und erlogenes Material über alle Wirth schaften u. s. w. deS CounlyZ gesammelt hat, feine Zeuzen vor, die andere Seite die ihrigen, beide Parteien sind durch An walte vertreten, die heftigsten Auftritte sinden statt, u. s. w. Unter diesem Gesetz: sind m ganz Allegheny County mit den beiden großen Städten Pittsburg und Alleghery C:ty nur 163 L zensen einschließlich der Apo theken und Restauratioaen ertheilt vor den. - Auf die nichtigsten Gründe hin, kann der Richter eine LizenS verweigern, eS ge nügt für ihn, einfach keine ertheilen zu wollen. Ein erbärmliches Jrqmsitionöverfahren ist die Folge und in die Hände eines einzigen Mannes, der willkürlich handeln kann, und gegen besten Entfchei dunz eS keine Berufung giebt, ist das Geschick und die Existenz Tausender gelegt. Man fragt sich, ob nicht Prohibition pure auä s!mple basier ist, als ein sol ches Gesetz. Denn daß die Wenigen, welche Lizensen bekommen, dadurch ein Monopol erhalte, ift klar, und der Des potiSmuS einer Volksmehrheit erscheint immerhin in einer Republik nicht so ge hässig, wie der Despotismus eines einzi gen ManneS. Und das AlleS im Namen der Freiheit und der Moral. ES ist zum Anrückt werden. Wenn eS auf dem ganzen Erdenrund noch ein Volk giebt, das sich mehr gefal len laßt, als das amerikanische und in lächerlichem Freiheitswahne mehr auf sich herumtrampeln läßt, als daS amerikani sche, dann wiffen wir nicht, wo eS zu sin den ist. Srchtnal)riHteu Wett, ra u sichten. Für Jndiana: Schönes, ärmeres Wetter. Au Oklahoma. Weitere Opfer des Boomb". St. LouiS. Mo.,25. April. Au? OttaZomo wird vs? verschkedenen Orten

Blutvergießen gemeldet. Sa erzählte der kn Gutdrie eingttrosten, HiZfVunde Marjchsll I. G. Barnum, daß Martin Coldert, ein reicher Halbblut - Indianer von der Ehickasaw-Natioa. von einem gkvissm Roland bei einem Streite ve gen eines .Claim erschoffen wurde. Uggksähr l Milea vMch von Okla homa City wnrde ein Mann todt auf einem .Claim" gesunden; ein anderer, der fla) Martin nannte, saß nicht weit

davon und erzählte ganz rudig. er da! mit dem Todten Streit gehabt, da die! in .Claim- sei, und ihn in Seldstoer. htidigurg erschossm. i An einem anderen Platz', ca. drei Meilen estlich von Guthrie. hatte ein Mann 25 Wochen vor der Eröffnung von Oklahomi im Busche geschlssen, Um ofort innen Claim auSstcken u lönnen: mtt ve um uevsaynzukt am Montag kam ein anderer, der Nch eben allS dort nlederlasstn wollt', und da nicht weichen sollte.. schoß iön der entüftete ,Bookr' einfach nieder. ' Eine Stadt von .Cowbodö. ' . j r " Der neue Ort Noble ist von chen .CowdoyS und Halbdlut'Jndia nern gegrÄndit worden; dieselben gehen tm Dienst eines reichen t.rinischen Viehzüchters und jagten, sobald dai Signal zum Ueberschreiten der Grenze gegtben wurde, auf ihren rschen PonieS, die Büchse im Arme, im Gollopp nach dem Platze, wo die Niederlassung ge gründtt werden sollte. Einige Stunden päter halten sie dort bereit? ein Township organistrt, einen Moyor und ftüd sche Beamte ersählt. und jetzt hat der Olt bereits 1500 Einwohner. Uruhen zu befürchten. In Guthrle herrscht zwar Ruht, abkr die Entküstuug über daS Vtrbalten der R?gierunglbeamten dürfte noch ein eui fieS Nachspiel haben. Eine organistrte Bewegung ist im Gange, wonach morgen auf daS .Lot eines Jeden, der seinen .Claim vor Montag Mittag 12 Uhr herdaiirt. ein anderer Ansiedler gesetzt werden soll. Die Namen aller dieser undzrechtiglen Ansiedler sind bekannt und auch die betriffenden .Lols. Bewaffnete werden diese gewaltsame Besitzergreifung ur.t;rstütztn. und kann es leicht zu Unru hen kommen, wen irgendwie Widerstand geleistet wird. Guthrle hat jitzt 6000 Einwohner, aber kine Straße; die Besitzer von .Claims weiter außhald der Stadt find einfach näheraerückt und hoben die sog. Straßen und Alleys in Besitz aenommen. Da Resultat aller dieser Vorgänge ist. daß die Spekulanten hineingefallen sind. Die am ersten Tage dersauften .Lots haben ihnea allein Geld eingtdracht.-und auch nicht alle davon. Der Bau von Häusern schreitet ifet in beiden Städten rasch vorvörts; in LiS bon (ttmsfisher) geht k langsamer, weil dort Alles zu Wagen hingebracht werden muß. Doch giebt das wieder Vielen, die Pferd und Wagen haben, Verdienst. Chaos. Arkanfas City. 25. April. Ein Korrespondent schreibt: ChaoS herrscht in Oklahoma und in den angrenzenden Geditten. Die Eisenbahnen können nicht alle Leute befördern urd die Western Union nimmt keine Ptivatdepeschen an. Massenhast verlaffen die Leute Guthrke wieder und auch auS der Umgegend machen sich die Leute wieder fort. ES ist schwer und vielfach unmöglich. den LebenSurttthalt zu gewinne. Der Boden im ganzen Gebiete ist schlecht. vielfach bloß auS rothem Sand bestehend und für die Zukunst wenig versprechend. Dir Gründung von Okla h o m a . C i t y. ttansas City. Mo.. 25. April. Eine Epezioldeptsche des .Journal auS Oklahoma Ciky sagt, Oklahoma Cilyski. wie Gutheie, in eiuem Tage gebaut wor dtn odl? vielmehr in einer Stunde .ge elaimt. Der Hilss - Bundesmarschall hatte daS Terrain am Sonntag Abend und Montag Morgen ausgelegt und auch aus einer Anzahl ausgewählter Lot Zelte erbaut. A!S der erste Zug auS dem Süden gegen 1 Uhr Mittags mit ca. 20000 Pirsonen eintraf, waren 700 Ltute schon thätig gewesen. Die zu spät Gekommenen machten nicht Lärm, wie in Guthtie. sondern nahmen. waS die RkgierungSbeÄmten ihnen freundlichst übrig gelassen bNtep, oder gingen weiter hinaus in die Prallt,, US auf zwei Mei len Entfernung, wo sie ihre .LotL dann auSsttcken. Wasier ist in Oklahoma C'ty reichlich vorhanden, so daß die Ansiedler hier tätige nicht solchen Entbehrungen, wie in Gutbrie, ouSgesedt sind: im Gegen theil. Staub und Sch'nuß scheinen hier geradezu zu sthlen. Ein Ketzer. St. Louis. 25. April. Aus fein Ersuchen, wurde der EpiSkopalgeigllche

Hir.it) Trmo Brav von Bischof Tuttle

entlassen. Bray war Rektor dlr Kirche zu Booneville, Mo.. Er schrieb einen Brief an den Bischof, worin demselben mit theilte, dab er weder an eine geoffenbarte Religion, noch an Gott, noch an dieBibel mehr glaube. Er lagt, der Unglaube fei unter den Geistlichen sehr verbreitet und selbst ein Bischof habe einmal zu ihm gesagt, er halte Plata für btsser alS die Bibel. Wahrscheinlich zu Ende. St. L o u is. 25 April. Der CarpenterS Eteeik ist wahrscheinlich zu Ende. Bei einer Versammlung wurde beschlossen, ! daß Diejenigen, welche bei achtstündiger k Arbeit S5 CenlS p?r Stunde bekommen! rönnen, rsirarr au utucu yriu iumih. , : k:. 01 .i,.tt . rrr. ! Da dies von den meistm .BcsseS längst bewilligt wurde, fo wird die Wiederauf nähme der Aedeit nahezu eine ollgimeine fein. Die Frage der Anerkennung der Brüderschaft bleibt unerledigt. Todßsstrass in Michigan. Lansin g, Mich . 25. April. Das Haus der L'gls'atur nahm heute die Abboti'jche Bill zur Wiedereinführung der Todesstrafe an; dieselbe bestimmt, daß bei Verurlheilungen wegen Mordes jeder Geschworene ein schriftliche Ver. dlct unterschreiben muß. worin die To dköstrafe gegen den Betreffenden empfoh len wird, daß eS aber auch dann noch dem Richter freistehen soll, auf lebenslängliches Zuchthaus zu erkennen. Die Hin richtung soll durch Aushängen oder dermittelst Elektricität geschehen. O QeSel. Aus Wien. Wien. 25. April..' Minister von Taase versprach heute einer Deputation von Kutschern, dab ihre Beschwerden untersucht vtrde sollten, wenn sie die Arbeit wieder aufnehmen würden. Die Deputation wird, wie es heißt, morgen eine Audienz beim Kailer haben. Die TrabahnBeamten haben sich bereiter klärt. dieLtitir deSStrnks wieder anzu stellen. Spät: Als der Bah.vnkehr heute wieder aufgenommen wurde, fanden weitere Ruhestörungen nicht statt. Patrouillen durchziehen die Straßen Schänken und andere öffentliche Plätze wurden um 9 Uhr geschloffen. In Her nals fanden leichte Ruhesiöeungen statt, welche aber rasch unterdkückt wurden. Es wurden daselbst drei 'von Juden ge halten, SchnapSkneipen demolirt. Man schätzt, daß 200 Personen im Ganzen während der Unruhen verwundet wurden. Zwanzig Polizisten erlitten am Dienstag Verletzungen. Der Kaiser hat 1000 Gulden zur Un. terstützung der Verletzten bewilligt. Die Trambahn'Gesellschast erleidet in Folge deS Streiks einen Schaden von 25 (XX) Gulden. Neuwahlen in Oestreich. Wien. 25. April. Ein kaiserlicher Erlaß löst die Landtage aus und ordnet Neuwahlen für dieselben an. VSissSuMchrieSteu. Angekommen in : New Pork: .California" von Hamburg ; .Stite of Nevada" von Gkaö gow ; .Ctly of Rome von Liverpool. OueenStovn: .Britannie von New York nach Liverpool ; Wyomlng von New Pork. Southampton: .Aller von Nem Pzrk nach Bremen. Bremerhaven: .Etder von Ncw Jokk. Glasgow: .Cynthla von Balti more. Rotterdam. .Oddam von New New Pork. Deutsche vokal Nachrichten. Provinz Hesfen-Nasfau. Ritter Wilhelm r. Lrenhaupt, österreichischer Oberlientenant und berühmte? Mllltärschriststeller, Erfinder der Ringzünder Artillerie; in Eaffel.f Der Geheime Kommerzienrath Her mann Paffaoant, der Senior deS Hauses Gebrüder Paffaoant und Vice-Präsident der Handelskammer in Frankfurt u. M. In Frankfurt a. M. hat sich ein ISjähriger Kommis. der Sohn deS Kaufmanns M?r Maas, erschossen und daS DlenMadchen deS Kaufmanns Wig mann mit Cyankali veraiftet. letztere auS Gram über den Tod dreier Kinder ihres Dienstherrn.; bei Cobenhauseu fand man tir der Z)ulda v Leiche der seit drei wo naten verschwundenen, wahrscheinlich in folge GeistesstSruna hur Selbstmord geendeten ftrau des öandelsmannS

Eoldberg aus Messungen. Infolge unglücklichen Sturzes starben in Frank-'deS fürt ?. R..dr LMöchle.r..Mänttche

No. 69 Ost Oashingion und der Kutfcyervcr Haak'jchen CisHandlung ; in Wüstensachsen ertrank daS Kind der ledigen Maria Faulstich. Königreich Sachsen. t In Dresden: der Senior der kSnigl. Hofkapelle, KammermusikuS Moritz. Fürstenau, Professor der Musik und CustoS der musikalischen Bibliothek deS Königs. Wegen WeinfSlschung ist der frühere Besitzer des Restaurants .So ciete", jetzige Weinhändler Karl Heinrich Thamm in Dresden, zu 1000 M. Geld strafe oerurtheilt worden. Der Oberführer der Feuerwehr und nebeilbei (je sagt Hauplführer der Kartellvartelen bei den Wahlen, Gemeinderegistrator Heß in Schedewitz, wurde wegen zahlreicher Unterschlagungen zu 1 Jahr Ge sangniß verurtheilt. Selbstmord durch Erhängen begingen: die Wittwe Baldauf in Blumenau, der Berginvaiid Karl Seltmann in Niederhaßlau, der 57jah rige Johann Karl E. Kunze aus Seidenutz und der Aufseher PolterSdorf in der Bezirksanstalt in Technitz. Der Grenz, aufsehe? Schuster in Areitenbrunn hat sich erschossen und der Privatier, frühere Bäcker, -August Fr. Leipold in Netzschkau durchschnitt sich die Kehle und verblutete. Ertrunken sind : der Sohn des Zimmermanns Seidel aus Cotta bei DreSden, der' feükere 'Mühlenbesitzer Mor geneyer aus Lützschena und der Soldat August Nichter aus Meerane. Infolge von den in einer Fabrik erhaltenen Brandwunden starb der Einwohner Kütt ner in Döbeln. Von Zügen wurden getödtet: der Weichenwärter Pippig in Geithain und der Rangirer Hilsberg i Hirschselde. Der Maurer Wernicke starb infolge eines Sturzes vom Gerüst des Uuioersitätenneubaues in Leipzig, der Brunnengräber Karl Aug. Neumaun auS Oberullerödorf infolge eines Schädelbruchs; der 23jähnge Richard E. Pfau aus Neichenbach erlag den von einer Lokomotive erhaltenen Verletzungen. Provinz Posen. Auch in diesem Jahre ist die Stadt Posen von einer Ueberfchwemmung heim gesucht worden, welche große Verheerunk gen angerichtet hat. Der untere Theil derStadt war vollständig überschwemmt, das Elend daselbst ist auch jetzt noch, wo daS Wasser im Fallen begriffen ist, ein großes, da man auf eine solche Ausdehnung der Ueberfchwemmung nicht vorbereitet war. Der Personen- und Güterverkehr auf Eisenbahnstation Gerberdämm hat deS Hochwassers wegen ringestellt werden müssen. Im Kreise Gnesen sind während deZ verflossenen Kalenderjahres die Ansiedelungsgüter Michalcza, Swiniary, Swiniarki, Lubomo und Lubowko vollständig kolonisirt morden. In Posen sind 30 württembergifche Landwirthe eingetroffen, welche sich auf einem Ansiedelungsgut niederlassen wollen. f auf seinem Vesitzthum WytaSznce der Oierstlieutenimt a. D. v. Voß. Der Lehrer Otto Brauer aus Nadmonke bei Margonin wurde wegen Verbrechens gegen die Sittlichkeit zu 4 Jahren Zuchthaus und ocht Jahren. Ehrverlust verurtheilt. Nach Veruntreuung h: deutender Summen (u. A. soll er eine ihm von einem bkfreundtten Gutsbesitzer in Verwahru ng gegebene Summe von 20,000 M. für sich verbraucht haben) erschoß sich der Nentmeister Jastrow aus Mogilno ; der Grundbesitzer Hardel in Neuwehr hat sich vergiftet. An Kohlengas erstickte die Wittwe Marianna Poppieszynska in Posen; der Ziegelmeister Krentz aus Paris bei Znin ist ertrunken; in Schneidemühl gerieth der Rangirer Joh. Böttcher zwischen die Puffer zweier Eisenbahnmagen und wurde erdrückt. Provinz Westfalen. In der Eisengießerei von C. Post Söhne in Eilpe wurden drei Arbeiter von glühender Schlacke so schwer verletzt, daß einer derselben seinen qualvollen Wunden bereits erlegen ist: auf Grube Steine! bei Struthütten wurde der Bergmann L. Zammert durch einen sich vorzeitig entladenden Schuß getödtet. Provinz S chl e s ig.Holst e in. Der frühere Postagent Krambeck in Satrup, Vater von Kindern, wurde schuldig befunden, eine Postanweisung von 500 M. unterschlagen zu haben und zu v Monaten Gefängniß verurtheilt. ? . er mwoyner, 'eu qert aus Altona .-t. f ertl - r . . starb in Folge emrS Sturzes; die Tochter Briefträgers Frahm m Jübek wurde eM nern BiühlenM6 krjchlaM.'

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