Indiana Tribüne, Volume 12, Number 214, Indianapolis, Marion County, 22 April 1889 — Page 1
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WetlerauSstÄten. Für Jndlana: CchöntS, kühle? Wtlttk. DerStrabtnbahnstktikin MinneapoliS. MinneapoliS. 21. April. Drei Linien vukden heute in den Betrltb gelebt. Da man aus der Nokdseite Unruhen besürchttte, wurde daseibft eine große Pol'.zeimannlchaft in Bereitschaft gehak ten, in iZolge dtsscn in den andern Stadt, theilen wenig Polizei zu sehen war. Ge g?n Mittag nurden aus der Nordsitte mednre Wage 'von einer auS mehreren Tausend bestehenden Volksmenge, meist Skandinavier, argegriffkn. DaS Geleise wurde durch Frachikarrep, Fässer, K.sten u. s. w. vttspetrt und atS die EtroßeNdahnwagen herankammen, vurden sie mit einem Hazel von Stetnwüe sen empsangen. Zwei Treider und vier Polizisten uurden ernstlich vnwundkt Berttttne Psli' zet wurde herbeigerusen, dieselbe hieb heftig Mit den Knütteln drein und er. streute die Menge. Schüsse wurden nicht adgkfeuert. Etva 35 Mann wurden imhaftet. Der Poliziichef ordnete daraus sür den Taz die Einstellung M BttriebS an. Die Sireiker sagen, das keiner von ihnen an dein Aulruhr thetlgenowmen habe, "v-i An vttlchkdktltk. Stellen in der Stadt erden die Gtleise ouszeeissm und wenn die PMei die Lmtt an eimr Stelle vertteidt, begeden sie stch ai ine andere. UA das Akfrechm von Neuitn zn begln nea. ' Der Panama Kanal. New York, 21 Zlpr. Eine Depesche an DU .uvorlo" von o:on ,azr. vag Piösident Nunez eiklärt habe, die Re gierung von Colomdia wkrde die an Lisstpz etNeilte Konzession nicht erneu, ern. menn fle in 1892 ouSlaufe, sie beffe dageqen. dak die Ver. Staaten den Kanal vollenden werden. ?2z Sad?l Passagiere und Mannschaft deS DarnpferS .Danmarl" gerettet. Kopenhagen, 21. April. Sin Telegramm von Lissabon meldet, daß sämmtliche Püssagiere und die ganze Mannschaft deS Dampfer .Danmark" gerettet find, bloß ein Maschinist wurde verlebt. 42 von dir Mannschast kamen in Liffabon an, und der erste O!sizir lrzählt Folgende? : Am 4 April brach die Welle des Dampfer?. Am folgenden Tage kam der Dampfer M,ssouri- vor bei. dn am 23 März von London räch Philadelphia abgefahren war. Der .Missouri" nahm die Danmark in' Schlepptau, aber zwei Tage später U gann die .Danmark zu staken. Um Mannschaft und Passagiere an Bord Nthmm zu können, mute dkl .Misssnri einen Theil seiner Ladung über Bord wnfen. Der Missouri" fahr nach den Azoren und lu dort den Katmän und den ttsten und ZVkitkn vfsizier und 320 Passagiere zurück. Von dort fuhr er mit 310 Passagieren und der Übrigen Mannschast nach Philadelphia. Am 14 fuhren der Kapitän und drei Maschtni stm von den Azoren nach Lissabon ad. Die Ursache deö Untergangs dlk Da mark soll der Zusammenbruch der Ma schinen sein. Man fand den Maschi nisten KaaS todt im Maschinenraum. Delaware Breakwater, bei Philadelphia, 21, April. Der Dampfer .Missouri von London ist eben angekom men. er liegt drei Meilen von der Küste vor Anker. Wegen der rauhen See kann man nicht zu dem Dampfer gelangen. Wie bei uns. Wlei-, 21. peil. In olge de Ausstände der Treiber an der Straßen bahn entstand heute ein ernstlicher Auf rühr. Die St.'aßen wurden dlocknt un die Polizei wurde ÜberwältiKt. E würd nöthig Kavallerie zu Hilfe zu nehmen. Viele Personen wurden verlebt. Allerlei aui Deutschland. DU SamoaAnglrgu htit. Berlin. 21. April. Graf Herbert BiSmarck hat eine Denkschrift versaßt, welche als Basis für dle Verhandlungen der SamoaConferenz dienen soll. Die selbe ist dem britischen Botschafter. Sir Edward Malet, vorgelegt und von ihm gutgeheißen worden? wahrscheinlich ist derselbe auch bet der Abfassung zu Rathe gezogen worden. Wenn die ame rikanischen Eommissäee sich mit derselben einverstanden erklären, dürfte die Conse' renz nicht lünger als ine Woche dauern Deuischland gesteht darin plinzipikll ah' solute NichtJr.tt,ventkon zu, sowie den
C!ögtbo?en,n da Stifts, ?ö iiren Hm scher zu wühlen, sei t nun Malieota. Tamasese oder Mitaaka. Von Ansprü chev aus Entschädigungen sür Ausländer ist in dem Memorandum nicht die Rede und de facto beschränken sich die der Conserenz obliegenden Arbeiten aus die genaue Deflnirung der den Consuln zur Regulirung deS Handels und Schiffs verkehr zu ertheilenden Machtvollkom menheiten, die Festledung der Grenzen
und Rechte über PagoPago und andere Schigsstationen und die Errichtung eine Gerichtshöfe um Schutze und Prozesfl. rung von Ausländern, Da deutsche Auswärtige Amt ist der Anfiitt. daß die von Fürst BiSmarck an dem Verdolten de Konsul Dr. Knoppe übte Ktilik und seine Erklärung, daß Deutschland sich nicht in die inneren An gelegenhetten SamoaS zu milchen wünsche, im Verein mit den der Conse renz zu nachenden Vorschläge den Be weis liefern will, doßDeutschlanv ernstlich die amerikanische Regierung zu versöhnen wünscht. Zugleich wird aber dem Be dauern darüber AuSdruck gegeben, daß die amerikanische Regierung so sehr die diplomatische Etiquette ignorire. daß sie Vertreter hersende, welche persönlich tn den von der Conserenz zu erledigenden Fragen voreingenommen sind. Doch wird man die Herren Bäte und Sewall daS nicht fühlen lasten, sondern sie werden bet ihrer Ankunst am Donnerstaa vom Grafen Hubert Bikmnck fttundlichst emdfzngen werden. Sir Eduard Malet hat Lord Salitbmy eisucht, den brischen Gtsandten tn Bern. ChaS. Scolt. a!S Vertreter zur Camoa Eonferenz zu senden. Derselbe war früher Sekretär der hieggen britischen Botschaft und ist mit allen Samoa beZr.ffenben Verträgen und Colonialan gelegenhetten überhaupt durchaus vu traut. Preßgesed und Arbeitern r stcherun g. Obwohl der Reichstag Ferien gemacht hat. wird doch in der Ptisse eiae heftige und erregte Dikcujston über die drohende Preßgesch.Novelle und die ArdtiterVerficheeungS.Vorlage gesühtt. Der Wi verstand der Ntwnallidiralen gegen die Pläne der Rtgierung wird immer auS gesprochener und auch im Centram macht sich eine immer größer weedende Spaltuna in Betreff der Controllieung der P esse bemelkbar. Eine Gruppe spricht sich entschieden dagegen au, daß die Re gierurg die Prisse beaufstchtigen oder sich in das Treiben der Sozialdemokraten mischen solle, und wird die Fordnupg der Freisinnigen, daß daS Gesed gegen die sozialdkmokratischen Bestrebungen aufgehoben werde, ur.t rstützen. Die andere betont die NotbKendigkeit, der Regierung dle Mittel an die Hand zu ge den. die revolutionäre Propaganda zu bekämpfen. Da die Regtirung daS Re sultat dieser Zersplitterung innerhalb der Parteien fürcht, t. wird sie, wie man er wartet, die Debatte über die PreßgesebNovelle verschiebkn. Die Freisinnigen gedenken deshalb dte Frage aufzuwersen. welche Recht die Prffe habe, indem sie beartcagen, daß ter Staat sür Schädi gung von Biäitern. dte ohne gerichtliche Ermächtigung suöpendirt.oder unterdrückt werden, haftbar sein soll. So z ialdemokratische Propa ganda Die nächste Periode der Reichstag. Session vor der Vertagung zu Pfingsten verspricht heftige Debatten und EathÜl lungen über Spaltungen innerhalb der Parteien zu bringen. Die Abgeordneten Liebknecht. Grillenberger, Schumacher und Harm? gehören zu den 108 Sozial demokraten. welch als Mitglieder einer geheimen Gesellschaft prozesstrt wirden sollen. Doch thut da den Vorbereitungen zu den Wahlen feiten der Sozial' demokraten keinen Abbruch, die Partei ist vielmehr jitzt im ganzen Reiche fiberhast thätig. Ueberall bilden sich neue Arbei t,r Bereinigungen und zahlreiche Candidaien sind bereits ausgewählt. Ein charakteristische Zeichen der Bewegung ist. daß die Agitation sich von den Etüd ten in dak platte Land verbreitet. Kurze Flugschriften, in klarer Sprache gescheit ben, die die Geundbestder angreifen, wer den zahlreich untrr den Bauern vertheilt. Die Polizei hat sozialdemokratische Agen ten. die sür ihre Partei Propaganda machten, in Pommern verhastet und ungeheure Masten amerikanischer revolu tionärer Beochürm consiScirt. Die Mün chener .Allgemeine Ztttung" sagt, tn Süddeutschland habe man noch niemals ein solches Auiflsckern der fozialdemo kratischen Agitation erlebt, welche 'die Bauern und kleinen Geunddesider zu b eir.flusien sucht, um sich ihre Stimmen bet der nächsten Wahl zu sichern. Kaiser und Kaiserin. dle Kaiserin-Wittwe Augusta und andere Mitglieder der kaiserlichen Familie nah men am Donnerstag tn der Schloßkapelle da Abendmahl? Freitag wohnten sie
dann di EolttKIenste bei. Der Hos. predig Nözel predigte und wurde später von der' Kailerin-Wittwe August.i zur Tasel gezogen. Dr. Stöckert ist do 5acto a!S Hofpredigkr suSpendir! ; feine Freunde behaupten, aber, daß da nur temporär sei und daß der Kaiser, der selbst ein strammer Antisemit sei, ihn seiner Sym palhie versichert habe. ' B i s m a r ck legte dem Kaiser' eine Mittheilung deS Vatikans vor betreffs Ernennung eines Nur-tiuS in Berlin, fand aber dabei nicht zu überwindend Opposition seitens d,? Kaisers ; derselbe wollte sogar nicht ein mal die Ernennung eine gewissen Bi schosS sür den Posten des NuntiuS in
z Erwägung zehen.-Der Vat'can hcffte, daß die Anwesenheit eir.iS hohen katho lischen WaedenträerS ia der Reichs houpistadt die drotestavtlchen Geistlichen in den Hintergrund drängen und der römischen Kirche neuen Glanz verleihen würde, da solch' ein Würdenträger in mancher Beziehung 1 al PrimoS sungi ren wütde. Fürst BiSmarck soll geneigt sein, dem Projekte zuzustimmen, aber die Vorurthtilt d:S Kaisers sind unübtkwlndllch. Vom kaiserlichen Hose. Die wieder eingeführt Hostracht schließt eine gkpudtlte VeeüSi ein; die oberen Hoschargen haben die neu Tracht ebenfalls anzulegen. Die Kaiskrtn Elisabeth. ' k Die Arrangement sür den Bsuch deL KaiskrS Franz Joseph in Berlin find p'ödlich inh'.dirt worden. Seit der Ubr. fiedlung nach Jlchl hat sich dkr Zustand der Kaiserin Elisabeth etwa gebifftet. Prosrffor Dr. Freiherr von Krast Ebing. dem berühmten Psychiater, der die Herzogin von Cumbeeland während ihrer Geisteskrankheit behandelte, ist auch die Uebeewachung der Kaiserin Elisabeth anvertraut worden ; r verspricht in all mähUge Bis?, rung in dem Zustande. Doch vkrgehen vorläufig ganze Tage, ohne daß die Kaiserin sich bewegt oder spricht. Wenn der Zustand sich b.ssert. wird die Kranke nach Wiesbaden gehen; scllte er sich aber verschlimmern, so wer den Vorbereitungen getrosten werden, sie nach Steytrmarck zu bringen. Der Katholiken. Kongreß in Wien wird am 29. d. MtS. eröff.iet werden. ES sollen drei Sitzungen statt finden. Füns AuSschüsie zur Berathung sozialer, viffenschastlicher. dte Erziehung. die Pkksie bktliffender und politischer Fragen wcrden rnannt werden. Man erwartet, daß der Congreß die Nothvendigkeit der Wiederherstellung der weltlichen Macht deS Papstes proklamiern und rklären wird, daß di Kirch berechtigt sei, den Schul'Unterricht ohne Einmischung des StaattS zu kontrolliren. Allerlei. KSaig Humbert von Italien wird bei seinem Besuche hier von dem Minister Präsidenten CrlSpi und dem Marinemtoistei Admiral Brin begleitet sein. Die Königln-Wittwe von Baiern liegt im Sterben. Dem Hosprediger Dr. Stöcker wird gestattet werden, sein AbgeordnetenMandat zu behalten, doch soll er sich nicht an politischen Agitationen, ausgenommen in seinen eigenen Wahlbezirken, betheiligendütsen. Der Oderktrchenrath hat dem Hosprediger Dr. Stöcker verboten, in politischen Versammlungen zu sprechen. Der Kilser hat angeordnet,' daß die Ausstattung der Prinzessin Louise So phie. Schwester der Kaiserin, die mit dem Prinzen Friedrich Leopold, Sobn des Prinzen Friedrich Karl, verlobt ist. sowie der seiner eigenen Schwester, der Prinzessin Sophie, die den Krorprinzer. von Griechenland, Herzog von Sparta, heirathen soll, gänzlich au deutschen Fabrikaten bestehen soll und hat speziell verboten, daß irgendwie sranzöstsche Seide. Spitzen, Seinen etc. zur Anwen dung kommen. VchtffsnchrtStn. Angekommen tn: New Vork: .Etruria von Llver Pool ; .Furnessta" von Glasgow ; .Celtic .City os Chicago von Ltoerpool; Ta ormrna und .Rhätia von Hamdurs; .Noordland von Artwerpen. Bremerhaven: .Lahn von New Vork. QueenStown: .Oöko" von Phi ladelphia von Livervooi': -Umbiia von New Vork nach Liverpool. Heute Abend ist Sikung der AldttMtN. So prächtiges Ofterwetter wie wir gestern hatten, haben wir noch selten gehabt. tO 83 Fälle von Masern, 4 Fälle j von Diphthiria, und 7 Fäll von Schar lachsieber jetzt in der Stabs.
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mta öwöürj Iffrmg: ÄiWZ MTomil. Ä n jpLm--lCfigeö. Nutaeeu Charles MeJntlre gegen Mary M. McJt tire; SchetdungSklag. MgichusttlS Ävenue SavingS ä: Loan Astociation gegea Sarah E. Ker ley; BittetSklagk. Ellen C Wright gegen John H. But ton U. A. ; Bisid'tchlSttage. In der SonntagSschule der Ply mottt Kirche wurden gestern 200 Blu meniöpfe an die Kinder vertheilt. Di; Kinder wurden tnstruirt, die Blumed wohl zu pflsgen und sie am 5 Oktober Mieder in die Schul zurückzubringen. Für die bestgepflegten Blumen sind Preis ausgesetzt. es-Hinter einem Zaune vor Schlosser'S Wirthschaft No. 472 Süd West Straße fand man gestern die L?iche eine neugeborenen Kiader. Diefelbe wurdi d?m Leichenbestatter Girton übergeben. Ob hier ein Verbrechen vorliegt, oder ob andere Motive dem Fall zu Grund' liegen, kann nicht gesagt werden. kS" Seit einiger Zeit sind wiederum Gratulationskarten in Mode, welche mit daraus, geklebten, getrockneten Blumen. Gräsern u. s. w. geschmückt sind. Bei richtiger Auswahl der Pflanzen lasten sich recht geschmackvolle Ornamente zusam menstellen: MiniaturbouquetS, Guirlan den u. f. w. Auch Photographien mit Städtear.stchten w:rden als Erinnerungszeichen in derselben Weis verziere. Interesianter, als derartige Karten zu kaufen. dürfte es für Viele lein, dieselben selbst zusammenzustellen - eine Beschäftigung, an welcher namentlich die Frauen Ge fallen finden. In Wald und Feld sowie im Haugarten bietet uns die Natur reichliche? Material zu diesem Z-oeck. Gräser. Janen, kleine Strohblumen, MooS und rttvenartig Blütben eignen sich dazu am besten. Sie müssen vor dem Gtbrauch sorgfältig getrocknet und gepreßt w?rden; die meisten kann man auch nach Belieben särben. Wer keine Lust zum Botanisiren hat. sür den ist gleichfalls gesorgt Der bekannte Blumen. Schmidt in Erfurt der sendet geschmackvolle Karton?, in welchen nicht nur ine Sammlung verschiedener Blumen und Gräser, sondern auch eine Auswahl von Glückwünschen enthalten ist. Die Blumenkarten sind unter Be nützung der Vorlagen leicht anzufertigen. Die Blätter, Gräser u. s. w. vlrden mit Hilse eines Holzfiäbchen nnr ganz wenig mit Gelatine bestrich?n und in Ranken oder Borqiktformaufdie Karten geklebt. km ynSlaudi. Ctne romlscae cene, wobei derjenige, der den Schaden zu tragen hatte ein Bäuerlein sür den Spott nicht zu sorgen hatte, ereignete sich jüngst in Kiew. Dort handelt ein Ofsiciersbursche mit einem Bauer um ein Fuder Holz, daS allerdings recht klein war, welches aber immerhin einer Wagen füllte und für welche der Bauer ändert halb Rubel verlangte. Der Bursche maß daZ Fuder mit den Augen und meinte, der geforderte Preis sei viel zu hoch, er könne ja daS ganze Fuder aus dem Nucken wegtragen. iopp jagte der Bouer. Man tarn überein, daß der verlierende Theil dem Gewinner inen Rubel Prämie zu zahlen habe; der Sol bat außerdem das Fuder, wenn er es wirklich wegträgt, umsonst haben sollte. WaS für Augen aber machte daS Bäaer lein, als der Soldat, in zweiter Rübe, zahl, die gesammte Last Holz wirklich mit einem Male auf seinen breiten Rükken lud und von bannen trug. Er that eö unter dem Jubel der Umstehenden, durch welche denn such der Bauer genö thigt wurde, dem starken Mann den er, wetteten Rubel auszuzahlen. Kopf schüttelnd, mit leerem Beutel und mit leerem Wagen verließ der Bauer die Unglücksstatte und begab sich traurig auf den Heunweg.
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