Indiana Tribüne, Volume 12, Number 212, Indianapolis, Marion County, 20 April 1889 — Page 2
ZMana Tribüne. Erscheint yö glich sd SchsvZags.
2tt gliche Xittüm !ot durch den T,Ir1Z ,? vtt Loch, i SonntagTnd2n b Cent vtt Woche. IJetbi ,Zammen ib entl dek I5ffentl ?lf stonat. V gUft taaefchtti 1 BoroulJeiallung kS pn 8t Qff Ifoe OZ,vtikT Indianapolis. Ind.. 50. April 1889. Weibliche VuhmerS". Clne ufsallel'.de Erscheknung in dem Menschengewühl, daS demneuen fg,cj iovlen Lauoe- uayoma sujiKOi, vum eine bedeutende Anzahl FrauenZpersonen, welche sich auf eigene Hand dort niederlassen wollen und erwarten, sich in dem bittern Kampf um'S Dasein zu behaupten. Man darf sich diese Frauen aller dwgS nicht alSAcnderS zarte ceprajen i Ai.ti.nun rtXtJf,4i& tartrftflVyi . ' tUli.lMLIli IWUV vy. vyv ,, j ein, es sind größtentheilS abgehärtete, j n hierauhesten Seiten des Daseins ge nnhnf StMnn'irrr inftefir frflrtn siflfflfrP. ! Wf..t MV " ' - - , stürmische Zeiten im wilden Westen mitgemacht baden und wir würden sagen. mit dem Neooloer ebenso gut umgehen.' können, wie mit dem Kochlöffel, wenn! wir i letzter Beziehung lrgenowelcye Garantie übernehmen könnten. Die telegraphischen Berichte haben bereits auf diese Pioniere im Unterrock hin gewiesen. Ein Theil derselben will eine besondere Colome bllden. (?s sind ziemlich viele Witkwen mit oder ohne Tochter darunter. Der leitende Geist der Partei ist eine gewisse Frau Dennison, die auch eine der bejahrtesten ist. Ihre Geschichte ist so recht bezelchntlid für das Schicksal wohl der meisten OklahomaBuhmers". Frau- Dennison. stammt aus der Nahe von Snracuse, N. 2)., und ihre Familie kam, durch glänzende Verheißungen ge trieben, vor Iahren nach dem westlichen ' Kansas. Aber die Ernten brachten nicht 'viel ein, und die geringen Mittel der Leute waren bald erschöpft, zumal noch oft Krankheitsfälle sich einstellten. Als schließlich der Gatte starb, ließen die Wittwe und ihre Tochter und Schwäge rin die Heimstätte im Stich und wandten sich nach dem vielgenannten Oklahoma. Im Cameron Thale daselbst wollen sie einen Anspruch erwerben und sich vorerst mit dem Verkauf von Hühnern abgeben. Eine Andere, Frau Pölly Äsung, ird als eine bezaubernde Wittwe" geschildert, die nichts Geringeres vorhat, als eine Stadt zu gründen, nachdem sie schon seit längerer Zeit stark in westlichen Ländereien speculirt hat. Von ihrem Sater erbte das OklahomaFieber die Nellie Äruce, vielleicht die bemerkenöwertheste der weiblichen 33u rnerS". Ihr Vater unterrichtete s.Z. llt einer Districtsschule in Kansas, und sie unterstützte ihn dabei. Der Alte wurde aus Oklahoma auszetrieben, und sein Holzhaus niedergebrannt, die Tochter aber blieb in einer neuen, selbstgebauten Wohnung Monate lang unbehelligt, bis sie endlich doch den BundeStruppen wei chen mußte ; jetzt iit sie zurückgekehrt und hat eine ijanje Schaar Kameradinnen, ebenfalls fajt sämmtlich Schulmam sellS-, mitgebracht. Eine interessante Persönlichkeit ist anch Nanitta Daifu, Zeitungscorrespondentin u5 Louisviüe und eine vortreffliche Nevoloerfchützin; sie hat Oklahoma gehörig in östlichen Blättern gepusst. Kürzlich bewarb sie sich um dle Stellung einer StaatSbibliokhckarin von Kentucky, erhielt dieselbe aber nicht, worüber sie wüthend war. Jetzt wird sie eine Negke rungsschule im Territorium übernehmen. Vielleicht die älteste der Ansiedlerinnen ist .Tante Cbloe-, eine Farbige, welche sich an den früheren Verbuchen der .Buh eiert", in Oklahoma einzudringen, hervorragend betheiligt hat und wiederholt von Äundestruppen gefangen genommen worden ist; bei einer dieser Gelcgenheiten wurde auch ihre Hütte niedergebrannt, und ihr Hund und ihre Hühner getödtet. Kurz darauf wurde sie beinahe oerhungert vorgefunden. Eine Schaar .Buh merS hat sich der Alten angenommen. Fast alle Ansiedlerinnen- sind Origis naie. Neben den anständigen Frauen desinden sich darunter auch berüchtigte Charaktere, welche mit .GLmblern" und Desperados gemeinsame Sache machen werden. Ihrer Mehrheit nach scheinen die weiblichen Oklahoma - Pioniere troy ihres GeschlecktS n i ch t zu den Wesen zu gehören, welche nach deutschen Wegrissen .himmlische Rosen in's irdische Leben flechten. Zur Geschichte der Seide. AuS dem alten Rom sind im Ansang der christlichen Aera enorme Beträge gemünzten und ungemünzten Geldes nach dem fernen Orient geflossen für den Ankauf von Seidenwaaren ; denn diese konnten nur für Baargeld erlangt wer den. In China war der Seidenbau vor 4000 Jahre vor Christus bekannt; von dort gelangte er erst viele Jahrhunderte .. spater nach Indien und anderen Nachbarjändern, denn China behielt das Geheimni der Seidenmanusactur, das so einträglich für das himmlische Reich" war, sehr lange für sich. Spielte schon bei den Griechen, welche ratxit durch den asiatischen Feldzug Aleranders fcrt .Großen mit der Seide bekannt geworden zu sein scheinen, ohne jedoch ihre Herstellung sich anzueignen, dieser Stoff als Lurusgegenstand eine bedeutende Rolle, so fröhnten die Nomer, d. h. die' reichen Classen diesemLuruS in geradezu unheimlicher Weise. Plinius veranschlagte die Gelder, welche im ersten Jahrhundert christlicher Zeitrechnung jedes Jahr auS Rom nach China und Indien für Kleiderstoffe gingen, auf eine Summe, die heutzutage etwa 30 Millionen Dollars repräsentlren würdet DaS mag eine ungenaue Angabe fein; sicher ist jedenfalls,) daß damals der luruscrzeugende Orient dle Geldschätze der Herren der Welt" in großartigem Maßstabe aufsaugt. Die Seide und das Steigendes Geldwerthes wurden eine große Gefahr, und . 'gegen Anfang des ü. Jahrhunderts er sagten es absolut nothwendig, wenigstens dafür tu forsch baf bi Sromnatfrial
i ttt Lande 1 e l o u, oöer vocy wentg stens in gröizcrer Nähe, erlangt werden konnten. Jndesz blieben alle dahingehettden Versuche fruchtlos, bis im Jahr s55 zwei persische Mönche, die mit einer Mission im nördlichen Indien in Ver biudung standen, sich dem Kaiser Justi nianus erboten, nach China zu gehen, um alle nöthige Auskunft über die Seidencultnr zu erlangen. Ihr Anerbieten wurde angenommen, und och vor Schlug des Jahres kehrten . die Mönche mit Maulbcer Samen und Scidenekern zurück, die sie in ihren aus Bambusrohr bestehenden Pilgerstäben versteckt hatten. Ran staub der Verbreitung des Seidenbaueö kein Hinderniß mehr im Wege. Derselbe erblühte in Kleinasien und ganz Gn'echeuland, besonders da man fand, daß der MaulSeer-Baum, welcher die Seidenraupen nährt -in diesen Län dern einheimisch war. Die Araber brachten den Seidenbau auch nach Spa nien. Nach Italien selbst verpflanzte sich derselbe aber erst lange nach dem Untergang des römischen sowie des römische griechischen Reiches, nämlich im 12. und 13. Jahrhundert. Nach Frankich soll der erste Maulbeer-Vaum 1263 gelangt fein. Die Mohammedaner baben den Seibenbau überall ausgebreitet, wohin ihre kriegerischen Anhänger kamen, vor AI lem im nördlichen Afrika und, wie schon erwähnt, in Spanien. Sie begründeten auch hauptsächlich die heutige Stellung der Seide als Handelsartikels. In Spanien erlangte die Seidencultur nicht die Bedeutung, die sie hatte erreichen können. Natürlich truaen auch die
Krcuzzüge dazu bei, die Seide mehr im Westen in Umlauf zu bringen; aber die chrljtltchen vcatkonen des Westens hatten damals kein Geld, um einen großartigen Gebrauch davon zu machen. Der fragwürdige Baron. Die 'reinfallenden Amerikanerinnen, welche sich blaublütige Gatten verschossen wollen, werden nicht alle. Son wieder ist über einen bezeichnenden frall dieser Art zu berichten. Mit dem Dampscr Gallla" ist eine Dame, .die sich Baronin Sucrow" nennt, nach Europa abgereist, m ihren Gatten aufzusuchen, den sie aber, allen Anzeichen nach, schwerlich dort sinden wird. Die Borgeschichte der romantischen Assäre ist folgende: Im vergangenen Jahre kehrte die 32, jährige Minnie Constable von Baltimore, die von ihren Eltern ein Vermogen geerbt hatte, von Curepa nach ihrer Heimath zurück und machtt die Bekanntschast eines Mannes, der sich Baron Feodor Emil Oscar Suuow" nannte und behauptete, er fei Major der deutschen ?trmee. Er erzählte von ungeheuren Reichthümern, über die er dereinst verfügen würde, und wußte der Amerikanerkn so den Kopf zu verdrehen, daß sie sich mit ihm trauen ließ. Sie kamen nach Utero Jork und quartierten sich in einem fashionablen KosthauS ein, doch r- r t . wuro.n cic lttlerwoqen ourcy ven umstand getrübt, daß der Herr Baron nicht einen Cent hatte, und seine Frau Alles bezahlen mußte. An Entschuldigungen fehlte e3 dem Baron jedoch nicht, er er zahlte, sein Vater, ein Mann von 90 fahren und starrer Ariztoklat, habe rhm, weil er eine Amerikanerin, geheirathet, das (Einkommen von seinen eiaenen Gütern vorläusig abgeschnitten. An guten Aussichten fehlte eS der Baroneß überHaupt nie, machte doch der Baron im Durchschmtt wochentltch eme Erblchaft. Bald tijchte derselbe eine neue Geschichte ans. Sem Vater gmg in tmtm Zorn soweit, den Major zur Armee zurückbe ordern zu lassen. Und da dieser dem Aesehl nlcht nachkam, wurde er von tu nem Kriegsgericht in oontuwoiam zu ngend etwas schrecklichem verunhettt. Das war um so mehr zu bedauern, als der Baron gerade um die Z ir $250,000 von semer Mutter erbte. Die gute Mutter hatte sogar ihrer Schmieaertochter $25,000 vermacht. Leider wußte der Alte des Barons die Auözahlnng der Erbschaft zu hintertreiben. Doch der Geutaßregetre vertröstete seine vertrau ensselige Gattin mit dem weisen Spruch, ewig könne ja der gesühl- und herzlose Neunziakahrlqe mcht leben. Einen Monat später erbte der Baron ngeblich eine Jahresrente von $14,000 von einer Tauspathin und eine solche von V6000 von einem Freunde. Diese Ero schaften konnte der Atte nicht weg schnappen, aber vor dem I.August ließ ff r . ! ter . n um nians rean iren. xii Lammes geduld deckte die Baroneß alle Ausgaben auch fernerhin. Vor sechs Wochen war , rx f . in? vzermoaen ioweii " iu ammenae schrumpst, daß das Uebersiedeln nach einem bescheidenen Quartier erforderlich wurde. Noch immer wollte der alte Ba ron nicht sterben. Da ein neuer Hoffnungsstrayl ! Der Onkel deS Barons meldete, daß er nach Amerika unterwegs sei, seinen Neffen und dessen Gemahlin zu besuchen. Der Onkel, ern auter. steinreicher Mann, werde vorlausiq für das Paar sorgen. Leider aber starb oer gute Onkel auf der Uebersahrt, und sein Leichnam seAelte nach Europa zurück, um St . V. 1? X t. kM?.t,t .. H Vll VUi Vll -ÜUlll V(llt(l U4Utl' den. Glück hatte - der Baron jedoch selbst im Unglück. Der gute Onkel oermachte ihm HS,S00,000, die sein Vater mcht anrühren konnte. Nach Deutschland, wir aehen nach Deutschland ! rief der Baron der Baro neß zu, ich trotze dem väterlichen Zorn. sowie dem kriegsgerichtlichen Urtheil und trete des Onkels Nachlaß an. Aber wo Reisegeld hernehmen?" Die Baroneß gab, diS auf ne vumme von sL0, alles her, waS ihr noch verblieben war, damit der Baron die Schiffs karten kaufe. Er ging, kam aber nicht wieder. Vor emraen Tagen traf ein Briet von. ihm ern. worin er sagte, er sei allein mit dem Dampfer A laska abgefahren, weil ihm c rrn . nr oer cnty gezeylk yave, oer aroneg zu sagen, daß nach der neuesten Schreckenskünde das Testament des guten Onkels' von anderen Erben angesoch ten werde. Er knüpfte daran die Bitte, die Baroneß solle einen Monat recht sparsam leben. bis dahin werde er mit Schätzen reich beladen wiederkehren. Die Baroneß glaubte, die neue Enttäuschung habe dem Baron temporär den Verstand geraubt. Schnell entschlossen- kabelte sie nach Liverpool an den Baron, dieser möge sie dort erwarten, sie solge mit der Gallto". Wer den Emvkana der Kabeldevesche 5e
scheinkgen soll, weiß man nicht aus der Passac;ierliste der Alaska fehlt der Name des Barons. Während die arme Baroneß der alten Welt zusteuert, erzählen sich die Baltimore?, baß der Baron dort bei einigen Capitalisttn Gelder zur Ausbeutung femer angeblichen D!a- j mantenfelder in Südamerika aufmneh-'
men suchte, dieselben aber nicht auf den Leim gingen. Heilbark tt des WahnstnnS. Wenn Jemand vom Wahnsinn bedroht ist, so verschieben feine Angehörigen und Freunde meist seine öffentliche BeHandlu,;g bis zum letzten Augenblick, weil sie em bcgrelfllches Bangen vor der Oettenl t ucy im yaoen, uns oaourcj iji vtcucicyt schon manchmal die letzte Aussicht, auf Genesung zerstört worden. In elem c l e r i"i . n r i ! Irrenhause gewesen zu sein, mag den oder die Betrelsettde dauernd ln gekeuschastllcder und aeZckaftllcker muckt tckadl gen, auch wenn eine Heilung erfolgt ist ; 7 - I ' ' oeun nocy immer giauoen vuit, oav Wahnsinn unter keinen Umständen wirk iich heilbar sei, und bringen Jedem, der einmal auf Wahnsinn behandelt worden ist, Vorurtheile entgegen. Da iit be klaaenswetth ebenlo wie dle Thatsache, daß im Einblick hierauf WahnsinnSfällen die richtige und zeitige Behandlung entzogen wild. Der jungjte Zayresvericht des derann ten Jrrenajyls von Elgln, Jll., entbält einige lehrreiche Mittheilungen bezüglich der Heilbarkeit des Wahnsinns Im vergangenen Jahre wurden daselbst 44.77 .Procent aller alle det emer Wahnsinnsdauer von weniger als 3 Monaten kurirt. Und es wird behauptet, daß diese Angübe eigentlich zu. niedrig geariffen sei; denn da es bekannt ist, dag fast Jeder, dessen Geisteskrnkheit erst neueren Ursprungs ,st, in jene Anstalt aufgenommen wird, so fühlen sich Diejenlgen, die einen Patienten dort un, terbrmgen mochten, versucht, den Beginn der Krankheit möglichst spät zu datiren. Daran wird die Versicherung geknüpft, daß von WahnsinnSsallen, die in den ersten drei Monaten nach ihrem Auftreten in geeignete Behandlung kommen, sich 60 unter 100 heilen ließen, manchmal sogar 70 Heilungen unter 100 olcher Fälle erzielt worden seien, vorausgesetzt, daß nicht eine organische Verletzung die Genesung des Patienten ausschließe. Mit anderen Worten heißt daS: Die Aussichten, den Wahnsinn zu heilen, sind durchaus nicht schlechter, alS bei jedem schwereren Korperlelden. Nur rnun rechtzeitig dagegen eingeschritten werden. Die Behauptung, daß der vose Lu quor" rne zrrenamie ?uue, wirv ver läung bemerkt durch den vorlleaenden Jahresbericht nicht bestätigt. Den.n von 173 Personen, die im vorigen Jahre ausgenommen wurden, waren nur- ! durch Trunksucht wahnstnnig geworden, gerade so mile, wie durch religiöse oder politische AuZregung. OomJulande. Folgenden boshaften Wurste tipfel verübt daS Cölorado Journal-: Der Bürgermeister von Cottonwood k?alls in KankaS befindet sich im Kind bette, und daS gleiche Geschick bedroht ten dortigen Stadtrath. Dlt ganze . r n' v. . 1 m isravroerwattung oeieyr ainncy u 'Äelbern. Wir können noch s ch l im in es Wetter vor Eintritt des Sommers erarten, denn der kanadische Prophet IZ iggtnS hat m den letzten Mochen keines prophezeit," sagt ein angloimerikanischeS Wechselblatt. Warum denn so sebr dke ausländische Wettermissenschast puffen, da daS Gute so nahe lieat" in der Person .unseres" WettermannS Greeley ? Fauler, als dessen Prophettiunaen. sind d:eientgen deS WigginS auch nicht, und theurer erst recht Nicht. 'Vrotect doms lnäustr Ernst Possart. der. berühmte deutsche Schauspieler, wird wieder eine Gaittplel-Relse nach den Ver Staaten antreten. Er dürste bereits, Anfangs Oktober in New Fork eintreffen und seine künstlerische Thätigkeit aufnehmen, welche sich dieses Mal nicht allein auf New )ort beschränken, sondern auch auf die größeren Städte des Westens aus dehnen wird. Seinem biZheriAen Repertoire hat Ernst Possart einige neue Rollen, wie Ealderons Richter von Zalamea, Paul HeyseS Hans Lange" u. A. einverleibt, welche seine eminente Gestaltungskraft in das hellste Licht setzen. C o r o n e r L e o y i n N e w Z) v r k hat von jüdischen Bürgern Mehrere ansnyme Briefe erhalten, in welchen ' ihm mitgetheilt wird, daß die in gewissen Theilen der Stadt wohnenden Juden viel in leiden hatten, indem sie von allerlei Personen insultirt, und ihnen - allerlei Streiche und Schabernack gespielt würden. Die Thatsache, daß der öjährige jüdische Knabe Hepper vor einigen Tagen von älteren Jungen in so roher Weise z Tode gemartert wurde, war die Veranlassung zu diesen Briefen, deren Schreider einen förmlichen antisemitischen Kreuzzug" in der betreffenden Stadtgegend und auch weiterhin zu befürchten scheinen. Die Sache soll eingehend untersucht werden. Von einer Prohibitionrednerin, die in PitlSburg unter freiem Himmel fprach. sagt eine dortige Zeitung Folgendes: Ein fchoneS Seitenstück zu dem deutschfeindlichen Prohibitionisten und Söffe! Moorebildet die Frau R. H. Jones, welche vor dem Südseite-Markt hauS zu mehreren Hundert Personen kreischte und deren Heiterkeit erregte. Diese Dame, die während deS Redens wüthend mit den Händen in der Luft herum fuchtelte, gleicht aufs Haarfeiner echten Berliner HSckerin, und würde sehr wohl dazu passen, Aepfel, Birnen u.s.w. aus den Straßen zum Verkauf auszurufen, wenn sie es nicht vorziehen sollte, für sich oder die Ihren die Löcher in den Strümpfen zu stopfen, oder sich ihr eigenes Kleid zu nähen, welches selbst bei ihrem öffentlichen Humbug an einigen Stellen den nicht- ganz sauber aussehenden Unterrock durchblicken ließ." Das berühmte New Ysr ker Staats-Zuchthaus in S in g Sin g soll jetzt, wie ein in der Legislatur eingebrachter Antrag bestimmt, von den Ufern des Hudson entfernt und nach dem nordwestlichen Theile deS Staates verleat werden. Wenn der Plan geling
so srd daS Grundeigenthum oif Tng Sing Aewa tig im Werthe steigen. Sing
'sing isl prawrvou am uozon gelegen, da wo der mazestätifche Strom fast eine halbe englische Meile breit ist, und hat auch einen hübschen, schützenden Hasen, )er für Canalboot-Schlepper und soa. Nachtboote äußerst günstig gelegen ist. Der Passagier, der mit der Centralbahn den Hudson entlang fährt, ist von der Lage deS Platzes bezaubert, so lange bis er die Strafanstalt sieht. Man alau1t, daß sich keine Ortschaft am Hudson so vorzüglich zur Anlage von Villen für New Yorker eignen würde, wie gerade Sing Sing. ,Wie es aber jetzt ist, hat der Ort mit den Vorurtheilen zu kämpfen, mit denen man die Umgebung ? " . r. . eines großen eannijzes zu vetracyten pflegt, und eS ist immer unangenehm, wenn man auf die Frage Woher" aent worten muß: Aus Sing Sing. Karl Voß, ein ehemaliger Preußischer Ulan, ist gegenwärtig vielleicht der älteste Bewohner in Chicago; er kaun bald seinen 101. Geburtstag seiern. ES war tin seltsamer Anblick, als der weißbärtige alte Haudegen, welcher alle Kampfe gegen Napoleon von tft C m -m m . I 1 1 r i . r . x 9j vi9 iBio lligemaczr yar uno cu 37 Jahren in Amerika ist, an einer der letzten Nächte jammernd auf eine Poliieistation kam und klagte, daß sein leiblicher Sohn ihn schlecht behandelt und ihm den Stuhl vor die Thür gesetzt habe, nachdem der Sohn eine dem Alten zuaesallene Erbschaft von H20.0 an sich ebracht. Der ohn kam spater auf die Station und bestritt die Erzählunq des Alten, welcher angeblich an siren Ideen leidet ; schließlich bewog der Sohn, unterstutzt von dem Zureden der Polizelbeamten, den Vater, ihm wieder nach Hause zu folgen, nachdem der Greis erst erklärt hatte, lieber auf der Straße verhungern, als zurückkehren zu wollen. Um eine pikante Sensation reicher geworden ist daS schöne Stadtchen Pazsaic, St. I. Die Hauptpersonen sind der wohlhabende Fleifchcreibesiber Franz Heinrich Doll und seine jugend iicye Vattm Nmalle, die Tochter emeS reichen Rentiers Namens Schuck. Das Ehepaar lebte in Glückend Frieden, bis Amalie die unliebsame Entdeckung machte, daß ihr Franz einer den Kochlöffel sührenden, nußbraunen Schönen, die aus Mexico stammt und angeblich Tochter euleS mexikanischen Grande ist, den Hof machte; beim Fleischverkauf knüpfte sie das LiebeSband mit dem für eigenartige Schönheiten leicht empfänglichen Doll. Da war aber noch nicht Alles. Amalie brachte auch in Erfahrung, daß ihr Franz ein Verhältniß mit einer verführerischen Wittwe, der Besitzerin des Delaware House" angebandelt und noch andere derartige Scherze getrieben hatte. Die betrogene Frau begab sich unter das schütz.nde Dach ihres elterlichen Hause? nach New York und brütete Rache. Ihr Gtte besuchte sie zweimal und suchte tgebenS, die Sache beizulegen. Darauf gründete Amalie eine List, um sich wenig stens in den Besitz des HausrathS zu setzen ; denn der Fleischer selbst war ihr wurscht" geworden. Sie telegraphirte ihm eines TageS, daß er sofort nach New Jork kommen möchte, um sich mit ihr zu besprechen. - Franz kam, in dem frohen Glauben, seine Frau wolle mildere Saiten aufziehen. Statt aber seine Ankunst abzut,arten begab sich Amalie sofort selber nach Passalc und langte gerade dort an, als ihr Gatte die Stadt verlassen hatte. Und nun engagirte sie einen Expreßmann und ließ die'ganze Einrichtung auf vier Wägen nach Nework schassen. Doll erhielt, nachdem er sich längere Zeit bei seinen Schwiegereltern ausgehalten und aus die angeblich zum Arzt gegangene Gattin gewartet hatte, plötzlich eine Vorladung zum Gericht, da seine Gattin einen Scheidungsproceß gegen ihn angestrengt. In melancholischer Stimmung kehrte er nach Passaic zurück, und seine Äerstimmung erreichte den Höhepunkt, als er fein Haus völlig auS' geräumt und nicht einmal eine Schlafstelle mehr vorfand! Deutsche oral Nachrichtens . Provinz Brandenburg. Wegen Vlsmarckbeleidlgung wurde der Redakteur derNeueZcit"im Charlottenbürg zu zwei Monaten Gefängniß verurtheilt. f In Dricsen der Kreiögerichtsrath a. D. Roquette, ein Onkel des Dichters von Waldmeisters Brautfahrt" und Sohn des in den dreißiger Jahren in Fraykfurt a. O. amtirenden Predigers der französisch'.reformirten Gemeinoe, Roquette. Auf dein AussterheEtat scheinen die, ' eine Schulgemeinde bildenden Dörfer Dalichow inuVEck mannsdorf zu stehen. Von Ostern d. I. ab zählt die aemeinsame Schule 1 1 Kiuder, worunter nur ein Knabe. An der Feldmark des Dorfes Ketter ,m dienerngen Kreise ist ein anscheinend ergiebiges Kohlenlager entdeckt worden. Bei zwölf Fu Abraum ist bereits die Kohlenschicht drei Fuß tief angebohrt, worden, ohne derselben auf den Grund zn kommen Es feierten: das 2Zzahrkgc ?l,ttlmdlUUlN'. Ober-Vürgermeifter Rauscher in- Bran-. denburg, ' Pfarrer Hollatz iV GohliS Landrath Jacobs in LandSbera a. W; und der Rektor der Stadtschule Lehinann in Lieberose; das SOjährige Bürger..z, c (?irx..t jl T.l t . .i t luoiiaum cct vujuyiHuuJcimciiict ; kous lieb Lorenz in Frankfurt a. O.; die diamantene Hochzeit der Superintendent Weizmann und Frau in Müncheberg und die goldene das Preußische ' Ehepaar in Pollenzig.Selbstmorddurch Erschießen begingen: der Lcranrenwarter cys rm Jrrenhauje in 'auoors und der-Woll Agent Otto Schwabe aus Forst ; es ha den sich erhängt: der Buchhalter Röch litz in' Potsdam und der Arbeiter August J..iffiX!-!...r i . v owennein au vsiyupjuu. Provinz Ostpreußen. Im Szontaasee bei Loden, dessen Spie gel gesenkt worden ist, hat man einen vollständigen Pfahlbau ' entdeckt. Die Funde deuten auf ein" sehr hohes Alter, i . rr.'.t t-Ltk c , ' oa lsen ganzilcu femr uns nur n em ziaes Bronceltück vorhanden ist. Zahl reich sind dagegen Knochengerathfchaften vertreten. Der wegen eines DlebstahlS verhaftete' Arbeiter , Karl Freitag aus Taabern hat . sich im 'Gefänanik in Araunöberg erhängt. Der Leibgedinger Anton OUesch aus Kabinen und der Gastwirth Müller aus Tappelkeim sind ri?oren: ver roeirersimmermann u
Pressel wurde von einem iLiienvaynzuge todtgefahren und in Wicknaweikschen wurden beim Kiesgrabcn die Arbeiter L. und S. verschüttet und gekostet. Provinz Westpreußen. Ein geschichtliches Stück vom alten Graudenz, der sogenannte Fährkrug, in dem Frih Reuter den ersten Schnaps auf Graudenzer Boden getrunken haben soll, ist dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen. Er ist jetzt, da die Hochwasserwo: gen ihn unterwühlt haben und er auch sonst schon baufällig ist, abgetragen wor? den. s Der frühere Dechant Ehren domherr Julius Steinigke in Jezewo. Ein Stück altes Thorn aus historischer Zeit ist mit dem Abbruch des ArtushofeS von der Bildfläche verschwuilden. Zu Zeiten der Hansa der Sitz der mächtigen Artusbrüderschaften, diente der Artushof im letzten Jahrhundert kirchlichen Zwekken. Später wurde er Stadttheater. Der Tischler Heinrich Uschner aus Schillen wurde beim Bahnhöfe Czerwiusk er froren aufgefunden; auf der Domäne Stablewitz starben 2 Mädchen an Koh lendunstvergistung. Der Besitzer K. in Kreuzdorf verlor während seiner Abwes
senyett durch Branditiituna iein ganzes Hab und Gut. Provinz Pommern. Am 5. Mai d. I. feiert die SchneiderInnung in Bärwalde das Fejt ihres ijf n . r. . r , i r. . . r .i ö-uvjayrigen -lleileyens. f n ivip der Prediger der eoangelisch-reformirten Gemeinde, öosprediger Bernyard Kuhnert. Die goldene Hochzeit feierten: in Gesow das Martin Letzm'iche Ehe paar und in Tribsees die Eheleute Schmiedemeister Prey. Provinz Schlesien. Sein hundertstes Lebensjahr vollendete der frühere Viehmakler Hirsch Sonnenfeld in Breslau. Der Ehrentag brachte dem Jubilar außer zahlreichen Blumenspenden. Zuschritten und Telegrammen, ein Geschenk des Kaisers, das zugleich mit einem Schreiben der kaiserl. Scha-tullen-Verwaltung eintraf. DaS Gefchenk besteht m einer prachtvollen Tasse auS Porzellan. Auf dem Oberwitzer Dominialgrunde ist Gold gefunden worden. In einer Kiesgrube des dem Grafen v. d. Necke Volmerstem gehörigen Dominiums fand man Quarzgeschiebe, vorläufig in geringer Anzahl, welche mit kleinen, aber deutlich erkennbaren Goldblättchen befetzt sind. Die Ueberschmemmung bereitet wieder in der Gegend von Oppeln großenSchaden. Das Dorf Niewodnik steht seir einigen Tagen infolge vsnElSvechtzunz ganz im Wasser. Beim Spiel mit einer geladenen Flinte erschoß der Sohn des MühlenbesitzerS Joseph Schiritz in Raschau den im gleichen Alter stehenden Soln des Händlers Ciosto. Ein Kurpfmcher, der sogen. Ziehmann" Johann Aug. Rieschel von Rottcnburg, wurde auf die Anklage, die blühende Tochter des Händlers ThomiS zu Kielkowo, der sich das rechte Bein gebrechen, durch falsche, grradezu grausame Behandlung zn Tode kurirt zu haben, zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. Die Oberfchlcsische Bergschule in Tarnowitz beging die Feier ihres öojährizen Be stehens. Erhängt haben sich : rn Breslau die Arbeiter Wilhelm Langner und Hugo L., in Neuhaus der Wirthschaftbesitzer Blümel und in SkronSkau der Dominlalarbeiter Karl Lenich ; der Orgelbauer Hundeck, gegen den eine Unter fuchunlz wegen SittlichkeltSverbrechenS eingeleitet war, hat sich erschossen. Der Hilssbrcmser Sczeszny aus Kuhnau und das sechsjährige Mädchen deS HauSbesitzers Engmann in Pfaffendors sind erzrunken; in Deutfch-Pinkar wurde der Schneider Franz Kampenski erfroren aufgefunden ; in Landsberg erstickte die Rentiere Pulvermacher an Kohlengas; durch unglücklichen Sturz kam in Aeuthen O.-S der Maschinenwärter Franz Walocha aus Miechswitz zu Tode und die Tochter deS BSttchermeisterS Reimschüssel aus Ober-Groß-HartmannSdorf wurde überfahren und getödtet. Vor dem Londoner Elvil gerlcht gelangte kürzlich ein Ehescheidungssall zur Verhandlung, der iu Folge seiner seltsamen Einzelheiten weiterer Publicität würdig erscheint. Es handelt sich um die Scheidung eines Ehepaares, Namens Chichester-Donegall. - Im Jahre 1865 hatte sich der Capitän Ehichester mit einer jungeu Dame verheirathet, aber nach siebenjähriger Ehe waren die Aezie hungen der beiden Ehegatten so mißliche geworden, daß Mrs. Ehichester ihren Gatten, verließ, der mittlerweile durch einen Todesfall in seiner Familie Marquis von Donegall geworden war. Die Marquise von Donegall. brachte ebenso wie ihr Gatte beim Gerichte das EhescheidungSgesuch ein und man war allgemein der Ansicht, daß das Gericht dem Verlangen des PaareS Folge geben werde. Dem war aber durchaus nicht so. DaS Gericht wieS beide Schei dungSmerber rundweg ab. Die Marquife von Donegall beschuldigte ihren Gatten der Untreue und wies nach, daß er mit einer MrS. Louise Wright jährelang ein sträfliches Verhältniß unterhalten habe. . Nebenbei habe, er sie, seine Gattin, mehrfach geprügelt . und der Wright sogar ihren Hnnd geschenkt. Das Merkwürdigste an der Geschichte ist, daß die Marquise die Geliebte ihreS Mannes aufgesucht und mit ihr freundchastliche Beziehungen - angeknüpft hatte. Eines TageS hatten die beiden Damen Zn einem Restaurant soupirt und der Marquis war auch hingekommen. Er stellte nun der Marquise MrS. Wright als seine Gemahlin vor. Der MarquiS seinerseits beschuldigte seine Gattin der Trunksucht, sowie der ehelichen Untreue, er erbrachte den Beweis, daß die Dame mit seinem Kutscher einen Verkehr unterhalten hatte, der, nach den ausgefundenen Briefen, zu schließen, durchaus nicht platonischer Natur Aewesen sein konnte. Der Gerichtshof entschied nun, daß daS . saubere Paar sich mchtS vorzuwerfen habe und daß durch aus kein Gründ vorliege,' dem EhescheidungS:Verlangen Folge zu geben. .:,.. ; s 'S MGW litt VSitA K.f Miii licM st ii i lDuttfur jede Frau. niirev.'SUSyaa.Sl.L. onnanvigerWgmei . - . ,ä tJ . ,er,uramkn. Va, uu kste Vuch. daZ wan einem Mädche . oder einer Lrau in feie Hand ete J I nril I Pll tan?.- ' Da populärste Wert für C!!1 ,l VMTim Cffnb.Portnfrrif' TO.ir 9t ?c 4rni.it. tM " - ., ttwwilltiu Vf deutsch. Ilsf a- frei. Sanitary yud, Go Eyteag.
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Dies niste. vmmcr Taufeshe on LaMeuten rud Arbeitern sind 1 Sommer tazlich rn Mergeu lis Abend der lreNNMten HZhe LSgesetzt. wodurch diese Mcnschea leicht rom Sonneustlch kefallen totr dea. Häusig rr jedoch erfcheinm mildere Kranke hcilSformk und ernstliche Unordnungen des Sopfkö und Magens sind dle Folgen en de IM vielen keilen in einer überhixtm Luft. Die Leber wird unlhätkg, Verstopfung solzt und dke QiVt tritt lnS Blut. Die Haut wird gelb nd trocken, dke Zunge beschlagen. Der Mensch ist krank. Gegen alle diese Krenkhei! erscheinungea gkebt es sichere und schnelle Hülfe durch S.AuMAaen!L TRADE MARK . im: TRDWEM dem große deutsch Dlutreinigungsmittel. Von tausendea ieulschea Fll!al trn Heu diese Tropfen aN eine -ffamMen-Medizlu mer?t.t, dke alle oben angesebenen Krankheit? erscheinungen heilt. Die Tropfen bringen die Leber zu neuer Tdätkgkeik, entfernen die öber Lüssise Galle, treibe alle Unreinizkeittu auS -dem Blute, erfrische dke Haut, gebeu dem Magen neue Spannkraft und befördern eine Vreke Vutdünstung durch dle Voren. Der kran?e Mensch lst wieder gesund, seine Svmmerlkiden sind rorbek und er tarn vudcr it Lust und Liebe arbeite. ynls 50 Cents; In all xsyel'e zuhabe. tZ ctL5 k. V0CELO 00 aülH.U. -. Die groge I. B. & W Bahn. Kürzeste Linie nach dem Osten nud Wegen. Die einzige Linie mit solide Zügeu aö Blos. uUugton und Peoria mit Durchganit-Sagen nach den Missouri Mo Punkten iu etutgeu Stunden töeniger als aa.'ere Bahuen. Sbeaf.i DuräzgangS . Schlafwagen und Stuktkaaen. Wagen öder Dauville nach Chicago in kürzerer Zeit zn viedngeren Preisen als andere Lahuen. Die kurz xxnit nach sdnnafteld. Columu. Ohio und allen Piiuktea rm südlicher? und öftlichen Obio. Du iur?ene und e,ntge Hnu mit DvrchgangK.EedlasVage nach Nrbana, Ohio, Vellefoütaiue, Zkeptoa. Tifsin, und San. dntky. Die ontdoristrt Linie öst'ich mit SSnellznt uud Ticket ach alle vedeuteude ößlichen Stätten doa tzl Ultl.lQ toenlatrcU tegnlitte Haten. LLge trn JNdtankpol VaJkdos. Kdgn nktt öNttch4:,v.g. tt 9:iVdd etti. 7:30Mor. S:3l, ak :(dd e Oft 7 Wo?g 3:15 int. 10:30 n SA t&tm 3:50 m 10:40 Vö, : m Feinke Speise, und Schlafwagen. Tlcketö und Ausksntt ertheilt Veu. Paff. Vqeut, Ves. Bmler, 183 Sud Illinois Straße, und jedn andere genr ver m. H. . r s o , Su. Pirf. gent. . r. St l 0 ?, HUn, tsiafi, fiflcst. wabasb mwm Solls 6U die Gksdt ach irzsud etutt g'fc?,. '0 di n derlaffeu beadffchttgeu. eedes V'.z pkWiliaih Tilket.Ofsiee, Fls. 55 MsZLZ?g!ss StrsKf. 3 ablaset p olü. und erfrage die Fahrpreise &&& uaher iheilssge. Besooim ÄnKnerZfask, wixl Lattd-Moferu uvl Qmlfinmttti nßeroaait, limbfa$tt-2iiletl ach aSm Platze Westen und Noldvchsn k Qie direkießs nach BX)RT WAYNE, TOLKDO, OKTKOrj o all SpNchtt StZWI, YslLKevHwf.zzsL?, ßSdaUssiß Ssschlu nud dollftSudizze Tich. hell ach die kroys Wsdasd Sshn die' beliebtest, yaflagi.Bahn in Vmi5e t JT. r. Wade, vifirrkyaFagier ud Land.Agen JH,KHlt d. S o t. o i t h, vnal TlZet.Managn. E h a fe 1 t0 VenVaff nd Ticket.Ngt mt sz. Jb ttvrzitt'rtt mmrs.. Ssa?j55 ssra 1 1 i vm'i vu r r , vs 11 X' i. -.1 ,?'-!':' .,ivn ti. i- VF'W-.spjj! j 1 llÄfrilR ' : m . r-" w k w fc-- si i I iaiP F n Pl4üiWl mmmnuMm THE LADIES' TAVO RITE. KEVER CUT iSt OHDEH. If yoxi dwrfre towinlstfef? tnaehln. askoutPtrpnfc afe yoitr vlcir for tirm ana Srioes. , li you eannst mir airent wnte lrect to nf-4irt?t aiti ress lovoalieiow nnmetl MWWWMWWMWÄ CHICA30 23 UNiCW SQUAHELrlx .is. S' 1LL. .-Tt ftrj--ft I? TEX. jTLntMS 5. yjjntnetc9.tu Cfttttas fftx JdimaxKZ: Ctltn Oft er, 72 Oft &flitt6ttt Cttal um rm uu M WEEKLY- PAYMENTS 1 0.OOO to de pivea wiy whilc drerüsiny . Send or ins ormtt'oa in füll. i ; CMA11KE WA TCIT , CZ TJB, M03 and 103 &taf St,, Chicago XIU
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