Indiana Tribüne, Volume 12, Number 210, Indianapolis, Marion County, 18 April 1889 — Page 2
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Zndiana Tribune. Srschtint VSßtiq 8 SffvJtsßK. mii listige littst- kot durch b LrZr 12 f en tu WoS. lit eon?teaTndn?- A Cent rr WoS. ßtd mfuinm 1b Sent odr SE,tkx,onat. Pr Pft zuzescht t vraudahlug ?5 xe I?. JDfS?fi 140. MavlendS,. Indianapolis, Ind., 18. April 1839. tpedaX$9rnidit&a i. Berliner Vries. Von 3tr. Mar L-rYw. SIt er u,krlchsAchee. HU lkanlsch, Bnj" n deutsch. mekikanttches efänanikwesen. Tte M. 5. in der Reichhaupistavt. rtn am tkisch er WadrprevierlM erllner Mtssi-nar Ter neue VkSnnek dund und seine Vestrebunzen. las Svan, elkfteUnesen. TaS VUtjcn eines klertk! . eoservat?vkn Regime. Tte LknsuMvrte. Tie Stadt und Jüan d?Slke?ug PreubenO. Tie kgl. Theater. Den 30. März. Was wird doch m Berlin Alles für Unterricht ertheilt! Wer eine schlechte Handschrift hat, der kann binnen IS Stunden für lumplge 3 Mark schön und geläusiz schreiben lernen, legt er noch etwas zu, so wird ihm ebenso schnell die Orthographie und das richtige Sprechen beigebracht, und dehnt er seinen Kursus auf 15 weitere Lectionen aus, so versteht er die Buchführung perfekt, besitzt einen eleganten Briefstil und kann sich sogar englisch und französisch ausdrücken. Das behaupten wenigstens die Annoncen in den Zeitungen. Gesang- und Tanzunterricht wird man sollte es kaum für möglich halten unentgeltlich verabfolgt, nur sind Schüler und Schulerinnen verpflichtet, für Noten, Licht u. s. ro. gewisse Gebühren zu zahlen und den Herrn Lehrer bei seinen öffentlichen für (Äeld veranstalteten Concerten umlonst zu uwerstüyeu z der Tanzmcister berechtut sich seine Musik so, daß er dabei nicht zn Schaden foinnt. Die Kunst des Dameufrisiretts kann man sich eben, falls für IS Mk. aneignen, schon höhne Honorare fordert die im Nordosten der Neichshanptstadt blühende Schule für die modernsten Braut- und Vallfrisuren." Die Berliner Friseur Gehilfen haben eine Fachschule, in welcher die hervorragendsten unter ihnen als Lehrer thätig sind. Neulich fand in Gegettlrart zahl reicher Meister das Schlußfrisieren statt, bei welchem ZoDamenfrisuren hergestellt wurden, die aus dem Munde der Kenner hohes Lob ernteten, drei davon sollen sogar im Verbandsorgan abgebildet werden. Ein anderer UnterrichtsgegeNstand, der jfet sehr in Aufnahme kommt, ist die Maffage, und wir erfreuen uns einer ganzen Anzahl von Knetschulen, die eifrig bemüht sind, der zunehmenden Nervosität unserer Zeit und den damit verbundenen körperlichen Leiden kräftig zu steuern. Wen der Ehrgeiz treibt, Verfammlungsredner zu werden, der kann sich gegen Erlegung von einer Mrk. die Stunde dafür ausbilden, und bald wett eifert er mit Nichter, Windthorst, Ctöcker, Bevel. Wie vor etwa zehn Jahren in Amerika die Vaujo - Manie grassirte ich weih nicht, ob sie jetzt erloschen ist so haben wir hier eine Zither-Passion. Wir zählen mehr als ein Dutzend Zitherelubs, Emysion, Arion, Alpenveilchen, Edelweiß, Cuiilin, Frohsinn u. s. w. und noch viel mehr Lehrer und Lehrinnen dieses In strumentes ; den Klsffenunterricht kann man schon für 1.G0 Mrk. monatlich haben, und dazu noch die Lehr - Zither frei! Ihr füßer Ton, sagte Meister Liszt, sanft, und doch so andringend, erregt und beruhigt gleicherweise die Nerven. Ihm ist sie daS Instrument der Träumerei, das eigentlich nicht im hell erleuchteten Salon, sondern in stiller Dämmerung, im intimsten Kreise gespielt werden sollte. Eine überaus sigensreiche Lchranstal dagegen ist der unter dem Protektorat der Kaiserin Friedrich stehende Letteverin, der seit nahezu einem Vierteljahrhundert thätig ist. Durch seine verjchie denartigen Institute sind bisher gegen ! 2,000 Schülerinnen gegangen; im verflossenen Jahre belegten 100 junge Damen 1491 Curse. Den Unterricht im Zeichnen genossen 192, den der Handelsschule 109 ; daö Schneidern erlernten IPZ, das Pntzmachen 102, Handarbeiten L19, Kunsthandarbeiten 170, Maschknennahen 132, Wäschezuschnciden 42, f. ! n.im ' fY i ünurrn v;e süiumniiaoruanon 4, Plätten und Spitzenwafchen 118. Kochen 135, Zu Jndustrielehrerinnen wurden
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22, zu Stützen der Hausfrau 53, zu ! stor von Schlümöach, der uns mit der Kammerjungfern 4 ausgebildet. Die ! Z) M. C. A. beglückt hat und in gemifZweiganstalt des Vereins, die HanShal- , fen Zwischcnräumen auf Veranlassung MngSschule, hatte 4 Pensioilärinnen hoher Herrschaften, wie der Zehr fronn und eine große Anzahl Tagesschülerin-! men Grasin Waloersee, einer geborenen nen. Die Setzerinnenschule zahlte an ' Le, aus New tyoit, des Grafen Andreas 87 Seherinnen 25,000 M. Löhne. : Vernstorsf u. a. m. immer wieder Was für erbärmliche Schulzugande . Deutschland und vor Allem Berlin aufzuweilen in der nächsten Nähe der glätt sucht. Schlümbach war ursprünglich zenden Hauptstadt deS deutschen Reiches württembergischer Oisieier, mußte aber herrschen, ist geradezu unglaublich. In den Dienst verlassen und ging nach Ameder Gemeinde HeimSdorf gibt eS etwa rika, wo er sein Leben sehr kümmerlich andenhalb hundert schulpflichtige Kinder, verbracht haben soll, bis ihn der Herr die von einem Lehrer in zwei Klassen uns erleuchtete. Er wurde Methodisteupreterrichtet werden. DaS Schulhaus, in diger und kehrte, von Stöcke? gerufen, welchem sich auch die Lehrer- und Küster- vor etwa s Jthren hierher zurück, um ohnuna. bcsiudet, besteht aus FachwerL die Jugend zu gewinnen. Dieser Auf, und ist so zerfallen, daß bereits 1SS4 der gäbe hat sich der ehemalige schneidige Neubau beschlossen werden mußte. Es Lieutenant zur vollsten Zufriedenheit seiblieb indessen beim guten Willen; in den ner Auftraggeber entledigt. Er schuf Mauern entstanden mittlerweile Zaust den Christlichen Verein zunger Mänroe Löcher, durch die klapprigen Fen- ner", dessen Ehrenmitglied und Haupt
per und Thüren psiss der Wind, und im Winter war eS unmöglich, die Wärme im Schulzimmer höher als auf 2 bis 3 Grad über Null zu bringen. Endlich erklärte der Lehrer, er werde, falls bis zum nächsten Winter, also dem jetzt (Hoffentlich) zu Ende gehenden, keine Abhilfe geschaffen sei, die Schule einfach schließen. Er muhte auch wirklich seine Drohung ans führen, was im Janncr geschah. DaS wirkte; in zwei Tagen war ein geeigneter Raum gemiethet und der pouu bewirk ltelliat. Der Kaiser U
mtatsttt 0119 oem naocnvonos oie ver Geineiude noch fehlenden 5000 M., und im Frühjahr kann der öteubau beginneil. So geschehen keine zwei Meilen von Berlin ui'.d nicht im amerikanischen Hinterwalde. Der eigenartigste Unterricht wird aber doch wohl im sog. MaÄkettflügel der im feren Nedakteurett nur ;u genau des atm ten Strafanstalt Plödensee ertheilt. Wer dvrt weitt, ist nur noch eine Nummer. Wild's nicht bald, No. ß?,. Wart, ich will ihr .schon Bei nt machen!-, ,Was fanttenzt da wieder No. klingt es durch den stradleusörlnig von einem Mit; telpunkte anölansettden mit Amckm und Gallerien veriedenen Conidor. Die
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i'eiiic tragen eine Art Maske, ein schwar zeS, an der Mütze befestigtes Tuch stück, sie wird bei jedem Verlaffrn der Zelle an-
gelegt, sei es yim Gottesdienst, oder zuul täglichen einstundigen Spaziergang im Freien oder zur Schule. Letztere ist ein Zimmer, irT welchem sich 24 Holzkästen terassenförmig an einander reihen. In beginnt, der sich auf die Elementarfächcr ä., , . ' t i . , t . . . erstreck, unlersluyr ourcy nne groe Wandtafel. Ereignet sich etwas Uuvorhcrgefehenes, oder bedarf der Lehrer, welcher Allen sichtbar ist, ohne daß Einer von diesen den Andern sehen kann, der Hilfe, fo drückt er auf einen in der Wand angebrachten Knopf, und die elektrische Glocke ruft binnen wenigen Sekunde! das ganze Aufseher-Perfonal herbei. Sollte das nicht eine große und viel' leicht unnothige Bürde sein? Ueber das Straf- und Gefangnißleben Nordameri kas, das vor dem unsr'rqen manche Vorzüge besitzt, sprach neulich in der hiesigen Juristischen Gesellschaft Amtsrichter Dr. Aschtott, ron dessen verdienstvollen socialpoltlischkn Äestrebuna.eu auf dem Gebiete der Arbeitc,ivohaungsresorm an dieser Stelle bereits dieNede gewesen ist. Derselbe hat im Jshre 1653 die Ver. Staaten zu Studien, und Jnformatkonszwecken bereist und feine Ausführungen beruhen daher auf eigenerKenntniß nähme. Er verglich die drei Hauptklassen der amerikanischen Strafanstalten mit den unsrigen: die stats prisons mit unsern Zuchthäusern, die district prison mit den LandZerichtS und die eyuatv, resp, city jails mit denAmtsgerichts:GefZngmssen. Hierauf entwickelte er die vier in der Republik üblichen Systeme der Verwerthung der Gefängnißarbeit: daö lease svstem, wo der Gefangene gegen eine bestimmte Summe für die ganze Strafzeit an einen Unternehmer verpachtet" wird, ein Nest aus der Zeit der Sklaverei, welcher immer mehr verfchwinde; das cocract System, wo der Unternehmer täglich für die Arbeit einer Anzahl Gefangener eine vereinbarte Kopfsumme zablk; das pMio accouni system. in welchem der Staat auf eigene Rechnung die Vefchafkigung der Gefaw genen übernimm,, doch dürfen die Prodncte nur an staatliche o)e? communale Institute ode? nur außerhalb des betrefsenden Staates virkauft werden, oder sind mit einer besonderen Marke als Gefängnißgul" kenntlich zu' machen; endlich das pieee prlze system, wo der Unternehmer die Rohmaterialien, häusig auch die Maschinen liefert und die von den Gefangenen gefertigten Sachen zu einem vorher vereinbarten Preise abneh i r. - . s -i. e. men mup. e?es System wcroe allgemein in Amerika aZS das beste an erkannt. Die vom Sheriff geleiteten county z all tadelte der Vortragende als unordentlich und schmutzig, weil sie von jenem als Einnahmequelle behandelt werden. Dagegen lobte er die, rekormAtor des Staates Nero Aork in Elmira, dte von der össen'tlichen Meinung sehr günstig beurtheilt werde und auch in Masfachufetts, PennsykoanZen, Ohio eingeführt worden sei. Als den an der Spitze der Gefängnißreform stehenden Staat bezeichnete er W?io und hob besonders die Regelung des sogenannten prole sysrem durch das Gesetz vom 4. Mai 1835 hervor. Leider beschccrt unL Amerika auch mit Manchem, was wir ihm gern mit Protest zurückschickten: die T(rnng Mena Christian Association", die Sectirerei, das Evangelisten-Uttmesen u. $i. Unser Christlicher Verein junger 'Männer" beaünstiat. ob bewußt oder unbewußt. das Seckcnwesen. Man wird es doch wohl keinem vernünftigen Menschen einreden wollen, daß mit den Erbauungsstunden, die dort von jungen Leuten abgehalten werden, und den biblischen Ve? sprechungen, zu denen sich Gymnasiasten versammeln, dem rechtoerstandenen reli giöfen Interesse gedient wird! Sehnlichen Bestrebungen verdankt der von jenem Verein unterstützte Männerbund zur Bekämpfung der Unsittlichkeit" feinen Ursprung, der kürzlich von kirchliche? nd konservativer Seite in's Leben gerufen worden ist. Neben dem unver meidlichen Stocke? finden mir unter Ane k dern auch eine interessante, in Amerika nicht unbekannte Verfönlichkeit. den Pafordere? unser jetziger Generalstabschef Graf Wakdcrsee ward, mit zwei Zweigvereinen in Berlin, trieb in den Vorstävten Mission" und bereiste dann verschie dene Landestheile zu gleichem Zwecke, Allwöchentlich werden auf den Straßen taufende nnd abertansende von Einladungszetteln vertheilt, man veranstaltet mitternächtliche Versammlungen für Kellner, sucht die Schuljugend und die eben aus der Schule Entlassenen zu gewinnen, appellirt an die Studenten und bemüht sich, um im Anfang nicht zurLAHrkn
t Sprachen. Stenographie, Turnen, durch ' musikalische Anssührun,a.en,Vortrageüber . Geschichte u. s. w.'die j'tark religiöse und konservative Richtung zu verhüllen. Jetzt ist man dabei. Gaben für den Bau eine eigenen HanseS zu sammeln, und eö sind kchon wett über iiH),000 Mark einzekauien. Der oben erwähnte Mannerbund", an dessen Spitze der GeneralCommandant Graf Hochberg steht, hat nämlich feine zweite öffentliche Versammlung ,m kadtmtlstonshause am Johannisnsch abgehalten, und im Saale waren Photograptzikn des HofpredigerS Stöcker, Adtkdücher der Juden Berlins", die Redendes Herrn von Schönerer u. A. zum Verkauf ausgestellt. Ein fliegender . Buchhändler suchte auch das neue Stök ; i j.'i. Tji ct : i irrige 'ignn uu jn ccitici bcn. Also auch hier wird die Agitation Aegen die Juden eingeschmuggelt, obwohl ihnen noch Niemand nachgesagt hat, daß sie sich durch besondere Unsimichkeit vor den Ehristen auszeichnen. Wohl abe? läßt sich von verschiedenen Herren des Mäanerbundes" sagen: Du bist der beste Bruder auch nicht", und so Maneher von ihnen könnte ausrufen: Höret meinen Worten, aber thut nicht nach meinen Thaten!" Pastor Weber, früher von der StadtMission, und ein Freund von ihm, Irancosa, ein Schwede, halten hier Evange lifationSoersammlungen" ab, die stark an die amerikanifchen revivsls" erinnern. Auf ekn von einem Harmonium begleitetes BekehrungSlied folgt ein KriegSzesanz" mit einer lustigen Melodie, dann wird laut und dann still gebetet,(bis es heißt: Der Heilsstrom ergieße sich !" Darauf beten viele einzeln, es wird gejubelt und geseufzt, Jeirer erklärt, daß er Christum gefunden habe, Dieser bekennt, daß er noch in Sünden wandele. Alle singen : Der Heilsstrom fließet über mich, ja er waschet, ia er waschet!" und waö dergleichen Firlefanz noch mehr ist. In Amerika hat so etwa nicht viel zu bedeuten, Staat und Kirche sind getrennt, und Jedermann mag so fromm sein, wie er Lust hat. Bei nnS aber hat das AlleS ei en feh ernsten Hintergründ, denn Hochtoruthum und Orthodorie, EonservatiSmuS und Frömmigkeit gehen offen und stolz Hand in Hand. Darüber waltet wohl kein Zweifel mehr ob, daß wir einem straffen clerikal-con? fervatioem Regiment entgegeneilen. Da für zeugen die Sympathien, die an höch ster Stelle für alle frommen Bestrebungen herrschen uud die bei jeder Gelegenheit stark betont werden, die in Aussicht gestellte Gesetzvorlage, welche die Bestimmungen gegen dte Socialdemokratie dem gemeinen Recht einfügen will, die Knebelung der Presse, welche daraus er, folgen muß und die mit der Unterdrückung der Volkszeitung eingeleitet worden'ist. DaS Blatt hat ja in letzter Zeit einen fehr freien Ton angeschlagen, doch war das kein Grund, eS u verbieten. Es hat kaum den Anschern, daß es sich von diesem Schlage erholen wird, denn die Reichscommission beeilt sich nicht, die Sache zu beschleunigen, wenn sie nicht in den allernächsten Tagen, noch oo? Beginn des neuen Quartals, ihre Entscheidung abgibt. Und die Herreu Verleger anderer freisinniger ' Blätter Berlins, mit Ausnahme der anständigen, bemühen sich, durch allerlei Kniffe, grö ßcre Procente u. f. w., die Spediteure und ZeitungStragerzu gewinnen, daß' sir ihnen die Kunden des' bedrohten Blattet zuschanzen. DaS ist nobel gehandelt, nicht wahr! Gewiß ist im Geschäftsleben Concur' ren; durchaus nöthig, aber sie muß Maß halten und darf auch nicht segensreiche Einrichtungen niederreißen wollen wi z. B. der Kleinhandel, welcher durch Pe titionen an den Reichstag unseren Con sumvereinen den Garaus machen wollte, was ihm indessen nicht gelungen ist.' ES kommen geaenwartia'auf 1000 erwerbSfähige Perzonen in Deutschland 5 bis S ConsumvereinS-Mitglieder, auf 100 Ar. beiter 9 bis 10; da droht also den Detaillisten kein Ruin, wie sie behaupten wollen. Gegenüber 3 Millionen Mark Gewinn, den diese Genossenschäften-er-zielt haben, stehen nur etwa 7000 Mark Verlust, em Beweis dafür,- wie tüchtig und gewissenhaft im Großen und Ganzen die Verwaltung ist. Es ist eine der wichtigsten eilen der Thätigkeit zener Vereine, daß sie, namentlich an kleineren Orten gewissermaßen als Preisregulator dienen, denn die Handler gehen dort mit ihren Preisen sehr erheblich zurück. Der Grund, warum die Detaillisten vielfach höhere Preise fordern müssen, IS die Consumvereine, liegt darin daß pemeist nach dem Borgsystem verkaufen, während die Vereine Waaren nur gegen Vaarzah lung abgeben. Würde man in Deutschland das Borgen abschaffen, so wäre daö ein tüchtiger schritt in der Richtung zur Lösung der socialen Frage. Allein biet pumpt AlleS: Fleischer, Materialist, Delicatessenmann, Wildprethändler, Schu ster, Schneider, Buchhändler . :c. oft auf die Dauer eines ganzen Jahres. Die Leute dringen sogar. rn ihre Kunden, daß sie sich dte entnommenen Beträge einschreiben lassen, weil sie wissen daß bei dem bequemen imd- Verführerischen Borgsystem viel mehr gekauft wird. Mit den socialen Schwierigkeiten wächst unsere Einwohnerschaft rmmer mehr an. Die GesammtbevSlkerung Preußens hat sich von 1875 biß 85 um 10 Procent vermehrt, und von den ein zelnen Prooin.en hatten die größte Zu nähme Westfalen mit IS, 7, Rheinland mir 15,2 und Sachsen mit l 8,0 Procent, die geringste mit 7,0, Posen mit 6,8, Ostpreußen mit ö,S, Westpreußen mit 4.9, Pommern mit 3,0 und Hohen, zollern mit 0,4 Procent, der Stadtkreis Berlin schwoll während dieser Zeit um 3 Procent an. Im Staat nahm die Stadtbevölkeruna um L0.0 Procent. die Landbevölkerung nur um 4,5 zu, und ' i'ii r x t , oergteiiy! umn vle,? veioen mir emanver, so ergibt sich, daß 1875 die Städte 34,8 Procent der Gesammteinwohnerschaft batten, 1885 dagegen 37,3, das Lan sank von 65,8 aus 63,7. Hieran mag sich noch eine andere Na j tistifche Mittheilung schließen, die übe, : die königlichen Theater zu Berlin, Han, nover, Kassel und-WieSbaden fürda ! Jahr 18Ss. Zum ersten Male - wurden , Lustspiele, 3 Schauspiele, i Trauer, ; spiel, 1 komische Oper, 2 Musikdramen auwlüöü, SleujjnjLtpt purdin 5 m
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erschienen im Schauspiel 7 Damen und 4 Herren, in der Oper 13 und 11. Von Schiller gab es 29, von Shakespeare 22. von Lessing v, von Goethe 7, von Kleist. 5, von Ealderon ö, von Wagner 50, von Mozart 20, von Beethoven 6, von Weber 5. von Gluck 1 Vorstellungen. Wildenbruch war an 33, Heyse an 32 Abenden vertreten. Eines der kostspieligste? Regierungsdepartements, die wir besitzen, ist das Pensionsdepartement. Die äzt liche Untersuchung der Gesuchsteller kostet allein über eine Million Dollars jedes Jahr.' Als Verlobte empfehle sich" der zweiundfiebzigjähriz, Sam N. Welfer von PittSburg und du fünfzehnjährige Edith P. Wilson. Da der Vater des Mädchens feine Zu. stimmung gab, so kann die Heirath nicht auf gesetzliche Weise verhindert werden. Die fr üb er bei manchen eu ropäischen Behörden beliebte Methode. Verbrecher los zu werden, scheinen sich Bostoner BeHorden zum Muster zu nehmen. Wenigstens wird aus Neu Bork berichtet: Joseph FerriS, ein jun, ger, bartloser Bursche, sagte dem Richter Eowing, von welchem er die Strafe fül einen hier verübten Einbruch empfangen sollte, er sei erst kürzlich von Böston ge: kommen, und auf die Frage, weöhelb er nicht dort geblieben, erzählte er eine curiose Geschichte. Er wurde dort n'dmlieh vor einiger Zeit wegen eines BankraubS verhastet, jedoch freigelassen, da die Beweise gegen ihn nicht hinreichend waren. Aber die Bostoner Behörden wollten ihn gern loS fein und bezahlten sein Billet nach New Hork, wohin er in Begleitung eines Polizisten transportirt wurde. Hier angekommen, überließ der Polizist ihn seinem Schicksal, und daS Nächste, was FerriS that, war, daß er den Versuch machte, in ein Ntstaurant einzubrechen, da er Hunger hatte. Der Richter verhehlte seine Verwunderung über diese Bostoner Methoden nicht und schickte den jungen Menschen dann auf ein Jahr in'S Zuchthaus. Wie da S fönst gu tun terrichtete Eisenbahn-Fachblatt Railway Age" mittheilt, befinden sich seit Anfang d. I. nicht weniger, als 14,818 Meilen neuer Bahnen in unserer Lande im Bau, während weitere 9617 Meilen im Stadium der Vermessung sind, und für den Bau von 29,001 Meilen die Concessionen erwirkt worden ijt. Diese Ziffern sind so enorm, daß man gut thun wird, sie mit einigem Vorbehalt aufzunehmen. Die Erweiterung des Schiene.inetzeS der Ver. Staaten hat sich im ganzen Jahre 1837 auf 12,668 Meilen, im Jahre 1356 gar, nur auf 6885 Meilen belaufen. Die Lage des EisenbahnMarkteS hat seither, eben infolge der allzu umfangreichen Bahnbauteu, welche zu den thatsächlichen VerkehrSbedürfnifsen vieler Theile deS Landes in grellstem Mißverhältnisse siehen, eine so entschiedene Wendung zum Schlechter genommen, daß sich eine so maßlose Bauthätigkeit von selbst verbie, tet. Daß die vom Railmau Age" angeführten Ziffern jedenfalls zu hoch ge ?; rissen sind, erhellt aber auch aus einer ehr einfachen Erwägung financieller Natur: die Bondsfchulden unserer Bahnen belaufen sich durchschnittlich auf etwa ;8,000 per Meile. Wenn nun die Ziffern des Railway Age" richtig wä-ren,-so würden allein in dem Vierteljahre Januar bis März 1839 nicht weniger alS 400 Millionen Dollars neuer Bond auf den Markt geworfen werden; und auch dieser Betrag basirt auf der Annähme, daß lediglich die bereits im Bau begriffenen Meilen neuer Bahn zur Aussührung gelangen würden. Zu diesen BondS kämen dnn eventuell noch die Actien und sonstigen E nissioneu, so daß sich der Gefammtbetrag zu einer noch fabelhafteren Summe aufthürmen würde. Es wäre daher ' nicht zu verwundern, wenn sich herausstellte, daß das Railway Age" sich um eiu paar Nullen geirrt hat. Vom VaSiand. Aus o cü les i e n wird von einer Karbolsäure-Vergiftung berichtet, deren Opfer ein Landpfarrer ist. Bei dem Verstorbenen war ein Herr zum Besuch und es sollte ein Glas Lagerbier getrunken werden. Nachdem das verlangte Bier (in Flaschen) herbeigeschafft worden,- goß der Pfarrer, in eifrigem Gespräch begriffen, ein und trank. Als er den ersten Schluck gethan, rief er entsetzt aus: Ich bin vergiftet, ich muß sterben, gebt mir Wasser!" Die sofort angewandten Mittel und auch die Hilfe des Arztes, welcher Verhältnißmäßig schnell znr Stelle war. erwiesen sich als erfolglos. Nach vier furchtbar qualoolleu Stunden gab der Beklagenswerthe seinen Geist auf. DaS Unglück war va durch herbeigeführt worden, daß der Pfarrer statt Bier Karbolsäure genossen hatte, welche erst einige Tage vorher in der Stadt gekauft und in einer Lag r. bierflasche aufbewahrt worden war. Erstaunen muß es freilich erreczen, wie e'n gebildeter Mann die stark riechende Karbolsaure statt Bier zum Munde führen und trinken kann. Der Pariser tgarohat einen n uen Plan des Fürsten Bimarck entdeckt: Der deutsche Neichskanzler beabsichtigt, die künftige Königin von Holland, noch nicht neun Jahre alt. mit dem erstgeborenen Sohne bt$ Prinzen Albert von Preußen, dem vicrzchttjahrigen Prinzen Friedrich Heinrich, zu vermahlen. Zur Vorbereitung dieses Pla .neS wird Prinz Friedrich Heinrich von Holland geschickt' angeblich um dort stine Erziehung zu vollenden, in Wahrheit, um seine Bewerbung um die Hand der Erbin der Niederlande anzumelden. Zur Unterstützung der nämlichen Absicht hat Prinz Albert, .welcher .durch seine Mutter, Prinzessin Marianne.Dochter König Wllhelm'S I. der Niederlande mit dem Hause NassauOranien verwandt ist, die Gewohnheit angenommeu, von Hanno ver, wo er Kommandeur der Garnison ist und den königlichen Hof vertritt, all' jährlich ' Scheveningen zu- besuchen uni dort durch zahlreiche. Beweise von Frei: giebigkeit um die Gunst der - wackere Niederländer zu buhlen natürlich ohn, Erfolg, da die Holländer des Spruch mi DftMoi" instdenk find. Ein,
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ge'ädelt ist der Pwn von dem Mrjten Bismarck, und der Plan würde , wohl auch geglückt sein, wenn nicht Baron Salvador wäre, der ihn im Figars" stufdeckte und die Holländer auf die dro: ende Gefahr anfmerks. m machte. Dieser kundige Thcöaner, der so genau dit acheimen Absichten Bismarcks kennt und sie fo schsttungcc's der W:lt preis g'bt, zeigt, was Anerkennung vetdient, die gleiche SchonungStosigkeit gegenüber seiner eigenen Umvissenheit. Daß er den Prinzen Albrecht regeluläßig Albert nennt, mag auf Rechnung eines konsequenten Druckfehlers gesetzt werden; aber recht merkwürdig ist, dag er von der nun schon in das oierre Jahr währenden braunschweigischen Regentschaft des Prinzen Albrecht nichts weiß und den-Feld-marschall zu n Kommanoeur der hanno-
ver jchen Garnison macht. E i n Granen erweckendes Ereigniß wird aus Wien gemeldet: In der Gärtnerkolonie der Brigittenau versuchte am 29. März eine Matter, durch körperliches Leiden wahrscheinlich geistes: gestört, zuerst ihre fünf Kinder zu verbrennen, indem sie ihre Betten mit Pe troleum begoß und anzündete, und sprang dann in den Ziehbrunnen auf dem Felde, in welchem sie ihren Tod fand. - Auf das Hilfegefchrei der ältesten Tochter, eines lOiähriaen Mädchens, eilten Hausbe wohner hinzn und retteten die Kinder. Das kluge Kind, auf welches die Ereignisse des Morgens einen so furchtbaren Eindruck gemacht haben, daß seine geistigen Funktionen zeitweilig wie gelähmt erscheinen und e nur abgebrochen und mir Schluchzen nntermischt reden kann, erzählt ungefähr Folgendes: Auf dem Sopha schlaf' ich nd mein sechsjährigei Wruer Ferdinand. In dem einen Bett Pater und Mutter, in dem anoern gewöhnlich die anderen Kinder. Die Burgerl hat hcnnt bei der Mutter schlafen dürfen. Heute früh es war schon a bisl hell komm' ich auf, weil ich so schrecklich hab' husten müssen, und sieh', daß unser Bett und das Sopha brennt. Die Mutter hat in dem Augenblick di Burgerl aus ihrem Bett g'rissen, hat' in die Höh' groben und in das bren nende Bett, wo die Annerl und der kleinste Bub gelegen sein, mit ein' Wurf hineing'worfen. I schrei auf. die Mutter schaut mi an, mit ein' G'sicht, daß i mein Mutterl gar nit erkannt hab', und sie lauft im Hemd aus'n Haus. Ich spring' aus'n Bett, pack' mein' Brnder an der Hand und lauf' aus der Thür hinaus zu unserem Nachbar Zechmann und hab' g'fchrien: Es brennt! Bei uns brennt's!" Bitt'. Herr Zechmann. helfen'S uns! Die Nachbarn se.'.k auch gleich hinüber und haben gelöscht. Die Annerl und die Burgerl san schwer verbrennt worden. Mir iS ganz damisch im Kopf, seit uns're Mutter alser Todter aus'n Brunnen zogen worden is, und al, lerweil siach i vor mir, wia d' Mutter die Burgen in 's brennende Bett wirst. ." Graf d'Hörisfon verof. fentlicht einen neuen Band von Denk, Würdigkeiten. In einem der Aushänge bogen, welche der Pariser Presse mitge theilt werden, schildert der Verfasser den Einzug der Deutschen in Paris am 28. Februar und ihren dreitägigen Aufent, halt in Paris mit einem GerechtigkeitS sinn, der die vollste Anerkennung verdient: Wie soll man," schreibt er, nicht die Vorsicht, die Mäßigung, die Beson. nenheit der deutschen Of'siciere loben, welche ihre Soldaten vor die Tuilerien, vor den Louvrepalast führten, um ihnen nur die Außenseite dieser geschichtlichen Denkmäler zu zeigen, sie aber verhinderten, in's Innere derselben zu dringen, indem sie ihnen die Versicheiung gaben, alle Kunstgegenstände wären daraus eutfernt worden? Und . wie soll man der Manneszucht dieser bewanneten Massen nicht Gerechtigkeit widerfahren lassen, die sich wie Lämmer führen ließen. Einige Ofsiciere betraten allein den Louvrepalast. Als das Vublicum sie an den großen Fenstern desselben gewahrte, wurden sie ausgezischt und waren tuet: voll genug, sich zurückzuziehen. Vedeukt man, daß die Heere ausgestatret sind, um Feuersbrünste anzufachen, nicht aber um sie zu löschen, bedenkt man, daß ein ietrunkener Soldat die Werke von Jahr Hunderten hätte zerstören können; be denkt man ferner, daß Franzosen drei Monate später in Brand steckten und theilweise einäscherten, was die Deutschen ?,eehrt hatten, so müßte man blind oder ast ein Feigling oder von Grund aui, unzerecht jein, um den Ofsicieren und Soldaten des Kaisers Wilhelm nicht dak verdiente Lob zu spenden." Ein wundersames Haus, wie man eS im weiten Häusermeer der deutschen Sieichshauptstadt nicht zum zweiten Male antreffen dürfte, ist eiu Gebäude im Norden. Dasselbe, von 37 Parteien bewohnt, hat nämlich keinen Eigenthümer, welch' sonderbare? Verhältniß sich auf die folgende Weise er klärt. Das in der Gründerzeit erbaute HauS ist derart mit Schulden belastet, daß es der letzte Eigenthümer vorzog, spurlos zu verschwinden. DaS Haus izt aber nicht zwangsweise versteigert war, den, sondern weil auf diese Art zu v!elk ausgefallen wären, haben sämmtliche Gläubiger ein Consortium gebildet und gemeinsam daS HauS übernommen. Kaum hatten die Herren aber den Vertrag unter einander geschlossen, als sie zu der Er, kenntniß der UnHaltbarkeit dieses VerhältnisseS gelangten und einsahen, daß eS doch zur ZwangSoersteigerung kommen müsse, da keiner sich geneigt fühlte, den auf seinen Theil dem Käufer zu leistenden Zuschuß zu zahlen. In Folge dessen will daher auch Keiner die Miethen in Empfang nehmen, um sich nicht als Eigenthümer zu bekunden und somit zu den Lasten herangezogen zu werden. Dadurch sind wahrhaft idyllische Zustände in dem Haufe entstanden. , Der von dem Consortium eingesetzte Vicewirth hat sich, mit den eizenommenen Miethsbeträgen überall zurückgewiesen, schließlich genöthigt gesehen, daS Geld auf der Polizei .abzugeben und daselbst zu erklären, daß er feine Stelle als Vicewirth unter diese Umständen aufgeben müsse. So ist daS Grundstück denn augenblicklich gänzlich verwaist, und die Miether, denen Nies mand den MiethzinS jetzt abverlangt, ja, die mit demselben, wenn iie ihn überHaupt zahlen wollen, überall zurückgewiesen werden, führ in Ziehen voller Gsnne.
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ommcrletticn. SeZr tvenkge entzehc de Leiden, eiche mit Um Wechsel der JthreSjclkc eiatrcte. Cme plctzlühe Llesdnunz Iti WeUcrS ca kalt zu beiß im frühen Eosukr bringt viele Leiden mk sich, vie: Unrekne Blut, unthätige Leder, De flopsung, Schmerzen tm Magen, opk. schmerzen. Geruch aus dem Munde, settlge pauk, Ftnnen, Vulschläge, Schwindel, v'ppetttloslzkekt, aNgemekne Schwäch, EnergZeloflgk.lt, geistig ftehl le pZ?sisch. Die ersten Anzeichen sind gewobnlich: Schuftigkeit und Trägheit. Das beste HeiwMrZ für irgend eine der tlU gen Krankheiten lst, wie vielen MEtrsn ttt t TSTrfsArt fi.fflwn CtAi tnkh rwlTfc VV4 ftVWV RMlsiKsenZkS? HrÄ v TRADE MARK. W' x, ISdss-V f&iN -Jb. TROPFEN Der Gebrauch dieses ausgezeichneten Mittels gutlrt dke Funkklonen des Magens, ent, fernt üderflüsflge SatZ, besektlgtSopfschmer, ,en, ete flelle den Llppetle leder her, dring neu tttaft nd reinigt das Blut. ES tolxb Uenthalbea als das beste Vlutrelnl. gunzsmlttel anerkannt. Prekk S0 Ctnü; lttille pitheken jn taten. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltlrnora, CO. Wie große I. B. & W. Hahn. Kürzeße Linie nach dem Osten und WSe. Die einzige Lwie it solide Züge nack Vloo mmgtou nnd Peorla U Dnrchsanzs'Wagen ach den Missouri R'der Punkten in einigen Stunden deniger al aa'ere ahnen. Ebenso Durchgangs . Schlafwagen und Stuhldagen. Wagen über Danvtlle uaö Chicago in kürzer Zeit zu niedrigeren Preiseu als andere Bahnen. Die knrz' Linie nach Sprincfield, Colnm'vt, Obw vd allen Punkten im südlichen nd öst liche OKio. Die knneße und einzige inle mit DvrchaangS.Tchlafn?agen nach Urbana, Obw, BeLefontsive, vevton, Tiffin,und San. dntkn. Die sutdorisirt Linie SK'ich mU Schvellzeit und Tickets nach allen bedentende öftlichen Störten von tzt dli1.eo irrnigera .tST-i S rcßoiuic alen. Zöge im Jnbianadelis Sabnbof. Sftli4 4:iöoi. ilKX)Mers. 9:0i I trift! 'XiVOiirä 4.iDiAm 1 bsg .5la ! vx&l 7:30 Wra. 3:3l Pa-ftsa ii:0UM.ds Knitfh Le C?.ct' 7 Ms?? 3:15 10:30 iUi em iSeften 3: W g 10:40 Tlg, 8:40 dd FkwSe Evkife. nnd Ächlafwsge. Tickets nnd Lnskvnft ertdeilt S?n. Ps?. Agent, G. Lmler, rS SSd Illinois Ettahe,nnd fäa andere Agent der Linie. e. . D on t v n. t. Vaff. 1 1 1, atru Sa. W AB ABU B0ÜT 1 ! Ms Sie dZe Gtsdt sch iraj nnn lJF hin je d!aZsn esöffchttize. 6,5 znr Rssafh Tickst.Ofstee. Vs. MöS WssZisSZe Z'ttJ.k. . Indianapolis. nnd erfrag die Fahrpreise nd aher Wi thellnnge. Defindere ?sw'ksa?rLr trt! Lanö-Mäss?u Stz Qxiigtctnm NgVSSöt. NusbfcchrTtSns sch allen Llätz, Msten uad Nsrdveftm ! Dis di?AkZr?e Uinl eib F0ETWAYN3. TOLEBO, nfcTHOr! es e SWkZes ?5S3i? CtetU3st;f yslsA'Schkftzc'Zgse?, htideÄMs Knschlnß nnd vellSSvctqe Siche?, heit machen die großs Qabash Wh dte beliebtet Baffagier-Bah i ÄmekiZs P.P.'Wade, Di5rA-P2?agin nnd fiond-gen 3 Mtcai II 3 d, 3 0 1. C n 1 1 1, veneral TiSet.Wanager. . r. KHdlr. S.Ys.F nd Ticket.! MSZs. Ms THE LAOIES' Th'OmTE. HEVEP. OOT OF OKBXR. Is ypudestre tt pumlias a t5c? raarlita;, ak out fracut aC t rtr 1 - Jace Zot tzres rc I prioea. U rou can?ct sind our a;rnit, verii-i öiroct t ncar?t ad.iro to yobgiomrnil nehhoeotg tose wmm .CMICASO - 28 Wm SQ&LNX vALllvS( tLU ftTI JNTA (JA? TEX. gr tw,ir m. ywj.Vg srtusasc9.CAi toenlttr fstr anktanorori: als, 9Uit, - 71 0 VaMat Cttal sond VEEKLY PAYMENTS 10.000 t be.given twaj whUe a4Ttljlo. t $sd ior Iniormattoa in füll. I CJLARKE irATCJT CLXTJB, iOS awT 1QZ XaU SU, ChUoyo, ilt, i - . 3' ' V
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