Indiana Tribüne, Volume 12, Number 210, Indianapolis, Marion County, 18 April 1889 — Page 1

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Cm im Vtthaltn'ß zu der ungeheu ren Ausdehnung der Ver. Staaten bloß winziger Streifen Land, delcher bisher für das Jadianergebiei rsseivirt war, wird vom 22. ds. Mts. an der allgemein nen Besiedlung ttöffikt werden und schon drängen sich die Menschen zu vielen Tau renden heran, um in Oklahoma ihr Glück' zu suchen. Zunächst ist eS natürlich die AbsichtVieler, Besid von rrgend tmm Vlua ano zu vttommrn, in vsr yv nnnz, dab eS im Laufe der Zeit bedeutend im Werthe steige. Vle werden Heimstätten unter dem Bundesgksitze belegen, aber so viel Viertelstktionen Land sind lange nicht da, alö Leute, welche solche haben wollen. Städte werden bereits auf dem Papiere angelegt und Bauplätz; werden vnkauft, aber vorläuft; wird in diesen Städten mehr von SraS und Bäumen, als von Straßen und Häusern zu sehen sein. Bei Weitem nicht Alle aber begeben sich dahin, um zu; sprkuliren, sondern weil sie daheim nicht vorwärts kommen können, und weil ttt em unbestlmmterDrana, eine unbestimmte Hoffnung nach neuen Ländern treibt. Im Allgemeinen wird man diesem Er eigmß wmig Aufmnkkamkeit schenken, und loch ist eö so bezerchnend für die Verhältmffs der Gegenwart. Dle Vereinig ten Staaten sind acbszchn Mal so groß W?e Deutschland und haden wcdt vret m.hr Einwohner alö dieses und doch wird ,3 den Brwohnern bereits zu enge, tob warten schon viele Tausende begierig aus die V özllchkeit ein klnneS neueS Stück chen Land zu besiedeln. Mlll oaen von Ackern dcö besten 2 in, diS. nicht nur da draußen im düan bevöl kerten A ee, sondern ouch im dichter bevölkerten O ten liegen da brach und un berützt. Der BMn usreS Rsenlan dkS, der Vielleicht mehr als tausend Mll loaen Menschen ernähren köante. genüzt kaum mehr um sechzig MlÜlvnen zu er nähren. Aber nicht etwa deshalb, well der Boden weniger fruchtbar ist, nein, sondern deshalb, weil dieser Boden nicht dem Volke, sondern einer verhältnißmöß'g kleinen Zahl gesellschaftltch AuSerkocener gHSrt, weil der Mensch nicht mehr direkt vom Boden lebt, vielmehr die Bodener zeugniffe ehe sie zur Verwendung gelan gen, emen geschäftlichen Prozeß durchlau fen müssen, der Ersenbahnen und Epeku kanten bereichert, da? Volk aber der Ar muth prei stiebt. Als der Bauer och den Feudalherren und deffm Gesinde und angeworbene So! vaten direkt vom Ertrage seines ÄckerS süt tern mußte.da lagdüUrsache seinerArmuth handgreiflich vor ihm, j tzt ist der Plozß durch welchen der Bauer Andere füttern muß, so daß ihm selbst die besten Erträg n'sse ssineS AckcrS unter den Händen ver schwinden, ein so indirekter und umständ, l?cher, daß er ihn nicht begreift. Da Resultat ist aber immer dasselbe: die ungeheure Bereicherung Weniger und die Verarmung Vieler. Ja so eigenthümlich sind diese Verhältniffe, daß eine allgemein gute Ernte für den Bauer schlimmer ist, als eine allgemein schlechte Ernte, denn der große Ertrag deS AckerS deckt ihm nicht den niedrigeren Preis. Die Ursache liegt natürlich in den durch die gesellschastlichen Einrichtungen hervorgebrach ten Manipulutionen der Spekulation und oS Handels, so tnß der Bauer von dem Ertrage seims Ackers bloß bekommt, waö ihm Eisenbahnen, Spekulanten .und Händler üdrtg lcsim. Unsere Z vilisa, icn hat es thatsächlich dahm gebracht. ooß das was man ein gut.S Jahr nennt. für den Bcbauer deS BodenS zu einem Schlechten wird, daß der Segen Gotteö", ,e man sagt, von den Menschen in einen Fluch verwandelt wird. Durch unsere eigenthümlichen gesell fchclfllichen Verhältmge wird die Erde anscheinend zu klein kür die Menschheit. Bit ist nicht in Wnkl'chkeit zu klein, im iZ,gentheil haben weit mehr Manschen in Amerika allem roch Platz als gegen ivärt'g auf der ganzen Erde wohnen, aber dieser Srdball ist in den Besitz der Mo nepolisten übergegangen. Wenn auf ei ner Insel Raum lüe hundert Menschen ist, zehn aber die Insel m Beschlag neb men und sür sich behalten, dann ist sür die anderen neurzia kein Platz mehr da. Unsere gnühmte Zivilisation hat eS fer ei gebracht, daß die Erde zu klein sür die Menschheit wird. Der FlKhling kommt, die Sonne sen ?et ihre warmenden Strahlen herab, die befruchtenden Säfte steigen aus dem Bo den hinauf in die Kronen der Bäume, der

Boden schmückt sich m eln gLÜneS 5t wand und die Natur lächelt den Menschen freundlich zu. Der Bauer pflügt und sät, und der Segen von oben" verdün det sich mit der flechigen Hand deS Menschen. Da sind alle Bedingungen vorhanden, um ein Paradies auf Srden zu schaffen. Aber der Segen der Natur und der Se gen der Arbeit ist von einigen Wenigen

M0hoI:rtr h:t at. maat iß ,nifcL fz nd diejenigen. Welche am Mark sammeln Reichthümer an, wie sie die Vorwelt nicht gekannt hat. Die Arbeitsbienen sammeln den Honig und die Drohnen verzehren ihn. j Wenn man bedenkt, daß daS Zustände sind, welche nicht einen Augenblick länger bestehen könnten, wenn die Menschm sie nur begrrffen und ändern wollten, dann fühlt man sich veranlaßt unzeduloig zu fragen : .Wie lange noch ? . . l'l I I Qrahwal)ril)kQ Qktt,rauslcht. FÜe Jndiana : Rtgen, tsai kühler. Der O k l a h o m aB vom. Was ding ton. 17. Apkll. I Weißen Hauie sand heule eine Sonskrevz iwischen P äiideot Horeison und den SekkktärenPeoetor und Nodlesttt. Dieselbe war durch in Telegramm von Gen Meeritt veranlaßt. Dieser d'ück die öesürchtuvg ouk. daß e zu U' rüden und Duskudr kommen werde und dat um ZnSruktlontn süe solchen Fall. Et wurde ichliebttch beschlossen, dem Gen. Merritt vlZkkkttorüre Gewalt i gebt unv idm m gestatten, im Flle eine Ausruh mit sen Waffen einzuschreiten. O zark. Mo.. 17 pr. Ein Mann, NimmS Jadnioa ermordete einen An dein, fiimin Norman Beide branden ftch aus dem Wege nach Oklahoma. KansaS Sttn, 17. Bpril. TäAlich vöcdst die Zahl derer, die hier ankommen, um nach Oklahoma zu gehen. Ein Telegramm von ArkansaS City br ichtet. daß im Iadianergebtste heftige ttegtngüff stattfanden, und die FlÜff, stnk ungtschwollkn find. Wahrscheinlich eiden dadurch Viele aus der Wanderung ausgehalten werden. Pu reell. I T. 17. Apr. Boomer 'üvlich vom Canadtan Rwer d si iden fich in trauriger Lge. Krankheit und Man ael herrsch! unt r ihnen. E!e sind schlecht qekktiStt und eS fehlt ihnen an Lebens Qitleln. Die Mtisten derselben waren schon srüher in Oklahoma und hatten Heimstätten abgtst.ckk. ehe sie ve, trieben wurden. Sie wollen diese Heimftäiten Mieder besehen, und im Falle man ver suchin sollte, sie zu hindkra, wird e sicher ,u Blutvergteben kammer. New York, 17. Apr. Achtzig Per ionen. wetSe sich alö Aerzte, Advokaten, Lermtsier, Ingenieur?. CkrkS Bäcker re. bezeichnen, sind gestern unter Füheunp rnis Eisendahnbillet Agenten nach Otta ivma odgererfi. Sie waren mit Win chefleibüchsen und Handwer'Sjkug ver sehen. Sie werden in Oklahoma eine Stadt anlegen. Jeder 160 Acker belegen und dann eine Stadtverualmng organi stren. Noch keine Nachricht. New Bork. 17. Apr. Die .City of Richmond", sowie der Dampfer .Den matt" sind angekommen, aber keiner brachte Nachricht von dtn Schigdrülbigm des Danmail. Der Dampfer .'lsatia von der Anchor Linie verliiß am 1. April Gibraltar und tt ist möglich, daß derselbe die Leute deS .Danmork" ausgenommen. Der Zucker Trust. New York. 17. April. Es ist ficht?. 5ak die verschiedenen Zuckerfadr'kavten v'n biehee bestehenden .Teuft" aufgege den und eine andere Art Verbindung ein aegangen find. Dee Anwalt deS Senat Comite ist sedoch der Anficht, daß auch oiese Verbindung, welcher man den Na wen .AsfignmtntPool geben kann, un gesetzlich ist. Die Zuckerfabrik find in Verlegen heii wegen Mangel an Roh,ua,r. Ctt Sonett im ganzen Lands dtträgt nicht mehr U 12000 Tonnen. ES ist ft&r. daß der Rodzucker in England aufgekauft wird. Seit Samstag find von den 40 C00 Tonnen, die hier im Markte waren, 28.000 aufgekaust worden. Da .Stand ar d Oil'. Mono. pol. Eh iea g o. 17. April. Heute wurde hier bekannt, daß die Standard Oll Co. ihr Oelselder in Pennsywanien ausge den will und nur noch solche in Ohh ausbeuten wird. Sie hat dort ganz in der Stille in den hfetrn Jahren sür I7 000C00 Grundeigknlhum gekauft. Daß ganze Ptiroleumgeschäfl dürste da durch eine Umwälzung ersahren

VeftahrdNKafs,. New LiSboni O.. 17. April. Der frühere Echsdm'ifter Lodge von Nw LiSbon. in dtss,n Büchern ein D fijit entölckt wurde, ist geßern Abend verbaf tet worden, doch; stellte fein Schvieger. foda sofort tzl000 .Büraschast für idn WaS er mit dem urttischlageren Gelde gkmaöt hat. rvw Lodge nicht saoen. Für die fehlenden ZölM.. welche dir O tSkosi, gehören, haben seine Bürgen G'U-det

genthum in HZnden. da? ZZ500 bis $4000 dringen dülste. . Zur Dkckang dkr H2500. vtlcht dem Tomnsyip geböktea haben die Bürgen ewe zweit Hypothek von SttXd auf Grundeigentbum. auf da an stir Stelle $1400 aufaksomQen sind, in Hü. d;n. Lodge hat noch ein Peivatdai'ka. kbäft dtlriebkN und mklden sich jetzt Pr fonea. selche tUintxt Bklräge bei ihm hepsnirt hatten. H-0 ?. Orr'OaM Eine Luftfahrt. V erlin. 17. Vpril. Drof. Lerour. der amerikanische Lusischfsrr stieg heuke in Anwesenheit der Militärbehörden in einem Ballon 2000 Fuß in die Höhe und lieb sich dann vermiltttst eine Fallschir ra8 herab. Graf von Waldersee beobfichtigt. den Fallschirm in der Armee ein einzusühren. i Allerlei. Auf den Phtllppinen.Jistlk, herrscht die Cdol.ri. Der Kökikg von Holland befiidlt M nach Anficht der Aerzte aus dem Wege der V fierung. D . B.fiadtn KossutbS hst sich wieder gebessert. Karser Wilhelm ernannte Gras Herbert BiSmarck und Dr. Kraul von Hol stein zu Vertkitern Deutschlands bei der SomoaKonferenz. Parnrll hat die London Time" aus Zl.00.000 Schadentisad verklag. Der Norddeutsche Lloyd wird süe ekvi Million Mark neue Akt en ouSgeden. Kaiser Wilhelm bat dle Jee. Konstantinvprl zu besuchen, wieder ausgegeben. dtssnchricht. Ängekommen in : N e w V o 1 1 : .Wkrra" von Bremen, .State os Georgia- von GkaSflow. .City os Richmond von L vtrpool. .Denmart", van London. PZoyille: .Cireasfta' von New Prrk. HueenStown. .Alaska" von New Park. Rotterdam: .Ocean" von New Pork. Bre me rhav en: .Fulda von New Vork. Hamburg: .Wieland" von New ?o,k. Soutdampton: .Nederland" von Pdiladelphm nach Artrerpen. H t eftz o. Ochon w:eder die Vudt.y So. Die sogenannte Dudley Co. an ihrer Spitze Tom Johnson, kann richt zu, Ruhe kommen. Gestern Nachmittag um 2 Uhr wurden die städtttchen Beamten plötzlich von drr Nachrich. üb rraicht. daß die Gesillschait den daran sei. die Michizan Straße zwischen Alabama und Tennrfiee Straße um Zwick der L?pung von Geleisen auszureisen. Der städtische Anwalt inftruirte sosort den Siraßen Commlttäe D Ruiter die Ardeiier zur Einßillung der Arbrit zu zwingen. Ei war nnhezu i Uhr alö De Ruiter aus dlr Bllksläche erschien und der Vorarbeite, erklärte fich nicht sofort berett dem Befehle Folgt zu leisten, gab aber schließtia) nach. Die Gesellschaft behaupt?, ein Recht zu haben, Geleise an dieser Shafc zu legen, da dieselbe speziell in ihrem Freitrirse genannt ist. Dieser Freibriei ist zwar von den Eouveilmen ober nrch Nicht von den Ald,rmen widirusen wo" den, und die Gesellschaft behaput dob derselbe Überhauot nicht eir seitiz ausae Hoden werden köine. Demgegenüber behaupt.! der städtische Anwalt, daß die Gesellschaft alle Bestimmungen soweit vrrletzt habe, daß d r FreNrief für fie längst nicht mehr zu Recht bestehen kSne. Die Gesellschaft erktä.te übrigen heu'e, fich bi zur Enticheidung der Suprrme Court sügen zu wollen. T. eö. Brosn. Advokat, ane, trnf. Hirnm? W. Für Taube. Et Vekea. ml. h.-h .ix f tttek 2Zzahrtgr a-vyetr un OhnngerSu'ch gehellt n Birttt ,,a, iqkilVckvg Nktven in etui Icher pracfi caen ftniacin srar, , liierten!! fSei'SwV " 9t4v0,177 AAtvgtl tftt

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