Indiana Tribüne, Volume 12, Number 209, Indianapolis, Marion County, 17 April 1889 — Page 2

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gnblana Tribune. rfchew! gkgrich nd SntsßS, itZaUche.Tlibän lolt durch de T,r t? f J ientl pei Woche, fite SonntaglTrivün,- A ' Cents tt Woch. SiiM aamcun 15 icnt oder SSeeprsnat. Per PA ,ugeschi in e8?aut8isK:B f sei 2U 0fet XflO O. WarvwndBr. JndianspsliS, Ind., 17. April 1889. Der verhüngnltzvolle Slpparar Eine tragikomische W a s s e r 5 b r u n st die Bezeichnung mag etwas kühn sein, aber so gut wie man von j Feuersbrunsten spricht, sann man gewiß euch unter ÜiuftSndm von Wassersbrün: reden ist dieser Tage in New : Z)or? aus sehr merkwürdige Art entstan j den, und eine neue Erfindung hat sich j auf eine Wei'e bewahrt", die nicht ge- j eignet ist, sie bei der Atenschheit sehr be-; liebt zu machen. j War da vor einiger Zeit ein .sich von selbst in Verregung setzender FeuerlSsch- i und Alarmapxarat" ersnnden worden, ' und eine Gesellschaft übernahm den Ver- ' kauf dieses Wunderwerks an Geschäsks- j Häuser u. s. ?. und gsrantirte für die ' Unfehlbarkeit desselben. Der Gedanke, eine Vorrichtung im Hause oder Geschäft ; zu haben, welche beim Ausbruch von euerSbrünsten sofort von selbst nicht nur j die Feuerwehr alarmirt, fondern auch ! vorläufig die L)scharbeit erfolgreich be- j sorgt, ist gewiß nicht übel, und so konnte ! eS nicht fehlen, daß verschiedene große ; Geschäftshäuser sich so etnen metallenen Tausendsassa anschafften. Leider scheint das Dmg bedenkliche Launen zuhaben und mit Vorliebe da zu löschen, wo e5 nichts zu löschen, aber viel zu ruiniren aiöt. So ging eS auch im nachstehenden Falle, welcher sich als daS .Debüt" jener welterschütternden oder wenigstens weitdurchnässenden Erftndung bezeichnen laßt. Ein schöner Geschäftsblock in der Pearlstraße zu New Z)ork, welchen der BleistifkkFabrikant E. Faber gebaut hatte, war ebenfalls mit diesem großartigen Apparat versehen worden, den man zur Zeit seiner Einführung für die denkdar höchste 'Stufe in der Entwickelung der Feucr-Löschkunst hielt. Es wurde auf daö Dach des Gebäudes em riesiger Wasserbehälter gebracht und mit etwa 7000 Gallonen Wasser gefüllt; von diefern gingen Rohren auS, welche in jedem Stockwerk des Gebäudes quer über die Decken liefen und mit 7000 Schließhahnen versehen waren. Jeder dieser Hahnen wurde durch eine dünne, aus einer Verbindung von Vlei und Zink beste hende Klammer sHydrostat), welche ihrerseuö zwei kleine Messingarme verband, geschlossen gehalten. Nun berechneten die Schlaumaier, daß im Falle eineö Feuers die Hitze diese kleinen Klammern schmelzen müßte, wodurch das Wasser frei würde, sich von der Decke hernieder gösse und dem Feuerdämon den Garaus machte; gleichzeitig sollte sich beim Oesfnen irgend eines der 700 Hahnen eine elektrische Alarmmaschinerie in Betrieb setzen. Da das Fabersche Gebäude außerdem feuerfest" gebaut war, so mußte es ja gegen Brände gefeit sein bis zum jüngsten Tage! Da kam vor eini? gen Tagen eine höchst unangenehme Ueöerraschung, welche zeigt, daß auf dieseö Gebäude gleichfalls jenes Wort angewendet werden kann. daS einst Luther von einem deutschen Städtchen brauchte: Von Feuer hat es nichts zu fah'n, durch Wasser wird es untergah'n." Eines Morgens um Uhr kam ein Polizist an dem Gebsude vorbei und bemerkte, daß aus dem unteren Laden unaufhZrlich Wasser auf da? Trottoir strömte. Das mußte eine Nebcrfchwemmung fein! Der Blaurock suchte in das Gebäude zu dringen, aber eine eiserne Vforte mit hohen, spitzigen Stangen stand ihm entgegen, und hinter dnser waren .Sturmthüren" und dahinter wieder andere Thüren. Da war mit dem Knüppel nichts auszurichten. Der Polizist eilte in feine Station und kehrte mit 4 Mann Verstärkung zurück. Man alarmirte den Pförtner eines Nachbargebaudes, elcher die Polizisten auf das Dach gehen lie. Vcn da kletterten sie n einer Leiter auf das nächste Dach und von da sprangen sie 6 Fuß hinab auf daö ! Dach des Faber-GevauveS. Es gelang ihnen, die Dachthüre zu offnen und einzusteigen. D rinnen war es fioäfin fter. Der eine Polizist zündete ein Streichholz an und suchte nachdem Gasbrenner, fand aber da GaS abgedreht. Mit Zuhilfenahme aller Streichhölzchen, welche die Knüppelschwinger besaßen, gelangten sie endlich bis in "den Kellerraum an den Gasometer und drehten vorsichtig das GaS an. Jetzt entdeckte man, dag da? Wasser von einem jener Hahnen lustig herniederplätfcherte. Bereus war eine aroßartige ZerttSruna angerichtet. In dem Gebäude befanden sich Schnitt-! waarenk und Albumgefchäfte, und ein i großer Theil der Vorrölhe hatte schon j die Äernichtungstaufe empfangn. Denn j mittels einer sinnreichen" Einrichtung : an dem berühmten Löschapparat läuft ; daS Wasser nicht einfach auS U Hahnen, sondern spritzt etwa 50 Fuß umher. Die fünf Polizisten Zuchten vergebens, der WasZerfluth Einhalt zu gebieten; sie verstanden von den, Apparat nichts und ' machten sich nur selber pudelnaß. Sie hieltn, einen Kriegsrath" und beschloss ! fen, ein Mitglied der Firma herbeizuru- ; jen. Einer lief an das Telephon, aber ' auch das war abgedreht. Der Laufbur- j schen-Älarm arbeitete" ebenfalls nicht. ! Nun machten sich die Polizisten daran, ; von den kostbaren Verrathen noch soviel wie möglich in Sicherheit zu bringen. BiS S Uhr Morgens hatten sie damit zu thun, dann kehrten sie nach der Station zurück. Mittlerweile war das Wasser 'immer weiter gelaufen und hatte auch , einen Theil der Straße überschwemmt; tS hörte nicht eher auf, bis der famose' Behälter auf dem Dache ganz trocken war. Mit Entsetzen überblickten he ersten EeschSflsangesteUten, welche Morgens ankamen, den Schauplatz der SintflntH. Sofort wurde die Eompaßnie, welche diese Löfcbaxxarate verkauft, alarmirt, W-aber iÜ.?e Ahnten konntm das Un

glück nicht erklären. Und als der Itebe Gott den Schaden 6cfal", stellte sich ein Gesamiutvcrlust von $30,XK heraus. Man wild nun die besagte Compagnie zu zwingen suchen, dieses Geld zu bezahlen; außerdein wird dieselbe vermuthlich in der nächsten Zukunft schlechte Gefchafte machen. Und u:n die Blamage der Ersindung voll zu machen, hat auch der er wähnte elektrische Alarm", welcher sich gleichzeitig mit deur Oesfnen eines der Hahnen in Bewegung fctzen sollte, sich mäuschenstill verhallen ! Wie grof) ist vonnectieut? DaZ ist eine komische Frage, aber sie ist thatsächlich noch nicht gelöst. Wer etwa, durch Landkarten verführt, anderer Ansicht fein sollte, den machen wir auf Folgendes aufmerksam, was aus New Hauen geschrieben wird: Die StaatS--Gesetzgebung wird ersucht werden, eine Geldverwillignng zu machen, um, in Verbindung mit dem BundesVermefsungsdexartement, eine genaue Karte des Staates herstellen u lassen. Eine solche eristirt nämlich bis zetzt nicht. Man weiß nicht gewiß, welchen Umfang der Staat hat, und kennt auch nicht da? Areal der einzelnen Eounties und Com munkn. Alle bis jetzt vorhandenen Kar, ten sind unzuverlässig ; sie wurden theils nur zum Verkauf hergestellt, theils im Interesse der Bahncompagnien, und nach diesen Prioatkarten richtete sich auch die vor mehreren Jahren entworfene ofsicielle Karte, die somit gleichfalls nichts taugt. Die Sache ist von einschneidender Wich tigkeit für den Staat, denn sie kommt bei allen Gesetzen hinsichtlich Eisenbahnen Landstraßen, Brücken, Wasserwerken, u. s. w. in Betracht. Es ist hohe Zeit, daß dem bestehenden Wirrwar ein Ende gemacht wird. Chinesisch t:fc Plattdeutsch. m Es ist eine alte Geschichte, doch bleibt sie immer neu," und nicht immer wird sie von so intereffaitten Personen gespielt, wie es unsere beiden vorliegenden sind, die Geschichte von den Betrogenen und Ge törnten nämlich, von den wackeligen Weiberherzen und glattzüngigen HauSteufeln. Wie häufig tragt ein Kind dazu bei, die ehelichen Vande zwischen zwei sich widerstreiiden Elementen vor dem Zerreißen zu bewahren, selbst wenn es so gegeiisätzliche Elemente roären, wie ein gelber eingeschrumpft? .Himmelssohn" und eine dralle frisch rot be P landeutsche, welche außer den hau'slichcn Holzschuhen absolut keine gemeinsame Eharakterzügc haben! Im vorliegenden Fall aber hat gerade eine KlndStaufc zur Trennung der ungleichartigen Ehehälften gefuhrt. Dieser Roman aus dem Leben spielte in Brooklyn, N. V-, und wird folgendermaßen erzählt: Vor dreizehn Jahren man merke wohl: IS, die Unglückszahl! hatte sich Sing Vom in ein hübsches, pauöbackiges, flachshaariaeH, plattdeutsches' Madchen NauttuS Eatharina Bär verliebt, die er eines Tages als sein ehelich Weib in sein HauZ einführte. Er betrieb da, mals eine Wüscherei an Myrtle Ave. Sing Bow liebte fein Weibchen mit jener himmlischen Liebe, deren nur ein gelbes Mongolenherz fähig ist. In tausend einsilbigen Worten, untermischt mit an deren, ebenso unverständlichen Lauten, die Melikan" sein sollten, betheuerte er ihr täglich wieder, daß sie ihm lieber als sein Zopf, lieber als chinesische Vogelnester und Rcis, und lieber selbst als eine Pfeife Opium sei. Frau Sing Bow theilte seine Gefühle und versicherte ihm im besten Plattdeutsch, daß auch sie jedes Opfer für ihn bringen würde. Und sie meinte es aufrichtig! Hatte sie doch ae!esen,d.iß die Chinesinnen so sehr kleine pLchen hätten, uns sie sie hatte früher stets Nummer 8 Schuhe getragen, aber seitdem sie Frau Sing Bow geworden, war Nummer 4 noch viel zu groß für sie. Sie hatte auch von den seidenen Kleidern der Chinesinnen gelesen, natürlich mußte der schlitzäugige Gatte ihr ein solches kaufen. Und gern thut er es, war eö nicht reizend von dem lieben Kroksdilchcn", wie er sie scherzhast nannte, sich so' in Allem ihm zu asstmiliren? Eine xZatchttitsche Ehiuestn wurde Frau Sing Bow, und der Herr Gemahl ein chinesischer Deutsch-Amerikaner. In Glück und Freuöe zwischen Bergen schmutziger Wäsche, die von Tag zu Tag wuchsen, und Bügeleisen verlebte das Paar feine Tage, bis sich eines Tages in Lauten, die kaum so verständlich wa? ren, wie die seiner Eltern, ein kleines Sing Bowchen ankündigte. Seit jener Stunde aber zog Streit und Zank, Mißtrauen und das grünäugige Ungeheuer Eifersucht" in der stillen Launvry an Myrtle Ave. ein. zrau Sing Bow hatte zu der KindStaufe Gäste, lauter kräftige plattdeutsche Gestalten, geladen, und Sing Bow, der Gemahl, sah Gefahr im Anzüge, und mit Recht. Denn eines Tageö war sie verschwur-

den sein geliebtes Krokodilchen war fort und, er konnte es kaum glauben, ihr Kind, das Pfand seiner Liebe, mit ihr! Thränen entströmten seinen Mandelaugen ; so sah Sing Bow feine himmliche Liebe belohnt ! Die ungetreue Frau war praktisch; um ihr neues Heim auszustatten, hatte sie gleich ihres Gatten Möbel mitgenommen, und auf der Ehaiselonge, auf welcher einst Sing Bow der Ruhe pflegend seinen Hoolnig" geschlürft hatte, wälzt sich jetzt ein breitschnlteriger Germane Pops heißt er vor Lochen über den gehörnten Chinesen. Ob Frau Sing Bow noch immer chinesische, Seidenkleider trägt? Vielleicht hat sie dieselben mit Kattun er tauschen müssen, und wenn eö wahr ist, was man hört, hat sie auch keine chinesischen Füßchen mehr, fondern die alten No. 8 Schuht wieder angezogen. Die Strafe folgt eben auf dem Fnße! Aber der arme Chinese grämt sich um sein Kind, und die Zeit vermochte nicht die Sehnsucht uach dem kleinen Vowchen aus seinem Mongolenherzen zu drängen. Dieser Tage stellte er durch seilten Anwalt im Stadtgericht den Antrag, daß das Kind durch einen Habeas corpus-Vefehl produeirk und seiner mon, golischen Vatersorge anvertraut werde. Sing Bow weilt nicht länger in nnsere? ZZitte: er ietttibt in ZmrtMchäfh

trt Newark, N. rökSMISZen", . sein Weib, liebt er nicht mehr, aber mit ! Bowchen, seinem Liebling, möchte er wieder vereint werden. So endete ein ' gewagter Versuch einer Nationalitäten

Verbrüderung". Tcr neue Oeeandampfer. Seine erste Fahrt von Queenstown nach New Aork hat der vielbesprochene neue Dampfer der Jnman-Linie, City of Paris", in tt Tagen 18 Stunden und 53 Minuten zurückgelegt und sich als einen würdigen College des andern berühmten Schnelldampfers .City of New yoit erwiesen. Es war die schnellst .Jungfernfahrt", die je ein Dampfer gemacht hat; nur ein einziges Mal hat ein Oceanrenner eine noch schnellere erste Fahrt erzielt, die Amttka nämlich von der National-Linie), welche damals 6 Tage IS Stunden und 22 Minuten brauchte; dieses Fahrzeug ist indeß , jetzt aus dem Kausfahrtei-Dienst jnrückgezo Aen. Die .Etruria" machte bekanntlich lyre erste Fahrt in 7 Tagen 13 Stunden und 5 Minuten, und die .Umbria" in 7 Tagen 16 Stunden und 25 Minuten. Große Freude herrscht jetzt bei den Beamten der Jnman-Linie, und ihr Glaube an die Vorzüge der Doppelschraube, welcher durch die erste Fahrt der .City of New Jork- jah erschüttert wurde, ist jetzt stärker als je. Der Erbauer deö neuen Prachtdampfers (Jameö Thompson) und der Präsident der InmanLinie, welche die Fahrt mitgemacht haben, sind der festen Ueberzeugung, daß die Schnelligkeit noch etwas erhöht werden kann, und der Dampfer bald m eniger'alS Q Tagen übet den Ocean gelangen wird. Hat eS ja schon die Etruria" einmal auf 6 Tage I Stunde und öS Minuten gebracht. Wären die Witterungsverhältnisse günstlger gewesen, soväre wahrscheinlich ein noch glänzenderes Resultat erzielt, und die erste Fahrt der .America in den Schatten gestellt worden. .Das Schiff hatte unterwegs viel mit Wind und Wo gen zu kämpfen. Die größte Strecke legte es am 10. April zurück, nämlich 493 Knoten (die Gesammtlänge der Noute beträgt 2837 Knoten). Fünf und einhalb Tage lang arbeitete nur eine der beiden Maschinen, da die andere außer Ordnung gerathen war, und 10 Stunden lang konnte wegen nebeligen Wetters nur mit halber Geschwindigkeit gefahren werden. Zieht man alles daö in Betracht, so ist nicht zu verwundern, daß an die zukünftigen Leistungen dieses DanipferS hochfliegeude Erwartungen geknüpft werden. Die Gunst des feereisenden Publikums hat sich der Dampfe? bereits erobert; schon sind alle Cajüten plätze auf zwei Monate belegt. Die Engländer betrachten' die Leistun gen der Cüu of Paris und anderer Oceanrenner noch von einem andern Gesichtspunkke: im Bedarfsfall sollen dieselben nämlich in Kriegsschiffe verwandelt werden. Vom Jnlande. Georg Bancroft, der be kühmte am iranische Geschichtsschreiber, hat wegen zunehmender Altersschwäche llle seine literarischen Arbeiten einstellen müsseu. So wird also sein großes Ge schichtswerk schwerlich vollendet werden. Halt ein mit Deinem Segen! So kann selbst der zärtlichste Gatte ausrufen, wenn ihm die Hebamme die Botschaft überbringt, daß die geliebte Ehehälfte ihn soeben mit Sechslingen beschenkt habe. Ein derartiger Fall ist bekanntlich unlängst in einer deutschen Familie von Tcras und jetzt wieder in einer sinnländischen Familie von Minnesota vorgekommen. Immer mehr faßt die GoU tessurcht und fromme Sitte" im amerika. nischiprohibitionistischen Sinne des Wor-; teö auch an fashionablen Sommeroer-anügungs-Plätzen festen Fuß. Neuerding? wird gemeldet, daß einige bev .tonangebenden" Bürger in Bar Harbor, Me., ine "Law & Order Lagua" organisirt haben, um dafür zu sorgen, daß auch dort die Prohibition mit aller Strenge durchgeführt, und der Verkauf geistiger Getränke in jeder Form unmög lich gemacht wird. Vor nrehreren Wochen versprach der Erfinder" Archlbald Robertson in Chicago, die Welt binnen wen!gen Tagen" durch ein richtiges Perpetuum Mobile", oder eine unausgesetzt ch bewegende Vorrichtung, zu üverraich'. Die wenigen Tage, und noch eine ganze Anzahl dazu, sind nun er strichen, ohne daß ArchibaldS Ueberrafchung gekommen wäre. Ein Reporter, welcher dem Grund der VeriSgerung nachspürte, fand, daß' die versprochene Maschine wohl da sei, daß sie aber, wie alle derartigen Erfindungen, an dem einen Fehler leidet, daß sie sich eben nicht bewegt. Der alte Witz! Die Frauen der Redacteure amerikanischer Landzeitunzen müssen, wenn diese auf Geschäftsreisen oder sonst abwesend sind, manchmal deren Stellen vertreten. So ging es kürzlich in der TimeS" von Cotulla in TeraS. Die geplagte Frau schreibt in der letzten Nummer: Da die beiden Redacteur dieses Blattes noch immer auf dem Bunn mel sind, so fallen die Pflichten der Re daction auf die Schultern der Gattin des älteren von ihnen, sehr zu unserem Aer ger, und sehr wahrscheinlich werden die Abonnenten unzufrieden sein. Wir kochen auch viel lieber in der Küche, wenn auch keine .Zwiebelfische", wie die Setzer manchmal auftischen, als daß wir Loealnotizen schreiben. Leitartikel qehen über unseren Horizont, und das 'freut uns sehr." Noch gar manchmal wiederolt sich in der Welt die berühmte Ge- !, ichichte von HebelS .Unstern. Durcbden Selbstmord eines armen Schneiders in Philadelphia sind folgende Thatsachen über das Unglück bekannt geworden, welches denselben in diesem Leben verfolgte: Als er geboren wurde.. war er schier, zu schwach, um dieses Ereigniß zu überleben. Dreimal wäre er beinahe ertrunken; sieben Mal wurde er von Hunden gebissen nnd stand in Gefahr, ron der Tollwnth befallen zu .werden. Einmal siel er von einem hohen Gerüst an einer Kirche und' mußte zu guter Letzt noch 13 Tage im Gefängniß schmachten. ?a ihm haö gW Mt lächeln wollt.

' verfiel er auf den rFedan5en, es dUrcy daö Lotteriespiel zu erzwingen. Hier verlor er Alles und jagte sich aus Verzweiflung eine Kugel durch den Kopf.

Ueber einen sonderbaren Todesfall wird aus Brooklyn, N. Y., berichtet: &ant allein, von Jedermann verlosten, starb die 6 Monate alte Mar gareth JverS in der Wohnung, wo die Eltern gehaust hatten. Erst am nächsten Tage wurde die Sache ruchbar, und die Polizei benachrichtigt. Die Eltern des Kindes hatten m aller Stille das Haus verlassen und waren nicht wieder zurückgekehrt; auch war kein Arzt und kein Pfleger in die Wohnung gekommen. Die Polizei vermuthet, daß die Eltern . unsichtbar geworden sind, weil sie die ! Beerdigungskosten scheuten. Nach Andexer Meinung lag womöglich ein schäm tnerer Gruud vor, nämlich der einer ansteckenden Krankheit, an welcher daö Kleine estorb. 5tkdenkallS bleibt das Verhalten der Nabeneltern, nach deren k Wie und Wo die Polizei sofort zu forschen begann, sehr ralhselhaft. Ueber die Reiche verfügte der Eoroner. Im Laufe deS verganFene Jahres hat sich bekanntlich in Chicago eine Corporation gebildet, um Fleisch, Früchte, Gemüse etc. nach dem egypti schen Proceß" ohne Eis) zu präserviren. Mittelst dieser Methode soll es möglich und bereits erwiesen sein, daß man Fleisch auf unbestimmte Zeit hin frisch erhalten kann. Die Corporation behavptet, daß sie Fleisch länger frifch er galten könne, alsdieRefrigerator Cars" im Stande feien. An diesem Unterneh wen sind mehrere englische Capitalistcn mit ungefähr b0,000 hetheiligt, und um das Verfahren einer gründlichen Prüfung zu unterwerfen, ließ man eine Ladung frischen Fleisches nach London abgehen, nachdem dasselbe zuerst jenem Proceß unterworfen worden war. Die Ladung kam glücklich in London an und das versandte Fleisch wurde vor einigen Tagen bei einem Bankett servirt. Eine Depesche verkündete, daß jeneö Bankett ein gr,ßer Erfolg gewesen sei. Hoffentlich bewährt sich die Sache allgemein, zum Besten des Publikums mit AuS nähme der EiSleute. Wie ein heldenmüthiger Patriot oder ein verdienstvoller Mann der Wissenschaft wird aus Chicago aefchricben wurde der berüchtigte frühere Eovntncommissär oder Countydieb, der Boodtar" M cClaughrey, nach seiner Rückkehr aus dem StaatsZuchthause in seinem HeimathSdorfe PaloS geseiert, und leider haben sich auch Deutsche zu dieser schamlosen VerHerrlichung deö Glaehandschuh-Verbrecher-thumS hergegeben. Auf den Hügeln und in den Gaffen der Ortschaften PaloS und Orland waren Freudenfeuer angezündet, und der größte Theil der Vemohnerschaft war auf den Beinen, um zu ihrem berühmten" Landsmann, zu ihrem neuen OrtSheiligen zu wallfahren. D Wirth Philipp Kramer, Besitzer des Oakland Pa:k Hotels", soll sich geäußert haben: Mehr als $1000 macht mich McClaughreyS Besuch glücklich. Bei m i r kehrte er zuerst ein, nachdem er Jolict verlassen hatte, uud 2S Farmer waren hier versammelt und gaben ihm ein königliche? Willkommen." Der biedere deutsche Wirth hat diese Aeußerung dem englischen Verichterstatter entweder aus blinder Freude darüber gethan, daß er die Gewißheit erhielt, am nächsten Morgen feinen Namen in der Zeitung zu finden, oder er ist schon so sehr acclimatisirt, daß er auch schon von dem in Amerika grafjlrenden Fieber der falschen Begeisterung und VerHerrlichung von prominenten" Verbrechern ergrissen ist. Auch in den Spalten englischer Zeitungen war McClaughrey der Held des TaeS. In einem spaltenlangen Erguß dieser Art heißt u. A. : E a.ibt keine "besseren Mann in Illinois. Wie muß eine solche Verherrlichung auf di Jugend wirken? Müssen nicht die Kinder eS schließlich alS eine Heldenthat erachten, Schwindeleien zu begehen und dafür auf ein Jährchen ode? mehr nach Joliet zu wandern? Vom V lStavd. Von der Th at eines wohl zweifellos Irrsinnigen berichtet man auS Frankfurt a. M. : Jüngst wurden, wie vom Polizeipräsidium bestätigt wird, zwei Knaben am El'chenheimer Thor von einem Manne mit weißem Bart gebeten, ihm in der nächsten Bäckerei ein Brötchen zu holen. Die Knaben kamen dem Wunsche deS Alten, der nur mit Mühe gehen zu können vorgab, bereitwillig nach, und erhielten dann zur Belohnung jeder einen Apfel. Der eine Knabe brachte den Apfel mit naa) HauS, und alö er dort auseinander ge,chnitten urde. fand man im Innern abgebrochene Nähnadeln, mit Hacken versehene Stecknadeln :c. Der Genuß deS Apfel hätte dem Knaben zweifellos den Tod gebracht. Wie eS dem zweiten Knaben gegangen ist, konnte noch nicht ermittelt werden. - Daß auch Diebe n o lt, h ? rnor besitzen, bewies eine dieser Tage voi der Strafkammer zu Marburg veruan delte Proceßsache. Einbrüche von Dieben i Hänser kommen häusig vor, aber daß Zuchthäusler in das Zuchthaus, daß sie soeben verlassen haben, einbrechen, da ist doch eine seltene Erscheinung, die man wohl mit Galgenhumor bezeichnen kamt. Der vorerwähnte Proceß behandelte ein: solche Angelegenheit. Der Metzgergefelle Cäsar Schmidt aus Bayern und der Schlossergeselle Anton Remmert aus Hessen saßen zusammen im Zuchthause zu Ziegenhain in Kurhessen und wurden zu Ansang d. I. daraus entlassen. Kurze Zeit vor der Entlassung hatte Schmidt einem, Werkmeister, der, .Anstalt einen Hundert-Markschein gestohlen und. denselben aus dem Boden be Zuchthauses versteckt. Vor seiner Entlassung hatte er aber keine Gelegenheit, sich , den Schein zu verschasjen und deshalb stieg er ein paar Tage, nachdem er frei geworden war. Nachts in das Zuchthaus ein, wobei ihm f in Freund Nemmert Hilfe leistete und holte sich den Schein vom Boden herunter, um denselben, wie er ! später sagte, vor. dem Mauselraß zu oewahren. , Er entkam.denn auch glücklich, wurde aber, später gefaßt und nun für seine Frevelthaten wieder zu öj Jahren Zuchthaus verurtheilt. ' Sein Freund muL für die geleistete Hilse S Monate in'S Zuchthaus. .

G , n r a l . Werder, d er ! seit mehreren Wochen in Petersburg zum Besuche weilt, darf sich des Besitzes

zweier dort jüngst erhaltener G schenke rnhluen, wie sie wohl ei;ig in ihrer Art dastehen mögen. DaS eine derselben, einen Spaki steck, tarnt mm im ersten Augenblick für einen clca inten, mit Darmsaiten beiponnenen :1tcitstock halten ; bei genanreln Hinsehen aber erweisen sich diese dsrmsoitenschinalen Wiiidttngcn alS ein trinz'ges, iit das gklbweiße Holz deS EtockeS eingelasseneS und wundervoll ciselirtes Silberband, neben welchem eine ebenso zierliche elngelcgte llberguirlanoe parallel lauft. Die berühmten kaukasischen Silbrrschn,iede nnd Ciseleure haben da ein wahres Meisterstück ihrer Kunst geliefert. Der Griff : des Stockes, eine handlich bequeme Quer-' krücke, ist aus dem einzigen Siück eines sehr seltenen grünlichen Halbedelsteins ; geformt, dessen beide Enden, auf Gold in kleinen Brillanten, die Jahreszahl, j resp, den verschlungenen 3!emenszug deö : Besitzers tragen. Daö Verbindungsstück ! zwischen Griff und Stock bildet ein von ! zwei Nclhen Alumnen eingefaßter Goldstreifen, auf dem, ganz aus kleinen Brilkanten zusammengesetzt, die Worte zu lesen sind: Louveuir de darnes. 25 Damen der vornehmsten Petersburger Familien waren nämlich die Geberinnen dieses Galastockes, der aber, t,otz des an ihm verwandten kostbaren Materials, durchaus nicht prunkvoll überladen aus0 . c j r steht nno lich vollkommen zum gebrauch eignet. Ebenfalls eine Dame, die Gräsin K., war auch die Spenderin und zugleich Verfertigerin des zweiten GefchenkeS d. h. des Inhalts einer Mappe, welche fünfzig gemalte Aquarelle von verschiedener Große enthält. Der langjährige Petersburger Aufenthalt des Generals bot der graflichen Malerin überreichen Stoff, diese prächtig hingeworfenen, Leben athmenden ErinnerungSblätter zu schaffen Skizzen der allerverschiedensten Art, auf denen, was die dabei verewigten Persönlichkeiten anbetrifft, die Portraitähnlichkeit eine geradezu sprechende ist. Jedes einzelne Blatt repräsentirt einen hohen künstlerischen Werth. Der frühere Tenorist L herie hatte sich im Jahre 1806 in Paris mit einem Fräulein Abazaer verheirathet, nach zwölfjähriger Ehe ward er seiner Frau herzlich müde, zumal er daiuals neue Beziehungen zu einer Amerikanerin, eine Miß Dumsdav, angeknüpft hatte. Zu jener Zeit war die Scheidung in Frankreich noch nicht wieder einaeführt. Mr. Lherie wußte sich fedoch zu helfen. Seine Kenntniß der Operette und die für einen Franzosen uilheimlichen geo graphischen Kenntnisse, welche er bei seinen Gastspielen in fremden Landen erworden, gaben ihm ein Auskunftsmittel an die Hand. Fern in Siebenbürgen eristirte, w?e er wußte, eine protestantifche See, deren Geistliche sich das Recht zuschreiben, die Ehebüudnisse ihrer Gläubigen, ohne Rücksicht aus das Staatsgeseh, zu schließen und zu lösen. Der Franzose und die Amerikanerin übersiedelten in aller Eile nach Kutoz Szvar, wo der Pastor keinen Anstand nahm, die Scheidung des Sängers von seiner ersten Frau auSzusprechen und ihn nach den Satzungen der Secte zum zweiten Male zu verheiraten. Wieder verstrichen Jahre ; endlich aber fand sich die echte, erste Frau Lherie veranlaßt, sich an die franzosischen Gerichte zu wenden, welche selbstverständlich diese OperettenEhe nicht anerkannt, sondern in allen Instanzen die rechtliche Ungiltigkeit dieser Verbindung ausgesprochen haken. Der Pariser Appellhof hat jedoch bei der dieser Tage erfolgten Bestätigung des Urtheils darauf Rücksicht genommen, daß Fräulein Dumsday bei Abschluß der Ehe ihrerseits in gutem Glauben gehandelt, und deshalb ihre beiden Kinder für legitime erklärt. Der fra nöfifche Champagner hat wieder HeimathLrecht beim preußifchen Hofe erhalten. Auf Befehl des Kaisers soll der eine Zeit lang von der kaiserlichen Tafel verbannt gewesene franzosische Champagner crnf der Tafel wieder erscheinen, allerdings nur bei besondeten Gelegenheiten. DaS Oberhofmarschallamt hat demgemäß an die bekannten französtfchen Champagner Firmen bereits größere Aufträge ertheilt. Bezüglich der Tischkarten wollen wir bei dieser Gelegenheit mittheilen, daß auch bei ihnen daS Frontmachen gegen Westen etwas von seiner Schärfe zu verlieren beginnt. Der Kaiser hält freilich .bei sich ;u HauS" streng darauf, daß auf deu Karten die Speisen in deutscher Sprache verzeichnet stehen, dagegen hat sich der Reichskanzler gegen die deutsche Speisekarte" erklärt, so daß bei ihm ach wie vor die Menüs" in der Sprache der: jenigen erscheint, mit denen er schon man: chesmal ein Wortchen deutsch geredet hat. Dem Beispiele des Kanzlers, welches er selbst gleichsam ossiciell beim letzten par: lamentarischen Dinee gegeben, sii.d auch die Parlamentarier gefolgt, und wo sich die Herren be! einem Diner vereinigteit. gleichviel welcher Parteirichtung sie an, gehören, bleibt die Sprache der Tisch karten wie die deS Gaumens die fretn zöstlche. 1 Kaiserliches Verbot bei Blutwurst. Kaiser Leo IV. von Byranz verbot, so schreibt man der Tgl. Rdsch.", die Bereitung, und den Genuß der Blutwurst. Er führte bei diesem Erlaß das ältere Verbot deS Blutessens im Alten und Neuen Testament an und klagte, daß die Menschen so tollkühn geworden wären, theils deS Gewinnes, theils der Leckerei wegen, Blut in eine eßbare Speise zu verwandeln. .Es ist Uns zu Ohren gekommen", fährt er dann fort, daß man Blut in Eingeweide, wie in Röcke einpackt, und so als ein Gericht dem Magen zuschickt. Dieses kann thu sere Kaiserliche Majestät nicht längerdul, den und zugeben, daß die Ehre Unseres Staates durch eine so frevelhafte Ersindung bloß auf Schlemmerei erpichter Menschen geschändet werde. Wer da her Blut zur Speise umschasst, er wag nun dergleichen verkaufen oder kaufen, dessen Güter sollen konsiszirt, er selbst hart gegeißelt, zum Zeichen der Ehrlong : keit bis auf die Haut geschoren und auf ewig auS dem Reiche verbannt werden. Auch sollen die Obrigkeiten, weil sie ihr ! Amt nicht wachsamer geführt Und eine solche Unthat haben geschehen lassen, mit nhn Vfund Golde büßen."

"-iB. fe O KeA M - .5 'jzr:, mm 5r.s SchmerMhettmittel. Gegen Neuralgie. ktn Jahr. Houston, TeraS, Juni, 1833. Ein JaZe lang litt ich an neuralgischkn Sckmerzen und rnuktk einen Stock kbraucten. (t. Zakobt Oel heilte mich. TboS. Man. Drei Monate. Da?to,O., 25. Zunk, Litt drei Monate an GesichlSneuralZlr; eine Flasche St. Jakobs Oel heUle mich. B. F. Sertner.' - In 20 Minuten. JrVingkon, MS 23. Mal, 1833. Ungefähr drel Jahre turück litt tzran Egkert Tenevck an Ao?f.adGkstchtneuraIzkez sie lin drei Tage; nachdem sie St. Zakods Oel ,er. Zucht hatte erschroandea die Schmerzen ln U Mmmen. Za5. T. Goodner, Vxotheker. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baftlrnofi. UL DhAWVdUonügk mmesiste -r-c- mi lYOäl . -TC fRAßl AzzöMM MARK -f - ro3 v ' ttH gegen alle Krankheiten der Brust, der Lungen nnd der Kehle. Nur kn Oriaknal-Vacketeu. vrelS 25 Tent. I ücf Daöete für 1 Dell. I allen Vrothe' kea zu haben, tlex kd nach Empfang des Betrages frei rersandt. ZRan adresstre i THE CHARLES A. VOGELER CO.. BAstiatn. Bf. D i große I. B. & W. Bahn. Kürzeste Linie nach dem Oft? und Weßen. Die einzige Linie mit soliden Züge nack Blos, mrngton und Peorta mit DnrchganzVagen uach den Missouri önver Paukten in einigen Stunden weniger als au'ere Bahnen. Sbeusa Durchgangs . Schlafvagea und Stnhldagen. Wagen über Danville nach Chicago in kürzern Zeit zu viedrigeren Preisen all andere Bahueu. Die kurz Liuie nach Sprivasield, Colnmoß, Ohio und allen Punkten im südlrchen und Ist lichev Ohio. Die küricfte nnd emtzige Hvtit mit Durchgangs. Sch!afvageu nach Nrbaua, Oh'0, Vellefontaine, Aeptou, Tifsin, nnd San dutku. Die outdonsirte Linie öftich mU Scbuellzeit und Ticket nach allen bedeutkudea östlichen StSkteu von $1 bil 1 1.C0 weniger als regulüre Vtattn. Zuge im Indiauadoll Vaönbof. kdg i u r. 91 & . M A j-n .m. . . . - - - or :iaiog. iirMuots V:uvs totm 7:30S?or. Z:A. achm 11:, dd ßsnDjli' 7 3ta 3:15 m, ti):ZU dd o Listen Z: Ka 10:40 Wa. 8: Svd nkuvft Fein?e Speise, nnd Schlafwagen. Tickets und nttvuft ertdeM Sen. Paff, Vgeut, Geo Bwler, 185 Süd Illinois Straße, nd jeder andere Agent der Linie. H. l. V , o n 1 0 n, Sen. Paff. gent. . ,ls, ff ßa. an WÄBÄSH UOV,Tf: ! gtttl 6U die Stadt Ni'.ch itqtnh einer Srtug hi zu dnlsffz? beabstchtZg?, geb' Dk zukSsk-aiiTicket-Ofsi. Vs. St, Mit? MszkiSLO Sudianapolis, lud ftage die Fahrpreise od näheren Vtvt theUunge. Besondere ÄutNerkiasFeit wirk SandsQäsfnn vaxt Vwigranr? nzeandt. Nundsahrt'TtöetS ach eSen Platz? Weste und Nordwsstea k Die dirskteüs Mute nach FOBT T7AYNK, TOIIK) DKtnum s all SZlltchtÄ ütluii vtsZwkzzs, SälsSSthlßsze, deÄäsftzn Anschluß und doUKänd'z i,?, heU aches die aeoZs Wabssh Wshs die. beliebt??, Paffsgier-Bsh w Ämrr;K 13. X. Wade, VtttrM.Paffagier- end Land.?gn 3MbmUI d. So. S i t h, versl Vcket.Asnagn. r.haZle. ..Paff.. und Tt Setzet r. 9vH ?- THE LADIES5 FAV0R1TE. NEVER OUT ir OIIDER. lt you örelre to puivh ifinjr mushttit. ..V AnvaMinf at -svi ,r 1,E )'' tstr tPt m.4 Ullii vm oiv'. j v. , 71 prioea. I f y ou cann t n rul t v r a zeu t, w tM s alrect to ntvart t aüare u you beiow na uwl MH01SfflGl!ADi!E KMWW. Chicago - 3 UNION SCUÄHtLUX1LL. ATtAsTAGA. TEX. jt tcmst gjjff jgj niAHcsct) c; r atnt fit SM9ttlt Sfft . fletr, 7? Oft BtWgt tief HfÄTKl u " jf VEEKLY PAYMEHTS 1 0,000 to b jfivea way whil 4YextUing. ni for infomttlon in lull. CLA11KE WATCn CZVB, 109 nd 104 StaH SU, Chicago X

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