Indiana Tribüne, Volume 12, Number 204, Indianapolis, Marion County, 12 April 1889 — Page 1

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ES ist natürlich, daß die Ameiikaiin die Vorschläge der deutschen Regierung m Bezug auf Samoa, wie sie an anderer Stelle mitzetheilt werden, als einen Nück. zug BiSmarck's ansehen. Und in gewis sem Sinne liegt hier auch ein Rückzug vor. Trotzdem Bismarck nicht verantwortlich gemacht sein will, für daS waS Tiusende von Meilen entfernt passut, in einem Laudc, wohin keine telegraphische Verbindung pftirt, so ist doch anzuneh men, daß er daS Verfahren der deutschen Beamten in Samoa gutgeheißen hätte, wenn die Amerikaner nicht Lärm geschlagen hätten. Mit Amerika aber darf der Kanzler keinen Konflikt herbeiführen, er darf die Interessen der Millionen im wohnenden Deutschen nicht unberücksich lassen, und so mußte er Wohl einen Rück zug antreten. Aber es gehörte unter den bestehenden Verhältnissen keine große Staatskunst von Seiten der amerikani schen Staatsmänner dazu, diesen Rückzug herbeizuführen und sie haben gerade keine Ursache, deshalb jubelnd auf die Pauke zu schlagen. Geradezu lächerlich aber ist eS, wenn die Republikaner Herrn Blaine a! lein das Verdienst zuschreiben, denn die Haltung der amerikanischen Regierung wurde schon von Bayard bestimmt. Zur Unterscheidung von dem Skla ven und dem Hörigen nennt man die heu tigen Arbeiter ..freie Arbeiter", und be zeichnet die Anstellung emeS solchen alL einen freien Vertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeiter. Schön ! Nun wollen wir aber auf Grund dieser Freiheitsidee folgenden Fall betrachten: Jn Covington, Ky. mußten kürzlich Arbeiter am Sonntag ein Stra ßenbahngeleise legen. Die Arbeit am Sonntag ist zwar verboten, aber die Ge seüschast wollte das Geleise gelegt haben, denn Zeit ist Geld." Schlugen die Arbeiter das Verlangen der Gesellschaft, am Sonntag zu arbeiten, ab, dann drohte ihnen Entlassung, bei teten sie, dann drohte ihnen Verhaftung und Straft. Sie rislirten Letzteres, sie arbeiteten, wurden verhaftet und der Mayor von Covington bestraste sie, die für einen Tagelohn von tzl.10 Cts. arbei teten um 515 per Mann, waS für Jeden mit den Kosten die Summe von 521.70 machte. Und nun frage man sich doch einmal ob eS möglich ist, zwischen der Gefahr der Entlastung und der Gefahr zwanzig Tage Arbeitslohn zu verlieren, einen freien" Vertrag abzuschließen. Kaiser Wilhelm hat eine neue Blamage zu verzeichnen. Auf seine persSn liche Veranlassung wurde die Berliner Volkszeitung- unterdrückt, angeblich we gen eimS AufsaZes über die Märzauf stände von 1313. in Wahrheit aber, weil sie sich herausgenommen hatte, gegen die Vergötterung Wilhelms I. Einspruch zu erheben. Die zuständige Reichscommis fion aber, die in der Mehrzahl auS den Borgenden der deutschen Staats-Obers gerichte zusammengesetzt ist, hat den Un terdrückungöerlaß wieder aufgehoben, weil die Volkszeitung- nicht unter das Ausnahmegesetz gegen die gemeinzesähr lichen Bestrebungen der Sozialdemokratie fällt. Kurz vorher hatt ein Landgericht entschieden, daß der erwähnte Artikel über den HeldengreiS keine MajestätSbe leidigung enthalte. Gleichermaßen hat der BundeSrath sich geweigert, daS Preß knebelungS-Gesetz zu billigen, daS B.S mark auf den Wunsch deS Kaisers auSar beiten ließ. Dem itzigen Herrscher sind somit un mittelbar nacheinander verschiedene Winke ertheilt worden, die selbst er nicht mißverstehen kann. Er muß jcht einsehen, daß die Willfahr-'gkeit der deutschen Regierun gen und Gerichte auch ihre Grenzen hat, und daß sich in Deutschland ein Regiment nach dem Muster deS russischen nicht mehr einführen läßt. Wenn er diese Ersah rung in den Wind schlägt und auf der Bahn der Reaction fortzuschreiten versucht. so wird selbst daS geschichtliche Ansehen der Hohenzollern'Dynastie ihn nicht vor der Unpopularitat retten können. Die Deutschen gehören jetzt unstreitig zu dm tollsten" Völkern der Erde, und eS ist keineswegs eine Uebertreibung, daß sie ihren Kaiser aufrichtig lieben. Sie sind aber doch zu aufgeklärt und gebildet, um dieses Gefühl aus die Dauer einem Herr scher zu bewahren, der die mühseligen Er rungenschasten von Jahrzehnten achtlos unter die Füße treten will. Der Haß, der aus der Liebe entspringt, rst bekannt Uch der gekützrltHste.

QrÄMHriHtes. Wt!traus!chtn. JürJndiana: Regen, kühler.

Rett KrankeovSrter. Chicago, 11. April. I dem Asyl für unheilbare Kranke starb gestern ein gewisser JameS Botton; derselbe war vollständig gelähmt gewesen und hatte außerdem auch ein Nierenleiden gehabt. Als seine Frau und Tochter ihn einige Tage vor semem Tode besuchten, fanden sie idn mlt zerschlagenem Gesichte, die Augen blutunterlaufen undWitzerbiffener Zunge ; wie er ihnen erzählt, hätten die Wärter ihn so zugerichtet, indem sie ihn mit der Faust schlugen, wahrscheinlich da mit er nicht schrie, wenn er Schmerzen hatte. Seine Angthökkgen theilten den Vorfall der .ÄomanS Prolective Afto ciotion mit, welche eine Untersuchung veranlaßte, die als Resultat ergab, daß die unglücklichen Kranken in der Anstalt auf daS grausamste mißhandelt werden. Die CoronerSlary gab deute in Ver dikt dahin ab, daß Botton an einem Herz eiden gestorben, daß er aber Mißhand ungin ausgesetzt gewesen sei, welche einen Tod beschleunigten, und solle die Sache daher von der G:and Jury unter ucht werden. Steaßendahnstreik. Minneapolt, 11. April. Die hiesige Steaßenbahn.Eompagnl hat eine aUaemtine Lohnreduktion angekündigt. In Folge dessen ist ein Theil der Treibee und Kondukteure bereits auSgeflanven. die anderen werden folgen. Dem PtSfi. dent der Compagnie wurde ein vchtevs geeicht vorgeschlagen, woraus er nvi derte, daß iö nichts zu ermitteln gebe. Die Cornvaanie m enlscklosim.dit Lobne hkrabzusktztn. und wem daS nicht paffe, der rönne geyen. Der Streik der CarpenterS in St. Louiö. St. Louis. 11. Avril. Der Au. stand der Zimmerleute dauert noch im mer fort mit wenig AuSiicht aus Beile auna desselben. Dtr sirkituePnkt um den eS flch handelt, ist die Anerkennung du Brüderschist der CnptnteiS von Selten der Arbeitgeber. Heute Bormit. tag blelten die Ausständizen. etwa 1.600 Mann stark, einen Umzug. Verklagt. Nev Vork.ll. Avril Russell Her rison, der Sohn deS Pküstderten wurde hier auf Beranlaffung de? früheren Gouverneurs Crokby von Mortana tu haftet und unter IöM) Bürgschaft g stellt. Dl Veranlassung dazu bildet ein Artikel, der vor nahezu zwei Jahren in dem Montana Live Steck Journal er schien und worin CroSby nach feiner An ficht schwer beleidigt wurde. DaS Blatt gehört einer Gesellschaft, deren Präsident Russell Harrtson ist. GelbeS Fieber. Washington. 11 Aplil. Der amerikanische Konsul in Rio de Janeiro berichtet, daß daselbst daS gelbe Fieber in höchst beunruhigendem Grade herrsche. Otr Sad? Der Herzog von Nassau kn Luxemburg. Lukemberg. II. April. Herzog Adolph von Nassau, nunmehriger Nkgent des GroßherzogtSumS Lumdurg. wurde heute hier enthusiastisch von der VtvSk k,rung empfangen. In einer Ansprache an die Dkputirtenkammlr sagte er, er hoffe sich rasch die Sympathie der Be vöikerung zu erllttben und sei bereit. seinen letzten BluSttropsen sür die Wohl fahrt deS Landes hinzugeben. Die lkaninchenplagt Sidneu, N. S. W., 11. April. Die Commission, welche zur Vküfu-'a d3 von dem französischen EH'Miker Pasteur voraeschlaaenen BersahrenS zur Bettil gung der in Australien zur Landplage aemordenm Kaninchen eingesttzt ist, ha berichtet, daß Kaninchen, welch milder Lymphe von an Hühner'Cbolera erkrank ten Thieren geimpft wurden oder dami lnsicirte Futter fraßen, starben, daß aber die Krankheit nicht von einem Kaninchen auf daS andere übertragen wurde. Ein Attentat. Paris, 11. Apr. AnderBSrsegeh das Gerücht, daß ein Anschlag auf daS Leben des Zaren ausgeführt wurde, eine Btftätigung war jedoch bis jetzt nicht zu erlangen. Bus an st, 11. April. Serüchtmis verlautet hier, daß am Sonntag der Ber such gemacht wurde, den Zuen umzu bringen, und daß derselbe durch die öiplosion einer Bombe yerwundet wurde.

Außerordentliche Anstrengungen werden in St. Petersburg gemacht, um die That lachen i unterdrücken. ; London, 12. April. Die Nachricht von dem Attentate auf den Zaren wurde von St. PtterSburg aus weder bestätigt, och widerlegt. - Die Berichte stimmen in sofern über ein, a!S daß Pladm einer Bombe im Gatschina Palast I stattzesunden hatte. Man schenkt hier dem Berichte Glauben.

Voulanger. Vkülltl.11. Weil. AlS be! der ;( '" gestern Abend von M. Somzee orran glkten Soiree Boulznger erschien, ent ernten sich die Beamten der sranzösischen Gesandschast sofort. Füest von Cdimau. der belgische Minister des Auswärtigen weigerte sich, sich vorstellen zu lasten, und entfernte sich ebenfalls. Auch die Übrigen Diplomaten hielten sich möglichst entfernt von ihm. 5 Die irische Frage. London. 11. April Der Prinz von Wale wünscht eine Besprechung mit Parnell. Er begzb sich zu diesem Zwecke vor einigen Tagen nach dem Unlerhause, aber Parnell wär 'nicht anwesend. Es soll letzt ein Diner atrangtrt werden, um daS Zusammentregkn Beider herdrizu führen. ES ist natürlich.' daß wenn der Thronerbe öffentlich den irischen Führer anerkenr.t. viele .Engländer, welche noch zögern, zu der .tzome U0 Partei über gehen werden. SchikfstNrin Angekommen In: OueenStown: .Gnmnic" non New Pork; .The Nevadavon New V nk nach Liverpool. London: Sicht: .City of Ehester-von New ork und Hermannvon Baltimore nach Bremen Southampton: Trave- von Nkw Z)srk nach Bremen. Portland. .Lydlan Monarch" vsn New York. Nem York: .Et Albang-vonBre men. Hamdu r: .Bohemta" von New Yoek. O iefiges. V-ttztt-Ssrtedl Mayor Denny war heute nicht arwe send im Polizeigericht. Er bat.e Equire Smock ersucht, ven Richterstuhl einzunehmen und Leute die S wissen wollen, fcihaupten. daß unser Bürgermeister sich nach Washingtsn begeben habe, um sich daselbst eine politische Zukunft zusichern Albert Scott und Wm. Kmdlky. welche angeklagt sind, Tabak gestohlen zu haben, werden morgen proiesstrt. und Joseph Hufford wurde wegen KleindiebstzhlS den Großseschvorenen Überwiesen. AuS John Eagle'S Grcceey wur den letzte Rächt $3 gestohlen. es- Die Okdinanz. welche verbietet daß schwere Fuhrwerke in den mit As phalt gepflasterten Straßen halten, ist heute in Kraft getreten. Som OmenS ist bei Squire Alforo der Tierquälerei angeklagt, weil er Kähen. welch, er in Kost genommen. nichts zu fressen gab. Eine Depesch, au? Ontario. Can kundig an. daß George W. Sex von Indianapolis bei einem Eisenbahnunfall schwer verunglückt sei. tT- ES ist Nachricht hier eingetroffen, daß Hermann Reisiger und Frl. N,llie Haines von hier, sich am Mittwoch im Geheimen im Hause eineS FeledenSkichterS in Shelbizvill trauen ließen. t3 Heute Mittag brach in dem haule Hause von harle Miller 229 Ost Waih ington Straße durch einen Gasolinosen Feuer aus. Kein Schaden. Fast um dieselbe Zeit fig in den Lake Erie PardS ein Wagen mit Körben Feuer. Schaden $25. . tT Ein Kesselschmied Namens Theo dor Rugenstein. No. 108Nedeattz Str. wohnhaft, verunglückte gestern während er einen Damvsktssel repzritte. indem. a'S er sich im Kessel bifand, eine Naturgas Explosion erfolgte. IZT Der Bursche Brovn. welche meh. rere junge Lmte beschwindelte und dann daS Weite fuchtk, ist noch nicht wieder aufgetaucht und die Betrogenen sind der Ansicht, daß er mit Hilfe eines DetiktiveS. der dazu angestellt war, ihn zu bewachen, entwischt ist. AlS gestern ein Bee Line Zug von Brigbtwood hier einfuhr, warf ein Schurke in der Rübe von Gilletl's Fabktk inen Stein durch ein Wagenfenster und eine Frau welche mit ihrem Säugling om Fenster faß, entging nur mit knapper Roth schweren Verletzungen.

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