Indiana Tribüne, Volume 12, Number 200, Indianapolis, Marion County, 8 April 1889 — Page 1

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Bank sutsch. A n 0 k a. s. Vp'll. Die kille Natks nalbank ist gtlch'ogm. Dlr ttIsin ist mit alle Gilde durchgekrannt. Vkrb?echerischNach lSsflgktit.' 2 08 AnatloS. 6. April. giLJ Ma,y C rroll. die Tockter tlnti vablia 1 Senden Fabrikanten von Philadelphia wurde hevtt da? Otht vitbrecherlschkr ZlachlSlsigkeit. Die Familie hat hie? den Winter zugebracht. Ma'y kam t?uti in eine Apotheke und rmUnple ein Opiat gegen neuralgische Schmerzen im (A'ftÄt. Der ApothtkergthiZst vkkspraH. sie sü' 55 zu kuriren und besteich ihr noch ihrer Ein villigung das Gckcht mt einer Flüllzzfeit. Dieselbe erzeugte einen so furcht baren Schmerz, daß die junge Dame saf oi t das Besub'l'in verlor. Vsn der Flüssigkeit kam itisa? in die Auen und nach einigen Stunden trat oÜnzlkche (fr blineung ein. und daö Geftcht var vyll Blasen. Die Aerzte Zagen eS sei VözZich, dok in einem oder in zwei Jahren da? Augenlicht zurückkehre, aber sicher !:i ii nicht. Tl? Äpothikttgehilse ist ttt stoben. Dynamit er verhaftet. Äkv Vor!. 7 Aplil. Hemy V. ZZ-gAkraZd, Jshn O'Sonnell, 'a'rick F Close und Thoms Reardon vu:den heute unter der Anklage veehaftet. am S. Februar den Versuch gemacht u haben, Stevenson'S Brauerei vermittelst einer Ty-iSA'tbLM in die Lust zu sprengen. Die Bombe hatte zur Zeit keine eit re Wnkunk; sie die. dc& sie ein Slü einer Mauer einriö. Die VeehafietkN sind Mitglieder de? ff; ku'.w Comite, einer KnigbtS of Labor Asiembly. Fidgerald rjat ein volles G'stanyniö ubaeleot und giebt an, daß die That im Comite be schloffen wurde. DieV'ihasteten seeden morgen dem Gerichte vorgeführt ve,den. KiSbi! Nothstand an JsthmuS. Panama, 7. Aptil. Seit Mnstel. lung der Aibeittn am Kanal sind viel leicht L0M Ardeittr fartztzogen, über 8LQÖ halten sich jedoch noch an der Kanalfteecke auf und die Noth untt? dtnZelben ist eine sehr groöe. Mehrere sind schon HungetS gistsrden, und mennnichl Sorge gekr,gen wird, sie fortzuschaffm. so wird ttt Zustand ein r.tstdltch,r.flttden. Aus dem deutschen Reich. Berlin. 7. Ap.il. Der Bunde?, rath bat leute in ein r Myalsidung die StrafesetL Novelle in Wfzderberuthung genommen und sie mit Sichtigen Modi' sicirutigen an die Commisfloa wü&otz miisen. L Zt re hatte vorhtr berichtet, dak sie bitr.ff? der Vorwze nicht ein'g sei und das auch keine Möglichkeit vorHanden sei, zu einer Einigung zu gelar gen. Die Vertteter von Sachsen und Baiern rrandten ein, dob die Abneigung gegen daS Gesch. selbst wenn die vorg? schlazenen Erweiterungen vom Reichstag anginommk würden, Unzufeiebenheit veranlassen und die Lssmtliche Ordnung gesührden vüede. Die Opposition bisset BundeSlMhsm tglieder. zusammen teil dm Voestellungen Herrn v. Bennigsen'S und anderer Nationalllbetaler scheinen den Kaiier vtranlsbt zu haden. Fü'ft BlkmZkck'S dringendtm tfuchen. daß die Botlage raodistjilt sükde, Ge;0e zu ge den. Die Artikel, tlche das Strafbare Vergeher, eine abfällige MnuigSäubt' rung über die Rkgierung. die Monarchie die Ehe. Sizmchumkrechte und die Kirche bezeichnen, veeden amendirt seeden. Die genaue Fassung der reuen tyiUüUAi kel mied erst, xotnn die Commission eist nitiv darüber beeichte Hot. pulizirt nu den. BiZmaeck deutete in einerUiterridug mit den Hnren v. M quel und v. Ben nigien an, dok der FatDuef in der Form, in der er dem Reichttag vorgltegt veedtn dürfte, soziale Themata mit Familie R?ligion und Sizenthum. zu diskutiten gestatten vükdr, so?,ie eine theoret.ischr Beiprechunz politischer Fragen, dak aber die Artikel, welche es zu eirem strasba'en Vergehen M2chen, zum Hab ober Ver. achtang gegtn die Regierung oufzreizen und Leante zu beleidizen, beibehalten werden sollen. Ebenso werden die Va ragraphen, wonach solcher Vergehen übeiführte Bluter unterdeückt und deS halb vkrurjheiltt Ridakkeure ausgewiesen werden können, beibehalten weiden. Der N ichktaz wird die Vorlage erst nach Ostern in BcrathunA nehmen. Dsr AuS weisung?varazraph ft.idit besonders starke Opposition. Hr. v. Maybach, der Minister der ögentlkchtn Arbeiten, ist

zueLSzttreten, fein Nachfolger wird wahr fchelnlich der Mlnisttrialdirektor von Theelen werden. Hrn. von MaybachS Resignat'on ist die Folge von Differenzkn mit feinen College über mangelhast Bestimmungen bttr.fft der AuSgaben für össertliche Arbeiten. I der Budgetde batte km Herrenbause hat Dr. von Sie phan, der StZatSsekketäk deß Reichs Postamtes, die von Hrn. von Maybach als Minister gemachten Ausgaben scharf

kritlffkt? ledterer suchte darauf um eine Audienz bei dem KMe nach, klagte aber spStir, der Hilfe? habe wenig Sympa thie für ihn gezeigt. Die Debatte im Hereenhause war ÜberHaupt bemkrkenSwerlh wegen der unge vöhnlichen Kritik, der das Verhalten dr Abgeordnetenhauses betreffs seiner unge regelten SeschüftSnutboden und der lang famen Erledigung des Budgets unkerzv gkn wurde. DaS Adzeokdn,tmhaul er müchligte darauf feinen Präsident He von Keller gegen die dem Haufe dadurch zugefügte Beleidigung zu protesiiren. Der Kaiser empfing gtfttkn Hrn. vsn Boetttcher und fragte ihn ach der Ber anlossng der Stnitigkelttn zwischen bei den Hüusern. Im Reichstag folgte auf die Verlesung dlS Pnagra vhen 7 der Arbeit r AlterverstcherungS Aotlage, wklche bestiairt, dak nach Be ginn deS 70. LebenkthreS ein Jabrgeld bezahlt verden soll, eine lebhaste Debatte. Von mehreren Seiten wurde vorgeschla gen 65 Zahlt al? die AltttSgttnze seitzu setzen, die Sozialdemokeatea verlangten, bah 70 Jahre sie, bilden sollten, indem sie geltend machten, daß nach st.tckischen LuSveisen nur wenige Arbeiter daS 70 Lebenklabr erreichten ; auch wünschten sie, daß invaliden Arbeitern, welche nickt mehr. a!S die Hälfte deS normalen Ar deitSlohneS zu verdienen l Stande wären, ein ÄersicherungSbetrag bezahlt werden folle. Der Sekretär deS Innern, von Böt ticher, bestand auf die Original Vorlag, versprach aber, dck. wenn Erfahrung etre Herunteeseßung der Altersgrenze und Er wiitiiung deS Wirkungskreises deS Ge fetzkS. wie betreffz AkbettSunsähigkeit etc.; nöthig erscheinen lassen würde, solche Aenderungen zugestanden werden sollen. VotlSustz. sagte er, erfordere die finan zielle Berechnung, auf der die Vorlage basikk. daß man bei der Okiginalsassung deS Paragraphen befteben bleib. Der Reichstag lehnte daroufhin die Amende mert ab. !:':-"":' Der Paragraph, worin daS Verbältnib der von Arbeitgebern und Angestellten an den Staat zu zahlenden Btitläze zu Aerficherunaefond fstgefdt wird, v.ran laite einen Prrttst seitens der Freisinns gen, welche der Ansicht sind, dafe die Mal rege! den Gkundpeinciplen der National ökonsmie widerspreche; daS Centrum schloß sich den Freisinnigen dabei an. ober der Paragraph wurde schließlich mit einem Amendement deS Fkeih rrn von Franken stein, dak Arbeitgeber und Arbeiter einen lochen WachiNbktrag zahlen sollen, an genommen. DleReorganiflrung der Marine. Der Kaiser wird am Dienstag nach WilhelsShasen reisen, um die Kreuzercorvette .Al.x indrtni. bevor dieselbe nach Samoa abgett. zu inspiziren. Der Er lab del Kaisers an den Commandkrenden Admiral Freiherr von der Goltz, worin er dem Aertraukn Ausdruck gibt, dah dle Katastrophe in den Gewässern von Sa moa di, gediihliche En'w'ckluna der Ma rln nicht verzögern werde, gibt nickt ganz feine Virkltchm Zieen wieder. Er hält die Admiralt'ütin emstzer Thätigkeit, um ihn genaue Berichte zu liefere, welche alle Details betreffs der Äonsteuktion und del Zustandes fkdeS K'iegSfch'ffeS enthalten. Seitdem d,S keltische Parlament die Vor tage zum Reubau von 70 ttriegSsch gcn angenommen bat, eonzentrirt sich alleS Interesse deS Kaisers ausschließlich auf Marine Aagelegenheitenn. Ja ossiziellen Kreisen erwartet man. d)k der kürzlich ausgestellte Plan zur R orgaaisalton der Marine modiflckrt und erweitert werden wird. Der Kaiser gibt feine Eat schkusss. Deutschland zu einer Seemacht ersten RZngeS zu machen, offen AuSd-uck. Z einer Unterhaltung mit den britischen Bstschaster Sir Edward Malet äußerte er. von Allem, w.S ihn während feines bevorstehenden Besuche in England ge zeigt werden köane, wütte ihn Nicht so interessirtn, als das versprochene See manöver bei Splchmd. Betreffs der Samoa. Frage ist man hier in o'ficiellen Kreisen in Zweifel, ob sie ii aller Freundschaft vled geregelt werden kö men. falls nicht die amerikanischen Eommissäre ermächtigt werden, einer gewissen Form einer EUschädigung für die Angriffe der Einge horenen auf die deutschen Marinetrvppen zuzustimmen. Ein nominelles Zuge' ftändniß dahin würde eS ermöglichen, daß die drei Mächte sich über ihre (Stellung

nähme zuder Regelung der Samoa.Frage einigen, und den Eingeborenen eine Wie dervergeltung feiten Deutschlands er spart bleibe. ' Deutsch'Ostasrtka. DaS .Norddeutsche Wochenblatt de. haupkit, die Nigvrung habe Nachrichten auS Sansibar, daß der Ausstand der Eingeborenen sich rasch weher verbreite utd starke militärische Kräfte u keiner Unter.

dkückung nöthig sein würben. Das Blqtt bezweifelt, dak Hauptmaan W'ßmann Se folg haben werde. Die .Rordd. Alla. Zeitang- lagt betrat der Nachricht, daß Havptmann WidmanndttbrutscheFlagge an der Käste aufgezogen Haie, verfett habe die Flagge der deutsch'vstafrikani schen Gesellschaft hlnuhterholen und die deutsche Handels Jlqgge, gemäß von Berlin erhaltenen Jnstruetkonen, aufziehen lassen. , Die belgische Regierung wird ein Cir cular zur Einberufung einer tntrrratio nalen Cönferenz betreffs deS Sklaven Handels, welche i Bküffel statchnden soll, versenden. Die ArbeitrAustSnde nehmen grsße Dimensionen an : 3000 Maurer streiken dier tmrökblichen Stadt bezitk; Schneidtrgesellen in Ham. bürg und 800 Anstreicher in Köln. Verschiedenes. Der Herzog von Nassau wird am Dienstag von Frankfart c M. abreisen und an Donnerstag vor der lrr'wburai fben Deputirlenkömme? den Eid aus die Veefugang al Regent dtS Groöherzoa thums Lrx mburg Zklsttn. DaS hteftge Landgericht bat die über die .Va!kS,eitng" vkrbäagte Strafe er lassen und die Verfolgung des BlstttSZsi eingestellt werde. kSl in Amerika. Berlin. 7. April. In Folge deß AustindS der Schrejnerin vielen Stöd ten Deutschlands haben die Schreiner meiste? in RSenderg beschlossen, einen all gemeinen Ausschluß anzuorönen. bis die Gesellen die Bedingungen der Meister annehmen. Dieser uneewattete Schilt wird wahrscheinlich in anderen Städten nachgeahmt werden. Gnädig Strafe. Paris, 7. April. LaZ?o?kektlonS. gericht Hot heute drn Senator Ncqurt und die Abg.Laguerre. Laisant. Turquet und Paul Deroulede. die Führer tu Pateioten'Ltaa. sowie zwei andere Mit gl'eder der Organisation von der An klage, einer geheimen Gesellschaft anzuge hören, srtizelvrochen, aber ihnen eine Strafe von je HO Frei, auferlegt, weil sie einer nicht gesedllch autortsimn Ge fellschast angebölten. Die außerhalb des GerichlSzebäubeS zahlreich verfom melte Menge antwortete auf die Verkün digung deß UtthellS mit Rufen, wie .ES lebe die Liga", .SS lebe Boulanger,.ES lebe DttvOltbe. VSissSvt)riÄre Angekommen tn : QueenStown: .Lord Slive von Philadelphia. Nev Pork: .La CaScogne von Havr,; .Lake Huron von Lwktpool, vtaBoston; .El'ter Cily.-von Bristol. Qsm QnSlandk. Der Raupenhelm, ein st Hl Stoh der Bajuvaren. ist bekanntlich in die hiltorische Rumpelkammer geman dert. Jetzt werden in den Regimentskammern die stolzen Raupen aufgewickelt und zerschnitten, um bei der Auswattirung der Röcke benützt zu werden. Die Hauptbetheiliaten, nämlich die Soldaten, sind mit der Neuerung ganz zufrieden; denn der Naupenbelm war gar nicht be, liebt, sintemal ber Regen die Raupe sich voll Wasser fog und erne ganz unerträgliche GewichtSoermehrung deS HelmeS herbeiführte. Einige .Patrioten" aber empsinden die Neuerung schwer; sie seben in der Raupe wie etwa in der bäurischen Briefmarke ein besonderes Symbol der staatlichen Seldstständigkeit. Ihnen hat der biedere GebirgS?auer aus der Seele gesprochen, der. alö er kürzlich seinen al Soldaten dienenden Sohn in Mün, chen besuchte und in der ungewohnten Pickelhaube erblickte, verblüfft ausrief: .JessaS, do schaut'S her, der Sepp ist ; gor Preuh roornl Uevngens yak vas t Scheiden des RaupenhelmS auch bei den Iemgen, die weder für feine .klassische" Zsrm fchwälmten, noch von seiner Bor I tresflichkeit überzeugt waren, eine gewisse Wehmuth erzeugt. Und in dieser Stim ' mung verdankt denn auch in München ;die neueste Raupenhelmindustrie einen ' tttrtnWAnt Ysk? M,',rsr,",?l und - - MMMJMMig . y" - " j : Cigarrenspitzen, sowie sonstige in den ; Bereich des HausirgewerbeS fallende, Dinge erscheinen mit dem Raupen beim geschmückt und finden reichlichen: Absatz. Der Untergang der Welt z ist nun definitiv in dem Jabre 1897 zu j msarten, so wenigstens behauptet -der englisch Astrolog Herr John Hampden. j Osi Ächt 5ci Ar hMn BerMW)

dreseZ CreignisseS läßt es der GekeHM beruhen ; er klärt uns auch über die Ee stalt der bald .verflossenen" Erde auf dahin nämlich, daß diese keineswegs rund, sondern flach sei, und sich gegen, wältig in einer Lage befände, die positiv auf ihren gänzlichen Untergang, sei un, ser Planet nun eine Fläche oder eine Kugel, für daS Iah? 1897 hinweilt. Dieses wichtige Ereigniß ist bereits genau für obiges Datum, von einem anderen Engländer, -Mr. Wärter, prophezeit worden; doch Herr Hampden verzichtet ohnedies auf jeden Anspruch auf daS Erstrecht dieser Weissaaung. .Ihr Da tum ist, fo fügt er hinzu, keines roegS mein Eigenthum oder das des Herrn Barter; denn die ersten Astronomen und Chronologen stimmen in der Aussage überein, daß der Solar und andere himmlische Erscheinungen um diese Zeit sicherlich ihren Brennpunkt erreichen." Das sind beunruhigende Nachrichten. Doch glücklicherweise haben wir noch volle sieben Jahre vor unS, um unsere weltlichen Geschäfte zu ordnen, und braucheu unsre Kohlen noch nicht in den Sack einzupacken, te jener Hute Engländer, Dr. Camming, in AuSjicht auf einen drohenden SäkulumSabschlutz eS zu thun für feine Pflicht hielt wir können immer noch die Pause bi 1397 zum Einpacken benutzen. D ie Frage derpolitifch und socialen Gleichberechtigung der Frau beschäftigt in Skandinavien nicht nur vie Dichter, sondern auch die VolkSvertretungen. In Schweden hat man de Frauen schon seit längerer Zeit das active kommunal Wahlrecht eingeräumt ; neuer dings ist ihnen auch die Wählbarkeit, wenn auch nicht auf allen, doch auf den wichtigsten Gebieten der Stadtverroal tung gestanden worden. Weide Kam mern des schwedischen FieichStagS haben dieser Tage, nach heftigen Debatten, in denen namentlich EkakSrath WennerS brrg auf'S lebhafteste für die Rechte deS eidlichen Geschlechts eintrat, und zwar argen den Antrag deS Ausschusses. daS Gesetz angenommen, wonach die Wahl von Frauen für alle Aemter der Schule und Armeu-Äerwaltung als zulässig er klart wird. Die Bewegung, für welche in weiten Kreisen gearbeiket wird, sieht mit diesem Erfolge ihre Ziele noch sei neswegS erreicht an: sie will für die freie Thätigkeit .deS WeibeS noch größeren Raum schaffen und setzt mit erhöhtemEifer alle Hebel an, um zunächst die volle vo litische Gleichberechtigung der Geschlecht ter zu erkämpfen. KönigMenelik vonSchoa, welcher mit dem NeguS in Feindschaft sich befindet, hat folgenden Ausruf cn sein Voik gerichtet: O Volkvon Schoa, höre! Bis heute habe ich alles Mögliche gethan, um die Ruhe meines Lande zn stchern, und ich habe meinem Volke Zahlreiche Opfer gebracht. Aber alles ist unnützig gewesen. Alle, welche eine jiZanze schwingen können, und die auch nur ein einziges Mal gegen die Galla ausgezogen sind, lögen sich am Tage deS Festes unseres Herrn sammeln. Heute gilt es nicht, daö Vieh bet- Galla zu rauben, fondern zu vertheidigen, waS ihr besitzt, euere Frauen, euere Kinder, uere Greife. Besser also ist eS, an der Grenze sterben, als alles zu verlieren. Ich selbst, ich habe weder Brüder noch Söhne. Mein Land ist mein Sohn, mein Bruder; ich will euch ein Beispiel geben, indem ich an mein Volk, noch ein Opfer zu bringen,' indem es den Solbaren Vorräthe für einen Monat gibt, und die Kranken aufnimmt. Daß Niemand, welcher ausziehen kann, zu Haufe bleibe; wenn aber Einer zurückbleibt, so werde er ein Weib genannt, seine Gattin übernehme den Besitz aller seiner Güter und werde daS Haupt deS Hauses ; er aber werde als Weib verach, ter." V or dem Schwurgertcht deS Departements Lot und Garonne ist vor einigen Tagen eine sehr dramatische Affaire verhandelt worden. Im Jahre 1L82 hatte sich ein junger Bursche vov 14 Jahren, der Sohn eineö reichen l'und wirths von Villereal, Element Mesplier, in eine Näherin von 19 Jahren. Eugenir Arnand, verliebt. Als Herr Mcöplie! die intimen Beziehungen feines SohneS mit Eugenie erfahren, schickte er densel ben auf drei Jahre nach Bordeaux. Cle, ment wurde von seinem Vater darüber unterrichtet, daß daö junge Madchen seiner Liebe unwürdig wäre, da sie seit sei, ner Abreise mit a.-rderen Männern Verr HSltnisse augeknüpfr hätte; als er nach Villereal zurückkehrte, war er vollständig von seiner Liebe geheilt. Eugenie Ar naud aber, die einsah, daß ihre HeirathS, träume niemals verwirklicht werden wür den, suchte sich zu rächen und aab Cle,

meut ein Rendezvous in einem hinter dem Kirchhofe von Villereal gelegenen Gehölz, wohin Element, der rnchtö Bo: seS ahnte, sich auch begab. Mitten unter den rührendsten Zärtlichkeiten zog die zunge Arbeiterin eine Vitriol'Flasche auS ihrer Tasche und goß di Flüssigkeit über daS Gesicht und die Brust des Unglück, lichen, der in Folge dessen daS linke Auge verlor, außerdem wurden sein Ge sicht und seine Brust mit schrecklichen Wuuden bedeckt. Als in der Gericht' Verhandlung, zu der die Angeklagte er schiene war, der Arzt die Binden, wel, che die Wunden ihres Opfers bedeckten, abnahm, erhob sich in dem GerichtSsaale ein Schrei des Entsetzens und einer der Geschworenen wurde ohnmächtig. Zum allgemeinen Staunen der Zuhörer wurde ttoZdem die MklMereMl

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