Indiana Tribüne, Volume 12, Number 197, Indianapolis, Marion County, 5 April 1889 — Page 2

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lndisna Tribüne. ; Erfchewt : : , AS Ali B Ä A d S 385 tS s. fSit tasitj IttSäni fottt durch de T'ägertZ w entl ttt feit EontasrnbÄe- f Cent! Fft Woch. ttlaminn 1b tftntl fibtr ÖintSptißonat, Pr PA ,LgeZchitt in aKSDeialfcma 5 i Jahr. CffFr 10 B. URrdlsWdA?. JndwnspoliS. Ind.. 5. April 1839. CU Tsudstummenvermehrung (!) ' ;-:,:iJ'i!:'i:iv:''' ' . Kürzlich setzte ein .gelehrter" Grans in Neuengland -inen Artikel in die Welt, der bttrSchttiche Sensation machte, und den ir euch an vorliegender Stelle zur Unterhaltung der Leser zum Besten . geben. " Es wurde darin mit Aufgebot . zahlenmäßiger Belege darzuthun ver- -sucht, daß mit der Zeit wahrscheinlich eine ganze Rasse von Taubstummen vor : Handen sein erde, und überhaupt die , Menschheit in ihren Smnesfähigkeiten und iHrer äußeren Erscheinung immer' mehr, herunterkomme. A!5 Haupturfache für Ersteres wurden die He ira-; t hen zwischen Taubstummen bezeichnet, ,' und behauptet, daß hierdurch bereitZ ein großer Nschuzuchs von erblichen Taubsummen entstanden fei, der sich noch im- j mer r?eite? vermehre. Daher forderte - der Verfasser des Artikels Gesetze gegen : die Verheirathung unter Taubstummen ; i ja er schimpfte sogar auf die wohlthätige ; c nn . ' orreyrungen, roetcye m ver ceuzeu im Interesse dieser Unglücklichen getroffen worden sind. Diese AuSsührungen nun, die wohl nur von Wenigen ganz erst genommen worden sind, haben den Präsidenten der Taubstummeu-Asfociation" des Staa tts Nerv Dork zu einer Widerlegung veranlaßt, die interessant genug ist, um ebenfalls Erwähnung zu verdienen. Es wird darin constatirt, daß n u r dreiviertel Pro cent sämmtlicher Taubstummen Kinder von Taubstummen seien. Dann heißt es weiter: Es hat durchaus keine merkliche Zunahme der Taubstummen im Verhältniß zu der $al)l anderer an unvollkommener SinnknjZhlgkeit Leidenden, z. V. der Blinden, stattgefunden (trotzdem die verbesse?ten Hilfsmittel der Wissenschaft gerade der Blindheit nicht unerheblich Einhalt gethan haben). Was die Ursachen de trifft, welche die Taubstummen erzeugen, so kemmen, nächst den zufälligen Urfachen und Krankheiten, welche die Hauptrolle spielen, nicht die Heirathen unter Taubstummen an sich, fondern die verwandten heirathen unter solchen in Betracht. Im Allgemeinen scheint die erbliche Taubstummheit a b g eno m, m e n zu haben, und nur die Fälle infolge von Taubstummen'Heirathen innerhalb gcwisier Grade von Blutsverandtschaft haben etwas zugenommen. Unter den Krankheiten, welche den Vertust des Gehörs und der Sprache herbeiführen können, sind Scharlachsieöer, Gehirnfieber, Masern, Typhus und Hirnhaut- und Rückenmark-Entzündung hervorzuheben. Auch durch Sturz und ndere äußere Unfälle kann das Gehör und die Sprache, sowie der Gesichtssinn verloren gehen. Soweil angesichts dieser Umstände von gesetzlichem Einschreiten die Rede sein kann, hatte sich dasselbe nur auf die Verhinderung der Heirathen unter VlutSverwandten zu beziehen, so wie sie in alten Kirchenzesehen vorgesehen war und noch vielfach in Kraft ist. Alle übrigen Ursachen der Taubstummheit, welche so verhängnißvsll in dieser Hmstcht wirken können, treten noch ebenso allgemein auf und sind ebenso bösartig, - wie frü her, ehe die Heilkunst Namen für die Halste derselben gefunden hatte. Für die Menschheit ist es vor Allem Pflicht, Hilfe für die Taubstummen zu bieten, statt mit müßigen Discufsionen die Zeit zu verschwenden und die Bekämpfung von Ursachen zu versuchen, welche stetS roeiterbestchen werden. Die Erziehung der Taubstummen ist eine Wiffenschast für sich selbst geworden und ist noch grohe Vervollksmmung fähig. Wenn die Stimmorgane an sich nicht gelähmt sind, so ist für daS stumme Kind noch immer Kind noch immer Hoffnung vorhanden. Man darf sich auch der Erwartung hin, geben, daß es gelingen erde, mit Hilfe der Elektricität, welche ja auf vielen anderen Gebieten so Wunderbares leistet, die empfindlichen Gehörnerven zu erreichen und dienstbar zu machen." Unsere Dime"Musttn. Bei den alten Griechen und Römern war daS Mujeum" ein den Musen geweibter Temvel: den jetziaen Bewohnern Europas ist es ein den Wissenschaften und Künsten aewidmete? Ort. in welchem Sammlungen seltener und interessanter Gegenstande aus dem Qetne der biU d enden Künste oder der Naturgeschichte, aus antlauartscke Kuntttckade oder hlftoriscke steliauien aufbewahrt werden. An folcken wirklichen Museen sind unsere meisten Städte noch sehr arm, an sogenannten Museen" sind sie aber desto reicher, und da der Schaulust der , Leute für einen lumpigen Dime" in die- ' ken so MancüeS aeboten wird, frnd die selben, trotzdem sich nicht selten die eine oder andere der an allen Ecken und Enden angepriesenen Sehenswürdigkeiten als euel Humoug" erweist, stets gut vesucht und bilden eine starkfließende Geldquelle für die Unternehmer. Nun bieten ja die befieren dieser Mu seen im Verhältniß zu dem geringen Eintrittsgeld zn dem übrigens noch oit .Ertrabesteuerunaen" innerhalb des LocalS kommen für die Mebnabl der Besucher genug; eS fragt sich nur, ob dkese Anstalten ntcht den Kunstzeschma!i mehr verderben, als anregen, ob sie nicht einen mehr entsittlichenden, als die Moral fördernden Einfluß haben, und ob . der Besuch derselben wirklich bildend und lehrreich aus den Besucher wirkt. DaS Eine scheint sicher zu sein, daß der Besuch eines Dime"-MuseuM nicht leicht einen nachhaltigen freudigen und erhebenden Eindruck auf ein geistig und korperlich gesundes Menschenkind hinterläßt: eö ist in ihm entweder durch den Zlnbttck menlölicher Gebrechen Ekel, ober

ZliiiitftZjmirSJm II

durch haai sträubende SchausteUUngen Grauen wachgerufen worden, und die Späße des Kasperletheaters haben diese unangenehm berührenden Bilder ebenso wenig zu verwischen vermocht, wie die Minstrcispäße der Korkkünstler, oder das Gestampfe der kurzrockigen Tänzerinnen, oder wohl gar das Gekrächze der phantastisch costümlrten Sängerinnen. Wie verhält es sich aber mit den auZgestellten Natur- uns Kunstseltenheitcn ? Die Naturmerkwürdigkeiten recrutiren sich aus Zwergen, Riefen, lebenden meilschllchen Fcttklumpen, lebendigen Skeletten, kurzum, aus menschlichen, mit allerlei schweren Gebrechen behafteten Wesen, deren Anblick einerseits Ekel und andererseits Mitleid hervorruft. Vertreter fremder Völkerfamilien, wie Eskimos, Kaffern u. A., wird man nicht häusig dort erblicken; alles Unnatürliche, wie die Verbindung jener hysterischen Lehrerin mit dem verbummelten Jndiaer ChaSka, wird aber dem Publikum als großes Ereigniß aufgetischt. Es läßt sich nicht leugnen, daß sich UN ter den ausgestellten Dingen auch manches WerthvoUe befindet, das der großen Masie gar nicht oder nur schwer zugänglich wäre, wenn es sie nicht auf diesem Wcqe erreichte; dahin gehören z. B. in tere?fante Thier- und Sternsammlungen, ausgestopfte Vögel. Wachsfiguren-Gruppen u. s. w Jeser erfahrene Museumsmann weig aber, daß er mit solchen At tractionen alle! n nicht weit kommen würde und bald die Bude zumachen könnte. DaS hat sich schon wiederholt gezeigt. Daher müssen die Attractionen niedrigerer Classe und in der Herbeiziehung solcher bekundet sich ein unerfchspfllcher Ersindungszeist Haupt sächlich das Museum aus der Höhe erhalten und ihm die Gunst der Mehrheit im verwegensten Sinne des Wortes sichern. Heilung eltttS LPiumsklavttt. Haben Sie gehört, daß Jemand wirk, lich von dem Öpiumlaster wieder geheilt worden ist?" Tiefe Frage wurde kürzlich an einen eingefleischten Opiumraucher in New York gestellt. t ,Jch kenne nur einen einzigen solchen Fall," war die Antwort, ,und diese Kur war eine sebr unfreiwillige, denn sie führte durch's Zuchthaus ! Der Mann war ungefähr 35 Jahre alt und hatte schon feit 15 Jahren dem Opium gefrohnt. Er gab sich dieser dämonischen Neigung in solchem Grade hin, daß sein Geschäft darüber zu Grunde ging, und er gänzlich verarmte. Dann "suchte er, auf alle Weife Geld zu bekommen, um .ein Schälchkn" zu kaufen. Wenn er es ermöglichen konnte, verbrauchte er taglich acht Schalchen Opium, d. h. für K2, und ich traf ihn oft in einer bekannten chinesisch? Opiumhöhle, wo er sich, wenn ihm das Geld ausgegangen war, erbot, für andere Naucher Drenste zu leisten, um ebenfalls Antheil am Genuß zu erhalten. Eines Tages übermannte ihn die Verzweiflung, denn er hatte seit 7 Stunden nicht mehr geraucht, und er ging endlich hin und suchte, die Geld fchublade in einem Groccrieladen auszuleeren. Er wurde entdeckt und verhaftet. Nun sandte er in die besagte Opiumkncipe 'Aachricht von seinem Mißgefchick und bat. es möchte ihm doch Jemand um Gotteswillen etwas Opium schicken. Ich kaufte einige trockene Opiumpillen und ließ sie ihm mit vieler Mühe zustecken. Am nächsten Tage besuchte ich ihn, und ich habe nie einen elenderen Menschen gesehen. Er litt höllische Qualen, schreckliche Magen trömpfe und Schmerzen zwischen den Schultern, als ob ihm Jemand Nägel tief in das Fleisch treibe, sowie die arg sten Schmerzen in den Gelenken, als ob die Gliedmaßen verfaulten und bald abfallen würden. Das kam nur daher, daß er so lange ohne Opium geblieben war, denn mit meinen Pillen war er sehr schnell fettig geworden, und die neuen, die ich brachte, ergriff er, wie ein Verhanaernde? eins Brotkruste. Nachdem er sie im Munde aufgelöst und dann mit einem Schluck Wasser hinunterge spült hatte, legte er sich nieder und war so glücklich, wie ein gesunder Säugling. So versorgte ich ihn mit Opium, bis er processirt und zu Zuchthaus verurtheilt wurde. Auch als er auf dem Wege nach Sing Sing wzr, konnte ich ihm noch einige Pillen zustecken. Dann aber hörte ich nichts mehr von ihm. Mehrere Jahre darnach, als ich meinen Leidensgenossen beinahe vergessen hatte, klopfte mir plötzlich aus der Strafte ein stämmiger Mann, mit rostgen Wangen, auf die Schultern und schüttelte meine ötechte. Ich war auf's Höchste überrascht, als er mir seinen öcamen nannte, denn es war Niemand anders, als der Opiumsklave von dazumal! Er war geheilt, aber er hatte ent setzliche Oualen vorher erduldet. Man latte ihn schon in der ersten Nacht in daS ZuchtbauSHospital bringen lassen, und der Arzt, der stch lebhast rur rhn tnteres sirte, vertrieb ihm zuerst die Opiumsucht durch regelmäßige MorphtNkmspntzun gen unter der Haut, und dann kurirte er auch daS jetzt entstandene Morxhinlaster. Mem izreund ist nun recht froh, daß er im Zuchthaus gesessen hat, denn er ist überzeugt, daß er andernfalls längst unter dem Boden wäre, aber ich bin verloren. Umsonst versucht mein geheilter Freund, mich von dem Laster v . . rr r m im noch avzummgen. irs ijt zu jpar. and und HauswirthschaftlicheS UeberGurkenba u. Der Acker, welcher zur Gurkencultur bestimmt ist, wird schon im Herbst mit flüssigem Dünger überfahren und gestürzt, nächstes Frühjahr wird das Feld nochmals mit gutem thierischem Dünger gedüngt, welcher bald ttef untergepflügt wird. Hierauf werden, nachdem der Äcker klar gemacht worden ist. ieetwa 20 Zoll voneinander eytfernt, flache Furchen mittels Hacken gezogen, und die dazwischen entstehenden Dämme abgeeggt, so daß sie nur eine Höhe von 4 bis ö Zoll behalten Auf diese Dämme werden in der zweiten Hälfte des Mai die Gurken in gleichmäs ßiger Entfernung von LSZoll gepflanzt. Die zu verwendenden Pflanzen dürfen nur dte Keimlappen entwickelt haben und müssen kurz und kräftig sein. Letzteres wird dadurch erzielt, daß man die Gurkenkerne in flache Holzkästchen, in alte, feuchte Lobe lest, und dw'e Kästen an

einem warmen" Ort, fei' es ein Mistbeet oder Stuben ofen, bringt, bis sie keimen. Sobald die Samenlappen hervorkammen, werden die Kasten kalt gestellt, wodurch die Pflanzen kur, und strunkig bleiben. Pflanzen, welche zu lang gcs worden sind, werden fofort weggeworfen, und aufs Neue Kerne gelegt ; dasselbe geschieht auch, wenn die WitterungSverhältnisse ein Auspflanzen nicht zulassen, und dadurch die Pflanzen zu alt werden; letztere dürfen nicht älter als 4 bis G a$t fein. Die Kästen mit den geeig eten Pflanzen werden nun auf's Feld gefahren, vorsichtig auSgehoben und in vorher angegebener Entfernung gepflanzt und dann angegossen.- Ungefähr 7 bis 12 Fuß von einander entfernt wird eine Neide Noth-, Welsch- oder Weißkraut gepflanzt, welches die Gurken in Beete abtheilt, wodurch daS Ablesender Früchte erleichtert wird. Zeigt sich zwischen den Gurkenreihen Unkraut, so wird eS vermittelst Jätemaschine entfernt, noch stehengebiiebenes durch Hand und Hacke vemichtet. Solange die Pflanzen noch klein sind, muß öfters die Ackerkrume gelockert, und der Boden von Unkraut reingehaltcn werden, wodurch daS Wachsthum der Pflanzen beschleunigt wird. Kartoffel nundSauerkraut in d e r K ü ch e. Für die ländliche sowohl, wie für die städtische Küche sind nachfolgende Mittheilungen von besondrer Bedeutung ; denn Kartoffeln und Sauerkraut sind wichtige NahrungSmit tel, soweit die deutsche Zunge klingt." Das leichte Süßmerden der Kartof feln im Winter ist ein vielieklagter Uebel stand. Im Allgemeinen hat man alS Ursache desselben das Erfrieren ange nommen. neuere Untersuchen jedoch zeigen, daß es nichts mit dem Erfrieren gemein hat. Kartoffeln erfrieren, wenn unter 7 Grad Eahrenheit) gelagert, ohne süß zu werden; bei geringerer Kälte werden sie süß, ohne zu erfneren und ohne ihre Keimfähigkeit einzubüßen. Bei der Lagerung wird in jeder Tempe ratur die Starke der Kartoffeln allmalig in Zucker verwandelt, und bei Temperatur über dem Gefrierpunkt wird der Zucker durch eine Art AthmungSproceß consumirt, mabrend sich bei dem Kalte grad ein Zuckerüberschuß anhaust, Bringt man daher süße Kartoffeln U höhere Temperatur, bis zu 05 Grad, et wa in die K üche, dann nimmt der Zuckers gehalt derselben ab, und sie werden schon nach sechs Tagen brauchbar, und schmek ken dann wieder wie andere, gesunde Kartoffel. Sauerkraut, welches zu verderben droht, indem sich die Ober fläche mit Schimmel überzieht, der sich immer erneuert und einen schlechten Geschmack verursacht, kann man dadurch vor dem Verderben schützen, daß man auf die obenauf stehende Flüssigkeit langsam et was Branntwein gießt und dies jedesmal wiederholt, wenn Sauerkaut aus dem Fasse genommen wird. In der Regel genügt es aber, wenn dies drei- biß viermal geschieht. Ssm Jnlns. Fräulein Lu eile Cushman, 55 Jahre alt, soll zu den erfahrensten und tüchtigsten Aergbauern in Arizona gehören. Sie ist gegenwärtig daS ein zige weibliche Wefen in einem Bergbauer' Lager, das 1200 Seelen enthalt, daher ist sie selbstverständlich auch hübsch. Viel verlangt c i u g c iss e r Heinrich Schlumberger von Weehawken, 9c. I., für $1. Er hat nämliÄ die Be. hörden des .Castle Garden" schriftlich ersucht, ihm eine Gattin zu verschaffen. Dieselbe muß eine Deutsche, 20 Jahre alt und 5 Fußhoch fein, 125 Pfund wieaen, rosige Wangen haben u. s. w. schlumberger schildert sich selbst als einen 2ü Jahre alten. 5 Fuß und 9 Zoll hohen blonden Deutschen, der wöchentlich verdient. Demjenigen, der ihm eine seinen Wünschen entsprechende Frau ver

schafft, verspricht Schlumberger einen ganzen Dollar! Wenn man freilich be? denkt, daß in einigen Fallen in unserem großen Lande ein Gatte seine Gattin 3 war allerdings keine Deutsche ! für 75 Cents o ex kaust hat, so erscheint obig, Offerte .nicht so übel." Zwischen Lipp' und Kel cheSrand schwebt des Schicksals sinstn Hand. Kürzlich kam der Ehicagoer Metzger Adolf Weichfelbaumer auf der Pennfylvania-Vahn zu New Brunswick, N. I.. mn'S Leben. Wie sich nun herausstellt, war der Unglückliche auf dem Wege nach Brooklyn, N. V, um dort seine Braut, Namens Marie Hecht, zu heirathen, welche er, und die ihn nie esehen hatte. Die Bekanntschaft zwl chen den Beiden war dadurch entstanden. ,a Marie für die Eltern AdolsS. die in München wohnen und intime Freunde deS Mädchens sind, Erkundigungen über deren Sohn einzog, welche ine lebhaste Correfpondenz. Austausch der Pbotoaraphien, Heirathöantrag und Annahme desselben zur Folge hatten. Der junge Mann war auf der Neife, um seine Braut zu holen, a!L er zwischen zwei Bahnwaggons einen schrecklichen Tod fand. Seine Braut war im Bahnhose zu Jersey City, um ihn abzuholen, aber Adolf kam nicht, un das Mädchen kehrte nach Hause zurück, um wenige Stunden nachher einen blutigen Brief zu erhalten, den letzten, den sie an ihren Bräutigam geschrieben hatte, und welcher in der Tasche desselben gefunden worden war. Ueber einen Sohn, der von seinem Vater um $10 verkauft und zum Heirathen gezwungen wurde, wird aus New York berichtet: Mit schlotternden Knieen stand vor den Schranken des Csser-Markct-Polizeigerichtes der 17jährige Samuel Rottstein, welcher als Fleischergeselle hier beschäftigt ist. Er wurde von feiner L5jährigen Ehegemah lin Jda bezichtigt, sie schnöde im Stiche gelassen zu haben. Auf die Frage des Richters, wie er zu der Gattin gekommen fei, erzählte Samuel, er fei von feinem Vater' für lumpige Slv an Jda verkauft worden und habe diese dafür in Brenn. Rußland, heirathen müssen. Kurze Zeit nachher sei er aber auöaekniffen und bo ermöglicht, nach den Ver. Staate,, kuszuwandern, wohin ihm nun Jda , . . t n r v . f nayge olgl ei. nor von Tagen ne i Vl &i-ttJL.i .1. w r t- -p. . i. 'Uere derartige GeMöauSbrüch fcab

y ' vw . ijhyu.ig t lecct eglryulig siwujch jkl, Wir aver . fel, gekommen und ihm, der nichts Böse meinen, daß Leipzig auch ohne Sociai geahnt habe, in die Arme gesunken. ' iMenaesed und BelaaerunaS.ustand

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er mtt EntfchlttetttZetk zururrJennetM, und daraufhin fei auf Veranlassung Jdas feine Verhaftung erfolgt. Jda betheuerte vor dem Nichter, sie wolle kein Geld von ihrem Manne, sie wolle nur ihren Samuel, den sie unsäglich liebe, aber Samuel wollte nicht. Der Nichter erklärte, er könne den jungen Menschen nicht zwinßen, mit der Klägerin zu leben, und ließ ihn seines Weges ziehen, worauf Jda sich mit tiefbetrübter Miene aus dem Gerichtölocale entfernte. Ich weiß nicht, sb ich ver heirathet bin oder nicht, ob ich geschieden bin, oder nicht, oh ich eine Wittwe oder eine geschiedene Frau geheirathct habe, noch wen ich geheirathet habe. Ich geb's auf's ist zu viel für mich," sagte HarriS Feder dieser Tage vor Nichter Element in New Zlork, als der Scheidungs5 proceß verhandelt wurde, , welchen Feder gegen seine Gattin angestrengt hat. Letztere soll drei Männer haben. Sie ist 40 Jahre alt und . nennt sich Maru Walinsky; der Name ihres ersten Garten ist Goldberg. Dieser verließ sie etwa ein Jahr nach der Hochzeit und gin, nach Mexico. In Paris erwirkte er em ScheidungSdecret nach jüdischem Ritus von einem Rabbiner. Kaum hatte Frau Goldberg dieses Dokument erhal-

ten, als sie sich mit Feder von dem Nabbiner H. Wassermann trauen ließ. Aber schon wenige Jahre später war sie auch diese? Mannes überdrüssig. Sie erwirkte in New Fork eine sog. jüdische Scheidung und heirathete dann im Jahre 1385 MorriS Shapiro, von welchem sie sich bis jetzt noch noch nicht trennen konnte. Alle diese Thatsachen kamen in dem Zeugenverhor zu Tage. Nachdem sie mich verlassen," sagte Feder aus, ging sie nach Boston, weil siedortmehr Vergnügen hatte. Ein Mann Namens Blum wohnte dort, und jeden Abend ist sie mit ihm ausgegangen, getanzt haben sie und .Jcecream" hat er ihr aekauft und ich Halt," unterbrach ihn der Richter, das hat nichts mit diesen Ver Handlungen zu thun." Der Proceß wird vor einer Jury zur Verhandlung kommen. Die Mondscheinler" oder ungesetzlichen Schnapsbrenner in denGe birgen KentuckyS machen wilder viel von sich reden. In LouiSoille ist neuerdings di? Nachricht eingetroffen, daß der Buu deS-HilsSmarschall Russell Wiremanvon Monvscheinlern etodtet worden sei. Wireman hatte rn Perry- und LesterCounty eine große Hetzjagd unternommen und am 25. März 10 gefangene Mondscheinler nachPrestonburg gebracht. Schon Tags darauf begann er mit vier Assistenten eine neue Razzia in der Umgegend von Eroßsorks. Während nun die Bundeöbeamten mit drei Gefangenen auf dem Weg nach PrestonburA waren, wurden sie in den wilden, unwlrthsamen Gebirgsgegenden von zwölf mit Win chestergewehren bewaffneten Mondschein lern angegriffen. Im Nu entspann sich ein Scharmützel, und dem Anscheine nach zielten alle Angreifer nur auf den ih nen wohlbekannten Wireman. Die Beamten erwiderten das Feuer, und zwei der Angreifer stürzten todt zusammen, während mehrere andere verwundet wurden, doch auch Wireman fiel, von einer Kugel in's Her; getroffen. Sein Körper war mit unzahligen Wunden bedeckt. Daß es nu? auf Wireman abgesehen war, erhellt daraus, daß die Mondschein ler sich zurückzogen, sobald derselbe ge fallen war. ES ist wohl kaum nöthig, zu erwähnen, daß die drei Gefangenen sich während deS Kampfes flüchteten. Der Getödtete war 32 Jahre alt und hatte mehr Mondscheinler gefangen genommen, als irgendein anderer BundeS Hillsmarschall, trotzdem die Verhaftungen fast ohne Ausnahme in den ge jährlichsten Gegenden vorgenommen wurden. Er war muthia bis zur Verwogenheit, Furcht war ihm ganzlich unbekannt, und dte Art und Weise seines Todes bestätigt dies zur Genüge. Die Mondscheinler haßten ihn als ihren ge jährlichsten Feind und schreckten nicht voe einem Morde zurück, um sich von ihm zu befreien. ,m i i Vom Ausland Etti gro Y eS T r s e n d a y n -unzlück hat sich am 17. März auf der Kaiser Franz-Josef-Bahn ereignet. Au3 Prag meldet man hierüber :Von demMon tag Abend hier abgegangenen Personenzug der Franz-Josef-Bahn entgleisten bei Cercan-Pischely in Folge eines Radbru cheS 7 Personenwagen. Von den Passa gieren sind 4 todt, 7 verwundet; von dem Personal deß -Zuges ist niemand verletzt Es wurde sofort ein HilfSzug an die Unglücksstelle abgesandt. Die Passagiere deS Wiener KurrerzugeS muß ten an der UnfallSstelle umsteigen.Der Zug bestand aus l lPersonenwagen. In Folge RadreifenbruchS wurden die Maschine und der Gepäckwagen von dem übrigen Zuge abgerissen, und während jene stehen blieben, kippten sieben Personenwagen auf der Böschung um. Die Insassen deS am Meisten zertrümmerten Waggons dritter Klasse sind meistentheils verwundet. Die vier Todteir wurden in ein Kupee gelegt; drei von ihnen sind Oesterreicher. Die gerichtliche Un terfuchung ist sofort eingeleitet worden. Ueber die Hsnvyaoung deS Socialistengesetzes innerhalb des Bannbezirks der Stadt Leipzig theilt die amtliche .Leipz. Zeitung" im Hinblick auf die letzten Verhandlungen des NelchstageS nut, dag wahrend der Jahr, 1887 und 1L8ö insgesammt 151 Perso. nen wegen verschiedener Ausschreitungen auf Grund des Socialistengesetzes oder analoger Bestimmungen des Strafaesed: bucheö mit GefSngrnßstrafen bis zu 10 Monaten belegt worden sind. In zwei Fallen wurde auf Entziehung der rn ß5, 1 deS Socialistengesetzes erwähnten aewerbllchen Befugnisse erkannt. Zw-'. A. ' t t . r-. f Jt . i - n venovt e 'rua wrlllen, l numme? r'mtx solchen und 2 Flugblätter wurdet te-öf Grund desselben Gesetze verboten. Ausweisungen erfolgten 43, Verbote von Vereinen 12, Auflöse und Verbote von Versammlungen 27. Den Militarper sonen wurde der Besuch von 6 Gastwirtb schasten untersagt. Natürlich solaern unsere .OrdnunaSmänner- aus dteieu Thatsachen, daß die Notlzwendikeit des orroezianors ocs oclallstengeletzes ln Mf dem alten Wecke stehen und ein.

Slörung der öffentlichen Ordnung hub Sicherheit sich zweifellos auch ohne ein derartiges Ausnahmegesetz verzneiden lassen wurde. (Bcrl.Volksztg.) D i e b e i der Italien ischen Oper in Dresden zur Zeit des t?apellmeisters Dominicus Fischtetti cngagirte, berühmte Primadonna Fuoramonti hatte wahrend einer Bravourarie einem kleinen, als Gätterknaben bcklcivcten Mädchen die Hand auf den Kopf z;i halten und bei der Eadcnce die Hand sch i orend empor zu heben, während der Götterknabe verschwand. Der Gö?ter knabe hatte ein blondes Lockenperrückchen auf, und ein unglücklicher Zufall wollte, daß, als er in der Versenkung verschwand, die Sängerin mit einem Finger in den' Perrückchen hangen blieb und dieses schwörend mit gen Himmel hob. Verlegen, aber nicht ganz außer Fassuug, reichte die Sängerin einer der Genien darstellenden Statuen, deren über dreißig vorhanden waren, das Perrückchen ni'.d winkte, das Ding hinter die Coulisse zu werfen. Der beauftragte Genius war aber gerade der Dümmsten einer. Nicht wissend, was er mit dem Perrückchen machen solle, gab er es seinem Nachbar, dieser wieder dem Nächststehenden und so ging daS Haarnest durch das an Ge-

nienchor von Hand z Hand, bis es endUch der letzte der schuvaetlter. dummer noch als der erste, der Sängerin wieder emhandlgen wollte. Diele, welche nicht nutzte, was hinter ihrem Rücken vorging, noch weniger sich aber erklären konnte. weshalb Alles, und selbst der Hof, trotz rhrer Anstrengung die Zuhörer zu bezaudern, die Heiterkeit nicht unterdrücken l konnte, war außer sich vor Verleaenheit. MlS ihr aber der letzte Genius daS Perruckchen wieder hlnrelchte, erkannte sie die Situation und wurde dergestallt von Lachreiz erfaßt, daß der Vorhang fallen mutzte. Dieser Tage wurde in Dessau in der Familie eines kleinen Handwerkers die Taufe des jüngsten SprößlinaS festlich besangen. Doch aerade in dem Augenblicke, als auf den im NebenZlmmer unter die Obhut einer Kinderfran gegebenen Stammhalter ein brausendeö Hoch ausgebracht wurde, trat ein Briefträger herein und überreichte dem glücklichen KindtaufSvater einen Zahlungsbefehl, den schnöder Weise ein am Tische sitzender Taufast geaen den Meister hatte ergehen lassen. Ein zorniges Lachen ertönte von den Lippen des in seinen heiligsten Gefühlen gekränkten Mei sters, ein Griff an den Kragen und draußen lag der boshafte Gläubiger, von machtvollen Händen hinauSgeschleu dert, ihm nach flog der Ueberzieher, Hut und Stock und zuletzt sein Pathengeld, daS dem Kindtaufsvater erschien wie die Silbettinge de Judas Jscharioth. Erst nachdem die .Erecutio,r- vollständig ausgeführt war, fetzte man sich wieder zu Tisch, und nunmehr störte kein Mißton weiter daS Fest. DerJnterventio n d e S Exkönigs Milan soll eS gelungen fein, daS Duell zwischen dem serbischen RegentschastSmitgliede Belimarkooicz und dem Obersten MicSkowic in letzter Stunde zu verhindern. Nach einer Mittheilung des Wiener Correspondenten der Times, steht der jetzige Regent in der Armee keineöwegS im besten - Ansehen. Vor Iahren spielte einmal in Belgrad ein UnterfuchungSproceß, in welchen er mitoer wickelt war, und obwohl die Unter fuchung nicht zu einer Verurtheilung führte, hat sie femem Rufe doch nachhalttz geschadet. ES heißt überdies, daß MicSksmicz im Namen einer ganzen AnKahl von Ossicieren gehandelt, als er den Regenten infultirte und forderte. Aus Mailand wird g t schrieben: Hier erregt ungeheures Aufsehen der mysteriöse Selbstmord ei ms belgischen Mllllonars, der seit mey reren Jahren in dem nahen lombardischen Städtchen CreLcenzago eine elegante Villa bewohnte. Dieser Mann, Namens Barguisson, hat den Selbstmord auf dcrEisendahnstrecke zwischen Neapel und Potenza ausgeführt. Barguisson hatte sich mit einem Neooloer in die Schläfe gefchofsen. Man fand bei dem Todten große Summen und Dokumente, aus denen man feine Jventität nachweisen konnte. Er besaß in Belgien Glasfabriken, verließ aber anläßlich gewisser ArbeiterUnruhen, die dort ausbrachen, sein Vaterland und kauft sich in Creöcenzago an, woselbst er sehr zurückgezogen lebte. Die Behörden sind auf der eifrigsten Suche nach den Motiven des Selbst mordes, in deren Hintergrunde eine Frau zu stehen scheint. Aus Zala Sd im Hunvader Komitat (Ungarn) wird berichtet: In unserer Gegend hatte.es seit mehreren Tagen ununterbrochen geschneit und auS dem Srarizchen Forste waren mehrere Bären in die Richtung der Wohnung des Oberförsters Derek gekommen. An einem Abend saß dieser mit seiner Familie beim Essen, als sich plötzlich die Thür öffnet? und ein mächtiger brauner Bär hereintrottelte, bei dessen Anblick die junge Frau Derek'S in Ohnmacht siel und die Kinder sich an den Vater drängten. Derek verlor nicht leine Geistesgegmwart und tmg die Ohnmächtige und die Kleinen rasch in daS Nehenzimmer, dessen Thür er verriegelte. Bald hörte man an derselben pochen und die Thür schien bereits nachzugeben, als sich der Bär umwaudte und zum Tische aing, wo er gemüthlich zu essen begann. Dann warf er daS Gejchirr auf die Erde, trat :um offenen Kasten, warf Kleider zu Boden und machte sich an die dort besachliche Forstkasse. Mittlerweile hatte der Oberförster durch daS Fenster das Zimmer verlassen und fein Gewehr aeholt. Als er, zurückgekehrt, den Bär mit der Kasse beschäftigt sah und fürch tend, daß die Bestie den darin befindlichen Betrag von mehreren Hundert tJC.1l C . k .F. sutoen vericmlngen wuroe, 1(903 er durch daS Fenster, und der Bär sank sofort todt nieder. Derek schleppte nun denselben auf den Hof, wobei ihm aber daS leichte Gewicht auffiel. Mit seinem Jagdmesser schnitt er ihm den Bauch auf und sah zu fernem Entsetzen, daß der vor ihm liegende Todte der Waldheger Jolza Dimitri war, der in das Fell eines vor Kurzem erlegten Bären geschlüpft und in dieser Verkleiduna die Forstkasse rauben wollte. Derer erstattete am nächsten Tage dje Anzeige vtt Gericht, c rr' f. fr je " c crn t 0CC juiuuiijiuu von en -yaicu her WttheilunHkrl HtMUM

& MARK .ch. y y ' ? "-jHf.-! i ' 1 ttfäi.XSiTZt GROSSER Schmcrzcnhcilmittcl. Gegen Neuralgie. kln Jahr. Houston, TeraS, Zuai, 188. Cia Zabe lang litt ich an euralzischen Cchmerjen und mußle einen Stock gkdrauchen. St. ZakobA Oel heilte mich. ThoS. Martia. Drei Monat. Daytoa, O., 25. Juni, 1883. Lltt drei Monate aa GestchtSnenrakgiez ewe Flasche St. Jakobs Ocl heilte mich. B. F. Sertner. 2 20 Minuten. Zrvinsto. Zllö 2S. Mai, 1838. Ungefähr tret Jahre lmrück litt grau Sgdett TeuryS an Kopf- und GestchtSnemalgie; tit litt drei Tage; nachdem sie St.JakobS Oel ctftcht haue Verschwanden die Schmerlen ti 29 HuuUkN. Jas. T. Goodner, Vxotheker. rne eKi8 k. vogeler co- k. ul D?.AVsbVseniz "jjMARK rtrs rs F feÄ' V s:..' -1 , 1 1 1 11 SiT TH s, geze alle Krankheiten der s Brust, der Lungen und der ttehle. Nvr t OriaillalPackettn, ?rrZA ZK Cents, ffüas Psöete für 1 Dollar. In alle Axothe ke zu haben, oder rsird ach Exföa deS BettageO fr 1 versandt. Mau adresstre : TH CHARLES A. V0CEIXR C0M Ultlatft. tt. Qie groge I. . & Bahn. Kürzeste Linie nach dera Ofteu und Weften. Die einzige Linie mit soliden Züge nack Vloo. mwgton uns Peoria wit DurSgauas'Vageu nach deu Misonri River Pankteu in einigen iuvrn raigrr aia anrrrc 53tnjnrn. oen Durchgaugt . Schlastoageu, und StÄbwagm. Wagen über DandiUe nach Chicago in kürzerer geit zu niedrigeren Preisen alt andere Bahnen. Die kurze Lmie nach Springfield, CvlumbnS, Ohio und cVLtn Punkten im südlichen und öst. lichen Ohio. Die knr.efte und ctttzlpe ?in mit Durchaaugs.Tchlafwaaert nach Urbana, Obw, Vellefontaine, Kenton, Tiffin, und San. dutky. Die antdoriflrt Linie östlich mU Sönellzeit und Ticket nach allen bedeutenden östlichen Städten von l bii 91.50 weniger elß reguläre Rate. Züge im JndtanaPMs Vabnhof. Lftlich4:!Morg. it:io?g. 9:dd5 ang i vxftz.7:NWgrg. 3:3uani N:Mdd vom Oft 7 Werg 3:15 t'rn. 10:30 bb niBBTr j Po &fttt 3:50 a 10:40 Wg, 8:10 Sdd gklake Speise und Echlawage. Ticket und Anskonst ertheilt Sen. Paff. Agent, Geo. Bntler, 183 Süd Illinois Straße, nd jeder andere Agent der Linie. v. W. , f o . E. Va?f. Tlflrt. 8. St 1 1 f 0. si. iaff. Katt WABASH WVSM Falls Sie die Stadt nach trgesd eiver Sttcd. Sung hin zu verlassen bsbsichtißen, ced?n Si zur Wsbash NSet-Yssi, N. MsywKts $ tzf.iK 3 nd lana p c IU, und frage die Fahrpreise und uttyttx 'itil Heilung. Vesorrders ÄßsrnfrKaatkeÜ Saud-Qäafern Aüt . Csiigianiitfi gewandt. AuMahrt.TiSetS uch aSe Plätze tv Wchsn und Nttddchen ! Di- biziittftt S ach R)RT WAYHE, Towmo, DKTHOiT ? allen SStt..?,: Keadv? HrTlS,L8meL. tz:s!kß.GchZaftsöKvk. znJalasPUtt Suchlup und dJl!si5udt Eichr. Zeit achen dle aeyHe Wabasb Wbn Hc dtkebteft ZaZZsgwBn Ä Ameriw! F?'. Z?. vsr&A DMrtkt-PaZagie und Laud.gen Zn M,? t( 3 ö I. m i 5, VtL,?ül Ttcket-Manaatt. handkr, enpass und iicket.Agt t. auiS. Vs Sozialistische & c Q&i o & l RegelmäßlA GsfchäftS Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat m der Aroeite?'Halle. Neue Mitgliede? werden fat den ngel mäßige Versammlungen aufgenrmmeu ZIonslNrZtt Veikeg 15 gett. Mitglieder der Setrum können auch Mitglieder der Krairkmkaffe werden. Deutsche Nrbeiter seblielZt Oad an l ADVERTISERS can leani the exact cost of anv proposed linc of advedsingin American papers by addresslng Geo. ?. Rowell & Co., :Hwspapr AdTartiting Bureau, lO Sprao Ct., Nw York. SOtk ttmm

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