Indiana Tribüne, Volume 12, Number 196, Indianapolis, Marion County, 4 April 1889 — Page 2
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lndisna Tribüne. Srschew && g li tZ S z K u t s s ö. ?i tägliche .Ttlbün- !oUt durch de Tkäs l2 Ä7 cntl v Wo 'S, fei Gsnntazr'.bLn- ft senil xr Loch. tifc tu'aam,n 15 Senk oder Tö Cents xerLkonat. Vr P,ft ,ugkchU!t In Va!itttjsölus U ftt Sör . . , OssAse: 140 Ö M?v!andÄ?. JndianspoliS, Jr.d.. 4. April 1639. ZxkalCorn'vsndknz,) Ovitf auS Deutschland. Toa Dr. Max Lsrtziag. SU Lehegzmttttlversorguns Bttslnk. - ytZ. vtkchlcht,trn und Sksenttk Bchkcht. yäuzsr. Ter stödtlsche vteymarkt uu Schlachthos. 21, Stadtbahn und bk, S,t?akmarkthaU,. Verköuser und Su ser. Ungeyeure Zunahme des üterver kehrs. Ttekgender Export. Tas Vttdtca echanische Institut. lutverthettun Y Körperbewegung. Die UnfaUver. k)ütungtz.,:uistkllung. i?zr Unternehmer r , arantle. Sine wichtige Gkftndung. SieBedeutunzseOSet'-ndetteutenantS. Vnlm, 16. März 1889. j Noch bis vor eiligen Jahren hatte Berlin keine Markthallen, die Lebensmittel rourdeu auf offenen Plätzen ver kaust, und eS dauerte sehr lange, bis die Bewohner der AkeichShauptftadt an den ' Gedanken gewöhnt wurden, daß eS doch möglicher Weise besser sei, die zum Ge- : nietzen bestiunnten Waaren unter Dach 4 und Fach feilzubieten, als sie den Ein, fluffcn von Wind und Wetter, von : Staub und Regen, von Sonncnzlutb und Wintcrfrost auszusetzen. Und auch j jetzt noch nicht sind die Vorurtheile gegen diese Neuerung überall gewichen, obwohl ! j." j. .e . r. . . . l -i nx - 1 oicjuce in auzzerorocnlllcyskcr je bewährt hat. Vor zehn Jahren befand sich Berlin hinsichtlich der Nahrungsmitteloerforqung gänzlich auf dem Standpunkt einer Provinzialstadt: nicht nur London und Paris, sondern auch Wien, Brüssel, Antwerpen, selbst noch kleinere Orte waren ihm hierin weit voraus. Die ersten NeformMaßregeln richteten sich gegen baS Fleisch, dessen Verbrauch mit besonderen Gefahren für den Einzelnen wie für die Allgemeinheit verknüpft ist. Bis zum Anfang der achtziger Jahre hu stand hier der private Schlächtereibetrieb ; es gab mehr als 200 Prioatschlachtstatten in den Strafen der Hauptstadt, und die letztere war damit, wie Witting in einem lehrreichen Aufsatz über Berlins Lebens-mitteloerkehr-sagt, zu Zuständen gelangt, weiche nicht einmal das Mittelal ter geduldet hatte. Die Schäden, die das private Schlachten für den Gesunddeitszustand der Wohn statten und S tra fceii, die Gefahren, die eine mangelnde, weil thatsächlich unmögliche Ueberwachung deZ ausgeschlachteten Fleisches für die gesammte Äolksernährung mit sich bringt, sind so augenscheinliche, daß man von A!terS her in den Städten zur Errichtung öffentlicher Schlachthäuser geschritten war, Institute, die in Deutschlend durch den JOsährigen Krieg verschwanden. So führte man denn in Berlin, unterstützt von der Gesetzgebung, welche dei'Kommunen die erforderlichen Vollmachten in die Hand gab, den Schlachtzwang ein, der die Privatschlächtereien beseitigte, und baute kommunale Schlschchäuer mit kitter einheitlichen sachverständigen Unterjuchung alles in der Hauptstadt geschlachteten Fleisches und nahm weitere Maßregeln behufö Controlle des von außerhalb eingesührten in Aussicht. Allein man ging weiter, weil man einsah, daß eine genügende Fleischbeschau unmöglich sei, ohne gleichzeitige Centralisation deS ViehmarkkeS uud gelangte zur Begründung des städtischen Vieh markteS all Mittelpunkt des gesammten Berliner Viehhandels, welcher den alten sog. Aktienoiehhof, ein Privatunternehmen, entbehrlich machte. Die Anlage des Gefammt-EtablisiementS kostete nur 11,700,000 Mark, wozu dann noch etwa 1,000.000 für Entschädigungen an Pri vatschlachter traten. Äieh markt und Schlachthof wurden nach überaus langwierigen und mühevollen Verhandlungen am 1. März 1831 dem osfentuchen Ae- j rrieo uvergeven, uno zmez zayre zparer erfolgte die Schließung sämmtlicher Privatfchlächtereien und zugleich die Einsührunz einer obligatorischen Fleischschau, sowie die Controlle der im SchlachtHof vorgenommenen Schlachtungen, und zwar durch städtischerseits angestellte Sachverständige. Alsdann faßte man die Verbesserung der Lebensmittel-Zufuhr als eigentlichen Zweck und Ziel des Markthallen-Unter-nehmeuS in's Auge. Berlin war in der bevorzugten Lage, auf diesem Gebiete in London, Paris. Brüssel, Wien Studien zu machen und Erfahrungen zu sammeln. Ebenso vortheilhaft war die ständige ungeheure Bevölkerungszunahme der NeichLHauptstadt, denn man durfte sich ohne Beforgniß vor der Zukunft zu großartigen, rseitzusfchauenden Anlagen verstehen. Ferner kam in Betracht die seit 1880 immer näher gerückte Vollendung und Inbetriebsetzung der Berliner Stadtbahn, eines Verkehrs- und Transportmittels, wie es in dieser Art keine der obengenannten Städte auszuweisen hat. mußte ein ganz gewaltiger Gewinn sein, wenn eS gelang, das Stadtbahn unternehmen in den Dienst der Hauptstädtischen Lebeusmittelversorgung zu stellen. So wurden denn im Frühjahr 1L3S die Centralmarkthalle am Alerauderplatz, im unmittelbaren Anschluß an die Stadtbahn, und noch drei' andere Hallen eröffnet, dem 1L3S wieder vier neue folgten. Die Äroßmarkthslle am Aleranderplatz nimmt in dem System insofern eine besondere Stellung ein, als sie Mittelpunkt des gesammten LebensmittelverkehrZ und Sitzdes Großhandels ist. JenerPlatz bildete von Alters her einen Brennpunkt des hauptstädtischen Verkehrs; im Her,zen der Stadt belegen und der Endpunkt wichtiger und volkreicher Verkehrsadern, wich, er von zahlreichen Pferdebahnund Omnibuslinien gekreuzt und stebt als Station der Stadtbahn mit dem Osten und Westen Berlins und seinen Vororte in unmittelbarster Verbindung, fttintf nrnöaliStt ctvadc Eier der BtStz
SmmmiäifJk mffSiaüi öuctbäu dcr Stadtbahn vke Herltellung ron Anschlußgclcisen an die vorhandenen Fcrngelei''e. "Die fertige Halle auf dem Aleründcrplatz kostet etwa 5,000,000 Mark. Feilgeboten werden hier lebende Fisckc in 41 Vcrkaufsständcn, Seefische l stände). FZeisch.Wild und Geflügel (245 Stä!Ue), Butter. Käse, Obst, Gemüse, geräucherte Fische, Brod, Mehl, Delikatessen Srände), Kartoffeln (2 Stände), allerhand Wirthschaftsgegenstände, Holzwaaren u. s. w. (00 Stände). Doch dienen keineswegs alle Stände dem Großverkauf, sondern die Halle ist neben dieser ihrer Hsutbestimmuug auch zugleich dem Kleinhandel gewidmet. Die Centralmarkthalle ist thatsächlich zum Mittelpunkt der Mößstadtischen Le-' bensmittelversorgung geworden. Hier versehen sich zum großen Theil die Standmhaber der Detailhallcn, die überans zahlreichen Höker, die Vorkost- und Grüukratn?eller, die Hoteliers, Gastwirthe u. s. w. ; hier taust der Ladensleischer, der Fischhändler, der Inhaber von Colonialwaaren und Delikatessengefchäften; hier verprooiantirt sich aber auch mit Vorliebe der vielleicht weit ab wohnende kleine Bürger, Handwerker und Arbeiter, denn die Großmarkthalle gilt in der ganzen Stadt als die billigste Bezugsquelle. Hierhin liefern Holland, Frankreich und Italien feinere Gemüse und Früchte, Tyrsl und Steiermark Obst, die' östlichen Provinzen, Polen und Galizren Wild und Geflügel, Skandinaoien und die deutschen Küsten Fische aus Ost- und Nordsee. Im Juli 1836 bensferte sich der Güterverkehr auf dem Markthallenbahnhos auf 950,988 Kilo, gramm, im Juli 1633 auf 2.187,307, er hat sich mithin feit zwei Jahren mehr als verzehnfacht, der Import hat sich seit Juli sogar verzwauzig facht. Auch der ssrptt singt beachtlich. Immer zahlreicher werden die Händler in den Prosinzen, welche sich aus der Centralhalle in Berlin versorgen, und im Sommer und Herbst sind es nicht zum mindesten die Badeorte, die als Abnehmer auftreten. Im Augus't 136 betrug die Ausfuhr 51 42 Kilogramm, in demselben Monat des Jahres ISbO 334.402, also etwa das Seäzzigfache; imOctober 1863 und I8bS stellten sich diese Zahlen aus 4037 Kilozr. und auf 522.804, die Vermchrung war demnach eine 130fache. Auch der Berliner Viehmarkt ist allmälich der bedeutendste Lokal und Exportviehmarkt CentralrEuropas geworden; er versorgt nicht nur dte Neichshauptstadt und deren unmittelbare Umgebung, sondern auch zu einem erheblichen Theile die westdeutschen Provinzen und Länder. Frankreich, Belgien u. f. w. Berlin hat sich also zur Errichtung von Markthallen erst viel später als andere Städte Europas entschlossen, und auch in der Gründung eines segensreichen Instituts anderer Art ist eS z. Ä. Baden, Baden, Hamburg, Homburg, Wiesbaden, Frankfurt a. M., Dresden u. s. w. nachgehinkt, i& meine das seit etwa einem Jahre cn mtv Anzahl hiesiger Aerzte gegründete .Medico-Mechanische Institut, nach dem Muster der berühmten unter der Lcitng des Dr. Zander stehenden Anstalt in Stockholm. Die hier angewendete Heilmethode bedient sich des Prinzips der MuSkelbemegung. um krankhafte Zustände des Organismus u beeinflussen. Im ruhenden Körper ist ein Vierthcil des Blutes in den großen Adern und im Herzen, ein zweites in den Muskeln, ein drittes in der Leber und das letzte Vierlkl in dem ganzen übrigen Körper enthalten. Werden dagegen die Muskeln in starke und vollständige Zusammenziehung versetzt, so empfangen sie nicht weniger als zwei Drittel der ge famintcn Blutmcnge. nur ein Sechstel noch bleibt in der in ihrer größten Masse aus Blutadern bestehenden Leber, und das übrige Sechstel vertheilt sich auf die anderen Örgnne des Körpers. Darum muß der Arbeiter, der nach schweren, körperliche!! Mühen sein Mittagsmahl verzehrt hat, schlafen, bevor er die Arbeit wieder aufnehmen kann; zur Er möglichn,!?, der Absonderung von Ver, dauungösäste muß sich da? Blut erst in die Gefäße deS Magen- und Darmcanals begeben, und das geht nur an bei vollkommen körperlicher Nuhe. Ferner besitzen wir zur'Aenderung der Blutvertbkilung des Körpers kein mächttgereö Mittel als dte Bewegung, und auf Grundlage dieser Einsicht gelangte man zur mechanisch? Behandlung cixs culatorifcher Störungen. Der bekannte Oertel hat auf'S Klarste gezeigt, daß man durch zweckmäßig eingeleitete Bemegungen gerade diejenigen lebenögefährlichen Erkrankungen des HerzenS heilen oder bessern kann, deren bloßes Bestehen früher den Arzt zum Ausspruch deS TodeSurtheils über den Patienten nöthigte. Jede MuSkelbemegung erfordert eine gewisse Anstrengung, diese erregt schließlich Ermüdung, und die Ermüdung ist znr Erhaltung des Körpers durchaus nothwendig, denn ohne sie ist eine Ernährung unserer Muskeln und Nerven nicht denkbar. Endlich ist eS durch namhafte physiologische Untersuchungen zweifellos gemacht, daß durch systematische Uebung nicht nur die Blutoertheilung geordnet, sondern auch die Gesammtmenge deS im Körper kreisenden BtuteS augenfällig vermehrt wird, daher die Erfolge der ! Bewegungsthcorie bei hochgradrgerBlut j leere. Die mechanische Gymnastik, welche tn dem oben erwähnten Berliner Institut geübt wird, findet ihre Anwendung bei direkten Erkrankungen des AewegungSapparateS, wie Muskelschwäche, Nheu- ' matismuS, vernachlässigten Verrenkun gen, Wirbelsäulen - Erkrankungen, bei manchen Erkrankungen des MagenS und , CTSrtnS rt 5). rV if 1 trt fit rfitnH rtm Jb'HIWVf IVIt 'UVtVUHUIIVIVUl Verstopfungen u. s. w., bei veralteten Nervenleiden. Mittels ausgezeichneter j Maschinen ist eS dem Arzte möglich,. jede Bewegung des Körpers unter einem ganz bestimmten Auswand von Kraft auSführen zu lassen, diesen Auswand je nach Bedürfniß für den einzelnen Patienten zu vermehren oder zu vermindern, und dies Alles auf einem Recept milder näm lichen Bestimmtheit zu verordnen, wie die Dosen eines Medikamentes. Wissenschaft, Kunst, Erfahrung und Erfindung vereinigen sich, den Menschen nicht nur von Krankheiten zu heilen, sondem ihn auch vor solchen zu schützen und vor Unfällen zu bewahren. Ein groß srtW? Bild deSleniaen WSsuletzleF
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ren Gedtetcn etterchkwordett lft und Noch erstrebt wird, soll die deutsche allgemeine Ausstellung für Unfallverhütung gewahren, die Ende April in Berlin eröffnet werden wird. Veranlassung dazu gab ursprünglich die große Zahl von Unfällen in den Brauereien und die Gefährlichkcit dieses Betriebes, was Alles erst durch das Unfallversicherungsgesetz von 1684 zu Tage getreten ist. Das Brauqewerbe ist es, welches die nothwendigen Mittel für die Durchführung der ganzen Ausstellung hergegeben hat; abgesehen i von einem Zuschuß der Stadt Berlin in I der Hohe von 100,000 Mark, trägt eS chne"sinanzielle Unterstützung von Seiten des Staates oder sonstiger Kreise das gesammte Risiko. Außer den eigentlichen Leitern des Unternehmens sind 25 bau- und maschinentechnische, bezm. kaufmännische Beamte tagtäglich daran be- -schaftigt, und 450 Arbeiter sind an der Fertigstellung der Bauten auf dem AuS- . " . . , if. -i k ireuungsrerrain tyang. xas cicririjc Licht und die Nachte müssen zu Hilfe genommen werden, um all' die großen Projeete rechtzeitig zur Durchführung zu i bringen. Eine Erfindung, die, wenn sie sich in dem erwarteten Maße bewähren sollte. von außeroroenttlcherlchttgrett , yaben die hiesigen Ingenieure Schmidt und : iÜ .X 5 f W .MIAli V)T A .A. ! WluiilCliiti vjmiuui. ujmvj wii den mißlichen und ungesunden Trinkwasseroerhältnissen in Ostafrika, stellten sie sich die Aufgabe, eine Filtrir-Vornchtung zu ersinnen, welche innerhalb weniger Minuten das unreinste Wasser klar und , reln und von allen orgamkchen Bet m schungen befreit erscheinen läßt. Sie gingen von dem Gedanken auS, die Sandsiltrirung, welche im Großen längst vielfache Anwendung bei Wasserleitungen gfundeu hat, auch in kleinem Maßstabe zu verwerthen. Zu dem Zweck bauten sie Säulen aus Zink, klein genug, um auf eiuen Tisch gestellt und leicht vom Platze bewegt zu werden. Das Innere füllten sie mit den Trümmerstückchen und dem Staub verschiedener harter Gesteinarten aus, und zwar liegt zuunterst "eine grobkörnige Schicht von Granitbrocken, und darauf eine solche von zerschlagenem kararischem Marmor, dann folgen Schichten von grzbem uud immer feinerem Kies, ?and und gepulvertem Marmor. Schlammiges Lehmmasser, oben bineingefüllt, perlt rein und klar aus dem Hahn hervor. Auch die Reinigung ist einfach; da die zurückbleibende Stoffe sich meist auf der obersten Schicht ab setzen, so braucht nur diese nut einem Löffel entfernt zu werden. DaS Filtrirwasser ist von den Wänden der Säule durch eine Jfolirfchicht von Eichenholzasche geschieden, wodurch das Wasser der allzu heftigen Einwirkung tropischer Hitze entzogen wenden soll. Eine chemische Untersuchung des gereinigten WasserS ist zur Zufriedenheit ausgefallen. Seewasser, das auf die oberste Schicht gegossen wurde, langsam bis zur untersten durchsickerte und endlich aus dem ganz unten besindlichen Hahn ausströmte, zeigte sich von seinem Salzgehalt völlig befreit, soweit eine Probe auf der Zunge darüber Ausschluß zu geben vermag. Ist dies aber genießbar, was wäre das wichtig auf Seereisen! Arme Schiffbrüchige brauchten nicht mehr den entsetzlichen Tod des Verdürstens zu befürchten, denn jedes Rettungsboot ließe sich leicht mit einer Anzahl solcher Filtrirsäulen versehen. UebrigenS hat die Negierung für Ost afrika eine Partie dieser Säulen bestellt. Hanvtmann Wißmann wird bald dort sein, doch ist er nicht allein auf siltrirteS Wasser angewiesen, der bekannte Münckener Brauer Pfchorr hat ihm als Labetrunk unter den Tropen 1000 Flaschen seines ausgezeichneten BräueS gestistet. Davon werden wohl auch die ihn beglei tenden Ofsiciere etwa? abbekommen, deren Schneidigkeit uns Ostafrika wieder erobern soll. Früher waren es kühne Forscher, die den dunklen Erdtheil besuchten, jetzt wird er von unseren Lieute nantö betreten. Wir leben ja in einem Militärstaate, und bei uns steht der Soldat auf der höchsten Rangstufe. Wie bekannt, hat der Kaiser einer Anzahl von leitenden Staatsmännern militärische Beförderungen zu Theil werden lassen, so den Ministern Goßler und Herbert Bismarck; der 55jährige Finanzmmister, der cö in seiner soldatischen Laufbahn nur bis zum Vicefeldwebel gebracht hatte, ist jetzt zum Sekondelteutenant ernannt worden. Die Nation", eine freisinnige Wochenschrift, bemerkt dazu: Daß einer der höchsten BeamtenPreußenS, ein unmittelbarer Nathgeber der Krone, auf seine alten Tage noch sich unter die eben auS dem CadettencorpS entlassenen jungsten Lieutenants mischen und überhaupt in irgend welche lebendige Beziehung zur Armee treten könne, das scheint uns nicht gut denkbar; so zeigt sich denn hier mit einer Deutlichkeit, die den Charakter der Neuerung aufweist, daß die Beförderung deS Herrn von Scholz zum Sekondelieu tenant der Verleihung eines Titels sehr nahe kommt.... Es folgt daraus, daß selbst die höchste Stellung außerhalb der Armee noch durch die niedrigste OfficierS charge in der Armee einen Glan erlan gen kann. DaS ganze büraerliche Leben unseres arbeitsamen Jahrhunderts er scheint demnach dem Heeresinstitut untergeordnet ; und das Militär ist nicht mehr ausschließlich ein Instrument, dessen sich die bürgerliche Gesellschaft bedient, um im gesicherten Frieden zur höchsten Blüthe sich entwickeln zu können, sondern der Soldat repräsentirt vielmehr schon in eigener Person diese höchste Blüthe de modernen Staates." Ein russischer General oder war eS der Zar selbst? besuchte einst die Universität Dorxat, woselbst die Pedelle Unterossiciersrang und die Prioatdozenten den Rang als Feldwebel angewiesen erhalten hatten. .Bei diese? Gelegenheit fragte er einen alten roeißbartigen Pedell, wie lange er bereits im Dienste sei. Fünfunddrelßig Jahre,- lautete die Antwort. .WaS, und noch nicht Pri, vatdozent? meinte der Fragesteller verwundert. Noch durchdrungner von bet t Bedeutung des militärifchen NangeS war ! jener fromme König von Portugal, bet : den Ketzerrichter Peter von ArbueS noch mehrere Jahrhunderte nach dessen Tod, zum Oberstlieutenant in der portugiesifchen Armee ernannte. WensSaurspsltttn. lange devt'Se Vfeifen. Cisarrensdike le. 11 W. ' Wukv. Nö. 199 O? laidivetl. Str.
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ÄtnderSyttemiür PröpellirS. Für die Schiffahrt, namentlich aus unseren Binnenseen und Canälen, wird ein neues Schraubendampfcr-System, 1 das Bender'fche, von großer Bedeutung werden, wenn es die Vorzüge besitzt, die man ihm zuschreibt. Es wird darüber aus New York berichtet: ' Die American Marine und Canal. Propeller Co." hat jetzt im Stevens House" dahier das Modell eines Propellers nachdem Vender-System ausgestellt, für welches den jetzt gebräuchlichen Systemen gegenüber eine Anzahl Vortheile in Anspruch genommen werden. DaS ,neue System unterscheidet sich von den früheren dadurch, daß die Räder, welche nur vier Schaufeln haben, in der Mitte des Schiffes unter Wasser liegen, so da , dieselben auch bei dem größten Sturme nicht aus dem Wasser kommen können. Für Manneingerneme ist dieser Vortheil lekcht ersichtlich. Außerdem wird 'in Folge der Lage der Räder der Wellen, schlag, der sich bei den jetzigen Propel!lerS einstellt, vermieden, und Schiffe, die mittelst des Bender-SystemS getrieben werden, können daher mit Vortheil zur Canalfchisfahrt verwendet erden. Fer- j ner bedarf man zur Bewegung der RS-; der weniger Dampfkraft, als jetzt, da das RadbauS so eingerichtet ist, daß die fäzjn c.f c iCwkm cK.v-tis 9t e . wuyuucui uii lyicrn 4v(ityiti tu ii belastendes Wasser mit in die Höhe nehmen können, was nebenbei noch eine größere Schnelligkeit ermöglicht. In der Staatslegislatur ist übrigens ein Vorlage eingebracht worden, welche die Bewilligung einer größeren Summe für Experimente rücksichtlich deS Dampfbetriebs auf den Canälen anordnet, und wenn die Vorlage zum Gesetz wird, beabsichtigen die Eigenthümer des erwähnten Patents,' rn dte dann unzwei felhaft entstehende lebhafte Concurrenz einzutreten. Noch immer find dieOelfel. der im westlichen Pennsylvanien ein Quelle des größten Reichthums, für seh, Wenige. Lucky" John McKeown, der König deS Washington (Pa.)-OelfeldS, soll von seinen Oelbrunnen ein m o n a tl i ch e S Einkommen von über $50,008 haben, also etwas mehr, als der Prä' sident der Ver. Staaten sür'S ganze Iaht Gehalt bezieht. Ein Farmer in KernCounty, Cal., will sich durch Versuch überzeugt haben, daß der japanische Buchweizen in jeder Hinsicht besser sei, als der amerikanische, und er glaubt, daß wenigstens für kalifornische Landwirthe und andere mit ähnlichen Land Verhältnissen der Anbau deS ersteren be! Weitem vorzuziehen sei. Den japanischen Buchweizen, sagt er, kann man zu jeder Zeit aussäen und mit ihm doppelt so viele Pfund pro Acre erzielen, wie mit dem amerikanischen ; auch lassen sich ganz besonders feine Kuchen daraus machen. Vor TageSgrauen hörten kürzlich in LouiSvllle drei Männer, als sie um eine Straßenecke herumgingen, etwas, das ihre Haare zu B?rge stehen machte. ES lautete wie haldersticktes KindeSwinriern und schie von unten herauszudringen. Die Pollztsten deS Reviers wurden an Ort und Stelle ge rufen, Si'achfot schungen angestellt, und man machte schließlich die grauenhafte Entdeckung, daß die Töne aus einem Abzugscanal kamen. ES war unmöglich, in den Canal hinabzustugen, denn die OeffnungdeS Dohlenloches war zu klein ; mittlerweile tönte das Wimmern fort. Eine kleine Menschenmenge sammelte sich an, und Alle waren bald einig, daß ein schreckliches Verbrechen vorliegen müsse. In der That gelangte nach der Central-Polizelstation eine Meldung, daß eine unmenschliche Mutter, um ihres KindeS loS zu werden, den Säugling in den Ablugscanal geworfen habe. Es wurde schließlich eine Leiter herbeigeschafft, und man leuchtete in den Canal. Dabei entdeckte man anstatt eines Säua,lingS einen verliebten Kater, der m den Canal gerathen war, und dem der Aufenthalt io unbehaglich schien, daß er schrecklich jammerte. DaS Thier wurde herausgeholt, und die Menge ging lachend auseinander. vom Auslande. Der Odesski Westnik" bringt noch nachträglich höchst merkwürdige 'Enthüllungen über daS Thun und Treiben Aschinow'S. Von allergrößtem Interesse ist namentlich die Erzählung eines Arztes Kantemir, der mit Aschinnw in Konstantinopel zusammentraf und die erste abessynische Expedition desselben mitgemacht hat. Er beschreibt daS erste Auftreten deS HeimanS der freien Ko faken in Abessynien auf folgende, die bisherige Aufschneidereien deS Abenteurers grell beleuchtende Weife: Aichi nom, ich, Doctor Magnur und ein mon tenegrinischer Junge 'MMa trafen schließlich in Massauah ein und wurden hier sofort arretirt. Da Afchiusw kein italienisch versiebt, so erklärte ich dem ' italienischen Commandanten, daß Aschinom em russischer General ser, aus eranlassung der russischen Regierung zum NeguS reise und den Frieden zwischen den Italienern und -Abessyniern vermitteln könnte. Die Italiener gaben unS nun ein Convoi und begleiteten unS zu RaßAllula. Dieser empfing unS nicht ßleich, sondern schickte zum NeguS, um die Erlaubniß zum Empfange zu bekommen. König Johann gestattete uns darauf, nach Adowa zu kommen. Hier, mitten auf dem Marktplatz, stellten wir unsere Zelte auf und erwarteten die Antwort unserer mit Geschenken zum König abgeschickten Gesandtschaft. Zum Unglück pafsirte in dieser Zett ein für unS unangenehmer Zwischenfall. Aschinom verwickelte sich in eine LiebeSaffaire mit einer Abessy nierin und man hätte unS fast todtgeschlagen. Nur Naß Allula'S Eintreten rettete unS ; er bat uns aber, sofort aus Abessynien fortzuziehen, aS wir auch eiligst thaten. .So haben Sie also den König gar nicht gesehen?" fragte Vlajajew den Arzt. .Ich habe eS Ihnen doch schon er;ablt." saate Kantemir. .Wer waren denn Awara und Maria? In m.-cr v t:a n w i c cr ' v k . ü.ujjiaiiy cjui. iuuiijic uoof jut jciruuiiuic des Königs Johann!" Awara und Maria, das lind ein Bettler-Knabe und ein Bettler-Mädchen, welch Aschinom mlt Betrug auS Adessymen fortgefchleppk tsX 0ij&abjn vieffeiLt ufi 5? dem
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Beduinen Abraham etwas gehört." setzre der Arzt fort, von jenem Beduinen, der Afchinow und Paifsi in Constantinopel abgenommen wurde." Gewiß, der sollte so ein schwarzer Fürst gewesen sein." Ein einfacher Beduine war es, der in Rußland die Rolle des Fürsten spielen mußte ; Aschinow hat ihn jedoch so schlecht behandelt, daß er sich an die Türken um Hilfe wenden mußte. Ach, was mußten um jene Zeit mein Weib nnd meine Kinder ertragen," schloß Kantemir mit einem tiefen Seufzer. Ja, dieser Aschinow hat Euch wohl ordentlich binter's Licht geführt. .. .Na, Ihr feid auch nicht die ersten Betrogenen gewe sen." . Aus Madrid wird geschrieben: Den Gebeinen großer Man, ner ist es eiaen, daß sie schwer zur 3!uhe kommen. So ergeht es gegenwärtig den Resten des im Jahre 1823 in Bordeaur verstorbenen Malers Francisco Goya. Dieser wird als der Schöpfer und Erneuerer der modernen realistischen spanischen Malerschule angesehen. In diesen Tagen nun wird der Name Goyas in den Madrider Blättern wieder vielfach genannt. Die französische Regierung hat auf diesseitige Eingabe hin gestattet, die Gebeine des Malers aus Bordeaur in die heimische Erde überzusühren ; dieseS Unternehmen ist aber auf unerwartete Schwierigkeiten gestoßen. Goya wurde seiner Zeit in Bordeaux in dem Erbbegräbniß der spanischen Familie Goicoechea, und zwar Sarg auf Sarg mit Don Miguel de Goicoechea beigesetzt. Jetzt ist in Gegenwart deS spanischen Consuls die Gruft geöffnet, wobei sich herausstellte, daß die Särge völlig zerfallen und in dem hohlen Raum nur einige wenige Gebeine vorhanden waren, von denen es unmöglich ist, zu sagen, ob sie Goya, oder Goicoechea angehört haben ; da überdem nur ein einziger Schadel gefunden wurde, fragt man sich hier nun, wie eS zu machen sei, GoyaS Gedeine in das Vaterland zurückzuführen, ohne gleichzeitig die seines unberühmten Gefährten mitzunehmen. Allen Töchtern EvaS. die sich beklagen, daß das schöne Geschlecht auf den Bällen in seinen Rechten allzu beschränkt sei, haben Schwestern an der schönen blauen Donau ein leuchtendes Beispiel gegeben. Für daS Karnevalsfest eines Wiener RadfahrerclubS trafen nämlich die Damen ausschließlich von vornherein sämmtliche Veranstaltungen. Am Ballebende selbst wurden die Er scheinenden von dem weiblichen Comite empfangen, dessen Mitglieder in schwarze Seide gekleidet waren, Spitzenmanschetten und Brustkrausen trugen. Jeder Herr erhielt eine .Herrensxende" uud mmde vrn einem der liebensmürdigen weiblichen Ausschußmitglieder in den Saal geleitet. Natürlich schwang. daS .Ewig-Weibliche" auch während deß ganzen Festes das holde Scepter: Damen leiteten die Tänze und Herren wur den zum Tanze aufgefordert. Auf diesem Emancipatiousballe" setzte der Cotillon dem Ganzen die Krone auf: Die Herren wurden mit Sträußen be schenkt, zwischen deren bändcrgeschmückten Blattern echte Haoaua - Cigarre verborgen waren, Zaira Gattlni. war die schöne und mit Ruhm und Gold über bäuste Primadonna der int römischen Quirino - Theater spielenden Tomba'schen OperettenkGesellschast. Seit beinahe zwei Jahren war die reizende junge Dame der Bühne fern geblieben, denn ein tragisches Geschick hatte ihre Familie vernichtet und ihr selbst den Seelenfrieden geraubt. In Barcellona, wo sich die Gesellschaft Tomba damals befand, erkrankte nämlich die Mutter der Sängerln und starb nach kurzer Krankheit und n der Seite der Sterbenden erschoß sich Zaira's, gleichfalls der Gesellschaft angehöriger, seine Mutter bis zum Wahn sinn liebender Bruder Attillio. Schon damals machte Zaira einen Selbstmordversuch durch Einathmen von Kohlendunst, wurde aber wieder in's Leben gerufen und nach Italien geschickt. Dies die Vorgeschichte des traurigen Vorganges, der sich jüngst auf der Bühne deS Quirino - Theaters und gerade während der Ausführung der Operette .Boccaccio" abspielte. Dte sonst lebenslustige Primadonna, die sich von den einstigen Schicksalsschlagen wieder ganzlich erholt zu haben schien, verfiel plötzlich in Krämpfe und noch ehe ein Arzt auf der Bühne eintraf, der Vorhang fiel selbstdend sofort, brach die Tobsucht bei dem unglücklichen Mädchen aus. Der Treubruch ihres Geliebten, eineö jungen Spaniers, der ihr die Ehe versprochen hatte und mit dem sie schon in wenigen Tagen getraut werden sollte, hatte der so hartgeprüsten vollends den Rest gegeben. Fräulein Gattini wurde sofort nach der Heilanstalt an der Lungara gebracht. Wie verständig ü b r Hot; prunk und Hoflurus König Friedrich Wilhelm III. urtheilte, ergibt sich auS dem jetzt in der historischen Zeitschrift Sybels veröffentlichten RegierungSprogramm, daS Friedrich Wilhelm III. als Kronprinz 1 .96 und 1707, kurz vor seiner Thronbesteigung niederschrieb. Es heißt darin: Mein Hof muß anständig und ökonomisch eingerichtet sein, aller unnütze Prunk und Aufwand vermieden, daS lächerliche, steife Ceremoniell abgeschasst und blos zu den großen Hoffeier lichkeiten verspart werden. Durch Ceremonien und Auswand kann uud wird sich ein Herr nie wahrhaft respektiren machen, blos durch seine feine Handlungen und Thaten kann er daS mit Recht erwarten. DaS Heer der unnützen' HofiChargen verdient wohl einer besondern Reform, denn wozu diese Menge? Man reducire daher selbige auf das unumgänglich Nothwendige; denn der übrige Theil nutzet nichts und kostet doch viel, um unterhalten zu werden. . . . -Ein fürstlicher Hof ist gewöhnlich mit trotzigen eingeöltdeten hochmüthigen und impertinenten Subjekten versehen (keine Regel ohne Ausnahme), die tausend eingebildete Prärogativen und Starrheiten im Kopf haben nnd alles was nicht zum Hofe oder zu jhrem Gelichter gehört, mit Verach tung angesehen. Eben daher kommt es denn, daß die meisten Höfe gewöhnlich als die Sitze des Lastet und der Ueppigkeit von dem Lande verabscheut werden. Leider, leider ist es nur allzu oft richtig und wabr." m j T. O. Vrsw, ttdoo:, X3am 0lock, LlOVt! 23.
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sS, A?.AWAMattü5 TRADE ik, ÄDE MWMJ MARK ?r ilfi . . 7 TROPFEiSl Zur Blutreinigttng. Immer an Hand. Ottawa, Jllö., 23. Nak, 1833. Vltln -we! Zchre litt ich an Nnreinizktit dkS Blures. Nachdem ich eine kurze Seit Dr. Avgust Köaiz's Hamburger Trovftn avsewandk baue, 1? rch ieder pollständig dkrqchellt. Wm. F. FuchS. Hilft pet. Davenvort, Ja.. 22. Nak, 1583. Zch hatte steig Dr. Au. Äöniz'S Hamdurze? Tro? fea im Hause orrathi, da sich dieselbe schc häufig als ein suszeznchNeteS BlutteivigLsgSM mütel erwiese haben. Tb. E. Sans. Regelmäßiger Gebrauch. Rochester. N. v.. 19. Start, 1838. 3a stdm tzrüMre gkttauche ich rezelWößiz Dr. August KönlgS Hamburger Tropfen zur Rktal. ung de BluttK. Diese au5gk,eichurren Trep fen sollten in keiam Hause fidlen. Goulieö Konath, LS2 Lzell'Avenue. Wirklich? Freund. SteSton, Cal., 20. Txrll, 1887. 5ll ein wirklicher Helfe? in der Noth bei allen SBIufc. trallkheitcu sönnen Dr. August König's Hu burger Tropfen snaeseheu werden; sie helf immer. Ad. Glaser. yrelS Lg gretl; t alle xethtle tlau THE CHARLES A. VOGELER CO.. BaHirnort. Ui. I Dr. August König's c Hamburger. o ist ein ganz oriÜzNche Heilmittel gegen Vefckwkre. esittvnudr, Vrand vd Vxtl !). fl.cvfc.Mi.. c r. . H . ... WKW, O!, 'a,Hi.. , , 25 Ctl, das Packet. In allen Spetheken ,u habav Vli CHARLES A. VOGELER CO D i t große I. B. & W. Bahn. Kürzeste Linie nach dem Osten nnd Westen. Die einzige Linie mit soliden Zügen na4 Vloo mmgton und Peoria mit DnrchAanzkWage nach den Missouri R'de? Punkten to einigen Stunden Kenia all am tu Bahnen. Ebenso Dnrcbgang . Schlaftvaaen und Swhttoagen. Wagen über Danville nach Ehirago In kürzern Zeit zn viedrigeren Preisen als andere Bahnen. Die kurz' Liuie nach Spriupfield, tZolumu, Ohio vnd allen Punkte im südliche und öft. lichen Obio. Die tür-este und emzige wie mit DurchaagsTchlaswa?en nach Nrbana, Ob'S, Bellefovtaine, lketon, Tiffi, nnd San. dneky. Die outdorisirte Linie öS ich mit Scduellzeit und iüi nach alle bedeutenden östlichen EtZrten dos H ti4 1.60 weniger aU reguläre Raten. Zuge im JudiasapoM Vadnhsf. Abgang nlatift cuuq4:isg. ix 9:l?öd milt 7:304J5tfl. 3:3u arn lt:MRddZ vv Ostk' 7 Msr 3 A5 10:30 ÄddS Korn Keflen S;&0 Uz 10:4 Sk, 8140 iXh FewFs reis- und Schlawagen. Tickets nnd Vvsksnft ertdnlk Sr. Paff Agent, t?eo Tmler, 188 Söd JUtnols Sttaße,und jeder andere Ag,n! der Lwie. H. .,, s o V; Sn. ?ke.k"t. . K l t? ff K. Paq. Sgrn, MVSÄ HÖHTE ! FaKs 9U die Stadt nach irgend einer Rt. 'na hto zu bnltf:?. SeadftSttzea, geben S B($i2 T!t.Osfiee. Fs. 5S? Z3ssViiLw KtraKr. Sudiana p olis, und erfrage, die Kadrpise und näheren Nu theilungen. - Vesoude Lnrertsam?rU vitri QanbtQättfeta 88 OmtQtantcv Ngeseauot. RuMübrt-'TiSetS ach allen Vlatz, Wsfts und SiordveKe S&it dlreZtege 2iuU aS TORT WAYNB, . TOLEDO, oirnion eilen öPNche HiKKt VtAZlULttI, Ye!aß-SH!Lsid.Lgos, MdeüSsstzn Anschluß nnd doLsiAndige Sicher. heU machen die arosw Wsbafh Wahu Ue dtliebteftß PagJgM-Bah w Qrnerika! JT. I. Wade, Vtstrikt-PaFagl. und Land.Agen Indt,0lt ml, 5 o A. v t t h, Lemral licket.Vanagn. U. Hand!,, V..vass.. und ricket-Tat mt Leit. Wi. Sozialistische & c 9 $ o n l Regelmäßige Geschäft? - Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat in der Arbeitek'Halle. Reue Mitglieder Kndm m dm rege! mäßigen Versammlungen aufgencmmen ZZonttlicZer Veitrag 1k gttts. Mitglieder der Sektion können auch Mitglieder der Kran?en!affe werden. Qeutscbe Qrbeiter töUeifr OnÖ otj! mmueaugssmmssmmtA ADVERTISERS can learn the ect cost of any proposed line of ad ve tislng in American papers by addressing Geo. P, Rowell & Co., Ifwppr AAitmrtlming Buwtu, SO Spruo Ct., Hw York.
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