Indiana Tribüne, Volume 12, Number 193, Indianapolis, Marion County, 1 April 1889 — Page 1
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DwJtUSWlJtell. WltrauSNchtn. Für Jndiana: Wärmer, Regen. Beileid. Washington. 31. März. Die Königin von England sandte an den Prüsidtnttn eine Bi!tiddepelche wegen deS Unglücks, welches der suitrikanilchen Marine bet Apia ustieb.
Zur Wahl in Chicago. Chicago. 31. MÄrz. Die hiesige Sektion der soziallftischen Ardeiteepartei Hot ein besondere Ticket für die nächste Sladlwahl in Feld gestillt. Die .Ar beiterzeitung veigeet sich, das Ticket zu unteryüdm. und sie giedt als Grund da für an, dan die außerhalb der Sektion stebenen sozialistischen Elemente nicht zu Rathe gezogen wmdm, und dotz die Zeit hii zur Wahl eine so kurze sei. daß auch nicht der gllingste AchtungSttsolg erzielt werden könne. Auch scheint unter den Akblitern Chicagos vielfach ine Sttm Niung zu Gunsten des republikanischen Kandidaten Röche zu herrschen, veil man im Falle der Erwählung CregierS die WiederanSellungBonkield'S undSchaal'S besürchtet. Eine Temperenzrede. Philadelphia. 31. März, ßf neralpostmiister Wanamaker war heute hier um der VierteljahkeSversammlung der Bethany Sonntagsschule bekzuwoh' nen. Er hielt dabei eine Rtde. worin er empfahl für das Prohivitionam,nde ment zu stimmen. Zur Wahl in St. Louis. V. 2ouU.3l März. Die .Union Labor Partei hüt nach sehr aufgeregter Debatte in ihrer Co-vention beschlossen, die Nomination deZ RzchkerS Noonan sür Mayor seitens der Dmokeatkn zu indoifuen; sür die übrigen Plätze di TickelS wurden theils Candidaten einer der beiden Pnteien nomtnirt, theils eigene ausglst.Ut. Vr Oshel. DaS Un glück bei San oa. London, 21. März. Wkilere Ein zelhetten über den Oikan bei Apia sind emzegangen. Der Okkan brach ganz p'öö'ich los. Der Eber war da erste Schiff. wllcheZ die Anker lichtete. Es vor jidoch unmöglich, ihn zu lenken. Er winde gegen da! den Hasen umgebkvde R ff ejchleudert und sank kofo,t. Da sich die Mannschaft unter Deck bksand, gingen alle zu Grunde. Der Aöler war daS nächste Schiff. daS unterging. Eine furchtbare Welle hob ihn aus daS Rkg. Die Manvschast suchte ftch zu ritten. Viele sprangen ta die wüthenden Wogen, Manchen gelang eS, daS User zu erreichen, mehrere blieben im Takelw?rk hängen, biS die Mäste fielen. Der Kapitän deS AdlerS und mehnre Ofstiiere wurden eretttt. Der Dampfer Vandalia sank gleich nachher. Der Kapitän und die Offiziere sowie die ganze Mannschaft wurden von den Wellen verschlungen. Versuche durch die aufgeregten Wogen zu schwimmen, schlugen fehl. Kaum war die .Vandalia unterge gangen, alS fich der .Trenton von dem Anker lobrib und aus daS Wrack der Vandalia zutrieb. Der Boden wurde sast gan eingestoßen und der Kiel, süllte sich mit Waffer. AlS der Morgen anbrach, wurde die .Olga, welche bis jetzt dem Sturme tapfer widerstanden hatte, unkontrollir' bar und wurde aus die Küste geschleudert Ihre Lage ist jedoch eine günstige. Die Verluste find folgende: .Eber-: Kapitän, sämmtliche Osfiziere und 76 Mann. .Vandalia : KapitZI, i Offiziere und 40 Mann. .Nopfic: Sieben Mann. .Adler : Zusammen 16 Personen. Mataasa hatte eine Anzahl seiner Leute abgeschickt, um Beistand zu leisten und fie leisteten AuSaezeichneteS bei dem Versuche, die .Olga flott zu machen. Aus dem deutschen Reich. Berlin, 31. März. Zischen den regitlüngSsreundlichen Gruppen ist ein Bruch tn Folge von Differenzen über die Ergänzung deS StrafgesebeS betreff Preßvergehen sicher wenn die Vorlage nicht wesentlich modifizirt wird. Die Nationslllderalen erklären sich gegen die Vorlage, die Confervalivm und Frei eonservativen sind gewillt, jedem Druck nachzugeben, obwohl selbst unter ihnen Symptome einer Reaktion, sichtbar wer den. Die offiziöse Preffe, die .Kölnisch Zeituna, die .Magdeburger Zeitung und ordere Blätter, die . eine Kritik va gen. geben zu. dak unter einem solchen GtstKe die Freiheit der DiSkuffion un
möglich ist und sagen, die Liberalen hät te durchaus Recht, wenn sie sich zur Opposition der Vorlag vereinigt'. , Es ; ist nicht unwahrscheinlich, dab dir Vorlage von dem Kaiser selbst inspietrt ist. dessen LieblingSthema absolute Coutrolllrung der Peeffe ist. Daß er vn der gewöhnlichen Hosetiquette abgegangen ist und dem - parlamentarischen Diner bei dem Reichskanzler beigewohnt hat, geschah. weil er geviffe Abgeordnet, zu per
söhnen wünscht. Er unterhielt sich lasg mit Herrn v. Bennigsen, Dr. Miquel und Freiherr v. Frankenftein und be kgte sich sehr zsangSkoS. Über selbst wenn , die Führer gewonnen find, wird daS GeoS der Nationalliberale der Vor läge nicht zustimmen. , . . ; - ;; j " 3I , Wahrscheinlich dürste sich die Regle. rung aus daS Centrum stützen und so eine Umwälzung in derParteigrupplrung her vorrufen. Die .Vofstsche Zeltung pro? phezeit elnekclerico-conservative. Coaliton, während die Mehrheit der Natlonalliberolen zu den Freisinnigen übergehen und so eine liberal Opposition gebildet ver den wird, die stark genug ist, um die An nähme der Vorlage in Frage zu stillen j Die Katastrophe auf S a m 0 e wurde hier zuerst heute durch früh ein Depesche aus London bekannt; weder die Admiralität noch daS AuSwär lige Amt hatten irgend welche direkte Kadel'Nachrichten erhallen, und waren daher nicht geneigt, das Gerücht für wahr zu halten. Anfragen in London schienen aber dasselbe zu bestätigen, und herrscht ln Folge dessen allgemeine BeKürzung. Erst heute Nachmittag erhielt die Admi. raittät offizielle Telegramm. Kaiserreis e n. Gras Herbert Bima,ck kehrt von seiner Mission nach England am Montag, sktoeS Voter Geburtstag, zurück. Er soll Alle sür eine grobe ögertliche De monstratttn bei Gelegenheit dS Besuche deS Kaisers Wilhelm in 'England arran. girt haben. Ein britische Geschwader wir'5 dem deutschen entgigenfadeen und den Kaiser nach London geleiten, und vort. wie in Wtndsor wird dersklbe festlich empsargen werden. Die Z Vkisel ob daS englische Volk dem Kaiser sehr freundlich gesinnt sei, vekan lff,n die OZssc-.ölen zu Erklärungen, wie': die angebliche Abneigung deS Kaiser gegen Eglond sei durchaus ein Märchen. bäckst Deutschland llebe er England am meisttn. Der Besuch ist definitiv sür den Juli festgesetzt. Kaila Franz Joskph von Ochttreich wird Berlin gegen die Mit'e de August nachdem die sechsmonatliche Trauerfeit um dsn Keovprmzen Rudolph abgelaufen ist. einen Besuch abstatten. Die Streik werben so allgemein, dab e scheine könnte, als wenn ln den großen Fabrik centren eine organistrt, Bewegung sich bemerkbar machte : In Hamburg habrn die Maurer, die Klempner und die Am. merleute die Arbeit eingestellt, da die Meister eine Lohnerhöhung verwelgeete. Der Verband der Arbeiter billigt den Streik, und Leute, die sich den Bedin gungen der Arbeitgeber unterwerfen, wer den von den UnlonS ausgeschlossen. In Elberseld und Barmen sind die Fabriken geschloffen und die Arbeit? streiken. In Creselo werden sie am Montag die Arbeit einstellen, wenn ihre Forderungen nicht bewilligt werden. In Nürnberg streiken die Holzschnitzer und Arbeiter in den Epielzeugsabriken. Die Berliner Maurer haben am Mltt woch beschloffen. einen allgemeinen Streik der Baugewerke zu veranlassen. Zum internationalen Congreß. Die deutschen Sozialdemokraten sind
sich mit den s,anzö!ischen Sozialiftin über das Programm de Pariser Con greffeö in die. Haare gerathen. Die fran zöstschen Communisten bestehen daraus. da auIschliebUche Recht zu haben, die Tagesordnung deS EongresseS zu con trolliren und die Themata für die Ditcusfion auszustellen. Die Deutschen wol len an dem Congreffe nicht thettnehmen, wenn die Festsetzung. der Tagesordnung nicht dem Congreffe selbst überlassen wird. Eine Commission de Reichstage tat beschloffen. gegen Hrn. Grillenderger wegen beleidigender Aktlkel über ReichstagSmitglteder gerichtlich vorzugehen. ' . DaS ungarisch Ministerium. W i e n. 31. März. Herr v. Szögenyi hat biSder einen Posten im ungarischen Cabinet nicht angenommen, obwohl der Kaiser ihn dringend darum ersucht hat. Der Premierminister TiSza begegnet groben Schwierigkeiten bii dem Versuche, die verschiedenen Cab!net?posten mit her vorragenden Kräften neu . zu besetzen. Hr. von Szözenvi wünscht persönlich, in seiner hiesigen Stellung zu verbleiben.- ' ,,D i e K r ist in S erb i st.H -Wi 1 n. 21. Mäez Nachrichten 'au Oelgrad melden w rasche lIachZthun .... , ... .. t ' .. i .-:--ji
Ider ruMsSen seit der Äbd'ankuna
Köaig Milan?. Da CenlralcomZte der Liberalen hat eine Resolution zu Gunsten einer BalkaN'Jjrderung mit einer Bal kan Zollunion Angenommen; da wird ' fortan der lei'end Gesichtspunkt des Partelprogramo sein. Die Ruffo philen schlagen dagegen eine Föderation unter rusfischemPeotectorat vor. Oefter reich Ungarn unterstützt keines der beiden Projekte., Der Elköskg Milan ist durch Serbien auf der Reise Constantinopel passtrt ; an Bahnhof W Virot hielt er eine An. spräche und beschwor daS Volk, dem neuen König un) der Regentschast treu zu bleiben und zu gehorchen. G n ra'l Vo ulanger'S Pro tllirung. Pari, 21. Mär,. Der Staat?. Procurator Bouchere ist gegen eine Pro zesftrungBoulsnger' und soll in Folge deS ; Beschluffee her Regierung, gegen den General vorzugehen, restgnirt haben. ' .. , r Da Comptoir d'Eeompte Pari. 2Ü M?z. Die Direktoren deS Comptoir d'SSeompte erschienen heute vor dem UktersuchungSrichtee Prinet und beantworteten Fragen betreffs der Divi dende de Iastitut, sie hätten solche er klärt und an die Aktionäre aubezahlt. aber nicht auf einer fiigirten BasiS. Die für 1883 gezogene Bilanz sei durchaus der Wahrheit evtiprecherd und rechtfertige die Zahlung einer Dividende. Die Dar. leben auf Kupferdeposttenschelne an die Socilte de Metar hätte der Generaldi rektor de Comptoir d'EScompte. Denseet Rocheran..ohn ihr Wlffen oder Zustim mung gewährt. . , , 111 1 M Preßsktiheit in Frankreich. Pari, 31 März. Die Deputirtenkammer beichlob heute mit 266 gegen 259 Stimmen Drinaltchkeit für eine Vorlage wonach wegen schmähender und insullt render Angriffe der Preffe auf öff ntliche Beamte summarische Verhandlungen vor einem Polizetgeriche fiatlfiiden. C l n P o st'd a p f e r gesunken. O ften de. 2i: MSrz. Der Dompser .Comleffi de Jlandre ist gestern Nach mittag 2 Uhr mit dem belgischen Post, dampser .Prlrceffe Henriette auf der Höhe von Dünklrchen zuammengestober; in dichter Nebel heeschte zur Zeit dS Unfalles. Zuerst htib es, die .Comnff. de Flandri sei sosort gesunken ; nach späteren Belichten wurde däS Sch'ss voll ständig durchgeschnitten ; der Vorder theil sank sofort, den hinten nahm die .Prirc.ffe Henriette in' SchkepvtZU. doch schlug derselbe bald um und ging unter. Der Capltaia. der Ekste Oifizier. neun Mann der Besatzung und drei Pas' sagier sollen erttunken sein; Prinz Je. rome Boraparte ist unter den Geiette. tenl Die .Comtesse degkandre fahr zwischen Ofteade, und Dover und war auf dem Weg nach Dover, als die Col. ttstonpasstite. Regentschaft in Luxembur g. Luxemburg, 31. März. Der (in Wiesbaden erscheinende) .Rdeinische 5?u. rler meldet, in Folge der Conserenz mit dem lvremburgischen Premierminister Dr. Eyschen habe der Herzog von Naussau eingewilligt, Regent von Luxemburg zu werden, wenn der König Wilhelm der Ntederlande in gesetzlicher Weise sür gierungSunsähig erklärt witd. h Rumänien gewarnt. St.Peterburg. 31. März. Die .Nowoje Weemje und der .Sjet find sehr ungehalten über, die Proklamation deS König? Carl von Rumänien, in der r seinen Neffen. Prinz Ferdinand von Hohenzollern. zum Kronprinzen von Ru mänien , erklärt Die Blätter erwädner die Ausweisung von Russen au Rumä nien und warnen die Rumänen, nichte n thun, va ihnen später leid thu könnte. - VQii7SnSrtSr,a. Angekommen in : v av'r : .La Champagne, von New Dork. QueenStown: .Servka, N. Y. nach Liverpool. N e w P o r k: .AlaSka, .Aurania von Liverpool; .La Bourgogne v:r fo:";;::;;' i;ö Mary Harri. ' Po. SO Thomaö Strabe wohnhaft. 65 Jahre alt, würd? heute sür irrstanig erklärt. - "! " ;...: iij il ' ' ;. .'-,? ;.i . .ni'l'il1 ' .'' . . ',,Ii Letzte Nacht wurde" von .. Einbrechern der Versuch gemacht, : in " Simon Cook' H,u No. 419 Nord East Straß,
.5 ' " ' ; ' ' ' J ; Pi.jgea ,u f.ni Null. .,1'! i lilfi'""''-!"''';-!!;!' !:i!i!'lt!!;i', ..!:''''."' '" - ' ' " " . .,. ' ' ' " " ' 1
Die Polizei.Commissäre ernanr
ten beute eiustwetlen folgend Polizisten, welche seiner Zelt zur neuen Force Über gegangen waeen: I. I., Bradh. John P. Boylan, John Corrigan. Pat. Griffin, Frank Gidben, M. Haley. Green Hagerman. W. F. Hoefgen. M I. La Porte. T. N. Schwad. T. L. Stout. Fred. Kurtz. JameS Davidson. Letzterer war bisher noch nicht bei der Polizei. Am Samstag Abend wurde da Pferd und Buggy von Ed. I. Gall von der Ecke drr Meridian und 2. Straße weggestohlen, und gestern früh um 3 Uhr fand man Pferd und Buggy an der Nord Delaware Straße unweit vom Court Hau. Im Buggy fand man ei nen großen Kaffeesack, welcher geräucher. teS Schwiinefliisch und eine große An. zahl Einbrechn: Werkzeug enthielt. Man nimmt an. daß daS Pferd und Buggy den Dieben bei einer Runde, in welcher sie auf Einbruch ausgingen, die nen mußt!, und daß das Pferd, als die Buriche gerade am Plündern w.ren. durchgebrannt ist. Die Einbrecher kön nen, fall fie die Freundlichkeit haben. in dir Polizeigation vorzusprechen, aus ihreWerkzeug Anspruch machen. Oom UttSlande. Vor einigen Tagen hatt sich eine junge, schön gewachsene und angenehm aussehende Schauspielerin j Namens Harriet Muir vor dem Polizei -IJLl : . ..V - - t.fit Cl"i i nujizt in -cvuvvii ein ciiui;icii gkhens wegen zu verantworten. Am 3. März erschien bei dem Werbe Serge anten in der St. Georgs . Caserne ein flotter Bursche, um sich anwerben zu lassen. Der Sergeant stellte die üblichen Fragen, welche befriedigend ausfielen, und dann rourde der Necrut dem Milk tätarzt ausgehändigt, der die üblich körperliche Prüfung vornehmen sollte: da stellte sich heraus, daß der Necrut weiblichen Geschlechts war. ' Für diese Mißgeschick hatte fie fich vor dem Ge rlcht zu verantworten und. gab folgend Auskunft über ihre LebenSichkcksale ab: Sie - ist die Tochter eines Farmer? in Neuseeland vor vier Jahren wurde si des monotonen Lebens auf dem Bauern gut überdrüssig, fie lief fort und spielte auf. der Bühne, kam nach London und suchte erfolglos eine Anstellung zu erhalten. Sie wollte auf' einnn nach Neuseeland segelnden Dampfer als Aufwärterm Dienste nehmen, wurde abge wiesen; da siel ihr dt? seltsame Gedanke ein, sich anwerben zu lassen. In ihren gestreiften Beinkleidern, der eng anschließenden Joppe und mit dem Hut keck auf den krausen Locken, sah Harnet aus wie ' ein recht flotter Bursche, weit strammer als Tausende, die den QueenS Schilling nehmen. Einige Freunde werden sie in's Vaterhaus zurücksvedi ren. Von einem seltsamen Brauch im Kaiserhause Habsburgerfährt der Pariser Figaro: Danach erhielt am Todestage des Kronprinzen Rudolf ein großer Tischler der österreichischen tauptstadt den Auftrag, einen eichenen arg noch an demselben Tage zu liefern. Der Handwerker bat, ihm eine Frist biS zum folgenden Tage zu gewähren, wa jedoch als unmöglich abgelehnt wurde. Für wen nun war dieser Sarg bestimmt, dessen man so eilig bedürfte? Der entseelte Kronprinz schlief bereits in dem seinigen für ihn konnte er nicht sein. Die Lösung deö Räthsels ist, daß es in der Hofburg Gebrauch ist, in jedem Augenblick einen Sarg zur Disposition zu haben. Dieser Brauch ist zum Gesetz geworden. Als die furchtbare Botschaft aü Meverling eintraf, hatte man den bereitstehenden Sarg aus seinem Winkel, wo er feiner Bestimmung seit dem Tode deS ErerzogS Franz Karl, des VaterS des KatjerS Franz Josef'S, harrte. So glelch wurde ein anderer Todtenschrein befohlen, denn die Tradition will, daß, wie schon erwähnt, daS Haus deS Kai serS niemals 24 Stunden ohne Sarg bleibe. Derselbe soll ein Wemento vaori bilden und den ungeheuren Contraft stets vor Augen führen, den die Wohnung des lebenden Herrschers zu derjenigen des todten bildet. Ein merkwürdiger Un alücksfall beschäftigt' gegenwärtig die ivchweizer Blätter.' Am 6. März näm lich fanden Spaziergänger auf einer ein samen Stelle des oben dicht bewaldeten ZürlchbergeS bei Zürich' zwei schwer vermundete junge Leute. Die gerichtSant ltche Untersuchung stellte fest, daß e sich um die Folgen einer gewaltigen Erplosion und um Anwendung von Sprengstoffen handelte, die ohne den Willen der zum Ovfer Gefallenen loSgegangen waren. Die Polizei vermuthete etwas meb? al kl bloßes wissenschaftliches Erperiment, und die bei mehreren Bekannten der Gefallenen vorgenommenen Haussuchungen führten angeblich zur Festztellung nihili stischer Pläne. Es stellt sich nun herau, daß die Leute mit einer bis 7 jetzt ' unbekannten, außerordentlich 'gefährlichen Flüssigkeit, die fie selbst hergestellt und, !e man annimmt, auch selbst erfunden haben,, eine metallene dünnwandige Sprengbombe gefüllt hatten., Diese war ihnen' als sie es nicht beabsichtigten, , j-ge platzt und hatte den Einen so schwer v erletzt, daß er bereits im Spital gestorben ist. , ',Der Andere ist so schlimm .daran.
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