Indiana Tribüne, Volume 12, Number 176, Indianapolis, Marion County, 15 March 1889 — Page 3
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Nbga?g : Szönßmze 4:0 Vm. 4:W Nm. Uesdöt' ö:50 5:10 Hrn. Zn'vuttf : rp. 11:10 SS. 10.50 Nm. tt&n. V:U. Z'x. tAi Sir. : . S2da!!a Lbgsuz : Qxpui 7:80 V. 11.55 35m. 7:0C üm. 11:00 ÄA. l,om, 4a0 T'M. Ankanft : gp: ?:45 4:15 VW. 2.40 Am. 5:0 Am. ?ttm.Ib:.vBi. See L:k, S. C, S. & Indianapolis. t;ang : Szv. 8:20 Vm. 4:30 Vm. 7:30 U:U a. ll es Vm. 4:0i Äm. f:05 Tm 7:!S Nm Zwkuuft: Ez S:Z0 V?n. I (0 Vm. 11:85 T. f:30 Vsl i.id Nm. 1C:SS Nm. Llle ctiges Bni M- ta Brlghwosd an. Lre fs!genru Züge laufen nr nach und voz Vrightaess : Aöasug: S 40 Wn. IQxtO Nm ÜBtauJt: 4;10 Vm und 4:45 Nm. Elneinnat!, Wabfh & Mchigzn. Lbzavg : 4 eo Vm lies Vm. e os RW.Tulunft: 10 öü Vm. L L0 iM. Iv ss Nm. SwkwuLti,Jnd;auop'!S,St.Lsu:S ö: Chiceg. C-sciasatt Ddisisa. - Abganq : S 5S Vm. 20 öS Vm. S öc Nm. Ciacmnalt Aec. nur SonutSZi Z 45 Nm. Lsfayette Aec. 6 2S Nm. Vaknukt li 45 Vm. IS 10 Rm. Ciscik'k L. nur Sont, 11.50 Bm. KuhvÄc Lcc. 1 45 Bm. Columbn Ae?. 5 07 Nm. Tdieegs TiMou. Abgang : Is oS Neu. II SV Am. Lafayette Att. 7 zr. Dm. 5 LbNm kauft: 3 !s Sra, S0 N . Lfttzelte Vce. lv o Bm. S 13 Nm. Chicago, St. Louis & Msburg. Ldgavg : 4 80 Vm. 3 00 Nm. 5 10 Nm. Columbu Ace. s W V. Mtmosd A.c. 4 U0 m.7-Aakuft: 11 40 Vm 6 LO Nm. 10 20 Nm. EolumduS L:e. S50NW. Mchmoud Lee. 9 40 Nm Chleazs Dw'sio2 dla Kaksmo. Lbzanz : 11 80 Tm. 11 SSRm. AakUJtt : S ev Vm. K0A. Lzk Sriz S: Wcficrn. igang: 7 15 V. 110?!m. 7v0Nm. 11 10 . Lbkünft : L 40 Vm. 10 SO Vm SO m. 5 50 Tim. JManadolU ä? Llaeenneß. Erpreß Lbang : 7 to Vm. Ace. 4 (w Nm. ;. czptt AnklkZt: ö tO Slut. Lce. 10 0 Dar, ttlcttonatl, Hsmiltou & Indianapolis, fckaca: Z 65 Vmtgl. 500 Dar. 50 Am. ijL s 5 m. Aakuajt : & 60 Vm. 4 55 Nm. I es Rm tgl, Lhis, InUaaa & WeFcn. PtSiia Division -?bgaz z 7SvVn tgl A tOÄ ll00NAtgl.. Lokunftz S tO Vm tzL 10 40 Vm. 8 46 ftm. O,stl che Tiv sis t.-?.bgaui, : 4 lOVm tg?. 11 00 B. S 00 Nm tgl. Lsküvft : 7 Oi Vm Igl. 10 0 Nm tgl. ' ÄÄZs22pslis, DecatZ? 6: Spiiagflilo. AbMn,: 7 00 Vm. 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att läüen, n-k ter szen. de egkös.itk. s hlnavvllckte, znckts sie xtoyllch jah zu t z:ux vn dt, Stter.. tn W.d'.zin. et j jstMmfU Nkld ihre Hand griff ach den, .chm.nioZ . Ktze.it .?.k Or-a t.d., t. z ihre Augen dem Mann ii-..a iM.ti thut solgten, der soeben in Begleitung meh,
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.0 N 8. n?s2 tea Lüttt5bnrg. (FsilleKung nr,b 5Ic& ) Hab so c3. Lsna zmttfklte nicht. fiii-ii6c:i ffe:;!. wochenlang hatte er ijiiii fdxiq in Häi'den ßc!)ß5t, bfl tec Brief .fcnrch r;:!??i unsciigc.? Zu'all hnzz im QvaU d'L Freiherrn von Üht fenheim gelegen hatte, könnte sie nicht wisse!, den Aricf, in welchem jede Zeile, KdcS Wort ihl sage mußte, aS ,iz cldukdct tt?id e? könnte sie n&ritn lIffctt ans die Erlosnnz vsn unendlichen Qualen. Nachmlttaz cde? rielmehr gegen .l::d. als die vornehme Welt von Neapel, die sich alltZalich in der NivZera t . (ff.;;:-'-;.. f;inm,tt,Mfi's tt,. fix dk U.M )l ammkknusiichen pflegt, m wiO wzelblk versammelt hatte, und X'OII auf .Pst3 elvnyi zn lyren iZsUge rerer Zainen un? erren vornverklyrttr. Sie Hatte den Gatten erkannt. E unterhielt sich .angelegentliche mit einer Dame von selten? Schönheit, welche durch eine elegante Toilette noch mehr hervorgehoben wurde, und schien ersicht lich in bester Laune. Der Anblick war fuc Lona eiil cntsehenSysller qewescn. Sie siihlts sich einer Ohnmacht nahe. ?lber muthig bekämpfte sie die Schwache, st: initerbt Tiif tc mannhaft den Schmers zensschrci, der sich auf ihre Lippen draiitc, obwohl sich daS Herz zufarn r.lenttanipfte iil ttZtt'.ütloseitt Weh. Sie ,vürde dlö Strafe f ai eine begangene Schuld empfangen die Gerechtigkeit zözerte nicht, aber sie war granzam n barmnl'gsloZ. Sie straft hart zu lz.nt. Lona'ö Vergehen va? eine Schwache geiucsen, nicht eine Schuld, und dafrr sollte sie derart baszen! Die Nacht senkte ihre Fittiche herab, die Btüden mit erquickendem Schlummer zu beleben. Lsna fand keinen Schlaf. Die vollständige Erschöpfung, in welcher sie sich befand, vermochte nicht ihre Ner ven zu beruhigen. Vollständig wach lag sie bis zu d?:n Augenblick, in tvelchem tit Tag hereinbrach. Sie seufUe tief und schw.-r auf, ctt da3 Licht sich durch die Vorhänge stahl ein neuer Tag, eine neue Qual. Nein keine Qusl! Ihr Entschlnz ar gefaßt unabänderlich! Sie nmßte zu Wolf, noch an diesem Morgen. Sie wollte i)m Alle? sagen, ihre Schwache, ihr Mi iztrauen gegen sich selbst, ihr hcißeS Verlangen, ihm alles Glück zu bringen, tt.iZ eist Mensch vou der Wckt erwarten könne, ihre Kämpfe, ihre Furcht, ihr Herzeleid. Sie wollte ihm sagen, daß sie ihn unendlich geliebt und daß diese Liebe sie einen falschen Weg habe wählen lassen. Sie wollte mehr thnn Sie wollte seine Verzeihung crflehei: er muszie Mitleid mit einem durch da3 Schicksal irregeleiteten Mem schenbcrzm habcn, anch rc:irn c5 ihm gleichgmig gewordeis. Lo::a hatte sich m:t TageZanbrnch von ihrem Laer crhooen, und vollstan ten Zcit, fast noä) mehr. Ihre Wanzen waren schmal, die blauen Adern an den Schlafen traten sichtlich hervor, um den gefalteten Händen nm Fenster stand und gedankenlos in die blaue, duftige Ferne blickte. Neun -Uhr war vorbei sie wollte gehet,, sie ertrug die quälende Uttewisz heil nicht langer, bener dünkte sie noch eine Gewiizheit, wie sie schon eine solche gehabt zu haben geglaubt. Negie sich doch noch eine leise, leise Hoffnung in ihr? . Sie ging. Langsamen Schritts die mit Lava gepflasterte Straße entlang schreitend, suchte sie die Nahe und Fassnnz zu siuden, die sie gebrauchte ach, wie sehr! Nun war das Hotel erreicht, in welchem der Freiherr von Gndenheim Absteigequartier genommen. Lona stiea die weniaen Stufen hinan. Auf die Frage der Dame nach dem Freiherr von Eudenheim stieg ein Kellner tnit ihr die Treppe hinan, um sie zu dem Herrn zu fähren. Auf dem ersten Treppenabsatz rnußte Lena einige Augenblicke verwelken, wett Koffer u. f. w. herunter? geschafft wurden. Dann Ein Herr kam die Treppe herunter. Er wollte achtlos an der ihn erwartenden Daine vorüderaehen da in dem selben Augenblick, als er die erste Stufe z'n der letzter. Treppe betrat Er hatte cm fchznerzoolleS Stöhnen gehört Mio d:n Kopf zur Seite gewandt. Sein Fnß war wie gelähmt. Mit weitaufgerissenen Augen stante c? auf die Frauengeftalt, welche an dem Geländer lehnte, todtcnblcich, sichtlich dem Umsinken nahe. Und noch immer stand er, starr unbeweglich. War c3 ein Traum? War eö Wirklichkeit? Sein Wunsch, sein heißes Verlangen erfüllt? Da stand sie o, gcwiiz, s'.e war es, die Geliebte . sein Weib ! .Lona! Woin" Lona, geh' mit mir!" Er stand an ihrer Seite, er flüsterte ihr heiße Licbcöwsrte m'S Ohr. Und sie? ' Sie lehnte gegen die Wand, halb ohnmächtig, unfähig, auch nur ein Wort über ihre Lippen zn bringen. Dochnun berührte seine Hand die ihre, sein Arm umschlang ihren Leib. Alle Angst und Qual der letzten Stunden löste sich in ein krampfhaftes Schliichzen auf. Ihr Kopf lehnte an feiner Schuller, die hebende Gestalt ruhte in seine Armen nnd die Welt, die Menschen, Alles mx cer gesscn. Wolf von Gudenhcim führte Lonn !tt die Zimmer, welche er soeben verlassen hatte, um nach Deutschland zn ihr zurück zukehren. Sie lies; sich fähren, blaß u sie tcdtenblgL. zeternd, über
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ea'j Wolf s V.-o: sur sie er: ! erden f f cic.i für iijur.fr, er Härte ihr Mft s'.Zä?! l licfcv Weife nach so langer Zeih
d:g :ige?lel?ct, erwartete sie nur den Agenb'iick, in welchem sie gehen konnte. Sie sah blan auSw!e hwatx in der lek
Aiund machte fkch ein tleftrannger Zug bemerkbar. Schmerzliche Seufzer ent schlüpften ihren Lippen, indem sie mit
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JOtAt. Sie ..war unsäM auch um t ; j- r ..- 4 - - den Zirp s z erheben. ' . Doch nun! Die Thür bat!- sich ZK, ! . V ' it 1 icr ;cifr:i c;cia)rsz;ett. Welf, lünnst Dn mir vergeben? O, mein Gott, ich liebte Dich m seh? ! Sorge und Angst um Dich ließen mich einen falschen Weg ählen. Wolf,: vergib mir! Du kannst mich nicht nm : cineZ klnzzg?:: F:zlirltteZ n'Mcn vsrdämmen!" Sie hatte. !Hren Arm um den Nacken des . geltzbten Mannes geschlungen und htttg ilun ansschluchsjÄch au seinem Hül se. ', Der ganz: Körper be'Z jungen WeibeZ! . . . ft ' t -"V I ... t-f . zzltttte uno sieg, uns ots war unsauzg, auch nur ein Wort über fesue-Lippen zu inngen. Er zsz sie nur fester an Ztch und immer fester. ,&na, nie konntest Du mir da? anthun V? flüsterte er endlich,, einen Kuß auf ihre Stirn drückend. . ..Ich hbe Dich so unsagbar lieb. Mußtest Du mich so tief verletzen? Was lag mir an Deine? Herkunft. Deinem Namen, Dei ner Vergangenheit?. Ich wollte ja Dich, unr Dich! Wie danke rch Dir, daß Du gekommen bist, daß' endlich Dein eigenes Gefühl Dich den rechten Weg wählen rß." " "". ; ' " - Sie fand nsch lange nicht die Worte, m, dem Gatten sagen zu können, aL in ihr vorgegangen ar, ehe sie sich zu dem Schritt entschlossen, der so viel Schmerz über ihn und sich gebracht. In seinen Armen, an seinem Herzen begriff sie e Niger, als je zuvor,. wie sie nur einen Augenblick an der Liebe des Gatten hatte zwetfeln können ujrd nur zögernd konnte sie ihm von den Kämpfen berichten, wclchen sie ausgesetzt gewesen war, ehe sie den unheilvollen Entschluß, den geliebten Mann zu verlassen, gefaßt. Dennoch warf er einen vollen Blick in ein reines Frauenherz, das .unter dem Fluch dcZ Borurtheils erbarmungsloser Menschen unendlich schwer gelitten hatte, das den geliebten Mann nicht hatte Theil nehmen lassen wollen an dem Fluch, den cö auf sich lasten gekühlt. Der Freiherr von Gudenheim kehrte mit seiner Gattin erst ein Jahr später in die Heimath zurück. Einen Theil diese? Zeit verbrachten ' die wicdrroereinlgten Gatten in Neapel, einen anderen in meiteren kunstschahereiche?t Städten deö fon uigeu Italiens. . Mit dem kommenden Frühling trafen beide auf dem Landgut des Herrn Freimuth ein, um, auf Frau EmmyS dringende Bitte, einige Tage da selbst zu verweilen. : Seinen dauernden Wohnsitz nahm das funge Paar nicht mehr in der kleinen, skandslsüchtigen Stadt, sondern in der Residenz, um sich hier ben Genüssen der Großstadt hinzugeben. Kein Wort des MißoerstehenS bewirkte auch nur vor: übergehend wieder eine Spannung. Qffen und ehrlich wußte die junge Frau je? dem Zweifel, jeder Unklarheit entgegen zu treten und bald genug fühlte sie den Segen eines solchen Vorgehen?. Die harte Schule der Prüfung war nicht ver gebenS gewesen, sondern erst durch sie hatten beide Gatten sich dauernd gefun den. Mi! Frau von FrohSdorf waren sie nur einmal wieder zuzammengetrssfen, an dem Tage, an welchem deren Tochter ihre Hochzeit feierte. Amalie machte eine glänzende Partie, und Frau von FrohS? dorf konnte wohl mit Etolh auf ihr fozS' neS. vielgeliebtes Kind blicken. Sie that eß der nicht. Es war eine große Veränderung mit der stolzen, hoch müthigen Frau vorgegangen, feitdem sie von ihrem Krankenlager erstanden war. Die Entfremdung, welche zwischen ihr und ihrer Tochter stattgefunden, konnte nicht mehr ausgeglichen werden, obgleich Amalie sich Muh gab, die düsteren Stunden zn vergessen, welche sie cm Krankenlager der Mutter verbracht. Das eigene Gewissen ar ein erb: mungslofer Peiniger. Wenige Wochen nach AmalienS Ver mählung hatte sich uächtraglich ein Testament deS Herrn von FrohSdorf vorgefunden, laut welchem dessen Pflegetochter Ilona Nechten nicht nur daS Vermögen feiner ersten Frau, sondern fluch einen bedeutenden Theil seiner eigenen Reichthümer erben sollte. Mehr als diese Vestimmnng erfreute die junge Frau von Gudenheiin die Thatsache, daß der verstorbene Pflegevater ihrer bis zum letzten Augenblick mit Sorge und Liebe gedacht und sie vor den Stürmen der Welt hatte sicher stellen wollen. (Ende.) Die linke Hand. SensaN'ut.ZKma ds?HerhSsupain. (FortstIUna.) ArmeS Kind, sagte der GrelS voll herzlicher Theilnahme nähertretend, mvtxt zweifeln Sie nicht, noch ist nicht Alles verloren. Wann ist Papa fortgegan gen? .Vor drei Tagen entmortete sie mit gebrochener Stimme. .Haben Sie fein Signalement an die Zeitungen und nach der Polizeivrafektur aeichlckt?" ES ist Alles geschehen, aS in me!nen Kräften stand." Und eS hat sich noch gar keine Spur gefunden? um welche Zt hat er das Saus verlassen? Uni S Uhr, er ist zu Fuß weggeZangen. Sie macüte eine aemaltlame Anstren gung, um sich zu beherrschen, und fuhr dann fort: ,Er war in der letzten Zeit mitunter so eigenthümlich. Er rlchien mir oft lraurig wo jerjircur, icorcnu oni doch immer so heiter und fröhlich war. Das Alles kommt mir jetzt wieder in den (strni, und dann sah er Georges uns mich oft mit so seltsame Augen an." Der arme kleine Bursche! Er weiß noch nichts, nicht wahr?" Nocb aar niclits. . .ein folcber Scblaa konnte ihm das Leben kosten, i? ist so schwach und gebrechlich. Was ist das ? l Die Klinael roar ;um Weiten Male ertont, und bleich, voll Todesangst stürzte Johanna von Neuem nach dem Fensters Älber ihre Hossnungen waren wiederum Vergehens ; es war die Milchfrau, welche aeklinaelt hatte, und zwanz,amal rslbt resd des ÄKimtaLS .l?Mz sie nsch iq
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verleiden Wetze aurgkschrccr, öynö Das) lcöait, Jeden Augenblick schickte sieJeinanden zu neuen Er?ndigungeu ni und immer war ihr Hoffen vergeSenZ. GeorgeZ war aufgestanden ur.d hakte sie lächelnd umarmt. Sie hatts bm Kopf abwenden müssen, um die Thränen vi verbergen, :Ich: in ihre:i Augen brannten. stickter Stimme, als der Kutscher sich fragend nach ihr umwandte . e. ES war ein weiter Weg ; in Folge des SchnecS,' welcher die Straßen bedeckte, konnte der' Wagen nur langsam vor wärts. Johanna grübelte. Mre Auaen waren trocken, eine seltsame Entschlossenheit lag m c r je ti.t in luirn uiutii uiiif vcuyüucue vz?kvans ken zagten dnrch ihren Kopf. Wie im Traun! sa sie ihr veraanaeneS Leben an sich vorüberziehen. Sie hatte ihre Mutter kaum gekannt, schwach und kränklich hatte dieselbe fast stets das Zrmmcr gehütet, und die Geburt des kleinen Georges hatte ihr das Leben ge kostet. Soweit sie hinanfstkea in die Erinnenlngen ihrer Kindheit, immer sah sie daö gute, läckelltde Gesicht ihres Vae rers uver neu geveugr. irr uaue ne gehegt und gepflegt, als sie noch ganz klein wär nnd eine hiyige Krankheit ihrem Leden ein Zlel zu seyen drohte. Der Vater war ihr ganzes Leben, ihr ganzes Glück, und auch sie war sein einz,ger Trozt gewesen. "Sie nedachte, wie nütia er sich ihr aezeiat, mit welcher lächelnden Großmuth cr alle ihre kleine Laune befriedigt hatte. Jeden Morgen, ehe er sich nach feinem Bureau der Ehaussee d'Anii beaab. hatten sie einen Spazierritt nach dem Äonlognerrvaldchen unternommen; Abends war er mit ihr ttt )ejcll;chastktt aeaanaen und glücklich gewesen, wenn sie die Schönste und Gefeiertste unter Allen war.... Und während sie an diese geselligen Feste dachte, auf denen sie unbestritten als Königin glänzte, stieg das Bild eines anderen Mannes vor ihr aus, der eben? falls einen großen Play in ihrem Herzen einnahm; cö war der Verlobte ihrer eigenen Wahl. Warum war er nicht bei ihr in diesem schweren Augenblick. Sie kannte ihn seit v.vei Jahren. Naoul deVioerol entstammte einer alten Familie aus dem ?üden. Wahrend des Kriege? hatte er sich ausgezeichnet, und eines Abends, als er ihr in schlichtem, aufrichtigen Tone ein tollkuhncZ Unternehmen gegen einen feindlichen Pos erzählte, den er gefangen genommen, hatte sein Heldenmuth sie mit Bewundernng erfüllt. Später hatte sich diese Bewunderung in Liebe verw.indelr. 3!aol war nicht reich, aber waZ schadete das, besazz sie nicht Reichthum sur Zwet? Mit dcr ganzen Hochherzigkeit ihrer begeisterungSsaalgen jidiuz ya?le ic iyic ans in mi feine gelegt. Ihr Vater, den: sie khre Liebe gestan, den, hatte eingewilligt, und in wenigen Wochen sollte d:e Hochzeit fein. Der Wage bog soeben bei der Erz? bischossbrücke um die Eck.'. Johanna erbebte plötzlich, wie ans einem Traume aufgerüttelt, und blickte aus dem Fenster. Dann sank sie bleich nnd erschöpft in den Wagen zurück. Qiuaeriisen von dem Uebermaß deö Kummers und der Angst, hatte sie ihren Entschluß gefaßt, und so lange sie si$ nocb fern von dem düsteren Gebäude be fand, war sie sich über daS Grauenhaft ihres Schrittes kaum klar geworden. Jetzt aber schnürte eine snrchtbart Angst ihr daö )erz zusammen und sik lehnte sich in den Wagen zurück, als ob sie denselben anhalten möchte. Bald aber hatte ihre energisch? Natui die Schwache überwunden. Ein angstvolles Verlangen beherrschte .ihre Seele; würde sie endlich Gewißheit bekommen über die Ursache dieses, plotzlichen Verschwindeuö? 'Der Wagen lnelt und langsam stieg sie auS; die Blicke der Neugierigen, welche vor der Thür des GebäudeS um herstanden und die ausgestellten Photo: äraphien betrachteten, ruhten voll Erstaunen auf der schonen,, vornehmen, jungen Dame, die allein nach einem sol chen Orte kam. Sie senkte die Augen ; ihr graute vo! dem Anblick jeuer verhängnißoollen Photographien und der Kleider, welche an der Wand deS Saales hingen. Nachdem ihr ein Wärter den Weg nach den Aureauräumen gezeigt, öffnete sie eine kleine Thür zur Linken, die nach der Kanzlei führte. Hinter einem Haufen grüner Cartons faß ei ergrauter Beamter und uralte in schönster Rundschrift an irgend einem Leichenrapport. Ein scharfer Carbolgeruch aus den benachbarten Sälen mischte sich mit dem Dufte eines Fleischergerich !es, welches auf dem von helle? Gluth erfüllten Ofen der5ranzlei brodelte. Ermattet sank Jobanna in einen Stuhl. Gleichgiltig, theilnahmSlos er: hob der alte Beamte sein blasses Gesicht und fragte höflich nach ihrem Begehr. In wenigen abgebrochenen Äorten theilte sie ihm den Zweck ihres Besuches mit. Wie keißt der Herr, welchen Sie suchen?" Herr Desire Baeödat, Bankier ans .Wie alt? Sechzig Jahre. Er hat langes, rse!, ßes Haar und ist sehr groß." .Besondere Kenntticken?" .Keine.... verleibe Sie. doc5. c! der Stirn über dem linken Auge hatte mern armer Aater eine Narbe.Und wann ist er verschwunden?" Am Sonntag den 22. November um 3 Uhr :Nachmittag5 ist er fortgegangen und seitdem.haien wir ihn nicht wiedergesehen! J . Der Beamte suchte in seinem Tage"we. ' ' ' Wortfetznng folgt.) Frgat ßcHhnLttdttkranj Ctgre.
lyre Holtnttttgen crzuutsn. Herr Merentier hatte sie verlassen, si? ar wieder allein r.iit der Dicnerkiöait.
Gegen Mittag hielt sie c3 endlich nicht mehr ans ; sie verließ das Haus uud stieg in die erste ihr begegnende Droschke. der Moräne!" rief sie mit tvs
nri-W " "F, im1 Um
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nag, inde kann der Farmer hierbei licht viel verlieren im Vergleich zn dem, vaS er im Erfolgsfalle gewinnt. Er nuß nur die für Frühpsianzung geeizleisten GewächZarten kenne welche lies sind, hängt natürlich auch mit den 'ocalen Klima- und Bodenserhältnissen i. s. w. zusammen nnd das Erdreich orgfältig auf dieAnpflanzuug oder Ausaat vorbereiten. Die Arbeiten am Bottn bei Beginn einer FeldarbeitSz Laison sind in nanchcr Beztehnng wichigcr, alS während jeder snoclen Zcit deS Wahres. Ein: Hauptbedingung für den Erfolg ist das ausreichende 'Düngen. Der taUdung sollte schon länge Zeit, ehe ue (aat gestreut wird, ausgebreitet und ;ut untergepflügt werden, damit er sich nit dem Erdreich verbindet und gut fault. Irischer Dünger ist niemals empfehlenS verth ; er vermehrt die Hitze bei Trockenjcit nnd erfüllt durchaus nicht seinen Zweck, an daS sich entwickelnde PftäuZ5 hen oder das keimende Samenkorn die Stosse abzugeben, deren es zum schnellen löachsthum bedarf. Pflege der Pf erd Hufe. Die gesunde Beschaffenheit der Hufe ist iie erste Vorbedingung für die Brauch, iarkeit deS Pferdes. Bilden doch die gufe gleichsam die Sockel für die als Gäulen dienenden Gliedmaß; sie sind taS Fundament, von dessen Festigkeit der ssnze Ban abhängt; kräftige elastische puje sind die Stützen deö PferdebaueS, lud sind diese Stützen morsch, so stürzt ier ganze Ban. Mit dem Beschlagen deS Pferdes bes zinnt auch die Entwickelung der Huffeh, rr, und soll eine eingehende Hufpslege iegonnen werden; denn mit dem Auf rgen des Hufeisens erhalt der Huf die jceigun zn einer mehr trockenen, spröden hornbeschaffenheit, weil der Beschlag ircnlationsvorgängc in der Huf-Leder-zzut in einem gewissen Grade deeinträchligt. DaS gesmlde Wachsthnm der Hufe vlrd verbürgt, wenn die Pferde sich unter lZcrhältnissen bcsindeu, die den naturgenäßeu nahestehen: die Bewegung in unjeschlagenem Zustande auf der Weide. Die bedauerliche Nothwendigkeit deS VelchlagenS und der Umstand, daß die Pferde hänsiz unthätig mit den Eisen im Stalle stehen, zwingt auf Mittel zu sinle, dem Hufe die abgehende natürliche Veschmeidigkeit künstlich zn ersetzen. Im unbeschlagenen Zustande können Slt Hufe den Anforderungen nicht genü;en. Aber auch, je geringer die Bewezung, welche daS Thier zu leisten hat, ind je mehr darauf gehalten wird, wie :s sein soll, ihm durch reichliche Streu nn trockenes und reinliches Lage? zn ge vähren, um so größere Fortschritte pflegt aS A'lk trocknen der Hufe zn machen, jür gewöhnlich werde die Votderyufe in höherem Grade davon betroffen, als Sie Hmterhufe,weil diese der Einwirkung SeS Urins und der nassen Streustellen lehr ausgesetzt sind. Das beim Faulen es sich ansammelnden 'Düngers entstejende Ammoniumearbonat zerstört das lvenig widerstandsfähige Horn der weißen Linie" und gibt Veranlassung zu ge trennte? Wand, Strahlfäule, mürbem hilf u. f. w. Mit dem täglichen Abnaschen oder nassen Abbürsten der Hufe erden die ungünstigen Einwirkungen vohl zum Theile beglichen, aber rncht beseitigt. Ma greift darum zum weileren Hilfsmittel, zn den Hufsalben, um die Hufe hiermit geschmeidig zu schassen. bezüglich dcr Husfelte ergeben sich mm ganz bestimmte Anforderungen, sollen dieselben ihren Zweck thatsachlich ersüllen. ES muß daS Husfett von den Po ren des Hufes auffaugungsfähiz und vom OrgailismuS annahmejShig fein. eS darf das Husfett die Hufpore nicht verkitten und den Huf für die Annahme von Feuchtigkeit abschließen, eS muß der unzünftigen Einwirkung deö Düngers ent sprechend entgegen wirken, und e5 darf kein hoher Preis das Fett für diesen GeksAXiq von selbst verbieten. " ... . ,. " M
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ivgiN, wcicye, iroyocm w ona ovr ihres Mannes völlig zurückgezogen lebte,
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Handtücher nud Serviette. Für !oez Qdi kavft man bei all Wt beft Handtücher uud Terdiettea; mU Lt, 10e ode löc kasu :r.as schoa etue Part nach Hanfß trage?. Vib' für die Vabie bau 6 Cel az. Kind er.Wa gen, Wlr fNu die b llgS nud Ve fewfie, Klare, wacn cnd laden i eiaer Besichtig dersrlöm tla. UZt Sortm H aul haltuugk.Aegenftä de la dkscr AaZwahl ! Preise in deuilichm Zzchlen. No. 156 w fil V k L. 'SSr Itffl iß es. v-- y tfftf,. iJi"'rftsafc KN is5 7l?W l Kruli unä Jonkins, '?'a-lkli bob eitert AntM 0üEi.üantftt hsu A N 2 1B & l Cailtr is Sslcn Sorten Nüsse. Troeer, V8ckr, fckie Eoautegesönle, Lk?;we uvd Legen, welche Condh gtbrsucht, nt& gkbetks bei ai dorzufpreche. 21 L5 23 West MardlandSr. C S:at M Zti winsnche frffij miI icnt ttttn durch Ca ittuTi3 und iuartitfi&c Cerimunaer erifar. Ew rmbode. sich ta tm ftr;n;i?V;ftca jjtiücn stets Drtvadrt hat. ifl la ktm uf . E c t l'f 1 1 tn b ptZLltf tAtbtt SritnK Sü.k5?!chnid fcClea nicht tbert&umtft, ai iDrtrrT.imr Vr, in efea. tx dt CiA tvrA ta. i iefctigm wth!e? Äu?en nd :aiuuttrTtte 1 1 m&tt GÜcwJ UtL4rm im ?a!cZd,.A. CyRap Zx) ., mit w 3rrre um wer sryai?: tttt T;r.5n1:r ie ub ?raaeijsrcr.njfürn, teirb säe 2$ Tenk In cftrwarfca frei mb fr?am in ei ff n bttTH&tx LW'chlaz txrlct tt4ctt, fUfi; DEUTSCItES UUL INSTITUT. 11 Cliatoa jfltce, Kew Vork. N.T. TKE LAD! EG FAVORITE. IJEVEU OUT OF ORDER If 5"u desire to purcSi ascsrlrssr mcbne askouraarent at your xAm a for srrnu aoa t rtppi. li vmi canrsot fönt! our aert. writ iteet to t?rnr?6t BiUr toyou l'k w num ed. m MWL MWT WWW QttS0 - U ZWtZflX- aujä ILL.. n-rt fiWTfl r TEX 5T tCUIS,'1. V ., .V Vfiriir-m 5 in ccgo CL """ Yim mm r- T " 1 ' ' ' jtntar sät JbiaaareU: ftis Ofct 72 Ost ffcftftiaatta eit. S93 nrlncrxr(1ilie1 SFIE htnd t 11 rrt. l ( CUi .i.cii.i T. iUtiBK r B!rjiilt I irsc8 in ttm lc.i.y,he tf rf Im fmiat-tumUut Ks-'e im drm tr. 9.VJ 1 rtMra flr -m-rLm i XC T5Zfli rertfi, . iik mK lb .ri, vti ;i .:m mi fr wrinit Siiu s bur co.y ai nitnUf wmjäS. ittmt wfc ?' hw fett trA. i 1W' m n i tMpn.d mttrt M muiMbr htm tuwumut ywf liwik. X vmTrt. r11" i Slr.Baiä i . mitrir mm-mw Jljmm hirh huv mm tU1 imtirMil jvürfSZ , tl KiM k .t:i, ilbtb X'S V mtä ct rt-'t! liÄrt. ,.,ir x'N.wv' 'II.BiF UM jffalawtat i 8 1 SilaLaL.fr. rrOttirwl. fUua, dk 8r.Kiont fr.rea. i ins , mrt srre im tet twtnr-mchän la lii ,! t(j tat ,vttf esii lr:cTtrfaewm lumhrt 1 Artci n?Ä.U mM CUH U4X "3 .V. rMIUf. ,
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