Indiana Tribüne, Volume 12, Number 175, Indianapolis, Marion County, 14 March 1889 — Page 3
iÄpr-rtT dbU P7 n . so r n mm MaiPfr, N :r t M & iL.i ' " h .N t rr v--.-;-" rill a i'. im ' 'Mchmcr öschmal5. . Akt. b-.Se N'.di.siu uulerek Zeit. .M, V . V k, k, r,'!? a.i- a't.t.l iif ! fciftij eMani. i Dt, Biut st St.g,tt,.r, miHii I Aai ist, ftuft i ,rve. Kessln und ht:n. i ttmTwi3iisaniiTGTi:a ca xi. O 1 8 3 n r, ttt . , - H .s, . n, f trni ' c; Un.t..M.n,st.d t.raskn.tt.Sir.s.w.i'.... ; Lid rnt) Sir liletic. SUt 4Stiin, Klch, 4rac(jid3 TzAliZeit dtsfs, C4ri nUdct t äi, tfl n?i5f.: Zit ni. Vta, a, tritltrl ;Ut für at. tSilSe an Häorrhotd,? leide, ist V Sit&'i'r. Uyi mtViwZ. St ttlf i itt 'ütilzunnitt firtr: L?t:vsuns, ve:tiöt SaLk. H gut gegn Ftyei Kkt!g nd gxztu gL Hautklr k.ttes. Fär?iUNdt,.kn fä? titt r sitz iind L atut $3iigix ttlerö ft ctsiseü fe fn ttl a5isit F,ikn d Ritätt. t&tn litt ein F!:fch V nstirt ft,. 1n.i Ut AosUk! si tZt h :t, SrKiLt st ökt ih. ftö MM! KikZS'Ut ZZt, S, f Sicht Cljt Attf Miwlt O tiirl." "Vk, etjt ftiliaati tenjitf n CiatJ. 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Zeffersondille, Madissa JndiauapoltZ. , Vbaa : Srvr Kckge 4:S5 Vm. 4:00 m. U0W0dot'es S:LPa?. fclO ü. Unsanft: trö. 11:10 Ds. 10.50 Nm. Accsm. N. Vaudslia. Ubaaug : Srdtez ?:S Bm. 11.5S Vm. ?:0st 11:W Nm. Tc,om, 4 iO Vm. Lukuafz : p. 8:45 Bm 4:IS VA. 2.40 Km. 0:00 Nm. Xuom. IUC0 SJui. L:e lae, S. S. & JndwvapsUs. Abgang: Sxp L:L0 Bm. 4:L Bm. 7:S Dm :1k B. It.ss Lm. 4:W m. k:vö Tan 75 Rm Avkuvft: Gr. 6:50 Ssrn. 1s :fiO SmJ U:5 Bm. ;30 au 5.15 Nm. 10:35 Nm. Alle odiaes Zöge hatten in Vngbtwooo a, Oe folgeudea Züge taufen nur nach und dsn -VeigstD-v? Ädqavg: S 4U Nm. 10:0 Rm. lunst: 4;10 Vm nad 4:45 Nm. CiuNNuatk, Wabssh & Michig?s. Vdzavg : 4 SO Am lies Vm. S os m. SLkunft : 10 5 Vm. ö SO m. lu 85 Nm. Sininnüti, Jndtancp'lk, StLouU & C.rsg. Ctadaaatt DUüsien. - Lbgauq : S kö 35ia. 20 68 Vm. 3 5a Km. Clnctnnati iscc. nur voantagz 845 9lnu Lafette Ace. s 2S Nm. . -Vnkauft 1 l 45 Vm. 10 50 Rm. Sincin't, Ve. nur Sonnt. 11,50 Dm. Rulkvlle Are. 10 4ö Dm. 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Indianapolis, Decaknr & Spriagficld. 'Ldang : 7 00 Vm. 8 51 Nm tgl. 1 1 0 Nm Hl-Ank: 8 SO Vm. 11 55 Vm tgl. S 10 Nm, Indianapolis & 5t. Lou'.s. LSgaag 7 25 Vm tgl. 11 55 Dm tl,. 5 SO fStau 10 50Nm tgl. Äukunft ; 8 10 Vm tgl. 1 vo Dm. 8:40 Nm tgl. 25 Nm tgl. LonlSdille, Nkv Zllbaatz ä? Chicago. Ehleags und Michlgaa Cith Division). -Lbgaag 7 10 Dm. 12 01 Nm. 11 15 Nm tgl. CUcea See 6 00 Nm. Vnluust: 8 80 Dm. a 10 V tgl. 80 Ihn.
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RN2N toi F. 5ut-.wü ig. (ortZeöuz.) tl&cr die Zcir iraina uud nttfif- vost d?:u. was er nwarter und so heih herbe!, gesehn Yat:e, traf an. JedeZ Geräusch cifchrasie Wolf von QtmyMiu Das Ceirueii einer Thür, ein u'.igewohnt.r Schritt versetzt, ihn aus Smndea.iu MiLZNutb, vom mcht der Itiujicuö eiuetc irctcit lvar. fiiif welchen er mit Bes Pimiutheit gerechnet hatte. Äon Neuem 7on Aaast und Sorae ergriffen und indem er sich jede Zeile, die er an Lo::a geschrieben, vergegenwärtigte, ! m:.,.,-.. fctf. rfmfltf!?. ... !,,, r ' " - ... WUttKl Htl ttlU 14 j 4VÜMI MV liaiiüeu uy - wxim gwrffrf an die Stärke seiner Liebe in ihr M.' I ' bendia aewordin was. fa konnte derJ j ' - . r.is, - rir nH tirtrfifrnltirtr D ri Vlllk - ? ?. r,Mft ÄltÄr,6 -m sr im k ihm '-i ' ' e' nicjt ctuc qciui e rrcaiunu.m jeeut. feSa war zu thun? Wenn der Freiherr, nachdem er zu diesen Veslirchtnngen gelangt jsit, ::ach . hätte handeln können, wie er gewollt, ti ; ürde wohl den nächsten Zug benut z haben, der ihn der deutschen Grenze uäher bringen konnte. Nun aber war ! er aeiwunaen. einstweilen eine abwar-i tenoe Stellung einzuneynten, well er ? k ! Nachrichten erhalten konnte, weil Weib dennoch vielleicht den Schritt cin I wagen wurde, aus welchen er wartete. :rar nuc groe Äeranoernug mll tyr vorgegangen, die sogar in ihrem Aeußern wahrzunehmen war. Das heiße Verlangen nach Frieden, nach Glück hatte jedes Aengftliche, llnsichere von ihr abgcztrekst unv eknem fetten WlUen Platz gemacht. Der große Fehler, den sie be gangen, mußte nach Kräften gut gemacht werden, sie war auch cntfchlosicn, sich uicht wieder von Ideen 'und Zufällig-. leiten irre leiten zn lassen. So hatte ue auch nicht emen Bnes des Gatten abgewartet, fondern war nach wenigen Tagen abgereist erst nach wenigen Tagen, denn eigentlich war es ihr Wunsch, uoch au demselben Tage, an welchem Frau von Flohsdorf ihr die Nachrichten übcrbracht, abzureisen, aber die seelischen Erschütterungen hatten sie in ei,'??? Zustand von Erschöpfung ver setzt, der sie z:vang, sich eine kurze Zeit der Nuhe zu gönnen. Lena rcisle, uicht von glänzenden Hoffnungen getragen, sondern blickte erust einer ernsten Zukunft entgegen. ?lber dennoch war sie voll heiligen Frie deus, voll einer tiesinnersten Ücberzeugnng, dasz endlich das Glück kommen werde. ' Sie fürchtete nicht einmal mehr dk erste Begegnung mit Wolf, obgleich sie sich oft genug "sein Gesicht vergegenärtigte, imt welchem er ihr gegenüberstehe, würde. Er liebte sie, wenigsten? hatte er sie g:llebt w're sehr, mußte sie sich von Frau von Fcohvdorf sagen lassen konnte er ihr sein Her; um eines falschen Schrittes willen dauernd ver, schließen? Sie fuhr in einen hellen Frühlingstag hinein. Gsldiger Sonnenschein übersiuthcte Äerg un) Thal, Wald und Felder, goldiger Sonnenschein hatte auch im Herzen des junge WeibeS seinen Einzug gehäitcn, daö die Welt in ihrem Schön heitsglau; bewunderte. Tag und Stacht, nicht ahnend, das; in demselben Zuae, in welchem sie sich befand, jener Brief mitreiste, der ilr noch einmal einen furchtbaren Schmerz, alle Dämonen dc ZweiftlS bringeil sollte, welche ihre Jugend vergiftet und Leid auf Leid auf sie gehäuft hatte. Sie war' spät am Abend ?n Neapel angekonnlen und hatte in einem Hotel in der längs des J)teercs sich erstreckenden Niviera di Chiaia Wohnung genommen. Bo:x der anstrengenden Ncije vollständig erschöpft, legte sie sich früh zum Schlafen nieder, um "sogleich am folgenden Morgen das zu thun, wa? sie als eine unäbZeiSbare Nothwendigkeit erkannte. Sie fchlief lange und traumlos, um gestärkt und aekröftiat in erwachen. Nun cochtc doch das Herz wieder in r. . rr xn. v luiiiiytyucii "wiuiijcii cu nächsten Stunden entzeaen. Sie würde Wolf wiedersehen wie würde er ihr begegnen? Sie erschauerte unter der v t m 1 f ..fr . - . zoriieuung, oan jern uct nnjicr auf ihr ruhen köuue, aber daS Blut kehrte schnell in ihre Wangen zurück, sie hatte t . r.r" L fj'-ft coa; ein kegesvewuijeln. oas igr leoes Äcdkttkeit und jede UlkNlhe überwindett hals. So war'S in dem einen Augenblick, alö sie am Fenster stand und ihre Blicke über den herrlichen Golf zu den sonnenlegt uzten Hohen gleiten ließ, und in dem cnderntf - Der Kellner brachte das Fremdenbuch und dann gleich daraus einen Brief. Sie brauchte nur eiuen Blick auf denselben zu werken, um sofort die Handschrnt deö Gatten zu erkennen. Lona legte ihre Hand fest auf den Tisch, um sich zn stützen, sie füblte sich einer Ohnmacht nahe. Eiue Ahuung kommenden Unhell? stieg zn :hr aus und da) Lächeln, toelcheS sie erzwungen, wie um sich felbst zn beruhigen, erstarb wieder auf ihren Llppen. Wolf schrieb jetzt. E3 war unzweifelhaft eine Beantwortung ihreS SrieseS nach jo langer Zett. Sie war unfähig, den Brief sogleich zu öffnen und zu lesen, sie konnte keinen znderen klaren Gedanken fassen, alZ dak ihr Gatte ihren Brief wirklich erhalten und erst nach so eudlos langer Zeit eine Beautwortung desselben vorgenommen. Das Blut wallte heisz in ihr auf. Wenn er sie noch liebte, hätte er so erbarmungölos handeln können? t Mit zitternden Händ'eu erbrach sie endlich, nachdem sie sich zur Nuhe gezwun Yen, den Brief. Sie war kaum noch von dem Inhalt desselben überrascht. Wer wie ein Stiö njru eö iir durcH'S
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wil u" ' ; glich einem Sindiettkops von Gabriel
Qiicni, c9nc üf -T-Tc'9 c i Trauer. Schmerz, Resignation ytettnttg die t lttlt Nuchlcht, aber be. MMtn ihren Wiederscheiu in den feinen
Mmmr avzeieym. vit uc q? räum m gÖgf a bcr jungen Frau, aber ki l,. . 1. ti. ij nilihtit Mlfntt . - . . . r
v"' v i rv" ö"1" rtMt sytunwuirn machte Uä noa,
ln jipel Uttörn rjuröe, 15 ie un$ merkbar, welcher verrieth, daß . . . . i . s. t.r...,t,,. i i ' . . ? .
iwrui wie i iuuütu '."'l. 'i Entlchlvö in ihr ledte.
'jt&i Herz. -Sie suhlte em schneidendes Wey und eZ wur.be ihr dunkel vor den Äugen. .Verloren!" kam eö über ihre blut losend Lippen. Und roleder las sie den Brief, die kalken, rulngen Worte, die ihr sagten, wie sie sich cjegm Sitte und 21::stand vergangen, wie sie Unehre über den Namen ihres Gatten gebracht. Und nicht ein einziges Wstt, da? ihr Trost hätte gewahren können, das ihr sagte, daß noch em; Spur jenes Gefühls in ibm lebendig sei, dqs ihn eines TageS zu , ihren! KiZzen gelegt. . . . . j Dühin war der Muth dahin die Kabe; Lona knickte torn:!: zutaulmen. Sie war bleich wie der Tob und unfähig. sich länger auf ihren Füßen zu erhalt?. .Mit. einem Wehlaut sank sie aus einen Sesiel nieder und bedeckte aufschluchzend ihr Gesicht mit beiden Händen. , ES wer iffY. f 1!. n.'.t.vV.s ittiil 51UCÖ WrüCl IC ilCÖ5"ÖCs VPNUCU wl' sterben für immer. . Die junge Frau saß .stundenlang starr und unbewealick. Ein vaar -Tbränen martn.siber.tbre Lanaen Kerabaeralie ' . ' j -I 7V r3 Vv 3 t" nd.hastetenvch.-auk. lyrem Klttde aber X-l&LI& A b A A M .2 IM T . A A MM - - A Kc vua;, iif.uwacucu uige wu inu C .ll. OÜV 1 ' 1 " fr Jt W . Tlf orrniicl!vrntcrli vor iity Jiicorr 90 U " " ' . . . . rt..t; f. rr.....tis errv lanvi U0 nunastvs. ,W0 war die Tfc . ßr,C ' . W. Z,s,k?,Z. . 7 ' 7; Hr : "v;. " " mtt elcher tt endlich zum Zrel hatte ge. langen wollen? . -j..;-,. Und nun? Ein verzu?eiflungSoolle5 Lächeln irrte um ihre Mundwinkel.. Si: war hier allein in der fremden Stadt, Allein! Und doch wohnte ihr Gatte wenige Hauser weit von ihr entfernt Zu derselben Straße. Mie unsagbar war baS Weh. welches in diesem Auaenblicke thr Inneres durchwühlte. Mit nem tiefen eufzer y,b sich Qona .,.Z,iZck. deni AuLdru isir W"" . V - f y Gesichtes lag etwaS Trostloses sie um die eln ua noch ei (tzchluklolgt) Die Unke Hand. Sensatlens'K, man don H e n r Y T & xl p a i n. (ForiZtsüna.) . . Vor drei Monaten wer 'ein rüstiger, stattlicher alter Herr, welcher sicb Nodrigues nannte, nach Elamart aekom men, um eine Wohnung zu suchen. Zcvllcßlich hatte er das ohne Nachbarschaff am Ende deS Dorfes und in der Nähe des Waldes gelegene Häuschen ge miethet. Dasselbe gehörte einem kleinen Kaufmann in.PariS, welcher den Sommer in demielben zulubrtnaen pflegte und der sehr erfreut war, aus diese Weise auch wahrend dr- Wmterözelt nlgen uiOTt theil aus selnem Hauschen zu z,etzen. Herr Nodrigues hatte nicht in dem Hause gejchlafen, er war nur NachnuttagS m gemale hingekommen und gegen 6 Uhr wieder fortgegangen. Besuche empfing er nicht. Dennoch behaupteten einige Personen in Elamart, fcaij sie zwei- oder dreimal Fremde aus dem Hause hätten kommen, sehen. Er hatte nie nut den lnwohnern des DorseS gesprochen, aber man hatte ihn oft in Begleitung eines kleinen Hundes gesehen. DaS war AlleS, aS man von ihm wujzte. Seit zwei Tagen hatten Leute, welche an dem Häuöchcu vorbelkamen, um lich nach dem Waide zu begeben, bisweilen ein leises Wimmern gehört, welches durch fir. c&.'n. ... tue versqlvszenen enjieriaoen orang. Hierdurch war man schließlich aufmerkfam geworden und hatte den PoliieiEommissär benachrichtigt. Dieser horchte ausmerrzam und vernahm in der That durch die geschloffen? Thür ein leises Stöhnen und Wimmern. Er schickte schleunigst nach dem Frie denSrichter und dem Bürgermeister, die Thür wurde aufgebrochen, und als man die Fensterläden öffnete, bot sich den Blicken der Beamten ein grauenhafter Anblick. Herr NodrigucS lag mitten in der Stube in einer Blutlache: in der Nähe von ihm röchelte der Hund, dessen Stöhnen dle Borüberaehenden aufmerk am gemacht hatte. Nachdem er diese Elnzethelten dem Arzt und dem ausmerk sam zuhorendekr Bidach erzählt hatte, deutet der Bürgermeister aus den Eada ver deS Hündchens, welches mit auSze streckte Beinen und weit geöffneten Au gen unter dem Tische lag. L. .Unsere Aufgabe ist zu Ende, S ist ache deS GenchtS, zn entscheiden, 00 ein Verbrechen oder ein Selbstmord vor liegt," sagte der Polizei Eommissär, allein, trotzdem er seine Mission für beendet erklärt hatte, 10 a er sich nicht xn rück rnid anH seine Begseiter verharrten stumm Und in sich gekehrt vor diesem UNheimlichen Nathsel. .Hat man gar keine Papiere bei ihm gesunden?" fragte Bidach schüchtern. Nicht ein einziges," versetzte der Bür germeister. .Und kein Gelb?' .In seiner Tasche ar nichts, aber die Schublade hier in dnn Schreibtisch war ausaczoaen,- sagte der Eommlitär. eS waren siebenunddreißig Francs darin. lm Raubmord ist alo nicht mahrzchern lich, er ist auch deßhalb nicht anzuneh men, weil der Verstorbene immer nur ciiuae stunden deS TageS hier zuaebracht; warum hätte er hier größere Summen ausbewahren sollen?" Während der Beamte sprach, hatte er c r t jfc . c il' . l - lvacy vle Jticiocr ves osien genom men und durchsucht. Ein schwaches La cheln glitt über seine Lippen, aber er er widerte kein Wort auf dieVermuthungen des Beamten. DaS Einzige, oaS auf ein Verbrechen schließen lasten könnte, ist der Tod deS Hundes sagte der FrredenSrichter, der Mörder kann lhn todtgeschlagen haben. um Larm zu verhüten.Es ist auch ebenso aut möglich, daß das Thier verhungert lst." versedte der Eommissär, .namentlich wenn sein Herr t JL t.ijL. C7 o. j t -1 ,1 loii icu orci ooer vler .agen icoe .ES müßt festgestellt erden, wann er ium letztenmal? hier gesehen worden
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rnftn den Hausschlüssel in feiner Tasche gefunden?" warf Bidacl? ein. .Nein, und doch wär die Thür doppelt verschlösse,!." ES trat eine r.eue'Pause ein. Nachdem dann der Com:nissr uoch einnial wiederholt hatte, daß angesichts der Leiche nichts mehr zu thun Z:i, schickten alle Anwcseudeü sich an, das HauS zu verlassen. Bidach hatte zuvorkommend den Eandelab?r genommen, u:n zu leuchten. In dein Augenblicke als sie vor der EingangsthÄr ankamen, blieben Alle wie erstarrt stehen. Vor ihnen, auf der weißen Möe dcS TbürpfostenZ. sah man sehr deutlich den Abdruck einer blutigen Hand.
4. Untet ben neuen Häufern der Ne d'Ossemont zeichnet sich namentlich cineS durch die Ongiualität seiner Architcctur i rT 1 j. f. k. . C- v a ... rt aus. yyy uvUfc rvlyrn jic gelfleinen hebt sich angenehm ab von den Übrigen Gebäuden, sie ist eine trefftiche Neproduction zener hohen holländischen i Hauier. ves leqzeynren Jahrhunderts, welche die Quais von Amsterdam fchmükken. Während der dunklen Nacht deZ 2S. November blieb ein Fenster der ersten Etage dieses HanseS die ganze L!acht erleuchtet. 5Zn einem großen Lehnstuhl neben dem vrachtooll geschnitzten Zdamin saß cm & Ytah&ita Uttd irtrfif? mnr l T tmi -m w w WT sehr bleich und ihr aufgelöstes schwarzes Haar, welches auf ihre Schultern herabsiel, ließ dic iLna)t noch meyr hervortreten. Ihre Augen waren von Thrä? nen und daS siebcrhafte Zittern ihrer schönen Hände verrieth die Todesangst, in der sie sich befand. Von Zeit zu Zeit stand sie auf und trat an das Fenster, ohne Jtücksicht aus die eisige Kälte öffnete sie dasselbe, und während ihre hohe Gestalt sich hinaus- . e V . c rv . . st . .rs beuatt, i cdicii ic cic iniicnuy um iurcu . m . c rL . . . r gtuuenoen X3iiue ouvusringen zn wollen. Dann siel sie jedesmal traurig und muthlos in ihren Sessel zurück. Bisweilen öffnete sie auch die Thür eines Nebenzimmers, welches durch ein kleines Bett, m dem cm etwa zehmahnger Knabe mit abgemagerten, von langem, blondem Haar umrahmten Züge schlummerte. Und während ihr Blick auf dem Klnde ruhte, brachen die bis dahin muthig zurückgehaltenen Thränen unaufhaltsam hervor. Endlich gegen S Uhr Morgens schien sie eS nicht länger mehr auszuhalten ; sie drückte wiederholt auf den Knopf einer Klingel. Einige Minuten spater trat e:ne Kammertran em. Bleiben Sie bei mir, Clara," sagte daS junge Mädchen mit gebrechener stimme.... diese Elniamkett tostet mich.... jetzt ist es nun schon die dritte Nacht.... mein Gott, mein Gott, wo mag er nur bleiben?" Handerulaend, die verstörten Blicke angstvoll aus einen Punkt gerichtet, als ob ihr plötzlich eine grauenhafte Vision erschienen sei, blieb sie wie angewurzelt stehen. W3 soll ich thun ? . . . . Wohin soll ich mich wenden?" fuhr sie endlich wie im Fieber fort.... .ich bin übeneuat. dt Leute haben nicht ordentlich gesucht. sie stnd nicht elsrig genug.... ich muß felbst hinaus, ich ertrage es hier nicht länger !.... Sie nahm ihren Hut und befestigte mit sieberhsjter Hast die Bänder desjelden. Wo wollen Sie hin, gnädig? Fränlein?" fragte die Zofe traurig. ,E3 ist dunkle Nacht." Sie haben Necht!.. ..Aber es muß doch irgend etwas geschehen. . . .wenn ich ein Mann wäre!" rief daS junge Mäd chen energisch. Dann warf sie sich von Neuem in den Lehnstuhl und verharrte zwei Stunden in dumpfem Schweigen, während ein einziger Gedanke unausgesetzt ihren Kopf beschäftigte. Beim Anbruch deSTageZ wurde plötzlich an der Hausthür geklingelt. Mit stockendem Athem stürzte sie an das Fenster, sie bemerkte einen hochge wachseneu Mann, dessen Hut und Schultmr mit Schnee bedeckt waren. Er ist'S rief sie und sank ohnmächtig in die Arme der Kammerfrau. Allein eine grausame Enttäuschung harrte ihrer. Die Thür öffnete sich und Herr Merentier, ein alter Freund ihres Bauers, erschien auf der Schwelle. - VerzmeiflungSooll bedeckte sie das Geficht mit beideuLänden. .... . (Fortsetzung folgt.) TeS Oattende(?ztrö Heiraty. Diejenigen, welche gehofft hatten, fc& der ebemaliae Webem'cber Lulaas rienL statt einer deutschen Kaiscrtochter ' rv a C . .11!. ... txAsX: wvy W5ugnni9 mt auiiy v" rühmte Sanaerin Elise von Leisinger gebeirathet habe, werden sehr enttäuscht sein. Gz bat nämlich die Verbältniumäßig obscure und jedensalls aus keinem vornehmen Hause stammende Sängerin Johanna 0 i s i n ge r vom armNadter ttka,vntki,ter lzcimaekübrt. Dieselbe, eine Dent ch.Ungarin (sie ist X M t am 1. Apnl 1SSS m Prevurg gevoren), hat eine sorgfältige Erziehung genossen und ist die einzige Tochter ihrer gleichfalls in Darmstadt lebenden Eltern, die aus:?? isii ttnrfi finrn Sobtt beNbett. welcher alSOssicier in der österreichischen Armee dient. Fräulein Loisingcr erhielt ibre muftMli&e Ys,ik,Zldnna bei Kavellmeister Stoltz in Prag (nicht am dortien lrns,ruittr:,. kür erstes Enaavwr j w wj y f av gement hatte sie 1S34 188S inTroppau und astirt, am Scklun der Saison einen Monar in Linz,. Seit Herbst 1885 ist Zte am grovherzogllchen Hvstt-eater zu Darmstadt engagirt. In den Sommermonaten der Jahre J887 und 1833 s! O.. ' Tn.fi 1 0s ivuiuc uz von xfxan -ciiu ausgebildet. Dem '.Franks. Journal" wird über vts sacke geschrievett: 'te acyricyr, daß Fürst Alexander sich mit der Darm ftädter HofopernsSngerin. Fränlein' Lei ÜhatT vrrmZhU hnht Knt m einaeweibI y " W.M.MI,.. MV., 9 itrt ttvifin tK" rtn- risset über
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reu bestehenden Mguug beZ ßürsienüt i die anmulhige Künillerm, die auch den Berlinern von einem Gastzpie! im -Jahre 1687 an der Hofoper uoch wohl im Gedächtniß ist, genau unterrichtet. Wenn vorüber ge heud ein anderes Verehelichungöproject die öffentliche Meinung lebhaft in Anspruch nehmen konnte, so glaubte nzsu in jenen Kreisen doch schon damals bezweifeln zu soll, daß die tiefe Neigung der hohen jungen Dame sür den Fürsten eine vollkommen gleiche, ungetheilts Gegenueigung sich berntZ v?lchert hatte. Jedenfalls inußie d:r ritterliche Fürst einen schweren innere Kampf euSaekämvft habt haben. al3 er w-:u uti Dzxouim rilaiplaue sich zuwandte. Welche Stadien diese Angelegenheit später uoch durchlaufen hat, emzicht sich wohl dauernd der öfsent, lichen Kenntnizz. Ein Gerücht wollte bereits im Sommer vorigen Jahrei davon wissen, daß der Plan .unwiderruf. lich" aufgegeben worden sei. Nach dem Tode des Kaisers Friedrich, so erzählte eben Frau Fama, habe diese Frage noch einmal den Gegenstand einer längeren . Unterredung zwischen der Kaiserin Friedrich und dem kaiserlichen Sohne gebildet, worüber nichts weiter in Erfahrung gebracht wurde, als daß derVermahlungsplan von der Kaiserin Friedrich nach wie ,-, aI ft ff (- atft slA-)lt I . ' r t .w " r ' .ir..' f u. hu iy. ,.t,w um ty-..u h)hwu ; befürwortet worden wäre uns der Kaiser r. j. m r.jcnxa w....c ......... (d.ri i livy mii yuiuiiyi vumuj umti w.y.yuu . : . m .t.. r.: ...... rc... . w. ! Clll.t AU-w.illCU vis guui uiivc vc Trauerjahres zu einer erneuten Ueberlegung bereit erklärt hätte. Bald achier wollte man jedoch in Hoskreisen bereitS die Bemerkung gemacht haben, daß die Kaiserin Friedrich sowohl, wie die Prinzessin Victoria selbst von den; Gedanken dcsinitiv Abstand genommen hätten, anscheinend auf Grund von Erklä rungeu lcitenS des Fürsten, die einen unwiderruflich bestimmlen Inhalt gehabt haben dürften. Soweit Frau Fama, der übrigens unzereS iv.uinu.t3 nirgends widersprochen wurde. ES inag, eil einmal von Hof- nnd HerzenSgezchichecn die Ntde ist, dem noch hinzugefügt werden, daß anch amHoflager ui Gatzchina dlk BerehellchnugSprojecte in Bezug auf den damals noch regierenden Fürsten, eine gewisse Rolle spielten, eine größere vielleicht, als man gemeinhin an'unehmen vermochte. Man kennt die fast väterliche Sorgfalt des Zaren sür die Töchter deS Fürsten von Montenegro uud erinnert sich, daß die lelben wiederholt zn Gast am ruzfischen Hostagcr verweilten, um, wie man woyr tagen vark, dort untcr die Haube zu kommen. Der augenscheinlich öster als einmal unternommene Versuch des russischen HoseS, verwandtschaftliche Beziehungen zwischen dem Battcnberger Haus und dem Mon tencgriner anzustiften,, ist allerdings gründlich mißglückt, und zwar läßt sich daS vom deutschen Geschmacks-Stand xunkt aus nur zn wohl begreifen. Die Grazien haben eben uicht an der Wiege der Töchter deS Fürsten von Montenegro gestanden ; vielleicht hat diese Erwägung auch den AuSschlag dasür gegeben, daß im Herzen deS Zaremitsch der wiederholte Besuch anö Eettinje keinen Eindruck machte, sofern dies überhaupt im Zwecke lag. Eine Anspielung der KreuzZtg." legt wenigstens die Venuuthung nahe. Noch mögen folgende Bemerkungen eines Dar m st ä d t er Corresppndenten Platz sinken: Der Fürst hat durch die von ihm getrosfcne HerzenSwahl gezeigt, daß er die Vergangenheit eiu- für alle mal als abgeschlossen betrachtet und daß sein Verzicht auf den bulgarischen Fürstenthrou ein ehrlich gemeinterzvar; eine gewisse Enttäuschung werden heute uur zene empsindeii, welche dem Helden von Slivnitza" gegen seine Absicht und gegen seinen Willen immer noch eine politische Nolle zudachten. Der Wunsch deS riiterlichen, schwergeprüften Fürsten, welcher fccii Plan der nunmehr geschlossenen Vermählung ohne Zw.ifel reifen ließ, ist wohl: in Stille und Vergessenheit glücklich zn werden. Für seine Freunde und Fürst Alexander wird keinen derselben verlieren wird dieser Wunsch allein maßgebend sein; seines STiMiifc r.X'.er hürften tm tiMtrsi n-itt&K- I yiinv MV. tovttvy mIV' ren, die Wafsen der Schmähung und Verleumdung gegen ihn zu gebrauchen. Als Graf und Gräsin Hartenau wird daS neuvermählte Paar dem Vernehmen nach sich im Auslande, wahrscheinlich in Italien, zu daueruvem Ausenthslt uiederlassen. Vom OuSlande, Mii welcher PietSt und welchem Bewußtsein ihrer historischen Ausgabe die egyptische Regierung AuS grabunzen an solchen Stellen vornimmt, an denen sie europäischer Eontrole nicht zu begegnen hofft, darüber gibt nächstehende Schilderung eines Correspondenten des Manchester Guardian" auS Souhag in Oberegupten einen recht erbaulichen Aufschluß : Kürzlich ritten wir aus, um den alte gyptifchen Friedbof zu besu chen. Nach halbstündigem Ritte gelangten wir auf die Spitze emeS HügelS und sahen vor uns ein kleines Tkzal, in welchem eS bnchstäblich von ostenen, Mumien enthaltenden Gräbern wimmelte, iele Mumien waren erst kurzlich ausgegraben uud vorlrefjlich erhalten. Andere waren zerfleischt worden, wahrscheinlich von Schakalen. Ich glaube, es lagen mehrere TauZ ende Mumien herum. DaS Zerstörungswerk wird von der Neglerung gradezu unterstützt. Weshalb? Wegen der p.mr Ohrringe oder Armbänder, welche an einigen sich befinden. Wir stießen auf eine Anzahl Arbeiter, welche grade mit dem Ansgraben beschäftigt waren. Sie hatten eine Fran an's Tageslicht gefördert, deren Haar und Klei dung wunderbar, gut erhalten war. Sie rissen die Kleidung ab, um naH Edelsteinen zu suchen z da sie aber keine fanden, so warfen sie die Leiche mitsammt den Kleidern in ein Loch und besannen ihre Au?grabnngen an einer anderen Stelle auf'ö Neue. In der Nähe stand ein altee Mann, der NegZerungsbeamte, welcher die Arbeiten zu beaufsichtigen hat. Ich zweifle sehr, ob die Regierung mehr als 10 Lftr. jährlich auS der ganzen Sache erzielt, und dafür werden tau sende Mumien keschLndet."
- A i fj' Tij'-'vr i , Ekue SHr'wckwttSscette fand ueulick) in der Brüsseler Menagerie Wombmell statt. In' der ALedsorstellung hatte der Thierbändiaer Cosper drei Leoparden und drei Panther in tu nen ;rozzen Kas:z gel'sen, um t tn qemtlnschaftiichcr Dressur i zeigkn, da, ll ..(V'l t2..i. j. C JT., sstä Die beiden Äestlen walltet. blntenÄ und mit den Pranken schlagend iumittrü der vier anderen heulenden Thiere. DS Lublikunl war eutledt uruckaewickea. ,1 - . - !. r . oooer hatte den Kästg verladen und glühende Eisenstanaen bringen lassen, um die Kämpfer auseinander zu firnichen, aber der Panther ließ nicht ab big der Bändiger wieder in den Käsig trai nd ihn mit Peitschenhieben von dem Leichnam deS inzwischen verendeten Leoparden forttrieb. Der Kadaver wurde aus dem Käsig geschasst und Eeeper setzte die Vorstellung mit den fünf Bestien fort, Es fei dies unbedingt nöthig, sagte er, sonst würden sie jede Spur von Dressur verlieren. . Eine eigenartige PatZentin birgt zur Zeit das Krankenhaus FriedrichShain bei Berlin. Es ist ein . C-a I 4. I s. 44jaurlges raulcm, oas zu wt$v c.5 drei Jahrzehnten an den Folaen der so- . f . . knannlcn wilnocriaomvng ificer. . r t i. -- -cic k Hauvtbeschwerden der Patientin bilden unwillkürliche Bewegungen der Arme, Hände und Finger, die sie auch trotz aller Anstrengungen nicht zurückzuhalten im Stande ist. Sie bleibt in einem unablässigen Greifen, Spreizen, Dehnen, Beugen, Strecken, Ueber- und Untereinauderfch leben der Finger. Daneben macht die Kranke uoch häusiz veitötanzähnliche Bewegungen mit den Armen, indem si? dieselben beugt, dreht, in die Höhe hebt, auf den Rücken legt u. dzl. m. Was vle Kranke aber zu einem medicinifchen Unikum macht, daS sind die schnellenden Schlenderbewegungen der Arme, die mit dem Aufgebot sämmtlicher Muskelkräfte erfolgen nnd namentlich eintreten, wenn Jemand passive BcwcgungLoe.suche an den Armen der Patientin vornimmt. Diese Schlcuderbcwegungen sind zeitweise so iergisch, daß die Patientin gegen ihren Willen Personen, die ihr zn nahe kämmen, empfindliche Schläge austheilt, einmal auch einen auswärtigen Arzt mit einer wuchtigen Ohrfeige bedacht hat. Eiue ganz ungewöhnliche Kraft äußert die Dame beim unwillkürlichen Aallen der Faust. Sie selbst warnt davor, ihr die Hand zu geben, weil sich sofort ihre Nägcl tief in das Fleisch d.r anderen Hand einkrallen. Sie verwundet sich selbst inlt ihren Nägeln, und diese unfreiwillige Setbstmißhaudlung stellt nicht den geringsten Theil in ihren Leiden dar. Da die fortwährenden Kampfhcwegungen der Patientin eine entsetzliche Qual machen, hält sie selbst ihren kranken rechten Arm mit der gesunden linken Hand fest. Ist sie gedanken los, so uehmcn die Bewegungen ab, bei Aufregungen steigern sie sich, im Schlaf hören sie vollständig auf. Die Kranke ist bisher mii den verschiedensten Arznei Mitteln, Bädern. Massage und Elektricitat oehandclt worsen, doch ohne daß eine wesentliche Besserung eingetreten ist. Da sie, statt lhrcs rechten Anneö, der der Quälgeist ihres Lebens ist, lieber ein gelähmtcS Glied zu haben wünscht, so wird die Patientin demnächst auf ihren dringenden Wunsch hin chirurgisch behandelt werden. Denn mit der Durchschneidnng der HauptnervenstämmekdeS rechten ArmcS wird eS diesem unmöglich gemacht, sich noch zu rühren. In der Berliner Gesell schast für Anthropologie sprach jüngst Professor Dr. Paudcr aus Peking über die Geschickte deS LamaisinuS in der Mongole,, rn Sibirien und Nordchiua. Die in Tibet aus dem Audhismns'herVZrgeAangcne Secte der Tugendhaften, " die Anhänger deZ Lamaismus, halten hsltte uuo Magigkett rn hohen Ehren. Der Cult erinnert lebhaft an den der römisch-katholischen Kirche, so daß man mehrfach angenommen hat, der Begründer deS LauraiZmuS, Jfongehaga, habe unter gewissem christlichem Einfluß ge handelt. Zur Zeit bestehen in und hei Peking 23 Lamatempel mit 2000 LamaS, wovon die Hälfte mongolischen Ursprungs ist. Die eingeborenen Chinesen zeigen kein Interesse für den LamaismuS und behandeln die Lamas mit Geringschätjung. Neue Tempel werden in Ehina nicht mehr gebaut. Die früher reichlich bemessenen Alimente werden immer mehr reduciert, in Folge dessen ist cS dem Neoner gelungen, ans vielen Tempeln werthvolle Sachen anzukaufen, die kaum käuflich gewesen sein würden, wenn die ar men LamaS nicht so in Noth gewesen waren. Jtt der eigentlichenMottgolci herrscht der LamaiSmuS noch ausschließlich, cr sorgt nicht nur sür daS religiöse Bedürfuiß, sondern anch für die Schaulust der Mongolen. Sämmtliche Volksfeste der Mongolei tragen raher einen religiösen Charakter. Ein jeder Mongole macht in seinem Leben mindestens eine Pilgerfahrt. Entsprechend der großen Frömmigkeit der Bewohner, gehört wohl die Hälfte aller dem gristlictfen Stande an, da nur die Priester Aussicht haben, in einen der beiden Himmel zu gelangen. Der Red ner schilderte dann noch eingehend das lamaische Pantheon. Die Götterwelt deö LamaiSmuS ist eine sehr reiche. An der Spitze der Kirche stehen als incarnierte Vudhaö der Dalai Lama zu Lhafja und der Bogdo Lama lu Tafchi Lhuno. Auch die Vertreter der GroßlamaS in den einzelnen Provinzen.die Lhutuktu, sind wiedergeborene Heilige, während die dritte Rangclasse der Geistlichen, die Lhubilchana, einfache Wiedergeborene sind. Der Redner konnte der Gesellschaft zahlreiche Götterbilder vorlegen, kostbare Erzeugnisse kunstvollen ArsncegusseZ, zumeist schwer vergoldet und mit herrlichen Halbedelsteinen geschmückt. Auch Priestcrmantel u. dgl. waren ausgestellt. Da die LamaS ihren Satzungen gemäß nur in Lumpen gehen sollen, waren die erthvollen rnit Stickereien gesSmückten Seidenstoffe zerschnitten und dnn wie der zusammmengenäht. DsensiiauOpselskn, lange deutle? e Pseifen, CigatttnsvitztJ etc. bei Qm. DtsSo. Po. Itt OS Waldisatan Sie. Die btsitn BZrsitn kaust man ber 0. (Zc)wd,w.No. 423 Virginia
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zpus.lruu. itt.ie vor vem WlZrer. iffl Plötzlich ein Gebmll, ein Gestöhn-der MzlMW eine Panther war in mächtigem Say dem fm einen Leoparden auf den Stucken gesprun, n und 'bik lich in fernen Aals ffst.
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