Indiana Tribüne, Volume 12, Number 173, Indianapolis, Marion County, 12 March 1889 — Page 1
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GöitSVieUes. In Falls Niver, Mag., sind 60QQ Weber an den Streik gegangen, we!l oder trotzdem, nach Harrison, Gott uns" em Diadem aufs Haupt gesetzt und unS Reichthum und Macht in undelchreiblZcher 5?ülke mü5.en aeleat bat. Diese un - r 5 . dankbaren Weber ! k Das LizenZgesetz wäre also passitt. ES bedeutet dieS also für du Wttthe eme , MchrauSgabe von $150 jahrlich im Falle der Stadtrath, tsaS wahrscheinlich ist, von dem Rechte der Erhöhung Gebrauch macht. Sicherlich giebt es Wirthe, welche nicht im Stande sind, so viel zu bezahlen, und ihr Geschäft nicht weiter führen können. Das wäre nun freilich an sich kein großzS Unglück, Za selbst nicht für die Betriffenden, wenn die Bcrhält nisie derart wären, daß man mit mäßigen Mitteln leicht ein anderes Geschäft beginnen könnte, ode? wenn das durch Arbeit gesicherte Einkommen jederzeit ein aus kZmmliches wäre, oder wmn durch die Abnahme der Wirthschaften die Mäßigkeit und die Moral gefördert würden. Alles dies ist jedoch nicht der Fall. Das Ge' schäft der Wnthe ist nicht gerade ein an genehmes und gewiß würden viele Wirthe liebe? zu einem anderen Beruft greifen, wenn die sozialen Mißverhältnisse die Er Werbung des Lebensunterhaltes nicht so schwer machten und wenn die sozialen VerhältniZZe derart wären, daß man durch mäßige Arbeit sich ein angenehmes, sor genfreies, menschenwürdiges Dasein sichern köante. Es ist die Unwissenheit und die OberslZchlichkeit, mit der man so zials Fragen behandelt, welche daS Uebel der vielen Wirthschaften größer erscheinen i läßt, alS eS ist, und welche zu so verkehr tm Mitteln wie Prohibition, Localoption und HochlszmS greifen läßt. Daß es auch Deutsche giebt, welche'.dieö nicht einsehen, ist bedauerlich, und bt schämend sür JndianapoZiser Vnhaltnisse ist es, daß gerade solche Gesetzgeber, welche als Vertreter des Deutschthums gelten wollten, den Temperenzlern den Finger reichten. Denn im Jnteresie der Tempe renzlerei wurde die Bill passirt, und so gut Wie im Hause 33 und im Senate 20 andere Demokraten gegen die Bill stimm ten, hatten auch die Herren Schmuck und Heiney gegen dieselbe stimmen können. Hätten sie dies gethan, hätte die Bill nicht passirt werden können. Daß sie es nicht gethan haben, zeigt wie falsch es ist, von einzelnen Personen, speziell von Halbdeutschen viel zu war ten und zeigt ferner, wie falsch die bisher von dem sogenannten liberalen Element eingeschlagene Politik war, und wie rich tiz die Tribüne" jederzeit die Situation beurtheilte. Wir sind heute mehr als je der Ueberzeugung, daß Umstände hätten eintreten können, in welchen man mit dem Mayor dieselbe Erfahrung hätte machen könnm, welche man mit dem Prosemtor Miichell machte. Der Kandidat für ein Amt ist ein anderer Mensch, als der gewählte Beamte. Die Politik, welche da5 liberale Element einschlug, wäre sür Staaten wie Iowa, Kansas, Pennsylvania u. s. w. geeignet, in Staaten nämlich, in welchen die republikanische Partei .durch stetige überwältigende Mehrheiten sich im ungehinderten Besitz; der Macht befand. In einem Staate aber wo, wie in Jndiana, kein? Partei sich eine? überwältigenden Mehrheit erfreut, wo das Zünglein der Waage fortwährend schwankt, da kann ein einzzlneS Element nur dann mit Erfolg Einfluß ausüben, wenn eS eine Stel lung einnimmt, welche dos Zünglein der Waage dirigiren kann, welche wie es im politischen Jargon heißt die balan.ee of povrer hält. Man wird sich noch erin nern, welchen Schrecken eS unter den Politikern beider Parteien verbreitete, als die Arbeiterpartei in der Skadtwahl 1.600 Stimmen abgab, und wären die amerikanischen Arbeiter daS was sie sein sollten, so hätten jene 1.800 die Stadt beherrschen können, ohne einen einzigen Beamten zu wählen. Leider blicken eben die amerikanischen Arbeiter nicht tiefer und sie haschen bloß nach dem äußeren, trügerischen Erfolg, der Erwählung der Kandidaten. Wle Wenig aber dieser äußere Erfolg werth ist, zeigt der vorlie gende Fall. Um wieder auf diesen zurückzukommen und zu zeigen, wie richtig stets das Urtheil der Tribüne" war, zeigt der Um stand, daß eine parke demokratische Mehrheit auch nicht vor extremen Maßregeln schützt. Denn in Staaten die Kentuckö, Georgia u. s. v. wo die Demokraten so
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stark sind wie in Iowa und KansaS die Nepublilsner, hat man sehr prenge Local option-Gesetze. - Dixifa et impefa! Theil und herrsche! Dieser auS der Mmerzeit stam. mende Grundsatz ist noch heute richtig. Nur wo die feindlichen Parteien so geteilt sind, baß sie sich gegenseitig m Schach halten, kann ein kleines außer halb derselben siehendeS Element gebieten und herrschen. Und das ist die Situ tion in unserem Staate. Wir zweifeln nicht, daß eS auch Wter den Deutschen gar viele giebt, Kelche gar nichts gegen die Erhöhung der LizesM bührm emzuwmden haben, daß, eS sogar Wirthe giebt, welche sie wünschen, zumal eS sich hier um keine gewaltig große Er böSuna handelt, und die heftigsten Geg ner sind wohl zunächkt Diejenigen, welche geschäftlich dabei interessirt sind. .DaS Bedenkliche aber liegt darin, daß erstens selbst die Vertreter von Marion County Schmuck, Hughes und Heiney dafür stimmten und zweitens in dem Bewußtsein, daß wenn man dem Teufel auch nur einen Finger giebt, er gleich die ganze Hand will. Diese eine Errungenschaft wird ein Sporn zu weiteren energischen Bemühungen auf diesem Gebiete sein, und was die Temperenzler nicht auf einmal bekommen könmn, werden sie eben versuchen stückweise zu bekommen. Wir sind nun der festen Usberzeugung, daß dieser erste Schritt nicht gelungen wäre, hätte man die von der .Tribüne" borge schlagen? Politik von je verfolgt, und hätte das Element, daS sich liberal nennt, die von der Tribüne empfohlene unabhän gige Stellung eingenommen,, von der aus man das Zünglein der Waage dirigiren kann. Heute ist es dazu freilich zu spät, heute ist die Situation m Folge der ie gangenen Fehler eine solche, daß da? Übe rale Element den Demokraten die ErhShung der Lizenzgebühr noch nicht einmal übel nehmen darf. Aber so wahr eS ist, daß eine republikanische Mehrheit Zn der Legislatur eS noch zehnmal schlimmer ge macht hätte, so wahr ist eS auch,, daß daS nur darum der Fall ist, weil das liberale Element nicht mehr frei in semer politischen Haltung ist. D?aWat)NcztL2. Wetteraussicht, . Für Jndiana: Schönes Wttttr, etsaS kühlee. Kinderräuder verhastet. Chicago, 11. März. Die Sntfüh. rer der kleinen Lucie Spellmann auS KanZaS City. Georg Henniy nebst Frau, wurden heute hierseldst vtrhastet und zwar in ihrer Wohnung in Madison Krake. DaS Kid befand sich bet ihnen. Ursprünglich hatte man angenommen, daß die HinnkyS, welche englischer Ab kunst find, mit dem Kinde nach England enistithtn wollten und hatte deShald einen genauen Steckbrief hinter ihnen erlassen. Jedt stellt eS sich heraus, daß Henney unter seinem richtigen Namen schon seit einiger Zeit hier gewohnt und c!3 Zlrn nurmann gearbeitet hat. Ee behauptet, die Kleine nicht entführt, sondern von deren Großmutter in Kost und Pflegt übernommen zu haben. Großer Streik. Fall River, Mass. N. Mäez. Sechstausend Weber gingen heute wegen verweigkrter Lohnerhöhung an den Streik, Mehrere Fabriken mußten in Folge dessen ganz geschloffen werden. Die rohe Anzahl der Ausständigen ist eine Ukberraschung für die Fabrikanten. Ein dttterer Kampf steht bevor. Die ÄuöftZndigkN hleltm heute eine Massenversammlung im Park ab. ES wurde angekündigt, daß der Agent dir Pocagtt Mill inen Compromtß vorgeschlagen und um Ernennung eintS Com teS zum Zneckt der Unterhandlungen gebeten hade. Ein Comite wurde ernannt. Geheimnißv olle Greuelthat. heyenne, Wy.. 11. März. Im Vellovstone Park ist , ine Gesellschast von fünf sranzSstschen VergnugungSreisenden, bkstehend au drei Herren und zwei Da men. ermordet morden. Ihre Namen sind tztre und Frau Leclaie. Jean Vincent und ffrau und Paul Gerot aus San Francisco. Angebllch sind fit von Indianern ermordet wordm. Das Motiv war zweifellos Habgier, da die Gesellschaft reichlich mit Gtld versehen war. Bankraub. Wateetown. N. I., 11. März. In Nomood, St. Lawrence County. kam am SamNag Wttag der Poftclerf
JOÄäos. Dienstag. Gs 12.
Phelvs in die Bank und ersuchte den Kassier m einige Marken, weiche dieser au dem KosstngewSlbe' holin' wollte. Kaum hatte der Kassier daS Gewölbe betreten, als Phelp die Thüre schloß, das daliegende Geld eS waren nur $278 nahm und aus einem dirkit gkhalte am Pferde davonrltt. , Da gleich darauf Jemand uk Bank kam und den Kassier aus dem Gemölbe rufen börie, gelang eS das Schloß' zu öffnen und denstlbtn zu befreien, sosie den Dieb noch ewzuholen und feSzuseßm. i 's; ' Yitßlichk Verbrechen. Verfolgung der Cdk neZen. ! Milvautee,11März. ZiChlnisen. Hab Dlng und VW Tscha. welche angeklagt sind, kleine Müdche angklockt nnd mißbraucht zu haben, wurden verhMtt undbeganden hkuieein Vorverhör. Zehn solcher Mädchen im Alter von 9 bis 13 Jahren befanden sich als Zeugen im Gerichtezimmee. ES ist selbstverständlich, daß sich die Erzählungen der Kleinen der Veröffentlichung entziehen. Die lim mung gegen die Chinesen ist eine sehr feindliche und als die Gesanaenen nach dem Gerichte geführt raunen, hatten stch gegen 2000 Menschen in der Straße an gesammelt, so daß eine große Pslizci Mannschaft aufgeboten werden mußte. ES wurden jedoch keine Gewültthätig ketten vtssucht. EZ stellte sich heraus, daß die Chinesen die kleinen Mädchen durch allerhand kleine Geschenke zum Wiedttkommen zu veranlassen pflegten. Nachdem stÄ daS Gericht vertagt halte. zog die Menge durch die Etesßen und sehte, die Chinesen in der ganzen Stadt in Schrecken. Deren Fenster r?u?den zertrümmert, die Wäsche in ihren Wäsche reien wurde ruiairt und ein Chinese, der sich auf der Straße blicken lttß. wäre von der erregtkn Mengt sicherlich aufgeknüpft worden, wenn ihn nicht ein neegiQer PollMdtlrelt bSte, Viele w Chinesen haben' die Stadt verkats n. Extrapott zisien sind angkstellt worden um während der Nacht die Wohvungen der Chinesen zu bwachtn nnd deren Eigertthum vcr Zerflö ung zu schild. DlePolizeitn EvanSville. EnanSdill e. 11. Mjri die flge Ctadtrath beschloß tetzken Abend den neuen Pollzeiöoard nicht anzuerkennkn, sondern selbe? die PolizeiverWaliurg in die Hand zu nehmen. Qn Dabti Politische Verfolgung. P a r i S. 11. Mlrz. Die Deputirten kammer hat die Regieeung ermächtigt, die Führung der patriotischen Liga krimi alrechtlich zu verfolgen. Die.Gamoa - Angelegenheit. L o n d o n, 11. Mürz. ES wird hier a!S bestimmt angenommen, daß die Nach richt über den Kampf zwischen dem deut' schen Dampfer Olga und dem amerika Nischen Dampfer N'pstc eine Ente ist In ossijiellen Keeisen ist man der festen Ueberzeugung, daß die Semoa Fraae ohne Schwierigkeiten friedlich gelöst wird. Mordanschlag gegen einen englischen Diplomaten, alcutta. Jndier, 11. März. Man ist in Kaschmir einer Vkrschwörung auf die Spur gekommen,, welche gegen daS Leben des briNschen Ministttresiden ten gerichtet war. AuS Bliesen, welche der verstorbene Premier von Kaschmir hinterlassen, geht nämlich hervor, dak der Maharadscha (Fükst) von Kaschmir die Absicht hatte, den Reftdenten vergiften oder aus andere Weise aus dem Wege schaff n zu lassen. Der Maharadichah hat in Folge dktskr Enthüllungen seine Absicht erklärt, abzudanken.
Allerlei. Italienische Einwanderer kommen in Brasilien in großen Schaaeen an. Ein deutscher Ossizier hat einen neuen sehr wirksamen Erölostonstoff erfunden. Die Ankunft vieler französischer Anar chiste in Genf hat die Aufmerksamkeit der Schwtizer Regierung erregt. Henry George ist in Southarapton an gekommtn. Er biabsichtigt eine dreimonatliche Tour durch England. mmmmmmmmmmimmmmmmmmm StssNJr,e5ts. Angekommen in : New Bork: .Arizona- von LiverPool, .Avchoria" von Glasgow. Southampton: ,EmS von Neu, York nach Bremen. Baltimore: .Gothenburg City von Antwerpen. Liverpool: .Barrosmore" von Baltimore. Bostons .Palmyra- von LivtrPool. Glasgow: .Dessnla yon Um Pott.
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iefigeo. c-jj a$ Ges.y hat ihr, ZnMmmssg. Der von der Legislatur ernannte Rath für öffentliche Werke, welcher dazu bc stimmt ist dem Stadtrath .das Handwerk zu legen und aus den Htrren Albert Gall. John C. MeCutcheon und Dr. öer.ry Jamefon besttht, hatte auf gestkrn , w m t . mm m v Avens eine eriarnuiturig von 40 zruno r belikern einberufen, um diesen Keleaen; heit zu geben, sich darüber aukzusprechen wie ihnen daS neue Gesetz gefällt. Die CurtiS.Bill. welche dieses Gefeß geschaf. fen hat, wurde im Wortlaut verlesen, und der Vater der Bill wurde aufgefor Utft die Bestimmungen derselben des Näheren zu erklären. Er that dies und sagte, daß er sich selbst öbkrzeugt habe, wie vorzüglich ein solches System in ändern Slädten, z. B. in N ifhville und Cineinnatt arbeite und daß die Bill nlcht eine politische Maßnobme sei. Col. Elt LilliZ meinte, daß das Geseg zwar gevisie Mängel habe, daß er jedoch in Sympathie mit demselben sei. Dr. V H. Jameson hie?t eine lSg?re Rde, w welcher er den Stadtrath durch die Hechel zog un sehr richtig betonte, daß ein Candidat vor seiner Erwählung zu viele Versprechungen zu machen habe, um aZS Beamter dem Volke gerecht wer den zu können. Unsere Straßen seien die erbärmlichsten der Welt und er hoffe, der neue Board werde Abhilfe schaffen. Die ernannten Leute seien ganz gut, UNgküchtkt der Thatsache küöte er sarkastisch hinzu, daß sich mein Riffe untre ihnen be sindet. EtattkathSmitZlied Swaka meinie, eö sei leichr zu sagen, die Straßen seien schlecht, man müsse oder bkdenken, daß Straßenverbesserungen Geld koyen. und daß dtt GMmangkl &m)t die Kkankhtlt sei. an welcher die Stadlka st, leide. Hikk August M. Kühn meinte auch daß die Südseite da? Verlangen habe, gehört zu werben und daß er heffe daß der neue Board dasselbe berückstchtigen werde. Die Leute der Südseite seien ebento loyal wie - die der Nerdseite. Nachdem noch einige Herren in ähnlichem Sinne gespröchen hatten, wurde eine Nisolution paZsnt. in selH'k da? neue Glktz sutgeheißen und dem neuen Bcard kräftige Untklstüsung versprochen wi.d. Feuertod. Ein entsetzliches Unglück ereignete sich gestern Nachmittag gegen 4 Uhr in dem Hause. No. S2 Nsrd New Jersey Ste Frl. Minnit Henry, welche daS HauS be. wohnte, faß um jme Zeit vor einem ogi nen Kaminseuer. . Sie hatte inen Brief gelesen und denselben hieraus in? Feuer geworfen. Der brennende Brief scheint wieder zurückgiflsgen zu fein und ihre Kleider singen Feuer. DaS Mädchen, welches seit Ungern Zeit leidend ist, wußte sich nicht zu helfen und litf mit den beennenden Kleidern davon, dadurch stets das Fmer von Neuem anfachend. Herr R. D. Fisher. No. 960 Nord New Jersey Straße wohnhaft ging gerade an dem Hause vorüber, und trat auf die Httserufe der Unglücklichen ein. Er zog die in Flammen eingehüllte Gestalt auf die Straße, umhüllte sie mit Decken und erstickie die Flammen mit Hilfe der hinzu gzlommenen Nachba,in. Frl L Wal terS das unglückliche Mädchen, dessen Verwcndte in Shelbyville wohnen, ist jchrch heute Vcrmiitag urter gräßlichen Schmerzkn den erlittenen Brandwunden erleben. OoocI bye. Gestern Abend hat sich die Legislatur wo ü!s vertagt und die H nen. welche 61 Tage lang so herrlich und in Freuden gelebt haben, sind wieder heim zu Muttern gegangen. Die HschlizenSbill, mußte nachdem sie vom Senat nach Abänderung de Titels passirt war, noch einmal an'S HauS zu rüa'geschickt werden, dieses dasstrte sie abermals und der Gouverneur erhob sie durch feine Unterschrift zum Gesetz. Die allgemeine Bewilligungöbill wurde vom Gouverneur unterzeichnet, doch hat er seine Ansichten darüber nicht verhehlt. In Bezug aus die Giftigkeit der über daZ Veto des GouvernörS hinweg Passii len BillS will man einen Haken gefunden haben. Die Verfassung bestimmt, daß alle Bills von den Vorsitzenden bei' dlr Häuser unUrschrieden werden müge, und man will nun behaupten, daß nach der Annahme nach dem Veto die noch mal? nöthig gewesen wäre. Wir bezweifeln die. Aurora Ovckbker. Won Jedermann boHgerübWt. - clurora OoSbir Ortl' t A
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