Indiana Tribüne, Volume 12, Number 166, Indianapolis, Marion County, 5 March 1889 — Page 1

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GbitsrisKes.

Das Turnlehrer-Seminar bleibt do? der Hand in Milwaukee. Der Turn verein Milwaukee beschloß dem Vorort des Turnerbundes zu melden, daß der Verein bereit sei, für einen weiteren CursuZ das Seminar aufzunehmen. er 4 ... . , m nZZXjä sidkn wd gdhnl,ch öS' tereffe entgegengesehen. Warum, ist n gen lich nich! .inzusehm. denn nach altem t x m 5rt ,rx ra Gebrauche giebt ein PrästdentschaftZkan. didat seine Ansichten schon bei der Ueber nähme der Kandidatur kund, und eS ist doch nicht anzunehmen, datz diese Ansichten bis nach der Eiwählung und bis zur Uebernahme des Amtes eine nennenS werthe Aenderung erfahren. Aber Amerika ist einmal das Land der Vielrednerei, und der Wichtigthuerei, und so muß man eb:n die Antrittsrede als ein großes wich tizeS Staatsdokument anschen. Und bei der Beurtheilung derselben zeigt sich wieder ganz und gar, wie bei allem Andern der Parteigeift und der Mangel unabhängigen SmneS und un abhängiger Beurtheilung. Zum Beweise deffm führen wir bloß an, waS daS Journal" und was der Sentlnel" darüber sagt. DaS Journal" sagt: Präsident Har risonS Antrittsrede ist ein bewundern? werthes Staatödolument. Sie zeigt denselben geistigen Prozeß, dieselbe Klarhttt deö Gedankens und Deutlichkeit des Ausdrucks, sowie den Reichthum von Ge danken wie sein Annahmeschreiben." Der Sentinel" sagt : Die Antritts rede ist leer und phrasenhaft, voll von Wiedergekauten Gemeinplätzen, mit vielem Gerede von Patriotismus, Feinheit und dergleichen, mit vielen Zuthaten von AlltagSzeschwÄtz.'' Aehnlich sind die Urtheile der übrigen Zeitungen, je nach dem Parteistandpunkte und der Leser kann daran erkennen, daß die Parteizeitunzen ihm nicht helfen, ein selbstständigeS Urtheil zu gewinnen. Wenn wir nun ebenfalls ein Urtheil über die Antrittsrede abgeben, so ist daS selbe wenigstens kein vom Parteigeifte d'.ktirtes und es steht dem Leser frei, eS für richtig zu halten oder nicht, nachdem er den nachstehend besindlichen ziemlich vollständigen Auszug der Rede gelesen. Bis auf einen einzigen Punkt dünkt unS die Rede vollständig inhaltslos und un'mtenffrnt. Dieser eine Punkt ist die Anspielung auf die Samoa-Angelegen heit. Denn wer die chauvinistischen Aeußerungen der republikanischen Presse und speziell deS LeiborganS deS neuen Präsidenten, des hiesigen .Journal" ver folgt hat, der mußte zu dem Glauben ge langen, daß bei Besprechung dieser Angelegenhsit der neue Präsident den Genera! herauskehren und mit dem Säbel raff:!n würde. Dies ist nicht geschehen und die Mäßigung, mit welcher H:rr Harrison sich in dieser Angelegenheit aussprach, setzt uns in Erstaunen. WaS nun die übrigen Punkte der Rcde anbelangt, CchUdienstreform, Schutzzoll, Wahlreform u. f. w. so müssen wir geste hen, daß dieselben Dinge während der vergangenen Wahlkampagne bis zum Ueberdruß breitzetreten worden sind, und daß sie auch nicht eine einzige neue Idee, nicht einen einzigen Gedanken, den man groß oder staatsmännisch nennen könnte, enthalten. Die Nsds z?ichnet sich nichk durch daS aus, was darin steht, sondern durch daS waS nicht darin steht. Der großen sozialen Frage der Gegenwart, der Arbe! terfrage, der Jateressm der Arbeit, ist auch nicht mit einer einzigen Silbe Er wähnung gethan. Herr Harrison prätew dirt nicht einmal, daß er zum Vortheile der Arbeiter ein Befürworter des Schutz zolles ist, sondern spricht dabei nur von den kommerziellen Interessen. Geschah daS mit vollem Bewußtsein, d. h. mit voller Ueberlegung. so müssm wir wenig ftenS die Abwesenheit der H:uchelei loben, welche sich während der Campagne breit machte und mit welcher man den ArbeZ tern vorschwätzte, daß ihnen der Schutzzoll ein Paradies schaffen würde. Ein solch vollständiges Umgehen der großen Frage der Zeit, der Frage, welche zunächst und allein die tiessten Jntereffm des Volks berührt, ist, gelinde gesagt, auffallend, und man ist in Verlegenheit, ob man eS der Unwissenheit oder der Feigheit zuschreiben soll. Selbst europäische Potentaten wagen eS heute nicht mehr, die Interessen der VolUmassen, der arbeitenden Klassen so

ganz gegenüber d Jnteregm der vohlhabendenKlaffen verschwinden Zulagen. Der unglückliche Kaiser Friedrich hob die In teressen der arbeirenden Klaffen gelegmtlich seiner Thronbesteigung hervor und selbst der Junkerkaiser Wilhelm vergaß sie über die Jntereffen der Armee und der

höheren Stände nicht. Wmn man dagegen die Lage der Dinge In Amerika nach der Antrittsrede des ,Pr!!sidm.en Haisn burth.ilm woll... da müßk man glaubkn. lchZu OTrT . . , . ! . . . . , !. .' f f Dmze wlö ArbettSemsteUungen, Lohn , ........... , lUUlf.j(, MV((BtVlt I IV, Uj f MiC Arbeiterbewegung und eine Arbeiterfrage gar nicht vorhanden. Wir vermuthen, daß Herr Harrison dieS mit Absicht gethan, daß er sich in einen scharfen Gegensatz zu Cleveland stellen wollte, der in seiner letzten Botschaft gerade diese Fragen besonders in den Vordergrund gebracht hat, so daß die ganze kapitalistische Presse in ein sörmlicheS Wuthgeheul auSbrach. Ist aber unsere Vermuthung richtig, dann ergiebt sich, daß Harrison alS Präsident bloß der Vertreter einer Partei und einer Klasse ist, daß ihm Partei- und Klasseninteressen höher stehen, als Volksinteressen, und daß er keine Spur von Verständniß für die Bedürfnisse des Volkes hat, dem weder Zivildienftreform, noch '.Wahlreform, noch andere solche Reformen einen Bissen Brod bringen, oder eine Stunde der Arbeitslosigkeit nehmen. BrahwagrilJteN' US elter ausstattn. Für Jndlana: HübschlS Weiter, stationäre Temperatur. Sein Cadin et. W a s b i n g t o n. 6. März. Der Präsident haj heute sein Cablnet vkivoüfländlgt und die Namen, dem Senat zuge schickt. Dasselbe ist ie folgt zusammengesetzt : Jame G.Blame von Maine, Staatsstkretär. William Wlndom von Minnesota, Schadamt-StkrttÜr. Aedfiild Proctor von Vermont. KriegsSekretär. John W. Noble von Missouri, Sekretär des Innern. Jodn Wanamaker von Ptnnsylvanka, Generalpostmeister. William H. . Miller von Jndlana. Seneral'Anvalt. Jtremiah RuSk von WlZconstn, Sekrttär sürVgrikultur. Die Inauguration. Washington. 4. Mäez. Im Se natSztmmer waren Piösident Eleveland und sein Kablnct, Gen. Harrison, die Richter der Supreme Court, die ftemden Gisandten und diele andere bervoreagtnde Beamte und Politiker versammelt. Der neue Vieiviäfident wurde von In gallö, dem Vorsiöenden des SeriatS ein gescksoren. Daiauf erklärte JngallS sie Sitzung des Senats des 50. Konstifte? geschloffen und BZceprÜftdent Morton eröffnete sofort die Sitzung deß Senat? dci 51. Kongresses. Ohne weitere Einleitung kündigte er dann an, daß sich der Senat aus die PlaZsorm vor dem Kapital begebe, um der Inauguration del Präsidenten beizuwohnen. ES war ungefähr ein Uhr alS man uuf derselben ankam. El segnete stark und vor dem Kapital besand sich ein Meer von Men schen und ein Meer von Regenschirmen. Ptüsident Cleveland und Gen. Harri son betraten Arm in Arm die Platsorm. IZ die Beiden erschienen erhoben sich laute Beifallsrufe aus der versammelten Menge. Dir Obeerichter der Supreme Court nahm Herrn Harrison den Eid ab, dabei eine Bibel in der Hand haltend. Nach Beendigung dieser Zeremonie ver las Harrison seine Antrittsrede. Dabei regnete ei fortwährend und der Sergeant at Arm? hielt dem neuen Präsidenten inen Regenschirm über den Kopf. Nach Verlesung der Antrittsrede, welche natürlich nur von den Nächstftehenden verstanden wurde, begaben sich der Prästdent und seine Begleiter wieder in da Kapitol zurück und etaaZ später nach eiaem speziell für den Zweck vor dem Weißen Hause errichtetta Stande, um die Prozession vorüberziehen zu sehen. Wie alle amerikanischen Prozessionen zeichnete sich dieselbe mehr durch Massenhaftigkeit als durch Schönheit aus. Die Zahl der Theilnehmer wird auf 40.000 geschätzt, und bestand aus einer Abtheilung Bund:ö!oldaten. Milizen von verschiedenen Staaten und politischen Organisationen. Kurz vor 10 Uhr wurden Präsident Harrison und seine Familie von dem Vorsitzer diS Fest Comite ,u dem Jaau. gurationsball, der in dem PenstonSgr böudc stattfand, abgeholt. Diese Oe.

bäudt bildet einen Square und umschließt einen, fast einen Acker großen überdachten und gedielten Hos, in welchem drr Ball abgehalten wurde. Die Dekorationen waren prachtvoll und die Musik lieferte da hundert Mann starke Germania Orchester von Philadelphia. Der Präsident und der Vluprästdent ließen sich erst kn einem Nebenzimmer viele der Unwesesden vorstellen und machten dann einen Rundgang durch den Ballsaal, der aber in Anbetracht deS Gedränges auf Schwierigkeiten stieß. Um 11 Uhr 45 Min. entfernten sich der Präsi dent und seine Frau und begaben sich in da Weiße Hau, ihre künstige Wohnung. DaS Feuerwerk unterblieb wegen de unaufhörlichen Regens. Die Antrittsrede. Seine Antrittsrede begann Herr Harrison damit daß er ßrklärte, daß weder die Versaffung noch daS Gesetz die Ablesung deS EideS vor den' Volke verlange, sondern nur ein Gebrauch sei. Sodann tu wähnt er, daß gerade hundert Jzhre der flössen seien, seit der erste Präsident (Washington, am 13. April 1789) sein Amt angetreten habe, und daß daö zweite Jahrhundert der Organisation de? Lande unter seiner gegenwärtigen Ver fsffung beginne. Sodann schilderte er die wunderbare Entwicklung deS Landes in den vergangenen hundert Jahren. Dazu habe hauptsächlich der Schutzzoll beigetragen. Die Handelkpolitik England habe die Nothwendigkeit erztugl, neben der polilischeu Befreiung auch die kommerzielle Bikreiung zu erringen. Dcr Schutzzoll hatte auch damals seine Gegnir. Daran hatte aber hauptsächlich da3 Bistehen der Sklaverei schuld. Nun. da wir stire Sklaverei mehr haben, begehe kein vernünftixer Grund mehr, der Schutzzoll Politik Opposition zu machen. Nach einigen Worten über die Noth wendigkelt der Aufrechterhaltung und Be obachtung der Gesetze van Seiten der Gemeinden und Korporationen, suhr Harrison fort. .Unsere. NawralisatsonSgesetzk sollten so kmenditt erden, daß eine sorgfältigere Prüfung de Charakters der Bürger werden Wollenden, statisindet. Unsere beffehenden Gisetzl in diiser Brziehung sind eindrucksloS und unverständlich Wir haben ein Recht darauf zu bestehen, daß Jeder, der Bürger werden will, auch die Pflichten eine! Bürger kennt. Wi, sollten nicht aufhören gostsreundlich zu sein, aber die Sorglosigkeit ist nicht mehr am Platze. Stldst urter den besten Raffen giebt e Leute, welche für unsere öffentlichen Finanzen eine Last und unseeer sozialen Ordnung gisährlich sind. Solche Leute sollten wir ausschließen.In Bezug auf die auswärtige Politik de Lande sagte der Präsident, daß eS fiderzeit unser Btstreben gewesen sei und noch sei. freundschastliche Beziehungen mit allen Ländern zu erhalten und uns um deren diplomatische Streitigkeitin nicht zu kümmern. Auf dir andern Seit

können wir aber auch Peojzkten gegenüber nicht glelchgiltlg sein, welche unZ der Ge fahr feindlicher Beobachtung oder Um gebung auSsetzzg. (Panamakanak? D.N.) Man muß jedoch deödaib nicht annehmen, daß unsere Jntereffen so ausschließlich amerikanisch seien, daß wir unS um gar nicht? lümmern, w?S anderSmo vorgedt. Wir müssen Dieienizen unserer Bürger, welche sich zum ZazrSe des Handels in fremden Ländern oder aus fremden Inseln nledergelaffzn haben, dkschützen. Für die Marine müssen wir Kohlenstalionen und Hafendtquemllchteilen haben, und wenn wir solche erlangt haben, so kann eine Aenderung oder eine Beeinträchtigung derselben nicht ohne unsere Einwilligung stattfinden. (Bezieht sich auf Samoa) Ruhe, Gerechtigkeit und sorgfältige Uederlegung sollten unsere Diplomatie auszeichnen. Auf diese Weise tragen wir zur Erhaltung deZ Weltfrieden? bei. Der Präsident erwähnte darauf die Schwierigkeit bei der Besetzung von Aem tern. Er kenne nicht alle Bewetter und müsse sich nothwendiger Weise auf Ändere verlassin. Er betrachte ehrenhasten Pa,ttidienst nicht als DeSqualisikation, aber er werde darauf sehen, daß der Par teidienst auch keinen schlechten Beamten schütze. Da Zivildienstgesetz werde strikt ausgeführt werden. Sein Ideal im Zivilvlenfl werde er schwerlich erreichen, denn noch sehe er nicht die Möglich keitdensklben der Parteipolitik gänzlich zu ettücken. Der Ueberschuß im Schatzamt!, fuhr er fort, sei zwar ein Uebel, aber nicht daö größte Uebel. Die Einkünfte sollten se. doch niemals so reduzirt werden, daß ein anderes System nöthig wird. Man kann die Einkünfte derkkeinern. ohne die Schutzzölle abzuschaffen, und außerdem laffzn sich Ueberschüffe zur Abtragung der Schuld virwenden. Sodann empfahl Heer Haerlson mög' ltchst rasche Herstellung einer Anzahl moderner Kriegsschiff, und Unterstützung

und Ermuthkgung zur Errichtung amer! kanischer Dampferlinien. Unsere PenfionSgesetze sollten den Bundessoldaten und Matrosen und deren Wittwen und Waisen auSgiebige Hilfe gewähren. Wir sollten nicht vergessen, was wir der Tapferkeit und den Opfern derselben verdanken. Zunächst sprach dann Herr Harriso seine Befriedigung über den bevorstehenden Eintritt der Territorien Dakota, Montana und Washington au, und dann verbreite er sich über die Nothwea digkeit ehrlicher Wahlen und Resorm der Wadlgesrtze. Die freie Übung de StimmrechtS, sagte er. ist die Basi unseres nationalen LkdenS, BeeintkSchtig. ung derselben durch Betrug oder Gemalt ein großes Verbrechen, dem durch ßrcnge BundeSgesetze Einhalt geboten werden muffe. Wir sollten jederzeit gegenseitig unsere Ansichten respektiren. und Achtung vor der durch Ausübung dlS StimmttchtS gegebenen Entscheidung ha den. , Zum Schlufft hält der Präsident die Übliche Lobrede aus die amrnkanische Re aielunflsform, das Land und daS Volk. Dieser Theil der R:de trägt einen chauvs. nistischen Charakter, denn nach demselben giebt eS auf dem gazen weiten Erdenrund absolut gar Nichts, daS mit Amerika und dem was drin, drum und dran ist, auch nur annähernd einen Vergleich auS hielte.

Oiesigeö.

Dt JereuhnSUnterfachna,. Der Kohlenhändler W. G. Waffon und skin Buchhalter saztm auS,daß eS mit den beiden CheSS, einer von $3 400, wer von $2.500 seine Richtigkeit hab,, daß ihnen aber der 15,900 Check nie vorher zu Gesicht gekommen sei. S. I. Hall, der Steward und .Vertrauensmann' im Hospital wurde gestern Nachmittag auf den Zeugenstand gerusen. Er sagte au, daß er seit 6 Jahren in der Anstatt angestellt sei und die Stelle dem Dr. Harrison zu verdanken bade. Sein Gehalt beträgt $100 per Monat seine Frau erhält $20 per Monat. Natürlich erhalten auch Beide freie Station. Er wurde über die den Patienten verabreichte Kost besragt, und sagte sehr naiv, daß die Leute jetzt mehr zu essen bekommen als vor einem Jzhre und daß deshalb die Rechnungen so bedeutend gewachsen seien. Mit Bezug aus die ver schiedenen Rechnungen welche verlesen wurden und in welchen die Posten: .Särge. Candy. Whiskey, Tanz und Gebeteangeführt, wurde Zeuge des Läng,, ren verhört. Dabei sagte er, daß jeden Samstag Abend im Hospital, getanzt mied, und daß daS Tanzen den Patienten dlsser anschlage, alS das Beten. Befeaet ob Dr. Thomas nicht häusig trinke, sagte er ba er denselben trinken, aber niemals betrunken gesehen habe. Befragt, ob SuAran nicht zuwtllen schlechte Butte? geliefert, mußte er zugeben, deß die der Fall gtOtstN ski. Vsttzrt'verieSi. George Lome mußte sür die Prügel, die er seiner Frau gegeben, 55 und Kosten bkrapper. EdTard Jame und ffrank Malcolm sollen sich in gleicher Weise gegen ihre beffkre Hälsten vergangen haben; die Verhandlungen gegen sie wurd-n aufgetchoben. Der Polizist John S. LewlS der sich nicht nachsagen lasten will, deß er keinen Hzr.d hi?.term Ofen hervorlocken kann, hat sich wieder einmal unsterblich .blamoren'. Heute hatie er , nicht weniger alS vi:r Parteien ins Gericht gebracht, von denen er behauptete, daß sie keine Checks für ihre Köter gelöst hiben und die vier Angeklagten wurden freigesprochen. LewiS trägt fetzt einen Trauerflor am Hute. Henry und Christ March sind angeklagt, ein Paar Pantoffeln von Lillie & Stalnaker gestohlen zu haben und wurden den Großgeschsorenen überwiesen. Dasselbe geschah mit dem 13 Jahre alten Lernh. Dugan, welcher deS Straßen raub beschuldigt ist. Iahn Daglish und Mattle Jame. wkl.he aigeklagt find. Tom Downey er moidit zu haben, bestehen zur Zeit ein Vorverhör im Polizeigericht. Duncan öc Smith sind ihre Anwälte. Sergeant Bruce ging heute in seinem polizeldienerlichen Uebereifer so weit, einen Knaben Namens Jsidor Schwarz auf die bloße Mittheilung hin zu verhaften, daß er durch die -Zensterläden in die Schlafzimmer von Leuten, als dieselben zu Bette gingen, ge sehen habe. Die Eltern des Knaben ftnd angesehene Leute und dieser Eifer war durchaus nicht am Platze. Fragt nach dtrLlederkkanz Cigarre

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