Indiana Tribüne, Volume 12, Number 159, Indianapolis, Marion County, 26 February 1889 — Page 1
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Hermann Siebsldtf kIrssSAtNHer Vat n VttllHe?gs-Azcst. OlIu: Va. XIK Ofi Wsshgtss Str.
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Todes - Anzeige. reunde und Belassten tl ttaurijt Z!chrtcht,
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130t. 10, 12, 124 IU, 125 Oft Pkttlstk.
Tthou ö II. O?m tag b acht.
Sozialist Sängerbund.
c?onntag, den J.März 1889,
nitnU Uhr,
MeMge Untergattung!
U darsff,rzdm Tanz-Kränzchsnl t des Z2Z?WI?0WW - 1XAJLJJE1
Ewteitt G Person 10 Cent?.
Wenefiz-WM zum Bkfltndon
-CDUcLSsxa CS-32cös
. rrasZttVSdkr -
öcker Ynion Mo. 18 1
in dk 3Xoza.xt - Hallo 1
gut
ZsWstag, den 2. März SS
Eintritt Svc ZS? Herr nd Dame.
Nach dem Beschluffs der Convention deS natZonalen GewerkschaftSbundeS wurde am Freitag in verschiedenen Städ ten der Union dk Bewegung für Einfüh rung des achtstündigen Arbeitstages durch Masiznversammlungen eingeleitet. Auch hier in Indianapolis machte die Central Labor Union damit einen Versuch, hatte aber einen totalen Mißerfolg, troddem oder wahrscheinlicher weil man Politiker zu Rednern eingeladen hatte. In ande ren Städten, tvo man bloß Leute zu Rednern hatte, welche sich in der Arbeiterbe wegung erprobt hatten, waren die Versammlungen von großem Erfolg begleitet. So lange die Central Labor Union sich nicht von den Politikern emanzZpirt, wird
sis in der Arbeiterbewegung keme Erfolge auszuweisen haben.
Herr Harrison, der neugewählte
Präsident ist nach Washington abgereist.
Da wurde ihm nun zunächst von der Ei-
enbahn Co. ein besonders prächtiger Wa
gen zur Verfügung gestellt, und dann wurde spezielle Vorsorge für die Sicher
heit des Zug5s getroffen. Besondere
Bahnwärter wurden in Entfernungen von
e. einer Meile aufgestellt, gleichsam als ob
Harrison und seine Gesellschaft aus ande m Material, wte gewöhnliche Menschen geschnitzt wären, derenhalber man der ewigen Vorsehung noch durch eins Extra,
Anstrengung nachhelfen müffe.
Und als Harrison von seinem Hause
aus nach dem Bahnhofe fuhr, da liefen die Menschen zu Tausenden herbei, als
ob irgend etwas WundttbareS zusehen
wäre, und es war doch weiter nichts, als
ein Mann, der Glück in der Politik ge
habt hat, und der mit seiner Familie und leinen Freunden zum Bahnhos fuhr.
Und nun beschreiben die Zeitungen in
langen und in vielen Spalten die Einrich
tung der Eisenbahnwagen, die Vorkomm!
nisse auf der ganzen Fahrt, welche übri g?nö in ncht viel Anderem als in der
Ansammlung von Menschenmaffm an den
Bahnhöfen bestanden, Einrichtung der
Zimmer, in welchen Harrison vorlausiz in Washington wohnen wird (wobei zu bemerken ist, daß der Hotelbesitzer diese Zimmer ganz neu einrichtete).
BiS ins Kliinste gehen all diese Mit
theilungen, bloß auf eine genaue Beschrei'
buNg der Lutschbcutel und Wind'eln deö
präsidentlichen Enkels und auf einige, an dere natürliche Verrichtungen, welche wir
aus Delikattfse nicht nennen wollen, erstrecken sie sich nicht.
Gegen einen würdevoLen Abschied selbst
mit Aufgebot einer Sffmtlichm Demonstration ließe sich selbstverständlich nicht?
einwinden, obwohl selbst solche Demow
strationcn meist nur künstliche Erzeugnisse
sind, aber das ganze Gebühren der Ame-
rikaner bei solchen Gelegenheiten zeigt
eine Neigung zum PersonenkultuS und zur Erfolgsanbetung, welche dem wahren Republikaner höchst bedenklich erscheinen muß, denn sie verträgt sich nicht mit wirk
lich republikanischer Gesinnung. Bis jetzt besteht' das ganze Verdienst
Harrisons darin, in einigen auSschlazgebenden Staaten einige tausend Sto men mehr auf sich gezogen zu haben, als
sein Gegner, und selbst dieses Verdienst wird noch dadurch geschmälert, daß die
Mehrheit der Volksstimmen im ganzen
Lande auf Cleveland siel. Und wenn man dazu ferner bedenkt, daß in gewöhnlichen Zzittäusten gerade die Mittelmäßig
seit und die Obskurität am Leichtesten
Erfolge erzielen, weil ihnen die Gelegen
heit fehlt, sich Gegner zu schaffen, so kann man in diesem ganzen Gebühren wirklich nichts weiter erkennen, als die Anbetung
des Erfolgs.
Die Anbetung des bloßcn Erfolges aber
unbekümmert darum, ob ihm persönliches
Verdienst zu Gcund'e liegt, oder nicht, ist
vollständig unrepublikanisch. Der PersonenkultuS und der dabei enl faltete Luxus lassen außerdem die Klassen
gegensäje deutlich erkennen und tragen
zur Verschärfung derselben bei.
Die Gefahr, welche für den Bestand republikanischer Einrichtungen in solcher
Gesinnung liegt, wird glücklicher Weise
bei uns dadurch unterdrückt, daß die Ve
dingungen zur dauernden Entwicklung
militärischen Geistes und militärischer
Gewalt fehlen.- Waren diese Bedinaun
gen vorhanden, wären die geographischen und politischen Verhältnisse hier derart.
daß eme große stehende Armee eme Noth wendigkeit wäre, dann hätte man an
sichts deS herrschenden PersonenkultuS
und der widerlichen Erfolgsanbetung alle
Ursache, für den Bestand der Republik
besorzr zu sein.
LSktlerauSstSt, Fük JndZana: Schnee oder R,za, wärmte.
Piggott gesteht und brennt durch. London, LS Jede. Die Harne? Commisston wollte heute ihre Sitzung
und da? Verhör Piggott'S fottseden. C
stellte sich heraus, daß Piggstt ein Et-
stävdntß schrieb, daß er selber der Fa scher der angeblichen Beiefe von Parnell. Egan. Davitt und O'Kkllly sei. Pkggott ist auözerisse und man der-
Muthes daß die Regierung und die
.TimeS' ihm dabei behilflich waren.
Gold und Silberproduktton in de Ber. Saaten. Washington, 26. Febr. Nach dem von dem Direktor der Münze an den Congreß rstattetm Bericht wurde Sh rend des Kalender-JadreS 1858 in den Ver. Staaten 1,64 927 Unzen Gold zum WerZhk von N3.175.000 und 45.73Z.622 FeinUnzen Silber, deren HandelSserth $13 000.000 beträgt, während drr PrägungSwerth 559,195.000 ist. gewonnen. Außerdem wurden noch in den Ber. Staaten etwa Über 10.000.000 Unzen Silbe? aus ausländischem Erz, Haupt sächlich Mkxikanischem. gewonnen; die GesaQVZproduktion iaden Ver. Staaten ditrug an Gold 1.777.877 FelnwUnzen, und an Silber 61.123.695 Feln'Unzen. Silber kostete durchschnittlich während dkS J2httS94 Cents; sodaß das in ei nem Silberdollar enthaltene Sildir 72.6 Cents werth war. Ausgeprägt wurden während des fta lendttjahreS an Gold Z31.33803, in SUber.DollarS $31.990833, Kleingeld $1.946 974. zusammen $65.318.615.
Jmportirt wurden in Goldbarren und
Geld $l1,031.S41. exportirt $34 619.667,
also rnetjr 123 637,726. An Silber wurde
für $21.L92,062 importitt und für $29,. 895.222 exportirt, also mehr $3303,160.
Der Bestand an Gold und Silber!
geld in' den Ver. Staaten, einschließlich
der zu? Prägung in cen Münzen befind lichen Barren am 1. Januar 1SL9 wird aus $705.M.975 in Gold und $403 516 j
756 tn Silber geschäht? zusammen auf
1,103 578.731. Metall und Papiergeld war tn den
Ver. Staaten am 1 Januar 1889 für
$1.396,106.154 im Umlaufe, gegen $1. 376.930 003 am I. Januar 1885, also
mehr $19,176.151.
Die Verbrauch an Gold und Silber in
den verschiedenen JndustrieBranchen der
Ver. Staaten während des Kalender
JahreS 1888 wird auf $14300,000 in
Gold And $3.280.000 in Silber geschätzt.
Zur Urbelterbeveg ung. B ostor, 25. Febr. Unter den Mit
glildern der National Trade Assembly
216 KnightS os Labor, auS lauter Schuh
machern bestehend, ist eine Bewegung im Gange fich von den KnightS os Labor loszusagen und ewe nationale Gewirk schast zu gründen. Bet verschiedenen
Versammlungen wurden dahin zielende
Beschlüsse gesaßt, und eS wird demnächst
Übe? die Frage abgestimmt werden.
Unterirdische Eisendah. New Pork, 25Febr. Sine Gesell
schafe bat sich hier mit einem Kapital von
1500 Millionen Dollar gebildet, welche
eine unterirdische Eisenbahn bauen will.
Nachdem vorliegenden Plane soll dieBaha
von Osten nach Westen gehen und zwar von Brooklyn bis Jersey City unter dem Esst Rlver und Harlem Niver. in einer Tiese von 150 Fuß. Die Bahn soll zur
Besörderunz von Fracht und Passagieren
dienen.
Loh n red u ktion.
R e a d l n g, Pa.. 25. Februar. Die
angekündigte Lohnreduktion in den diest
gen Eisenbahnen trat heute in Krast. Aehnliche Lohnreduktionen fanden im
ganzen Schuylkill Thale flott. Die Ar
bester hatten mehrmals Versammlungen
und beschlossen, sich der Jeduktio zu
unterwersen.
Ein, schreckliche Explosion.
Wille Sdare, Pa.. 25. Fedr. In
der in der Nähe des Gaylord Schachtes bifindlichen Fabrik sogenannten CquibS.
eine WerzzeugS für Bergleute ereignete
sich heute Mitlag eine furchtbare Cxplo
fion. In der Fabrik waren 84 Mädch en
beschäftigt, davon befanden sich fedoch zu? Zeit nur etwa zwanzig im Gebäude, die
andern waren zum Mittagessen heimge gangen. ES ersolgte plötzlich ein furcht
barer Krach und gleich darauf sah man
blutüberstlSwte Mädchen an den Fenstern um Hilfe rufen. Eben wollte eine Anzahl
Bergleute in das Gebäude dringen, als
ein zweiter Donnerschlag erfolgt und
da? ganvedäude zusanmeuftürzte, alle
darin Befindlichen unter den Trümmern begradend. ' BiS jetzt find die! Leichen von elf Mäd chen hervorgezogen worden. DaS Unglück wurde durch daS Explo dlren einiger Fälschen Pulver verursacht. WaS. ober die Exploflon herbiikührtk. ist bis jztzt noch nicht bekannt. Ein gemüthlich er Gatt. Park?Sbu?g, W. Va.. 25. Febr.
Die Fea deS wohlhabenden Farmers Doe Collovay ist vor einigen Tagen durchgebrannt und zsar der S!che,heit vegen gleich mit zwei jungen Leuten, die auf der Farsi ihres Mannes gearbeitet
hatten. Letzterem scheint die Sache auch gar nicht so unangenehm zu sein, denn als er merkte.'waS da? verliebte Trio im Schild führte, gab er den Leutchen noch $200. damit sie recht weit reisen tönnten. Er h gt augenscheinlich, daß tt seine Frau niemals wieder sehen wird.
Kht Habti.
Allerlei per Kabel. Die Kräfte dtS Königs von Holland nehmen immer mehr ab. Inder Gegend von Ädkisnvptt ist MeS Überschwemmt. Hauptmann Wißmann ist ln Kairo an gekommin. wo er Leute für sewe ?xpt ditkon rekrutiren w'rd. Die Delkgoten der französischen Ar belte? haben gestern Abend spät ein Man! sest erlassen, in dem sie die Arbeiter aus sordira, alle Versuche, heute Demon
stralionen zu veranstalten, aufzugeben, um Blutvergießen zu vermeiden.
AuS )em englischen Parla lemt. London, 26. F?br. Bet Bespre.
chung de? Adresse zur Eenziderung der Keonrede wurde die Regierung hestig an gesrifftN, besonders wegen der graula men Behandlung der unter der CrimcS akle 'Jnhzslirten. Als Jzlsour, der
Sekretär sür Irland sich zur Verthei
digung erhob, tönte ihm von allen Sei
ten der Rus r j.Piggotl-. .Piggott ent.
gkge und. die? wiederholte sich während
der Rede m solchem Mae.' dab er öfter gezwungen war, längere Pausen zu ms
chen.
VSiffSNMrtHkrs.
Angekommen ln : Soulhamptom: ,C!Sl' New
York.
Dover: .Erin von New Pork. Rotterdam: .Rotterdam' von
New York.
Liverpool: .Mentmore von Bal
timore.
Glasgow: .Stte of Gesrgia
von New Pork.
London: .Veendam von New
York nach Rotkerdanr.
ftl LegiSlaenr. Im Senate wurde die Bill paMt, durch welche folgende Stellen geschaffen wtrden : Ein CustoS sür daS StaatsHaus. Gehalt $1,500, ein Gehilfe deöskl. den mit $900 Gehalt, 15 JanttorS mit $50 per Monat und drei Wächter mZt $55 ptk Monat, ferne? ei Maschinist mit $1.500 per Jahr, ein GehUse mit $75 per Monat, drei Feuerleute und zwei Gehil-
sen mit $60 und eine Person sür Bedie. nung deS Elevators mit $40 ger Monst Die Bill durch welche Marion County einen Circuit Richter für sich selbst e:HSlt. wurde passtrt. Die Metropolitan Pottzei-Bill wurde, nachdem tüchtig Über Henderso, den ge genwörtigen Polizeikommissär losgezogen worden war, zur dritten Lesung beordert. Wenn die Bill zum Gesch vnd, werden ln Zukunft die PottzeikornmissSre von der Legislatur und nicht von den Staatsbeamten ernannt werden. Die Telephon. Cornvanie sacht im Senate gestern einen großen Sieg. Die Bill, welche jede Beschränkung der von der Compagnie zu berechnenden Gtbuh ren aushedk, wurde zur dritten Lesung beordert, nur eine kleine Zahl stimmte dagegen. .Selbst der Borsazlag, die Ge bühr, welche gegenwärtig erlaubt ist, zu erhöhen, fand kein Gettr, die Mehrzahl bestand darauf, der Compagnie ganz freie Hand zu lassen. Woher diese zarte Rücksicht auf daS Wohl der TelkphonGesellschaft kommt, wissen wir nicht. Im Haus wurde eme Botschaft des Gouverneurs verlesen, worin derselbe die Finanzlage deS Staates aukeinandersetzt. Darin heißt eS, daß wenn die Steuer werthe und Steuerrotin dieselben dleiber, die Einkünfte des Staates sich sür jedes der nächsten zwei Jahre auf ungesähr $l4co 000 belaufen würden. Dagegen betragen die jährlichen regel Mähigen Ankgabey $1,864,970, wozu
I Hiesiges.
weitere Bewilligungen, welche bereits g macht wurden, kommen, so daß die AuS
gaben sür dieses Jahr fich auf $2.246.670 belaufen, sür da? Jahr 1890 ist nach der
Basis der bisherigen Einkünfte ein Defizit von $319,870 ersichtlich und für 1891 ein Defizit von $451,570. Im Sannen nt stünde also sür die Jahre 1889, 1890 und 1891 ein Defizit von $2 052.410. Um dieses und einige ander Ausgaben zu decken, wäre demnach eine Anleih von
$2.200,000 nöthig.
Die Btll, welche das Traktlren mit Getränken im Wirthshaus verbietet wurde im Hause mit 51 gegen 26 Stimmen passtrt.
e?a late Lillie M. Crumrlne hat heute in HabeaS CorpuS Versahren gegen die No. 45Greenvood Straße wohnhaften Groß tlhrn ihre TöchterchenS Mknetta, Na menS John und Elizabetd Hart anhän gig gemacht. Sie giebt an. daß sie am 13. Februar von ihrem Mann geschieden und daö ihr das Kind zugesprochen wurde. Die Großeltern vollen indeß dasselbe nicht aufgeben, und veestecken 8 vor der Klägerin. Dte Verklagten haben morgen früh um 9 Uhr vor Richter How mit dem Kinde zu erscheinen. Chrlstian Wechsler und Robert Poung von Haughville verklagten heute Bennett Campb,ll. Elzra G. Martin. John W. Moon, James T. Wall. Peter Nutz, sr. und Peter Nfc,jr. auf je $5.000 Sch. oenerlatz. Kläger waren bet der I. D. & S. Eisenbahn angestellt, und am 4. Jznuar in der Nacht find die Verklagten in Abwesenheit der Kläger in die Häuser der letzZeren gedrungen, haben die Frauen auS den Betten g'jagt und die Häuser nach gestohlenen Sachen abgesucht, und zwar, wie die Kläger behaupten, ohne Grund und ohne Erfolg.
Yettj?t-JtS?
Butt Thomas, Martin Kile uvd ChaS. Meyer wurden unter dcr Anklag Dkbstah'.S den Großgeschwozenen öLwiesen. DaS selb geschah mit Henry Minsor; der angeklagt ist, Fleisch auf denr Markte gestohlen zu haben, und mit Ed. Sdaser, welcher' beschuldigt ist, Uhr und Kette von Martin AtttnS geraubt z haben. Fred. Otto, ttcher mit Schaft? ver hawt wordm war, wurde entlassen. Die AnZlige gegen Georg Stahl, wurde niedergeschlagen. Jeremiah O'Brien war angeklagt.
seine Frau geschlagen zu haben. Die
die Seele wollte aber nicht gegen ihn auftreten und er wurde entlassen. Edward Benson, der Bursche welcher kürzlich John HugheS mehrere Stiche versetzt hat würd unter der Aaklag des MsrdversuchS den Großgeschworenen überwiesen. Sein Bürgschaft würd auf $l,200 sestgesetzt. Der Barkeeper Charles Sied mulit wegen Son7.tagSvlrkaufk $10 und Kosten berappen.
Vsm rlaSIaniF
JA M Tn ch e n k ft m ö. Febr der berühmte Prosessor der Rechte Franz von Holtzendorsf gestorben. Der Verstorbene war am 14. Oktober 1829 zu Victmanntdorf in der Uckermark gebos ren, habilitirte sich in Berlin 1867 als Dozent der Rechte, erhielt später eine Professur und folgte 1873 einem Rufe nach München. Seine Bemühungen waren vornehmlich aus die Reform des Gesang niß, und des Strafverfahrens üb Haupt gerichtet, zu welchem Zwecke er ausgedehnte Studienreisen durch ganz Europa machte. Von seiner össentlichen Wirksamkeit sind zu erwähnen: die Begründung deö deutschen JuristentageS, welches wesentlich sein Werk war, sein Antheil a,n Protestantentag, seine Thäe tigkelt für die Verbesserung der socialen Stellung der Frauen und feine Verthei, digung des Grafen Arnim. Seit 1366 gab Holhendorsf in Verbindung mit Rndolph Virchow die so allgemein beliebt gewordene Sammlung gemeinverstaudlicher wissenschaftlicher Vortragt beraum. ' Aus Elsaß'. Lothringen wird geschrieben : Der Aufseher imTabgkblättcrmagazin im Finkweiler, K.Schabrock, und dessen Ehefrau, feierten ihre diamantene Hochzeit. Die Strafkam mer des Landgerichts in Straßburg verurtheilte den in Markirch aeborenen Handlnngsreisenden Eugen Heinrich we gen Theilnahme an versuchtem Landes verrath zn einer Gefängnißstrafe von ei nem Jahre ohne Anrechnung der Unter fuchnngshaft. Ein Postillon von MülHaufen, welcher in der Lotterie 60,000 Fr. gewann, siel vor lauter Freude einer Reryenüöerreiznng anheim, so daß er, seiner selbst nicht mehr machtig. den Postwagen umstürzte, daheim seine bessere Ehehälfte prügelte, sein Bettzeug zer schnitt und die Möbel zertrümmerte. Das Ehepaar Joseph Rohmer und Frau in St. Pi!t feierten- daS Fest der golde nen HöchzeZt. f In Metz Landgerichtsrath Haas, Mitßlieh dcr PiScylinss,
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Wohin so eilig, mein liebes Kknd?
.Gehe aus zum Wafchm fagf sie geschwind.
Und was hast du da in der Hand,
Was macht dich so froh und fußgewandt? Das was von Allen, wie wohlbekannt. Das beste Scheuermittel wird genannt.
Es macht das Waschen, Scheuern leicht, .Damit manch' Wunder wird erreiche
Erhält die Kleider weiß und rein
In jedem Haushalt sollt' es sein. Fünf Cents kostet San! Claus Seife, Ich immer zuerst nach dieser greise.Zum Verkaufe bei allen HLullmr. 3 tMiz'.r, tb
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