Indiana Tribüne, Volume 12, Number 137, Indianapolis, Marion County, 4 February 1889 — Page 3

ygjfBJESS&QtttrSMlQ enehin.'r GeschmsZ. X- luße Krdizin uu'erer Zeit. J !e sris jt t 'S? i? "c fl t ?ä!ltttS. Stl Ift ftJT 15 901 tsrja ernstitnszrbe. 4k srzlzttS an 1 s'hr f;Sft!g. g' (UtatftrWRtVl fi?un S,y.,l -ndlU m jttfcf sttii:. . 1 tUg, Stttr wtntct d Mt. ftt?!: die A.rkn, Vislsel nS i n, utxcUU Z5a'.ta b kräfUßt sei 5?-t'M. SCU Ctem, elfte nt hlTfi.ftk IStt f. t?tß i Ut usUe, ft d tk Wagen, nc i- f ctre, M fiitr im it S.tmn, Sin SStdttin, weUfct schmtls! tu XW;tr,t Hfr Dr .t b. Ut, W vn?ch'tzr Xtc wt Ast fitnif ai iUHti il üt titi. gi.' Äs .Hl. 1-steife Mi,ttf ei i2ttj n feir rantaS. ; Si Ulf: tl Itl ÖilOaHBj?, tittitt te ft-8tTt J rrntstiit JU3f, ,t siiC 8 j'4 ?i,le . lg o ü&fe j ffi 2 $ml:u!):Ut:i. j AU F,iU,di fstt S-utf en ff" j ?mrttfi ftn kl I. SiUrZ Ji&t , tti$t1, 1 Jaa ir an fi: ?tian Ätnfctt gx, z tf eine Zi sch: un ita'rti i&ftjii ksaetutft R: tt it, &tlt2t ft bit iq Ri Ina! gtra4t $it, ctr. fi nv$t mhr ous ifciea a M R f , v u v r ti?-(itjS tefannt Xeinpei tn Cl ftiarU'rt i Cti.i unt tau 4t tu j ve ,r gu : Hit 11 5 nita;:i:8 s gi,bk ,w ttft:tt ut 3 r tsiUJi kch e e, Zch ich S,rs, w'ch mit jot?.'.3iXlitii h CtfaHtt w'Zdkrhkrzifttär CJ 0 &ft i , ta 19 ars-'rs 5 C is 2 t, , fch'i t t r t-tci famuj , 20 mji l5i itf a: .Zch n f n 15 Ji.l r-ica Htt 5s traiü S ttnii 4f-;enfnf i i 3i er unat fsftiai ?iut ttt 35 ffe bni n wt?legaT 1 r- tisutl iiiMt h m r mt pe tttt tt i' Qti n S ist d:e bs& VZ.vijw, fi.il. Bj-irii. r"fs h Bn ? T5 3f1 tr ,Tew Kvrk. Z: dk tt,' x-rölt Js;, flU88i tr f incilvtin s:!? 51.61 tn tj: H.Z t Itl U Mt.t t. Ilt.Ars Pittic ?t tr w f er, üi Tr n, 51. p.fni: .Cnijt ft t si 1 i-, H Sch -a!i).l..Cj:n dt mit 2ifc tt XtU ' X,.bt:?f co" J rn!'W .4, f-t: , N. 511 Uti;S-t i' ia Ufti ?:t iftne wt tatn Rillte ,S sitch sn tift.iaat aui." fta S?. ß. D 0 i 5, M 1- I , f i'ir an tchUu t z,ds!?mz utt jhR33siH ttrf 3in (.; tt-. ' d ?n?t,ar ttt,.A r,k stt A Utit:tuttS 3 ant 1 1 -S DV r,tr Wk. äff . schein: JS'? l!f!' ftil , 1 vt.rt 3t:r. at tii Im JU5 .i ui' ttft.at wch &t tifSf l r,t;it. . IfftfWR 77 5SI 'M'ki : Siw Fn5, ich? tdZ! .Ais .d .üi iittlt- ftis ti ,z;k..k ft chi fcJtu:." ttaüft(cht0udft. ciii: H.oDoaaid ifC tJo ssj aftiflätan traj R w S'tl. Wt ISWtr'K 4TR rnjuit 'iHuurc(tC4iH. ltii! iaüic' CÄtid ectiu' tii-. triiUnorhi , 11J gi!r tf jul rillte :S 4 )&h kF..M I i a Ji-k Im " i m- m w reu eecro e wiili eor U'f end t. rmo: Imc tf Iiturl4ia Sample. Tlir ajpi-, t tt tu wacciL, ?tl fr, oij fttr ? htr Xcpl 0m Sa yecr btir fr S mnotu m l iiiowo itra t d t.iituijr luTeli4,h''Tfceeoinvoiir o-a prop j 1 fco b wrttt t oace ra fca ir ts rfcdr.'rjr tL Wntcti j Äaeante. W ,x ail fwiebf.eta A4'trjj btlam' C Üvx 81.AJorUAÜ.Älai4. EiZsubahn Zöie Tad?Le. J.ffeLviA?, TaM'ctt & Idiasa5s?!s. Abgaz, : Örsniie 4:0 im Nm. BcföAet t oti 8:Su Bt. 6:10 Jita--r.'uvH: ßr?. 11:10 52m. 10 60 ?lm. SA. 10:45. Ls. 7 45 fla. Vzdslis. Lbgznz : Sxdnk 7:8) Vm. Z Z.Sö Vi. 7:y Z!m. :lO Am. Uiom. 4 0 SJou tlnfnnfi : Sf?. J:45ra 4:15 Vm. 2 40 . 5:'X Nm. li-ilO?. 4e 2ia C. C. C. S: Ir.dnspol's. Lb;aaz: ep :y Vm. 4:w Vm. 7:50 Vm 11:1 1! 1. J6 1-rn. 4:0u 'Kat. f:05 7:55 Nn rku, Cft '. e:50 Vn?. 1 :0 trn, Vm. f : JO b.M Am. 1C:S5 A n. Vlle odi;r A'iae hcUti in Vribiwood an. Die fsZgeukkn ZZg? lavftn nit nsch onS bon Bvig!:t co) : Adzsvg : 4v Nm lv:y Nm. LutunZt : 4;0 Ä?m u d 4:45 Nm. AnttssLt!, Sabifj i Nichig'. bgavg : 4 ?0 vm 11 kS Vm. S olunfi: 10 Vm. 8 i0 Tan. lf Sa Cwkinacti.JndkaAop'lö. St. Louis k GVeffft. Ccmaatr D vHoz. A.'gZuq : 8 ?ö Vm. 19 öS Vm. 3 bt a. gincrnnati Att. Mit eocBtof i S 45 Nm. Lafayeite c?. 6 LS m. Ankauft 1, 4S ?m. 10 w Nm. Einci'tt Ace. vvr 5sut. ll kBm Ku'bv lle Ttt. 10 4 Vm. Celumbus Ac . S7 Nm. Sk-gs Ti stz. tbiami 12 05 Am. 11 iö Nm. ffitc 7 1 Vm. S SONm. ArkiiAkt: S Sa ni. 80H. Lächelte Att. 10 5v L n.6 Z S Nm. Ehittge, St. Lauis L- it'iburg. 5dZ'g: 4L.Lm. Z'VÄA. SWÄm. So!!:'? Ace. 00 H,. ReLmd A e 4 0 Nm. ZlakLA'l: II 4? Vm S in N n. Iv 20 EelcwduS it. SiO Km. Mchmsud Lkk. 9 4 i m Ldnas Xifc sts? dlz 5okcmo. Abn? : N ,0 ?m. 11 Z' AsZusZt : L iQ Vm. 8 60 m. :: Lake Srie S flern. bzsrz : 7 11 Vm. 1 10 Nm. 7 CO Nm. 11 10 m ?,kft: S4)Lm. IvLSLm S Rm. 6 cv Rm. I tiavsttt & 3Mnsr.J. anz: 7 lu Bw. ee 4co Nm. LpttZ Smuu t: iv Nm. Vik. 1U0 Laz. Ciiriaaatl, Femilto, & Znsuss'ik. Wjai A: S SS V-s t. leo V 3 kv Nm. tgl. 6 2ö Aü!us : 8 KV ;Za. 4 11 5!m. 1 33 lz'. Lhis, InUaug ä: Lzstem. " Vk'ia Div'siou dZa., : 7SvBn tgl SO N 1 1 CO An tgZ. Salux.ll : s cv Tm tgl. 1-4 'V n. S4 )m. cht T;d fi - dzsnz : 4 10 Vm t'!. 11 tot V . s w N tgl. Aakcküfi : 7 Lm tgl.l0L0?!m tül. ' IadiauzpsUS, Dk:at & Lpzirgfils. Ld fts : 7 CO Vm. S 51 m tgl. 11(0 Km 9k S 50 ?m.l! es i tgl. 6 10 Nm. 2nd!ep?li & El. Loa. Vigarz 7?s Vm ZAi. ll öS Tm tl?. ö SO Nm. 10 s Nm tgk tinfuafi : S 10 Lm IgL 1 tO tSrn. 3:0 situ tj. s 25 tgl. LoeisdlÄ?, v Zllbsry & Chicago. THUsgs usd Äi'S'k EUy Dlvistzs). rdgasA ? 10 Vm IS ol Rm. 11 IS N tgl. ZZsuöU Äle euJ Ästaas t; S v La. 9 igt I $0 TU.

tftef

lFwsPPlllT!riP pKZ MZAlMV 15 75 iT3rfi um St u ? T S2s. cMu Mivl4iü M-M Z0rf& " ' vÜIr X ffL ""sl V HVA iC-1;: teJ ' f-jJr .-r"" (Lp7, 1 1 v v jTi jJtS . i ! , --"UVV VJ V ?v? Xv KMllXX sy s &? lt - ..V yÄT-ifJ! T -IX W" Ä'N Wil fr:i?r? kV-vr k V J,Lvv .n.V WMSMiMMK MMMMMWWZH AMs V'MMiA iGjtVr: A ? o-A; ..Vt.. SsCi j

Neu? Ski."'

2TS??tT2 n ? r! f Tricis."nriTsr! f ; Ä 'VST . V jtdli.r?H0. uuü1 lulrly 1 1 I f I I I I F j'-Si 1'" aicJa Utht wor.tt II H II i f-T&ZU I iw-t toff' I Iliiti f .t'' j.i . ...,., 1 . n

' ü -ü . , V ,

l ) X

-.i:VV.v;''

XsiirESSSÖ

CESWRS

Du Schatten. YrzZhlnaz dsn Karl Emil Yranzo iFsrtskduna.) Nun ging sie aus der Terrasse unruhig auf und nicdcr, dc,n Wiedersehen ent-stegettharm-.d. Der Wagen, in welchem bic Tamcil Sophien omn Bahnhof abhole wollten, stalch längst vor dem j , i t ' r? r i. i UJartentor, avcr sattle manifc yatle t-fsrii:t:nt erklärt, eine Halle Stunde Warienä in der ValHsfShalle sei fiirji roeilirt stfnng, unb sie fahre nickt rot halb Sieben. Vergeblich suchte sich das junie Maschen die eit durch deu Aus blick in die Landschaft zu kürzen; diese leuchtende Schönheit war in den letzte Monatell ihre beste, nie versiegende Freude gewcfen ; heule war ihr Herz zu banz und bc:z?cJk. Es pochte slürmlsch, neun sie darsil daÄke, wie .hr Sophie begegnen, r?!e sich ihr Verhältniß zu der einst so Ze'.iebtnl Frau gestalten werde. Unklar und räthfelhaft war auch dkeS Verhältnis? aei?oroen, roie so ÄrelcS seit dem Sän-tsalskaze ihreö Hauses. Mit welchen E'Npsindunzett hatte jie en jenem unZ'Abend ans deS OheimS Befehl das Ächloz verlassen! Georg mit dem Gra fen im Etrette um eines unglückselige: : isiiierständknsseS nullen, welche sie ahnungslos herbeigeführt, und Sophie , fast vergel,e!id vor Herzensangst wel? ; chcS (xnde sollte dies nehmen?: Noch klanz ihr der Tou, in welchem der sonst so gütige Oheim ihre schüchterne Bitte, bei Sophien bleiben zu dürfen, abze schlagen, iin Ohre nach gewiß, "er sühne ÄZözcS Hu Schilce, Vofes auch aeen den Mann ihrer Liebe, und liel) sie daru nach einbrechender Äkacht nach Wolfenegg heimkehren. Clarissa war bei der Kunde von deZ VruerS Tode ohnntSchtig geworden ; ihr zoard cS nläzk so gut, mir wachen Sinnen mute sie die nächsten Stunden durchleben. NiuzZ scemde, gleichziltige oder gar boshaft grinsende Gesichter und lcheueS Äesliisker; als sie noch einmal die Züge ihres theuren Todte zu sehen vetlangle, wurde ihr der Eintritt geweigert, die Gerichtscommission aus Kla' geufurt waltcte eben ihres TlmkeS; al? sie p Sophien eilen wollte, trat ihr die Zofe entgegen, der Arzt, der eben dagewcsen, habc skrengit?ns verboten, Jemsu den zu dcr Kranken zu lassen, die Zräfi liege im Nervttisieber. So mußte sie denn zu Clarisscll zurüZkehren, die FassunzÄlofe zn trösten suche, sie, die selbst so sehr dir .raitung dezurske. Dazz sich G aus erste wu'.de, verschärft?, ja vergiftete ihre Pein. ÄlZ nämlich Clarisse einen der Diener nach iüm fragte, erwiederte diefer, der Herr Baron werde eben von der Commission als Zeuge vernommen, Hans hab.' a den Mord in feinem Beisein begangen. Was ist dies?" dachte sie entsetzt; die Äeuieröunz de) Dieners, es sei sehr seltsam, d.?ß daZ Pistolenkästchen des Grafen offen gefunden worden, machte vottkitdZ ihre Pulse stocken. Sie athmete auf, als Clarisscn am Nachmlttage einige Zeilen deö Baron überbracht wurden, "er wage e$ nicht, den Damen mündlich sein tiefes Beileid auszudrücken, thue es daher, bevor er das HauS verlasse, auf diesem Wege. Die Bernehmung hatte also sicherlich seine volle Ihn schul v oarthan, aber den bitteren Worten Clari.'zen5: Ein fremder Gast wäre unter diesen llinjtänden im Hause geblieöcu u:d uns zur Seite gestanden; er, der Verwandte, der Erbe des Todten, geht, sobald cr kann" wußte auch sie nichts entgegenzusehen. Am furchtbar steil aber traf c0 sie, als sie am Abend endlich bei dem Arzte die Erlaubniß erwirkte, das Zimmer Sophien betreten zu dürfen. Sie spricht im Fieber sagte er ihr. hören Sie nicht, vergessen Sie, was sie sagt" aber wa5 sie nun vn'uahm, lies; sich nicht vergessen. Georg!" stöhnte die Kranke tmmer wieder, ich habe Dich ja beschworen, Dich nicht mit ihm zu schlagen, und nun hast Du ihn doch actödttt!.... Auch henke noch fühlte Helene ihr Herz erbeben, wenn sie der Vertnuthungen und Empsinsunaen acdachte, welche sie in jenen Stunden erfüllten, aber mindestens das Schwerste hatten die Enthüllungen der nächsten Zeit geklärt und vou ihrer Seele genommen. WaS immer sich zwischen Georg und ihrem Oheim vor dessen Tode abgespielt, an der Unthat war der Baron völlig unschuldig, nicht blos nach der Meinung des Gerichts, sondern in aller Welt Augen. DaS war durch die Aussagen der Diener welche nach dem ersten Äoldocrsuch deS Kastellang herbeigeeilt, wie durch das Ge ständniß des Mörders klar erwiesen. ?!un kannte man die Gründe der That und wußte, daß sie begreiflich genug cjc wesen ; man wußte, daß der Gras erne Unwahrheit ausgesprochen, als er den 3!achgierigen seinen Dienern als eineu Wahnsikttigen" zur Bewachung übers geben. Daß dicS festgestellt werden konnte, dankre der Baron feiner eigenen Geistesgegenwart: cr hatte sich auf Hing Hall des Schuttes die Diener h eilten und ihm den Lcalenden überwälti geu halfen. Denn mit der Kraft, wie sie nur die wildeste Verzweiflung einflößt, hatte HanS um die ÄZglichkeit geruu, gen, sich selbst richten zu können; waZ ihm diesmal mißglückt, war ihm am nächsten Tage gelungen. Durch die Ruhe, mit welcher er sein Gcständniß abgelegt und sich nun in sein Schicksal zu sinden schien, getäuscht, hatte die Kommission, alZ sie am Abend nach der That nach Klazenfurt heimkehrte, für feine Ueberführung nur eben die gewöhn, lichkn VorsichtZmaßregeln gettossen; er war, nur m:t leichten Fesseln belastet, aus ein Wägelchen gefetzt worden, ein Gendarm ihm gegenüber. Als das Ge fahrt in der tiefen Dunkelheit den Weg dicht am Worthersee dahinrollte, sah der Mann den Gefangenen sich plötzlich er, heben; als er nach ihm griff, konnte er ihn nicht mehr fassen z mit einem Sprunge war HanS auf der Straße, im nächsten AuZkubltck fchlsaen he Wellen des SeeS Lb.r zusammen; er h.atte.. fi& glatt

corg nicht blicken ließ, id lyr nicht

; ne hielt lyn zur avaereijt me

rcachncht aber, die lhr von ihm

gestürzt und diesen verhindert, die Pirole nn gegen sich selbst zu kehren, bis auf den Hall deS Schuttes die Diener herbei

aus den Grund tzS scichkeisUserZ 'hingeworfen ; als sie ihn hervorzogen, war er bereits eine Leiche. Und so konnte der Pfarrer vo,i Thernst.zn, als er dem leyten Grasen dieses NameilS die Grabrede hielt, aussprechcn, daß der Herr den Mörder und sein Opfer gerecht richten werde." Mehr koute er nicht sagen, oder wagte es auch nicht angesichts der Beurtheilung, welche die That gefunden hatte. Aon den Angehörigen des Todten hatte nur Helene dein Begräbniß beigewohnt; vielleicht war sie auch iu dem ganzen Gefolge die Einzige, deren Trauer echt war. Sie wußte nicht, sie wollte nicht wissen, wie der Mann, den der Haß selbst über das Grab hinaus verfolgte, 3i Andere gehandelt; ihr war iu ihm der Eiuzige dahingestorben, der immer gleich wahr und gut gegen sie gewesen. Jene aber, welcher sie nun empfand sie eS mit Neue mehr als ihm, mehr als allen Anderen auf Erden vertraut, hatte sie betrogen, ihr Vertrauen getäuscht. Ihr armer Oheim war sicherlich nit bloS eines Mißverständnisses wegen in so wilde Ausregung gerathen, als er von der Unterredung zwischen dem Baron nd seiner Gattin erfahren nun ver stand sie Alles, die Gespräche des Ba, ronS, welche er mit ihr in Wien geführt, ' die Ohnmacht der Gräsin, uud fned lich war jene Unterredung sicherlich auch nicht gewesen, welche HanS iu so graueuhafter Art unterbrochen. Der Baron ' liebte Sophien und wurde von ihr ge j liebt sie aber war ihnen nur eben ein Werkzeua zur Erreichung ihrer Plane ,

gewesen! O, wie ihr junges Herz litt. und blutete, um der verrathenen Liebe, des getäuschten Vertrauens willen ! Aver dieses Herz war noch zu gut und kdel, zu harmlos uud gerecht, um auch Kiese Empfindung länger, als durch Tage festzuhalten. Sie hatte SophienS Zim iner nicht wieder betreten ; was sie daran hinderte, war nicht der Befehl deS ArztcS, aber die eigene Scheu ; Tante Cla risse erzählte ja immer wieder, welche .verrückteu Reden" die Kranke in ihren Fiebcrphantasien führe; sie werde nicht müde. Georg mit den zärtlichsten Worten auzustehen, sich ihretwegen in keine Ge fahr zu stürzen. DieZ wollte Helene nicht hören, aber ihr gläubiges Gemüth erhob sich taglich im Gebet um die Errettung der Kranken; ihr Herz hätte den Tod SophienS gerade um jener Empsin tunz willen, welche es jetzt qegen die kinst so heiß geliebte Freundin hegte, als den furchtbarsten, kaum zu ertragenden Schicksalsschlag empfunden. So sanfligte sich in den banden Wochen dieser Krankheit ihr Gemüth immer mehr. Zu nächst war eS die Bitterkeit gegen Georg, welche ihr täglich als ein immer größeres Unrecht erschien. Gerade weil sie ihn, wenn auch nur weuige Stunden lang, mit einem häßlichen, so gänzlich gründkosen Verdacht beladen, empfand sie es als ein Gebst der Gerechtigkeit, feine Handlungsweise nun möglichst günstig auszudeuten. Cr hatte sie sicherlich in der Wiener Gesellschaft unS deshalb aus gezeichnet, weil sie die Hausgenossin SophienS war aber halte er je List und Verstellung angeweizdct, sich ihre Gunst t,u gcwiuu.n, und wzr'S seine Schuld, öaß ihr thörichtes Herz gerade ihn erwählte?! Mit jede Taqe steiaerte sich ihr die Gewißheit, daß er dies icht ge? wollt, ja nicht einmal geahnt. Dann war cr gekommen, weil ihn der Graf gerufen, weil er daS Weib seiner Liebe siederschen gewollt, aber selbst wenn bei tiefer Unterredung nach langen Jahren feine Empfindung hoch aufgelodert, wenn ?r etwa Sophie beschworen, mit ihm zn fliehen lag darin etwas, was ihr sein ivild trüben, die Achtung vor ihm rauben koni.e? Er hatte gehandelt, wie ihm sein Herz geboten, und von ihr wußte sein Her; nichts. O, wie sie sich nun der thörichten Selbsttäuschung schämte! Was mochte rr, als er's erfahren, von ihr gedacht. i?ie über die eitle ?!ärrin gespottet haben j Doch nein, dieS hatte er sicherlich nicht gethan, dazu war er zu gut und rückslchtSvoll ach ! Nnn war cr ihr wieder der Ritter Georg", nur daß ihr der beglückende Wahn verflogen und an seine Stelle die schmerzliche, demüthigeude Gewißheit getreten .... Und Sophie? Auch ihr konnte sie nicht mehr grollen, als sie sie zum ersten Male wiedersah, das Ant litz so bleich uud schmerzlich und müde o, wie furchtbar müde! Ein heißeS Mitleid erfüllte daS Herz des jungen Mädchens, wie viel mußte diese Frau, velche Georg liebte und sich von ihm geliebt wußte, an dieses Gatten Seite gelitten haben, und wenn eS eine Sünde gewesen, nicht ganz entsagen zu können, so hatte sie eS nun reichlich gebüßt, durch kine Ccelenoual ohne Gleichen! Und als sie in diese entstellten Züze blickte, n denen sie einst mit unendlicher Becvuuderung gehangen, den Ton der Stimme loiever vernahm, die stets so lieb und gut zu ihr gesprochen, da zweiselte sie auch nicht mehr daran, daß Soohie ihr gegenüber auch bei jener letzten Unterredung nicht geheuchelt sie war sicherlich entschlossen geweseu, Georg zu entsage.. Daß ihr dann, als sie ihn viedergesehen, die Kraft dazu versagt, var kein Verbrechen ach! Es war licht leicht, ihm zu entsagen. . . . Und uS dieser Empsindung schöpfte daS junge Mädchen die Kraft, der Genesen deit liebevoll, und, wie sie glaubte, ganz unbefangen zu begegnen. Aber eine krauliche Aussprache, wie ei,ist, wollte sich nicht wieder sügcn, auch Sophie ver mied es, der Vergangenheit zu gedenken, and der Name Georgs kam Helenen ge genübcr nie üler ihre Lippen. So leblen die Beiden auf dem Schlosse tiufamcn Herzens neben einander hin; such aus dir Welt, die sich viel mit ihrem G:,chick beschäftigte, drang kein Ton in ihre Stille; nur 'zuweilen kam der Kla zenfurter Anwalt, den Graf Dietrich in ein?m kurz nach seiner Vermählung abge sagten Testamente zum Vollstrecker sei neö letztm Willens eingesetzt, nach Thernstein gefahren, um sich von den Damen ihre Untersc.ften für dieö oder jenes Schriftstück zu erbitten. Der Graf hatte für seine Gattin und Helenen reichlich gesorgt, der Letzteren verblieb auch das Gut Wolfeuegg; die Herrschaft Thernstein war an den neuen Majorats Herrn, Baron Georg, gefallen, doch hatte dieser die Damen schriftlich ersucht. daS Schloß für alle Zukunst auch ferner. lA ur euthAm zu betrachten. Wer

Btics'war an Clarissin gerichtet; rum schreibt er gerade mir?" fragte diese erstaunt ; Helene glaubte eS .u verstehen ; nun stand ja kein Hinderniß mehr zwischeu den Liebenden; sie betrachteten wohl Beide die Heirath nach Ablauf dcS TrancrzahrS für selbstverständlich und wollten bis dahin aus Feingefühl jeden Verkehr vermeiden. ! Sie verbarg diese Ahnung im tiefsten Herzen, und keine Macht der Welt hätte ihr Clarissen gegenüber eine Andeutung auf die Lippen gelockt; das arme, tapfere Kind suchte in aller Stille damit fertig li werden, so gut es gehen wollte ,n,i inuij gerecht sein," sagte sie sich immer wieder, deshalb weil ich mir eingebildet, daß Georg mich liebe, sind die Beiden nicht verpflichtet, ihren. Glück zu entsagen." Nur wollte sie nicht dabei sein, wenn Georg kam, die Braut zu bolcn, und darum wollte sie schon jcyt so bald als irgend möglich, sich von Sophien trennen. Als der Arzt der Genesenen einen Winterauscntbalt im Süden eint pfähl nnd Elarifse sofort an die Vorbercitungen zur Reise ging, erklärte ihr Helene, sie sei entschlossen, der Einladung der Verwandten zn folgen, bei welchen sie den letzten Fasching in Wien zugebracht. Die Tante schalt sie herzlos und unweiblich, einen anderen Grund, als die Sehnsucht nach dem Baron könne sie ja nicht haben ; Helene schüttelte nur stumm den Kopf und blieb bei ihrem Eutschlusse. Nun wandte sich Elarisse um Hilfe an Sophien, aber dicfe erklärte, auch ihrerschcineeS durchaus angemessen, daß Heleue den Winter in fröhlicher Umaebung zubringe, statt als Begleiterin ... ... it.. v r.x

einer zcrauren zu oirnen. nno ,o trenn te sie sich denn, Helene ging nach Wien, Elarisse mit Sophien an die Niviera. (Iortttdupg solgt.) U L5evS!5crn.5z Wiens. !n Wien ist ezechische Bevölke.tgSelement seit Jahren durch beständi gen Zuzug aus Boymeu und Mahren in solcher Zahl angewachsen, daß man ganze Stadtbezirke in den Vorstädten hak, in denen die Czechen die Mehrheit bilden. Allen Ernstes haben sie schon den An . fr l rf i jm rt t . spruq eryoven, oau, Wien, oas sie lumn zu nennen belieben, als eine in natioua ler Beziehung gemischte" S'.adt zu behandeln sei. Die Volkszählung ergibt keinen klaren Aufschluß darüber, wie stark der Proccntsatz der czechischcn Bevölkenlng in Oesterreichs Hauptstadt wirklich ist. Ein junger Wiener Grlehrter hat indev doch zur Feststellung dieses Verhältnisses eine Quelle nutzbar zu machen gewußt: die Namen, au? denen er auf die Nationalität schließt. Er hat sich der Mühe unterzogen, die Häuserkataster der Stadt Wien aus den Sahren 1779, 1039 und 16L4 durch; siudiren, und cr gelangt h'eibci nach mancherlei Richtungen zu ganz iutercssanten Ergebnissen. Von den Wiener Hauödestvern führten im Jahre 179: Deutsche Namen ZSbti ; Slavische Lg; Anderweitige sfrauäs., ital. u. s. w.) 350; 1S39: Deutsche Nameu.. ..509l ; Slavische .... 441 ; Anderweitige .... 555 ; 1884: Deutsche Namen 0313; Slavische 132d; Anderweitige 8G0; Daraus würde sich eine fortschreitende Slaoisirung des Wiener Hausherrenthumö ergeben; da steht nun aber neben diesen Ziffern eine gan kleine Vemer kung, die nicht zu überjehcu ist. Unter den 315 deutschen Namen, die der Wieer Häuserkataster im Jahre 1834 verzeichnet, befinden sich ö53, die sowohl im Jahre 1770, als auH ItM schon vorkommen ; vou den slavischen komme,! aber nur 31, von den anderweitigen gar nur 7 schon in den Hänserlisten von 1770 und 1833 vor. Die Anderen sind vcr schmundcu; die Familien sind ausgestorben oder sie haben ihre Namen deutsch schreiben gelernt; sie haben sich .ger manisirt", den Deutschen angeschlossen, welche, wie aus diese Ziffern hervoreht, das erhaltende Culturelemeut der keichshauptstadt bildeten. Mit ZuHilfenähme von LchmannS Wohniings-An-zeiger" der hier wohl zum ersten Male als wisscnschastliches Quellcn'vcrk sungirt hat der Autor auch auf die vcrjchiedencn AerusSarten seine Studien ausgedehnt, um wieder ans Grund der Namen zn der Ausstellung zu gelangen, daß daS slavische Element bei den Hutmachern mit 25, bei den Kürschnern mit 30, bei den Schneidern mit 39, bei den Schustern am höchsten mit 44 Prozent vertreten ist. Das slavische Element hat immer ans Grund der Namen , geschlossen seit einem Jahrhundert ln fast allen kleingewcrblichcn Branchen wesentlich zugenommen. Aus diesen Thatsachen darf nun indeß keineswegs auf eine Verdrängung der Deutschen urch die Czechen geschlossen werden. Sie sind nur daS Kennzeichen der fortschreitenden Völkervermis ch u tt g, welche in unserer verkehrterleichternden Zeit naturgemäß dort am stärksten sich geltend macht, wo verschie dcne Volksstämme nachbarlich zusammenstoßen. elussteuungswnnder. Die Weltausstellung, die in liefern Iah in Paris stattfinden wird, soll, wie die Franzosen versichern, eine ganz besondere Specialität werden, und man kann sich schon jetzt einen Begriff von derselben lachen, wenn man dicfe riesige Stadt, die sich an den Ufern der Seine erhebt, mit ihren Palästen, ihren Domen, ihren gigantischen Hallen nnd vor AUtttt mit dem colossalen Thurm betrachtet, der mit seiner Hiligranarbeit uö Eisen immer höher steigt, als sollte sich seine Spitze in dem rorüberz'c)enden Gewölk verlieren. Die Ausstellung wird zahllose, elektrisch beleuchtete Fonia'nen enthalten, die mit ihren verschiedenattigen Farben ein wundttlicheS Ensemble bilden erden. Eine riesige Fontaine wird sich im Parke unmittelbar vor dem Centra U Dome erheben, vier colossale Wasserstrahlen werden thurmhoch emporsteigen, und sechs andere mächtige Strahlen von allen Seiten die Springfluth durch kreu.zcu. Alle diese Wassermengen erden in CaScaden in daS Bassin zurückfallen, von dem ein Flüßchen zu einem in te.halb aÄeaenen Balön auö dem

vler EriWünucn' herabstürzen,' bis das Wasser zu einem dritten Basnn gelangt, auö dein siebzehn Wasserkünste in den verschiedenartigsten Formen heroersprudeln Man wird fünfhundert Liter Wasser in der Secunde brauchen, um all' diese Wasserkünste möglich zu machen. Das Wasser wird durch elektrische Äosenlaukpen beleuchtet, die in großen Spiegeln ihr Licht reflectiren und ein jeden Mon'.eut wechselndes Farbenlichi verbreitet ivcrdc . Elektrische imways werden ebenfalls in der Ausstellung fungiren. Die elektrischen Straßenbahnen sind jetzt noch spärlich in Europa eingeführt: Brüssel bcsit cine selche in einer Länge von acht Kilometern, der Wagen'wlrd durch Acer mnlatorcn nach dem Systeitt Jullien betrieben; Berlin verfügt gleichfalls über eine elektrische Tramwau von 2 Kilometern Länge auf der Strecke Lichterselbe ; von Frankfurt führt eine elekrrl, sche Tramway nach Offenbach (0 Kilo meter); in Hamburg mstilt eine elektrische Tramway von 4 Kilometern Läne. Die deutschen elektrischen Tramways sind mit Accumulatoren nach dem System Hübcr oder nach dem System Siemens eingerichtet. In Irland fungirte die erste elektrische Tramway von Portrisch nach Bushinellcs iir einer Länge von 9.0 Kilometern, sie wurde 1853 in Betrieb gesetzt; dann folgten elektrische Tramways an der Küste von Brighton und in Blackpool. In London ist eine Abzweig gung der Metropolitanbahn, die Strecke" von Stratford nach Manor?Park (6.4 Kilometer) nach dem System Edison eingerichtet. Paris hat bis jetzt die Ein führuug elektrischer TramwayS noch nicht verflicht, aber man hofft, daß die Ausstellung p dieser Einführung die beste Veraulassuttz bietcu wird. Dentfcke Vokal - Vkachrkchten. rt hei n provinz. f In Aachen der frühere Abgeordnet: Freiherr v. Fürth. In Ausübung ibreS Berufes fanden den Tod: auf Grube IZedcn bei Neunkirchen die Bergleute Johann Fuchs ans Wemmetsweilcr, Raber und dcoßbert aus Mcrchweilec uud Johann Stein au? Bliesen, und in

Alteudorf der Neviersteier Wilhelm Schwedtmann ; unvorsichtiges Hantiren mit Schußwaffen brachte den Tod : in Crcfeld dem Kaufmann Wilh. Pardun rrnd in Kalk beim NeujahrSfchießen einem dortigen Faßbinder; überfahren und geiödtet wurden: in Barmen der 55orhmachcr Otto WieSbitzki und in Langerbcrg der schwachsinnige Böttchergeselle Wilh. Vandahl; an Vrandverletzuna, welche er sich beim Anstecken deS ChristbaumeS zugezogen hatte, starb der Sohn des FabrikbcfrycrS O. Feulgen in Werden a. 5!. Königreich Württemberg. f Der Schultheiß Weller in Oberroth. Wegen schwerer Körperverletzung im Amt hatte sich der Schullehrer Zink in Schcchingen vor dem Schwurgericht zu verantworten. Er hatte einen 13iahrigen Knaben seiner Schule mißhandelt, indem er denselben bei den Kleidern an der Bnist erfaßte und gegen die Rück lehne der Schulbank stieß, daß die Wirbeiseite verleyt und danerudeS Siech, thum dadurch hervorgerufeir wurde. Die Strafe lautete auf drei Monate Ge? fängniß. Der Bau der Bahnlinie Buchau - Schnssenried wird in kürzester Frist beginnen, sobald die Verhandlun gen mit den Beteiligten über die Hohe dcS Beitrages zu deu' Kosten abgeschlossen sind. Nach Lage der Dinge wird obige Linie die erste sein, welche Baron Jafsa in Württemberg baut. Freuden stadt GernSbach wird dann folgen. Kürzlich wurde in Zust'enhaUscn in den ersten Abend stunden die ehemalige Schwancuwirthin Wittwe Ger lach, welche in ihrem Hause ein Wurstwaaren-Geschäft betrieb und sehr vermögend war, iu ihrer Wohnung crmordet aufgefunden. Selbstmord durch Erhängrn begingen der Taglöhncr Wilhelm Pfriender aus Airheittt und der Weber Bausch aus Sindclsingen; der Soldat Maikr auö Großdaiitbach ließ sich von eine:,r Eisenbahnzug übcrfahrcu und würd; qetödtct. Der 18 Jahre alte Jgnaz Äcbmid aus Hailsingen untersuchte been Neujahrs schießen seine geladene Pistkle, wobei der Schuß unversehens loögikla und den jungen Mann töötlich traf'; der Bürger Michael Götter aus Würiingen wurde von cinem stürzenden Bau.e erschlagen. M c ck 1 e i t o u r g. Ein alter Brauch, daß den Lehrern i Malchin je ein Gulden, den Schüler der drei oberen Klassen der Stadtschult je ein Schilling während des Landtages ausgezahlt wird, ist euch in diesem Iahn zur Ausführung gekommen. Dieses alte Herkommen stammt noch an? der Zeit, in welcher der Landtag mit großem Pömr eröffnet wurde und Lehrer und Schüler bei Eröffnung dcSfelben dnrch Gesang betheiligt waren. f In Rostock Nech Anwalt Wilhelm Spi 'gelberg. Die Am wesen des KausntV.tnS Veöper. dc! Bäckermeisters H. Burwick und det Töpfermeisters Aug. Winterberg ir Tefsin sind durch Feuer theilweise zer stört worden. VeLper. der den von ihw erlittenen Schaden mit 9000 Mark be, ziffert,ist unzer dem Verdacht der Brand st istung mrhastet worden. V r a n n s ch w e i a. A n h a l t. L l p p e. W a"l d e ck. f In Seesen Fran Wittwe JaSpcr tw Alrcr von O7 Jahren. In Dessau der Ministerialrath a. D. August Kocppe. Der Ackercr Theodor Keye jr. auS Kat tcnstedt wurde todtgcfahrcn und die 10: jährige Tochter des Kohlenhändlers E. Nottger in WolfShazen brach das Ge, nick. Freie Städte. Der Telegraphenbeamte a. D. Ebert und der Zinimergeselle MantrikowSky ir Hamburg sind ertrunken; die Wittwr Begemann ebenda brach daS Genick und der Maschinenwärter MakalowSky wurdt todtgefahren. Der alleinlebende Kauf: mann M. N. Nathan in Vergcdorf kürzlich Morgens todt in seinem Betti aufgefunden worden. Schweiz. Der 22 jährige Hermann Notter, Sohn des Fabrikanten Notier in Beöyl, brach daS Genick und die 60 Jahr, alte Fran Elisabeth Humöel auS DoniS: ul iii er5rzi.tr. De? Grand Bsm

-partjlen" in Bnfelstadt ist in Konknn gerathen. Die Schulden beziffern sich mit 14,000, die Aktiven mit kauir

18,000 Fr. Der Eigenthümer deS verkrachten Geschäfts, Hr. Feralli, würd wegen leichtsinnigen BankcrottS zn i Monaten Gefängniß verurtheilt. Di Volkszählung hat für den Kanton Grau: büiiden einen Zuwachs von ziemlich ar narr 1300 Einwohnern bei elnr Bevvlkerung von 00,000 ergeben. Bei dieser Gelegeilheit wurde festgestellt, das eine ganz bedeutende Berschieönng de, Bevölkerung stattgefunden hat. Di, Viehzucht treibenden Ortschaften da Oberlandes. HeinzenbergeS unb Hinten rheinthale? haben abgenommen ; dagcgcr weifen die vornehmlich von der Fremden: indnstrie lebenden Gegenden eine z.'em, l iche Zunahnle auf. Jlanz und Thu sie haben abgenommen. DavoS und dat obere Engadin dagegen bedeutend gewonnen. Ehnr selbst zeigt eine Zuuahnu von SOO Personen. f In KlosterL Fcli, Hitz, der .wilde Felir" genannt, eil inenschenscheuer Sonderling von C5 Iah-. ren. Sommer nnd Winter lebte er UN: beschäftigt in einer kleinen Hütte nah, der Alp Pardcun. Der Pächter seine, Liegenschaften mußte ihm den nothwendigen Lebensnnterhalt wöchentlich einmal vor der Thur seines Hauses nirdcrlegen. ohne mit ihm weiter zn verkehren. Ali letzthin die vor die Thüre gelegte Speifi unberührt gefunden wurde, erbrach mar die Thür und faud den wilden Fritz entseelt in seiner Wohnung liegen. f In Trasadingcn der älteste Hallaue: Bürger, I. I. Gasser. Nußvaümcr der untreue Verwalter der Filiale bei sclothurnischen Ka.itoitalbank in BalS that, wurde wegen Unterschlagung inil Betrug zu 2k Jahren Zuchthaus vtv urtheilt. Börsenfpiel hatte den Man: auf Abwege gebracht. Die Iliiterfchla guugen bezisseru sich auf 64. 000 Fr. Am Sylvcstcrtage ist in LcomanShorr der Eircuö Donmarko durch Feuer zcr stört worden. Die Garderobe der Kunst ler und daS Inventar des Turnvereins NonranShsrn gingen in Flammen auf Die Pferde wurden sämmtlich gerettet. In Moatreux konnte man dieser Tag in den Gärten Nelken, große Nosen: knospen, Immergrün und Veilchen mit beim Aufstieg nach AvautS sogar reis i Erdbeeren pflücken. ZfÄk5?T! Iwsjol . . 4 mTi$i9 k-irfter s GH!iS LztknnS. t CH'ÄMlS d r.4.rr zZ.'. sr Ktti; ä-t??.. i 6HK?!K,J.tfft.. "4 ni9Ma RK K.ttd'BtkLZii. " 11 fptijüisrtt: s3 A?r jjtvjr?! v?t l tiiki;tim uö." :.:!' 15 Bk?ri Sik.. iti-k f3auyt ; : ' ? 2r?s Si:Vi.;';:.;i:::t. 'Ji Fr. 5?5sfc.t;u it ünnijii K. ' t?xr k? P?5 i'hs ::,c: C.:. iS 'M ti& ijs," . 4; 11 1:it ?.,.!, Zi & f ntä ist. IU rieten 3 tit: tftiiiiOäi Kni t?i5?wr $ 'ilendS, Itit, eSirc6ai IS7 6ittJiS Ha vnr j3T iri tr.aul jjr. knV r Zi . i, .piH-Xf '. iilffiSsruj xmii7 ? t& Hoitzzru rd 6r.?n wt. U4 ZtZig 'S, sri i' 13a 43. .i;,,.. 1 Stl-tKst; nni WtuZitt Yd Serrtac y 4, n tt. 25 et : Ci 25. tt f2fvlJi:tS Lö iffttS üt U Slti'MßU uns 1 t. ib ijic. . Jt-tzV $U T-"Ct c i a iviXiiwtuRi ifrt j; Zr.ii aml. USiz. ci. 2S fnv!?ti-mi rts. .t I? 3 Uii$?9t ernlk z. , f3 T HMfct na mivin Tt.. 411 ia aa . Ui ZZirrt&u As, 215 Kd:z,a ücifesi. IIS Zz,n?ff &ai i E s tttfe i-eiat x. fc'i ZSiÄL s &.iUat . t auftrat 9V.D fttjtifii-i Vtt. ?S s iifss r &is. U ZiF K. tiCt u r Vi 4ii. ; H Zm. & i.-ttia ,j rn &$frttf siu SIS. 2t.fi 0i Äfiii r. Ui :nm sat avm tt iafctte, v'rt 4i tti&utätf b feif;tfcta v? &) Kz tstt, ti j;feta, sfr Wri-.vtiti Slxtii tut G. 47 Uvzzfiu tt) asftiz v. -A Ä;2fetfj s,t H itli'nctit 412 rt flut ftiUrsui,! U ZssiZl fcaj fö;iä tt ilss et EHukch ül & , 2. öklk Qsik, 5 Lz'yUi. iu, o xr at jMij .f.er; w U jnihKi SsuiK?i f, &tart ü. ?4 Sifi s? o.tz ci(t: ft?ef!8 unt inrm 14, liitUiin Äs? 6t. i rtttiliz Är. s,fe Partie e?: tt Seä4',;ct: t. u Süsisia kss 1 12 ä3 Stiafgpsfc di 51 fttnts.ti t-t. vnfc t:tt 3i4 ttii d rinnt S15 asiiwü &z b. tm s u it tittxti fett 2t?t& sts. bis ttftlft?rtd tz,d,, S:9 T,nn,Zs ud ÄSa?t7 b.1 Mkridkan und B:. kZ3 NernZkr uxb iul5ob 12 Kz:d bc) "k-fimiu r sr 64 Vikk?lsi cl Ssatf.&ü t II llapa;i e N;? ttt. f? s Sf ilsrt? etr. maca mal Cirflsea Rc. rr ikgun Bre. LBd BraMli tü Ca Sstr 9tT, s ttoff!saia et, d ' s tStao ?ss,y ets. eis uft UN L.ol Lk tli Kiribton ad C84I5 bis 9izUt und cutj 617 r Jsrjiy nd S,rttA n s?wai.a et. t?ai tut mth ti cSs?b öicu'a t:?t. 11 ciüzZwztSk Bus 8tn:9t n. f rt- uni SiergZ I9$?ziftSU. Kd Vtt ti tau a& ttus tttt, - i SüribiaCst.uitl SC'gja, T rtot . ans suoa. Tit yrra Cts fli 9clin f 01 mni Ücürjl Uk n iio m cit ei. 7i D,utsch,k S8aUvRanl. 719 fiaartl. Dxantt f; föv autiftüv il tötui- 5!rj?, ri. cffjst itUrirt u. tt Oft u t&ri .1. 54 , itttesd SfttHsa Ctt VS töfixr.mn4,nfai& 55 Cltaatra CjtUntl, t7 Dxtftc( nfc käiixgtSB etx. tl 9nutn 5f5ngtt:ft. 112 $9. 8 vchZsuch.Hs. Ofi Sf(t3Sttvtict (II Ut'.Ut lind KctU tt. Cl DMo ,d fiarvig CU 831 PanHadk 6)stt 813 Satten uub tfarta 824 Xttti , ori, etitc , 9i ,!ad oal nttoB mu ti Uua na dkg eitel. I-Vl 94UU Kl. IM Und taUis medkkSsü, lur U9 etfl!u(fs?at:&tn4 tmi GQllt, Crai cd. gat C4!Ut H,v5i fJ3ttl?

i sZWSTT v4 z5Z , HsJ lm V F 4 &P$ft " hif tf - 1 ZIV is" 4', .5 Akte t-J , k. Jffi W , j I L.-f-iVb,!' '"TVyA" 1 ' 1 i KM.?. ?Ttf?2t&tW:t 1 "sL f v . YtL ki w:, . t-1 1 z . .r -ü'-i ' fwti.

7 jF?i.ir - i -,5rc v t ; s l üjßfßX. iivvr"tlr 4V ' ? "-V-" - " v')',&'"'?r. . I lÄ-5tfl.-.vii,ft' y--ye .1 kmsn' iMSWk DMMM?WMWs bMimmmmmm

9&$z&5Ml& 3,iA-'t tt:i2 ipJtY Ci X: fVii2'.wi: i&-x: tf'-s'-'-' Mt--Ä fij ! St. If.ll-. Kif. ( : ÄVW ? :A !MMWMtzXi .ftÄ..HfS A - I E . ? -r- " iW-f m. 1 u ,,,,, i . 'r--.. Hr;',- h 'W ti i m:tm ,r tiiftijltl k k&m&Mz&!& 1 rff t 'vTT "- I ii4 U4 VäiUvt tat ntntits He and tuit tj trifti ff JmVoetirecz? Wcins tif! tsn Kitüe a?c? :; 2 T!tn ä-sai'äüJtm Cj-etm tcfTtt s wt tn itflan feint iWftrit t u d "W streik x3trn isf ;tschkn Lzozt un fa cöch't c:if'.cia Greisin tu t'u't. 1 ' ' l a f t i ) '2ter!, SBimos!, Ssoitt, Ctnrtt Jartrs Sexcca, ar,t t z -lim 5si k' $inotir mtaitirmt, söofldirfi. Ci ciit!tur. Kitsi?irft, 'ilnt. tivi k i!h, ?. 9tHtns;ttn i.ic. AMsÄi rd GUi inhn r. ioteltotint HS51!, S,aukd!k?Lsr. ifisortet vn'i iltjr2r. Sit pärtr.:mn cuft s.bä1t (tüi)&t,Bii feie C!tit snf brtitt riM. Jacob ; Metzger, & No. 30 und 32 Oil hrijnb tst :t: &1 di'? afel'S3iere Vö S jp 479 Fr ftir f fti NkZttNsZ !5iiViUhli Mz 4 tr-MT.it-r-jt. l. 'ii ii" I"? ttfVrrigcag 1 tf&u t . t j m 4 h ia m Mu!s?en, 55 i a ? f a U $ m KStttnWWtUl P Tt'ill&l Kr QsittLLgcn, EiLtrittslarteu, Mliglledcrkarten, AvZZUlZZZ Mrcßksrtcv.

Wi

. rum ' r "'""Vt : ";T 1 r T,lT "tuL.- 'u 'i x -; r '1 ' 's N yi f-'H i--. s.'-' - 'tfei5 -'rr: &TJfß . ' .'. --?.'-. - - j ,-'-, - v si;;1 - ti: wW'toF'.iV -s!& , u-s - , --' j3t .gj -" "T -: i " -.'-:'1Va.2vt. : - !'p -VX3 1lViÄii!s'2'Vss' . .-"T-Ksrr i k tfsy'?- --T - Ä-v5Yisio?iy fwjss? 6W:UÄöFl ß WsZ: ÄM i

jr t r.. 'fs.1--i. ii ' 3t. ?. 1 ' . K "1 FO X 5 lmmrrm u M--MGVtzGW k J, .tzsMM f? -14 ':lgg&-4rty, 4 . fcÄlr ! ttVfffl fcr rÄteir hr ' mM7mMt!r&ä m-'

mttfrizyi&ia c- i

r fc2Är'Tia ffl k SaäÄÄ öVMWFJ h MM,M t? y lter5ssw. c-" 's&m1 Ixt

Bt'lw.JLI ., 1 , ,.. Sfea?f5?rS.

l'Tsyr -SaJWfiMk4 pw Sfi?

I rSR . - 3K..v.

-tr js . jm Mi mr i... 4. . ..:

"i

rj w v jMw.,iifMi'Miiag rrt ,' ' vi"-! 1Lfvr' Visl T.Vf.'

ES-? i Ti! sti t i. s 'pX . V JLlZl? rrfft RW-i-'-' " llS.;5:Q::' : X lKMk.M;VMyäW) h4h '-Ält''::,? t icJt kÄu-'NWMW dMMwWMMPW f-tirs-! - ..'.'V: "-Ä . ,''-'-',' ',? , -.' e",''' Mr- - l'ÄäSpJlf , fcMgfe ' MWWÄbMASMö 1 ZlWÄ W-M ZkMVT: ZiHfc$?&m 4r?a 1 i 1 kT&JJ? j &js?-JJt&Asmrt ONMWMMMWK AWGMWpMÄM WMMMlAWWWA M,K5? 'J'SikJ vfe&WS'W -j? ' -' KMMKykWWM hfr-sate?-- MA-r ''fc.i F,..

kZ

r iv fc j0i m jt,

K U'n 4 3 KP & ; H M : ua hm x

roHuren

1 . . .

nonm