Indiana Tribüne, Volume 12, Number 126, Indianapolis, Marion County, 24 January 1889 — Page 1

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Ossiee : Ns. 130 Ost Marhlsnd Straße. Nummer 126 Zublanspolio, Zublalla, Donnerstag, den 2. Januar i009

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GdltsLieSes.

Unsere NachbarstaU LomSville ist dem Beispiele der StaU St. Louis gesolgt und hat ebenfalls den deutschen Un tenicht in den Schulen abzeschafft Von den 24 Schulrath Smitgliedern stimmte bloß einer dagegen. Inder Abschaffung deS deutschen Unterrichts waren Republikann und Demokraten vollständig einig. So weit wir die Verhältnisse in Jndiana. poliS kennen, wäre auch hier der deutsche Unterricht schon abgeschafft, wenn nicht ein StaatZzesetz den Schulrath daran hindern würde. Einstweilm ist die Eesahr, daß diests Staatszesetz widerrufen wird, nicht vor Handen, denn zum Glück sind die ParteiMehrheiten in Jndiana sehr klein, und der Ausganz einer S:aatsWahl immer zweifelhaft. Man hat also die deutschen Stimmen nöthig. Die republikanische Partei hat allerdings die Hoffnung aufgegeben, daS GroS der deutschen Stimmen zu erhalten, aber bei der gegenwärtigen Eintheilung der Legislaturdistrikts sind ihre Aussichten die Mehrheit in der Legislatur zu erhal ten, sehr gering. Wenn nun auch die Demokraten in St. Louis und in LouiLville den deutschen Unterricht abgeschafft haben, so werdm sie das doch nicht in Jndiana thun, da ge stattet es die politische Compllx'on nicht. Der Fall aber zzigt wieder, daß das Deutschthum für sein: Jntertffen nur dann etwas zu erwarten hat, wenn von den beiden Pareien keine eine überwie gende Stärke hat. Den Deutschen liebt ?:r Amerikaner nicht, sei er Demokrat oder Republikaner, wa5 er sür den Deut scheu thut, daS thut er nur aus Jtenffe. E!ne gelungene Aeußerung finden wir in der New Yorker Staatszeitung. Sie lautet wie folgt : Die ?leremiaden über da Beu!e,Sv, uem rnnnern daran, dak selbst dieses seme guten Seiten hat, und daß vielleicht ohne dieses das rege politische Leben, das zu einer VolkSregierunz gehört, nicht mög . W - M i!C9 Ware, tsewme uecei MUß man oyne Zweifel mit dieser, wie mit hder anderen Rsgie'.unüsform in den Zkauf nehmen und uch degMgen, piche Uebel immer zu Mlldern. . . . Irgend eine Notabilität bat einmal gesagt: Jedes Volk hat die Regierung, deren eS werth ist." Die Po litik, das Parteiwösen, die Gesetzgebung, Verwaltung, Justiz zc. entsprechen in die sem Lande sicherlich dem allgemeinen Grad von Intelligenz, Bildung und Mo ralität dcö Volkes. Es geht insofern nicht an, über die Politiker, die wir ge währen laffm und denen wir allerdings einen Theil der Selbflregierunz abtreten, den Stab zu brechen, als diese Leute im großen Ganzen eben auch nicht schlimmer sind, als das übrige Volk. Es herrscht allerdings in den Volksanscbauungen eine ziemlich nachsichtige Auffassung betreffs der Ausbeutung der öffentlichen Kassen, aber im Allgemeinen ist man auch im Erwerbsleben hinsichtlich der Ausbeutung Anderer nickt sebr skruvulöZ. Die bür. gerliche Moral und die öffentliche Moral gehen m der Hauptsache Hand m Hand. In gutes einfaches Deutsch übersetzt heißt das: .Man soll nicht über die Schlechtigkeit der Politiker schimpfen. weil sie nicht schlechter sind, als das ganze Volk und weil ohne diese Schlechtigkeit daS politische Leben kein so regeö wäre. dieses aber ist die gute Seite der Sache. Ueber das Bestehlen der öffentlichen Kassm darf man sich nicht beschweren. denn in Amerika stiehlt Jeder und beutet den Andern aus." Da brat mir nun aber Einer einen Storch ! So Etwas saat daS bedeutendste deutsche Blatt im Lande in einem Athem mit der Vttwänschuyz aller Sozialisten und Arbeiterorganisationen. DaS Volk stiehlt, deshalb muß man auch die Beamten beim Stehlen gewäh ren lassen, und diese ganz? Korruption i y jehr gut, denn ohne sie wäre kein regeS politisches Leben. DaS ist Staat? zeitungs'Moral. Die Schlechtigkeit und die Korruption wird hier also zum öffent lichm Prinzip erhoben, gleichsam zum Grundstein der amerikanischen Politik ge macht. Ein Körnchen Wahrheit liegt in den Worten der StaatZzUtuna allerdinaS denn eine korrupte Volksanschauung im Erwerbsleben kann nicht spurlos an dem öffentlichen Lben vorübergehen, aber darin eine gute Seite zu sinden, das geht denn doch über die Hutschnur. Bisher hat die deutsche Press; doch im er noch den Standpunkt eingenommen den unsittlichen Charakter des öffentlichen und politischen LebenS bloömlesen. D! Mors! der Ctaatheitungen ist aber bes

reitZ so weit gesunken, daß sie diesen Sumpf der Korruption eine gute Seite abgewinnt. Mit solchen Staatszeitungen kann nun wohl das AuSdeutergemüth der Politiker und oberm Zehntausend Staat machen, aber der sittlich angelegte deutsche Volks charakter wird sich ihrer schämen.

TrÄ)tNal)riüteu. WetttrauSstchten. Für Jndlana: Lkichter Regen, kühler. Die Samoa Angel, gnbeit. Washington. 2Z JW. Senator Frye mate hkute in Wholkssle Patrio. tiSknuS und Nattonalflolz. In der Sxecutivfttzung dtS Senats wollte er ei.-e Atlolutkon durchblingen, daß der Prüft beut von BiSmarck verlange, dak die Wer hättnisse aus Samoa wieder so htkgesieUt erden, wie sie zur Z:it bei Abschlusses deß Vertrag waren, daß der König Malitoa wieder eingestdt erde, und daß Deutschland allen Schaden ersetze, den seine Soldaten aggertchtit haben. Glück llcherwetse für daß deutsche Reich waren die andern Senatoren etvaS lanizsaner, und begnügten sich instwtilen mit Geld bevilligungen, nämlich 5100.000 sür die Clrichtung einer Marine- und Kohlenstation a?f den Samoa Inseln und I5COO0O all ein Fond, den der Ptäftdent nach Beltiben zum Schutze der amerika nUchen Bürger und deren EizenthuN aus Samoa verwenden kann.. Staatssekretär Baynd erhielt heute eine Kadeldkptsche von Consul Blaälcck in Apla mit der Meldung, daß ein gro tt Feuer auf der Insel auSgedrochen sei und daß urter den verdranxten Gebäu den sich daß deutscht Ko?.su?at befinde. Berlin. 22. Jan. Die .NationalZeitung' sagt, dob dZe Uaaddängigkeit Samoa? in keimr Wüse bedroht sei. DeutZchkand will bloß seine Rechte wahren und muß sich, waß Samoa ditrifft, gegen die Intriguen der Amerikaner weiter. Die .Kölnische Zeikuog sagt, sie habe zuverZSifize Mitthettung. daß Deutschland und England in fkeundschastticher Weise wegen der Samoa-AsgeleaenKeit unterhandeln. Bremerhaven, 22. Jan. Mit dem Dampfer .Nürnberg" vom norddeutschen Lloyd gingen heute Verstärkungen für die deutsche Flotte nach Samoa ad. Zur Katastrov he von P i t t S bürg. P it tSb ur g. Pa.. 22. Januar. In der durch Zusammensturz deS Willry'schen Gebäudes herbeigesührten Kata strophe, bei welch U Personen ihr Leben verloren, hat die CoronerS'Jury ein Verdikt abgegeben, welches dem Bau . c-.. a.jr ir t utiuinfuaitt vuuinnsm. ctn au in VtUot Frank und den Besttzer d,s Ge bäudes C. Will.y der strafbaren Fahr lüjflgkett schuldig spricht, weil ste e unterließen, gegen die Errichtung eines unsicheren Gebäudes einzuschreiten. Dadurch sind die anfänglich mit so gewaltiger Bestimmtheit vorgebrachten Be hauptungen widerlegt, nämlich daß daS Willey'lche HauS äußerst solide gebaut war und nur der Umstand, daß die eine Mauer noch nicht stand, daran Schuld war, daß der Sturmwind ftch darin ver fing und das Hau umblies. Von vornherein mattn auch jene Behaupt gen sehr unwahrscheinlich. Denn e war die nach dee Straße zugekehrte Seite des Gebäudes, welche noch ohne Mauer war. und nach der Stra e zu ist da HauS ein gestürzt. Hätte der Luftdruck von der Straße au tesiilt, so hätten die Mau ern folgerichtig seilwärt und nach hinten zu einfallen müssen; da steht jede Kind in. Daß gerade daS Gegentheil eintrat, beseift, ' daß da Heu nicht umgeblasen wurde, sondern wegen seiner baulichen Untauglichkeit zusammenstürzte. Sine Tragödie. Fayette. Mo.. 22. Jan. Mord und Selbstmord hat hierein junges hüb sche Mädchen. Namen Flora Rohr, begangen. Obwohl erst IS Jahre alt. hatte Flora zu de Nachbars stattlichem Sohne. Miller Jshnson. innige Liede gefaßt, die von dem Jüngling ebenso feurig erwiedert wur)e. Beide hatten sich von Kindheit aus gekannt und ihre gegenseitige Zuneigung war mit den Jahren zur ersten Jugendliede herange reist. Die Mutter deS 20jährigen Jüngling hörte von ihre Sohnes Verhältnid u Flora und drang darauf, da Mädchen auszugeben. Die weigerte er ftch indeb zu thun und S kam zu elvem heftigen Austritte zwischen Mutter und Sohn. Er erklärte entschieden, da Mädchen heirsthen zu wollen. Die Mutter lad in. dak st ihrem Sohne MivAUt in dieser ÄLgtlegenW litt

Autorität nicht bewahren könne. Sie wandte sich nunmth? egen daZ lunze Mädchm. welches sie förmlich verfolgt?, schlechter Absichten beschuldigte und mit Vorwürfen überhäufte. Sie war namentlich von der Ansicht durchdrungen, daß Flora ein jähzornige?, rachsüchtiges Temperament besitze, und daß ihre Ehe mit vem gleichfalls heibblütkgen langen Mann sehr uaglllSlich für Beide aussal

Z len werde. Flora hatte diesen Anklagen nu? ein finsteres Schweigen enkgegenzusetzkn. Von dem jungen Manne wurde dai Ge such der Mutter, seine Besuche bei dem Mädchen einzustellen, einfach nicht be folgt, und die a?me Flora mufcle tU Vorwütfe hiersür erdulden. Jr wurde durch dkkse desiändige Verfolgungen daZ Da sein verbiitert. Eine h.imlie Zusam menkunst mit ihrem Gtlikdten war gesttkn Abend von einer dritten Vkrson sofort der Mutter hintirbracht worden, die voller Entrüstung Flora auf heute Morgen zu einer ernstlichen Untkriedung nach ihrem Hause bestellte. Bevor da? Mädchen die elterliche Wohnung vttlilß. steckte S des VaterS Revolver zu sich. WaS zwischen Flora und der Mutter jhreS Gkliebten vorgegangen ist. wird nie ermit telt werden. Sen Knall zweier Schüfst hörte man aus dem Zimmer und als man hiaeinkilkk. fand man Flora mit durchbohrtem Gehirn todt auf dem Boden iie gen. während Frau Johnson aus eine? Wunde blutend in einer Ecke deS ZunmerS bewustlos zusammengesunken war. Die Kugel ist vom Rücken auS durch ihren Körper gedrungen und tU Verletzung ist tödttich. Vereitelter Raudversuch. Eineinnati. 22. Ja. Äuf der ClncZnnati Southern Bahn dersuchtf letzte Nacht zwei mattikZe Räuber einen südwärts gehenden PsssuZierzuz zu be rauben. Dem 'Zugpersonal c.!a?g es jedoch, den ewen Räuber vom Zuge zu werfen, und der andere sprang stlbt: herab. Weidkapper. B l s o m t n g t o n. 22. Jan. Eins Frau Wright. welche sich vor ewiger Zeit vtkheirothetk, und Über welche vor ihrer Verheirathung allerhand Klaisch zirkutirte, hatte seit ihrer Verheirathung mrhrere Drohbriefe erhalten. Letzte Nacht gegen 11 Uhr kamen sechs makkirte Männer und drangen in daS Hau?, zwei hielten den Mann fest, die andern führten die Frau fort, 'prügelten sie furchtbar und ließen sie dann wieder heimgehen. Darauf verschwanden die feigen Schurken Ott üabih Au Frankreich. PsriS.LZ Jrn. DaZ BoulangerFieder ist auf seinen Höhepunkt ange langt. Er selbst entfaltet eine äußerst rührige Thätigkeil. Auf der anderen Seite ist man in der Wahl der Mitte! gegen ihn auch nicht gerade heikel; Behauptungen, wie, daß BoulangerS Vater auf Wuchuzinfen lieh, daß der hingerich tete Mörder Campt dcS Generals natürlicher Bruder war, BoulangerS Privatschulden und sein Ehekreuz find an der Tagesordnung in der OppositionSpresse. U-,Zückfällk. An Vormann in Rset'Z Gießerei Namen John Sagleton fiel gestern Abend bei der Arbeit von einer Leiter und erlitt einen Beinbruch. Er wurde per Kregzlk'S Ambulanz nach feiner Wohnung No. 128 Bkake Strake gebracht. August Brudn erlitt gestern Abend, indem er in der Olt'schen Fabrik von einer betrSchtlichkn Höhe huabfiil, einen Beinbruch und wurde nach seiner Wohnung. No. 25 Ehurch Straße gebracht. Jultu Stetn. ein bei dem Contraktor Joseph Ernst angfl.2!tk Fuhrmsn ist gestern verunglückt, indem seine Pferde durchbrannten und er vom Bock des Wagen auf die Straße geschleudert wurde. Er erlitt einen Armbruch und eine Ver letzung an der Schulter und mußte per Ambulanz nach seiner Wohnung an Muldern Straße gebracht werden. DaS Unglück ereignete stch an der Union Straß und wird dem schlechten Zustand ' der Straße zur Last gelegt. Ver Wagen war nämlich in einen Graben gerathen, und bei dieser Gelegenheit ließ Stein in Folge der ErschüNerunz die Zügellos und die Pferde branntkn durch. Der Verunglückte ist ein Bruder des BundemakschaQS.Gihilsen Stein und d'e Mutter derselben liegt in Detroit, woselbst ge seit mehreren Jahren wohnt, im Sterben. Wegen der vorgerückten Saison be kommt man letzt in Rinl's Män'elgkschäst No. ,20 Wett Washington Str.. alle Sorte fJtanltl u aii&epci-hcntliff fiiRt. Lw yttisea. Deutsche VttkSuser.

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Vst VMn StLVthersls. Frl. Lucy Steinhäuscr und Herr Ja-! . n!j.cc.. QX te.M.XTft MkS 'Ut. avttfll gaesn im vhwum. Im Hause de Herrn Berndardt Thau ist ein kleiner Jungt eingetroffen. fimu Babelte Ravpüpsrthat ihre schon! im vergaygknen Sommer geplante, dann aber wieder aufgeschobene Reise nach Deutschland zum Zwicke der Wiederher stellung ihrer Gesundheit amern ange treten, und w!r) ihren Aufenthalt in Stuttgart bei der Schwerer deS Herrn Rapöapsrt nthmen. GestttnAbeäd wurde das Innere der Stadt zum ersten Mal elektrisch beleuchtet. Um S Uhr Abends wurde die Maschinerie in Ganz gesetzt und nur einige wenige dir Lampen waren noch nicht angebracht. DaS elektrische Licht stellt natürlich die GaSlamVkN. 'welche ohnehin so klein wie Oellämpchen brennen, weit in den Schatten, aber zu einem vollständigen Erfolg wäre e? doch nöthig, daß die Entfernung in welcher die elektrischen Lampen zu einander stehen. etwas abgtkürzt würde. S- Die dieser Tage verhafteten Spitzbuben Cbarleö Hoslaad und ChaS. Thompson scheinen stch wieder billig ou der Schlinge gezogen zu haben. Die Anklagen der Behörden in EolumbuS, O., gegen Howland scheinen durch Freunde desselben wieder vertuscht worden zu sein, und diesen gelang e auch die Befreiung HowlandZau detHast dahiee zu bewitken. Die Schwwdilti wilchr Thompson rinem Farme? gegenüber veräbt hat, wurde auch mit Geld gut gemach und obwohl Tdowpson den Großzischuzorenen über wiesen ist. wird stÄ kein Zeuge finden, der gegen ihn austreten wird. 9- Im PolizeigeNcht war man heute mit den Geschäften bald fertig. Alber, P,t?, welcher angeklagt ist, $130 von h. Rodky gestohlen zuhaben, wird morgen prozesstrt und George Cstterson wurde wegen eine? thätlichen Angriff auf CaS. Whktler um $15 und Kosten bestraft Catterson hatte Wheeler. der noch ein Knabe ist. aber ein loser Schlingel zu sein scheint, mit einer Peitsche inö Auge geschlagen, denselben schlimm zurichtend. Wheeler soll auö dem Geschäfte, in welchem Catterson arbeitet, einige Flaschen gistohle haben, und als Eatterson ihm die zum Vorwarf machte, soll er mit allerlei SSimpsworten geantworttt haben, wodurch Cat terson angeblich zum Dreinschlagea ge reizt wurde. , Für Taube. te Pers', welch burch ei ksach tttel n Z3 Sdriaer audheid nd Oh,egeriiuch, gebetU re.,brkit,istekkchrtsung .efZeiden tu icke, ?rch llen Zacher eratis ,u LSemseen. i.mrt; 3. fi. 177 D,ki Gi mezm. . , ,

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