Indiana Tribüne, Volume 12, Number 117, Indianapolis, Marion County, 15 January 1889 — Page 1
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DUorielles.
Fast alle New Jorker Zeitungen schwimmen in Wonne, weil der Richter Barrett entschieden hat, daß eine Corpo ration als Corporation nicht das Necht hat, Mitglied eines Trusts zu werden. Die Staatszeitung" gibt ihrer Freude folgendermaßen Ausdruck : Richter. Barrett's brillant motivirte Entscheidung gegen die unter dem Namm Trusts" berüchtigt und staatsgefährlich gewordenen Kapitalscombinationen ist unzweifelhaft von der allergrößten prlnzipiellen Tragweite. Der Prozeß, welcher die Veranlassung dazu .bot, galt nicht nur von vornherein als .Testfall für eine Reihe gleichartiger Klagesachm, welche im ; Namen und zum Vortheile des Volkes! gegen andere corporative Missethäter der nämlichen Kategorie im Staate 3!ew Port anhängig gemacht werden sollen, sondern es. ist auch bekannt, daß die Behörden derschieden Staaten, wie West-Virginia, Tennessee und Louisiana, nur auf das Endergebniß des setzt erledigten Versah rens gewartet haben, um die New Jorker Untersuchungsakten bes ähnlichem Borge hen sich als Richtschnur und Präcedenz dienen zu lassm. Und Richter Barrels Entscheidungsgründe eine voluminöse Arbeit von über-10.000 Worten auf 37 Folia-Druckseiten verdienen in der That daö Prädikat der besten, klarsten und schärfsten Monographie über Entstehung, Wesen und Tendenz der Trustcombinationen, welche der von der Presse und Politikern gleich lebhaft geführte Kampf gegen diese neueste Form des Monopols bislang überhaupt hervorgebracht hat. Die Beweisführung gipfelt aber indem Satze, der eine hinreichende Menge von plain law and plain sensö" vorhanden sei um dem Trustungethüm den Garaus zumachen Aus diesem Grunds toixh der Freibrief (Charter) der angeklfigten North Niver Sugar Nesinmg Co." widerrufen und die Gesellschaft selbst aufgelöst : sie hat mit dem. verliehenen eorporativen Rechten Mißbrauch getrieben und auf der andern Seite sich Gerechtsame angemaßt, welche ihr als Corporatioa nicht zustanden." Nun glaubt doch gewiß Jedermann, daß der Zuckertrust todter, als todt ist. daß der kleine Dc.vid Barrett den großen Trust-Goliath sür alle Zeiten unschädlich gemacht hat. Aber merkwürdiger Weise räumt die Staatszeitnng" selbst ein, die Barrett'schs Entscheidung könnte vielleicht im Berufungswege widerrufen werden. Ix, sie geht sogar noch weiter und sagt am Schlüsse ihres Jubelartikels wörtlich folgendes: So groß aber die Prinzipielle Bedeu tung der Entscheidung sein und noch wer den mag, so gering ist, nach unserm DafürhaUen, wenigstens vorläufig, ihre praktische Wirkung. Daß das Erkenntniß dem Volke billige Zucker brmgen" werde, ist z. B. eine ganz müßige Be hauptung ; die bürgerliche Todeserklä rung der North Niver Sngar Refining Co." wird auf dem Zuckermarkt nicht im Geringsten fühlbar werden. In der That hat die Existenz dieser Corporation schon in dem Augenblick aufgehört, als sie ihre Aktien gegen Trustcertisikate einlöste und bald darauf dann auch den Betrieb einstellte. Die jetzt gerichtlich todt er. klärte juristische Persönlichkeit hat in der That freiwillig das Zeitliche gesegnet und dabei auf Wiederauferstehung um so lie ber Verzicht geleistet, als der todte Cada ver den glücklichen Besitzern desselben sich ja glänzend verzinst. Was die Entscheidung Richter Aanetts für praktische Zwecke in nächster Nähe eigentlich beiutet. wird sich also erst dann herausstellen, wenn ihre Nutzanwendung eine derjenigen der injdem großen Zuckertrust aufzeganI genen Rafsinerien trifft, deren Betrieb auf Geheiß der Trustverwaltung nicht eingestellt worden ist. Bis dahin wird so fürchten wir Alles ziemlich beim Alten bleiben." . . Wie dieser Schluß zu dem frohlockenden Anfange paßt, mag die StaatsMung" mit sich selbst ausmachen Er ist aber ohne Zweifel vollkommen, richtig. Vor einigen Wochen, entschied bekanntlich das Staats-Obergericht von New Jork, daß zwar der durch Bestechung erlangte Frei brief der BroadwaY-Straßenbahngefell-schast widerrufen' daß aber das Eigen thum der Gesellschaft, also auch ihr ergaunertes Wegerecht über den Broadlvah. nicht consiscirt werben löhne. Auf Grund dieses Urtheils behauptete damals der Anzeigers daß der ganze Prozeß ge gen den Zuckertrust .für die Kade" sein 1 werde. Denn was schadet seinen Mit-
gliedern die bloße Entziehung ihrer Cor
porationsrechte ? Ob sie als Mitglieder einer Aktiengesellschaft zum Trust gehs ren, oder als Privatleute, das kann ihnen doch vollkommen gleichgiltig sein. Sollten also auch denjenigen Rassinerien, die sich noch nicht freiwillig aufgelöst hab?n, die Freibriefe entzogen werden, so werden die Aktionäre der bisherigen zehn oder zwölf Gesellschaften sich einfach zu einer einzigen Corporationzusammenthun. Das Gesetz schreibt nicht vor, wie groß das Kapital einer Fabrikgesellschaft sein darf, und nichts hindert die TrusteeS, sich unter emer Firma incorporiren zu lassen. Auf gerichtlichem Wege ist also den Trusts nicht beizukommen. (Clevel.Anz) Drahwa!)ric)teN. WtlterauSsichtkn. Für Jndiana : Regen, wärmeres stürmische Wetter. Elltnbabnun glück. C l e v e l a n d. O.. 14 Januar. Bei Lallmadge. .. stieß heute in Passagier zug der New Vork, Pennsylvania ä:Ohio Bahn mit einem Frachtzug zusammen. Acht Mknschinleben gingen dabei ver loren und zwölf Personen wurden verletzt. Bon den Umgekommenen waren mehrere verbrannt, denn die Wagen fiagen durch daS Umstürzen der Oefen Feuer und die in den Trümmern eingezwängten Men schm konnten nicht heraus, sondern mußten in ihrer entsetzlichen Lage ver harren, biZ die Flammen herankamen. Zay Gould'S Verlust. New York, 14. Jan. Frau Jay Gould. die Gattin deS EisenbahnkönkgS. ist gestern gestorben. Die Verstorbene ist sine Tochker von Daniel S. Mtf er. tU nein früheren SvezereiwaarenhSndler in Broollyn. Ihre Mutter lebt noch in New Voek. ist aber dochbetagt und ge brechltch und Zlde dttUN vom Todt der Tochter nicht in Kenntniß gesebt. Knappes Entkommen. Clevel a nd. 0., 14. Jan. Der f rüdere Sheriff Hohensack von Union CounZY, Obls. welch!? unweit vom Moun, H ckary wohnt, hatte lebte Nacht eine Begegnung mit zwei Räudkra. die er lobald nicht vergessen wird. Er traf die beiden Kerle in seiner Scheune, alt dieselben Aber ihn herfielen, ihm mehrere Schutz und nicht weniger alS subkn Stichwunden beibrachten. Dann warfen ste den Verletzten in eine Krivpe und steck en die Scheune in Brand. Hohensack wurde zmzr vor einem Feuertode von Mitgliedern keiner Familie gerettet, doch stnd seine Verletzungen derart, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Die Räuber entkamen. Schauerliches E d s d r a m a. Toledo, 0 , 14. J,n. Innerhalb einer Woche hat eine zweite Familien tragödie die hiesige Bevölkerung ' in Schrecken verlebt. Heute Morgen machte James C. Dutchkk. ein Nachtwächter der Toledo Flouring Mills inen Mordversuch auf seine Frau und nahm sich dann selbst daS Leben. Er betrat das Schlafzimmer feiner Gattin und feuerte mit den Worten: .Ich tödke Dich jetzt ! einen Revolver ab. Der Schuß riß ihr den kleinen Finger der linken Hand ab. Hierauf legte er den Revolver auf den Nacken der Frau an und schoß zum zweiten Male. Die Frau sprang,' von dem Schuß getroffen und laut schreiend, in das HauS des Nach barn. Nunmehr schoß sich Dutcher selbst in den Kopf und ' siel todt zu Boden. Sein Kopf wurde von. der herbetgerufe nen Polizei unter den Rädern eines Km dervagenS liegend gefunden. Der Schuß hatte das im letzteren schlafende Kind aufgeweckt und dieses lachte und scherzte. alS man das Zimmer betrat. Dieses lächelnde Kind war auch die Ursache deS schrecklichen Ereignisse!. Die mit Frau Dutcher befreundet gewesene Mutter de KindeS war gestorben und 'man hatte die kleine Waise der Frau Dutcher zur Pflege übergeben. Sie liebte es wie ihr eigenes und war natürlich gegenwärtig, so ost der Vater deS Kindes demselben Besuche abstattete. DaS erregte die wahnsinnige. Eifersucht deS unglücklichen Dutcher und so kam eS zu dem fchreckli chen Borfall. Die Verwundung der Frau Dutcher ist eine sehr gefährliche und eS ist kaum zu erwarten, daß sie mit dem Leben davon hmmen wird Vh Oädsl. Der Land tag. Berlin, 14. Januar. DerLandtag wurde heute vom Kaiser persönlich mit großem Pomp eröffnet. Die Minister. Hosmürdenträger, viele Diplomaten und
ff
EkmrSlt wartn anwesend. Dir Kaiser
sagte die BeziehunStn zum Auslande seien friedlich, die innere Lage deS Landes zufriedenstellend, oie Lage der Arbeiter habe sich aedesZert, die Beträge in den Svarbanken haben um 200 Millionen Mark zugenommen. Gesetzeövorlagen zur Verbesserung der Lage der Geistlichm und der Lehrer würden gemacht werden. Anarchistisches Manifest. PaeiS. 11 Jan. Die hiesigen An. archiften baden, ein Manifest erlassen, worin sie sagen, daß weder der Senat noch die Deputirtenkammer daS Volk manzipiren könne, daWnne bloß durch eine Aevolutio aeschehen. die Bürger sollten sich deshalb des StimmenZ ent' halten Will sich nicht duelliren. Paris, 14. Jan. Floqukt. Präg, dent deS Ministerraths sagte heute zu dem Dkputikten Laur, daß seine Bentttkungen Verleumdungen gewesen seien, und for derte ihn auf, sie auf der Tribüne zurück zuuthmen. Laur forderte daraus Jloquet zum Duell, dktstr aber wiiö die Herausforderung zurück. Amrrtkane r in Wien. London. 14. Januar. Der Wiener Correspondent der .TimeS" schreibt: Amerikanische Ehepaare, die OestereeZch zu bereisen gedenken, .sollten nicht per giffen, ihren HeirathSschein mit zu neh men. Eine amerikanische Dame kam jüngst in Wien ln'S Kindbett und der Vater des Neugeborenen begab sich mit mehreren Zeugen nach den Stande. amt, um die Geburt registrirm zu lassen. Da er seinen HeirathSschein nicht vor zeigen konnte, wollte die StandeSamtS. Person die Geburt a!S eine illegitime ver zeichnen und nurZnach langem. HM' und Herreden verstand sich der Beamte dazu. anstatt .illegitim" da? Wort Zweifel' hast- dem GebuktSschein einzuvetkeihen. Mit Bezugaus die' ReligionSangehörkgkeit der Elt ra des Kinde bekragt. sagte der Vater, daß er und seine Frau sich zur angjicanischen Kirche bekennen, woraus der Clerk die detresZekde Rubrik des Geburtsscheines mit dem Vermetk .Keine Rel?gwn auösüllle. SissSncyrtHren Angekommen in : V o k o h a m a : .Australia" von New York. GlaSaow: .Sate of Georzia" von New Vsrk. Q u e n S t o m n : Lord Clive von Philadelphia. HiesiMeÄ. Gouverneur Hovey uud'setue Au trittSrede. Ganz programmgemäß wurden gestern Nachmittag der neuerwählte Gouverneur Hovey und Vice. Gouverneur Chase in ihre Aemter eingesetzt. Die Vereidigung fand in Engliih'S Opernhaus stitt, und obwohl eine solche Ceremonie eigentlich höchst langweilig ist, hotke sich doch eine riesige Zuschauermenge dazu eingesun den. Nachdem ein lange Gebet gesprochen und dem neuen Gouverneur der AmtSeid abgenommen war, verlas er seine Antrittsrede. Gouverneur Hovey hat kein besonders Rednertalent und die Rede, welche such sonst sich nicht über die gewöhnlichen Phrasen erhebt, machte kei nen sonderlichen Eindruck, obwohl ihr na türlich die Parteifreunde Hovty'S pflicht schuldigst Beifall klatschten. .Die Reinheit dS Stimmka. sten S", mit welcher eS aber bekanntlich in diesem Lande sehr faul aussieht, war der erste Punkt, den er berührte. Er erwähnte der Thatsache, daß nach der letzten Wahl von beiden Parteien di: Beschuldigung deS Betrugs erhoben wor den sei. Er ' halte e deshalb für die Pflicht der Legislatur, in RegisttirungS. gesetz zu passtren und Gesetze zu erlaffen, sonach direkte oder indirekte Bestechung eines Wählers und Anstellung von Wahlagenten, die an den Stimmkästen für irgend einen Candidaten zu wirkN haben, zu einem Criminalvergehen erklärt und mit der lebenslänglichen Entziehung deS StimmrechtS des BestecherS wie des Bestochenen oder Angestellten bestraft und im Wiederholungsfälle noch überdies mit zweijähriger Zuchthausstrafe belegt werden. Hierauf kam er auf die Liquör Gesetze u sprechen. Er stellte sich natürlich auf den Standpunkt der Loca! Optionisten, dak die Mehrheit das Recht habe, darüber abzustimmen, ob die Minderheit Durst haben soll oder nicht. Auch befürwortet er eine LizenSgebühr von nicht unter M0 und nicht über tzl.000. Mit Bezug aus
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Das fitste HttttMschcntlich für 5k. Külhmhandtjjlhkr-Zcug oc die Sjard.
Dass.lbe ist in gleicher Qualität für diesen Preis nirgends in der Stadt zu haen. Marktkörbe von 23 Cents an. Gute Regekschirms von 3 Cents an. Qelße Klndrdorläppchsn un 5 Cn;ts. Hausfrauen können nirgends billiger kaufen als in der Fsi. Klekderbürgu, Schruppbürüev, HaarbürsteL. Der kleine Norratb von Fsustbanbschuben, den w!r noch haben, Verkaufs wZr wert unterm Greife.
m an 5 S3l Monopole, Trusts xz. erging er sich in den bekannten landläufigen Phrasen, daz dieselben unterdrückt werden sollten, weil ste die Lebenömittel des Volkes verkheuern, aber aus den Kern d;r Jraae ging er wohlweislich nicht ein. Vttbzsjerung der Landstraßen, empfahl er ebenfalls. Ferner befürwortete ee ein blssereS Sy' flem zum Ankauf der Schulbücher für die Volksschulen. damit dem Unfug der bisher in dieser Be ziehung aus Kosten deS Volkes betrieben wurde, ein Riegel vorgeschoben wird. Er macht einige Vorschläge- zur rasche ren Erledigung der vor die Supreme Court gemachten Klagefälle, und empfahl dab die Verwaltungen der WohtthStig keitSanstalten der Parteicontrolle entruckt werden. A'-ce Gouverneur Chase sprach nur wenige Worte, in welchen er sür daS in ihn gesetzte Vertrauen dankte. Oesfentlicher Empfang. Am Abend fand der öffentliche Empsang im StaatShause statt, welcher in einer HandschüttelungS'Ceremonie destand, und dann folgte der große Hosball. Auf demselben gab S sehr schöne seidene Kleider, sehr viele Spitzen und sehr große Diamanten. Wir Haben'S ja. Uns tze ,55,SH5,. Suvto Court. Zimmer No. 1. Henry Schmidt gegen die Straß?ndahn Co.; Schadenersatzklage; in Verhandlung. Zimmer No. 2. I. A. EvanS U.A. gegen Eliza R. ESpey? Schüldklagr; in Verhandlung. Alice B. F'oy gegen Wm. M. Foy U.A.; Kaze auf Unterhalt; Niederge schlagen. Charles P. Jacobs gegen FredrickL. Horlon u. A.; Schuldklage; in VerHandlung; Zimmer No. 3. Max Gundelfinger gegen W. F. Ä. Bernhamer; BestUltel. klage; zu Gunsten des Klägers entschie den. Lindley A. Talbert gegen JameS V. St. John; Receiver ernannt. James S.Beuson gegen Conr.Wulff; Schadenersatzklage; zu Gunsten deSVe? klagten entschieden. L. M. Williams u. A. gegen die Jndiana Insurance Co ; Klage auf Ver stcherung; in Verhandlung. Voltzetrte)l. Fred. LewiS und MoseS Burnett, an. geklagt eine silberne Uhr von John Gawssord gestohlen zu haben, wurden dir Grand Jury überwiesen. Jeffe Johnson, angeklagt Kleider von Mattie WtlliamS gestohlen zu hsden, wurde freigesprochen.
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