Indiana Tribüne, Volume 12, Number 116, Indianapolis, Marion County, 14 January 1889 — Page 4
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SVr irr.fif C?rfimti?itslisr auf der Welt. Lindert u. heilt Vlöeumatlpmus, ceuralgta, SchttcUuttgen, labmeu. steife Glieder oder Muskeln, Eicht, Nucken, u. (?elenkfÄmerzen, i:mijtPcT, Vrandr, Schnitt SBriisiti!i!it. Frostbeule. CtuctfäwnQcn, Lrovf,-Ohren und Zaynwey, beschwüre, tu Kn allen Apotheken zu haben. Preis LZ Cents per Flafche. GesRge F. Bssft, ',iSfVln on HttiZKiNii,.) Die Anferlignng vou Rezepten kZchKht te zuverlässig sachvnsiZudiger Wttsk, Ecke der Süd Meridian StraZe und Rugell Avenue. i e si g e s. JndlanspoliZ. Jad., 14 Januar 18 i9 SZvkZSandSttglger. im $ttartt 51m: ft 5ti t stattn tm XI ttunik.Z Geburten. Jshn Hanley, MSdcdkN, 8. Jan. it. Malky, Mädchen. 7. Jan. W'tZ Bedford. Machen. 10. Jan. Gilbtet Bolzer. Knabe, ö. Jan . Gtorg Elliolt. Kaabe, 12. Jan. W. S. Magnuw, Knabe, 10. Jan y i r a t b e n. Jrank MalcolA mit Rosetta Lamson. Peter Cupp mit Mntta Whtte. Todesfälle. Vdoebe ZZoung. 49 Jzhre. 11. Jan. Leona McCarty. 6 Msnate. 12. Jan. fflora Fadrner. 2 Jahre, 10. Jan. M mt SdsardS. 1 Jahr. 11. Jan. Sofa McQUddy, 8 Jahre, 10. Jan. Heirman Crea?, 5 Jahre, 11. Jan. Jshn Bomek. 11 Moaale, 11. Jzn. Sarah I. Lae, 35 Jahre. 10. Jan. Ein U'tdeilsvruö ttt öffenMÄen Meinung der un5 ntcöt in Erstaunen setzte, ist dieser, dafc Dr. BuU'S Hu'kttn Eveuv tut 3't das wirkkarnfte und populärste mt I in Marltt fei. i55 kostet nur 23 Cent?. 13 Fälle von Dyphthma. 7 Fälle von SÄarlachZikber und 1 Fall von Masern letzt in der Stadt. t Heute Abend soll eine Siburg di! Board of Alderraen stattfinden, vor äukgiseök, daö die Herren 5 mtt zu tttig haben, deut Hosball beZMohnen. Die besten Bürsten taust man t?e 0. GÄWSde!. Ns. m Airsinw Avenue t3 Der Prozeß gegen George HaSer, velcher deute Morgen ansangen sollte, vu,dt Ml heute NaSmittag ausgeschoben und begann um 2 Uhr. 3 JA abgelaufenen Jahre wurden isi hiesigen Markt: üd:r 310,000 Häute versügt. 93 Prozent derselben urvev an die Gerbereien ini Osten verschiSt. Fast naü teder MahZ;?it batte ich hestigt Magenschmerzen. Der Gebraus von 4 .Flaschen Dr. August i?5ntV Hamburger Trovsen brachte rare dauernde Heilung. Paui Wer. 295 Lirabee Etrabe.Chicazo.JllS. ET1 Die deutsche Carpenter Union feierte gestern Abend ihr StistungSkest in der ArSeiterhalle. Das schlechte Wetter beelkiträchtigte zmar den Besuch etaS, aber die Feier derlus in ser gküthlicher Weise und die Anwesenden verbrachten in paar sehr angenehme Stunden. Herr Nie. Kerz hielt eine kurze Ansprache, in velcher k die Vortheile der Geserkschaslen erklärte und ti den Arbeitern an Herz legte, sör dieselben einzutreten. Im übrigen vgr der Abend gemüthlicher Unterhaltung vrlche durch einige komische VortrSge sehr gefördert Vurde.gkWidmet. T. W. Bcosn. Advokat. Vance VloS. Swmer 23. 0- Gestern Nachmittag fand die regelmSöize GNchästSverlammlunz der sozialistischm Sektion statt. Et wurdm die halbjährlichen Beamteaberichte vei' lesen und dem Nivistonöcomite überwiesen. Folgende Beamte wurde gewählt: Agent Paul Janke. Prot Sekretär Ernst View?. Figanz'SekkktärJuliu ?!eumann. Schatzmeister Fanni Oppeaheimer AgitalionS Comite Henry Kürst. Phil. Radvapsrt. WirthschastS-Tomlte - Robekt Hknsel. John Dfllzer. Jzhn W. WSrner. Hsllen.Comike Hau! Janke. Henry Kürst. Vh. Rzpvaport. RevistonS Comite Henry Richter, Vogel. Wm. Wicht. H. Kürst. Dat Reviston. Comite hat deschlosten nächsten Freitag Abend die. Bücher zu untersuchen. Zu den besten FeuerZZerstcherung? Asstllsckasten dek Westens aedörr unbe dingt die FranlUn von Indianapolis. ?ihr Aermögen beträgt Z232.000. Herr ZJ. . n . . l-l c . ... . JSyg DZSlJer in PraZiOkN! ouzer anersannt guten Gesellschaft und ist a!S Agent der folgenden GeZelllchasteg hw tbZtkg: British Amerika. Vermöaen HSW.ttXZ. Detroit F. & M. Vermögen 900.000. tteanklin, Ind.. Vermöaen tzZZ2.000. yerman Amerkan, N. N.. Vermögen $5,150,000. Die .Franklin- hat nicht nur billige Ratn, fte auch außer den ngelmäßigen Raten) selbst bei großen Verlusten keinen AusZchlag erfolgen. Hr. Hirman T. Brandt, ist Sollettoe skdik tzWzt EZsdt V Nmaesd.
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Vlntlge Kellere! Harrh Kokemiller, ein betaknter Raufbold. der kürzlich aus den Wirth John Knurr Aeschosten hat. und daher unter $:.(X30 Bürgschaft steht, hat schon wieder ein neues Stückchen verübt. Er und sein Freund Sam. Barry scheinen in der dorledten Nacht an der Be hauptung. daß die anständigen Leute am Tage nach Hause geben, festgehalten zu haben, denn sie sind erst gestirn früh von einer Bummeltour heimgekehrt. Bany, der in dem Kosthause der Frau Wright. No. 9 Madison Avenue wohnt, hatte Kokemiller veranlaßt mit ihm noch seinem LogiS zu gehen, aber kaum hat ten sie sich entkleidet, um zu Bette zu gehen, als der Streit begann, und Koke miller seinem Freunde Bann einige Hiebe auf den Kopp versetzte, so daß dieser be wußtlo? zusammenstürzte. Mitbewohner de? Hauses h tten den Skandal vernommen und rieft den Polizisten Webd herbei. Als derselbe indeß die Treppe halb erstiegen hatte, wurde ervon Kokemillee mit einem Stück Holze nledergeschlLgen, und ehe er sich von dem Schrecken recht erholt hatti.war Kokemillee über alle Btrze. Barry. dessen Kopf fürchterlich zuge richtet ist. wurde von Dr. Manker in Be Handlung genommen, und eZ nahm ge räume Zeit, bis die Löcher olle zugchickt waren. Tavbheit kann nicht kurirr werden durch lokale Mittel, da fit die kranken Teike des Ohrs ntat erreichen. Ee giebt bloß einen Weg Taubheit zu kurt ren. und das ist die Anwendung innerer MM!. Taubheit entsteht durck Entzündung der Schleimhaut der Eustachisiten Röhre. In solchem Falle hört man ftetö ein Rollen oder Sausen, Kört schlecht und zuweilen tritt vollständige Taudhet ein. welche permanent wird, wenn man di Entiündunz nicht er,tftrnt. In neun unt'r zehn Fällen ist Catarrh die Uesache derTaubbett. Wir geben hundert Dollars sür jeden durch Catarrh verursachten Fall von Taubheit, den wir mcht durch Hall's Catsrrh Cure kuriren können. Bestelle Zirkulare. I. fr tzJeney & tzo. manZdum?r. Toledo. O. VleInangnratton nuv der Hosball Die Jnaugurationsfeierlichkeiten sü' den neuerwählten Gouverneur Hovev fiaden beute Nachmittag in English's OpZrnbauS statt. Die Feier wied mi, einem Gebet eröstnet. und der Sprecher des Hauses wied Herrn Hovey vorstellen. Hieraus wird Chief Justice EllioZt ihm den Eid abnehmen und von diesem Nomente an, ist er Gouverneur del Staate?. Derselbe wird dann wie dak gtbräuchlich ist. seine Antrittsrede rn lesen. Hieraus kommt der erwählte Lieutenant Gouverneur I. I. Chase an die Reih, und die Geschichte wird hier im Wesens. ttchen eine Wiederholung ftaden. Natürlich werden Gmeral Harrison und alle orominenten Politiker de Staates der giik? dtivohnen. Heute Abend findet dann der ölfentliche Zmpkanz im StaaiSgebäade statt, zu welchem Jedermann Zutritt hat. dann folgt der Hosball in der Tomltnson Halle zn wNchem nur die Rtprälentanten der obern Zehntausend zugt!ast?n werden. Natürlich erscheinen dabei alle Theil, nehmer im Galaanzu?. illigr Suh Jeder Mann, jede Frau, jedes Kind braucht Schuhe. Die Frage ist nur. wo an am dtften und am billigsten ein kaust Sie ist schnell gelöst. Man dezede stch nach Geg. V. MarottS Schuhkaden. Mo. 16 Nord P-nnjyloania Straße Billige und gute Waaren und große Auswahl. DleistShl,. Herr Jobn Aldag und Familie befan den sich gestern Abend in der Kirche und als fie gegen 9 Uhr nach Hause zurück kehrten, entdeckten sie. daß in der Zwischenzeit Diebe ihrem Hause No. 439 Ost Oöio Straße einen Besuch abgestZt tet und eine Anzahl guter Kleidung?, stücke gestohlen hatten. Einbrecher drangen vorlebte Nacht in Klwgensmlth'S Apotheke. Ecke College Avenue und 9. Straße und stahlen eine Partie Cigarren, Meerschaumpftiftn und andere Artikel, scheinen aber in ihrer Arbeit unterbrochen worden zu sein, ehe fie dieselbe ganz vollendet hatten. eldstmortversuch. Alice JoneS. ein junges Mädchen von Haughoille, machte gestern Abend einen Selbstmordversuch indem eö eine Por tion Morphium verschluckte. Die Un s.föckUch Kalte sich BrookS Leihstall av Virginia Avenue als Sterbeplatz ausgewählt, als man jedoch ihren Zustand entdkckte. wurde sie ins StationSdouS gebracht und daselbst uvter ältliche Hilft gestellt, so daß sie sich ftdt außer Gefahr befindet. Ein Zrwürfniß mit lbrem Liebhaber hat die Unglückliche zu dem Scheitle veranlaßt. Ji unftrem Klima, mit seinen viel, fachen Aenderungen ist es wirklich ein, Wohlthat für d leidende Menschheit daß solch' ein UioersalMttel wie Sal. v'tkon Oel. existirt. Es vertreibt den Rheumatismus sofort. IST Kapitalisten in Miineapolil, Minn.. stehen mit den vigerithÜmern der hiestgei Rolling Will bchusS Ankauf derselben in Uüt.'rhandlung. tt- Gestern Nachmittag wurde die Feuerwehr nach dem Hause der Frau L'wiS, 59 Jndiana Ave. serufen. woselbst ew Vorbang ln Brand gerathen war. Der Schaden ist unbedeutend.
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yolizeicZriSt. Herrman Buhe war des Verkaufs von geistigen Getränken am Sonntag ange klagt. Er bekannte sich ohne Umschweife schuldig und wurde um $25. und Kosten befrist. Hierauf wurde Bernhard Archibald. ebenfalls ein Wirth der nach 11 Uhr Nachts Getränke verlaust hatte, aufgerufen. Er stellte die Thatsache nicht in Abrede. be (heuerte aber hoch und heilig daß er nicht gewußt habe wie viel Uhr eS fei als erdaS letzte Glas auSfchänkte und bat. daß der Mayoe gnädig mit ihm verfahren möchte. Der Polizist aber wandte ein. daß eS wohl möglich fei. daß Archibald nicht mehr gewußt habe. waS eS geschlagen hatte, da er selbst sein bester Kunde sei. und um 11 Uhr Nachts gewöhnlich die Zeiger der Uhr nicht mehr erkenne. Der Mayor be strafte ihn darauf um $25 und die Kosten Frank Pierce, angeklagt zwei Hühner von einer Frau Gallaghee gestohlen zu haben. . wurde der Grand Jury üderwie sen. Dasselbe geschah mit Wm. Osfilt, der angeklagt ist. einen Ueberrock von LouiS A. Sharn gestohlen zu haben. LouiS HughcS und M ertin Shea hat ten eine K.ilerei zusammen; Ersterer wurde freigeiprochen, letzterer wurde um tzö und Kosten bestraft. Fw Ballard hatte gestern Nacht den Zorn der Polizei auf sich geladen und war mit ihrer ganzen Gesellschaft einge steckt worden. ES mag auch sein, daß die Polizei nur einen moralischen Anfall hatte, und deshalb die Dirnen einsteckte. Kurzum der Stadtsäckel wurde um einige Dollars bereichert. 14 fern Otxi&ttWr. Suv5torour?. Zimmer No. 1. Henry Schmidt gegen die .CitizenS Street Raiiroa Co." Schadenersatzklage z in Verhandlung. Zimmer No. 2. JameS F. Benftrn gegen Conr. Wulf. Schadenersatzklage ; la Verhandlung. OknZttUVs UtMXtis8Sfa Die .Miami Pomder Co. an John N. Slierwalt, Lct 11 in .Miami Pow er Co.'S- West Indianapolis Sudd. 1250. Jacob Eldridge an J. Warren Savyer Theil der westlichen des nordwestl. oan See. 21. Tp.-16 nördlich von R. 2 östlich, 2 Acker enthaltend. $1.200. Luther D. Waterwan an Martha E Drew. Lot 90 in W. H. Morrison's 2. Ädd. $2.200. Jackson Dawson an Sadie E. Smay, Lot 8 in Jackkon Dawson'S Broad Ripple Add. $125. Rebreca A. Dawson an Jzckson Daw son, das nordwestl. K der Sektion 31, 5p. 17 nördl. von R. 4 östl., 81, Acker umfassend' $8000. Scot Butter u. A. an Henrtetta And. Mary L. Colgan Lot 5 von Forest Home Ädd. $3000. Sidney E. WilkinS an Ckasion WilkinS. Theil von Lot 11 in Ritter'S Add. zu Jrvington. $465. Geo. W. K.sielring an CvruS Sllm wood, Lot 28 in Bertland. $120. 1 nicht publizirt. $3.000. Waift!oS mit Kell.d,r7 Kaufen Sie bei Kelleber ? Wenn nicht warum nicht? Krlleher ist der rechte Rann. Ee ist der bedeutendste Hutdänd Irr, führt die elegantesten Hüte und hat die niedrigsten Preise. 23 West Washington Straße. Offen jeden Abend bis 9 Uhr Kaufe Mucho' Ttest Havanna CiifÄrs". Das milde Wetter beeinträchtigt die Schweineschlächterei tn den Pork Häusern sehr bedeutend. Letzte Woche wurden hier nur 11,000 Schreine geschlachtet, da? war die kleinste Zahl feit vielen Monaten. Die Legislatur nahm heute wie der Gelegenheit, sich ton ihrem 4 Tage langen Nichtsthun auszuruhen. Im Hause kamen heute Vormittag die Elek toren zusammen und in Folge bissen fand nur eine kurz? Sitzung statt, in welcher angekündigt wurde, daß die Herren Ge setzgeder um 2 Uhr mit Musik zur JnaugurotionSftierlichkeit in Engl'ish'S Opernhaus geführt werden. Auch im Senat geschah nichts von Bedeutung. Heute Vormittag traten hierin Uebereinstimmung mit dem Gesetze die Elektoren von Jndiana zusammen, um einen Präsidenten und Vwdräsidenten tür da? Land zu erwählen. Es ist woht der meisten unserer Leser bekannt, daß 51 einer Präsidentenwahl die betreffenden Candidaten nicht direkt gewählt werden, sondern daß man für die Elektoren einer P irtei stimmt und daß diese n einem ge setzlich dazu bestimmten Taz. der zweit, Montag im Januar, zusammenkommen, um ihre Stimmen für die Candidaten ihrer Partei abzugeben. Da ln Jndkana die. republikanischen' Elektoren erwählt wurden, so haben diese natürlich heute für Harrison und Morton gestimmt. Verlangt MuchsS Ss Htouu Citii.
Ihr das Beste. Qe NoSlaude. Als Feinschmecker fo schreibt das Berliner Tageblatt hat der Berliner einen gewissen Äuf; er ist stolz darauf, daß man in Berlin einen guten Happen ißt, und der Satz von der Men jebratenen Jans, roelche eine jute JotteSjabe ist", gilr allen Parteien der Hauptstadt als ein unerschütterliches Dogma. Es sind aber auch jetzt in der Millionen, stadt alle Bedingungen einer guten und billigen Ernährungsweise qegeben. DaS Feld liefen seine Früchte, bie Teiche ihre Fische und der Wald fein köstliches Wild durch die Markthallen direct nach Berlin. Schade nur, daß der Segen dieser Jnstitution auch einer Menschenklasse zu Gute kommt, welcher denselben wahrhaftig nicht verdient, den Junggesellen nämlich. Die Verpflegung in den Berliner Restaurants ist durch die Markthallen auch für Fein schmecker eine sa gute und billige geworden, daß die Herren der Schöpfung gar keinen Grund haben, sich zu .verändern" und an einem eigenen Herde kochen $u lassen. Klagte uns doch dieser Tage tm reizendes Sprcebloadinchen der Luisenstadt, daß sein Bräutigam jetzt im Nestaurant eine große Portion Hummer Mayonnaise für 30 Pfennia. bekommt. ,DaS werde ich ihm in der Häuslichkeit nicht bieten können, da kann ich freilich nicht konkuriren; am Ende laßt er mich noch deshalb sitzen!!...." Neuerdings habe auch viele Wirthe begonnen, die Speisekarren vor ihren Lokalen aufhan gen zu lassen. Dieses Verfahren verdient allgemeine Nachahmung; Jeder weiß vorher, was er zu erwarten hat, und geht auch nicht über seinen Etat. Zwei Freunde, welche auf dem linken Flügel der Jungaesellenpartei stehen, in verschiedenen tadttheilen wohnen und jeden Sonntag Mittag gemeinschaftlich speiskn, haben sich diese Verfahren längst nutz, bar gemacht. Sie lassen schon immer Vormittags um halb 12 Uhr ihre Lauf, burschen ausschwärmen und die Speisekarten vor den Restaurants kopiren. Die Ergebnisse der Ermittelungen tauschen sie dann aus und fassen Beschluß darüber, wo sie diesmal speisen werden. DaS letzte Menu, welches diese rafsinirten Vertreter deS Berliner JunggescllenthumS preistekrönt haben, sind wir in der Lage, hler mittheilen zu können. Es lautet: KrebSfuppe Blumenkohl mit Roastbeef Rehbraten und Prünnrflen Chokola deneiS und kostet eine einzige Mark. .Der Reisende Herr Rle chrd Fritz aus Main; erzählt im Ber ner Brnid das nachstehende, ihm daselbst passtrte Abenteuer: Ich befand mich am 10. December, Abends zwischen 5 und G Uhr. im Cafö National- in Bern, als mich ein Herr in Civil in äußerst ausfälliger, die Aufmerksamkeit des anwesenden Publikums erregenden Weise firirte. Dieser Herr war, wie ich nachträglich erfuhr, der Herr Polizei, Inspektor. Wohl wissend, daß man sich als Fremder, im Auslande, am besten jeder Demonstration enthält, ignorirte ich daS Benehmen des Herrn, woraus ich nach kurzer Zeit von dem Wirth deS Lo; kals ersucht wurde, mich hinaus zu beae den, da mich Jemand zu sprechen wünsche. Ich folgte sogleich und fand im Haus, gange zwei Herren, von denen mich der eine in äußerst barscher Weise anschrie: Wir sind von , der Polizei! Wer sin) Sie?" Ich gab meinen Namen, Stan5 und Zweck meines hiesigen Aufenthaltk an und bemerkte, meine Legitimation xapiere befänden sich im Hotel; die Her, ren möchten die Güte haben, mia daher zu begleiten.' Ich würde mich dort ir zeder wünschenöwerthen Weise legitimu ren; zugleich bat ich, daß man mir ge statte, vorher in dem Lokal meine Zech, zu bezahlen und meinen Ueberzieher ix Empfang zu nehmen. Beides wurdt mir in höchst grober und unanständiger Weise seitens der Polizisten verweigert, worauf sich der eine derselben in das Lo: kal begab und meinen Ueberzieher u Empfang nahm mit der öffentlichen SQti rnerkung: Den Kerl haben wir." Jcl wurde alsdann von den beiden Polizisten, die mich rechts und links am Arme faß: ten, nach meinem Hotel, zum Falken und dort in unsanftester Weise unter Auflauf des Hotelpersonals nach meinem Zimmer gebracht. Unterwegs hatte sich auch für einen Augenblick der Herr Po: lizee-Jnspektor zugesellt und sind Wort, gefallen, wie : Ha! jetzt haben wir de Schwindler Wimmermark." Trötzderr ich mich im Hotcl in jeder mir möglichen Weise legitimirte, meinen von der Poki: zeidirektton in Mainz usgrsteNten (mit Photographie), giltig bis 1. nuar 1889, vorwies, trotzdem der Hole, lie? sich für meine Persönlichkeit, ali ihm seit lange bekannt, in genügend Weise verbürgte, wurde ich doch verhaf: tet, bis nach langem Warten der Herr NegierungSjtatthalter aus Grund meiner Legitimation meine Freilassung anord' er?. Auf derBühne vonBade, bei Wien hatte vor Kurzem gelegentli der Aufführung eines Cxcktakelstäckci der Schauspieler Kammauf das Mißge: schick, daß die Pistole, mit welcher er de JntriZuanten niederzuschießen hatte, der Dientt versagte. Zum größeren Mai heur erfolgte auch hinter derScene keine? Detonation, da die für solche Falle steki bereit gehaltene Reservexistole des Im spicienten gleichfalls ihre Mucken hatte. Kammauf entschied sich rasch für Er drosseluna des Schurken und dieser sank denn auch nach kurzer Gegenwehr als .schöne Leiche- zu Boden. So weit näre alles gut abgegangen und daS Pw blikum hätte von der yanzen Geschichte nichts gemerkt. In deefern AngenblilZ kam aber Müller, der in dem Stück einer Herzog ab,-, auf die Scene klopft, Kammauf gnädig auf die Schulter uni sagte im Töne unbedingtester Anerkem nung, aanz wie es in der Nolle stehn JfreuaiL daS rsar in Meisterschuß
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