Indiana Tribüne, Volume 12, Number 109, Indianapolis, Marion County, 7 January 1889 — Page 1
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DraYMaHrichtkL. WettekauSsichten. Für Jnd!ans: Hübsche, eiwaSwa meres Wetter.
Ein Aufruf. Philadelphia. 6. Jan. IameS S. Writt.R. N. Keen. R. C. MeAu. ley. Jss. S. Kmntdy, einigt dtt urfplünglichkn Gründ,? des Ordens der Knighll sf Labor, haben kinen Ausrus erlasien, neue AsZemblieZ aus Grund der ursvkünglichen Plaisorm zu gkünden und dann eine Konvention abzuhalten. Sie erklären diesen Schritt damit, dak der Orden von feinen uripiüngltchen Prinzi pien abgewichen fei und mit' seinen Zwecken nicht mehr in Uebereinstimmung handle. Communkcatlonen ftnd zu adrelstren Box 831 Philadelphia. Pa. D am pferzusammenstob. A alt i m o r e . 6. Jan. Der britisÄe Dampfer .Montanas unter Capitän Williams, tlcher gtsttrn früh nach Lon von abfuhr und ein Waaren- und Vieh Cargo mit sich führte, stick heute Nach mittag unweit North Point mit dem 5!orddeuifchen Lkaybdampfer .Main", untee Capitän Käzer, zusammen, der von Zremen kam. .Montana" sank binnen menizer Minuten. Der erste Maschinist deZ DampseeZ. Robert M. Boung. kam um; die übrigen Jifaffen wurden an öord de? .Main" gebmcht. Ledterer Dampfer ist nicht befchäsigt. Da? un tergegangene Schiff halte einen Weith von $300,000, und da? Cargo war beinahe ebenfo viel werth. Ein grober Thut dkg Cargo kam von der Cdicigoee Firma Akmour k Co. Da Aieh ist eistenS ertrunken. Der Panamakanal vor dem Sen a t. Washington. 6. Im. Im Se nrte war gestern die Debatte über die Sdmunoö'jche Resolution d teeffZ deS UanamakanalS ziemlich lebhaft und iüllte den röen Theil der Sitzung au?. Zikanntlich hat die Rtsolutson den Zu eck. iuf Grund der Moiroe'lch!n Staat? Doktrin die Jnterventtoa der französischen Rgierng zu Gunsten de? von firanziel lim Ruin bedrohten Lepjchen Uit?r nehmenZ zu hintcltreiden. Dieser Zu sammenhang wurde von Sherman in längerer Rede auSeinandergefed', wäh rend Teller die Resolution a!S verspätet mikbiUigte. Damals. alS da? Lesiepsche Prctskt zuerst verwirklicht wurde. HSlte man die tZkinzipien der amerikanischea Pzkitik. die Sekämvfang jeSer Einmischung eursväi scher Mächte ameltkanische Jnteresikn, energisch durchführen sollen. Vest mit erle dinier dieser Resolution eine der 'chämte R.klame für daS Nicaragua Lrojekt, und warnte den Senat, sich nicht durch hochtönende Phrasen fangen ,u lasten, und sich unvermerkt zu Werk ,euzen riaeZ gleich vajrnst chen Koakur renzunternebmenz Herzugeden. Edmunds veeroahrt: sich entschieden gegen die Nitlrsiellung. daß er irgendwie mit dem Ricaragua-Projektk in Verbin düng stände. Reagan und Gray brach ten ihrerseits gegen die Refolution die Sympathien der Union mit der Schwe sterrcpudlik Frankreich ins Vordertreffin. und gaben zu erwägen, daß der Pina makanal jedenfalls einen ungeheuren Schritt cuf der Bahn beZ Fortschritts der !5iollzsa!ion bedeute, den man eher lf !Lr)ern a!S hemmen sollte. Ein weite reZ Bedenken ward von Morgan ntze aen gehalten, welcher eZ für unrech di;!t. den freien Entfchliebungen deS Präsidenten durch ine voreilige Resolu tion vorzugreifen. Jedenfalls follte man rst abwarten, ob der Präsident eS für erattzea halte, irgend welche Schritte in dieser Angelegenheit zu ergreifen. Dann bliebe immer noch Zeit genug, sich seinen Maßregeln durch eine Resolution anzu schließen. Auf Sherman? Vorschlag ward sodann die weitere Debatte au Montag vertagt. Der Arbeiterbund. C h i c a g o. 6. I rn. Gestern fände n vor Richter Tuley PlaidoyerS statt, l teeffS deS Gefuchr deS .ArbeiterbundeS der Polizei die Verhinderung feiner Vr fammlungen durch gerichtlichen EinhaltS befehl zu verbitten. Der Anwalt &mn acre fühlte aus, daß die Polizei, selbst wenn man ihr sorstigeS Vorgehen als gesetzlich anerkennen wollte. unzVeifeihaf ihre Rechte überschreite, indem sie den .Arbeiterdund sogar verhindere, Hallen zu miethen ;daS sei ein flagranter Ein griff in die Eigenthumsrechte, denn Geld sei Eigenthum. Von der anderen Seite sprach Anwalt Green. welcher einfach behauptete, de .Arbeiterbund begebe aus An,rchisten und nach dem Merriit.ÄeskK könne die Polizei willkürlich die Versammlung,
solcher verhindern ; wenn J'mand da durch unberechtigter Weise Schaden erleide, so köans er ja Civilklagea an strengen. EZ wurde lange hin- und hkkdelattirt, und auch der Richter selbst mischte sich höuftz ein. Die PltidoynS werden am Montag fortaesedt mieden.
Verfolgung der Arbeit erz ei t u N g." kkieaa o. 6. Jan. Aoli,eiinsvektor Bor ftild und PolizeicapitZn Schaack sind j . . rr , . mm . . 1 bet der Verfolgung der .Times' wegen der gegen sie verbreiteten schweren Be chuldigunaen nicht stehen geblieben, fon dern haben auch den Chefeedakkeur der .Chicagoer Arbeiterzeitung-. I. I. Chri stinsen. vtthzsten lassen, weil er die Be chuldisungen der .Times" nachdruckte. und mit bitttren redaktionellen Ausfallen begleitete. Die beiden Klagen gegen ihn auten auf .kriminelle Injurie Auch der Lokalredakkeur der .Albeiterzeilung". E. De?, soll verhaftet werden, doch konnte man ihn biS setzt nicht sinben Durch Mttvktfölgurg tu .Arbeiterzei' tunst soll vermuthlich die Sacht der .Times' in gewisien Kieifen geschädigt werden. Inzwischen fetzt die Ttmefi ihre Angrisfi sott und untttstübt sie durch handschriftliche Bewtikmateeial. Otx Stabil. W i l h l m b r a u ch t G e l d. Berlin, 6. Jan. Der Vicepräs!dent des preußischen StaatSministeriumS. Herr von BS'ticher, wird in einer Vorläge an den Landtag den Antrag stellen, die Cioilliste des König? von 12 auf IS Millionen zu erhöhen. Lie u ten an t W iß man n. Berlin, 6. Jan. Der Rfrikarei sende Lieutenant Wißmann vom 2. Grderegiment zu Faß ist zum Hauptmann befördert worden. Bekanntlich war er bisher für die Befreiung Emin Beys auSerseh?n u" an bit Spitze der b.tref senden Expedition gestellt worden. Neu erdingS idoch hat die Regierung ihn für die Lösung der ostzfrikanischen Wirren auSeriehen. und zwar wird er m t dersel den Macht unter dem Titel .Kommissär deS deutschen Reich" bkkleiet werden, wie sein Kollege in Kamerun. Jederfall steht er in keinem AddängizkeitSoerhält nisie zur Oitafrikanischm Gesellschaft. Herber t'S diplomatisches Diner. Berlin, 6 Jan. Der in letzter Zeit so vielgenannte Minister deS AuSwärti gen. G?af Herbert BiSmaick. der älteste und hoffaungSoollfte Sohn des Reichs kanzlerS, gab gestern ein divlomatifchrS Diner, damit den Traditionen feireS ValerS folgend, der einmal im Jahre vcn seiner Regel, keine rauschenden Festlich leiten zu veranstalten, abwich und die Vertrete der fremden Mächte bei sich ,u lifche lud. G?af Schuwaloff und M Herbitte, der russische und der sranzö sticht Botfchofttr, Ohan Bagdad'.iar, der Vir'relcr de türkischen Botschafters. stets verbindlich und lächelnd, hatten dle Ezrenp?ätzk an der Seits und gegenüber dem Jestzeber eingenommen. Auch Graf Hatzfelo. der deutsche Bokschaster in Lon don. war auf Urlaub als Gast anwesend. und Geak BiSmaeck nahm speziell Gele genheil, und zwar in Hörweite deS gleich falls anwesenden englischen BotschaNerS S!r Edward Malet, dem aufmerksam lauschenden Grafen mitsutheilen, dak er demnächst, dem besonderen Wunsche des Kaiser? entsprechend, dem durch die Pub likat'onen der .Kölnischen" schwerge kränkten Sr Morier.dem Vertreter Eng land in St. Petersburg, glänzende ?e nugthuung gtden und ihn von jedem Ver dachte der heimlichen Spionage im Dienste Frankreichs gegen die preußischen Truppen reinigen würde. Anscheinend dürste sich Sir Morier durch eine derar ttge Erklärung de Grasen hatzfeld nicht für besk'edigt erllären ; er verlangt einen öffentlichen Widerruf durch die osflrö'e Presie und auch LordSaliSbury bct sich in demselben Sinne an den Reichskanzler gewendet. Die Untersuchung gegen Pro fesfor Geffcken eingestellt. Berlin. 6. I in. Der ReichSan. malt bat die Einstellung der gegen Pro fesior Geffcken wegen LandeSverrathS ge führten Voruntersuchung beantragt und der Ankkagesenat deS ReichSzerichtS hat diesem Antrage sofort stattgegeben und die Enlasiilng deS Angeklagten aus dem UntersuchungSgesäaanisie zu Moabit an geordnet. (DaS G?ffcken zur Last ge legte Verbrechen bestand bekanntlich in derVeröffentlichung vonttaiser Friedrich'S Tagebuch. Nachdem die anfängliche Be hauptung, seine Veröffentlichung sei apo arvph und enthalte Entstellungen des Originals, als völlig unhaltbar ausge. geben war. suchte man daS Verbrechen deS SandeSverrathS in der unzeitgemäßen
und voreiligen Verkffmilichunz van StaotZgeheimnisikN. AlS solche erachte man d. h. die offisiöse Pkksie na mentlich die Mittheilung de? A?ziehungen vtrichiedener deutscher Fürsten, spezZell. deö verstorbenen KöiigS von Ba'ren, ,u? tzatstkhung d!3 deutschen AeiS. Der mit dürren Worten in dem Tag buche enthaltene Nachvei?, daß die Kon stituirung des Reiches eine unaufhaltsame Thatsache geworden wäre und im
'Falle der Zözerung der deutschen Für sim sich zweifellos im Reichötzge durch VI Mlnifn h.4 fllnl f 1 hnl!irtin fX4f. die Initiative deS Volks vollzogen hätte war sür die Osftziöien genügend. G.ff cken nicht allein der Indiskretion, sondern der absichtlichen Lockerung, der reiitS freundlichen Gesinnung der deutschen Jürgen, und damit dir Gefährdung deS Bestandes des Reiche selbst anzuklagen. D'eser künstlichen Deduktion hat sich der höchste GekichtS!)of Deutschlands nicht angefchlosien. Wie bedeutende Krimina listen darüber dachten, sa'zt RechZSanwalt Munckel. der berühmte Veriheioigrr deS Grafen Harry Arnim und Adgeordaeler für Berlin, kurz und pointirt in den Sätzen zusammen : .Die Welt weiß, daß Dr. Gisscken Theile deS Tagebuch; Kaiser Friedrichs veröffentlicht hat. Das 'st eine öufcn That, dir fogenannte .ojkzioe" Thatbe stand. Man neigt sich jtzt der Ansicht z u, deß d i e V er ö ff e n t l i ch u n g der G e danken deS deutfchrn Kaisers selbst derjenigen, welche er vor dkr Tdronbistei gung hatte dem deutschen Voterlande Gefahren nicht bereiten kann. Wir sind nicht gewohnt, Kaiser und Vatkrlae.d cS entgtgknzkftbte Besrisse zu beh ndkln. Unbedingt gilt der Salz gewiß, so lane der Kaiser lebt.") Hamburg, ü Jan. Prof. Geffcken ist hier angekommen. Die .Freisinnige Zr'tung" bemerkt in Lezuz auf Profesicr G ffcken'S Freiluf. sung, daß derselbe 9S Tage in Ul,trsuchungShaft zugebracht bade, und daß ,rotz alledem Fürst BiSmakck eine so empsi d liche Niederlage erlitten habe wie nie mal? vorder während seiner ganzen mi nistkriellen Lausbahn. Die Morier.Bazaine-Af. faire. Berlin. 6 Jan. Die .Vosstsche Zeitung", bekanntllch da? t?aditionelZe Leibblait deS Berliner Bürgers, meir.t. dsß die Lektüre der tt.'trspondenz Sir NcrierS mit Graf Hrrbitt BiSinarck dcö peinliche Gefühl hinterlaffe, daß derartige Reibungen dle guten Beziehunpen von zwei befreundeien Ländern, wie Deutschland und England, nur gefähr den können, und fahrt dann fort : .Die Anklagen gegen Morier basiren auf dm Zeugnisse eines Todten. Ein Beweis sür die Anschuldigungen kann nicht erbracht werden, sie können deshalb nicht üderzcu gen. Wenn grwisie ZeitunglN, die in Kaiser Wilhelm II. einen neuen Parzioal. .den einsälligen R.tter", erdlickin. e für ihre Pflicht halten, Jeden, den lein Vater, jener edle Fürst, mit seinem Vertrauen beehrte, zu begeisern, so leisten sie damit Deutschland und dem deutschen Kaiser wahrlich esnen schlechten Dienst.Nachdem daS Blatt alsdann die Ereig niffe vom 13. bis 17. August 1870 einer genauen Revue unterzogen hat. kommt eS zu dem Schlüge, daß Major von Du ne in dem Bestreben, gegen das gehet irgre Anoenlen al er ttrieoriws eine Waffe zu schmieden, völlig übersehen gab?, daß die historischen Thatsachen selbst die Behäupt'rng deS MarjchauS Bzzaine direkt Lügen strafen. Eugen Richters .Freisinnige Zitang" erklärt, daß man abwarten müste. was Graf Herbertofsiuellzu erwidern bade. Der Bnefwechiel habe die deutsche Diplomatie nicht in besonder? glänzendem Lichte gezeigt. Die Frage liegt hier fthr nahe, wi G-af BiSmarck sich schließlich auS der Affaire ziehen wird. Ja englischen Keei sen scheint man die bestimmte Ansicht zu beaen. daß er sich in aller Form bei Sir VloütT entlchudigen wird. Uttheilt man jedoch nach der Tonart, welche die osfi Nöke Presie ansch!ät und dieselbe ist bestizer wie je in ihren Angr'ffm aaf S" Morier -, so dürfte sich die Hcffaung der Engländer als ziemlich sangutnifch er Vkisen. Die .B.rliner Vörsenzeitung erklärt in ihrem heutigen ziemlich allge mein gehaltenen und anscheinend in'pl eilten Artikel, daß die Regierung im B ntze von Beweisen sei. durch welche Mitlei Sir Morrier seine Informationen Über die deatfchen Truppendewegunoen erlangt hat. sowie auch darüber, welchen Gebrauch er davon machte, indem er sie der Londo ner .Times übersandte. Die .Ro,d deutsche Allgemeine" schweiot sich über die Affaire Molter.Bazaine röllig aus ; auch die konservativen Organe haben den Briefwechsel ohne jeden Kommentar ab gedruckt. Wilhelm und Puttkamer. London. 6 Jan. In Hofkreisen bildet die Dekorirung Herrn von Pult
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kamerZ durch den Kaiser da TageSge wröch Man halt dasür. daß in Rück. ficht darauf, doß Kaiser Jtkideich Püttk -ner entlirß. weil er sich mehr als Po lititer. denn als EtLatZmann erwieS diese Bevorzugung durch den Sohn sehr taktlos ist. Die schwarze Republik. V ort a u Prince. 23. Dez. ES beißt, dk die Armee Legitime bei Hinche, zehn Meilen von der Grenze von St. Domiago vollständig geschlagen wurde. ES herrscht im Volke große Ausregung dlSholt TdiffsnUchriÄen. Angekommen in : New ZZ or k : .Fulda von Bremen ; .Eahpiian Monarch" von London; .Adrictic- von Liverpool. L ondon: in Sicht: .La Cham pagr.e- von New ZZork nach Havre ; ,Ser via" von ?!em Pork. L i ve r p o o l: .Nsrseman" von Boston. XI m eine n S ch n ur r b a rt ist :in interessanter Proceß in Nemark, N. I., anhängig gemacht worden. Am Weihnachtsabend sollte Maschinist Tcney in Samuel Crumvs Etikettenfabrik zu Montclair die Dampfkessel besorgen. Als der Eigenthümer der Fabrik gegen Mitternacht zufällig die Runde machte, fand er dm Maschinisten neben den Dampfkesseln, in denen das Wasser so eingekocht war, daß jeden Augenblick eine (Zrplosion erfolgen konnte, in tiefem Schlaf vor. Er schnitt dem Pflichtoergesscnen die eine Seite des SchnurrbartS ab. ohne daß derselbe aufwachte, und entließ ihn dann am darauffolgenden Tage. Touey will nun wegen Verlust seines SchliurrburtS auf Schadenersatz klagen. Verlangt Mucho'S Lest Havana Cirar" MU ELLE ll'S Ahss W66V,e. Wir machen eine Spezialität daraus die feinsten Waaren in Kaffee und Thee! welche im Marlte sind, zu führen. I. & Z. SSodte.
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