Indiana Tribüne, Volume 12, Number 107, Indianapolis, Marion County, 5 January 1889 — Page 3

eS arbeitete.

Guken Morgen Ia! JH habe dich stit einen Monat iät peiedn. WaS ist icS mit hu ? Du scheinst wieder jung gkwo,dn u sein. SÖel! Phil, lch bin wieder jun g'wor dtn (jrtnimft du d'S. vom Wkttt iÄ daS letzte Mal auslod? Krank und blau und in der mlszradelsten Laune. .Nun. du iiZzkinst j.Hi glücklich und zu sturen zu fein. Gctt sei Dank jz. od?r dttl.zhr Dank den Ainegsr JÖttt'tl Erinnerst du dich, daß du st? mir npfuftlft. als vaiit unS zu led' iahn? .Ivodl und iö hlt dirs en, dcb du die Medizin benütz, Host " Gkwib. und Jedermann ZSllt tntin des serks Aussehen auf. Ich nahm die alien Bittkks. ofcnt den bitteren Geickmack zu dekückitigen. Ich trar k die Flaich, in nerhJfd zwei Wocken aus, und deZkob dann die neuen BttterS zu vrodiren. .Nun und saS denkil du von denZ?lben ? .JÄ alaude. deine ffrau sagte, sie ziede die neuen fcnr. Ich denke sie bat recht. Sie ftnd fasset und scheinen ein kostw'ttli geS PröPZkät zu sein. .Ich kanbe eS auch, caot aü so at dörr und ich wundere mich, daß die Mc Donald Drug Co. sie so billig verlaust, vie die ander". Nun. daZ gebt unS nichts an. Sage doch ton war eS, der saqte daß sich Leute manSmal eindttden sendet zu s:in. w'nn sie dieß biliSZ wZren ? Einerlei ! Ich sollte faaen, mzncke Leute sind scklecht. und eZ bat doch blo der kranke Magen ode? die kranke Leber daran Schuld. Und wenn alle die Kranken Vineanr? Fi'terS nebmen, welch eine glückliche Welt toflrf bis! ! Und ich wurde die neum BitrZ fi?p siblen. M S?iBe getS die atten vor. Nun, eS kann si jzder nach Belieben iandkkn. b?ide sind vortrksfl:ch. Der ßreße 33iu1reitr und Gesund' beitSderfteller. Kurirt jtden Kopskchmer, tnnerbald dreißig Minvtm, Pcodire eS. Sie stärken da? Qeiira und beruhigen die Nerven, reauliekn die Einaew'-ide, stel len die Blutzikkulatisn wieder her und sichern vollständige Gesundheit. tn HSsch Auch srsi. Sdresfire: H.. II. MoDocald DnijrCo, 5Z2 Washington Etraße, Nv Lsrk. Carl Pwgpssl's Deutsche Buch - HaMung ! S?S. ? SSd SlZabamaSr. Ccjlitaata und Vdonnement avs alle im Z-und Lnttsnde erscheiuende Bucher und Leuschrtfte werd augenomMe und prompt kigklitfert. Sa und Verkauf alter Vächer. GsrialistifAe Literatur. A rb e i t e r Ma I l e ifrüher rurh,2.) vereine rat Loge werden darauf aufmerk fam gemacht, da obige Halle sich sehr gut zur VbhaUunz von Ve?samVlJZe, Kränzcheu, Lnterhalw,gen n. f. to. eignet und für solche Lsecke billig zu miethen tu. Dlau veude sich CTd!tOf5ud.VU. Die große I. B, & W. Bahn. ZZürzekle Linie nach dem Osten uud Westen. Dieeiozize Linie mit soliden Zügen nack, Blos, inztsu uns Peoria mit Durchganzl'Wagen ah des Mssouri R-.ver Pnnktm w ewigen Stande ken'ger al en'ere Bahnen, ybeaso Durchgang . Schlafwagkn und Ttuhlwagen. Wagen übir Dasmlle nack Chicago in kürzerer Zeit zu niedrigeren Preisen als andere Bahnen Die kurz Liuie nach Eprmcsield, Colnmvk, Oh'.o vud allen Punkten im südlichen und öft Uchev Ohia. Die lürxeye und e'vzize Hnir mit Drchzangs.FchlafWagen nach Urbana, Od 6, Bellefontaisk, Kenton. Tisfin, und San. Hntky. Die evtöorisirte Linie öst ich mit Eldnellzeit und Tickets nach alle bedeutenden östlichen Stärten doa st tii $1.50 weniger alt reguläre Raten. Zöge im Indianapolis Vabnhof. ... i d,:ich:ioo . nmmr. v.mvm tcm 7:)W?. 3:w t(a ll:ooa&i) mnt,mft $ Oft" 7 korg 3:15 10:3,) Abd n4!, j jjcw besten A-sg i1fl 10:40 3Sg, 8:40 At Felntze Sveisk. uns Schlawag?. Ticket nvd Zlukkvnft ertheilt Gen. Pass Lgent, Geo Lntler, 188 Süd Jllwoit Straße, und jeder andere Vg. nt der Linie. H. v. L r s n t n, Sea. Paff. Agent. .- n i kg. p. Paff. aent. Deutsche nzeisen-lpiiiflp, i ini,, 9, Etablirt seit 1859. ÖMeMßjenßo., Ech Hissij Qsd Spmc8 Strest, fltffraat Eling.) Ilev Yorl btrgca TU Art voa OmeMU strittigen, Fmona la ufiorderunQM tc für die Zeitung, oteU für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa, Staatlich Deatsch-AtneTikanlach 2eitn&( lusen in unserem Gschst-LokaI ru ria iasiht des rubltkuiM ui Xi svebrtea nrail)r dntieSitr Blittt ciiiuinriToU nnebt mas lui ?dkM juuttw i

i A-'JMTe Vi.jüf aXStX S7 VAA iZ; WJbiiiWv SBw FZMMW WMckWMM.

Die Schatten.

Erzählung dou Karl Emil Franzoö. föortfcftuna.) Velene!" murmelte er uttd roanvke sich gegen das Fettster neben dem Schreib.tlch. Es n?ar leer, aber im nächsten Augenblicke tauchten Haupt und Arme ' der Comtesse wieder im Fensterrahmen auf. Das junge Mädchen war hinreißend schön, wie es sich so allmälig emporhob ; die braunen Augen blitzten von Schelme rei und Lebenslust. Guten Morgen, Onkel!" rief sie lachend. Verzeih', daß ich Euch gestört habe ! Aber wer hatte auch denken konen. daß Ihr Veide so zärtlich mit ein? ander steht?! HanS hat Dir ja seine (Glückwünsche knieend dargebracht!" Komm herab! "rief draußen vor dem Fenster eine dünne, ängstliche, scharfe Frauenstimme. Dietrich, verbiete eZ ihr! HeiüoseZ Kürd! Das Gesimse ist hoch!ES rIar die Stiftsdame, des Grafen Schwester. 3 ist ja gar nicht gefährlich, Tante ! lächle Helene. Ei, seht nur, wie Hans verlegen abzieht, weil ich Euch im Tete-a-Tete überrraschte." Der alte Diener verließ eben schwer athmend, mit gesenktem Haupte das Zimmer. Und Du, Onkel." fuhr sie fort, stehst euch noch starr, wie Madam Lot!" Der Graf suchte sich zu fassen. Ein Besuch durch's Fenster," sagte er mit mühsamem Lächeln, daran bin ich selbst bei Dir nicht gewöhnt, Kind! Komiu doch herab !" ließ sich aber mals die Stimme der Stistsdame vcr nehmen. Diese wilde Hummel wir noch mein Tod sein! Komm wir müs sen ja zuerst zur Gräsin Tante sie ist krank!" Wilde Hummel ! rief Helene und schüttelte übermüthig die braunen Locken. Hast Tu's gehört, Onkel, wie man ein gesittetes Mädchen in vorgerückten Iah; ren zu nennen wagt? Also erst zu Tante Sophie aber dann gleich zu Dir!" Sie warf ihm eine Kußhand zu. pJÄ habe Dir auch was Schönes uiitge: bracht!" Und sie verschwand wieder Die üge des Grafen, die bisher mit aller Srlöstbeherrschung den Ausdruck heiterer Ruhe festgehalten, verzerrten sick wieder in wildein Grimm. Alt und schwach geworden," knirschtl er. Ich fuht's! Der stmnme Stock in meiner Hand wazt'S ja plötzlich, sich wider mich zu empören. Aber Tbor, wenn Du ahntest, zu welcher Unzeit Du D-ine freche Fürbitt? eingelegt hast. DaS isl kein sanftes Reh, sondern eine Schlange, eine tückische, heuchlerische Schlange. Und hier," er zog aus der Vrusttasch ein rothes Büchlein hervor hier ha. )ie ihr wlst odgelagert:" Er warf sich in den Lehnstuhl vor dem Schreibtisch und begann in dem Vüchleiv zu blättern. Du gestehst zu viel, Weib," mur, melte er. zu viel für weine Qual und Dein Verderben, und doch weniger, als für Dein eigenes Heil wünschenSwerth wäre. Ich weiß nun, daß Dein Jawort vor dem Altar eine Lüge gewesen ist, und, wa5 noch viel schlimmer, daß Du mich schmählich betrogen hast in jener Stunde, wo ich um Dich warb, der Stunde, wel, che Du selbst die feierlichste Deines Le benS genannt hast! Ich weiß nun, daß Du damals einen Anderen geliebt hast und noch liebst! Aber Du verschweigst seinen Namrn, seinen Vornamen sigar, velschweig?'t ihn in diesen Blättern, wel che Dii doch nur sür Dich selbst geschrie ben und vor jedem fremden Auge, so ängstlich gehütet hast. DaS beweist, wie viel Dn zu verbergen hast, nur da? Bewußtsein der Schuld macht so vorsichtig und schlau! Tu verschweigst, ob Du ihn wiedergesehen hast, seitdem Du mein Weib geworden bist, Du verschweigst Er sprang empor und stampfte wüthend auf. Bei allen Teufeln, ich werd eS erfahren! Und dann dann will ich auch gegen Dich gerecht fein! J''t'S nur eine Untreue des Herzens, dann strafe ich Dich bloS durch ein ferneres Leben neben dem greisen Tyrannen" ! DaS ist dann Strafe genug, denn wie theuer ich Dir bin, haben mich diese Blätter gelehrt. . Aber wenn Du noch in Beziehung zu ihm stehst, wenn Du meine Ehre in meinem Hause Die Stimme versagte ihm. Nuhiz Alut!" murmelte er nach ei ner Pause, vor Allem gilt'S, den Namen zu erkunden." Wieder degann er m dem iimche zu blättern. Ein Di'tzend Nomanschreibe? fänden da genügende Farben, ihren Helden bezaubernd auszumalen, der Mann, der den Beleidiger feiner Ehre darnach erkennen will, findet sich schlecht zurecht. Er ist schön, wie Apoll, muthig, wie Achill, einmal so weise, wie SokrateS und zweimal so großherzig, wie EhristuS!". . .. Er lachte hohnisch auf: Lavieut! sat. ! eS ist, um wahnsinnig zu werden!" NnhigBlut!" mahnte er sich dann wieder selbst. Sammeln wir daS Wenige, was sich an faktischen Anzeichen in diesem überspannten Geschreibsel sindet. Vor Allem, er ist Baron. Hie, steht es: Ich jubelte auf, als er der alI teil Dame in'S Wort siel: Verzeihen s n V " m m Jz v re, Baronin, icu vln auf meine lleoen zackige Wappenkrone durchaus nicht ,tolz!" Der edle Mann hat Recht, er brauchte nicht erst des Adels der Geburt u. f. w." Ferner hier: Er liest viel und ist eigentlich ein rechter Gelehrter. Aber die ritterlichen Künste versäumt er darüber nicht, und es ist ein prachtiger Anblick, wenn er auf seinem Liebling?? pferde, der Sxhinr, einhergebraust kommt. DaS ist eigentlich Alles, wenn ich nicht noch folgende werthvolle Andeu tung dazu rechnen will: Von unseren österreichischen Dichtern, sagte er mir : t. (i !ft :t... t i" rn. Rosen!...." Also ein Varon, dessen Bind Sybini heißte urn Lenau lieS

juicuciuini, iii lym cnau oer zkeoiie, nächst diesem AnastasiuS Grün; mit dem Letzteren theilt er auch die Passion für

unb elne"ÄorNede sUr Nolen yar ist das nicht höchst werthooll?!"

D)a öfsnete sich die Thüre, es war Helene. Er hatte nur eben Zeit, das Büchlein in die Schreibtischlade zu werfen , und dieselbe wieder zu verschließen. WaS war das für ein Büchlein, On kel Dietrich?" fragte die Comtesse, aber sie wartete die Antwort nicht ab, sondern bückte sich rasch nach ihrem Strauß, der noch immer auf der Erde lag, und ließ sich dann, drolligen Ernst in den Zügen, neben dem Tische auf das Knie nieder. Aber Helene " rief der Graf und trat auf sie zu. Das Lächeln, welches seine Züge er hellte, war diesmal kein erzwungenes. Es war ein Anblick, der den tiefsten Gram erheitern, den schlimmsten Groll verscheuchen konnte. Das junge Mäd . chen war keine vollendete Schönheit, da j zu waren ihre Züge nicht regelmäßig ge , nua, aber die sonnige Heiterkeit, die auö die,em Antlitz sprach, die Anmuth der Bewegung und, was seltener und werth voller ist, der Zauber jener echten Lie benswürdigkeit, welche man vielleicht am besten die Anmuth der Seele nennen könnte, machte sie Jedem erfreulich und erquicklich. Laß nur, Onkel Dietrich !" sagte sli und rückte eine gestickte Jagdtasche zu recht, welche sie sich um die Achjel ge hängt, ich will an zärtlicher Ehrfurcht nicht hinter HanS zurückstehen und biete Dir daher in dieser Position erstens diese Rosen, welche Du, ungalantester aller Onkel, hast liegen lassen, wohin sie ge fallen, zweitens diefeJagdtasche, drittens meine Glückwünsche und viertens mein Herz !" Er zog sie lachend empor. Du kleine Heuchlerin! sagte er neckend und strich ihr das Haar aus der Stirne. An die ersten drei Geschenke will ich glauben aber das vierte?" - Wie?" rief sie und hob den Arm gegen ihn und deklamirte pathetisch: ,Wie, Graf, Ihr zweifelt gar an meiner Liebe Und kränkt durch Argwohn dieses treue Herz?" Da sei Gott vor!" lachte er. An Deiner Liebe zweifle ich nicht," und wohl mir, daß ich wenigstens daran nicht zu zweifeln brauche, fügte er in Gedan ken hinzu. Aber Dein Herz gehört s wirklich mir allein?" Sie enöthete, daß ihr die dunkle Gluth biZ über die Schläfen empor schlug. Ich ich versiehe nicht ! " stammelte sie. ES ist allerdings eine höchst schwie rige Frage ! " lachte er. Ich will Dir die Antwort nach Kräften erleichtern. Nicht wahr, Helene, ich bin der einzigf alte Herr, den Du liebst?" Gemiß," erwiderte sie rasch. Und wer ist der junge?" Wieder flammte die Rothe verrätherisch empor, aber nun hatte sie sich gefaßt. Die Augen blitzten schelmisch, und sie hob warnend den Fmger empor. Onkel Dietrich!" sagte sie, .heute sieht man eö einmal recht deutlich, daß Tante Clarisse Dich nicht erzogen hat ! Du stellst nämlich lauter vorwitzige Fra gen und weißt Du, wie sie ein solches Benehmen nennt? Nun ich will es Dir gnädig ersparen, eS ist zu schrecklich. Wer aber auf solche Fragen nun gar och Antwort gibt erkundige Dich doch bei ihr selbst, wie höchst strafwürdig dies wäre. . . . Sie kommt ja gleich her," fügte sie hastig hinzu. Jetzt ist sie noch drüben bei Tante Sophie. Der geht's fchon besser, sie hat sich eben ankleiden lassen und wollte zu Dir, aber wir haben ihr dringend abgerathen, weil sie noch siebert. Wo ist der Tevvich, den sieDr bescheert hat?" Sie beugte sich über die Stickerei. Ach! sieh nur, wie reizend!" Recht hübsch! Aber " er faßte ihre Hand so entrinnst Du mir nicht! Antworte!" Und fo fängst Dn mich nicht!" rief sie und machte nch frei. Sollten Sie es nicht wissen, Herr Graf, so will ich eS Ihnen auS dem Schatze meiner gelehrten Bildung mit theilen: die Inquisition ist feit dem west fälifchen Frieden, anno Vomiui 1643, in Oesterreich gesetzlich aufgehoben!" Und wenn ich den Namen schon ohne; hin wüßte?" fragte er. Wag sie ohnehin schon wußten, ha ben die Inquisitoren nicht einmal in Spanien von ihren Opfern erfahren wol len! Und in Spanien, Onkel - da war'S am schlimmsten!" Nun denn der Baron Georg von Thernstein?" .Ach!" Sie flog in seine Arme und barg da! Antlitz an seiner Brust. Beruhige Dich, Kind!" sagte er zärtlich und streichelte ihr die glühenden Wangen. Ich will Dich ja uicht aus öteugierde quälen, sondern zu Deinem eigenen Besten mit Dir ruhig und ernünftig übe? den Baron reden!" Sie schüttelte da Haupt und begann heftig zu weinen. Beruhige Dich!" bat er wieder. Ist Dir das so furchtbar, Deinen alten On kel mit in'S Vertrauen zu ziehen?! Meiner Schwester hast Du eS sreiwillig erzählt!" Freiwillig!" rief sie, wie im Tone höchster Entrüstuna, aber unter dem Thränenschleier zuckte wieder der Schelm änf. Weißt Du, was die Parole war? Das Leben oder den Namen l" Und da nannte ich ihn.. .." Nun, nun, Daumschrauben und Fuß angen wird doch Clarisse nicht angewen vet haben!" Jawohl!" rief sie. Daumschrau ben, Fußzangen, glühende Ringe und endlich das Rad natürlich Alles bildlich genommen, in'S Moralische übertra qen, oder eigentlich in'S Unmoralische! Ach! Onkel, eS war schrecklich! Du weißt, Tante Clarisse Hlaubt an die See lenmanderung, und seit sie mit mir von meinem Herzen spricht, glaube ich eS auch. Sie ist einmal der Großinquisitor gewesen, Don Torquemada, eS ist gar nicht anders möglich!" Den Ton lasse ich mir gefallen, sagte er uud führte sie zur Causeuse. Und nun setze Dich und beichte vernünftig!" DaS wird kaum möglich sein, On kel!" sagte sie. , DaS tocii s&lnj Unrj&i börbar. aber

jjgj

sie pichte nen zu beMngen unv tapferer zu erscheinen, als sie war. Wenn Tu wirklich nur Vernünftiges hören willst, davon ist leider verzweifelt wenig zu berichten!" Nun, ein Schelm giebt mehr, als er hat. Erzähle nur anch die Thorheiten!" Also ! . . . . Ich traf den Varon wahrend des letzten Faschings in Wien zweimal aufHausbällen und zweimal beiden Reunions im Adeligen Easino", und er unterhielt sich immer mit mir dummem Ding fast nur mit mir warum ? weiß ich wirklich nicht ! Er hat aber gar . w , r i nicht vier venleor geryan, jjniei, ntcoi ein Bischen! Er ist nicht einmal galant, ; was man so zu nennen pflegt! Freilich ist er ja kein junger Springinsfeld mehr, sondern ein Mann ein ernster Mann. Und wenn ein solcher mit einemMädchen jedesmal fast den ganzen Abend spricht, so oft es eben der Zufall ermöglicht und der sogenannte Anstand erlaubt, siehst Du, Onkel, dann muß er eben auch seine Gründe dazu haben! Und dies," fügte sie mit einem leisen Seufzer hinzu, dies r o :v t' t t( au mein einziges 4,50 ji er glin zen Historie! Denn was seine Reden be trifft, so hätten sie nicht anders sein müs sen, auch wenn ich knapp vor meinem fünfugiährkgen Jubiläum flmioc..." Und dies ist Alles?" MeS!" Abnr die Hauptsache fehlt ja noch. Wie hat er Dir gefallen?" Sie beugte das Köpfchen. .Recht recht gut!" stammelte sie. Nur recht gut?" Ach, Onkel!" Die Augen besannen sich wieder mir Tyrann: zu füllen. .Ich muß es wissen, Helene. Aber ich will Dir die Antwort leicht machen. )u liebst den Baron?" .Von' ganzem Herzen!" Nach viermaliger Unterredung?" Aber eS waren zwei Eotillons darum ter, Onkel, zwei! Ich weiß nicht, ob Du begreifst, was das heißen will! Und bei mir Du weißt, sie haben mich in der Pension inttmr daS Marmorherz" genannt, und ich war stolz auf diesen Titel bei mir hätte schon " Sie stockte. .Einer genügt?" half er ein. .Ei, ei! ist er denn zo schön?" Ich weiß eS nicht!" erwiderte sie leise und zögernd. Ich weiß nur, daß mir noch Niemand so gut gefallen hat. Was man so gewöhnlich einen schonen Mann" nennt, daS ist er Gottlob nicht daS wäre ja auch entsetzlich, Onkel ! Aber er macht seinem Namen Ehre, er ist ein rechter Ritter Georg so männlich, so ritterlich, so muthig und mild !" Der Graf lächelte gutmüthig. Diesen Eindruck hat er Dir wohl durch seine schönen Reden gemacht?" Da irrst Du," wehrte sie ab. Schone Reden hält er nicht. Aber er weiß behag'.ich zu plaudern und prächtig zu eriaklen." (Fortsetzung folgt.) Ein döser Mifgriff. ; (Aul d .Franks. Zeit.') Vke Allianz zwischen D e u t s ch -l n d und I t a l'i e n hat in den letzten Tagen eine eigenthümliche Jllnstration erfahren durch die A u s w e i s u n g des italienischen Correfpondenton Paroaelli aus Berlin. Es ist nicht der erste Italiener, der anSgemiesen wird; vor Jahresfrist ist dem Eorrespondenten deS Diritto", Dr. Cirmeui, das Nämliche widerfahren, und schon vorher hat ein Correspondent deS Secolo", Profester Bresca, auf polizeiliche Ausforderung hin Berlin verlassen müssen. Nach dem ossiciellen Austausch größtmöglicher Freundschafts und BrüderschaftSausdrücke zwischen den beiderseits gen Herrschern und Regierungen fällt dieser neuerliche Riß in die Beztehnngcn von Volk zu Volk um so unliebsamer und unangenehmer auf. Die Frage nach der Verschuldung eines Ausgewiesenen wird gewöhnlich nicht beantwortet. Die Polizei verfügt ohne Angabe von Gründen. Wahrend man den letzten Vagabunden nicht ohne contradiktorische Verhandlung und nicht ohne sorgfältige Anführung von Erkenntnißgrünven im Urtheil ein paar Stunden einsteckt oder einen Bürger, der eine Gesetzesvorschrift verletzt hat, zu ein paar Mark Geldbuße verurtheilt, wird hier ein gebildeter Mann kurzer Hand, von heute auf morgen, aus der Stätte seines Wirkens gejagt, ohne daß es ihm vergönnt ist, die Ursachen der Ausweisung zu erfahren. Besonders peinlich in es, wnn solche Ausweisungen aus politischen Gründen erfolgen und die internationalen Beziehungen Deutschlands berühren. Man hat kürzlich zwei französischc Berichterstatter ausgew esen und ihnen alS Ursache der Maßregel wenige stenS angedeutet, daß sie sich lästig" ge? macht hätten. Es ist der Affaire wenige? Bedeutung beigelegt worden, weil man Maßregeln gegen tailzosen, unter den obwaltenden Umständen, etwas gleichgütiger ansehen zu müssen glaubte, weil sie unsere Beziehungen zu Frankreich ja doch nicht verschlechtern können. Was scll man aber dazu sagen, wenn Angehörige einer befreundeten, alliirken Nution ausgewiesen werden, einer Nation, deren ganze Zuneigung man so angelegentlich gewinnen und festhalten möchte, einer Nation zudem, von der man weiß, daß sie in solchen Dingen ebenso gerecht und liberal denkt, wie sie national empfindlich ist! Und was hat nun Paronelli verbrochen ? Er ist seit 1630 in Berlin, ist alS Präsident der .Looietk italiana" mit weiten Kreisen in Verbindung getreten und hat sich überall beliebt gemacht. Wie die Berliner Blätter einstimmig berichten, erfreute sich Paronelli in den dortigen politischen und literarischen Kreisen hoher Achtung, und seiner deutfchfreundlichen Haltung habe er wiederholt, so noch kürzlich bei einer Bannerfeier, Ausdruck gegeben. Er selbst betheuert, daß er stets deutschfreundlich gewesen sei, uns auch der Secolo", das eine der von ihm vertretenen italienischen Blätter, bestrei tet ganz entschieden, daß er ein deutsch feindliches Blatt fei. WrS war aber dann die Ursache der Ausweisung? Der Secolo" meint, er habe bei aller Hochachtung deutschen Wesens, deutscher Kunst, Wissenschaft und Poesie dennoch dem gegenwärtigen System nicht zustimsxa Unnent du 3Xmvhxax

aüAt

ncUil bedeute einfach Vie Fortsetzung deS Fcldzugs gegen die Bewunderer Kaiser Friedrichs. Nach einer ofsiciösen Version muß er für die allgemeine Haltung der von ihm vertretenen Blätter DU rilto" und Secolo" büßen. Man wollte den beiden Blattern, die man anders nicht treffen kann, ein Mißtrauensvotuin versetzen, und ohne Zweifel gibt man sich in Berlin der Hoffnung hin, die beiden Blätter würden jetzt ihr Unrecht einschen, reumüthig Abbitte leisten und der prenßischen Regierung so freundlich und fügsam werden, wie ein Berliner Osmiöser. Von dem Allen wird freilich daö Gegcntheil eintreten, wie. sich jeder auch nur halbwegs gesunde Menschenverstand sofort sagen kann. Der getroffene Corrcfxondent und die betroffenen Blätter werden nicht bekehrt, sondern sie werden in ihrer Haltung geradezu bestärkt. Und der schlimme Rückschlag in Italien kann nicht ausbleiben. So fest steht unsere Allianz mit Italien noch nicht, daß sie über die Strömungen im Gefühlsleben des Volkes erhaben wäre. Sie hat mit schweren Hindernissen zu kämpfen gehabt uud noch immer zu kämpfen. Die vielfachen Beziehungen zu Frankreich, die entschiedenere Färbung deS italienischen Ltbera'.iSntus, der Jrridentismus, die Abncigu,lg gegen Autoritätsregiment und Militarismus, daS sind ebenso viele Gründe gegen die Allianz mit Deutsch, land. !)tiemand weiß dies besser als Herr Crispi selbst, der dieser Allianz lange mit kritischem Blicke gegenüber stand und ihr Älnhanger und Aertheidiger erst geworden ist, alS ihm die veranlwortliche Leitung der Geschicke Jtaliens zusiel. Was soll er feinen Landsleuten antworten, wenn sie ihn fragen, ob denn die Allianz Italiens mit Deutschland und Crispis persönliche Freundschaft mit dem größten Staatsmann des Jahrhundett;" nicht stark genug sei, einen gebildeten Italiener vor einer Maß: regcl zu bewahren, die gewöhnlich nur Landstreicher trifft!" Wir selbst sind freilich durch den Vorgang nicht überrascht. Das System kann keire anderen Früchte bringen, als in ihnl stecken. Nur jenen Harmlosen, die inlnnr noch nicht begreisen können, warnnl Deutschland im Anöland nicht lauter Freunde sindet, sollten endlich einmal die klugen an'gehcn. Die Furcht allein thut's nicht itt der Welt; Achtung und Zuneigung lind stärkere Stützen von Macht ui:d Einfluß, als die Bethätigung btcher Gewalt. So lange PreußenDiNfckland die? nicht begriffen hat, wnd cS vergeblich feine Stellung durch immer mehr Militär und durch Vünd nisfe zu schützen suchen, denn im Mißtrauen und in der Mißachtung Europas werden die Bündnisse leicht hinfällig, und catln könnten in der entscheidenden S tunde den großen Heeren noch größere Coalitionsheerc gegenüberstehen. Dns sollte man sich in den maßgebenden Kreisen bei Zeiten überlegen. Vem Auslani. S e i t d e m v ! e schweizer! fch?n Bandes- und Cantonalbehörden dem Treiben der Heilsarmee mit großer Strenge entgegengetreten sind, scheinen i)ie Anhänger dieser NeligianS:Gcnossens schaff ihr Hauptquartier im Königreich der Niederlande aufgeschlagen zu haben. Fast in allen holländischen Städten haben sich bereits Gemeinden der Heils armee gebildet, welche derartige Erfolge zufzuwciscu hat, day die Regierung anfängt, dieser Proselytenmachcrei einige nicht gerade wohlwollende Aufmerksamkeilen zuzuweilden. Besonders scheint bas schwache Geschlecht den J?cen" der Heilsarmee sehr zugänglich zu sein, denn sie neue secte zahlt bereits eine große Zlnzahl holländischer Frauen zu ihren Anhängern und Aposteln. In Hoorn, ölissingcn, Apcldoorn, Haarlem, Telst uud anderen Orten kam eö dieser Tage ;u blutigen Unruhen und zu förmlichen Straßenkampfen zwischen den Anhanern und den Gegnern der Heilsarmee. Besonders arg ging es in den Städten Hoorn und Vtissingen zu. Während die Heilsarmee in den genannten Städten ihre Uebungen abhielt, wurde ihr Local oon einer großen Menschenmenge umzin? gelt und schließlich nach langer Gegenwehr gestürmt. Die Anhänger der Heilsarmee wurden arg mißhandelt, ihr Local fast gan; zerstört. Die Frauen wurden von der erbitterten Volksmenge herausgeschleppt, zu Boden geworfen und geschlagen, viele derselben durch Steinwürfe ' schwer verletzt. Da die localen Behörden die Wuth der Volksmenge nicht zügeln konnten, wurde Militär rcquirirt. Zwei Bataillone Infantcrie rückten beran und verjagten die Tumultnanten. Die Soldaten der Heilsarmee mußten unter militärischer Bedeckuug nach Hause gebracht nrerden, sonst wäie ihnen von der nachfolgenden Volksmenge noch ärger nritstefpielr worden. Seltrem ist immer Militär in den Kasernen consignirt, wenn irgendwo die Heilsarmee ihr Vorposten blicken laßt. Die Polizei in Basel hat chinter einem jungen Mann, welcher me! bedenkliche Gewohnheiten besitzt, einen Steckbrief erlaben. Die erste dkescr Ge wohnhciten richtet sich gegen seine Mitmenschen : es ist eine ausgesprochene Neigung zu Schwindeleien: die zweite aber, eine harmlose, nichtssagende Nedensart. welche er an sich hat, kann für ihn selbst recht gefährlich werden. Es handelt sich um einen anqeblichcn Vrssilianer. der sich Philipp lZrattcoiS Em mentbaler nennt und sich in der Schweiz als Vertreter eines Engros-Gcschäfts in Colonialwaaren mit Filialen in Rofario, Haore und Antwerpen, sowie als Interessent bei einem südafrikanischenUnternehmeu gerirte. Der junge Mann mit dem an einen beliebten erinnernden Namen, hatte auch in Bafel eine Filiale seines großartigen überseeischen und internationalen (Geschäfts errichtet und den von ihm daselbst angestellten Vertreter um die erlegte Cautiotl von 2500 Francs geprellt, worauf er spurlos verschwand. Die von der baselcr Polizeidirection veröffentlichte Personbeschreibuug lautet: Dnr Hochstapler ist mittelgroß, corpulent, breitschulterig, hat blonde, kurze, nach vorn gekämmte Haare, blasses Gesicht, granblaue Augen, große Nase, Schnurr bart, spricht hochdeutsch mit fremdem Aceent, schlecht französisch und dogöndu'ch und vAegt.häut die bedeus

mtmnm

5prcig5w .Q i'-Ai-?iCA riHriuHÄTi Mm l MZM blilUnliHll

vm fm m wiii h ;"vti msm H l'i ? nj " rc WDMZÄSZM etrt

mtmmmrnsmmtä jj-jult-.-- n-sz

: ' .7zr. - . v jt a i

-FRCM

G-hA:?9iZ! z s v m .i.iiitw, JI IIIT. LmP 2?m fi a A

. . " ' " " .k.f, xann, mm a. ureiaoiit. T.irH. ii .& :!. ;:!..';' -j- w TW, AND ATX rci?,TS iy

AXD ALI, roirTS V MICHIGAX AXlf CAN äH A

lerre liautc, iUacu, LSfl ! si i n ri J I 6rtrt!, INDiAHfiPöL . S

AND ALI, POINTS iXIliraii, EIas?eapciI '' ! 2 t .rs-k St. PacI 1B..I...... kA J m u ..... . ' iSliTJOI. Vr-W t f 1 ' AND A1X. POTVTf? jv

Tfl CIKHiHN'sT! fi E5e'vÄsrtst.Mr1T",r ,JFts'lj'i,Mön 1U UIUl'H3.ici f, . ftr hIL noir.ts le tti List, Sö-Üf, &itLefct n4 South " .

Dert:tftClisffifi-?.. rold t i . IcdiflaAtoli Ist i li'ir ..4l Svif" Md 5't'ffx, Ift ClniiBaiii;;: L PA V V I .ATI 41 - . - . ... . .

. ,t o-äba, ia io ttbcieeau ' 4Usl jor iicKtta . " vr-a8, loaaers, etc., D.B.TEAsT, FtP.JErFP.irS. n ? ' tro,t' D,i: ff,nr'Sj'.,. , E.w.MfGnnn, l At., IBa:p0!!a,lBj. Ticket At' Or ruseager Ace at. Xs. Fij,r fi:H SnsAi'in&iin G?. . i , , C. C WAITE, Vic Prtst ani Ot1 Muifer. Eiendahn -Zeit . Tabelle. J'ffersonvillr, MaN'on & Indianapolis. ?ogao: Sxdr ß'.öge 4:0 Vm. 4:00 Am. N,omod t on 8:3u V. k 0 Tim n'unft : 6rp. ll:io Vm. 10.50 3lm. Sctom. lo:45. Vm. 7.45 Nm. Vandalia. Abgang: llrvrrß 7:30 Pm. N ZZm. 7:n N m 1 1 : oo N in , o m, 4 0 V m. A nk n f , : Yz,. :4S Vm 4Nb Vm. 2 42111. k:0 Nm. tlicoci. 1' 0 V ... Bee Lin-, C C. C. & Jnd'anapgl'S. ' j Lbpanq: Sxp 3:20 Bm. A: 0 B.n. 7:30 Srn 11:16 Vn. 1. ft5 Vm 4:0' Nm. f:05 Nm 7:25 Nm T!,ku"l: Sx . 6:0 Pm. M :0 Vm. 11:85 UJui. f:ZQ nm. i.ii Ulm. 10:3 St it. ALe ovigen Z iae balle t in BribNonod an. D e folgenden Zliar Isvfea nir nach und voa Briggs rod : Abgang: 3,40 Nm Hjxw Tun antunjt : 4;10 m u .0 4:45 Siin. C'Nlinnctt, Wabssh & Mitig'n. Vbgarg : 4 0 Vm 11 kS Vm. fi 05 m. Ankunft : 10 6i Bm S 80 Nm. l, 35 Nm. Cinrinncti, Jndianp'lS, St. Louis & Cülrog. C ne'mnati D dlsioa. - Abgang: L S Du:. 1 b8 Bm. 3 50 na, Cinr,nnan Aer. nur Sonntapö 3 45 Nm. Lafayeite Äce. 6 26 Im. -Ankunft 11 45 Vm:iQ 10 Nm. Ciacin'tk Atc. nvr Sonnt. 11 Vm Ru hv llc tu. 10 45 Vm. Columbu, Sie. 5 07 Nm. Ch'cogo Ti ,sto. Ab;an: 12 05 Vm. 11 20 Nrn. Lfähe!te Tct. 7 ?f Vm. ö 20 Ast. Arkunkt: 3 2b Vm S LO Nm. Lafl.hette Are. 10 30 Vm. 6 13 Nm. Chicago, St. Louii & Piitttarg. rdAng : 4 3 , V,n. 3 () Nm. 5 10 Nm. ColumbuS Acc. 9 00 Vm. Niämvd A.e 4 00 Nm. Ankunft: 11 49 Vm 6 50 Nm. 1 20 Äm. Columdus Ale. 3 50 Nm. öiichmond ?lcc. 9 40 Nm Chicago Dlv sion via Ko?mo. Äbzanq : 11 iO Vm. 11 20 Nm Ankunft: 8 0 Vm. 3 60 Nm. Lake Srie ü W.sikrn. Äbgang: 7 15 Vm. 1 W Nm. 7 co Nm. ll 10 Nm. filint : 8 4!) Vm. 10 80 Vm 3 30 Nm. 6 0 Nm. Jndianaroli! & VincenveS. Szpveß Abgang : 7 10 Vm. Acc 4 CO Nm. Sxprcß AnkunZt : 5 iO Nm. Ale. 10 1 0 Vm. tungslofen Äzorre: o, ss:' zu ge? brauchen. Ans V erlkn wird geschrieben : Die Reichsstadt hat zwar schon viele Commerse gesehen, doch eines derartigen, roie er, ihr in den ersten Tazen deS neuen Jahres bevorsteht, hat sie sich bisher noch nicht zu erfreuen gehabt. ES handelt sich um nichts mehr und nichts weniger, als um einen japanischen Commevs. Die Studirendeu der itipanischrtt Sprache an dem orientalischen Seminar wollen diesen Commers abhalten, um ihre seit ungefähr ernem Jahr am Semi nar erworbenen Kenntnisse in diesem Idiom zwanglos am Biertisch unter ein ander zu erproben. Einige gewandte DeutschcJapaner sollen sich sogar daran gemacht haben, echte und rechte Cour: mers- und Trinklieder in die Sprache des ostasiatischen Jnselreiches zu übersetzen und to wlrd: O, alte Äurfchenherrllchkeit", das "Ergo bibarnus" ntd noch manches andere fröhliche Kneiplied in diesen fremden Lauten ertönen. Akide rerseits sollen japanische Gesänge, wie solche in der Heimath bei fröhlichem Ge: tage angestimmt werden, erschallen. Til qanze japanische Colonie wird zu diescm Coinmerse eiliaeladen werden, und'man hofft anch den Vertreter des Mikado am deutschen Kaiserhofe auf dlescm u:erk? würdigen Kneipabende begrüßen zu tönt p?n, au dem aber die gute deutsche Silke dennoch insoweit bewahrt bleibt, als es nicht Thee, sondern Bier zu triii'cil giebt. P ro ?i n z Hannover. Unter grozzem Zulauf der Bevölkerung wnrve der wegen Mißerwattung der stäolischeu Sparkasse ill lllitersuchuii besiadliche Bürgermeister Kaiser von Alfeld norder Thür seines Hauses in Hast genommen. Seine Festaahine erfolgte vxa gen Vordach es seit Jahren Verbrechen gegen die Sittlichkeit b.-gaiiZen zu haben. In Leiferoe ist ein grauenvoller Raubmord verübt worden. Man fand dort den Ankäufer und Fuhrmann Lntter Busse mit cingeschlagei'em Schädel im Bette liegen. ion)t schlief in der $Ur.v mer im Pferde stall allein. Der erst kürzlich nach Münden versetzte Hauptsteueramtsassistent Friedrichs wurde verhastet. Derselbe soll sich verschiedene UnZerschlagungen in seinem frülzeren Alntc an der holländischen Grenze schuldig gemacht haben. In Celle hat der Haustrer Hosfmann den Tod im Wasser czesucht, in Hameln hat sich der Verfasser der Geschichte der Stadt Hamelu", der Gymnasiallehrer Dr. Langlotz, in einem Ansalle von Schwermuth infolge langen Leidens, erschossen und in Marx wurve der etwa 13jährige Johann Noormann in der Scheune seiner Eltern erhäng! voraefunden. T. W. BrzrLN. Dvvokat, Varc vloö, Zimmer 23. MerrsHauLldfeifen, lange dsutsSe Pfeifen, Cigarrensvln etc. Iti Ww. VkuSo. No. m OS Walbwgtsn 0!r,

. yKm9 - ........ ...... I 9t.i 1 a 1 II AJUF W1 bOLiü TM!N3-ßETWEEN:CmCSG0 mJU CINCitfMTL

'Pfflrap l'lli -'IriimJLM S l ,Zs? 5t lH WTTVSg? ltm )j.f M maim.xmm Li r .a:r-'-'fr:)l-.wnL.g-::r -m . - '

WMMMRälMMKZ. jan-itgrXTra sct n kt. KUgax Fallt, . T'A4tt w i . m m :.: st;uuat ti '!" ii "...c: Tt ' 1ÄZX riqoft, SUney, WLjmu V47 ... M u s ir : J XOKTHEX 'OITIO. Tnjt recrls. Spriajfltld, 9 itiMf, t IN" THU WEST. ä XI C " m Ilaiison : LCrtt -mi vss. n TPT" Z "T?TT A'Vct a n :l . .... - '-tmi vücs.- m . : vmtqymt tiUMLW 1 j TnXm Utnim eil.

.Vajlorjr.il oa Daj Trsün Sieeperoa lilg ht TrÄÄ

v.u U, II. iSt D xl. I aistri l-Ilown:- m-nl p wnr ., c" " ' --Vt.. a j.v.tnTtrT MmZ. ä. "'s.V A.rCeiAt!tO. 00 TT. ror ti St, k uclaaill, O. 1' CUA3. II. ROCKWELL, si5i P?fs'r mnd T'clcet AffWB. Sozialistische i u 1 Regelmäßige Geschäfts . VerfarmnlunA jeden zweiten Sonntag im Monat m der Arbeiter Halle. Neue M'.tgliede? werden in den regel mäßigen VerZamrnwngen aufgenommen NosetticZer Meitrsg IS ßtttts. MitMder der Sektion könnm auch Mitglieder d Krz?!enkaffe tserden. DeutsÄe Arbeiter sÄliegt Ettw an ! ' : titnas Äwe-Signale. 'n-ir'cai.- ,, k-u4-:-.t "v E flnjltiji CzttnUvit.' k Cettfffs ant ?ti? frrt, t fluwlttistea etnrj. .,. f trs-etrafs Ab i"iar;(?K:ff . 9 fcin ?r.V SNfocS." llf Zi-Cti-cf; V6ßf; Dexan, ti v tg&F.zQviT.tns n. a;s Kcai Vtt. . ' 1$ Xiiivt tir, und irt Sanfte ö. , ti Vitx U'd ?.w tSai 15 y? VN. SFiSSiüjJüliiti X 46 fffettltLC SEli, ut.fc 1T Cart art. csb m-xit CJr. te JS?tf Sir. Relais Ss v.'-- :,:v: ,'t;i'.!;j t9 K4-t u,- 5 ?sin U r.i GUUtiXt 6I:t 2 ii'ii' .Ii wr b r,.n.ii tn. i'Mi äivtbtan -.b fe e?. ut, . . " Iffii ?ai:t?5 ZU. BKSSfjsrs'n Ät W St-luHSlsia ur.b .2 vis '"ItS SiciröS He, tisst SSt: cit : '- W ti'8lMÄUftSS-ftSi'bt,"" IT. Tjt förrrl'pn 15? oHsotsn nt Ach! tit " ''i'Hl lit CiZiil X3. c.j.,, ctt ;;::V .. , 455 es. KnMCp:as5Ei C.;: ' W SPzl&'zztt rili--li x... t37 ?e&at unö 8 U 21 . L Ciii., nsh, SEirstl. it 5nf5lflir.C Al Ziu 24 W,rtdtn uni 5 I Lo. ö. itiittit Cfpt nt ' 26 wiif'.tvxi snb S' Skt cv. , n afiatliirniiaö et.: SS P-lz!si T?. BNd ö Stt . . SV VMVTvti nfc I0trtf eri. . 'U ; 211 S itMffM s-sd Saiist ZU. ' - j-;fV ItS fcrnnJtit&Kia VKTZ:b!g7, h, 211 3UeiI ttsii itrffrt 211 gcittetn WsiftnhauS. Sisi tumftu nb I S n aaMi k.mK!H!g Ve ' :- ;,;:;!. : 2 xtsfille.T ts'üi Wsixux Ss, GUf8ir-i uva masni Biet mb K? ßati , ,. 3i!s 2s. s tt. mir P 17 asisiuitjrtici, , K OIsli üt ssl &;t. '7?, ; . w fötsaM's öf-ass tn : : II? ffip si SJi. . ZlS iii uwl S5:ttJ8 ü C!&4Jt füS ftPSPSfb Ä4tt:" . "Ü:!,! '; 23aftaß.t3i, Ut. . '-& : ö Ä,lz,dsrZ s.m s'-p';T " Kd ix f ei! Cii. -r-'ilfp:' , U Kitisa ub Ü'tliiAiits tv'" : ! ti üafc Ohw .;: i t isaoffe sstrt DatasS Ot iS ämgS HZgk,. ' i 2 '" 31. .' m ütficii? ka W?lsh ti.. :MW: tu mimnn ujsk?,K s:,. : ' 4li Wiottit ano hLkch Ul 2t . S Wi. 9itut 5:. . " - 4ä 3s!at Cst'ac. ;!t ,:: U jiaitn Äre jesifc Ktats;ctt tl jtt . .it Ctl. ;j 5i jiteBii xtxib catsba Ht,''" : ti Jffti & tl& Mt&2i:t 6-tJ, ; "i !&ihnt Zwti eis. . fc. 3SaruüÄfc &.i..t-- Ot. -:!'::. -"j ESirtHita rr-Sta-i tu :y:f0:':i 141 tfa a.-f Stäsnil n ;J':1;:0;:i'f 5iVVt UT Ztt' '": "HWr ; 9L2 'i5tiJ,J! -str& Ktr-vx:-' -. fcH. :'!;; ÜS Sti.vrfc BuxW k i1" 11 UZwk üs s--'ji;i ttt . 518 utsh zrii ; lj "SSrrliS cttt y.ürstcS ätts. US fitfflfrtP3t u!fc 5ST!It 513 innie a;nt Wl ttba s $aini. ltorri?J u-t iruib; u a acuntt rri E.---.i t-it :: :.!: 8t ;n!?ircnta ,b ScclfsR ßt S Glg sas fSt&ünrä Citt : ::::;. 'i! PiM CS tz ?,,, C. ; ' ; 1 ... K LkHsV si3 V!zgsr Äre. r ?i:rrfi.t sio,. .?kb s D kd e8ra dt. ; et t'sa':;itc:a .t. aüilfatlsr Im s 5,?SN tCffle?i8 cu. 6t3 tffts usit t atoln Ls Cli Ditrtiien un aatj bt3 3ictl und oi3tl 61? s)io 2ttt:e? sb 5tf.B i SfttSa tiM, tSftSät viliVl CSt. ;;: :X;!'Ta ua Qmm Ktr. ::P''::,-:p: ! 7 3Hi3TSrtB2ii 5te.!"'!::' .;'::-.;r n c mmu cii, lf; 7S f!,K tVi. BUi ixt. : i' .:,':: ;!. :. . V,:" Ti feilte aai K&1 Ztt. vstBleRst.sk WUm,"'-' -':" ft:u5n9. t Sttts. : 719 cr-t ti f ssf itt Cin na s, U3t gcntsi etz. TU Mit L'i'E 7i8 ZtziiSii 2?.mn45s:a. ?i9 Luutti und Crsngit II A Hltf Ct, ! ' :'; ei m , - M! ?tz ttt. :"': vii M Ba?5te8taMj f tUrm Cli. : -iMl M OS aafc mttl t. MKcs fef &bavttE&e!s. 13 Xaa5i'f2isfaJS IS tsstr t.rsi, 7 OiiksZiI artirgtern et. St prsaa kdVIViz. (33 V!;. E ?"ati.-;3-a, CB9)5tfiUbta tU V,A,tit stftb flili Cti, fiil Ct3 nb flau it, 71 Psn Hndtt 'Sicxi hli S33uavt unS Caru: 821 Z&u tnl 2cru3 Statt Ctj St s?z.ab st ?kttii et? 2 ?Skt!ankt ,o:giz etrclii l-Vl aal, t-Vl Und Slrttn i?tedtkSs!!.tltßt C1SI S- ?alr?u.fi:i m.vc; f5raf is. Emsü es xi Nik euutt