Indiana Tribüne, Volume 12, Number 106, Indianapolis, Marion County, 4 January 1889 — Page 3

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Wie eS athdUU. Guten ZNorgtn Ja5 ! JZ habe dich itit itnem Monat nicht gejedkit. Was ist lc mir dir ? Du scheinst wirbt? jung gewoiden zu sein. .Ml! idjfcin ttiedttjung geworden. QErimmft du d'ch. wie schient ich daö letzte Mal auLkab ? tttanl und blau und in der miferabtlfifn Laune. .Nun du steinst jetzt gküMich und zu' frieden zu sein. Gott In Dank si. oder vielmehr Dar.l den Älnegar BiZtrZ ßrinnnsi du dich, daö du tV nie empfahlst, a!S oir uuS zu lt' laln ? .I'wodl und ich leb? dirS an, daö du die M'zm b'rötz' bst " G.if. unk Jedermann fällt mki brs s",S AuSkeden cif Ick nafcrn die olien B?tt 8 Pön den bttteren Gichmack zu tkkückliLt'aen. Ich !r j k die Jlaich, inveehab zmei Wochen auS. urd deichloß tonn die reuen B'lte?s vrod'r.n ,Biin uns wa fcn kst d von fcerHbf n ? .IÄ taube d'e fr an teqtt. sie nede K'k neuen tnr. Ich denke sie bot recht. Si s?nd dlfs'r unM&iimn ein fcsitp'uü giL V'öp'at u lein .Ich a'nnk'e c3 auch, bbe crift so a? fc&rt und iü w"nd.kre mich, daß die Mc Donald D'ug Co. sie so billig verlaust, tri die anNri Nun. da gebt unS nichts n. Sage dock nrr mar eS. der Satft bofe Nch Lute manchmal einbilden ba-rn tu s in w'nn Re: Heft birö wS-kp? Ewe,I,Z! Ich tocß'f s5?"p, m'pch? Lute iVd schlecht, und e? bat doch Wcs der kr' k ?,Va gen ode bi franse Leb'? d.irin Sch"ld. U"d wenn alle die Krönte . 5lin'vrt Bi'terS thmtvr welch ein, gluZlZch? Welt ro3e di ! Und ich würde die neuen BlttcrZ rci;sedt,n. ?ch tziebe ßt3 die alten vsr. Nun. c3 kann fi jr ach Bklubkn handeln, bkide sind voktrksflich. Der grobe Blutrtinig.-r und Gesund' beitSdersteSer. Kurirt jeden KopZZchmerz innerhalb lulm Minuten Prodirs S. Sie stärken das Gehirn und beruhigen die ?!klven. reguliren die Eistgewkidk. ste! len die B!uzi,ku!aion Oieder her und stchkkn vollständige Eesundhttt. t hübsche Such frei. AdrkZflrk: V. LL.VLI)tta.I1 jyrn&Co. 532 Washington Etraße, N:w JnZ. Carl PiLgpast's Deutsche Buch - Handlung I C5o 1 Oüb NZabsniaSr. Vestellunzen und Aboaunutt auf alle im S und Anilande ersemendei Bücher und Zeitfchriltea erden anzeaommeu und prompt abgeliefert. An nnb Verkaaf alte? Vüer. EoetaliMe Literatur. Tlrbeiter'Hatie (ZkLZkk D rvkaSt.) Verein' nrt Logen werden darauf aufmrr? srm annagt, deß obige Halle si ch sehr gut zt, LbdaUuvz voa Versammlungen, Kränzten, Unterhs eueen u. s m. eignet nud für ko'Se Loecke billig zu mvtheu ifl. Mau Weude sich , die Offtc fel.ttl. Die große I. B. & W. Balrn. kürzte Linie nach dem Ost'n nzd Westen. Dieewzige Linie imi fönten Züzen naft Ploo. M'NMn unft Peoria Mt DurchzanzS'Wiigeu nach den Misssuri Alver Pankt-n w einigen Stauden toemge? als an er Bahnen, Sbe',ss - Durchgangs . Tchkafwage und Stuhlwgea. Wag ud.r Danmlle nach Cdago in kürzerer . Zeit zu iedvperen Preisen als andere Bahnen Die kurz Liste nach Sprinofieid, Cotum vS, ' Ohio vod allen Vunlken im füdl'.che und öft licheo Okio. Die kürzeste und emzige inie mit DvrchzangS.TchlsfmaAen nach Urbava, Oh o, BeUfsütaioe, Kenton, Tisfi?i,und San. .dutkq. Die outkorisiite Lmie öst ich unl Schnellzeit und TrcketZ nach alle bedeuteudeu öftlichen Stakten doa N bis $150 weniger als reguläre Raten. ' Zuge im JndianapstliZ Babnhof. M., bnlich 4:w g. N:. Korg. 9M?dds j xom 7:30RorB. 3:;W fiarn 11:00 Stil - , .... i om Oft" 7 Wg 3;t! . 10:3t) dd nrB om mtn 3:50 10:40 K:4Add Feinde Speise, vud Schlafwagen. Tickets ud utkvnft ntdeM Gkn.Pass Ageut, Geo Vutter, 133 Süd Jllwois Straße, uud jeder andere Agut der Linie. H. R. B , n s o , Gen. Pag. Azet. . fc. St 1 1 ( ÄS. . Saff. 3nt Detatsclie . n nzeioen- oeniöP. U üü 9 Etabllrt seit 1859. ßM fflejen ßo., Ecia Kassan iinJ Sprcca Street, CTilSun3 Brdlilns.) llsvi York, torga all Artea von ' Gmchäftsansrigcn, Tenonataufsorderungen tc für die Zeituny, otele für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. ?Omrntliell Dutli-ÄmeriknlBdi Zeilnngm licn in unterern Gesctufl-Lokl tu tnien Xi&Aic&t Atm PnbLUnua u da rtehrtan Iler&nftzeber dntc!lir BUttar rdea achta&ffrroil rfacht. ant Ihr PabUk i jfcAgütcatw a

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Die Schatten.

CrzLHInnz toon Karl Emil Franzo. (Fortsevung.) Endlich stürzte er herein, vom Kot stv Straße besudelt, todtenbleich, das Antlitz verzerrt von wildem Grimm. .Also doch!" kttirschte er. .Geh'." schrie er ihr zu, geh', mir Dir red' ich später!" Sie richtete sich hoch auf. Warum erst später, Hc:r Baron?" frrtrtt lif. Was Sie mir zu sagen habcu. bedarf ja nicht erst langer Ueber- ' ' ' ,

ieaung! Werfen Sie es mir doch vor geneym rir, aoer rrage vte oigen! ' diesen! Manne in's Gesicht, daß Ihre le- das ist mein Spruch. Sich selbst begitime Gattin jene Pflichten verletzt hat, Häupten ist die einzige Pflicht, seinen deren Ersülluttg sie Ihnen zugeschworen Willen durchsetzen das einzige Glück auf hak! Denn Ihre königliche Hoheit, die Erden. Ich habe mir das Glück genomPrinze?) Beatrix. .Schweig' l" men, wo und wie ich konnte, ehrllch, stodnke er. um Gottes Barmherzigkeit listig oder gewaltsam. Ich habe dabet willen, schweig', Du richtest auch Dich wenig nach Anderer Glück gefragt und selbst zu Grunve!" Sie schüttelte das verlange von Niemand, daß er für das Haupt. Das haben Andere so gründ- meine Rücklicht habe. Aber wer eine lich gttha.l." erw d.r e si', daz mir That wagt, beklage sich nicht über das, kaum noch etwas zu thun übrig bleibt! was ihr folgt, weil es folgen muß. Es Der Baron Thernstein hat das Werk be- gibt eine ausgleichende Gerechttgkett, gonuen, der Graf Thernstein hat eS nicht im Himmel, sondern auf Erlen, vollendet wem das größere Verdienst Jede That wirft den Schatten, der lhr dabei gebührt, ist eine schwierige Frage, entspricht, er kühlt uns das Haupt und deren Lösung ich Ihnen Beiden überlasse, macht uns unempfindlich gegen den SanIch will die Herren nicht weiter stören. ! nenbrand des Lebens, oder er begräbt Leben Sie wohl! ich bin neugierig, ! unö in Nacht, die Nacht der Neue und welchen von Ihnen ich noch später be- des Unglücks. Das darf Niemand vergrüßen darf! Sie nickte mir zu, ver- ßessen, im Uebrigen darf er thun, was beugte sich dann gegen ihn und schritt ,hm beliebt, wie ich eö that und thun

lang, am an dem Neglozen vorüber, zur ; Thiire hinaus Ich hätte ihr folgen kön neu, aber ich blieb natürlich. ES dauerte ' . . - . . - . I ianqe. bis wieder Leben in ihn kam, und als er endlich den Blick erhob, da er kannte ich: enn er auch in der Absicht gekommen war, mich zn todten, nun wünschte er wohl gleich heftig, selbst zu sterben. Und darnach handelte er. Er verkegelte die Thür und zog aus der Gurttasche seines JZeiterrockeS zwei kleine doppelläufige Pistolen hervor, die eine Waffe war geladen, die andere lud er vor meinen Augen. Dann zog er sein -Notizbuch hervor, riß ein Blatt Papier beraus und schrieb einige Zeilen. Lefen Sie!" saate er nd reichte mir dag Blatt. Jch erkläre hiermit," stand darauf geschrieben, dasz ich mir auS Gründen, die mit mir begraben fein mözen. selbst den Tod gegeben habe. Friedrich von Thernstein." Sie werden nun dieselbe Erklärung schreiben," sagte er, und dann treten Sie an die rechte Seite deS TischeS, ich an die linke; es ist zirei Atinutcn vor halb Zehn; mit dem schlage jener Wanduhr dort drüben drücken wir Beide los!" Ich hatte mich gefaßt. Ich werde weder schreiben, noch schießen," erklärte ich. Warum, elender Feigling ? ! " schrie er. Aus verschiedenen Gründen ! erwiderte ich kaltblütig. Jch will nicht betonen, daß Ihr Recht auf die Dame, welche eben diesen Raum verlassen ha:, ein fehr fragliches ist. Aber erstlich ist ein Dncll keine formlose Schlächterei unter vier Augen und zweitens darf man sich nur mit einem Gentleman schlagen. Wer mit Hilfe feincs KammcrdicncrL eine feige, niederträchtige Intrigue angezettelt, ist kein Gentleman ! Und damit Avieu, Herr Baroii!" Ich schritt an ihm vorbei, zur Thüre. Halt!" schrie er, sinnlos vor Wntl?, und ergriff eine der Pistolen, die vor ihm lagen. Dn wirst schreiben, Bursche, oder ich schieße Dich nieder!" Ich thue es nicht," erwiderte ich und legre die Hand auf den Niegel. Da drückte er los, die Kugel schlug dicht an meinem Ohr in's Gebälk, der Thüre. Blitzschnell wandte ich mich um, sprang auf den Tisch zu und ergriff die andere Pistole. Wenn Ihnen Ihr Leben licb ist," schrie ich, werfen Sie die Waffe fort!" Er laÄte gellend auf, richtete er stand etwa fünf Schritte von mir entsernr den Laur agen meine Brust und legte den Finger s x den Drücker. Im näitten Atbeinn!: batte icü ibn in' 7-.j. j. ? ? Herz getroffen . . . . Der Graf richtete sich hoch auf. Sv ist es gekommen, Hans," sagte er. V!cine Jtechnung mit Friedrich v. Thernstein war seit jenem Momente beglichen. Meine SchulS an die Baronin will ich heute bezahlen!...." Drittes Kapitel. Es war ein langes Schweigen unter den beiden Männern, nachdem der Graf seine Erzählung becildet. Haben Sie die Baronin wiedergese hen?" fragte HanS endlich. Niemals!- erwiderte der Graf. Dem Beqräbniß Friedrichs, welches drei Tage später, obwohl er als Selbstmörder galt, mit allein kirchlichen Pomp erfolg te, blieb ich natürlich unter dem Vorwand plötzlicher Erkrankung fern. Un mittelbar darauf reiste Agnes von Pernhofen ab und. übersiedelte nach einem böhmischen Gute der Familie. Ueber die Gründe, welche den jungen, anscheinend so glücklichen Mann in den Tod getrieben, gab eS viel Gerede ; auch das Gerücht von feiner heimlichen Ehe mit der Prinzessin tauchte wieder auf; den richtigen Sachvcrhalt ahnte Niemand. Die Baronin schwieg; es wäre moralischer Selbstmord, gewesen, wenn sie geredet hätte; gleichwohl fühlte ich mich nicht sicher; ihr Haß war ja unberechenbar, und ich empfand ihn immer wie eine Wetterwolke über meinem Haupte. Doch war dies nicht der einzige Grund, der mich nach einigen Monaten forttrieb: Du kennst mein Zerwürfniß mit meinem Bruder, die heftigen Szenen mit meinem Vorgesetzten, dem Major. Ich quittirte den Dienst, ich war es müde, ein Friedenssoldat zn sein, und wandte mich darum nach Spanien ; dort gab es ja immer gegen die Earlisten oder Anden blutige Arbeit." Die Baronin ist lange todt?" Ja, es mögen an die neun Jahre her fein, als ich eines Tageö in Madrid zufällig die Kunde ibreS Todes in den Zeitungen las. Die Notiz ging durch rtiT m crrj.u .-:r uut, tuui. VII. -wutt, IVlll IC I lUICUl w m ....... sct. vfc MuiMtii. vit wuiui u u iuiyui i tu wahrhast fö.st.ichcr Fig.bigki. g.dach. hattc. ES vmxit mir kurios , Atulbe, ls diZ.i.as-ich glaube. Han's so frevelhaft Dir dies klingen mag. ich habe diese Frau in mnnn Art wirklich imt.i mtMtintMXt&tntw

mmeriaNen, nicht blos üin ihres Testa- k

mentes willen ; sie war auch während ilres Lebens eine Helferin der Armen, eme Mutter ihrer Unterthanen und hat ihren Sohn zu einem trefflichen Mann erzogen. Georg wird von Allen, die ihn kennen gelernt, geschätzt, ja verehrt; ich darf mein geliebtes Mädchen mit Beruhigung in seine Arme legen!" .Und wird Ihre Hand nicht zittern," fragte HanS, .wenn sie die Hand dieses Mannes drückt?" .Nein!" erwiderte der Graf. .Nein! so wenig wie sie gezittert hat bei jenem Brief an seine Mutter, bei jenem Schuß ins Herz seines Vaters. .Thue, was n r ' ft r . lü weroe. zcy ico uave ven ury, aucu die Schatten zn ertragen und mit ihnen zu kämpsen. Wem ich Gutes gethan, t ,tr rr-f . L von dem erwarte ich Gutes, und kommt mir Böses, so zertrete ich ihn. Wem ich Böses gethan, von dem erwarte ich VLscs, und kommt es nicht, dann erst druckt s mir aus der Seele, nnd lch versuche, die Rechnung mit einer Gutthat auszugleichen.. .. So hab' ich es gehalten, so will ich'S halten, so lange ein Athem in mir ist!" So war es Herr," sagte HanS bekümmert. So war eS wer wüßte das besser als ich?! Aber eS sollte nicht so bleiben. Ich will nicht fragen, ob eS jemals gur war, aber mit grauen Haaren " Der Graf blickte ihn so spöttisch an, daß er verstummte. Du bist fromm geworden, Hans sagte er. Du fürchtest daS HSUenfeuer und dieglühendenZangen deS Beelzebub. Tröste Dich, alter Bursche ! Du warst nur der Stock in meiner Hand, der Stock, auf den ich mich gestützt und mit dem ich geschlagen eS kommt Alles auf meine technu'ttg!" Drüben hat Jeder seine besondere Rechnung," erwiderte der Diener. Aber wenn ich zu sprechen wage, so ist es mir nicht um das Jenseits z thnn und nicht um mich, sondern um Sie und nein, nur um Sie!" Der Gras trat dicht an ihn heran. Du bist mir gut, Hang?" Der alte Mann blickte schweigend zu Boden ; seine Lippen zuckten, aber er erwiderte nichts. Du bist mir gut ?" wiederholte der Graf dringender. Wie mir selber! sagte HanS langsam und halblaut, eS war ein feltsamec Klang in seiner (Stimme. Der Graf trat einen Schritt zurück, seine Brauen zogen sich finster zusammen. Es will mir nach dem Tone Deiner Stimme scheinen," sagte er, .als ob Du Dich zuweilen haßtest ?! " . Lassen wir dieS, Herr!" rief der Alte und faltete die Hände. Jedes Menschen Brust ist so tief, daß ihm schwindclt, wenn er hinabsieht! Und welche Dünste zuweilen auS diesem Abgrund emporsteigen und uns den Blick trüben und das Gehirn nmdüstern Herr, Sie sind auch ein Mensch, wie ich, mir wollen darüber schweigen ! . . . . Menschen, wie wir Beide eS sind, wir ringen nicht straflcS darnach, uns Alles klar zu macheu, was in uns vorgeht, wir gewinnen nichts dabei! Nochmals, ich flehe Sie n, lassen wir dies!" Du philosophirst ja ! " sagte der Graf spöttisch. Man hört eö Dir an. daß Du eines KüstelS Sohn bist und zum chulleyrcr ausgebildet wurdest ! Warum bist Du es nicht geworden, Du from? mes, sanftes Gemüth?!" Das ist grausam. Herr. Sie wissen am Besten, warum ich es nicht wurde... Aber ich will Ihnen keinen Vorwurf machen, rch will nicht von mir sprechen. nur von Ihnen. Ich hätt' es langst wagen sollen, ich wag' eS heute. . . .Was Sie von den Schatten sagen, Herr, ist so richtig, als ob es im Evangelium stände; ich suhl's Ihnen nach ! Aber daß es uns möglich ist, siegreich mit diesen Schatten zu kämpfen und sie völlig zu überwinden, daß es uns möglich ist, ganz und gar gut zu machen, was wir gefrevelt haben, das glaube ich nicht! Gleich viel! wir müssen eS versuchen, und Gott segne Sie in dem schweren Werke, welche? Sie heute unternehmen wollen! Aber weil es so schwer ist, Herr, und weil Sie selbst heute am besten fühlen, wie schwe es ist. so beherzigen auch die Lehre, die Zonen daraus entgeaenspncht! Und diese Lehre lautet? Aber kurz, wenn ich bitten darf Sie lautet: Verüber keinen neuen Frevel, den Du nie wieder gut mache könntest!" GrafDietrich läüelte höhnisch. Du enthüllst mir diesen überraschend neuen Gedanken schwerlich ohne be ittmmte Aeileyuna. Was und wen meinst Du?" Die Frau Gräsin!" erwiderte Hang Mit fester Stimme. Schweig !" rief der Graf heftig. Du saseljt, Bursche!Ich fasle nicht, Herr!" erwiderte de Alte und richtete sich auf. Hören Sie mich! Ich flehe Sie an, Sie müssen mich hören! . . . . Sie sind durch'S Leben gebraust wie ein Sturmwind, Ihrem Blute Unterthan und teallcher Laune! ? TJt TZ ! zerschmettert, dort verpe Und wie der Sturmwind hier eine Hütte lteteLuft remigt. I Q (.... ! so haben Sie Schlimmes gethan und rti .i 5 ' k r . , ' Z$U'toiM$& Z nh. . . Y 'j.d Sch i . ' rwS u ' " ll ih " rs't f 5'r ; waS er $V Ux 2aacr w ehn AlhemzuL

oorausverecynen. jmn as war zyre Wahl, Ihr Glück und Ihre Qual, und ich hab'S mit angesehen und mitgethan ! Ich habe nie gefragt, ob es vernünftig ist, ich habe selten gefragt, ob es gut ist. und wenn rncin Herz mir zuschrie: Es ist schlecht, Mann, Du vernichtest Dein zeitliches und ewiges Heil!" dann habe ich dieses Herz zum Schweigen gebracht und bin Ihnen gefolgt, gezerrt und gezogen von jener Kette, durch welche Sie mich an sich gefesselt, jener unzerreißbaren Kette, welche gleich Ihrem eigenen Wesen aus Gutem und Bösem so dicht und unlöslich gewoben ist, daß nur Gottes Aug' die lichten und die dunklen Fäden unterscheiden könnte. . . . Ich bin Ihnen gefolgt, ich war, wie Sie heute sagten, der Stock in Ihrer Hand, und wenn der Stock schlagen mußte, so hat er gehorcht und Sie niemals mit Klagen gequält, wie ihm dabei zu Muthe gewesen. Aber das Eine können meine alten Augen

nicht mitansehen, wie viel Gräßliches r t t r . C". L.r. sie aucy gcscyaur yaoen, oaiz oerseioe Mann, der einst in voller Kraft die wilde Bestie gejagt hat, nun, alt und schwach geworden, ein armes, sanftes Neh quält, daS er in seine Gewalt bekommen hat." jm. . r t r Der lraf war oum) geworden, ein Antlitz war verzerrt, - er zitterte vor Wuth. Hund, was wagst Du?" knirschte cr.;u-.;,::... Nicht so. Herr!" rief Hans. Auch, ich bin ein Mensch ! Es könnte Sie reuen! Aber nein! ich drohe nicht! Beschimpfen Sie mich, zertreten Sie mich. aber erhören Sie, um was ich flehe!" Er sank auf die Kniee und streckte dem Zürnenden die gefalteten Hände entgegen. . . . Bei der Erinnerung an Zyre Mim ter." rief er in höchster Erregung, bei der Erinnerung an jede cute Stunde Ihres Lebens bei der Erinnerung an jede bose Stunde, welche t gern mit Ihrem Herzblut tilgen möchten und doch nicht mehr ungeschehen machen können . t t . tf : c fqonen.Vte oen guien ngei oes yanses, quälen Sie die arme Gräsin nicht mehr!" Der Graf vermochte Nicht mehr an uch zu halten. Sinnlos vor Wuth, die ge: ballte Faust erhoben, stürzte er auf den Kniceuden zu. Da flog, wie von unsichtbarer Hand geschleudert, ein mächtiger Rosenstrauß zu seiuen Füßen nieder, und helles Mädchenlachen klang ihm ins Ohr. Hans erhob sich hastig. Der Gras wicu zurück. (Fortsetzung folgt.) IM MännerVlfyl fttr Obdachlose. (Zeit iwischea S und S VLx Slenfcl.) Hausvater: Nun, sind Sie glll ü'ch öurch den Schwärm hindurchgekonnnen? Ich: Ja, 'S hat Mühe genug gekostet. Die Schutzleute standen mir bei. Heut' sind es mindestens 400, die auf Einlaß warten. Hausvater: Glock 6 Uhr. Aufseher, lasten Sie ein! Nun treten sie ein, einzeln, durch die wenig geöffnete Thüre, die Meisten cchaufsirt von der Anstrengung, die das Behaupten ihres Warteplatzes vor der Thüre kostete, Viele mit einem Seufzer der Erleichterung, endlich unter schützendem Dach zu sein. In Trupps von Fünfundzwanzig werden sie im Hof und im Korridor aufgestellt, Alt und Jung, Arm und ganz Arm, Schäbigclcgant und Widerlich-Vcrkommen, schüchierne Erstlinge und freche Stammgäste. So, jetzt sind die 12r25 im Hanse, sämmtliche Betten belegt. DaS Kommando Thür zu" ertönt, der Zettel ..Alles besetzt" wird vor die Thür gehängt; für heute ist's aus. Ganz kurz vor Thorschluß giebt's noch ein Intermezzo. Die vor der Hausthür postirteu Schutzleute und etliche GeheimPolizisten haben die bunte Gesellschaft beim Eintritt scharf gemustert. Alle ließen sie xafsiren; da, den 299., der sich schon für die kommende Nacht geborgen wähnte und mit einem Fuß auf der Schwelle deS Asyls stand, packt plötzlich ein Nichtuniformirter beim Kragen, ein Schutzmann greift mit zu, und im letzten Moment lst ein vielleicht schon lange Gesuchter", der mit der heiligen Justitia noch weiß Gott waS abzumachen hat, dingfest gemacht. Hätte er ein paar Sekünden früher die Schwelle übertreten, fo wäre er für die kommmde Nacht wenigstenS geborgen gewesen; denn das Asyl geniest daS besondere Privilegium der eigenen Polizei, einer Art von Erterritorialität,ähnlichden GesandtschaftshotelS. In diesen Räumen hat die Polizei nichts zu suchen; des Morgens, wenn die Asolisten das Haus wieder verlassen, mag sie dann ihres Amtes walten. Jetzt acht es ans Aussuchen der BadeBedürftigen oder -Lustigen. Ihrer 34 werden heute bereit gestellt; darunter haben sich nur ein jmiges Bürschchen und ein ziemlich bejahrter Mann mit einst vielleicht interessant gewesenem Kopf freiwillig gemeldet; die Uebrigen werden, ihrer augenscheinlichen Vadebedürftigkeit halber, zum Reinigungswerke commandirt. Merkwürdig, daß diese Leute ein Bad nicht als Wohlthat empfinden, sondern nur auf Befehl in die warme Wanne steigen! Der HauSoatcr meint, die Meisten hätten eine so ausgesprochene Arbeitsscheu, daß ihnen selbst das Entund Ankleiren zu viel überflüssige Vewcgung dünke. Von den zum Baden Bestimmten treten je vier in den Baderaum, wo ein mächtiger Ofen vier Wannen gleichzeitig speist. Die Garderobe der Herrschaften kommt inzwischen in einen Desinfektionsofen, eine Vorsicht, die nicht unberechtigt erscheint. Die nichtbädenden Asolisten treten, bevor irgend etwas Anderes vorgenommen wird, in die Waschraume, wo etwa 20 zu gleicher Zeit sich Hände und Gesicbt reiniaen. Dieser Akt ist obliaatorisch und in den allermeisten Fälle? dringend nöthig. Da stetS zahlreiche Stammgaste anwesend sind, so ergibt sich das Nangiren in Trupps und Reihen, vollständig rnilitärisch, ganz von selbst. Die Eingeweihten sagen's den Nenlingcn, so und so wird's gemacht, und Ordnung ist strikte einzuhalten. Jeder Versuch einer Widersetzlichkeit wird natürlich sofort mit lluLweisuna hkürait. Wer einen .Stock

ooer etwas Sästenartkges vet stcn fuyrt, dem wird das Instrument beim Eintritt abgenommen und bis zur Morgenfrühe verwahrt, und im Allgemeinen erscheint selbst diese Vorsicht kaum geboten. Die Leute werden eben anständig behandelt, soweit sie diese Behandlung nicht selbst verwirken, sie wissen, daß sie eine Wohl'that genießen, und machen es demgemäß, obwohl ihrer allabendlich 300 sind, den fünf freilich hardfesten Aufsehern ziemlich leicht, den Verkehr in Fluß zu bringen und Alles anstandslos durchzusühren. Vor Jahren soll mal eine kleine Meuterei versucht worden sein, aber die Radaubrüder wurden, trotzdem ihrer vielleicht zwei Dutzend waren, prompt an die Luft , gesetzt. Während die 300 Pflegebefohlenen der einen Nacht sich dem Reinigungswerke widmen, hat die Mutter des Hauses und waltende Schaffncrin in der Küche die ersten fünfzig Schüsseln Abend-Reissuvpe aufgethan und die recht ansehnlichen Brodrationen dazu geschnitten.

Und nun geht s ans Werk der Aufnähme. Das Statut des Hauses ist human genug, keinen S!amen und keine Nationale zn verlangen; der Nächtigende tntt nur an ver rcppenwendung zum ersten Stock an den in einem Glasoerschlag sitzenden Hausvater heran, sagt sein Alter und die Zahl, wie oft innerhalb der jüngsten vier Wochen er im Asyl genächtigt, und erhalt dann, je nachdem, Aufnahme oder allerdings nur in seltenen Fällen Zurückweisung. Diese Prozedur ergibt sich am anschaulich sten ans nachstehenden Gesprächsfragmcntcn: Hausvater: Wie alt wollen Sie sein? 39? Unmöglich! Asylist (etwas angeheitert): Ich besinne mich schon; 59, und bin zum dritten Male hier. Hausvater: Und für eine ganze Weile auch zum letzten Male. (Nur drei Mal im Laufe eines Monats darf Jemand im Asyl nächtigen.) Hausvater: Ihnen wurde gestern bereits gesagt, Sie sollten nicht wiederkommen. ' Asylist: Ach, Herr Hausvater, nur dieses einzige Mal noch. Morgen habe ich Arbeit, ganz gewiß! Hausvater: Wenn's nur wahr ist. llud Sie? Sie wollen überhaupt noch gar nicht hier gewesen sein? Ah, das ist stark. Aufseher, wann war dieser Mann zum letzten Male hier? Aufscher: Vorige Woche zweimal und vorgestern zum dritten Male. Hausvater: Stimmt genau mit dem, was ich mir gemerkt habe. Sie meinen wohl, weil Ihnen inzwischen das Gesicht blau und grün geschlagen ist, erkennen wir Sie nicht wieder? Und frech wollen Sie auch noch sein ? Hinaus ! Mit einer bemerkenswerthen Geschwindigkeit ist der windige Patron vor die Thüre gesetzt. Der Ausseher kommt zurück: Herr Hausvater, draußen ist der kleine ducklige Schreiber, der wartet schon lange darauf, daß Einer hinausgeworfezi wird, und bittet jetzt gar schön, nur diese eine Nacht noch möchten Sie ihn aufnehmen. Es ist ja eben ein Bett frei geworden. Hausvater: Ist das der mit dem saubcrn Hemdkragen und der Hutbürste? Na, denn rein mit ihm! Wieder ein Glücklicher mehr auf der Welt, glücklich, weil er die Nacht auf eicm ärmlichen Lager zubringen darf. Ja, fo verschieden sind die Manstabe des Glücks! Jetzt kommt eine Art von Nerokopf. In wohltönendem Baß giebt er sein Alter auf 36 und die Zahl ftinerAfylnächte auf 2 an. Der Hausvater nickt stumm, der Söjährige mit dem rasirten Eäsarengesicht man gäbe ihm gern 46 ist Schauspieler. Der Hausvater hat mir's, als der seltsame Asylist mit seinem Sup xentopf und seinem Stück Brod die Trcp pen hinaufgeht, leise ins Ohr geflüstert. Der Aennste sah mir nicht aus, als ob er nur Studien machte : das Asyl war wohl auch bei ihm bitterer Ernst. Jetzt noch eine Seltenheit: ein Jsraelit; unter den 300 des Abends nur Ei? ner. Und dieser Eine ist wieder avis rara durch den in diesen Räumen seltenen Besitz einer Uhr, die er den Hausvater in Verwahruna zu nehmen bittet. Der Mann mit der Uhr und dem Spitzbarf stammt allem Anschein nach aus der Po: lakei. Zwei junge Ausländer, offenbar Vrüder, unterbrechen jetzt die Reihe de, Stammgäste mit den verwitterten und verlotterten Alltagsphysiognomken. Sn find der deutschen Sprache nur sehr un vollkommen mächtia. beantworten du Frage nach ihrem Alter mit Angabe von Name, Stand und Herkunft, und sc ergiebt sich, daß es zwei junge Maler aus Dänemark sind, auf der Reise und mit wenig Zehrgeld. Der Hausvater nickt wohlwollend, die beiden Gäste auj dem Dänenreiche schleichen verschämt du Treppe hinauf. Rührend unverschämt benimmt sich im Gegensatz dazu ein alter Stammgast mit großartiger Galgenphysiognomie. Hausvater: Was, Sie sind schon wie: der da? Nun, das geht denn doch nicht! Stammgast (im kläglichen Tone): 6c Jahre, Herr Hausvater 60 Jahre! Hausvater: Ach, ich weiß, wie alt Sie sind. Sie sind aber in diesem Monat schon das vierte oder gar das fünfte Ma! hier. Stammgast (immer kläglicher und an, scheinend taub): Ach, Herr Hausvater, man wird alt, jetzt hab' ich schon die 60 auf dem Buckel. Stammgast: Nun ja, eigentlich schon vier Mal. Aber ich h?be ja gebadet, Herr Hausvater, schen Sie, ich bin so sauber, Sie werden mich doch heute nicht fortsch'cken. Hausvater: Na, meinetwegen, ahti das nächste Mal weise ich Ihnen uner? Sittlich die Thüre. Asylist: Herr Hausvater, Sie irren sich entschieden. Es sind schon über vier Wochen, daß ich hier war. Hausvater: Na, weun'S man wahr ist. Sie kommen auch öfter, als es die Polizei erlaubt. Asylist: Herr Hausräte?, ich kann'S beweisen. Ich war jetzt vier Wochen im Kahn, hier! (3?igt triumphirend die Bescheinigung einer eben verbüßten vierwöchentlichen Gejängnißstrafe; ein Beweisstnck, das der Hausvater gelten las, sen muß.) WeniaerlüsliS iöiin iidciir-irj

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