Indiana Tribüne, Volume 12, Number 106, Indianapolis, Marion County, 4 January 1889 — Page 1
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GöitorieSes.
D!e Zahl der Vrauere!m hat m VsZern in den lchtm vier Jahren um 63 abgenommen, aber die BierproduMon ist um mehr als eine Million Hektoliter qestiezen. Selbstverständlich sind bloß kleine Brauereien verschwunden, und die großen sind noch glöger geworden. Ganz so wie Schaff. l singt : Und der Grobe friß' den Klei?en, Und der C öpie fiipt den G ßen, A!s löst m der Natur sich Qitifxii die ssziale Frage. Wir in den kleinen und mittelgroßen Städten dls amerikanischen Westens haben kaum einen Begriff davon, wie schlecht das arbeitende Volk in den großen Städten wohnt. Wir wissen nicht, wie sich die armen Proletarier zusammendrängen in engen, feuchten und . ungesunden Näu men, in denen es an L'cht und Luft fthlt, und in denen im Sommer die Kmder wegsterben, wie die Fliegen. In Berlin giebt es 75.000 Wohnun g?n, welche nur aus einem Wohnraum bestehen und die vo.i 270.000 Menschen bewohnt werden, also im Durchschnitt 3.6 Renschcn auf einen Wohnraum. Von den im Jahre IL30 gezählten HzuShaltungen hatten 13,313 oder 7.! P:ecmt Einmiether und 39.293 oder 15.3 Prccent hielten Schlasleute. Eine Haushaltung diesseits der Louisenstadt hatte 34, eine 11 (9 männliche, 2 weibliche) Schlaföurslen. 7 Qausbaltunaen hatten i? 10 Schlsflmie. Von jenen 39.293 HauS. hallungen verfugten 15 065 oder rund 33 Procmt nur über einen Raum für die Familie und eventuell die Schlafburschen. Im Jihre 1830 waren von 23,239 Ke! lerwohnungen mit 100.301 Bewohnern 15,535 o:er 66.7 Prccent mit Waffrleitunz, aber nur 1.40-1 o)er 6 Prozent mit Kloseteinrichtungen versehen. Ii Frankreich xistiren 219 270 Hau ser die gar keine Fenster haben. Der Deputirte Vkadau schätzt, daß 6 Pnso.en je ein solches Haus bewoenen ; das macht also 1.309.600 Bewohner. Nach den Mittheilungen der Administration der Variser offmtlichen Armenpflege wiesen 39. 603 der unterstützten Haushaltungen absolut ungenügende ReinlichkeitsV.r hältn'.ss- auf. Von diesen 39.603 Woh. nungen, die 10l.6l9 Arme beherbergten. waren 6 Prccent ohne Heizvorrichtungen, 3 Proccnt erhielten ihre Luft nur von tiezenabsatzm und Gängen. Nach Lanzlois gibt es in Paris allein 60.000 ungesunde Wohnunzen. In Wien bewohnte nach Dr. Erwin Reinhardt jede Familie durchschnittlich 1356: 3.5 Stück Räume. 1861: 2.5 " 1873: 1.8 " Letztere Zahlen sind um so bemerkens werther, als sie zeigen, daß es nur der kurzm Zeit von 17 Jahren bedurft?, um eine ganz furchtbare Verschlechterung der WohnungSverhältnss: unter den Armen herbeizuführen. Freilich in dieser Zeit wurden in Wien auch die Prachtbauten an der Ringstraße au fg führt, deren Bewohner in Verlegen heit kommen zu entscheiden, in wie viel Zimmern sie zugleich essen oder schlafen sollen, und hinter denen sich Ställe sinden, welche im Vergleich zu den Arbeiterwoh nungen Paläste sind. Und dieS ist so in allen Städten, je mehr Paläste, desto schlechter die Wohnungen der Armen. Es ist eben so, daß wer in einer Kutsche sah ren will, nicht dazu verurlheilt fein darf. Kutschen anzustreichen, und wer selber s f JP " Nie einen 4aiau vewoynen w:ro. Aber damit man nicht etwa glaub. solche Wohnungsverbältn'sse b fhden sich bloß in i?mopz, aber nicht m Amerika, fügen wir hier folgende Stelle aus dem Berichte des stattstischen Bureau? von Ohw für 1873 an: In 1863 gab es in C'rc'.nnati 1410 Ten ment'Hauser, die . ' ' Zahl der Z'MM darlN W 16 197 Und deselben wurden bewohnt voi 9394 Fa. w rn'lien, bestehend auö 33.721 Personen. Es kam also 1.6 Raum auf jede Fami li?, also ein noch weit schlechteres Ver hältniß als in Wien. Weiter heißt es: 4213 Familien, be stehend aus 16 604 Persoaen (also Fzmi lien von nahezu 4 Personen durchschnitt licb) bewobn en b l oß e in Z i m mer. das zum Koöen, S ssen. Schlafen u. s. w. diente ; 3571 du ser Zimmer hatten bloß ein Fenster. Diese Zahlen sind von der GisundheitS 'itSpolizei gesammelt. Jkl 1369 war Eineinnati dichter bevölkert als London.
ES giebt in Cinemnati viele Temment Wutkon ang,Mrtm ZkSen hat. und Häuser, die gar keine Höfe haben, so daß dab diese Versammlungen esktzlich sind. ,.n5,.,st,elt. ein Abtritt! Einsprache erhoben. Dir Fall witd
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muß für sämmtliche Hausbewshner die nen. und desien (Sse verpesten daS ganze HauS. . So heißt eS in dem Bericht, wohnt der Arbeiter der Köaizin deS Westens, dasür kommen aber auch 70 Prozent aller Xo disfälle in Tenemmthaufern vor. Aehnliche Vcrhaltniffe herrschen in New Asrk. In C.nc'mnati .kommen 37.000. Bnsonen aus die Ouadratmeile, in New Jork 32,000. Um einen Vergleich zu er möglichen, wollen wir beifügen, daß in Louisvtlle 12 Bewohner auf die Quad ratmeile kommen. In der elften Ward von New Fort wohnen 70,000 Menschen, so daß weit über 300 auf den Acker kommen. I eine einzigen Block dieser Ward wohnen über 2200 Menschen. So schlimm ist S in dem dichtestbevölkerten Theil von Lon don nicht. Von 27.'000 Personen, welche in 1873 in New Bork starben, wohnten 19.000 in Tenementhausern. Man sieht also, daß (S in den großen Städten Amerikas theilweise noch schlim mer ist, als in Europa. Aber Senator Edmunds sagt darum doch, in Amerika kann der Arme Alles haben, was der Reiche hat, und eS giebt Dumme genug, die'S glauben. DralzwaHriHtes. Wetterauöslchten. Für Jndkana : Im südlichen Jndlana leichter Regen und wärmer; im nördli chen: schöaeS Wtter,unoeränd.r!e Tem peratur. Blaine aus der Reise. W ashin a to r, 3. Janucr. JameS G. Blaine btfind.t sich seit heute Nach, mittag hier, um alle, band geschäftliche Angelegenheiten zu ordnm. Er wird am greitag oder Samstag in Indianapolis sti.1. Congreß. Washington, 3. J,n. Als gestern fräh Sprecher Carliöle da? HauS wieder zur Ordnung rief, waren noch seine 75 Mitglieder anwesend. Die Aufforderung an die verschiedenen Ausschüsse, ihre Be richte einzureichen blieb undeantvoetet. E3 wurde eine Bill pasnrt. den Ange stellten des GravirungödureauS 30 Tage Urlaub im Jahre zu gewähren. Hierauf berieih das Haus die Fluß und Hasendill. wobei eS zu sehr ledhasten persönlichen AuSeinand.rskdungen kam. Crain von T xrS suchte eine Srdö)ung der B.s,lli gungen lür ArkansaZPaß, Sabin.Pak und den Galvestoner Hafen durchzusitzen, wurde ader auf allen Punkten geschlagen. Ohne viel gethan zu haben, vtltagte sich da? HauS. Bei der Eröffnung der SenatSsttzung war kam mehr als ein Quorum vorhan den Nach Erledigung einiger Routinege schäste setzte der Serat die sogenannte Be ratbung der Tarifbill fort. Ein Antrag deS Republikaners Allison (vom Finanz auSschi.ss ). den Zoll auf Ketten von wenigkr alS li Zoll Durchmesser von 3 cus IM CentS das Pfund herabzusetzen, wurde natürlich angenommen. Als ader ein Best'scheS Amendement zur Eotton Klausel, welches bereits vor den Weib nachtkferlen gestellt morden war. wieder aufgenommen würd?, gab eS eine sehr lange Debatte. Bist sprach von der traurigen Lage der Baumwoll'Spinner in NiU'Eagland und erklärte, er wolle zwar den Fabrikanten einen angemeffe nen Profit zugestehen, verwahre sich aber gegen die kolossalen Preise, die sie den westlichen Eonsumenten abnehmen. Siewarl verlas das A!fi)avit eines Fad eikarten in Georgia, der zugesteht, dab er seit 1870 jährlich im Durchschnitt 17 Prozent verdient hat und den Zallschutz für einen Gemrinschaden hält Aldrich ervidertk. im Süden würden eben nled rigere Löhne gezahlt, als in NeuEng land, woraus JoaeS die Gegenbemerkung machte, dab tn den südlichen Fabriken viel weniger Streikes vorkämen, als in bei Sst.ichen. Ntch längerer Debatte vertagte sich der Senat. Der Arbeit erb und. Chicago, 3. Jan. Die Anwälte Kraft und Greenaere deS Arbeiterbundel haben gegen die Entscheidung deS Ge richt?commissä?S WindeS betreffZ deS abgesuchten EinboltSbefehlS gegen die Störung seiner Versammlungen durch die Polizei Einspruch erhoben, nament lich gegen die Punkte desselben, wonach die Kläger Abttise durch daS Gesetz su chen sollen und in dem Fall keine Eigen lhumSrechke aus dem Spiele stehen. Der Eo'porotionSanwalt hat auch gegen den Besund. dab der Arbeiterbund daS Recht zur Versammlung zu den in seiner Eon
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wzhrschtwlich morgen vor dem Richter
Tullry zur Verbanlung kommen. DerTemperenzsahn. Lansing, Mich .3. Jzn. Gouverntur Luce vur)e beut! in sein Amt einge sühkt. Einen Theil seiner Är-.trtttZrrde roidmkte er der Teuptte.,zkrage. Ee so pfähl die Passtrung eine LokälepiionS.. evkr.tutll kineS Pcobid:tionSzksld:S. Plödl icher Tod. Con nerSville, 3. J,n. Jrau Uhl die Frau deS Herrn John Ubl. wurde heute Morgen todt im Bette grsunden. Natürlich! Chicago. 3. Jan. DaS Gesuch Hronek'S um einen neuen Prozeß wurde zurückgewiesen, und daS Urtheil in Ueber einZtimmung mit dem Wahrspruch ge fällt. Die AuZsührung deS UltheilS wurde um sechzig Taze ausekchoben, in nerhalb welcher Zeit der Vrnntheütk ap pelliren kann. Ein neuer Str eik in Au S U ch t. PittSburg. 3. Jan Ein reun Ausstand der Coak Arbeiter scheint bevor zustehen. Die neue Lohnscala. welche eine Lohnerhöhung von 4 Cer.tZ für jede Pr!iSerhS!,ung von 10 CentZ p:r Tonne festsidt. ist den Fabrikanten zu hoch urd sie erklären, nicht im Smade zu sein, die Forderungcn der Arbeiter zu dewillizen. Ledtere glauben indeß, ihre Forderungen durchsetzen zu können. Ver fiübti. BiSmarck schwer krank. Berlin, 3 Jan. Wegen deS Ve finden? BiSma'ckS hegt man crnstltchk Be fürchtungen. ES herrscht allgemeine Aus regung. Jünstausend telegraphische An fragen sind in FliidrichSruhe eingelaufer. Die Aerzte haben unbedingt Ruhe für den Patienten angeordnet. Graf Herbat BiSmarck wir) vorläufig bei seinem Bat bleiben. Emin Bey. Berlin. 3. Jan. Ein Sergkart welcher zu der alten egypttschen Armee gehörte ist von Khartum in Suakim an. gekommen. Er sagt djß er KharZum am 23 November verlassen habe, dab zur Zeit Emii B y nicht in Gefangenschast deS Maddi gewesen sei, sondern tag der selbe stelö die Derwische geschlagen habe. OZfisiere in Suakim. welche den Ser geanten kennen, sagen dab derselbe glaubwürdig sei. Erdbeben. SanJuan del Sur. Ricarogua. 3 Jan. In der Nacht vom 29. auf den 30. Dkz. fanden hier mehrere Eedföze statt. In Alajaela wurden acht Personen durch einstürzende Häuser getö:t.t. Stdlffsudrtedtn. Angekommen in : London: Geliic von New York. .Switz rland von Philadelpbia" nach Anlwe'pen, ,De Pi.y!en von New Jork nach Ar.tvirpen. Soutbampton: .Lahn- von New Bark nach Bremen. Rotterdam: .Rotterdam von New York. New York: .MUn von Bremen. Hiesiges. F Mehrere junge Mäschen. welche die St. Jhr.'Z Akademie besuchen, be klagen sich darüber, dab sie allabendlich auf dem Heimwege von einem jungen Menschen der sich in der Nachbarschaft von Tenneffee Strabe herumdrückt, be lästigt werden. Hier gi.btö etmaS sür die Polizei zu thun. ET Minenlnspikto? TdomaZ Mc O iaoc hat dem Äouverneur leinen Iah reSdericht unterbreitet. Demselben zu folge wurden in diesem Jahre 3 U0 979 Tonnen Kohlen gegraben, ein Ausfall von 76 732 Tonnen gegen daS hervcrge gangene Jahr. Dieser Ausfall wird thtilwei,e dem Gebrauch von NaturaoS zum arökten Theil aber dem Gebrauch deS rohen Petroleums in Chicago zuge schrieben. In den Bergwe,km sind 17 Unfälle mit tödlichem AuSgang und 21 Unfälle welche nicht ganz so schUmm ad liefen, vorgeksmme?. Bei geSberlrVor stcht hätten die Miistm der Unfälle vermieden werden können. Die Zahl der Bergwerke im Staate beträgt 217. Innerhalb derselben sind 6,635 Leute angestellt, außerhalb aber in Verbindung mit denselben arbeiten 713 Lmte. In dem Bericht wird die Legislatur ersucht, dem Jnspiktor gröbere Machtbefugnisse zu ge währen, um genauere Erkundigungen einziehen zu können.
tor Eine Anzahl falsche? Fünsdollar. Bill, sind im Umlauf. Unsere Leser, wklchen hcffkntlich läßlich viele Fünfdol. lardilS durch die Hände gehen, mögen sich voisthin. IST Morgen Vormittag um 10 Uhr beginnt in der Masonic Halle die JahreS conrention deS Verbandes der Hand lungZ. Reisenden von Jidiara. Man erwartet, daß sich mindesten? 1090 Mitkieder das einsinken. Morgen Noch mittag um 3 Uhr werden sich die Herren und ihre Damen zu einem Bankett in der Tomtiason Halle versammeln. vs Unslaudt.
Gegenzroei holländische Beamte, Etaateanivalt Zolles und Polizeikommissar Stork, in Amsterdam fino kürzlich Attentatsversuche unternommen worden, über welche holländische Blätter Folgendes melden: Zwei seltsam construiite. glcichgcarrete Schachteln wurden beideii Herren ins Haus geschickt. Jede Schachtel war zu öffnen mittels einer Schublade, an deren unterer Seite mehrere schwedische Streichhölzer angeklebt waren, in der Weise, daß sie sich nothwendig entzünden mußten, sobald die Schublade aufgezogen wurde. Die Streichhölzer waren durch zwei mit Harz eingeschmierte und mit Pulver bestreute Luilten in Verbindung gebracht mit einem Bierkruge, welcher ganz mit Schießpulver gefüllt war. Der Polizeicommiffär Stork öffnete die Schublade so vorsichtig, das; zwar die Streichhölzer sich entzündeten, aber so schwach, daß die mit Pulver und Harz beschmierte Lunte die Flamme nicht nach dem Pulver im Kruge leitete. Die Schachtel für den Staatsanwalt wurde erst am folgenden Morgen, ebenfalls mit der größten Vorsicht, ohne eine Entzündung zu verursachen, geöffnet. Durch ein Versehen wurde die Schachtel in der Strasze, wo der Staatsanwalt wohnt, statt in No. 121, der Nummer seiner Wohnung, in No. 21 abgegeben. Sobald man da die Adresie gelesen hatte und sah, daß ein Versehen vorlag, wurde die gefährliche Festgabe an " . . rv.i. r r r . öle ricyllgc norejze oes.orgk. Ein Pistolen-Duell mit tragikomischem Ausqange hat in der Nähe von Waidmannslust bei HermLdorj bei Berzin stattgefunden. Die Duellan? ten und Secuudanten waren Berliner Studenten. Nachdem ersten Kugelwechsel erschien der in Hermsdorf stationirte Fußgeiidarm Schröoer auf dem Platze. Bei dem Anblicke dieses Beamten ergrifj die ganze GefcUfchaft die Flucht. Der Gendarm verfolgte sie, mußte aber bald die Verfolgung aufgeben, weil die St: denten, als sie ihren Weg durch das Stolpcr Mühlenflicst versperrt sahen, mit kräftigem Ansatz über das Waffer zu springen suchten. Da dasselbe aber zu breit und obendrein ziemlich tief war, plumpsten die jungen Herren alle bis an den Hals hinein. Derselben Gefahr rollte sich aber der Beamte nicht aussetzen, weshalb er die Verfolgung aufgab. Noch an demselben Vormittag erfuhr der Gendarm, daß die Studenten im Gasthause zu Stolp ihre Kleider getrocknet hatten uud beabsichtigten, von Hermsdorf auö mit der Eisenbahn nach Berlin zurückzukehren. Kurz vor Abgang des Zuges traf er auf dem Bahnhof ein. löste sich schleunigst ein Billet nach Dalldoif und fuhr mit den Studenten in demselben Aöthcil. Zwei der Studcutcn vermochten sich zu legitimiren, die anderen beiden mußten in Dalldorf aussteigeu und nach dem Amtsbureau folgen, wr ihre Feststellung erfolgte. Der Herzog von Sevilla, der vor einigen Jahren in Madrid wegen Masestätsbeleidiguug verhaftet wurde und dann das Weite suchte, scheint der Verbannung müde zu sein und tritt in einem aus Maison-Lasitte (bei Paris) datirten Briefe als reumuthkgcr Sunder auf und erklärt, das von ihm unterieichucte Manifest wäre niemals der wahre Auödrnck seiner Grundsätze aewesen. AlS Prinz von königlichem Haufe, nersichert der Herzog, hätte er drei Pflichten über Alles setzen gelernt: die Liebe zu Gott, die Ehrfurcht vor dem König und den Fraucndicnst. . . .Diesen Prinzipien, die cr aus dem Blute des Hauses 33oiir bon geschöpft hat, will er treu bleiben und sie sind heute sein größter Trost iu den schweren Prüfungen. Er giebt sich der Hoffnung hin, sein Schreiben werde hinreichen, um jedcs Mißverständniß zu heben. Ein Zwei kämpf mit tö d t, lichem Ausgang hat am 10. December im Gruuewald stattgefunden. In einer Sitzung des studentischen Ausschusses der Berliner Universität entwickelte sich ein Streit, welcher damit endigte, daß der Lt,uä. rned. Bluhm sich über den Verein deutscher Studenten in sehr verletzender Weise auSließ. Diese schweren Veleidigungen trugen ihm seitens des 8tuä. bist. Eichler eine Pistolcnforderung ein, welche im Gruuewald, auf dem Königs weg in der Nähe dcs Sterns, ausgefochten wurde. Bei dem zweiten Kugel Wechsel erhielt Bluhm einen Schuß durch die Brust. Der Schwerverletzte wurde . sofort nach Anlegung eines Noth, Verbandes nach Berlin gebracht, starb aber bereits unterwegs. Sein Gegner hat sich sofort freiwillig der Polizei gestellt, wurde in Haft genommen und der König!. Staatsanwaltschaft in Moabit
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