Indiana Tribüne, Volume 12, Number 105, Indianapolis, Marion County, 3 January 1889 — Page 3

Wie eS arbeitete.

Guten Morgen Ja?! JH habe d!H seil einem Mona nicht aeic&m. WaS ist !o mit dir ? Du scheinst Bieder jung gevotden u sein. .Wtll Phil, ich bin wieder jung g'taor den E'innerst du dich, wie fchltAt ich daS letzte Mal auNab ? Krank und blau und in der miserabetsien Laune. .Nun. du scheinst jetzt glücklich und zu flirten zu sein." Gott sei Dank ja. oder vielmehr Davk den Vlnegsr BittfrS. Erinnklst du dich. daß du sie nie empfahlst. alS wir unS zu letz laden ? .Iivodl und ich sehe dir? an, daß du die Me'zin d,pufc dost " Gewist und Jek?krmann fällt mein beis?r,s BuLleden auf. Ich nabm die allen Bltt'rS. odne den bitteren Gscbmakk zu detückiichUgen. Ich lrark die Flalche in. nerhokd zwei Wochen aus, urd beschleb dann die reuen Bittk'S zu Probirin. .Nun und waS denkst du von densklben? .Ich alaube. dHre ifrrni jagte, ste iede d'e neuen vor. Ich denke sie hat r'chs. find ds? und scheinen ein kostwuli giS Wöpirat zu sein. .Ich a'a eS auch, fcab auch o at fcSrt und ich rindert mich, dok die Mc Donald D?vg Co. sie so tillig verkaust, wie die adk?i. Nun. da-akbt uns nichts an. Soak doch w r war e. der Taalt daß stch MtU marcdmat einbilden fxom t i rt wnn sie Mpr diliöi wässp? Eerksi ! Ich wvll'e sis'v, m'rche L"ute str-d schlecht, und t bot dstck bwtz der frv t Magen odf die kranke Lb'r daran Sckw. ll'd wenn aNe die Kranken Vin-aer? BrterS -fhmtv, welch eine glückliche Welt tefci die?! Und ich würde d!: neuen Bitt,r? ep. Zidk'N. Ich ziede vMS die oHm vor. Nu. eS kann fr jzder'nach Belieben handkln. b?idi sir.d vortr,ffl'ch. Der aroöe Blutreinigrr und Gesund" heitSbeesttSer. KurZrt jkden Kspskchmerz wnerhald dreißig Minuten Probire ,S. Sie stärken da? Gehirn und beruhigen die Nerven, reguliren die Eingeweide, sitl Un die Blutziikulation wieder her und sichern vollständige Gesundheit. in hübsche Buch Ui- SdreZftre: It. H.MoDoiialtlüriifirCo. 582 Washiazton Straße, N w A?rk. Csrl Pirgpast's Deutsche Buch - Handlung ! 0. 7 Qüb AllZbamaNL. Vestellsuzen und Abonnemeut auf alle im In und Anttsnde erscheinende Bucher und Zeitschriften werden augenommeu nad prompt abgeliefert. 8t und Verkanf alt Vncher. Sociatiöische Literatur. rbeiter- Hatte (früher Tanjafli,) 'Akrein und Logen werden darauf anfm?rk fim gemacht, daß obige Hölle sich sehr gut zur DbhaUung von Versammteugen, Kräuzchen, Mnterha'wc:ea n. s w. eignet und für so'äe Zwecke billig zu miethen U, Man winde sich tti die Ofne- d. tti. Die große I. L. & W. Bahn. Kürzeke Linie nach dem OÜ'n und Wegen. Die,ivzige Linie mit so:iett Zügen na Vloo. xnnaton "unv Peoria mit Durckzanzs'Wagen nach den Missouri m Punkt-n ia ewigen Standen tvtmfler als an ere PaHuea. Sbe ss Durckgavg . Schlakioast'N und StuHswigen. Wagen ükr DanmÜe nach Ckuago in kürzerer Zeit zu i iedngeren Preise als andere BaHaen Die kurz Liie naS Eprialfield, Colnm r, . Ohw vnd allen Punkten im sudbche und oft lichen Odia. Die küneVe und e'nzige iai, - mit DrchiongS'Lcklafmaie nach Urdana, Ob 0, Bell.fzulaine, Ke ton. Tifsii, und San . dnla. Die eutsorlsirte Linie oft ich mir Scknellze't und Tlcket nach olle bedeutenden -öftlickea Stätten toi $1 til $1.60 venigersli -reguläre Raten. Züge im Jndianapolit VaSahof. ., I önlich 4:w g. Korg. 9 M7bde dgang j wtnl 7..Mg.g. 3:; am ll:0üabt i Vom Osten 7 o'g ZAi m. w:30bd flUi-ft j ficm 3:50 jjjj, io:40 fli,8:Watl geint Steife vnd Schlafwagen, Ticketi And Äutkvnft erldeitt en. Pass Agent, Geo Dmler, ISS Süd Illinois Straße, und jeder andere Agnt der Linie. H. . B i n I o n. Gen. Paff. gkt, l I , g. . Paff. ant. Deutsche jpn-jjpi!ii?, Etablirt seit 1859. siWe? Hegen Öo., Ech Nassau und Spnica Stresl, s (Irliis suiiaisgj Kev York, besorr all Arten von , Q4$chäflsaMrigmtPtr$onalaujsorderungtn etc für diese Zeitung, sowie für , aUe deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. v ClarntlicN Deatecb-ÄTneriVaniscbe Zeititagsa lkffes in enserern GescbafU-Lok&I eur treiea Etwloht dca PubUkiuns u. Di (ntrtn Heraufgeb deutscher BUtter "-m& Mbtaurrroll nacht tu Uu Pabük nr ,, B iirtitf itiir m tnirrmif

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Die Schatten. Erzählung von Karl Emil Frauzoö. (fforlsesuna.) egeik ein UyrMchtS klopfte eS abermals an meine Thüre, es war der Rittmeister lneiller Eskadron. Herr Lieutenaitt," befalü er, ich ersuche Sie im Auskrage des Obersten, mir den Ihnen anvertrauten Betrag von zehntausend

Gulden losort zuzuzahlen." Schweigend griff ich zur Tasche und zahlte die Noten vor ihm hin. Sein ehrliches Gesichterhellte sich. Gottlob V rief er. so sind wir denn nur durch eine schurkische De nunciation grundlos erschreckt worden!" (ir reichte mir einen Brief, in welchem der Oberst benachrichtigt wurde, daß ich das Geld in Macao versplclt. Die Anzeige war anonym mit unverstellter Handschrift geschrieben, die Hand Friedrichs war es nicht, aber daß er es gewesen, der die Schurkerei angezettelt, zweifelte ich gleichwohl keinen Ängenblick. Mein Verdacht wurde zur Gewißheit, als ich später in Erfahrung brachte, daß er nicht einmal beim 6.'rafen Stubenberg geweseit, sondern direkt von Pernhosen zu mir geritten. So groß jedoch auch meine Entrüstung war, ich dämmte ste zurück; der Schurke war einer Forderung unwerth, und selbst wenn ich ihn dieier Ehre würdigte und über den Haufen schoß, so war mir doch die Baronin höchst wahrscheinlich für immer verloren. Sollten nicht alle meine Mühen vergeblich sein, so durften stch, unsere Vezieh'ungen nach außen hin nicht ändern, und ich munte aeaeu jedermann schweiaen. auck j ? . -w ... w 90 : gegen ihn. 9htr der Varonin erzählte ich'S, nach stm er wieder nach Wien abgereist war. 1 Sie haben Recht," sagte sie, als ich ihr ' das Blatt vorwies, eö ist die Schrift ' seines Kammerdieners ! " Sie sagte eS ' ruhig, aber dann stürzten ihr die Thrä- ; nen aus den Augen, die ersten Thränen, die ich sie weinen sah oh! wie schon sie war in diesem schmerzlichen Zorn! Da konnte ich nicht mehr an mich halten, ich stürzte ihr zn Füßen und gestand ihr meine Leidenschaft. Sie trat zurück und starrte mich verwirrt an. Sie lieben mich?" stammelte sie. . . . Sie licbcn mich?" wiederholte sie langgedehnt, mit dumpfer, tonloser Stimme. Ich bedeckte ihre Hand mit Küssen; ich hielt es für klug, vorläufig nur diese Sprache zn führen. Warum dann die Heuchelei?" schrie sie auf. wozu da3 Gerede von selbstlosem Mitgefühl, von einer Freundschaft, die nichts wünscht, als mein Glück!" Fordern Sie uicht," rief ich, .daß ich meine Empstndungen ausdeute und erkläre ! Ich weiß in diesem Augrnblicke nur Eines : daß mein Leben, mein Wille Ihnen gehört und Allee, was ich bin und kann!" Sie begann heftig zu weinen, anders als bisher ; eS schien, als wollte sich die harte Rinde lösen, welche die Verbitterung um ihr Herz gelegt. Gehen Sie,- sate sie endlich leise ich werde Ihnen schreiben! Und als ich zögerte, wiederholte sie onngkttder: Gehen Sie, mein Freund! Ich zürne Ihnen nicht ! Ueberdenken Sie, was ich Ihnen schreiben werde, und rathen Sie mir dann ich bedarf deö Rathes, der Hilfe so sehr!" Ich ging .Endlich! jauchzte ich, ich dachte nicht an ihr Weh, ich dachte nur cn mein Glück." Er holte tief Athem, cö zuckte um seine Lippen. Ich habe nnn zu erzählen, waS mein größtes Verbrechen auf Erden gewesen ist.... Am nächsten Tag erhielt ich ihren Brief. Ich glaube, er hätte den Teufe! selbst rühren können, ich las ihn kalt blutig, wie etwa ein Heerführer die aufgefangene Korrespondenz des Feindes, um darnach seinen weiteren Feldzngsplan zu bestimmen. In Worten, sö ergreisend, wie sie nur die größte Seelennoth einzugeben vermag, klagte sie ihren Jannncr und flehte mich an, ihr diese Fesseln abstrelsm zu helfen, us gebe nur einen Weg hierzu, aber sie wage ihn ohne Ermulhigung und Hilse ein,eZ Freundes nicht zu betreten. Sie wi jtt nach Wien eilen und dem Kaiser .as Verbrechen Friedrichs enthüllen. DaS gütige Herz des Fürsten, der Scharfsinn Metternichs würden dann sicherlich den rechten Ausweg finden, um nur den Frevler zu bestrafen, ohne daß zugleich die Schmach der Welt sie und ihr Kind treffe. Ihr bisheriges LooS vermöge sie nicht zu ertragen und feit gestern vollends nicht mehr!.... Fordern Sie nicht von mir," schrieb sie, daß ich mehr sage; die arme Gefangene hat ja keinen freien Willen ; sie hat nicht einmal das Recht, auszusprechen, waS ihr das Herz gebietet !".... Sie werde thun, was ich ihr rathen würde, schloß sie, mir vertraue sie!" Nd Sie?!" rief HanS. Und ich ! ich war vor Allem ent schlössen, sie von diesem Plane abzubrm gen! Daß es wirklich der einzig mözliche Wea zu ihrer Rettung fei. bezwelfelte auch ich nicht. Im Augenblicke der Enthüllung waren sie und ihr Knabe des Mitgefühls der Menschen sicher. Sie war frei, weil ja dann diese zweite Ehe Friedrichs als nngiltig erklärt werden mute, und trotzdem fand sich dann gewiß ein Ausweg, um dem Knaben gleichwohl den Anspruch auf Ramm und Bestv des Vtcrs nr sichern. Aber dieS paßte schlecht zu meinen Wünschen; ich wollte ja nicht die Befreite zu meinem Weibe machen, sondern die Gefesielte be. thören ! Darnach richtete ich meine Antwort ein. m 'one jchmerzlkchnen Beda .tertts. wie von Mitgefühl übermannt, zählte ich auf, was ich an Scheingründen aeaen ihre Absicht auszusinnen wußte. Sie vergessen," schrieb ich, die Strenr ! . . 'rjr. - -f. If. ge ves eseyes, weiche uucy er na, irr nickt mildern kann, die Macht der Wrinzessm, die Alles aufbieten wird, um sich r L n.t t t . an ynen uno yrem moe ix oen Verrath des Geheimnisses zu rächen. Auch Friedrich ist zn fürchten ; der Elende wird kein Mittel verschmähen, um sich zu retten, ooer oocy, um mu n irrn ...... C J z . f!. Verderben zu ziehen : er wird ohne Zweifel zu seiner Entlastung d!.' Lüge , . . , . rni. voronngen, oa' sie von ze icine iuii willenn gewelen, und n Gegenbeweis wird nur durch Ihre Aussage möglich sein, welche in diesem Falle, da Sie als seine Mitschuldige angeklagt erden nmöten VLlleicht enia lteuwir.

Aber auch hiervon adgesMnMo'tM öesten Falle können Sie durcl die össentliche Anklage nur Eines erzielen: Ihre Freiheit, das LooS Ihres Kindes jedoch ist dann besiegelt. . .. Dies meine Ueberzeugung." schloß ich, nach bestem Wissen und Gewissen ! Wäre meine Liebe zu Ihnen eine tolle, selbstsüchtige Leiden, schaft, ich würde Sie in Ihrem Plane bestärken. Denn Sie werden dann jedenfalls frei, und ich vermag um Ihre Hand zu werben. Aber ich kenne Ihr Herz, rch kenne Ihre Liebe zu Ihrem Kinde und weiß, daß Sie es nie überwinden könnten, sich um den Preis seiner Zukunft die Freiheit Brkauft zu haben. Vor diesem schlimmeren Elend will ich Sie bewahren, und darum sage ich Ihnen hiermit bluteuden Heizens Lebewohl auf immer! Uns bleibt auch ferner nur der Trost, daß unsere Herzen verbunden bleiben in schmerzlichem Mitgefühl sür einander und im Haß gegen jenen Elenden; in Liebe vereint zu sein, verwehrt uns das Geschick!" .... Den Brief sandte ich ab und harrte ruhig, ich wußte, wie die Antwort kauten würde." Der alte Mann machte eine Gcberde des Abscheus und wandte sich ab. Der Graf bemerkte eS. Ja. Hans," sagte er, fo genau hast vielleicht selbst Du mich bisher nicht gekannt!.... Ich hatte mich nicht verrech net; der Brief that seine Wirkung, er steigerte ihre Neigung mir, ihren Haß gegen Friedrich. Sie haben Recht," schrieb sie, in Allem und Jedem, und ich danke Ihnen, so schmerzlich mich Ihre Worte getroffen haben. Aber waS mir auch dieser Schurke geraubt hat, den einzigen Trost, der mir gebliebe ist, einen theilnehmenden Freund zn besitzen, will ich mir nicht nehmen lassen! Ihr Brief beweist den Adel Ihres Herzens ; der Mann, der dies geschneben hak, verdient mein Vertrauen. Sie werden es nicht mißdeuten, nicht mißbrauchen, wenn ich Sie bitte, m'ch auch fernerhin zu besuchen. Hierfür bürgt mir Ihre Ehre. Ihr Herzä" Die edle, keusche, unglückliche Frau meinte eS sicherlich buchstäbtich so, wie sie schrieb; sie vergaß nur, daß sich Geschehenes nicht unge schehen machen, AusaesprocheneS nicht

zurücknehmen läßt; daß wir beim besten Willen meinerseits nicht mehr unbefangen verkehren konnten. Und nnn war mein Wille zudem der denkbar schlimmste! Mein Plan war voraezeichnet ; ich mußte ihren Haß, ihren Rachedurst bis zum Wahnsinn entflammen. Und so blieben meine Ikeden bei aller Leidenschaftlichkeit deS Ausdrucks schlau und wohlberechnet, , , c, . n . rt c eis icg lyr vewles, vag jie nry an oew Manne, der sie tödtlich beleidigt und doch glühend liebte, nur dadurch rächen rönne, indem auch sie jenen Bund nicht heilig erachte. Es gelang mir auch dieS, HanS, und dieS ist wohl mein schlimmster Irevel auf Erden; ich zerbrach diesem unglückseligen Weibe auS niederstem Egois mus ihren einzigen Seab im Elend, die ,r . 5 . t c ? r- 1 ft e setvnacylung, uns meien reoer roiu im sühnen, tndem ich ihren Sohn beglücke. Denn noch fühle ich mich als ihr Schuldner, obwohl sie selbst ihr redliches, ihr vollgemeszenes Theil dazu gethan hat, um die Rechnung zwischen uns auszugleichen " Wie?!" rief der Me erstaunt. Dieser Engel " Wurde zum Dämon, nachdem er ge fallen. eS ist im Grunde nur dieselbe alte Geschichte, die sich immer neu beaiebt. Aber rermunderlich war es diesmal doch, weil es so bald, so plötzlich, so überraschend kam. Von dem Augenblick, da ich ihre Lippen berührt, zerriß der r r rsit .-... Schmer vor lyren ugen, sie ourcyschaute mich und mein Spiel, und ich bin überzeugt, sie hat mich von der Stunde ab, da sie mein wurde, nicht minder gehaßt als ihren Gatten, vielleicht, wenn dies überhaupt denkbar wäre, noch mehr . . . .Damals freilich ahnte ich es nicht, und als ich drei Male vergeblich in Pernhofm gewesen und stets d:nselben Bes scheid erhalten, die Baronin sei durch ein Unwohlsein ires Knaben verhindert, mich zu empfangen, da nahm ich dieS gläubig auf und machte mir weiter keine iKedanken hierüber; ich wußte ja, welch' zärtliche Mutter sie war. . . . Etwa zwei Wochen mochten so vergangen sein eS war im Oktober, ein kalter, regnerischer SMtherbsttag , da erhielt ich des Nachmittags ein Billet von khr: Ich erwarte Sie heute. Schlag 0 Uhr, im Gartenhauschen am rothen Thor!" Die Einladung an sich befremdete mich natürlich nicht, wohl aber Zeit und Ort; warum wählte sie die späte Stunde, warum den abgelegenen Ort? Der kleine Pavillon lag am äußersten Ende des Parks, wohl eine Viertelstunde vom Schlosse entfernt. Nun, auch darüber grübelte ich nicht weiter ; sie wird ihre Gründe haben, dachte ich, und ritt hin. Das Häuschen war erleuchtet; sie erwartete mich bereits. Sie.sind pünktlich, Herr Graf!" begann sie, und als sie die Lider hob, wich ich erbleichend zu rück; ich kannte diesen Blick, das war jener Blick tödtlichen Hasses, mit dem sie dem Baron begegnete. . . . Sie werden bleich?" fragte sie lächelnd, aber dieses kacheln mehrte nur noch mern Grauen. Der Ritt wird Sie angellrengt haben! Setzen Sie sich ; wir wollen behaglich plaudern, mein edler, selbstloser Freund ! " -Ich blickte sie keir an. Was haben Cz n ... .-. tj.ji. ix. m : . IIUl, UKMIU IUI1( iuy- cic wissen," erlizerte sie mit demselben furchtbaren schein. .Sie wissen. Gras. daß ich 5'.q?ttüich kein Recht auf diesen Titel hv'i.. N?nnen Sie mich Aanes. diesen Ramen kann mir doch mindestens Niemand streitig machen, und. Sie haben ja gegründeten Anspruch darauf, mich so nennen zu dürfen!" Und sie lachte hell aus.... wie tst waynZlnmg geworden, dachte ich, und die Vermuthung war mir wohl vom Gesicht abzulesen, denn sie errieth sie sofort. Ich bin nie vernünstiger gewesen, als in diesem Augenblicke ja wohl ! ichbin endlich so verständig geworoen, wie sie uno oer zoaronl" Sie sind heute bei kuriosem Humor!" erwiderte ich und suchte möglichst unbefangen dremzuseh'n. Meinen Sie?" war ihre Antwort. Gefällt Ihnen dieser Humor? Ich gedenke Jhnen heute Abend noch einige Proben davon zu bieten. Aber bitte nehmen Sie Platz ! " Ich setzte mich und sprang im nächsten Momente wieder empor; von der Landstraße her, an die der Park stieß, klang flüchtiger HuMlaa und kam m

murmelte ich befremdet, er hält am Gartenthor!' ' . t t m rr t a a iLnoiicy!" icyrle ne aus. Die misten, wer da kommt?" Ja wohl, mein edler Freund, eS ist der Baron Thernstein!" Friedrich?!" rief ich, Sie haben ihn hierher bestellt?" Ich selbst ? Nein ! ich habe eS nur veranlaßt. Man muß gute Beispiele zu benutzen wissen ; er hat mich gelehrt, daß eS Mittheilungen giebt, welche man am zweckdienlichsten durch seine Diener niederschrelben laßt! Ich habe meiner Zofe , diktirt, daß ich Sie hier allabendlich zwi ! schen neun und zehn Uhr zu empfangen pflege...." Warum? wozu?" stieß ich hervor ; ick) war wie betäubt, nicht aus Furcht vor der nahenden Gefahr, denn ich fürchtete den Aarön nicht, obgleich ich unbemassnet war, sondern aus j Vnil.ll.IT 1lflr $lt ?TTtrtHslttt tlJU i MVt.1 VIV WMtlVtlMtJj, iVliUyt uy mit diesem Weibe begeben hatte.... Warum?" erwiderte ,ie. Weil iÄ der Ansicht war, daß eS gut thäte, wenn sich jene beiden Ehrenmänner, die sich bisher mit gleicher Bravheit, aus den gleichen Motiven, aber in verschiedener Art meiner angenommen haben, nun vielleicht unter einander verständigen würden! Denn ich gönne Ihnen den Herrn Baron, und Sie, Herr Graf, gönne ich ihm ans ganzem Herzen!" Rasende!" rief ich; da klopfte es heftig an die Thüre. . . . Ja," flüsterte sie heiser, ich rase endlich ! endlich ! Das ist Euer Beider Verdienst. Ihr Braven!" Der Baron polterte noch immer an der hüre, er hielt sie wohl für verschlossen und vergaß in seiner ir if . - C s ..Ln J... 'iuuin, auf vie ocunic zu oruaen. (Fortsetzung folgt.) Wtdrohlicht Welchen. Die Wien. Alla. Zta." läßt sich aus Brüssel schreiben: Wenn es der belgischen Regierung bisher noch nicht zum m -i l .... r i Zllewnljliein gerommen izr, oan iyre sorrgesetzte Sorglosigkeit gegenüber der socialen Frage lediglich die Stärkung der republikanischen B e w eg u n g und der f r a n z ö s i f ch e n A n? nerion sparte, hervorruft, so mnß ihr der republikanische E o ngreß in Eh a telet dieses BewußtY irr r- r . fem vklgeoracyr ravcn. )te cuen, oa man mit verächtlichem Achselzucken über socialistische und republikanische Kundgebungen hinweggehen konnte, sind vorüber; denn in 5hatelet, dem Mittetpunkte der industriereichsten Gegend im Hennegau, versammelten sich nicht wemger als zweitausend Republikaner, welche 92 republikanische Arbeitervereine ver traten. Reben den sonztigen Abzeichen, wie rothen Bändern und phrygischcn Mützen, bemerkte man diesmal eine größere Anzahl französischer Scat i o n a l s a h n e n, wodurch die ganze Kundgebung einen direct gegen den Bestand des Königreiches Belgien gerichteten Charakter erhielt.' Der Congre von Chatelet kann! in seinen Folgen um so wichtiger werden, je weniger die Richtigkeit der von den Arbeitern vorgebrachten Klagen und Befchwerden angefochten werden kann. Der Hauptredner des ongrelles, Georges Desuisseaur, beschuldig, die gegeuwär:ige belgische Regieruug, daß sie die in Zer Thronrede vom 9. November I88tf feierlich zugesagte Socialreform nicht durchgeführt habe. Kann die Regierung :. i , t f t i t ."i Die Zllerccykkgung vlezer wiliage vtmv ten? Defutsfeaur forderte weiter die Gleichstellung der belgischen Arbeiter init den dentschen und franzSillchen Arbeitern, sowohl in politischer als auch in matcrieller .Beziehung : also Gewährung des n 5 , , l c . . tr. . . allgemeinen llmmrecuis uno oericivcn Löhne, wie sie in Frankreich und Dlntschr land üblich sind. Der Socialistenführer hat eö für ungerecht erklärt, daß nur UG,000 bevorrechtete Staatsbürger ein ötaatöwesen lenken, welches mehr als sechs Millionen Menschen umfaßt, wahrend die übrigen 0,884,000 StaatsZurger lediglich als Steuerzahler in Betracht kommen. Man wird zilgeben, daß Defuisseaux nicht ganz Unrecht ?at, mld wird es bedauern, daß die belgische Regierung durch ihre beispiellose llnthatigkeit, durch die hartnäckige Verweigerung jeder politischen und socialen Reform den Revolutionären förmlich !n die Hände arbeitet. Während Ministerium und Kammern Zn der Gmdar! !nerie das einzige Mittel zur Bezwingung der socialen Gefahr erblicken, wächst der socialistische Uebermutb von Tag zu Tag. In EhateleAwiro offen gegen das Königthum Stellung genominen, und in den Straßen Brüssels wird die Königin Ltarie Henriette, einige Schritte vom ZZalast entfernt, von vorbcizuhenden Locialistenbanden verhöhnt und insultirt. Auch der Ruf: Nieder mit dem tfömg!" wurde in Brüssel ausgestoßen. Das 'sind Anzeichen sehr ungesunder Verhältniffe, welche eines Tages selbst den Bestand des Königreichs in Frage stellen können." Berliner Zeitungen enthalten weiterhin folgendes: Eine der bedenklichsten Erscheinungen der in Belgien seit einiger Zeit zu neuer Stärke erwachten Arbeiterbewegung sind die zahlreichen Dynam i t a n s ch l ä g e, welche an verschiedenen Puukjett 'der Provinz Hennegan entdeckt wurden. Zuerst sollte das katholische Vereinslaus in Earniens gerade zur Zeit in die Luft gesprengt werden, als daselbst ein von vielen Menschen be uchtcs Fest abgehalten wurde. Seitdem find hauptsachlich die Ortschaften Nariemont. Morlawelz und La Lou? iröe im Mitteldecken der Schauplatz verbrecherischer Anschlage gewesen. In Morlanwelz fand am Montag im Holet Saittt-Martin ein Fest statt, als plötzlich eine furchtbare Detonation erfolgte. AtleS stürzte hinaus und man erblickte am Eingang deS Hotels eine Drmamitbombe, welche geplatzt war, ohne glücklicherweise Schaden anzurichten. Gleichzeitig wur; den gegen das Cafö zur Stadt Charleroi in Mariemont, wo die Ingenieure des großen Kohlenbergwerks Baöcoup allabendlich versammelt sind, drei Dnuamitbomben mit 0 Centime ter Länge und ö Eentimkter Durchschnitt geschleudert. Ein dritter Dmiamitan schlag wurde geam die Wohnung des Ingenieurs Weiler in Morlanwelz verübt. Diesmal erplodirte die Bombe und zerschlug etwa vier: zig Fensterscheiben. Dazu kommen noch zwei Attentate. Die Thäter sind nnbekannt. Es ist aber jedenfalls sicher, daß fej DrMmitanIchläae mit derArbeiter

mer' naher, mn Melker!

oewkgnng in Äervlndung lkehen. ?re deuten auf das Vorhandensein einer starken .a n a r ch i ft i s ch e n Richtung uur den Ardeitern hin. Zu bemerken ..och, baß die Bergleute sich leicht Dynmit verschaffen können, weil sie desselben zu Sprengarbeiten bedürfen. Auö Minghettls Memoiren. . Die lang erwarteten Memoiren Marco Minghcttis. des vor 2 Jahren in Rom dahingeschiedenen italienischen MinisterPräsidenten, sind endlich aus dem Nachlasse des berühmten Staatsmanns in Turin erschienen. Aus dem reichen Inhalte des soeben veröffentlichten I. Bau: des, der die Zeit von 18)8 bis 1848 umfaßt.sind einige Reminiscenzen an berühmte Männer hervorzuheben, denen Minghetti auf seinem Lebenswege begeg, ucte. Bekanntermaßen setzte Nofsini, der große Komponist, vor seinem i. I. 1863 zu Passn bei Paris erfolgten Tod unter anderen Minghetti zu seinem Te stamentsvollstrecker ein. Minghetti war noch ein Jüngling, als er Rossini, mit dem ihn dann innige Freundschaft verband, in Bologna nahe kam. Minghetti erzählt darüber: Rossini war damals (um 1835) im Zenith seines Ruhme Donizettind Bellini Hatten ihla nachge, lfert. Mit seiner ausgeweckten und ge wandten Phantasie erschien er wie ein Ariosto in der Musik. Als junger Mensch tatte er durch seine Unüberlegt, heiten feinem Vater viel Sorge bereitet, dann aber machte er sich ernst an die Ar beit, und im Lyceum von Bologna ragte er unter Pater Mattei, der ihn unterrichtete, bald unter allen seinen Mitschülern hervor. Er bereiste dann Italien und Frankreich und schrieb mit rasendem Ei' ftr Opein. Aber nach 1830 hielt er inne.und wir hörten ihn oft sagen, Wilhelm Tell" wäre fein letztes Kind. Thatsache ist, daß die Pariser Revolution ihn nicht nur in die Klemme brachte, insofern er damals um einen Theil der Einkünfte kam, die er im italienischen Theater gehabt, sondern ihn auch anderweitig verbitterte. Er hatte bereits ein beträchtliches Vermögen bei Seite gelegt, und er kam nach Bologna, wo ?r unter den Freunden hoch thronte und wo man wie aus ein Orakel auf seine Worte lauschte, ölber da er eine skeptische Natur war, so begegnete er w?nig Wohlwollen bei der Bevölkerung. Allerdings war er nicht so affektirt wie er zu sein vorgab, auch Dar es mit seinem geringen Wissen, wie :r solches nämlich vorgab, nicht so weit her; im Gegentheil, er hatte einen feinen Geist und allerlei Kenntnisse, und worüber immer man sprach, immer beleuchtete sein Geist die Dinge mit hellen Lichtstrahlen. Er war ein seiner Beobachter u.id urtheilte besonnen. . . . Im Jahre 1842 führte man im Archiginnnsio o Bologna sjo erzählt Minghetti weiter) Rossinis Stabat Mater auf man hörte es damals zum erste Mal in Italien. Rossini lebte damals in Bologna und zerue hätte er einen Unterstützungsfonds zu Gunsten bolognesifcher Acusiker, die sich in schlechten Äerhaltnissen befanden, eingerichtet gesehen. Um einen Anstoß zu solch' einer Stiftung zu geben, sollte öas Stabat Mater aufgeführt und der Ertrag der Aufführung jenem wohlthätigen Zwecke zugeführt werden. Auf Rossinis Bitten dirigirte Donizetti, und Alles ging vorzüglich. Rossini hing damals an Bologna so sehr, daß er daran dachte, der Stadt Bologna einst sein Vermögen zn vermachen. Fast jeden Tag sah man ihn in das Musik-Lyceum gehen; er bethätigte sich an der Leitung Desselben und soweit dies seine Natur zugab, zeigte er sich großmüthig und überaus besorgt um das Gedeihen jenes Instituts. Wer nun genau Acht hat aus den Zusammenhang von Rossinis testamentarischen Bestimmungen, bemerkt unschwer, daß der Meister sein Vermögen eigentlich dem Musik-Lyceum von Bologna hinterlassen wollte. Aber da bereitete man ihm im Jahre 1849 aus politischen Motiven unpanendeDemonstra tionen, und so verließ denn Rossini Bologna, wo er sich nicht mehr gut ansgehoben wähnte und kehrte nimmer wieder dorthin zurück. Seine Frau vcranlaßte ihn. nach Paris zurückzugehenden es war ihr daran gelegen, ihn von seinen italienischen Freunden zu trennen. Und nun bestimmte er in seinem Testament, statt sein Vermögen dem alten Lyceum von Bologna zu vermachen, eS möchte ein neues in Pesaro gegründet werden. Die Welt sieht noch heute in ihm einen Sohn Pesaros und nennt ihn den Schwan von Pesaro, wiewohl er selber, wie ich dies beweisen kann, sich als Sohn und Bürger von Lugo ansah." Ueber den Cardinal Mezzofanti, der neben Angclo Mai, dem berühmten Phi-

lologen, in dem 1346er Conclaoe, aus dem Pins IX. als Papst hervorging, die Gelehrsamkeit im Heiligen Eollegium repräsentirte und sich durch die Kenntniß eiirer Unzahl von Sprachen einen großen Namen machte, erzählt Minghetti, der den Kirchenfürsten in Hinsicht ans Geist nicht allzu hoch stellt: Mezzotantl san. ehe er den Purpur bekam, ganz beschciden in der Bibliothek von Bologna und gab mir Anleitungen für das Studium d.'r englischen Sprache. Wenn anch kein großer Gclft, oeian er doch wunderbare Fähigkeit, fremde Sprachen zn erlernen. Er kannte nicht nur die Sprachen, fondem auch die Dialekte ; er kannte nicht nur die Grammatik in dem Bau der Jviome, sondern auch Aussprache, Accent und Prosodie. Er entfernte sich nie von Bologna; aber schon in den Zeiten Napoleons hatte er seine erstaunliche Sprachkenntuisse in der Weise bewährt, daß er in den Hospitälern den ausländischen Soldaten, die sich aus den verschiedensten Provinzen Europas rekrutirten, die Beichte in ihrer jeweiligen Sprache abnahm." Menofanti erzählte einmal Minghetti folgende Geschichte: Man kündigte mir eines Tages an, ein schwe Ifcher Prinz werde innerhalb einer Woche durch Bologna reisen, und da erkciitte ich innerhalb dieser einen Woche .is Schwedische und dann sprach ich eS uch mit dem Prinzen geläufig." Nach MingheltiS Meinung habe nti ein Mensch mehr Sprachen gekannt, als Mezzofanti, und doch sei er nichts weniger. als ein Genie, vielmehr nur Virtnofe gewesen. Sehr hart urtheilt Minghetti über Mazzini, den er während eines längeren AultntLaste,s in London.

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