Indiana Tribüne, Volume 12, Number 103, Indianapolis, Marion County, 31 December 1888 — Page 3

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Euitn Mrratn Ja! Jö lall dich seit linim Mont riät peitdkn. WaS ist lcS mit dn ? scherst rcieoit lang gtSoiten n: jciiv ifitU T-Hii Ä bin wikdtl i (j föordtt, E wr.etft du d'ch. oit ich ,ät ich daS litte Mal suSsol. ? R:att un& dlau und in vkk m:latk st.n Laune. .Nun tu hii j glücklich u?.d zuszt.tkn yi nr. OMthi Tar fh. oVt ti itrnr fctn itirfot"söüt r !' E'istn,st du d-ch. -dah ku tV nir f ar-tf ts ft. ül n?.k U7.S zUtj faVr? -iipsttt und ich d? d'rZ cn, bsfc du lif M'Vi bmi ß b st " G?wil; und Je'rman f23r win bis sk'kS AusZedep et f. IÄ r.afcm tit clttn Bitt '?, odl e dkn b'ttikkn EiNm-S zu dttücklsAkn. Jli :xr l Öif ftlali in n,?ha?d ziei Wecken aus, u?D btfCIcg dann bis rcirtn 3?ttt$ zu rr'r n mVan und 3 bfr.fH hl von fcf r M ? .Jö glaube. Öftre jau Zqtk. fle zikd be mutn tv JÄ dke sie bot tt&K Bit lind lsj-, tinnidcincn ein UVpiii . glS VkLpnat zu sein. j .Ich g!ande eZ auch, bK? anel so af . fön und ich nndere mlÄ. refe die MeDonald Dkvg Co. sie so b:Liz tut fault, i tsie die uddir.,. i Nun. ra? ftedt vr.S nicVS an. Sase , doH m?r war eS. der saae büß sick Lkrte ; manchmal ewilden ssom u s in tQnn sie dlok diNSZ n-Ären ? 5iPr!i i ! I h XSQÜtt f jaer, rrnrtff LkUle si" icklfch?. Z Uüv eS dot dock K'kF dkr Matl'Vxaitn i Ooc nie kranke sann üqjjd. Ud vmn aLe die Kranken VinaerZ BitZerS nebme?, eine klückicht Wett vöred!,?! Und ich Lrde bi? srnta VittlrZ er?v fi&fftr. Ich ziehe MtZ die aUn der. Nun. i5 kapn j i j der "ach Belieben handeln. bZlde sind roslnsflich. Der ereke Slutinlarr und G.'sund bei!35etftt2er. ffurrt j den Kopfschmerz ivnekbald dribiz Mini-tm. Veobire ee. CZe stärken da? Gettm und bkruhigen ble Nttvzn, rtfiulircn die Eiflgewridk. Rillen die Bwszi'kulatien nieder tx und sichern voUstSnöiat Gefunbdeit. in ikibfchk Buch fr,i. dresftrs: TA. II. o Dontilcl DrnffCo, 632 Washington Ttrclße, N w Snk. Carl Pisgpasl's Deutsch uch - HMlung ; ZZo 7 Wüd AZsbmaf! Vesteuunzeu uad Ldsunemeutt auf alle w 3a nö Äzttzude erfSeiaknden Vüer nnk Leitlchrifte iverdea aagenommea nad prompt kdzelttfkrt Na. ud Perkasf alter Vucher. Sskiattlle Literatur. Wrbeiter- Halle (frlStr ?.r?daZt ) Venise n?d Logen werd dseauf oufin???' ssm geQSt, daß ottze hzlle sich sehr gut je, klbhaltsrg von Velsanml2z:kN, KrSrze?. Uatnha!tu,gea s. f. . entt und für so'che Zwecke iiMg zu miethen IfL, Man dtnde sich U,di,Ofsitedz.US. Die große I. R. Ze . Lann. KürzeFe Linie nach dem Ost' N'kd Weffen. Dieewzige Lwle mit so'iren ZLgen ttati tlcomwztoa u:tö Pearia mit. Durch isnzk.Wageu ach den Missouii Rwcr Punkt n in ewige Stauden tvemaer a! en ere Bahnen. Sbe.ss 'Dnrckgangz. Zch'afwag'N uns Etnh'.,gen. Wagen üd.r Danmüe nach Ehicaao in kü'-zrre, Zeit zu uiedNZeren Preisen als andere Bohren Die kurz-Liie vach Sprinssietd, Co'.um vs, Obio vrd aLen Puntten im südl:chei und öft. lichen Ohis. Die lücieile unö e nzige inif mit Dvrchiangi.Fchlafkra e nach Urbaaa, Oh o, ?kU.sZNtaine, Keos. Tiffi'.nnd San. dntkq. Die eutzorPite Linie öst ich mü Sckntllzeit und Ticket nach aütz bedeutenden Wichen Ställen tu ?1 lit 11.50 wniger alt ,egn!are Raten. Zü im Indianapolis VaSvhok, ; tU4 : 'o . 11:00 org. 9 mmt n fd 7:30 ffla . 3:ü faat 11 wAddt i rom Oft,- 7 ffl 3 IS ct. l0:3 bd5 WM,ft cm diftk 3:50 ti W:2flä,8;40 2ib Zein'le Sdeil,. in) Zchlawagkn. Ticketi nnd rv?r.fs erldkils Go. Paff Agent, Ges Vuller, 185 Sud Jllwois Straße, und jeee, ndne Ag nt tut Linie. L. . Vr!r, Jen. 7? kzer. .. i I q 9tr s tf., gent Deiitsclie nzeiflen SU. j5 57 CMei? iBjen sio., Ecks KisSiJ nni Sprscs Strsst, (Trlina IMllllss,) IIsiY Ycrk; tsorcta &Ilc Artta toa C&hfislMnzeljtrrr9onnlaufro-nT.rnrnger ttc silr diese Zel'.uny, $oieie für alle deutschen Blätter in den Ver. Staaten und Europa. Staatlich DeTittch-Araeriltanifcfte Zeitnnta ii taMKffl OeMhifta-Loktl viX firtlta Uiuicbt de ftblikm KuX V cehrttt FIrrat!tiebr deutscher Blitteff rda MAUuunrvpU rsacat. aas Ihr Pablik -4 . ts moxr AfjMtMtvg , ttwwnit

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Die Schatten.

T-r K'6rz2hlnz d?n Karl Euil Franzoö. (i5or!stMa.) der sln:i::i Dir; nie: Jj yav' es YNki! s:ct5 vsn Her:ett gedankt ! Der Graf ;si hastig fci -e Hand zurück. Wl das!" sagte er. Wie ivir mit kkuattder steücn. alker Aursche, daS ivis? scn n!c ja Vclde ! Der Pöbel nennt Dich mein bofeS Gewissen-, daS ist dumm und ungerecht im Gegentheil! Du bist mir mein Leben lang ein Stück guten, ehrlichen GersiffenS gewesen, und wenn ich inllncr Deinem Nalhe gefolgt roare nun, g'.c'lchviel, daZ ist nicht mehr zu andcrn! Aber in Dingen, die noch zu ans dern sind," ist ifiir Dein Urtheil crthvoll. Da waru darüber entsetzt, dai) ich den Sohn des Mannes, den ich getöötet, in mein HauS laden, mit meinem Lieb ling vermählen will. Du wirst anders darüber denken, wenn Du erfährst, wie dieser Bkauu gestorben ist. Die Kugel, die ihm daS Herz durchbohrt, habe ich abgefeuert, aber die letzten Worte, die er auf Crren geschrieben hak, sind deshalb doch keine Lugen gewesen ; vor einem ge rechten Nichter hätte sein Tod wirklich als Selbstmord gelten müssen. Wer so handelt, da') er seinem Nebenmenschen keinen anderen Anöweg lajzt, als ihn niederzuschießen, wie man einen tollen Hnnd erschieß, fallt nicht blo3 durch die eigene Schuld, sondern auch durch den eigenen äJillcn. Höre, Hang so als . . . t. L ob Du ein allwlfiender Richter wärest, der eine Luge schärfer straft, als ein Ver breche, so will ich Dir erzählen, wie ich dazu kam, den Friedrich zu lösten ! Seine Gemahlin war wohl im Sznele?" fragte der Diener, die Varönin Agnes?" 3;.t, erwiderte der Graf, aber nicht in jener Art, welche Du vermuthest! ES ist eine seltsame Geschichte, und noch heute drangt mir daS Älut zum Hirn, wenn ich ihrer gedenke." Er blickte eine Weile sinnend vor sich nieder, dann begann er: Du weißt, ich stand damals als Lien tcaanr bei den Hnsarcn in Marburg. Vater und Ä)!ntter waren todt ; mern alterer Bruder Heinrich, der MajoratS: Herr, zahlte mir punktlich die Apanage, welche in unserem Hausstatut für die jüngeren Geschwister ausgesetzt ist, und kümmerte sich im Uebrigen nicht viel um mich. .'Zch war als siebzehnjähriges Vurschleitt Soldat gemovden; die acht Jahre, die seitdem verflossen, hatten mich nicht viel besonnener gemacht; der langweirige Dienst in der kleinen Garnison füllte den geringsten Theil meiner Zeit, un) im Nebligen hatte ich ja keine Pflichten ; nicht einmal die Erhaltung des Gefchlechts lastete auf mir, Heinrich hatte sich kurz vorher vermählt. So lebte ich denn, wie ich wollte, oder richtiger, wie ich unter diesen Umständen bei meiner Erziehung, bei meinem Vlnte leben mutzte. ES war ein wilder Drang in mir, meine Kräfte zu brauchen, ein dunklcr. halb unbcwnbter Thatendrang, der mich unter anderen Verhältnissen zu einem nützlichen, vielleicht zn emem gro sz?n Menschen g5.uacht hätte, so aber peitschte er mich nur von Leidenschaft zu Leivettschast. Der Gegenstand wechselte, der Drang blieb derselbe. Zuerst waren eS die Pfeide ; jedes ungebändigte Roß erschien mir wie ein Vorwurf gegeu mich; ich lieiz von der tollen Passion nicht, alS unch einmal ein wilder Hengst abwarf, daj; ich den linken Arm brach, sondern erst dann, als mir k.'iu Nos; mehr wild genug war. Da griff ich nach der Pistole.; ich begnügte inich nicht mit dem Rufe des denen Schützen im Regiment?, sondern wollte e3 in der Treffsicherheit so weit bringen, als überhaupt möglich, ber je inehr ich leistete, desto geringer wald meine Freude daran und der Spielteufel, deui ich mich dann ergab, vermochte mich vollends nur kurze Zeit zu fessc'ltt. Denn geldgierig wer weist das besict, a'.S Du! ?,yin ich all meine Tage nicht gewesen, darum bot mir der grüne Tisch uicht einmal jencS Majz von Aufregung, wclcheS ich damals zum Leden bedürfte, wie daS Athmen. Nun erst wurden die Weiber meine Leidenschaft, und diesem Dämon bin ich so lauge, fa hilflos Unterthan geblieben, wie keinem anderen znvor oder nachher. In dieser Passion schien mir vereint zu liegen, was ich früher getrennt erjagt; auch hier bedürfte eS deS scharfen AugeS, des berechucnden Verstandes, der Kraft, der 5?ühnheit und des Glücks ; auch hie? wnr der Genuß nur durch die Gefahr zu erkanfcn ! Oft genug habe ich später auf der Jagd mein Leben um eiucr Laune willen eingesetzt ; nie geschah cS so gern und wild, wie in jenen Tagen.... Ich will mich nicht schlechter macheu, als ich bin; es war nicht die. Lnst am Verderben, sondern nur der Drang, so kühn und glücklich zu seiu als dies eben einem Mcnjch.',, möglich ist !".' ; Er seufzte tief auf zbfe Neue hatte vielleicht gleichen Theil an diesem Seuf, zer, wie der Schmerz, daß die wilde Z it nun schon so lange vorüber war, für im, mer vorüber. s i. Dann fitiir er iort: So war ich. HanS, als mick: ker Da, )r, seiner scLöne:t Srau vsrstcttte. Ich hne ihn zufällig kennen gelernt; zwischeu unserer gräflichen Linie und den rcibcrrn von Thcrnstein war einst einer Eibschaft wegen glühender Haß gewesen; :?r Haß war verschwunden, die Ent srkmduug geblieben. Hierzu kam noch ,'eitenS meines Geschlechtes die Mißgunst z die Freiherru von Thcrnstein batten uns allmälig an Besitz und Einfluß überslugrkt; der Vater des Friedrich war Staaiömittistcr gewesen, er selbst b'ekleibete ein wichtiges Hofamt und galt als Liebling des Kaisers. Nun hätte ich für mein Theil ihm allerdings feine Würden und Güter rvmi gegönnt, aber sein sprich wörtliches Glück bei den Frauen erregte Mklit.'n heftigsten Neid ; man erzählte sich Wundcrdittge von dem seltsamen, ja iu wioerstehlichen Zauber, den er aus die Qe:.n übe. nd.föulijs eS luimerwie,

tä!,u (mlUxte HanS gcrNhrt ergriff die Hnid seine Gebieters, iillcid mit n:ir crwZhntcll Sie

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vcr anyören, renn sein mvgut 'Hcrnyo feil lag nur drei Stunden vo.l Marburg entfernt, und er war jährlich mehrere Male in der Stadt. 'ES liegt im Vlutc, neckten mich meine Kameraden; j bist eben auch ein Thernsteln, aber l L . möcht ; jnst ein Jahr hat die Zärtlichkeit gedauert, nnn muß die Aermste ihre Tage ciusani in Pcruhofcn vertrauern' wäh rcnd er sein Garonlcbeu iu Wicn fsttseht." Dem war wirklich so ; die beiden jungen Gatten sahen sich nur, wenn der Baron aus Wien zn kurzem Besuche eusS Schloß kam. Er ritt dann noch obendrein immer fleißig nach Marburg herüber, und bei solcher Gelegenheit lernte ich ihn kennen, in einer Abendgeselllchafr bei einem Obersten. Der schöne, stolze Mann begrüßte mich in herzlichster Weife als Verwandten j mein Äeuehmen war anfangs förmlich genug, aber um so mehr Mühe gab er sich mit mir aus Eitelkeit ; er ertrug eS nicht, wenn ihm Jemand abweisend begegnete, llnd nach einer halben Stunde schwärmte ich für ihn, wie dies alle Anderen thaten Alle. Frauen und Männer; diesem Zauberer widerstand iu der That Niemand. Nur Eine vermochte dies, nur Eine haßte diesen überwältigend liebenö würdicen Manu mit aller Gluth eines starken Herzens, und diese Eine war sein, Gattin, die Varonin Agneö!" Natürlich!" meinte HanS, .da er sie so schnöde vernachlässigte. . . Nein," siel ihm .der General ins Wort, daran lag eS nicht! DaS Gerede der Leute war auch in diesem Falle falsch ttud alberu gewesen. DaS erkannte ich sehr bald, schon am Tage nach jener ersten Begegnung. Friedrich hatte mich eingeladen, mit ihm am nächsten Mor, gen nach Pernhofen zn reiten, und dies war mir weiter nicht verwunderlich erschienen. Es bestätigte ja nnr die allgemeine Ansicht, daß er sich sogar daS kurze AeisauimenlV'iit mit der Gattin durch die Ausflüge nach der Stadt abzukürzen suchte und, wenn er zurückkehren muute, doch lindestenS für einen Gast sorgte. Auch schien mir nichts verzeihlicher; wie rasch und gründlich der Liebe ost die Langeweile folgt, wußte ich ja aus eigener Erfahrung ; ich glaube wirklich, ich habe dies damals für ein Natur gcfey gehalten, welches kaum eine Ansnähme zuläßt. . . . Aber schon das Le nehmen Friedrichs auf dem Heimwege machte mich stutzen ; er erzählte mir, wie er seine Gattin kennen gelernt, und feine Augen glänzten, seine Stimme zitterte vor ötührung ; er hätte mir mitten in den Flittermochen nicht anders von ihrer Schönheit, ihrent Geiste, ihrer Güte sprechen können. Fast verblüfft blickte ich ihn an; der Ton schien echt, und doch ! wenn er sie lrebte, warum blieb er ihr freiwillig fern? Je naher wir dem Schlosse kamen, desto stille? wurde er; schließlich beantwortete er MLine Fragen nur noch mühsam. Und alS er mich endlich der Baronin vorstellte, gewahrte ich erstannt, wie sein Antlitz bleich und roth wurde, wie ein leises Zittern seinen Körper überflog. Die Leute lügen, sagte ich mir in dieser ersten Stunde, diese Frau ist ihm nicht gleichgiltig: das ist entweder sinnlose Liebe oder sinnloser Haß...." Er hielt inne. Uno was war'S?" fragte Hans. Auch dies wußte ich bald! Liebe war's, eine unbezähmbare Leidenfchast, die sich in jedem Wort, jeder Bewegung verrieth und um Erhorung, um Erbarmen flehte. Ja! um Erbarmen! Diescr Mann hatte ohne Mühe die sprödesten Herzen bezwungen ; von seinem angetrauten Weide vermochte er sich keinen sreuudlichen Blick zu verdienen, und als er darum bettelte, demüthig, wie - eiu Knecht von einer Königin eine Gabe erbettelt, blieb auch dies vergeblich!.... Dieses schöne Weib du9 herrlichste, HanS, welches meine Augen je haben schauen dürfen behandelte ihren Gatten mit einer Verachtung, die nicht zn schildern ist. Sie begegnete ihm nicht etwa mit höhnischen Woneu ; sie erfüllte alle Pflichten formeller Höflichkeit mit pein lichster Sorgfalt, aber in ihrem Blick, wenn er dem seinen begegnen mußte, lag ein Ausdruck, der mich fast entsetzte; so kann nur der tiefste Abscheu blicken. Sie zitterte, wenn sie ihm die Hand reichen mußte, es kostete sie sichtlich die schwerste Ukbcrwittdttng, als wäre sie etwa genöthigt, eine ekle Kröte zu berühren. Noch heute erinnere ich mich deutlich, wie mich allmälig bei diejem ersten Znsammensein mit dem schönen Weibe ein Gefühl überkam, welches mir bis dahin fremd geblieben war, ein Gefühl tiefer Beängstigung ; mir war's, als blickte ich in einet' bodenlosen Abgrnnd hinab. . . . Die seltsamsten Vermuthungen zuckten mir durchs Hirn, sogar auf Wahnsinn rieth ich. Aber dagegen sprach ja die ruhige Klarheit ihrer Züge, ihres Blicks, der überlegene Geist, den sie im Gespräch entwickelte, die stille, sichere Art, mit der sie ihre Umgebung beherrschte. Mich behandelte sie mit derselben eisigen Hoflichkeit, wie die andern Menschen um sie her aber wie liebreich diese Augen leuchten, welche süßeuWorte diese Lippen stammeln konnten, wurde ich inne, als wir im Park ihrem Söhnchen Georg mit seiner Wärterin begegneten. Der Knabe war damals zweijährig und versprach dem Vater sehr ähnlich zu werden. Dieses Weib hat ein Herz, dachte ich, als sie das Kind an sich preule und sein Kopfchcn mit Küssen bedeckte. Aber im sclben Augenblick übermannte mich auch jenes umhcimliche Gefühl wieder lebhafter, als zuvor: Friedrich hatte eS ge wagt, die Locken dcSKindcS zu streicheln, ave? er zog die Hand erbleichend zurück, alS ihn die Baronin anblickte mit einem Ausdruck, alS müßte feine Berührung daS Kind vergiften, als wäre sie entschlössen, ihn lieber zu erwürgen, alS diese Berührung noch einmal zu dulden. Und eS war doch sein eigen Fleisch und Blut! gewiß, hier waltete ein trauri? geS, unseliges Geheimniß! .... Als ich am Abend jencS TagcS nach Marburg heimritt, da war mir klar, daß nichk'der Baron seine Gattin nach Pernhofen verbannt hatte, sondern sie ihn an den Wiener Hos; daß dieser beneidete, - verwohnte Wcann in seinem Hause geduldig eint Behandlung hin.

gegen oen Äaron ooa) nur ein mmper. selbst die Eh- mit dem schünsten Welke der Eide l,at ihn nicht zu zügeln ver

nahm, gegen die sich d?r Geringste ans .

nelchnt hatte. Aber nach mehr wußte ich schon nach dieser ersten Begegnung: daß ich dieS stolze, düstere Weib begehrte, wie iiie ein anderes, und daß nur dce Mann auf.ein freundliches Lächeln dieser Lippen rechnen dürfe, der sich alS Todscind ihres Gatten erwiesen habe. . . Und woher rührte dieser Haß?" ric? HanS. ' Er ar begründet," erwiderte her Graf. Friedrich war kein Teufel, er war wenigstens damals noch Nur ein schwacher, eitler, haltloser Mensch, aber in dieser Schwäch: und Eitelkeit hatte er an diesem armen Wrik einen Schurkenstreich begangen, wie ihn der lcibhafiige Teufel uia)r schliinmcr hatt ausdrüteu können. . Du weißt, uuser Hof war zu Anfang dieses JabrhundcrtS die Zufluchtsstätte für alle Dynastien, welchen Napoleon den Thron geraubt hatte: einige, die bei dem Wiener Conqreffe leer ausgegangen waren, blieben für immer bei uns ; die Prinzen traten in die österreichische Arinee, die Prinzessinnen wurden an den Hos gezogen, und Kaiser Franz hielt streng daran f, daß ihnen die Stellung zu Theil wurde, auf welche sie durch ihre Geburt Anspruch machen durften. Eine dieser Fürstinnen, eine Dame von cielsker Abkunft, aber geringer Schönheit, war unvermählt geblieben und faßte erst in vorgerückten Jahren eine heftige Leidenschaft für den hübschesten Kavalier des Hofes, für Friedrich von Thern stein. Der junge Freiherr war anfangs wenig von dieser unverhosften Huld erbaut, bald aber schmeichelte eS seiner Eitelkeit, der Augebetete einer wirklichen Königlichen Hoheit" zn fein, und er suchte die übergroße Neigung, die ihm entgegengebracht wurde, nach Kräften zn erwidern. - Die Liebenden durften sich nur ln größter Heimlichkeit sehen; Kaiser Franz, der sittenstrenge Mann, verstand in solchcn Dingen keinen Scherz. Die arme, unhübsche, ältliche Prinzeß, eine leidenschaftliche Dame von echt romanischem Bln und Temperament, durchlitt wahre Folterqualen der Eifersucht, un'b ü:n mindestens das Schlimmste, eine Vermählung des Geliebten zu verhüten, bcwog sie Friedrich, sich in tiefster Heimlichkeit mit ihr trauen zu lassen. Aber trotz aller Vorsicht war doch ein dunkles Giriicht hiervon ruchbar geworden ; daS Benehmen der Prinzessin, welche bei Hosfesten ihren Augen nicht gebieten konnte, wenn anch ihr Mund schwieg, bestärkte den Verdacht ; nur die Krank: beit des Kaisers bewahrte die Beiden vor seinem strengen Gerichte. Nachdem Franz gestorben war, schien die Gefahr vorüber ; Kaiser Ferdinand hatte geringe Lust, sich um anderer Leute Herzenssachen zn kümmern, und Friedrich war obendrein sein Liebling. Aber just dieS stachelte den Neid; ein hoher Kirchensürst nahm die Affaire in die Hand, und bald trat dieselbe in so bestimmter Form an den Kaiser heran, daß er sich iit ihr beschaft? gen muüte. (Fortstdung folgt.) (Selungcne Eyeverhattniffe. Der Engländer Nobert LouiS Steoenson, der sich gegenwärtig in den Südsce-Jnseln erholen will, ist ein groher Novellenschreiber vor dem Herrn, und damit eS il;m nie an sensationellem Stoss fehlt, reist und abenteuert er selber soviel wie möglich herum. Seinen Lei: stUiigev in dieser Beziehung sehte er aber die Krone auf durch die Art seiner Verheirathung. Diese Episode, welche gleich manchen anderen romantischen Vorfällen aus seinem Leben noch nie vcrösfcut licht worden ist, bildet wieder ein Beispiel oder vielmehr zwei von euglisch-ame? rikanischer Kaltblütigkeit" oder Nonchalance in Herzenssachen und ist ebenso gut ein Roman, wie das Packendste, was Stevenson je geschrieben hat. Er lernte seine Braut in Paris kcn: nen. Zwar war sie schon verheiratet, doch das machte weiter nichts auö. Ihr bisheriger Ehegemahl war Samuel Osborne in San Francisco, Prioatsecretär deS Senators und Millionärs Stanford, und. wie e5 scheint, ein musterhafter amerikanischer Eh'inann. Sowie er von dem neuen Techtelmechtel seiner reizenden Brünette hörte, willigte er sofort in Auflösung ihrer Ehe, und mit vereinten Kräften- wurde dieselbe bald genug er? langt. DaS Weib war mittlerweile nach San Francisco zurückgereist und telegraphirte ihrem Geliebten die frohe Botschaft. Dieser machte sich sofort anf den Weg. Seine Interessen als Nom.nu schreibe? keinen Moment aus dem Auge verlierend, reiste er im Zwischendeck, hatte eine scheußliche Fahrt unter den wie Schafe zusammengepferchten Emigranten, san.melte aber famoses Material. Und die Eifenbahn-Fahrt über Amerika machte er in einem Emigrantenwaggon. DaS war noch schlimmer, als die Ocean? reise. AlS er in San Francisco anlangte, um seine Hnldin aus den Händen ihres bisherigen Gemahls zu empfangen, war er furchtbar heruntergekommen, spie ölut. war mit .einer Hautkrankheit behaftet und Lauzlich entkräftet. Doch Schwefelbäder und gutes Esten stellten ihn bald wieder her, und dann wnrde eine lustige Hochzeit gefeiert. An dieser Hochzeit nahm auch der brave Sam theil, machte den Brautsührer und übcrzab seine Er-Gattin in der herzlichsten Weise ihrem neuen Bräutigam; a noch mehr: er war bereits in der Lage, seine eigene, neue Auserkorene dem glücklichen Paar vorzustellen. Bald darauf verließ Stevenson seine Neuvermählte, ging in ein verlassenes Z)ergbauer:Lager und verschwand auf einige Zeit. Alsdann verschwand auch seine neugebackene Gattin, sodann verschwand auch deren erster Gemahl und endlich auch dessen Ehehälfte No. 2. Ihre Freunde haben bis zum heutigen !ag kein Lebenszeichen mehr von ihnen krhalten. Stevenson aber tauchte bald ieder am literarischen Himmel auf, Errang bedeutenden Erfolg mit seinen ralisornischenNeiseskizzeii im Eentury", lind seine finanziellen Verhaltnisse, die mittlerweile herzlich schlecht geworden oaren, hoben sich wieder. Ter weiß, baö min noch Alles von ihm hören virdt Mtrrsc)auvftlfkn, lange deutscht Pseifm. Cizarrensvidtn ,t:. d:t dw 3Rtt$9, No. 159 OS WaZdtngton Sie.

Aus dem Leden des Herzogs Max.

Der csisn Heimgegangene Herzog Mar, )er Vater der .Kaiserin voil Oesterreich, war der populärste Fürst ir.i baierischen Köttigshause. von dem fast Jeder einen charakterlilzschen Zug zu erzählen wute. Seine Münchner Stück'lc" waren va reu vorzuführen, und richtig ruckte am festgcsetzt.'n Tage ein Terzett (Geige, Flöie und Contrabaß) an. Sie begannen zu couccrtircn, aßen und tranken tüchtig dazwischen, bis eS den Fürsten interessirte, zu erfahren, wie viel Bier denn eigentlich schon vertilgt wäre. Man zählte die Striche, die beim Füllen jeder Halben" mit Kreide gemacht worden waren, und siehe da, der Musiker, der am wenigsten getrunken, hatte SO Glas Bier, der durstige (es soll der Contralaisist gewesen sein) aber 94 Halbe". Allen Respect", rief der vergnügte Herzog auS, beschenkte die durstige Geiellschaft und entließ sie dann. Die drei Musikanten hatten aber bei Leibe nicht ihren Durst völlig gelöscht und tranken daher auf ihrem Heimweg im Thal" noch einige Stehmaß". Ein hübsches Geschichtchen weiß daS Frdbl." zu erzählen : Bekannt ist das familiäre Verhältniß, in welchem der Herzog zu seinem Leibkutscher Gschrauner stand. Dieser eine äußerst originelle PcrsSu: lichkeit war der Gegenstand manch haimloscn Scherze deS Herzog?. Einst, bei einem Jagddiner im Freien, wurden für die Jagdgesellschaft Hühner gebraten. Der Herzog hatte vorher einen Raben geschossen und ließ denselben uun nach Hühncrart" für seinen Leibkutscher zubereiten. Dieser, in der festen Meinung, er habe ein Huhn vor sich, verzehrte daS Nabenvieh mit bestem Appetit. Der Herzog aber und die Jagdgesellschast amüsirtcn sich höchlichst au den großen Anstiengunzcn Gschranners, daS zähe Fleisch zn bewältigen. Eines Tages war der Herzog auf der Jagd in der Nähe deS Schlosses Wittclsbach und hatte sich dort in einer ganz gewöhnlichen Baueruwirthschast "einquartiert. Käun hatten dies die Bkisohner der UV gegend herausgebracht, als auch schon oaS Wirthshaus belagert war von Armen" bedürftigen und nnbcdürftigen , die von dem Herzog irgend eine Unterstützung erhofften. Der Herzog gab und gab ; aber endlich wnrde ihm die Geschichte doch zn bnut. Die Leute einfach abweisen zn lassen, ließ sein Zutmüthiger Sinn nicht zu, und so verfiel er denn aus folgende originelle Idee: Er ließ auf das Fensterbrett dcr Wirthsstube einen Czako legen, wie ihn die Geusdarmerie damals trug, so daß diese Kopfbedeckung von der Straße aus sichtbar ward. Von dieser Stunde au war kein einziger Armer" mehr zn sehen. Ein anderes Gcschichtchen lautet: Herzog Mar war ein großer Nimrod. Vor etiva 30 Jahren jagten König Mar II., sein Bruder Adalbcit, Herzog Mar und General v. Zweibrücken im Forstenricder Park. Der Herzog war etwas spät gekommen, eS war kein Förster mehr frei zu seiner Begleitung, weshalb der Herzog einen Holzarbeiter mit sich nahm. Gleich darauf schoß er einen CapitalHirsch, der im Feuer zusammeubrach, und wenige Minuten später einen unvorsichtigen Neinccke, der sich zu w?lt vorgewagt hatte. Der Herzog gab den FuchS dem Arbeiter zu tragen. So schritten sie eine Zeit long durch den Wald, bis plötzlich der Arbeiter Zctcr und Mordio schrie. Der Fuchs war nicht todt, sondern nnr betäubt und hatte sich in den Hintcrthcil deS Arbeiters so vcrbissen, daß Herzog Mar längere Zeit brauchte, daS Gebiß des Viehes frei zu machen. Um keinen Preis war der 3?tami zn bewege, den nun vollends getödtcten Fuchs zu tragen, so daß der Herzog seine Beute selbst heimtragen mußte. Im Dorse erhielt der Arbeiter ein Schmerzensgeld von 100 Guldcu. Vergnügt sagte darauf der Arbeiter zu König ?kar: Majestät, da laß i mi noch zweiml von einem solchen Vieh beißen!" Der Herzog war sehr stolz auf die medicinischen Erfolge seines Sohne?, deS berühmten Augenarztes und jetzt regierenden Herzogs Karl Theodor. Der Vater pflegte dem Sohne auch häufig Patienten zu recommandiren.. Vor einigen Jahren ging der Herzog einmal in München spazieren und sah auf der Straße ein blindes Leiermädchen, das sich producirte. Der Herzog warf ein Goldslück in das bcrcitstchende Körbchen und wollte vorübergehen, plötzlich aber blieb er stehen und fragte die Blinde, ob sie schon einen Arzt wegen ihres Leidens consultirt habe. Der Herzog meinte, indem er fnii Notizbnch hervorzog: Ich werde Ihnen eine Empfehlung an einen tüchtigen Arzt geben, vielleicht ist ctwaS zu luachen." Zitternd barg das Leiermädchen das Eonvcrt, dessen Adresse sie nicht zu lesen vermochte, in ihrem Brusttuche; daheim sagten Alle, ein Spaß'oogel hätte sich einen Scherz mit ihr gemacht, der Brief sei an den Herzog Karl Theodor adressirt. Da8 Mädchen aber wollte nicht daran glauben, daß die gütige Stimme gelogen habe, eine Nachbarin brachte sie am nächsten Tage in den Orbinationssaal des Herzogs. Bebend überreichte sie dem hohen ?lrzte ihr Empfehlungsschreiben, kaum hatte dieser eS erblickt, als er freundlich sagte: Papa hat mir schon von Ihnen gesprochen, ich will mir recht viel Mühe geben." An dem blinden Leiermädchen führte der Herzog thatsachlich kurz darauf eine Operation auS; dieselbe gelang wider Erwarten und die arme Kleine, welche ihr edler Schutzherr niemals vergaß, ist hcnte die glückliche Gattin eines wohlhabenden Münchener Kaufmanns; der Pathe ihres ältesten Sohnes war Herzog Mar. m Den Norden Neuguineas besuchte im Jahre 1886 der niederlänische NegierungSdampfcr ..Tromp" und ser Controleur Horst, welcher in der Lai) von Scrui an's Land stieg, schildert jetzt die Eingeborenen in der Zeitschrift für indische sprach-, Land- und Volksnnde: Die Kleidung der Eingeborenen, soohl von Männern als von Frauen, besteht aus einem Schamgürtel aus Baumrinde, meist m LUsanz. doK wurden

rüh:nt. So hörte der Herzog cinmzl van, Durst der Musikanten, der unloich: lich sein soll. Der Herzog gab Ordre, ihm die durstigsten Münchener Musikan.-

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C C AV'AITS. Vic PrnL ad Ot'I Maaicer. iiich Frauen mit Zehr kurzen rocken aus 'lauem Kattun gesehen. Die Männer tragen auS Korallen geschliffene Nasenringe. Arme und Beine umschließen Jtinge ins Muscheln oder Jcotanslechtwerk. Sie tragen ans der Brust oder dem Rücken kleine hölicrne Figuren, die mit blauen ?der rothen Zeuglappe,! geschmückt sind ; S sind dies eine Art Amulette. In das krauswolllge .yaar taw t einen hol;crncn Kamm, der durch die Lauge des Stieles eher einer Fleischgabel gleicht, paare, rnir uno '.'irme roerocn gern mir Llnmen geschmückt. Bei festlichen Gelegenhciten binden die Frauen und Mädk i(f Ciir rttir rnrt Iit .ii n njum un fc'vv i'M (' 1 öambnZrötzren, theils vor die Stirn, cheilS zur Seite, theils am längsten als öhlguo. Dieze Art der Eoisfnre gcVährt eine ganz anmuthige Erscheinung. Zlls Waffen diencti den Eingeborenen tyrn und Bogen, lowie ein HaLinesler. Die Spitzen der Pfeile werden aus Fisch-! zrälen oder Schweiucklaucn verfertigt. Wünscht einer der Eingeborenen sich zu o.'rheirathkn, so hat er als HauptrreiZ für die Frau, neben einigen sonstigen Gaben, 15 Stuck Kattun zu zahlen. HochzcitSfcicrlichkeiten giebt cS nicht; nachdem der Brauischatz bezahlt, bezieht der Mann mit der Frau eine gemeinschastliche Wohnung. Die Geburt eines KindcS giebt dagegen den Anlaß zur Feier eines Festes. In der Negcl sind Sie Ehe mit drei b:S vier Kindern gesegaet, doch giebt eS auch Ehen mit acht Kindern. "Kinderlose Ehepaare nehmen aieist ein Kind an. Salz kennen die Eingeborenen hier nicht, u kochen ihre Speisen in mit Sccwasscr gemischtem Süßwaffcr. Die Todten wervc bcgraben oder über der Erde frei aii die öuft zestellt. In der Regel hat jeder Mann anr eine Frau, doch wenn einer die Mittcl dazu hat, so kaun er auch ,zwci und knchrcre Frauen nehmen. Die Sklaven, reiche die Leute stch halten, st ad vom Stamme der Aropencr, aus jede HausHaltung kommt in der Ncgel ein Sklave. Der Preis eines Sklaven ist 15 Stück blauer Kattun, zwei silberne und zwei Korallenhalsbänder. Mittelst in die haut gcbranittcr Zeichen bewahren die Eingeborenen die Erinnerung an von ihnen zurückgelegte weite Meerfahrten; zndere solche Wundtticrkzcichen werden 3on den juugeu Mädchen den jungen Vkannern beim Tanze durch Einbrennen mittels eines glühenden Stuckes Holz beigebracht. Schmuck, meist GlaSkorallen oder Muscheln, tragen die Eingeüsrenen an den Ohren, um den Hals, an )en Haaren, zuweilen tragen sie Korallenbandcr kreuzweise auf der Brust. Für stdcö Familicnmitzlic), daS durch die yand eincS zn einem fremden Stamme Behöeendcn den Tod stndct, wird ein zolzcrneS Bild verfertigt, durch welches )cr Abgeschiedene scheinbar wieder zn den seinen zurückkehrt. Wird dieses unterlassen, so hat der Geist des Verstorbenen leine Ruhe. Diese Sitte besteht jedoch sicht für diejenigen, die eincZ nalürliche? !!odcS sterben. Kai ii u n d ?l b e l. Nach einer Neldung aus Messina drang in'Ecsaro :in Bauer während deS GotkeSsicnstcS in )ie Kirche und tS)tcte mit einem Veilhieö seinen dort betendeii Bruder. In dcr arob entstandenen furchtbaren Anfrczung gelang eS dem Mörser, die Flucht lu ergreifen. Auf fsuderbare Weise hat sich dcr Farmer Murray Wilkevsou in Jefferson - Eonnty, Ky., Vlut?ergiftuug zugezogen. Seit längerer Zeit litt cr an Zahnschmerzen und endlich lieg er sich den betreffenden Zahn ziehen. Nach der Operation verschluckte er eine Quantität deö aus der Zahnlücke stiestcuden Blutes, und die Folge davon war, dasz Blulvergistuttg eintrat, an welcher er letzt gestorben i)t JkAM 7T Maaneökraft lvieöer hergesteLt. -r A,r.t tf..,ff s Vinmuwivtiuiuyiuui yC cdcilt. rrt tira tS 5s H Kitt in manches srikch psl 2c'. tn fcurd) Via fttiuttt und iawMiie Lerirrungkn rkgt. ein urmrtl-ote, tie sich tu den tcr;fifttftfa Zs52e stel dnv 1ai i-1 In tera uitt D r c 1 1 u u fl 8 Sn ttt" ittcfctrn.1,i t-tiiMnif.m irf.trn nii! tfriäüttint. tut VA p'tt - ( fc " T " i-.- - - , --' ' " pt trrtirAir fn in lesen, tit fit litt tcrA Ler II letfiataen etthlok Azei.n nd Itatnannttt elfe Ui tris ürtrt dbSn lassen. Taüeiöe. 25. Vufl??. & 1 sf mitm mit tn SRiltrnt und einer tT-tcntJuiw üitt Kl J'J IV . w . ' l .. L. I !indlose V'e und ff?auenZran.!helten, takt fas Zt vicni. in scitnann ira irat lpncrram inriTrcm nn frctni&cn Umschlag verpackt tcrjsntt. Ks;.tt: DEUTSCHES HEIL INSTITUT, 11 CiiBtoaPkce, York. N.Y. FS.5 HttM rselel XTt'.th: r ir ! 1 O. unt; täte ir, i r? V'tt wili li ia tb R-ertä. l'aicct Liu-kcriu-r. VrrKtC'J. llcarr fcuutl Ooj 1 ! .iiuaiiBvair. tulU Itiita' 'iijrcut'iirci.nlthwtikl t ena twi es ;or nlct. unc i'Crsou taetch !. lorlMT vriih our turjre ndra! tuiblo hat tt Househoitl Samplo. ThrM uBiple, et tb weteb, tnl nit fftffTna Tiar i-fi east.r tvuTa eua trrrUfli ta yoer hom for 2 fnonih aud sbowa tLru ta thot io maf hrt c!)ed, ihr y beeotn vur ea prepertr. h wrii t onct raa hm ur es reedvin: tu VTfltcU nd Sample. Wejr ii iem rre;hf,rtft Addre BUmwt ca jUx. ljyortland. ttain

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