Indiana Tribüne, Volume 12, Number 92, Indianapolis, Marion County, 19 December 1888 — Page 2

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Zndiana Tribüne. Srschewt SSglilZ und Sssntags. ?te tZaliz .Tiibun' raiet durch teni5rt3 J fer.tl ttt gsch. Mt Ssnntag,Tridüne" lenti tu Woche. ti5 lajammin li e: oder eytSxirUonat. r Vsft iBßf4l i Or,utt,attuss ?6 itt JKr. Owe: 140 S. MsrvlanbE?. Indianapolis, Ind., 19 Dezember 1886. DerLtdtrm. :;:"':y '" Vor Kurzem ist wieder von dem Be kilhmten Sonderimg in Connecticut die Rede gewesen, welcher unter dem Namen der alte Ledermann- wegen seiner ganz ans Leder bestehenden und nie gewechselten Kleider seit Jahrzehnten bekannt ist. Derselbe wurde auf Anregung einer Humanitatsgesellschaft verhaftet und in ein Jrrenhospital gebracht, von o er jedoch am andern Tage ruhig seine Wanderungen fortsetzte, denn die Beamten der Anstalt hatten keine Bejugnih, ihn festzuhalten. Seit länger als 20 Jahren wandert der alteLedermann" beständig im Staate Connecticut hin und her, bis er in jeden: Ort bekannt gemordeu ist und allenthalben eine populäre, wenn auch keines ezS beliebte Figur bildet. Man kann ihn fast als den ewigen Juden von Conuecticut" bezeichnen. Wenn die Mütter ihre ungehorsamen Kinder einschüchtern wollen, Zo sagen sie mit Vorliebe: alte Ledermann kommt." Kein Mensch kennt die frühere e schichte dieses Kauzes ; euch sein wirklicher Name ist Geheimniß. Auf Grund . gemisser Schriftstücke, welche er vor einigen Jahren verlor, und welche von Anderen gefunden wnrdcn, Dauben Manche, daß er JnleZ Vourgwy Heine und ein Franzose von adeliger Familie fei, den eine unglückliche LiebcSaffaire aus Nand und Wand brachte, und der nach Amerika geflohen fei und seitdem beständig ruhelos umherstteife, ohne je wieder zn vollem Verstand zu kommen. Ardere wieder sagen, er stamme von Negern V wie man noch jetzt an feinem Haar und snncr Gesichtsfarbe erkennen könne, und habe ' Zu einer berüchtigten Bande Slänber gehört, welche einst den Staat heimsuchte und ihr Hauptcnartier in eincin alten Blockhaus auf ernem Hügel der Ortschaft Tarisfoille hatte, schlietzlich aber von den Behörden gesprengt wurde. Einer der Ltäuber wurde lange durch Walder und Berge vcrsolgt, ohne daß man ihn fangen konnte. Im folgenden Sommer tauchte dann zum ersten Male der alte Lcdermann" auf, so verbreitete sich der Glaube, daß er der entwischte Ltäuber sei. ÄuS ihm selbst ist nichts heranSzubringen. Er hat, soviel man weiß, im ganzen Verlauf feiner Waudcrjahre- bis jetzt nie einen Satz oder noch nur ein Wort gesprochen, das seine Zuhörer verstanden. Auf alle an ihn gerichteten Fragen stoßt er nur einen Laut aus, der sich ungefähr fs anhört: Wcr.-r-um." AlS er feine Wanderungen begann, fürchtete sich Alles vor ihm. Die Frauen aus dem Lande verschlossen schon, wenn sie ihn von Weiten'sahen, ihre Wohnungen, lngten aber dann hinter den öäden und Gardinen neugierig heraus, um zu sehen, was er eigentlich treibe. Mit der .Zeit gewöhnte nun sich an ihn ;,nur für die kleinen Kinder kann, man ihn noch, wie gesagt, als Aotzemann" benutzen. Dieselben Lederkleider, in welchen er jetzt herumläust, trägt er schon seit 20 Jahren und flickt sie immer selbst, so gut er kann. Er hat aber schon so oft neue Lederstücke aufgesetzt, daß sehr wenig mehr von dem ursprünglichen Leder übrig geblieben ist. Er macht einen sehr wunderlichen Eindruck in diesen 'plump zn: sammengehefteten Lcderlappcn, die ihm seinen Namen gegeben haben. Der alte Ledermann" bettelt nie. Er ändert einfach hemm, ohne von irgend Jemandem, oder irgend etwas Notiz zu nehmen. Wohlthätige Personen geben ihm aus freien Stücken Vkahrungsmlttel und manchmal euch Geld. Zeitweise verschwindet er auf mehrere Monate aus den belebteren Theilen des Staates ; dann taucht ex plötzlich wieder auf. Seinen Schlaf genießt er alle Zeit im Freien ; in kalter Winterszeit Macht er eine Höhle nrnveit Tarisfoille i seinem Nachtquartier. Im letzten März, nach dem furchtbaren yrofljkurm, wurde er beinahe todt, mit erfrorenen Händen und Füßen, gefunden. Aerzte, die ihn vor Kurzem zähen, erklären, er könne hochHtM noch ein Jahr leben. An seinen Lippen hat sich ein Krebs gebildet, der sich längs! ausbreitet und wahrscheinlich emm todtuchcn Herlaus nehmen wird. Eines TageS wird man ihn wohl als Leiche finden ; aber das Geheimniß seines Lebens wird nie qelozt werden, wenn ntcht etwa der kleine Sack, den er immer in der Hand trägt, Auskunft über ihn giebt. Sein jetziges 'Alter wird auf 53 bis 70 Jahre gcjchatzt. " ' ' ' Da5 wollen LadkeS" sein. Die närrische amerikanische Gewöhn heit, Personen des denkbar schlimmsten Charakters, blos weil sie zufällig dem weiblichen Geschlechte angehören, für alle moalicheu Verbrechen strafirei auöaehen zu lassen oder ihnen nur eine nominelle strafe aufzuerlegen, - dreje stets zu neuen Verbrechen ermuthiaende Gewöhn heit, für welche . man in neuester 'Zeit wkeder ennge geradezu anwldcrude, Beispiele gesehen hat, wird nachgerade auch der nalo-amenkanischen Preue zu bunt. Sa schreibt nuerdinaS die Chkcaaoer Tribune-, ein in Wolle gcfärbkeS echt ammkamscheS Blatt", angesichts gewlj ser, telegraphisch gemeldeter Vorkomm nisse: Wenn ln der Entwickclnnz der.Wei m . k, M. verrecle me jcit gekommen t)t, wo manche Weiber sich berechtigt suhlen, mit oder ohne Anreizuna zu Pistolen, zu greifen und Morde zn begehen, ist eS dann mcht auch ungefähr Zelt, da, sie oenjttven Strafen unterzogen weroen, it die Männer rmter denselben Um ständen? Wir haben kürzlich in hiesi r Stadt daS außerordentliche Btikiel

qrimDr, Dst5 eine tfrau in vssencr i?rs " . v s -V. - . .f ' nchtssitzmu ein Schießeisen zog und aus f Z.r Sprecher ,n der Ncchei,,okg ,hrer .i,Zle sckokv bjos wett ihr des- WMgKtt aux. r lan zedermt dieseu Methode, eine Proceß gegen sie zu '"'cl eit oder ganz darauf schien, nicht gefiel. (DaS die be- eichten, wen,, d Mchrhe.t der anc Ir.L;- La cni,,. lenden HanSmitalieder es wunlcht..

selbstverständlich auS der besten" smerikaniscken Gesellschaft, dieselbe Person, -k ' k . t'Tr t. welü)e jeiner imcn jiua Meuchelmord gegen' feinen Vater anßräfttv: Wäre daS ci B?2 u nwt 1 - t .i... f eil, 10 lUiivc cv jumuci vrkklnzi luuiuui. ßuug des jungen King. . Wir wollen nicht bestreiten, daß in diesem Falle die Mörderin ein Frauenzimmer von lüderlichem Ruf war, dak mit seinem Opfer mehrere Monate lang in ungesetzlichen Beziehungen lebte. Endlich schüttelte diese Person ab, zog nach Omaha um, heirathete eine andere Frau wirklich und trieb ein Ge schäft. Das verstoßene Frauenzimmer ging zu dem Vater des jungen King und erbot sich, für eine bestimmte Geldsumme alle Ansprüche auf seinen Sohn aufzugeben. Das Geld wurde ihr wirklich ausbezahlt, sie unterzeichnete ein Vapier hierüber und that, als ob sie völlig zusriedengestellt wäre. Plötzlich ändert sie ihren Sinn, nimmt eine Pistole, folgt King nach Omaha und bringt ihn mn, und dann macht sie über dem Leichnam eine Scene und nennt den Todten ihren Gemahl und erheuchelt Traner. Da möchten wir denn doch fragen, ob es einer Person, blos weil sie ein Weib ist, erlaubt sein soll, diese Ikolle unge straft zu spielen ! Ist eS nicht Zeit, daß ein Exempel aufgestellt wird ' Wen Weiber ungestraft die Eriniinalgefetze verletzen können, wie lange wird es dann dauren, bis dergleichen tagtäglich vorkommt?" -U- ,,'L ' : ' :y ttttstre (Sefetzmühle. Viele wundern sich nock) heute, daß nur ein so kleiner Theil der Gesetzentwürfe, welche unsern: Eongreß zugehen, berücksichtigt wird ; diele guten Leute haben eben keine Vorstellung davon, wie außerordentlich schwierig cs ist, irgend einen Ankrag oder Entwurf in beiden Häusern deS tongrelicS durchzndruck:. Aon 200 Bills" geht noch ulcht eine durch beide Häuser und gelangt bis auf den Tijch des Präsidenten 5 In einer neuerltchell Correspondenz auS Washirgton beißt eS hierüber: j " . . . ? t ersoroerr einen uoycn kvxüo prai tisch er Erfahrung, eine Vorlage im Eon greL überhaupt in Bewegung zu setzen und sie durch alle Eanale glücklich hindurch- und an allen Klippen vorbeizubringen. (?m noch grüner" Eongreftmann bringt daS gar nicht fertig. Ja er hat um so schlechtere Aussichten da raus, ze mehr er eln geistig hervorragender Mensch ist. Praktische Erfahrnn in allen vorkoinmeuden Kniffen, das ist daS einzige, aber unbedingt nothwendige Erfordernis;. Man braucht nur den Wea zu vcrfolqen, den eine Vorlage machen muß, um sich das leicht vorstellen vx können. Die meisten Vorlagen werden von Advocaten entworfen. Manche Wähler jedoch schreiben ihrem Congreßoertrcter eingehend, was sie haben wollen, und überlassen es ihm, die Vorlage aufzusetzen. Wenn üicht anderweitige einstimmige Erlaubniß" gegeben wird, nd solche kann nur durch Gesülligkeit des Sprechers erlangt werden müssen neue Vorlagen am Montag eingebracht werden. Drnm werden dic Staaten in alphabetischer Ordnung aufgerufen, und il. . t . r ir. J jecer veiressenoe ogeoronele erycvr sicy und brinat die betreffende Entwürfe vor. Diefer Staatenaufruf kann aber jeden Angenbllck emgestellt werden, wenn das HauS es wünscht. Ist die Vorlage wirklich im Nepräsentautenhaufe eingebracht, so hängt sie zeitweise von dem Sprecher auf Gnade und Ungnade ab. Er kann sie an jedes Comite verweisen, das ihm gutdünkt. Manchmal protestiren die Abgeordneten gegen diese Verweisurch nnd appettiren sogar an daS Haus. Mitunter kommen Vorlagen an einem sehr kuriosen Platze an ; eS hat sich z. B. schon ereignet, daß ein Justigejetz - Eutwnrf beim Comite für Ventilation und Akustik augekommen ist. Wemt die Vorlage glücklich im Comite liegt, so hat sie ihre erste Lebensstil fe erreicht. Nimmt das Comite kein besonderes Interesse an derselben, so kann sie die ganze Session über schlummern ; der Vorsitzende des Comites kann einen verhaugnißvollen Einfluß ausüben. Er mag die Vorlage an ein Subcomite verweisen, das ganz vder großtentheils aus Feinden dieses Entwurfs besteht,- und dann Ade ! Dann wird der Vorlage ohne weitereS Aufhebens der Hals umgedreht. Selbst aber, wenn sie in einem Snb comit? angenommen werden sollte, ist ihr Schicksal im Hanptcomite noch sehr fragwürdig. " Selten sind alle AusschußMitglieder anwesend. Sie treten gewohnlich um 10 Uhr Vormittaas'in Sitzung, und um Mittag hört dieselbe auf, denn dann wird die Sitzung des HanseS eröffnet. So kann der Comite-! Vorsitzende eine förmliche Willkürgewalt über jede Vorlage ausüben, die in diesem Comite liegt. Er kann sie immer und ! . nJtr-...- c . . . immer nneoer zuruaiegen uuo sie geraoe in einen Augenblick vorlegen, wo die Mehrheit der a n w e s e n d e Mitglieder anS ihren Feinden besteht." Natürlich' ist sie damit umgebracht. Man glaube nicht, daß dies nur Möglichkeiten wären! Von diesen Möglichkeiten kird sehr oft Gebrauch gemacht. Jeder kundige Congrcßmann weiß ein Lied davon zu singen. Es sind anch schon Vorlagen im Comite erwürgt worden,- welche im Hanse sicher angenommen worden wären. Man kann darnach auch begreifen, wie wichtig cS ist, wie die Comites zusam? nenaesetzt werden, und wer in denselben den Vorsitz führt. Und silbst e'n Beschluß eines Eoimtes kann durch daS einzige Mitglied, welches dazu bestimmt wird, ihn an das HauS einzuberichten, wieder zu nichte gemacht werden. DaS betreffende Mitglied kann in einem ungünstigen Moment mit dem Berichte anrücken oder so lange damit warten, bis es überhanpt zu spät für diese Session ist. Eö giebt prioilegirte- und nichtprivtkeglrte Comites. Erstere kött nen U icdcc Zeit Verichle eznbr.ivk

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Ist aber daS NlleS glücklich überstan den, so kommt die Vorlage auf den Kalcitder". Euttzält sie eine Verwilligung oder hat sie mit den Negicrungseinnahmen z,tymy'so musste im Plenatcomite crwoacn werden. Ans dein t Kaleilder kann sie bleiben, bis die zweite vorüber izt, un) gewöhnlich ' nrchtbar lallge dort, wenil sie : nicht durch besonderen Beschluß aus der regulären vceiyenkolge yerausgcuommen wird. Das, wie .die Zusammensetzung des Comites und so vieles-Ändere,-hangt von dem Sprecher ab, dessen persönliche Macht colossal ist.' Es würde zn weit führen, alle inoglichen Klippen und Nisse aufzuzählen, an denen eine Vorlage stranden kann. Hat sie aber Alles im Abgeordnetenhaus? überstanden, so gehen im Senat alle Schwierigkeiten von vorne an ! Und bei allen Hindernissen spielen persönliche Einflüsse eine sehr wichtige 3!olle. Ist die Vorlage auch im Senat durchgcbracht, so ist sie noch lange nicht über nlle Gefahr hinaus.' Und selbst wenn der Präsident sie unterzeichnet hat, und AlleS ohne Formfehler abgegangen ist, dann könne!: noch ein paar Kerle kommen, die Obergcricht" genannt werden, und sie für unconstiintionell erklären! Summa Cummarum: Die Gesetz mühle". arbeitet sehr schwerfällig und unzuverlässig, und eS halt Einem schwer, r - .. i-ft. j w . t sie alS die vollkommenste der Welt zu be trachten. Ehrlich währt am läugsten." . Unter dieser Spitzmarke berichtet ein öouiSviller Blatt folgendes Vorkommmß mit beißender Ironie: In den Ear Works" zn Jesfersonrille, Ind., wurde der Arbeiter Bowen SkeyuoldS zugleich mit vielen Anderen entlassen, weil nicht genug Arbeit für ihn nnd die Anderen vorhanden sei. AlS Bowen zu Haufe ankam, fand er, daß sein Geldcouvert" Sio.SJ mehr enthielt, als ihm znkam. (resp, zugesprochen worden war.) Sofort brachte er den Ucberschuß nach der Ofsice" zurück und wurde hier für sciue Ehrlichkeit '.cichllch belohnt. Der Elerk, welcher den Irrthum begangen hatte, gab nämlich dem ehrlichen Bowen als Belohnung ein f u n ke l in g e l n e u e s IvCe,i tsStück nnd machte ihm Aussichten cuf Wkederanstellunz, wenn der Betrieb wieder aufgenommen würde. Es ist dies ein seltener Fall von Ehrlichkeit und zu gleicher Zeit auch ein Beweis dafür, daß Die Tugend siegt' das Laster aber untrliegt." Reynolds, so arm er alich ist, will daS 10 .CeutS-Stück vergolden laffen nnd als Andenken an seine Kinder lind KiiideSkinder übertragen. Wahrkcheinlich gibt es nur wenig Ehrliche von ltemiolds Schlage. Oom Jnlande. Zon 1001 Personen, die in Chicago, Zant Bericht des GesundheitS amteS, im letzten Monat starben, sind nicht weniger als 18 von den Eisenb a h n c n innerhalb der Stadtgrenze überfahren worden. Leider ist nicht zugleich angegeben, wie viele Menschen während der gleichen Zelt ihre geraden Gliidcr durch ie Näder der Eiscnbahnep iinbüßten. D i e W e i ß k a p p c n" machen sich jetzt gleichzeitig in Jndiana, Ohio, Illinois und Pcnttsylvanien mausig, vorausgesetzt, daß die unzähligen Droh b riefe, welche herumgeschickt werden und theilwcise auch an ZeitungSredactionen ergangen sind, wirklicl, alle von Weißkappen stammen. Xvdabeno: warum leiten die Vnndcsbchorden Uht 93erjol guugcn wegeu MißbrauchS der Post ein? Zwölf Jahre ist einMadchen Namens Ina Drake in Lake - County Dak., alt, und scheint schon eine unübertreffliche Farmersmai'd zu sein. DaS Madchen hat im Laufe dieses Herbstes 40 Acres Lind mitinem plumpen, iU modischen Pfluge geflügt, arbeitet ganz allein auf dem Feld und kann mit Pferd und Wagen vortrefflich umgehen. Solcher Beispiele giebt eS noch mehr im Nordwestcn. Im Jndianerterritorium erscheinen bereits 15 Zeitungen, theils in englischer Sprache, theils iil Indianer dialekten. und zu der jünAstenZeitungS-herausgeber-Convention m Sun Anto, nio, TeraS,. hatte das' ndianerterrito"rium zwei Delegaten gesandt. Dieselben berichteten,' daß namentlich die Cherokees, ChoctawS und CreckS in der Cultur ganz bedeutende Fortschritte gemacht hätten. Die wohlhabendsten wenn man den individuellen Reichthum in Betracht zieht sollen die CreckS sein. DaS Territorium hat über 200 öffentliche Schulen. Der' seltene Anblick eines wandernden Hügels bietet sich jetzt den Bewohnen! von McKeesport, Pa.. dar. Bei der ksirzlich vorgenommenen Gradlrung einen dortigen Straße hatte man einen Einschnitt von sieben Fuß in die eine Seite deS betreffenden Hügels machen müssen, und kurz nachher machte machte man die Wahrnehmung, daß die ser nach der Strafe zn vnrruckte. Cm Jngenicnr erklärt dies dadurch, daß die Anhöhe ans einer scifenartigcn Unterlage ruht, welche durch die im Innern besindlichen Quellen schlüpfrig geworden ist. Die auf deut Hügel erbanten Häuser sind zum Theil unbewohnbar geworden, weöhalb die Eigenthümer Schadenersatzklagen gegen das Borough von McKeesport anstrengen wollen. Die Leser werden sich noch erinnern, daß vor einiger Zeit in New Flock ein gegen die Juden gerichtetes Scandalbuchlein erschien unter dem Titel ''The Original Mr. Jacobs1, das riesiges Aussehen und seitens der jtldischen Aevölkerttttg große Erbitterung gegen Verfasser und Verleger erregte. Dieser Schmähschrift folgte eine zweite unter dem Titel i'Tko American 3cw'. Der Verfasser dieser Schriften steht jetzt unter bfrMflageeSMoßhlebstahls nnd der Fälschung vor Gericht, und zwar geht die Anklage von dem Verleger der Schriften ans. Der Angeklagte, Telemaaue T. Tunaueniö. welcher iicb kür einen aebs

rtttzn Griechen altZisebt Uiso sruaer Professor der griechischen Sprache n Harvard College" angestellt war, wird vgu Manchen selber für einen Juden gehalttZi. und sein Aeußeres deuttt stark darauf hin. Die seiner Zeit erwähnte Bewegung zur Gründung eineS echten deutschen RealgmnnasiumS in Brooklyn, N. V, n Berbindttttg mit einer höheren Töchterschule- nimuit eine erfrenlichen Fortgang. Für daS Institut wurde der Nanu gewählt: Deutsche Acadcmievon. Vroollyn", und die 'Verciuignng der Interessenten, welche dahinter steht, nennt sich Acadcmischer Schulvercin von, ein reges Interesse entaeaenacbracht wird. Der Bierbraner-Vereitt von New Nork und Umaeaend jedoch, an welchen ! man sich gleichfalls wandte, lehnte seine heißt es unter Anderem: Seit vier Iahren hat sich miser Gegend sehr herausgemacht. Früher sah man weit und breit keiuen Farmer; heute hat der Pflug seine Schuldigkeit gethan. Deutscher Fleiß und deutsche Emsigkeit haben hier Farmen geschaffen, die mit jedent anderen Staate, wo eS schöne Farmen giebt, dreist verglichen werden können. Zur Halste aber gehört der Grundbesitz Svekulanten in Davenport, Ja., welche schone Wohngebäude und Stallnngen herstellten und dieselben verpachteten. Die andere Hälfte wird von den Besitzern selbst bewirthschaftet. ES sind meistens Holsteiner aus der Daveuporter Gegend ; doch trifft man auch Hannoveraner und Mecklenburger, welche ihre echt deutschen Sitten und Gebräuche beibehalten haben. GnteS Land ist in genügender Menge für Ansiedler vorhanden. Der Boden be steht größteutheils aus schwerem Lehm, welcher hier ausgezeichnete Erträge liefert. 9!amentlich gedeiht die Braugerste hier sehr gut. In nz e h r e r e n g r y ß e n F a b r !- ken Bostons, besonders in den Gummiund GummireinigungS-EtabllssementS, sind in letzter Zeit unter den Fabrikarbeiterinnen eigenartige Erscheinungen bemerkt worden. Die Aufseher dieser vielköpsigen Armeen machten die Beobachtt5, daß viele der Mädchen, welche am Morgen still nnd artig gekommen waren und während deS Tages die Fabrik nicht verlassen hatten, AbendS mit hochroth geschwollen! Gesichtern und schlecht verhehlter llnsicherheit deS Ganges Heimkehrten. Nevidiren der Kleider und Arbeitsräume nach Branntwein und Opium ze. blieb lange ohne Erfolg, bis ein Zufall zur Eutdeckung deS Räthsels führte. In jenen Fabriken wird Naphta in großen Mengen verbraucht und in besonderen, lustdicht verschlossenen Kesseln ausbewahrt. Den Mädchen war es gelungen, Schlüssel zn den Ventilen zn erlangen, nachdem sie die berauschende Wirkung deS NaphtagennsseS kennen gelernt hatten und heimlich schlichen sie alltäglich, eine nach der anderen, zn den Behältern, um daS berauschende GaS einzuatbmen, das sie in einen Zustand seligen VergessenS lullte und taufend süße Trugbilder von Reichthum, Glanz und Liebe vor ihre erhitzten Sinne zauberte. Durch einen Neuling, der zu viel und reichlich einsog und in Folge dessen in hysterische rämp se siel, kam das Geheimniß an den Tag; es sind in Folge dessen weitgehende Sicherheitsmaßregeln getroffen worden. Das konnte jedoch nicht verhindern, daß mehrere der älteren, gewohnheitsmäßigen Naphta:Einathmerinnen schwer krank darnieder liegen, weil ihnen das Narkotikum entzogen wurde, so zwar, daß zu anderen weniger schweren AeranschungSs Mitteln gegriffen werden mußte, um sie allmälig zur alltäglichen Nüchternheit oder nüchternen Alltäglichkeit zurückzu bringen. IM . , Se AvslanV. Die Wochenschrift Na (!oii erzählt unter Zugrundelegung tineS PrivatbrieseS folgendes Geschichtchen: .In einem Städtchen der Neichslande soll eine Hochzeit stattfinden. Die Braut zehort einer angesehenen Fabrikantenkamilie an; der Bräutigam ist gleichfalls geborener Elsässer, allein er lebt in Frankreich und dient angenblickllch in der sranzösischen Armee. Daß beiden histotischen Bettehunaen. wie sie einmal zwi scheu den Neichslanden und Frankreich defteben. solcke Eben über die Grenze inüber in der Natur der Verhaltuisse earündet sind, ist klar. Allein da der tt, t rn.r si..:r Bräutigam die.Erlaub.uß zum Betreten eS deutsch? Gebietes nicht erkalt und )a anch der Bruder der Braut zur. Rückkehr auS Frankreich keinen Paß erhielt, so mußte die Trauung auf französischem Loden vollzogen werden. Die deutschen Zkeichsangehörigey ziehen also nach Frank.'eich hinüber, um ihre Tochter verhciraihcii zu konn:n. Jedoch auch so hatte ne Ehe nicht vollzogen werden können, oenn nicht Zie französischen Behörden bei liefen außergewöhittichen Verhältnissen in Anae zudrückten. Da uäm'.i'ck daS französische Clvilstandsgeseh einen sechsnonatlichen Aufenthalt deS versprochenen ! Haares am Orte der Eheschließnng vert langt, so konnte auch jenseits der Grenz? her Bräntigam seine Brayt nur dank dem ; Entgegenkommen der Behörden heim1 führen. Die Mißstimmung, dje ein soli heS Vrkömmnil; hervorruft, beschränkt ' Zch imtürlich nicht allein auf die beoffene Familie; die ' Arbeiter teZ Fairikherrn sind ltmdie Festlichkeit gekom? neu. die Nachbarn desglkichen' und die Vastwlrthe um ten Verleust Das sind nne 3!eshe ,kle!ncr Aergernisse, die f NlslN i iür unbedeutend erkZarezt' mag. aber die zerade genügen, nm den Elsaß-.Lothrin-gern die , betreffenden Verhältnisse alS recht Ullleidlich erscheitten Zirrassen. Und so heißt tS denn anch in unserem Vriefei . ,Dn kannst Dir denken, daß! solche Sachen nicht gerade!! die Sympathie i für Deutschland fordern, was uns, die, wir deutsch-freundlich gesinnt sind, sehr i(w lich ist. , ...

li,'xs T''hliv frl niffttft f3iih.

ine 3 f ; f.2 Staatsstreich in Spanien Nlißlungen und Mne M. tel ,chon von melen anderen . . j 'Getangenschast gerathen. DaS Seiten ltark ln An prnch genommen ! ?.z:4 i u rts .7. s,:, ,'fs,.. mx.AH t!.ArSjf. ; rlegßgerkcyt have irni zum .ooe verurmtSmsSt ! Äs

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oiz cioe rouiiicn vuica icier, was in - r-s ii.. am '.5 ilrt. l ist J8 mf: lini'rF.! ,7r"if ? r Brief oä bem GejSng'N I n . , e r , u t r es, " t e n C r- 6inau3 . 6tilIu. Qc 6itte 1 kkivonde, auS Siour Kali. Dakota. ...,k,.!.... ,.,i.,'m.:.

Der spanische E r - C o l n-

ael der CsJZllerie Serasin Asensio Vega schreibt aus dem Militärgefängniß zu LnrcloS zu Ploen, daß er Mitglied d:r spanische NcvslulionZpzrtei gewesen sei und im Jahre ILöü eine Reise durch Holstein gemacht habe. In Ploen habe ?r von dem Chef der Partei, Zorilla. den Befehl erhalten, sich sofort i:ach Paris ju verfügen, u.il mit Aufträgen des Chefs nach Mavrid zu gehen. Er fei bcni Befehle gefolgt, habe aber vorher sein ganzes Vermögen im Betrage von 2.000.002 Francs in eine Zinnbüchfe cinjcichloffcu nnd in der Näl:e der S:adt Plocn an .'incm sicheren Orte vcrärab'cn. In V.tciö seien ihm Aufträge an de:l Brigadier Nachricht von s. mögen nebst den Merkmrlcn deS OrteS an seine in ctticm Pensionär besindlich: Tochter Donna Elvira aelanaen im las- ! in Am 19. September l86 se! der stand zn leisten. Letztere werde in G fellschast einer alten DZine mit allen erforderlichen Angaben jn Plocu sich ein, linden, wenn derselben die geringen N:i, sekosten zugeschickt werden koituten. Der Schreiber erwarte aber vorerst unter der Adresse: Sennor Don Apolinar Martinez, Hospital del 3teu, ,AurgoZ, eine Erklärung darüber, ob man bereit sei, zu dem lucrativen Geschäft die Hand zu bieten. Weitere Aufklärnngen folgen. Weil der vorsichiiae Herr auÄ in anderen Städten einige von feinen Millionen vergraben hab::: nnd nm Retsekostensorschüsse für Dsnna Elvira ansuch m könnte, bringt das Ploener Wichendl.den hauptsächlichen Inhalt seines Bk!efes zur attgemeiuen Kenntniß. In verschiedenen suchst tHen Armen- und Arbcitsanüilten war bisher die Anwendung der Prügelstrafe selbst gegen Frauen noch erlaubt. Jetzt endlich hat daS sächsische Ministetium deS Innern eine Verfügung erlassen, nach der, wie in Staatsanstalten, künftig anch in Gemeilldcanstaltcu augegebener Art die Anwendung der Prügelstrafe gegen Franen verboten ist. In Ungarn y a r man eine ganze Stadt unter ärztliche Aufsicht stelIch müssen. In Theresiopel hat die dort zuerst sporadisch aufgetreteneegrptischi Angeukrankhcit (Tiachöina) solche Dimensionen angenommen, daß sich der Magistrat veranlaßt sah, jeden einzelnen Lewohuer der Stadt ärztlich untersuchen zu lassen. Wer als auqenkrank befun, den wird, muß ins Spital. Nur den desscr situirtcn Leuten wird die häusliche Vflege gestattet. In die ethnographi s ch Abtheilung deS Museums der Akademie der Wissenschaften zn Petersburg gelaunte unlängst eine höchst bemerkenswcrthe Sammlung von turkmenifchen 'Kleidungsstückeu und Waffen vom liiike: Ufer der Amudarja Einige Klcidnngs: stücke nebst ihrenl schmuck stammen aus sehr alter Zeit und kommen nur noch selten vor. Originell und reizvoll ist ein weiblicher Kopfschmuck, an den russischen Kokoschnik erinnernd und mit zahlreichen silbernen Anhängsel und einem Schleier geschmückt. Alle Anhängsel nnd soustige Zierstücke der Sammlung, wie Ohrringe, Armspangen, Ningc, Zicrrathcn für das Haar sind aus Silber, einige auch mit Karneol verziert. Die Wasfensantmlung enthält dreieckige Lanzettspitzen und Mejser, welche den Dolch ersetzen, mit Knochengriff. worauf silberne Plättchen. Der Spender dieser etnographischen Sammlung ist General Grodekow, MilitärGouverneur deS Syr-Darja-Gebiets, der gleich uach der Einnahme von GcokTepe eine sehr werthvolle Sammlung turkmenischer Handschriften nach Nußlaud sandte, die gegenwärtig in der Bibliothck des Lasatew:Jnstituts für orieutalische Sprachen in Moskau aufbewahrt wird. ' Ueber ein m er kw ü r d ! g e s Ereigniß anS dem Tb i erleben schreibt der Metzer Ztg." ein Einwohner von PlantiörcS bei Metz: Ich besitze einen spanischeu Hahn, der sich durch ein schön schwarzes Gesieder. welches keine Spur einer anderen Färbnng aufwies,aus;eichnete. Vermuthlich auf einer Entdeckungsreise gerieth dieser stolze Spanier eines Abends ln den Behal,cr der Schweine, die, zur Gastfreundschaft nicht geneigt, dem Armen übel zusetzten und thu okne Gnade grmoldet haben wurden, ' n r r t . i . . i i j wenn sein Wehgeschrei nicht rechtzeitig Menscbenbilfe lzerbeiaernfen hätte, die i zt... ... :.-.r.i ihn seinem Harem Zusuhrte. V!it dem Verlust der schönsten Schwanzfedern wäre der Vorwip genügend gebitt gewe? seil; daS mißliche Abenteucr war ihm aber so zu Herzen gegangen, resp, auf die Nerven geschlagen, daß er, der TagS vorher noch in jugendlich Schöne die Gärten durchwandclte, am andern Morgm als - Greis auf dem Futtcrplatze erschien. Die - Federn auf de Kopfe sind vollständig weiß geworden, am Halse und ans dem Rücken etwa die Hälfte, so daß er hier gesprenkelt erscheint. Also mich das Äorrccht bleibt dem Herrn derlSchopfnng demnach nicht mehr, sich vor Schreck und Acrger graue Haare, wachsen zn lassen. Den in Konsta ntinopel erscheinenden Zeitungen iji nenerdingS das Leben recht schwer gemacht worden. Den Redactionen sind dieser Tage von der Pforte die 'neuen Prebverordnungcn mitgetheilt worden, denen zufolge ihnen nicht gestattet ist.dle.Vlttschrjsten der Einwohner irgens rineS Landes, oder einer Provinz oder Stadt zn verossentlichen. Artikel i.berNellglon dürfen nicht gebracht weiden; jede polemische Aefprei chnng eines perlönlichen Charakters , ijl Untersaat. dcZaleichenciraettd ein Anzrisi auf Botschafter und' Staatsbeamte l&! zum , Gendarmen abwärts, ernev sarp ,kcin Noman als Feuilleton chvorhnls ae Genehmigung deS. Ministers deS. öfs fentlichen Unterricht verSsjeutlicht'Vcr den. Neher MS, so. srazcn sich die tcniän Journalisten ist eS. un überhaupt noch möglich, eine Zeile zu " . .

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