Indiana Tribüne, Volume 12, Number 91, Indianapolis, Marion County, 18 December 1888 — Page 3
Wie eS arbeitete.
Guten Morgen Jack ! Ich habe dich feit einem Monat nicht geltben. Was ist los mit dir ? Dn scheinst wieder jung Ltworden m fein .WeÜ. Phil. iÄ bin wieder iuna gewor den. Ekinnezst du dich, wie schlecht ich daö letzte Mol ausksd ? Krank und blau unö in dtr mifirabelsten Laune. .Nun. du scheinst irfct glücklich und zu fliiden zu lein." Golt Zei Dank sa. oder vielmehr Dank den 'Vinkgsr Biltkr?. (Srirnmft du dich, ba& du sie nir empfahlst. alS wir UNS zu letzt lüden? .Jakoobl und ich sehe d!rS an, daö du die Medizin benützt hast.Gkwik. und Jedermann fällt mein besseres AuSseden auf Ich nahm die alten Bitt?rS. odne den bitleren Geschmack zu derückchtigen. Ich trark die FlalSe in. nerbalb zwei Wachen aus, und deschlob dann die neuen BitterS ,u drobiren. .Nun und wss denkst du von denselben ? .Ich alaube. deine Frau sagte, sie rede ' d'e nUM' vn''. Ich denke sie bat reckt. Bit sind besser und scheinen ein kostlpieli-,, gl- VrSpgrat zu lein . .JÄ glaube eZ auck, bbs auS so ae bSet und Ich wundere mick. daß die Me ! Donald Drug Co. sie so biüig verkauft, ; fcu die andirn. j Nun.da aebt un? nichts an. Caae . doch wer war es. dir saqte da ttch Leute manchmal einMen fro-n u s?Zn ttmn sie blok Mim wären ? Ywerlei! Ich wolk'e Uctpt manKe Leute sind schlecht, und es bst doch blotz der kranke Magen od die franke tUx daran Sch"ld. Und wenn alle die Kranken Vimor BitterS pemen, nielch eine qlüc?! ich? Welt tviW bis S ! Und ich würde die muen BitrS en?pfaMtt. Ich ziede NttS die ölten vor. Nun, kS kann jkder ack Belikben bandeln, beide sind vortr,sfliS. Der große Blutreinia.tr und Gesund beitSbersttSer. Kurirt stden Kcpsschmerz innerhalb dreißig Minuten Probire S. Sie stärken daZ Gehirn und beruhigen die Nerven, reguliren die Eingeweide. $iU len die Blutzitkulation wieder her und sichern voUständias Gesundheit. Hin hübsche Auch fiii. LirZftre? XX lf oron tilcl DrngtDo. 5S2 Wützi-izton Straße, Ä:w Fsrk. . DOM! L A". Mm CNL. ASZ. Sestc mnt k t " tf&m I MZz stS, AZ ZeMi ki iBÖAHÄMIISi zur Was: tt iKttl fie dZtlärzchz u?.d d:ßt JUowlI. lCiioazjr:i; JBI&naarIoira ' VlZrWZTU. Textufi A.3rlitjotiasi Oo1ora16, New j&ttgstoo, Ae oota C32 OttlliToirnSai. iA. DN VNsbÜH do? SZiw und 2l Vchuu ftiv s GlsZl. D! WJ äsbe? ? - M., k?kieL. JL d t '. eZStaZvage.Vklaglc7,od sie Mlk.- . erster SlaJe ob Hi?r2AÜn.VMtis - , -Verb brch s?:re PagSZie:, n&a Mi t defSröcU. Ob ZU' tut tw MUer zu ajttn 1, ew SzrnrsielUWet sds -tat Gsrl ZiftabahL!tLeU oA. kö Bt?, ßjttibtt Sie a? XX. X. XZsrl'iS'. sNsiivt V?sl Va?z,r-önu H?., Lwg?, ud JZwotk !?..ljnd V. H lll, Ves'l Vpt. Vt.Lek!k, No. a..J,b. Va1..?l.. t. HW. ifM X M? tse$t tu KkSeSechA ctl - - - UM t oulsMs, HashvÜIe, HompM, Ca' taooga Atl&nia, Savaxinah, JackloaviUcs, Mobile &nd Naw Oceans. . E dorH-Lhaft fsr Vsffsgie ach er eis, ,i deü X'?t5 zu tlm. j - BalaS'i :CchUf nch f l??-BÄ3i3 zisch l Ttzieag tnfc SasUMs srr St 8vsU ct LeLUvNßohd. Mgkchsek, , ' SoM, eo;tlM-'cSftt"H die Seß' IU fOh tstrxr S.M S. M. M j: ,XTw W.zXZ erRL? ,,,,,, ksstft,t Seairal tzsAgiLÄ. Bcfttafitro Zzkii eÄ., &xcl9 2,.ze,. n'l agr. V. L,tz F.Mtllß h 'l S?t. ttamJal, 0,
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Sein Dämon.
Rsan d,n S. den B e r f e l d. . :::,..,.:., .3, .:. 4m (Fortsekung.t Zum Teufel, wo steckst Du denn? O, 5 ch habe Dich vergeblich in der Menge dort im Saale und an der Garderobe ge sucht. Ich muß Dich sprechen, komm. mit mir. den ein leeres Nebenzimmer. Dort ilüst, er ihm einig flüchtige'Worte ins Oh? und fcrnn verließen Weide rasch das Ge mach und eilten zum Hause hinaus auf die Straße. ' Die Zurückbleibenden hatten sich nicht getauscht, als t auf neue Nachrichten mehr nno mehr Neuigkeiten über da ftt tit . r -,c T i r . r c . eicyeyrne. 2?eitajrsQtmror -caC00N hatte beschlossen, diesmal die größtmög-' liche Oesfenttichkeit bezüglich der That und des Ganges der Untersuchung Herr schen zu laffen, um durch vlesrn vS den Juristen neuestenS w schwierigen .. , ? . sYY l. . .' nmmai sauen gewahren ioous emr qewksse Mitwirkuna der Allgemeinheit an. dem Ermittelnden zu erzielen. Der Fall lag noch merkwürdiger als die früheren und selbst als der Drebstaht bei Stahlhardt, der eine fo 'räthselhaste ; -TCFTIIIIIIIU LIFT l j ' T 1 1 1 1 U 1 1 Vl fi T I C I II l II 1 M C UC V i..-:.-. t i: .-- " : . .t : rr, v ! KammerrachS bekundet hatte. Em vor--. - ' , - - - - " i 7 t a ; i , . X . . . ' nehmer alter Klient deS Dr. Boltz NmergutSbelitzer Baron von Zechlin, war ohne direkte Erben gestorben undhatte sein Vermögen testamentarisch fchiedenen Scitcnverwandten vermacht. Sein von ihm besonders hochgehaltener Schatz war ein kostbarer alter Familienschmuck in Diamculten, der seinem Testa mcnte zusolge demjenigen Eeitenocrwandten. zufallen sollte, elcher nach denr jetzt öllßerst vemicketten Etammbaum der Zechlins, nach den althergebrachte Traditionen des Hauses und dessen Fami lkengesetzen die nächste Anwartschaft da? rauf habe. Die Ermittelung und NachWeisung dieser Anwartschaft war dem zum Testamentsvollstrecker eingesetzten Dr. Boltz, dem langjährigen Vertrauensmann des Verstorbenen, übertragen worden, dem zu diesem Behufe ein alterthümliches kleines Holzkästchcn mit den ersorderlkchen Urkunden, Stammbäumen und schristlichen Satzungen des Hauses Zechlin aus dem Besitze des Erblassers verabjolgr werden war. Bis hierher kannten Alle die Sachlage, die mit der Testamentsangelegenheit zu thun hatten. Was jedoch außex. Dr. Boltz und .dem Direktor desWartenburgcr Gerichts, den der Verstorbene auf Wunsch des Advokaten als Revisor der Tcstamemsvollftreckung eingesetzt hatte, öttemsnd wußte, das war der Umstand, daß jenes aUerthümlichc Holzkofferchen in einem geheimen Fach unter seinem scheinbaren Boden, den die. vergilbten, Skripturen bedeckten, den Diamanten schmuck selbst enthielt, der auf diese Weise in aller Stille dem Hüter übergeben wers den und bis nach getroffener Entscheidung in der Obhut desselben verborgen bleiben sollte. Dr. Ooltz selber hatte von -dem Werstorbenen, der daraus gedrungen, den. Schatz in feiner Verwahrung zu wissen, dieze Geheimhaltung verlangt, um hierdurch alle etwaigen Intriguen zur Bcsitzergreifnng.von Seiten der Interessenten, fowse alle etwaigen Diebesaelüste von seinem Hause fernzuhalten. Vör einiger Zeit war er selbst hingereist, hätte das kostbare Kistchen, von dem Niemand ahnte, daß es noch andere Dinge als die alten staubigen Dokumente enthielt, in Empfang genommen unbin som HauS gebracht, wo er eS in einem geheimen Wandsach in feinem Schlafzimmer verbarg, nur seinem MlUTestarnentsoollstrecker, dem Geheimrath Basedom, davon Mittheiwrg machend. Dr. Boltz' hakte die'- S!hrrt)e!t deS Kastchens für vollkommen gewahrt gehalten ;. und doch, als er heute um eilfmertel naöh wölf Uhr in feiner Wohnung eintraf fand er das geheime Fach m sei nem Schlafzimmer erbrvchen-da8 kostbare Kijtchen , aber war verschwunden, ge raubt. ' ' J . So meldeten die oom Hause des Ad vökaten Zurückkehrenden. Und immer wieder Neue liefen hin und kamen zurück und brachten neue Nachrichten her Ufcjt der .Masrengesellschast war zu einer Untersuchunaßkommisston aemorden. Jrend welche pur von GemalttbStiakeit war an den Thüren und Fenstern des Haufes nicht wahrzunehmen, lauteten Sie neuen Berichte, dle Dttbe rußten sich mit Nachschljeln den Weg gebahnt haden. Muthmaßlich sei der Drebstahl in der Zeit von elf bis zwölf, Uhr ausgeführt worden, meldete man dannlwetter denn wahrend dieser Zeit sei. der Kutscher. deS Doktors in Hof und. Stall beschäftigt gewesen, um das Gespann zum Abholen setncs crrn vorzuoerelren, so oasz vre alte Ehe rau des Kutschers dle e Zett ytm durch allein innerhalb des Gebäudes an wesend war. wo sie araloS in ihrem Parterrcnmmcrchcn schlummerte. Und wieder nack einer Weile meldete man, jetzt . . . m. w m . r r ' I sei das ganze yauö 'abgesperrt i und werde durchsucht, denn' man scyerne einen bestimmten Verdacht gesaßt zu haben. Da entstand plötzlich Larm draußen laute Nure und dastia.es Lau en erscholl, in den Straßen ertönte es tnumphirend: r . r, - . .. z . j-i r-. c fn.fi. tzu oaoen sie k'le )0leoe stno ermkttell, gesagt, s,e sind verhastet!? , , , 28. , Dr. Boltz und seine Bealeiter hatten tn dem Hause des Advokaten nur sehr wemne oder eigentlich aar kerne Anhalts punkte gefunden, welcheWenMäna der ... r r " ' ' " " ' ' umersucyung aucu nur um emen Schritt hatten fordern können.-Deo Umstände daß man' dem .Advokaten nichts weiter gestohlen hatte als eben Brillantschmuck j weder andere Gelasse deß Doktors noch sein Gcldschrank maren erbrochen schien eine bemerkens werthe Ähnlichkeit mit dem Fall deS Diebitabls bei Stablhardt in sich i
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Trossens und zoa ihn mit sich fortin !
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schließen, i&vti hatte neben der Deutegier ofsenbar.auch Feindschast gegen den Kammerrath dieVerbrecher geleitet, denn man hatte ihm auch Papiere geraubt die eigentlich nur in den Handen von Stahlhardt einen wirklichen Werth hatten. Gehässigkeit gegen den Vstohlenen aber schien auch hier neben der Veutegier das Motiv des Diebes gewesen zu sein, denn dem Doctor war eben nur ein Gegenstand entwendet, dessen Verlust ihn gerade am allerempsindlichsten treffen mußte, das gewissermaßen geheiligte Gut eines Verttorbenen, das diesem nirgends sicher ge
nug gewesen als in den Händen seines velleu JUvout er den Vertrauensvoll So weit war man in den Schlußfolqerungen gekommen, ials zwei neue, Perjoneu sich .umstandslosN? daS Gemach dränaten, in welchem Dr. Boltz, Geheinrrath Basedom und Polizeidirektor Sey dender soeben zu ver - Cnk qelvung ge- . ' 1 i ,....? Architekt Welcher und Trossen. - Auf. ein Wort, Dr., Boltz!" sagte Melcher mit leiser Stimme ii dem kkeirnn Advokaten und zögs sorgsam die Thür des Zimmers hinter sich zu. Auf nrr . t m r 9 txn Wort, oas vorzaung nur rur koic und die Herren vom Gericht bestimmt ist. Stößt Ihr Hau, nicht mit der . . v Z m- . . ' Rückseite an ein Grundstück der Klöster, straße? Dr. Boltz bejahte. .An das Grundstück mit der alten Klosterbaracke, das neben demjenigen des Qrbdenkmaler , Fabrikanten einrick -f " " V . lieat?" frage Melcher weiter. Der Advokat beiayte abermals und starrte, als dämmerte plötzlich eine felt fame Erinnerung in ihnt auf, den Sprechenden an. so nchten vöic Ihr Augenmerk emmal auf das Grundstück Klosterstraße Nr. 11 und die Bandlers, die dort wohnen," fuhr der Architekt entschlossen fort. In dem Hause gehen Dinge vor, dir mir verdächtig vorkommen und der nahen Nachbarschaft wegen dir Vermuthung auskommen lassen, daß sie bei dem 91er Geschehenen ein Wörtchen mitgeredet haden." Was ist's mit dem Hause? Sprechen Sie!- fuhr der kleine Advokat fieberhaft aespannt , aus. Die Sache beunruhigt mich eigenthümlich. Es lebt eine Thüre Zwilchen Zenem alte Klo sterzrund stücke und dem mir gehören benl" Eine Thür? ertönte eS überrascht jon allen Anwesenden. . ; .Seitwärts im Hofe unter einem unbenuhten Schuppen, eine Thür in der Rückwand meines und jenes Hauses, aber vermauert,, seit Jahrhunderten, schon. Jenes alte Gebäude auf dem Grundstück hmter dem meinigen rstdavor gebaut worden, schon zu Klosters Zeiten, und verr . t n-r r jfi: sCQuegi oie i)ur mit seiner rna,eiilgen Brandmauer. Doch erzählen Sie, waS ist es mit dem Hause?" Halt zuvorderst!" fchmtt Geyermrath rik . t 1 tr Dasevow, eniscyrossen einsauenv, vre oeabstchtiaten Mittheilungen Melchers ab. yiii iujiiviinn'k viivnivnij( b Sie das Haus von, allen Unberufenen vS.Wr?ifrt nrt räumen und. abschließen! .Ein Mann Wache an die rraaliche Verbindungsthur im Hof; zwei Polizisten in aller Stille nachdem Grundstück 'Krosterstraße Nr. U . um es zu beobachten und nothlgenfall zu unterstütze . Dem Kutscher den Austrag Leuchten und Laternen zu beschasfen, fo viele imHause vorhanden sind, um uns. bei der Untersuchung Licht zu wahren. Der Polizeidirektor eilte zur Aussahrung der .Anordnungen hinaus. DaS HauS wurde geräumt und gejchlsssen; auch Kammerrath Stahlhard, 'der. in dem Zimmer der untersuchmdWHerren anwesend war, ,. erhob sich' bescheiden und würdevoll und verlreg eS. . Nlstder Polizeidirektor nach . einigen Minuten im rückkehrte, stattete Melcher, dessen Aus sage von dem verlegenen, 'zögernden Trossen bestätigt wurde, feinen Bericht ab. Seine Schlüsse waren scharfsinnig und gut. Jenes Gespensterabenteuer Trossen hatte ihm von dem Augenblicke an, da er eS vernommen, einen unbestimmten Verdacht gegen das alte Klosterhaus einaeflont. , Er munte sich sagen, daß der Spuk, dem man seinem Freunde auf dem Nebengrundstück vorgegaukelt, in irgend r r v "St "! t "" " . . . f. . . . t . Ä , 10c leg er zerotnouna mir oem Hause ro sterstraßeNr. 11 siehe. Geheimrath Basedow und Polizei direktor Sevdenberg brachen auf, um an die Untersuchung der vermauerten Thür zu gehen Laternen und Leuchten maren bereit, man beaab siö in den Hof. Die erwähnte Thür befand sich seitwärtS rn der Hintermauer des Hauses unter einem jetzt unbenutzten Schuppen,' der im Winter zur . Aufstapelung von Brennholz für den Hausbedarf diente. Es war eine kleine, eichene Pforte, alters qrau und in ihrem Holz anscheinend nicht versehrt eine dicke Tünche überzog sie gleich der Mauer und 1 ließ beide kaum von . einander unterscheiden ; die Thür markirte sich 'nur., als 'Line, siache .Nische in dem Mauerwerk, denn man hatte das letztere seinerzeit verstärkt und dabei die Steine um ,d!e ,Thür herum über die 'L , ' . . I.i ' ':" ,. -Ir. J - Ränder derselben hmweggretsen lassen. so daß die Pforte gewissermaßen einqemauert war und nicht mehr geöffnet werden konnte. . Selbst ein Handgriff fehlte. um an der Thür zu zlehen man kam auf den Gedanken ob sie sich vielleicht feitwärtö in die ? Mauer hineinschieben ' ' lj ' ' ' J ; . lasse. Ein Pollzekveamter machte der Versuch, und daS Resultat war ein überauö unerwartetes. Zwar ' ließ sich die Thür nicht seitwärts schieben, aber als her Polizelbeamte nach dem vergebliche Versuch die Hände von ihr zurückzog, neigte fta) die Thür und fiel polternd vor den erstaunt Zurückwrichcnden nach vornüber zu Boden. - r ' s- ' Sie war mit einer feinen Säge ringö; um aus dem eingemauerten Rahmen herausgeschnitten worden und hatte nur lose anaelehnt in demselben gestanden. Die , Schnittflächen zeigten, daß .'die Procedur erst neueren Datums war. vielleicht . vor ,tinZqenkKoche'usg führt' i Hinter her Thür gähnte ein Loch in der Mauer, welche 'die Rückwand 'des Hauses Klosterstraße No. f l V ' bildete. groß genug, daß ein Mann bequem hin vuruetaen tonnte, rnser iswqr
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ze"Naum, ekne Mt' p(; Murre von dort nach oben und nach unten hin ins Freie Zwei bewaffnete Polizeibcamte bcga ken sich hinein, mittels einer kurzen Strickleiter, die an dem Eingänge befesiigt war, gelangte man in einen leeren, moderersüllten Keller des Hauses. Man fand Diebswerkzeuge und einen weißen Pudermantel in demselben, der vielleicht dazu gedient hatte, dmr armen Trossen das Gespenst Anselmos vorzugaukeln; außerdem einm Bund Schlüssel, welche Dr. Boltz als den Schlüsseln seiner
Thüren nachgebildet erklärte, und einen ... 5 rrn .c ert genau ausgcsuyrlen Vounanotgen.Ptan der Zimmerlage deS Haufes. Die Thür deS Kellers war verschlossen und von eingezogenen Schrauben . festgehalten, aber von den Gittern der Fenster war das eine . herausgebrochen und eine zweite Strickleiter führte zuder Oessnuug empor, welche nach einer durch Steinwerk und Gestrüpp besetzten Seite des Hauses hinausging, von 0 aus man in . ... L,. rtt: C. 1 wenigen 's grillen oen Eingang oezzeioen erreichte. Der Pollzeidtrektor gab seine Besehle. Das Haus wurde umringt, man pochte die Bewohner desselben heraus und drang ein, sobald die Thür desselben geöffnet wurde ; eine Minute später waren der Schlosse Bandler', und dessen Frav verhaftet. sie. wurden unter dem Jubelgeschrei und den Verwünschungen der sich schnell ansammelnden Menge unter Jammern und Unschuldbetheuerungen ihrerseits in's Gesangnis; abgeführt. f (ForNedung folgt.) Oetterrsichs Politik. Ein augenscheinlich sehr hoffnungS rnazer PolMler az!ckt-der ..N. A. Ctaatsztg." , auö Budapest eine Eorrefpondenz. der folgendes' entnommen ist: In den Blättern Oesterreich -Ungarns .irr' uno euricyianos ii vor einigen agen eine Polemik entstanden, welche zu den peinlichsten gehört, die seit langer Zeit geführt worden sind und an welcher Russen und Franzosen ihr aufrichtiges Vergnügen smden müssen. So lange diese Polemik sich nur aus die liberalen deutschcn Blätter erstreckte, ist sie immerl,.,. mit einer gewissen Rücksicht geführt worden ; seitdem aber auch die deutsche reaki .. ...ff. f f. A t L t rionare Presse 119 eingemengt yar uno der Pariser .Figaro" dazu sein Wortchen sprach, hat die Sache die denkbar widerwärtigste Gestalt angenommen. Ehe ich meine Meinung über den Streit sage, will ich in werngen Worten den Gegenstand desselben darstellen. Ein liberales Berliner Blatt hatte die ganz richtige Bemerkung gemacht, daß die slavische Politik rm Znnerett Oesterreichs schlecht zu der auswärtigen Politik stimme, welche aus dem engsten Bündnisse mit Deutschland beruhe. Das Blatt meinte, früher oder später würden diese beiden Richtungen miteinander in unlösbaren Widerspruch gerathen. Dagegen wehrten sich nun verschledeue Organe, die ihre Gründe haben mögen, dem n r t ftr?' tn. .... st.. oircirncgijajni cinlirerprasloenien tra fen Taasse Liebesdienste zu erwetseu. Ein Zufall fügte es, daß gerade zu die ser Zeit im Pariser Figaro" ein Artikel erschien, der den Kronprinzen Rudolf verherrlichte, ohne im Uebriqen über seine politischen Gesinnungen viellnan genehmes sagen. Gleichzeitig erschien in Wien irgend ein obscures Wochenblattchen unter dem Tltel Schwarz Gelb", welches, offenbar in der Absicht. einige Tage hindurch aufzufallen, gegen Deutschland schrieb und, sich, auf 'das .wahrhafte Oestcrreicherthum" ausspielte. Solche Blättchen erscheinen in zever grogen !adt dutzendweise ; sie er scheinen heute und vergehen morgen. ohne daß man weiter von ihnen Notiz nähme. In dem gegebenen Falle hielten .1 .i!t ni r x.ver ruic rcainoiiarr Verimer Zeitungen für angezeigt, die Discussion aufzunehmen und in ihrer Weise die Mitgliederndes Haböburg'schen Hauses in dieselbe einzuvezieben. Em Berliner Blatt dieser Sorte wärmte zuerst die alberne Geschichte auf, daß zwischen dem deutschen Kaifer und dem Kronprinzen Rudolf irgend eine Mißhelligkeit bestehe, und nachdem das geschehen rnuprte es daran die unflätigsten Bemerkungen über den Eharakter und die Zukunft deS 4r& I . - 0TA r t ronprlnzru. zann rann sicy oenren, daß daraufbin, von diesseits wieder suchtig zurückgeschossen ich, und so gehtj eS fort zur größeren Ehre des deutsch österreichischen Bündnisses. Obgleich ich nicht auch in den Fehler verfallen mochte, über die Dispositionen regierender Personen zu sprechen die übrigens heutzutage auch in Europa durchaus nicht mehr so maßgebend sind, wie zuvor ist doch zu bemerken, daß die jetzigen Vorwürfe gegen den Kronprinzen einfach unsinnig sind. Jnsoferne er jevlalS aus seiner Reserve herausgetreten ist. geschah das gerade um seine Solidaritat mit den österreichischen Deutschen. , t. t ' . .1 . weicye uoeroies auai oen tveratlsmus vertreten, zu bekunden. Man erinnert sich an einzelne seiner Reden, :bei denen er in.fehr energischer Weise, sein Deutschthum betonte, während man nicht ein einziges Wort kennt, daS auch nur, !n dem ' Maße 'der Höflichkeit, welche das Kleingeld regrerendc? Personen zu sein .pflegt, an die slavischen 'Richtungen eine Ecncefsion enthieltes Kann also auf die Gesinnung des Thronerben überhaupt ein Schluß gezogen werden, so ist das nur in der Richtung möglich, haß er sich mit den Teutschen solidarisch' fühlt und sie wieder in i, ihre alte Stellung einsetzen möchte. Was aber die auswärtige Politik angeht und das Verhältniß zu Deutschland, so bildet dasselbe wirklich nicht mehr den Gegenstand irgend eines Zweifels. , ' . ä Anders scheint dem Fremden die Sache freilich, wenn man die derzeit in Oester reich herrschende Politik in Frage zieht. Zwar zeugt eS , auch hier von einem Ver-' kennen der ganzen innercnPolitik Oesterreich s, wenn man aus der Begünstigung der Slaven im Innern zugleich : den Schluß zieht, es. könne eine auswärtige slavische' 'Politik im Werke ' sein. Im Gegentheil! St ,!jeher Kes in Oester reich Gepflogenheit gewesen, daß man im Innern jene Nationalität begünstigte, gegen deren Nationalangehörige , man im Auslande) Stellung nahm.' , Es wird beispielsweise heutzutage weniger tragisch lleuornmen. wenn die Deutschen zeitwei-
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Ao. 136 tvo man am Billigsten in der lig unzufrieden sind, weil man voraussetzt, daß Deutschland ohnehin nicht in Oesterreich agitiren würde, daß vbn Deutschland her ohnehin keine solche Eomplication heraufbeschworen werden könnte, in welcher die österreichischen Deutschen ihre Stütze draußen im Reiche sinden wurden. Dagegen ist man sorgfaltig bemüht, d!e Slaven nicht zu i e.'-' stimmen, auö dem einfachen Grunde, weil man sie zu einem Kampfe gegen den PanslaviSmus nöthig hat und nicht möchte, daß sie im entscheidenen Augen blick ihre Freiheit von dem Feinde erwarteten, anstatt von dem eigenen Lande. Dieses ist die Taktik, welche die-österrei-chifchen Politiker seit hundert Jahren verfolgt haben ; die Zeiten haben kaum etwas daran geändert, wie es thatsächlich die vernunftmäßigste Politik (?),vorausgesetzt, daß sie sich innerhalb Vernunftgemäßer Grenzen bewegt. . . Wahr ist allerdings, daß die Ezechen und ihr Anhang, der jetzt in der inneren Politik Oesterreichs mächtig ist, daS deutsche Bündniß nicht gerade zärtlich lieben, allein die Ezechen wissen, daß sie nur darum mächtig sind, weil man eint auswärtige Politik befolgen will, welche ibnen nicht zusagt. Sie haben nur die Wahl, in der auswärtigen oder in der inneren Politik zurückgedrängt zu fein, und da ihnen das tägliche Brot denn noch näher geht, als die große Politik, so machen sie brummend und grollend ihren Frieden mit den Verhältnissen. Dies ist die Lage, welche in Deutschland so viele Mißverständnisse hervorruft. Geleugnet kann freilich nicht werden, daß eine Politik, welche so vielfacher Erkärungen bedarf,' MAer ihr Bedenkliches hat. Deutsche Lokal - Nachrichten. Schweiz. Ein interessanter Fall ereignete sich in Pruntrut bei der Liquidation der Masse des Banquiers Stüßt. Alle Mitglieder des Amtsgerichts mußten sich zurückziehen, da sie oder ihre Verwandte Gläubiger waren. Dasselbe traf bei den ordeutlichen Stellvertretern ein, und als man letztere durch außerordentliche - ergänzen wollte, ereignete sich daS Näm liche. Man war genSthlgt die Sache dem Obergericht zu unterbreiten. Für den Bau eines Gewerbcmuseums in Vafelstadt wurden von Vereinen, Zünften, Gesellschaften und einem Privaten Beiträge vonzusammen106,ö00Fr. gezeich? nci;, PostHalter Schlatter inHemberg ist Nachts aus dem , Heimwege in einen Weiher gerathen und ertrunken. In Gens Oberst Louis Aubert, feiner Zeit Kommandant der 1. Division. Zwischen Ehur und St. Moritz im Engadin soll eine Briestaubenpost eingerichtet werden. Der ornithologische Verein von Ehur hat eine Kommission mit der" Ausführung des Planes betraut. -Der Eigenthümer Robert Psenniger-Buchcr aus Gerliswyl' starb an einer Schußwunde, die ihm, ein unvorsichtiger Schütze auf der Jagd beibrachte; der Besitzer der Minonmuhle beiGunzwul, Kaspar Zcottmann, ist ertrunken ; die Botenfrau Anna Maria Meier aus Oberkirch wurde von einem Eisenbahnzug todtgefahren In Altendorf,, hat ber einen Streite der 22 Jabre alte Albert Mattn den 20 jährigen Anton Züger erschossen. Martv vennoer iira in yasr. 7 n Huoeik bach der Lehrer Kaspar Dobler. Der Lehenmann Josef Koch aus Hägendorj brach das Genick und der frühere Lehrer in Derendinqen. Nikolaus Josef, Marer aus aus Necherswil, wurde von einem Eiscnbahnzuge überfahren und getödtet. In Löcarno beschäftigt man sich mit Errichtung einer Taubstummenanstalt, welche an daS bereits bestehende Asyl St. 'rf.s . ... r. c . r .n t ugenio anyeoaur roeroen ivll. - ls .. t ,j , - yn cappotts werter r n Ober?Elsaß ist es nach langer Bemühung gelungen, eine im Mittelalter berühmte und vielfach besuchte, seitdem aber verschollcne Heilquelle an ihrer AuSbruch? stelle wieder zu fassen. Nach der Unteruchunq des Geh. Ho rath Prof. Dr, FreseniuS in Wiesbaden -ist die Quelle ein erdig:salzigcS Mineralwasser, dessen Hauptbeständtheile ' doppeltkohlensaurer Kalk. Maqite ia, schwesclsaure Alkallen, u. a. Glaubersalz, Lithium w f. w. sind. Das Wasser hat daher Aehnlichkeit mit dem von Wildungenund Lippsprinae und übertrifft die ebenfalls ähnlichen Quellen von Eontrerevtlle und Btttel am WestabHange der Vogesen durch den Reichthum an wirksamen Heilstofferr '?Die f lf .f? X...r. . f ri V er neu criqioiicncueue CC91CU ven ycarnen UstWU'UueUf,
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Die AlZcntnr der : , , ,! , , ,. . ,,r'..!;:' ' S' . . . &$Bmt Wrewwg GSWpSWy wird vom 1. Januar 1889 ad, rech dtt Dillvn Straße, zwischen Lord und Btes Strafe, verlegt werden. lLL'L'öe, Agent, 22st & 222 Siid DrlMerc Sir.
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