Indiana Tribüne, Volume 12, Number 91, Indianapolis, Marion County, 18 December 1888 — Page 2
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Zndiana Tribüne. SlfchkKt FS glich sud S ssstsas. ffNtc tZ!iche ICii&itnt talttt durch de Träge, tS Tentk se, Wsch, di Snnta3.Xribttn" 5 kkntß V? Wsze. Lktdt ttfanmiAl Senti der G5EtZtrxn2t. Ler iugeZcht in VarzuSSezkilä? 6 pti Sdr. OfSes: ITSD.Ms?vlsOdS ZMLpcUS, J?ü?., 13 Dezember 1833. "- ". M i M 1 Mues QaunerS kurze Lanfvayu. Der bkrüümte Hllfs-VundeZmarschal! Bernhard, der Schrecken aller entflöhe neu Äctrüger, FSlfcher, Schwindler u. f. hat wieder inmal einen guten Fang gcmsckt, und zwar hat er diesmal keinen auS 'Deutschland entflohenen Ver irecher, sondern einen Deutschen, der in Amerika ein Verbrechen begangen Ijat und nach Deutschland entfliehen wollte, noch im letzten Augenblick, sozusagen zwischen Lipp' und Kelchesrand, erwischt. Während nämlich Herr Bernhard dieser Tage aus dem Dock der Vremn Dainpfcrlinie in Hoboken, N. I., stand und vrii.'dene Personen beobachtete, die sich unter dcnl Vorgeben, von Freunden, die mit dem Dainpfer Saale" nach Deutschland u reisen beabsichtigten, Ab' schied zu nehmen, eingesunden hatten, trat ein Herr auf ihn zu, stellte s:ch als Juwelier E. P. Percival von Philadelphia vor und machte ihm folgende interessante Mittheilung: Gestern kam ein Mann zu mir, der sich Fred. Haßmann nannte und mich bat, sechs golden? Uhren und Ketten und einige DiamanUknge zur Ansicht nach seine? Wohnung zu bringen, da seine Schwester, welche sich Uhr und Kette sowie einen 3ling zu kaufen wünsche, augenblicklich bettlägerig sei. Der Mann, welcher elegant gekleidet war und eine goldene Brille trug, machte einen guten Eindruck auf mich und ich ging mit Uhren, Ketten und Ningen nach dem bezeichneten Hause und wurde dort von Heßmann, für den ich noch, da er fast gar nicht Englisch sprach, einen Dolmetschcr mitgebracht hatte, empfangen. Er nahm die Gegenstände in Empfang und begab sich in' ein Nebenzimmer, in welchem, wie ich beim Oessnen der Thür sah, eine Dame im Bett lag. Nach wenigen Minuten kam Haszmann mit einer Uhr und Kette wieder in's Vorzimmer und frug mich nach dem genauesten Preis derselben. Ich nannte ihm die Summe und er begab sich roieder zu seier Schwester. Minute auf Minute verrann, undHaßmann kam nicht roieder. Endlich, nach dreiviertelstündigem Wartcn, klopfte ich an die Thür und öffnete dieselbe, als ich , keine Antwort erhielt. Au meinem Entsetzen befand sich nur die schwerkranke Frau im Zimmer, Haß lann iind meine Waaren aber waren verschwunden. Auf meine Fzage, wo der Mann sei, deutete die Kranke, die zum Sprechen zu schwach war, auf das F e n st c r, und ich wußte genug. Die Polizei ricth mir, mich nach New ?)ork . zu roendcn, da der Dieb wahrscheinlich versuchen würde, nach Europa zu tritt kommen." Hierauf gab Herr Percival dem Bundesdeainten ein Signalement des Diebes, und es gelang Herrn Bernhard auch, den Burschen, der sich in einer Eajüte befand und sich inzwischen den Bart abrgsirt batte, zu erwischen. Haßmann stellte sich fürchterlich entrüstet über die Vefchuldigung, einDlcb zu fein, und behauptete, Herrn Percival nie in seinem Leben gesehen zu haben. Während er diefe Äugaben nrachte, bemerkte Herr Dcrnhar'd, der jede seiner Bewegungen scharf be bachtete, das; HaKmann einen Gegenstand in den Mund steckte. Nasch packte der Vundesbeamte feinen Mann an der Kehle, und dieser war genöthigt, feinen Mund zu öffnen, in den er einen Diamantring gesteckt hatte, den Herr Perci,al sofort als sein Eigenthum identisi!rte. Nunmehr gestand Haßmann seine Schuld ein. Man fand bei ihm noch eine Uhr und sielte, in denen der Philadelphier Juwelier ebenfalls sein EigenIhum erkannte, und Pfandzettel für die übrigen gestohlenen Sachen vor. Der Dieb wurde nach dem Polizei - Hauptquartier in Hoboken gebracht und trat von dort unter polizeilicher Eskorte die unfreiwillige Nückrelfe nach Philadelphia an, nachdem er erklärt hatte, das Gesuch der dortigen Behörden um Auslieferung nicht erst abwarten zu wollen. Der abgebrochene Proeeö. Gerade wie man Geschichten vom .betrogenen Teufel- erzählt, so ließen sich ouch solche von betrogenen Advocaten erzahlen. Wie ein solcher Nechtspriester von einer Vertreterin des schonen Geschlechts geleimt wurde, wird aus Putnam, Eonn., folgendermaßen erzahlt: - Vor einigen Tagen erhielt ein Zunger, talentvoller und strebsamer Anwalt den Besuch einer elegant gekleideten Dame, welche thun ankündigte, daß sie seine Dienste in Anspruch nehmen wolle. Strahlenden Antlitzes bot ihr der prarisbedürftige Rechtskundige einen Lehnstuhl an und versicherte ihr, daß er ihr ergebenst zu. Diensten stehe.- Die -Dame ließ sich majestätisch nieder, brachte ein allerliebstes weißes Händchen aus dem rechten Handschuh zum Vorschein, hielt ein duftendes Tafchentuch an Zqre Rosenkippen, schlug errathend die Augen nieder und sprach dann: Es handelt sich um eine sehr heikle Sache; es istverzeihen Sie mein Herr, Sie werden mich doch nicht verrathen? .Sie verrathen? Nzcht imv die Welt, Madame!" erwiderte begeistert der Nechtspriester, Sir können auf mich ebenso fest vertrauen, wie auf einen Priester in der Veichte. . Die ache ist die ich wünsche ich bin in meinen Ehevcrhältnissen Unglücklich gewesen." Äi,eAugen,deS Anwalts funkelten. Aha ! dachte er, so was kann ick gerade brauchen. Er rückte seinen Stuhl naher cix die Seite seiner schonen Clientin und sagte: Ich sehe, Sie wollen eine Scheidu.ng haben. Sagen Sie mir doch, wie lange Zeit sind (sie verheirathct gewe fr . .Neun Zabre." ,.
Neun Jahre! Sie müssen a außerordentlich jung gewesen sein, als Sie in Diesen Glücks wollte sagen, Elendsstand eintraten." Ach, ich war noch ein Kind, ein thörichtes, unerfahrenes Mädchen. Meine Mutter warf nach einem Mann in die Arme, der alt genug war, um mein Vater fein zu können. Aber er war reich! AnsaugZ ging Alles gut, aber als ich entdeckte, daß mein Mann auch mit anderen Frauenspersonen Umgang hatte,
ba dämmerte es schrecklich klar vor nmnen Auaen auf. Ja das ist's, ich hab' mir'S ja gedacht," rief der Anwalt und rieb sich schmunzelnd die Hände, aber Ihr Lei den wird bald aus sein. Ich verschaffe Ihnen eine Scheidung und O Lieber! Aber ich darf nicht zu hoffnungsvoll sein. Mein Gatte ist sehr reicht .Madame, Sie kennen nicht das jeh in fett er Majestät und Glone und Großmnth. .Grausame Behandlung .Veruachlässiczung und so weiter. Nicht wahr? Ihr Name ist" .Frau B -r . .Was! der reiche Fabrikant V. ist Ihr Mann?" Ja." Was weiter folgte, ist gleich gesagt: Lange und jämmerliche Klageschrift aufgesetzt. Hl 0,000 Alimente gefordert. Der Aövocat beansprucht $1000, ist der mit 100 Anzahlung zufrieden. Die Dame hat nur einen I20Q - Check, den ihr der Gatte zum "sliopping" gegebene Der galante Nechtszüngling zibt ihr $100 heraus, die er am selben ,age von seinem Alten" erhalten. Stührendcr Abschied. Am andern Morzen: Check war gefälscht. Und Fabrikant B.? Wittwer und schon seit lO Jahren nicht mehr verheirathet. Der persische Zankapfel. Es wäre nun doch nicht unmöglich, baß Nußland und England über kurz oder lang in Persien zusammenprallten, und der Schah kann sich etwas darauf einbilden, daß er einige Aussicht hat, die Nolle eines Feuerdrandeö zu spielen, de? in's Puleerfaß deS bewaffneten europäischen Weltfriedens fliegt. Denn darüber kann kein Zweifel herrschen, "daß ein Zusammenstoß jener beiden Großmächte, gleichviel in welchem Theile der Erde et stattfände, den stets in Balance schwe bendcn Weltfrieden mindestens gesährden würde. Auch würdz dann wohl auS der dcabsichtigten neuen Sommcr-Weltrcise des Schahs nichts werden. Eine telegraphische Depesche meldete, daß die russische Ncgierung bereits ein letztes .Entweder-Oser", was man in der Diplomatie .Ultimatum" nennt, an den Schah gesandt habe. DaS mag sich bestätigen oder nicht, jedenfalls machen es die Umstände wahrfcheinlich, daß man russischcrscits energische Maßregeln der einen oder anderen Art ergreifen wird, um der Neubefeftigung des engli schen Einflusses in Teheran entgegen;treten. VO Jahre lang schon hat der russische Bär beständig am persischen Gebiete yerumgeknuppcn und wartete auf eine günsngc Gelegenheit, den Nest unversehens mit einem einzigen Schnapper zu ver, schlingen, ttnd'die englische Diplomatie hat lange Zeit durch Unbedacht oder Gleichgiltigkeit diesem Aneignungsproceß mittelbar Vorschub geleistet. Ohne einen Versuch zum Einschreiten zu machen, bat England rnhig zugesehen, wie sich Rußland Georgia, einen Theil von 'Lersisch-Knrdistan und das gauze persiche Armenien zu Gemüthe führte und das Kaspische Meer in ein russisches Gewasser verwandelte. Rußland ist dereits Herr über die Quellgcwässer des Tigris, und so kennten die Truppen des Zaren jeden Augenblick Tabris, den großen Stapelplay persischen Handels im Nordwesten, in Beschlag nehmenDas Alles, so bezeichnend ti ist, könnte noch keine Katastrophe herbeifühk ren und hätte die Widerstandskraft Persicns nicht tödtlich verletzt, wenn man wenigstens H e r a t in persischer Controle gelassen hatte. Aber als England im Jahre l 656 durch seinen Einfall aus das südliche Gebiet deö Schahs die Näumung Herats erzwäng uud gleichzeitig eS versäumte, Herat in leinen eigenen Händen zu behalten, sehte es eme Stadt, welche unjtreitig das östliche Bollwerk Persiens und zugleich den Schlüssel zu Indien bildet, der Aeutegier Rußlands aus. Hätte man den Schah Herat in seinem Besitz behalten lassen, h würde die erfolgreiche russische Erpediiion gegen Geok-Tepe (unter Skolelefs) niemals unternommen, und die trans - kafpifche Bahn nach Sarakhs und Merv niemals gebaut worden fein. 1872 wurde die Südost-Grenze Persiens etwa 300 Meilen an der Wasserstraße von Ormuz und dem indischen Ocean ausgedehnt, und zwar auf Kosten der Beludjchen, welche unter dem Schutze Englands stehen. Auch das war im Hinblick ans die Zukunft ein sehr bedenklicher Act; denn wenn schließlich Nußland Persien verschlingen sollte, so erwirbt eS nun auch ? nahezu 1000 Meilen Küste, einschließlich einer großen Anzahl der besten Häfen. So standen die Dinge, als Sir Drummond Wolsf nach Teheran geschickt wurde. Demselben ist es in der kurzen Zeit, in der er sich dort aufhielt, gelungen den Einfluß, welchen die russischen Gesandten Jahre hindurch in der xersischeu Hauptstadt ausgeübt hatten, zu vernichten und den Schah .umzuorgeln". Der vollständige Umschwung in der Haltung des Schahs bekundete sich neuerdings besonders in zweiVorfällcn, welche in St. Petersburg so großen Zorn erregt haben. Die Engländer haben nämlich Zutritt in daS fruchtbare Thal des Karunflusses erlangt, sowie oaS Recht, sich in Mesched einen Handelsagenten zu halten, während andererseits Rußland diese Privilegien abgeschlagen worden sind. Wie rocit Rußland hierdurch geschädigt wird, läßt sich aus Folgendem benrtheilen: Die Askabed-Sarakhs-Bahn geht durch eine Wüste, und die nothigen Äorrathe und .Mittel für ihre Vollendung und ,. für , die russischen Posten" sind bis,, jetzt auZ den anstoßenden Districten Per-, siens erlangt worden. Durch jenen Äct aber werden die Vorposten der Russen von Khorassan, ihre? Haupt - VerzorgungSgegend, abgefchnitlen. und müssen n-Jlsit.' ":-! 7. 1 virmyr großienlaelig von zenzeliS deS kasvikcben MeereS kommen lauen.
Pärallesmit jener 'Äahn, aber auf persifckem Gebiet, läuft die historische Kriegssiraße von Askabad aus über Mesched, und im Falle eines Kriegs mit Afghanistan oder England wären die Russen einen Flankenangriff von Persien aus preisgegeben. Es begreift sich, daß man darüber in St. Petersburg stark briimmt. uud die Nachricht von dem russischen Ultimatum einigen Glauben gefunden hat. Die Sachlage ist wirklich ernst. Man muß nun abwarten, ob England seinen.Aertreter, "Sir Drummond Wolss, unterstützen, oder ob es ihn zurückrufen und Persien auf'S Neue seinem nordischen Nachbar schutzlos vor dem aufgesperrten Rachen liegen lassen wird. Thut es das Letztere, so kann man sich darauf gefaßt halten, daß die Krisis in emef anderen Gestalt doch wiederkommt und danu um so schlimmer fein wird. PrSsiSettten-Dopptlgänger. Wobl jeder bisherige Präsident der Ler. Staaten hat einen oder mchrere Doppelgänger gefunden, die ibm .auffallend hntich sahen, und auch Ben Harrison ist bereits diesem Schicksal verfallen, wenn man Zeitungsnachrichten aus mehreren westlichen und östlichen Städten'Glauben schenken will, die jedenfallS nicht ganz unbegründet sind. Als Grant kaum nach dem Weißen hause gekommen war, tauchte auf den Straßen Washingtons ein Mann aus, welcher genau -die Größe, den Körperbau und das Gesicht des Präsidenten hatte und seinen Bart ebenso trug ; sogar die Cigarre im Mnnde fehlte niemals ! Ursprünglich war vielleicht die Aebnlichkeit zwischen Beiden gar nicht so auffallend; der Doppelgänger aber wurde, wie es stets in solchen Fällen zu geschehen pflegt, von Bekannten scherzweise auf die Ähnlichkeit aufmerksam gemacht, fühlte' sich dadurch ungeheuer aeschnieichelt und trug sich dann auch hinsichtlich der Frisur, der Kleidung und der Cigarre gerade so,' wie der Präsident. Er erreichte es auch glücklich, daß er jeden Tag einige Male als .General" anqeredet wurde. In solckcr Weise haben sich wohl gewöhnlich diese Doppelganger oon Präsidenten oder Generälen halb zufällig, halb absichtlich' herausgebildet. Auch HayeS hatte seinen .Schatten". Letzterer stellte sich aber 'ziemlich schlecht dabei: denn so lange er diese Rolle spielte, durfte er,.dcr sich, sonst so gerne in Wirthshäusern und SpiritussenHotels aufgehalten und sich hatte .trietai lassen, niemals dergleichen thun, sonst wäre dieAchnlichteit sofort verschwunden. Der Mann soll während dieser Zeit beinahe verdurstet sein. Garsield, Arthur und Clevcland hatn eine ganze Anzahl freiwillige oder ansreiwill'igc Doppelgänger. Und waS harrison betrifft, so zollen bereits mehrcre Copien" desselben von AemterWägern belästigt worden sein !
Vom Jnlande. i n e ?l a ch a h m e n s rs e r t h form hat tcv Gefängnißwärter OSborn:, vom New Yorker Tombsgefängniß, eingeführt. Er hat nämlich unbedingt verboten, daß Verbrechern B luin e n s p e n d e n von einfältigen, überipauuten Frauenspersonen gemacht wer?cn. Auch die Stadt N e w a r l , N. I.. nimmt einen hervorragenden Nang hinsichtlich der elenden Schulvcrhältnisse ein. Von 50,347 schulpflichtigen Kindern daselbst wohnken im verflossenen Jahre nur ÄZ, 21 A dem Unterricht bei, und von diesen nur 1387 während voller 10 Monate. Gar keine Schule, weder öffentliche noch private, besuchten 16,332 Kinder. D i e Eisenbahn r Linien, welche mit dem Castle Garden in New Bork und anderen Einwanderungsplatzen in Verbindung stehen, haben den Kampf unter sich selbst, durch welchen die Fahrpreise und Frachtraten für Einwandere bedeutend heruntergegangen waren, glücklich aufgehoben und werden wieder in brüderlicher Eintracht die Elnwanderer über's Ohr hauen. Es war vorauszusehen, daß dies? Streit nicht lange dauern werde. Die B u ndeödeh S rd en in Chicago, haben eine Anzahl .Münzen" eonsiscirt, welche ein Schcmkwinh lS Anweisung auf je ein GlaS Bier aus zugeben pflegte. Viele wissen noch nicht, da'ß die Ausgabe derartiger .Münzenüberlaupt als ungesetzlich betrachtet wird, eS sei denn, daß sie nur innerhalb eines qefchlossenen Vereines und für dessen Mitglieder circuliren. Im vorliegenden Falle hatten diese metallischen Biermar ken noch dazu ein solches Aussehen, daß sie Nachts leicht sür'Viertkldollars verausgabt werden konnten. JnHabersham, Ga., ist dkeser Tage ein eigenthümlicher Handel abgeschlössen worden. Ein Herr Feßner hatte bei einem glücklichen Jagdzuz 22 OpossumS (Beutelratten) erbeutet. Auf dem Heimweg begegnete ihm Major Eook, mit dem Feßner wegen eines etwa 200 Acres umfassenden Grundstücks in UnterHandlungen stand, die nicht recht gedeihen wollten, weil Feßner zu wenig Geld hatte. . Da machte ihm Cook das Anerbieten, er wolle statt Geldes 2S0 OpossumZ nehmen, die in fünf Jahren zu liefern seien. ' Feßner ging mit Freuden darauf ein, zahlte die L OposfumS so fort .baar" und hat somit in d i e s e m Jahr och 23 zu liefern. Der Handel wurde sosort in gebührender Form vollends ins Reine gebracht. In Prttsburg . und Als leghenl) "läßt jetzt die .Law k Order Lcagne- auch andere Verkäufer, alS die von Spiritussen, im Falle sie irgend et was au einem Sonntag verkauft haben, lustig verfolgen, und diese Praris, die sich auf ein Staaksgesetz stützt, dürste sich auch! auf viele andere Städte ausdehnen. wurde dieser Ta ge die F inn a Golden & Co. !n Alleghenv, weil sie Sonntags einen 10:Cents-Kauim. und Louis Emanuel in Pittsburg, weil er Sonntags für ,10 Cents, Seife verkaufte.,, zur Anzeige gebracht. - Besondere csorguiß für ihr SonntagSgeschäft haben jctzdie dortigen Apotheker ; sie wollen es duhin bringen, daß der Sabbath rücksichtslos gegenüber allen erdenklichen Geschäften. 'ja sogar gegenüber Hausangestellten, in altpuritaniscöer Weife durch se führt werde, und
um
vadurch unhaltbare aptfuissif geschas? fen würden, die eine Ncaction erzeugten. DenScalpers",d. h. den ge schäftsmäßigen Verkäufern billiger Ei-j'enbahn-Billete, soll eS jetzt an den Krqgen gehen', weil man in ihrem Geschäfte und ihrer Verbindung mit den Bahngesellschasten einen Verfloß gegen gewisse Bestimmungen des zwischenstaatlichen VerkesgesctzeS sieht.- WieuS Chicsga geschrieben wird, ist an alle Äahngesell' ichasten des Westens und Scordmestens der amtliche Befehl erlassen worden, alle Passogicr-Raten auf die ursprüngliche Basis zunickzuführen. Dieser Befehl wird voraussichtlich ' von allen Gesellsckaften bis iu WeitereZ befolgt werden, denn von keiner derselben wird ditz Machtdefuglliß und Gerechtsame der' Handclscommission in.dieser,Angelegeni heit in Frage gezogen. Uebrigens'ihätte die Handelscommission sich "auch einmal um die.SchsffahrtS-Agenten und Arbeitst Vernliitlüngs - Agenturen hekümmern sollen, denen von den Eisenbahn-Gesell-schaften Fahrkarten zu noch bedeutend geringeren Preisen geliefert zu werden. pflegen, als den .ScalperS". Das NewYorkerStaatLge' setz, durch wttchcS elektrische Hinrichtünc für zum Tode verurthezlte Verbrecher eingeführt wird, und welches mit Ve ginn des neuen JahreS in Kraft tritt, enthält zugleich die Bestimmung, daß .kein Bet ich t über die Einzel Seiten irgend welche derartigen Hinnchtung in irgend einer Zeitung veröffentlicht werden darf,-anßerder That fache, daß der betrefjende Verurtheilte an dem betreffenden Tage gesetzmäßig im Gefängniß hingerichtet würde." Und weitcrhin: .Jeoe Person, welche diese Bestimmung verletzt oder versäumt, sie u erfüllen, soll eines Vergehens schuldig erachtet werden." , Einem Theil der Presse, namentlich 'englischen Blättert,, gefallen diese Bestimmungen gaüz und gar nicht, und zur Begründung ihrer Oppositipn berufen sich , diese Blätter darauf, daß bei Einführung irgend einer neuen Methode es vom allgemeinsten Interesse sei, zu wissen, ob sich diese Methode bewährt habe, oder nicht, und daher der Zeitpunkt eineS Einschreitens gegen Sensationsberichte in diesem Fall ja nnpassend gewählt sei, wie nur mözlich. Außerdem werden die Bestimmengen als ein der Constitution der Ver. Staaten zuwiderlaufendes .Attentat aus die Preßfreihcit" hingestellt. , SeinerZeit wurde überdeu Proceß der 5jährigen Frau Anna Men eoza, geb. Jacobfon, in Brooken, N. ?)., gegenihren 23jährigen Gatten Daoid wegen böswilligen VerlassenS berichtet. Dieser tragi-komische Proceß, welcher so großes, Aufsehen erregte, hat jetzt seinen Abschluß gesunden. Die VerHandlungen versetzten daS zahlreich anwesende Publikum in die heiterste Stimmung, und das Kichern dauerte, unausgesetzt fort. Bekanntlich hatte die .Ehe" nur einige Tage gedauert, und eS wurde mit ziemlicher Gewißheit festgestellt,' daß die Greisin den Jüngling geradezu für $1000 gekauft hatte, und Letzterer auf die Sache nur einging, um bcqucm und rasch $1000 zu .verdienen" ; als er dann das Geld an sich .gebracht hatte, suchte er da? Weite und erklärte nach sei ner Verhaftung, .lieber im Gefängniß vermodern zu wollen, als mit einer Perfon zusammenleben, welche seine Großmutter sein könnte."' Jetzt ist die alte Frau zu ihrem größten Erstaunen mit der Klage abgewiesen, resp, der Verklagte entlassen worden, und zwar Hauptsächlich, weil der Richt die Ueberzcu gung gewann, daß die Frau Geld genug auf den Banken habe," um niemals dem Count zur Last zu fallen. Bei ihren Geldmitteln kann d!e Frau vielleicht noch einen jungen Mann finden, der sich kausen" läßt. Natürlich kann sie auch noch auf Rückerstattung jeneS Geldes klagen, aber .wo nichts ist" u. f. w. Vorn Auslande. Der Akt der feierlichen Eröffnung deS deutschen Reichstags im Weißen Saale .des Berliner Schlosses vollzog sich diesmal zwar nichkunterdem naturgemäß weit größern Pomp, der bei der Eröffnung nach dem Tbronwecscl entwickelt wurde, auch waren die übrige Fürsten und der Reichskanzler abwesend Z allein die Eröffnung wurde doch mit großer Feierlichkeit vollzogen, sogar mit größerer, als Wilhelm !.ei diescin Anlasse zu entfalten pflegte. Besonders siel eine Neuerung auf, welche ein siö)tbares Zsichcn der vorherrschend militärischen' Nrigungen Wilhelms II. war, nämlich der Ausmarsch der bekannten mit friedericia-' nischcn Uniformen versehenenKrongarde, welche vom 1. Regiment der Garde-Jn-fanterie gestellt wird. Dieselbe wurde zwar schon bei den .Parlaments ErSsfnuugen im Juni rerweudkt, schien aber heute insofern mehr hervorzutreten.als die Compagnie unter lautem militärischen Kommando in den Saal geführt wurde, zuerst einen Rundmarsch durch denfelbeü machte und dann an der einen Sei5e des Weißen Saales Stellung v.-juAn. Als der Kaiser, in' der weißen JUittp Uniform de5 GardeS-du-Corps,' gefolgt von einigen. Prinzen, den Szal betrat, brachte der zweite Bice-Präsidcnt deS Reichstages, Dr. Buhl, das erste Hoch auS. Ehe der Kaiser d: Thronrede he-! gann, erscholl für die Krongardisten daS Kommando .Gewehr auf!" .Der Kaiser setzte den Adlerhelm auf und verlas die Thronrede mit lauter Stimme und dem bekannten entschiedenen Vortrag, jedoch :!" 1. '..i.i;itiin, w,'nr "' ' ' j ruhiger und sicherer als seinerzeit pr Juni. Zu besonders scharfen BetonunI gen bot die Thronrede keinen Anlaß. !.AlS er dieVerlesung beendet hatte.brachte Graf Lerchenfeld-Köfering, der bayrische, ) Geiandic, Namens' des ' BundesrathcS das zweite. Hoch auf den Kaiser aus, woranf die KronIardistendaS Kommando .Gewehr ab!'' ausführten. Von der Hösl?ge aus hatten' die Kaiserin sowie der 'Herzog und die Herzogin von Aost die Eröffnungsrede ngehört L. :Jmh I n wel ch e n ,A b g r u n d .von ' Finsterniß i der ' Aberglauben die Mensche,;-versinkkn läßt, beweist folgen? der. deut ..K. List.1 entnommene Fall:, "wä wegen DiebstahlS und'RaubcS mehrfach 'bestrafte Bauern deS DvrftS Trostjanro, in der Nähe von KurSk, hatten wahrscheinlich in irgend einem Ge- - fängniß, diesen Hochschulen der Verbrccherwelt, ' gehört, daß auS Menschenkett anLesestiAtk JttUW die.P.iebe und
Lkanber inisichtbar inaHen Und ihnen ge statten, bei ihrem Scheine unbemerkt in fremden Häusern nach Belieben zu schalten. Um sich Mcnschenfctt zu verschaffen, wurde mit kaltem Blute ein Mord beschlossen. Zuerst kam ihnen im Walde ein Bauer ihres Dorfes. in den Wurf; da derselbe aber ein Beil hatte und als ungemem stark galt, so ließen sie ihn unbehelligt,,, und gingen . weiter, too kamen sie zu einem Bienensiarde und erblickten dort einen Dorfpriester, der ziemllch wohlgenährt war. Alsbald wurde dessen Tod beschlossen. In dem Angenblick jedoch, als sie über den Priester hersallen'wollten kam ein Bauer und holte den Priester $u -iner Amtshandlung, und ' mit recht cnnischen Ausdrücken des Bedauerns, daß ihnen ein so geeignetes Opfer entaanacn, ' beaannen die Bauern
ihren Weg fortzusetzen. Plötzlich macht, der erne den anoern mit den Worten: Sich, dem' Jäger lauft das Wild von selbst 'in das Garn!: auf ein junges Bauernmädchcn aufmerksam, das des Weges kam. Dasselbe war voll uud rund und gab, wie, sich einer der Unmenschen ausdrucktk, dem Väterchen" nichts nach. Sle ermordescn das Mädchen, schnitten wieiFlcischcrknechte ganze Streifen Fett und Fleisch üuö, kochten es aus und verwahrten das Fett in einem, dem Mädchcn abgenommenen Tuche. Das Mädchen wurde wohl vermißt, aber Niemand wußte Auskunft über dasselbe zu geben, und so, schien die Unthat ungestraft zu bleiben. B& eizzer Haussuchung anläßlich eines DiebstahlS sünd man jedoch bei einem der Mörder das geraubte Tuch mit ausgelassenem Fett: das Verbrechen kam an dn Tag und die beiden Unmcnschen warten jetzt im Kursker Gefängniß ihre? Strafe. Die Verhandlung dieses Falles soll in nächster Zeit stattfinden. Eine von einem Verein in Brüssel dieser Tage veranstaltete Theatervorstellung nahm nach der .Voss. Z. ein trauriges Ende. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt und die einen kleinen Theil des Saales bedeckende Gallerie war überfüllt. Mitten während der Vorstellung, gegen 10 Uhr, ertönte plötzlich ein Krachen und unmittelbar darauf Angstgeschrei. Die Gallerte war auf die unter ihr im Saale bestndlichen Zuschauer gestürzt. Sofort entstand eine schreckliche .Panik" ; Weiber und Kinder, schrieen, Verwundete stöhnten, aber unbekümmert um die am Boden Liegenden stürzten die Unverletzten über alle Hindernisse hinweg, dem Ausgang' zu. Mitten in diesem wogenden Menschenmcere ertönte das Jammergeschrei der Gequetschten. Endlich hatte sich der Saal geleert, man konnte den ,,Verwundelen und Ohnmächtigen Hessen. Ein trauriger Anblick bot sich dar; man schaffte Wagen herbei, um die Verwundeten theils nach ihren Wohnungen, theils nachdem Krankenhause zu befördern. Viele haben schwere innerlich Verletzungen erlitten. I n Köln gerieth vor Kurzem ein junger Mann in die Gefahr, in seinem Bette zu ertrinken. DaS Bett hatten ihm seine Eltern, denen der auswärts wohnende' Sohn unerwartet einen Besuch abstattete, in aller Eile in der Badestube ihrer zwei Treppen hoch gelegenen Wohnung, und zwar in der Badewanne selbst, aufschlagen lassen. Der Sohn fühlte sich dort auch .recht mollig, schlief ein, erwachte aber mit quälendem Durste. Er griff nach einer Tasse und drehte am Hahn der Wasserleitung ; vergeblich, das Wasser war abgesperrt, was, wie der Besucher später erfuhr, der Wirth allabendlich pünktlich besorgte. Der junge Mann suchte weiter uud fand endlich eine Flasche mit Triukwasscr, drehte dann nach seiner Meinung, den Hahn zu in Wahrheit aber vollständig ans und schlief dann beruhigt ein. Am Morgen ' ertönt ein furchtbares Hilfegeschrei sämmtliche Hausbewohner strömen der Unglücksstätte zu und sindcn den jungen Gast erjchrocken uud zitternd im unerwarteten und unfreiwilligen Bade. Das Dienst.Mädchen bes Wirths hatte in gewohnter Weise um sechs Uhr Morgens den HauptHahn der Leitung geöffnet und kam nun auch, wahrend Alles den Kopf verlor und man schon Mt Feuerwehr alarmiren wollte, um die tosenden Wasserfluthen zu bewältigen, zuerst auf den schlauen Gedanken die Krahnen wieder zu schliefeen. . ' Vor wenigen Tagen kam in.Pudweis, wie ein dortiges Lokalblatt berichtet' ein junges, hübjches Mädchen in die Kanzlet deö Eonscriptions-Amtes und begehrte ein Arbeitsbuch. Sie lezte einen Heimathsschein vor, und zum nicht genügen Erstaunen entnahm der Beamte dcl'l vom Stadtrathe in Preßburg ausgestellten Documente, daß die Gesuchsl stellcrin Melanie GräsinKeqleoich heiße. fr r f .- ' " li r , jüiCMir nacu -preVvurg zuzlanotg uns wurde dortselbst im Jahre 1874 geboren. Die junge Gräsin erhielt das Arbeitsbuch ausgefolgt und erwirit sich nun in Budwfis ihren. Lebensunterhalt als Fabtitmadchen! .I n neuerer Zeit s ch e tnen' die leichtfüßigen Jüngerinnen her Terpsichore mit Vorliebe auf ernste Gedanken zu kommen.' So hat man jüngst von einer italienischen Tänzerin gehört, welche plötzlich von der Bühne den weiten Sprung nr e!n Kloster gethan, hat.' Vielleicht ein noch erhabeneres Beispiel gab' über dieser Tage Mlle. LillieTurand in 1 Paris, eine Ballerine.' di' einst : in London, Petersburg und Rom mit er Kunst ihrer Beine unzählige Herzen ktt-zauber-te s und auf diesen Triumpbzüen ußer Blumen und Brillanten in den glücklichen Besitz eines Vermögens r!on 600,009 Francs gelangte. Als,, Mlle.Durand ? suhlte, daß , ihr, Ende nahe sei, setzte ne, ein Testament .auf, in, welchem sie, ihren ganzen Besitz zu Gunsten einer Stiftung für junge Ballermen bestimmte. Jedes französische Madchen, daS sich dein Ballet verjchreibt,' besitzt' das Anrecht, im Augenblicke sinancieller Bedrängtheit an den Fonds zu gppelliren und einen Borfchuß im Betrags bis zu L00 Francs zu fordern, l' Die Summe kann, aber muß nicht zurückgestellt erden. Fünf-, hundert Francs," bemerkt mit tiefer Lebenskeniltniß zum Schlüsse ihres SttftungsöriefeS Mlle. Durand,' '.sind anscheinend für eine Baöerine kein allzu großer Besitz; allein man weiß, daß rnanche meiner armen Colleainnen um eines bedeutend geringeren Betrages wil'len in daS.Verduben siriktben nd dn
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H DAS GKOSSÜ Sclimcrzcnlikilmittcl. GegeneenraZgie. Ein Jahr. Houston, TeraS, Jun!,l83S. Ein Iahe lanz litt ich an ncmalgischea Echnurjm und maßte einen Stock gebrauchen. Ct. Jakobs Oct heilte mich. ThoS. Martin. Drei Monate. Da, ton, O., 25. Zunk, 1388. Litt.bre! Monate an GenchtSneuralgle; eine Flasche St. JakcbS Ocl Mte mich. B. F. Snwer. In ZO Minuten. Jrvington, IU., 23. Mal, 1883. Ungefähr drei Zaire zurück litt Frau Egbert Teneock an Korf-und GesiStSneuralgie; sie litt drei Tage; nachdenl sie Ct. Zakobö Ou er sucht hatte erschwanden die Scbmerzen ia 2S Minuten. Zas. T. Goodncr, Apotheker. ' THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. 1 IfeWARiC SS ' B&Pr&E gkge alle Krankheiten der Brüstt der Lungen s und der jlchlc. Nur in Orialnal-Packeteu. Vrciö 25 Cents, yüsf Vackete für 1 Dollar. S allen Axocheke zu habe, oder wird nach Ernpfanz deö WctrageS frei versandt. Man adressire : THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, II (L JOS. EBNST. Stukkateur und Gtzpser, für ernfache u?.d verzierte Arbeiten. Dav!öWtraß?. Ä7 Jndianavoli. 4?m m ife-ip W im-w.j 1hl l..,. i di: r.Z.'ZlJU' THE LADIES' PÄVCRSTE. KEVER OUT OT OKDER. ie yoii desireto rrnrclsaso asewintr macMne, askour freut at .rourj!stco for torms and prices. If 5'ou cannot find otir iiifeiit, writo GlrPC'tAlUtWn5'H 13-M j UU , timtltTTt. ILU ST LOVIS. M3. ATLAsiTA.GA. . j wrr?.-nrrerm-yA SANfPAUCt kM Kfitntuc für JndlanaxeNS: 73 Oft Washingig Stral. Kaiser SSÜtg.ii MoZcsr -f öllcj JimY Bo, yiflethüzner. Va c!e, fch3uu p.nd drrartlZ Lokal w der Statt. Die geräumig nd schön eiogerichtcte Halle steht Verewea, kzzkJ nr$ Privaten zur Abhaltusg fcsn y!5?n, FZmMv nd VusazvWlnnz wttr Ubnsle ttbtä. Octt nr V-txBwt Schande sich ergaben. Ich hoffe darum, daß das Geld, das von meiner Schmach erzählt, Andere vor Schmach bewahre, wird." Soeben ist in Paris ein ZZiga-Kalender erschienen, der auf der Generalversammlung der französischen Patrioten-Liga am Sonntag verkauft wurde. Er besteht aus Gedickten Deroulöde's und aus zekzn Geboten der Liguik ten" von Louis Albin. Diese lauten: 1) V sollst den Preußen hassen und entschieöen bekämpfen. 2) Du sollst Vismarck verabscheuen. 3) Du sollst Elsaß zurückverlangen und Lothringen ebenfalls. 4) Du sollst der Liga überall von ganzer Seele dienen. 5) Du sollst immerdar regelmäßig deinen Veitrag entrichten.. L) Dn sollst dich auf das Sereinsblatt $t Drapeau" abonniren und es eifrig lesen. 7) Du sollst Deroulöde brüdertich in deinem Herzen tragen. L) Du sollst den Führern gehorchen, wie ein Soldat seinem Befehlsbaber, 9) Du sollst das theure Vaterland zärtlich raie eine Mutter lieben. 10)..,EndliÄ sollst du dich auf den Ta? deö großen Umsturzes vorbereiten.I n N e u t) a u s e l fand, wieder Pest. Ll." erzählt, vor einigen Tagen eine Hochzeit stakt. Die Braut war eine atme Waise, deren Mitgift durcb Sammluna milder ßjafct nninn r i j ' t--w 1 4' I bracht werden sollte. Man 'batte dem f ix..:... rtnrt tt ...ri :r . 1 ;tnuuuijui vv "bMiJ1! nver nur 90 zusammengebracht. Als dem Bräu tigam am Tage der Hochzeit dies in An Wesenheit der Gäste mitgetheilt wurde, weigerte er sich, zur Trauung zugehen; alle Ermahnungen waren fruchtlos,, bis einer der Gäste, ein entschlossener Mann, vor den Widerspenstigen mit derDrohunz bintrat: Jett gehen Sie aber gleich zur Trauung, sonst haue ich Ihnen zwei Ohrfeiaen' über's Gesicht!" dieses Zureden half, und fromm wie ein Lamm ging da Bräutigam unter den Traubimmel. i " i' .i'-T-r ' 1 111 :Ä22-ärk:i?k isrgt t:u!sz stiftn' Asarrenfvikn ete. bei O. Vu6fi. O2 QaZlnawn Str. V?Ä?ttiZsaren kn der Fair 156 . QcfC-3t5n Otictt. ;
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