Indiana Tribüne, Volume 12, Number 79, Indianapolis, Marion County, 6 December 1888 — Page 2
Indium Tribüne. Elschtwt PgHö Sd SsniKS.
i tögNche .TitbS lalet durch den r,Ler t2 ent vtt Woche, Hi Lsnvtage-.Tridan- 5 f cnt3 rr Woche. Bette zusa 15 Gent oder ktixixKon;, Ter PoJ zugeschlZt in Bcrttttl9a$Ianfi 16 Lr Qfücst ATVS.WardlandSr. JJdissspoliS, Ind., 6 Dezember 1888. S!ne wahr Tkgergeschichtp. Zu den ältesten Jägern und Indianer bekämpfmr in Amerika geHort Paul Giüett, welcher ein halbes Jahrhundert lana in den Colorado- und Gilafluß Districten eine sehr hervorragende Rolle spielte und sich noch jeyt dem edlen Waidwerk eifrig widmet, obwohl er 70 Jahre ans dem Rücken hat. Man könnte ganze Bände über die Erlebnisse blescs Mannes schreiben, welche in weiteren Kreisen noch völlig unbekannt sind. Denn Giüett nimmt eine merkwürdige Ausnahmestellung unter den Jägern ein z er spricht nämlich nicht gerne von sich selbst und seinen Thaten. Dieser Tage hat er aber doch einem Zeitungsmenschen eines seiner Abenteuer anvertraut. Ich hakte eines Tages, sagt er, ein interessantes Erlebniß mit Chihuahuaönigstigcrn. Diese Thiere, über welche wenig in den Wer. Staaten bekannt ist, sind die schönsten Thiere Amerikas. Sie sind von außerordentlicher Stärke, 7 bis L Fuß lanff, haben eine prächtige goldige Farbe, durch welche sie den bengalischen KönigStiger weit an Schönheit übertreffe, und sind gesteckt wie die Leoparden. Im Monat September campirte ich nebst John Wilkiu fon und Tim Estairook in unseren Bergwerken am Ein? gange der Dolores-Thalfchlucht. Eine Partie Mericaner benachrichtigte uns, daß sie ein altes spanisches Bergwerk, nur wenige Meilen von da, entdeckt hatten. Diese Nachricht genügte, um.unS sofort aus die Beine zu bringen. Mit Stinten be:vafsnet dcltt ohne diese rm ten mix nie einen Gang in der Gegend, sowohl wegen der reißenden Thiere wie wegen der umherschweifenden Apachen machten wir uns auf den Weg. Wir fanden den verschütteten Eingang des Bergwerks und drangen in einen engen, feuchten, dunklen Gang etwa 50 Parks weit vor, da plötzlich bemerkte ich in d'm schlammigen Boden große, deutliche Spuren von Thierfüßen, lim Gottes Willen," rief ich aus, es haben sich hier Bären einquartiert, und wenn wir nicht schleunig hinauskommen, sind wir verlo ren." So hastig, wie möglich, traten wir den Nnck;ug an. Nachdem mir glücklich die freie öu'ft wieder erreicht hatten, trugen wir Holz und Buschwerk zusammen, um die Bestien auszuräuchern. Ee, rade vor dem Eingang des Tunnels schichteten wir den Holzstoß auf und sorgten dafür, daß recht starker Nauch entstehe, und derselbe sich in die Höhle ziehe. Dann setzten wir uns mit gespannten Flinten nieder und erwarteten den Feind. Lange saßen wir, und es schien fast, als ob nichts mehr kommen werde. Ich erzählte irgend eine haarsträubende Grenzergeschickte und war im schönsten Zug, als urplötzlich zu unserem größten Entsetzen ein riesiger, goldigglänzender KLnigstiger brüllend über das Feuer und über uns hiuaussprang. Im Nn folgte ein anderer, noch größerer. Estabroo? wurde von denl Sprunge des zweiten zu Boden geworfen. Im ersten Schrecken vergaß jeder von uns seine Flinte, die wir in der langen Wartezeit nicht mehr in den Händen behalten hatten, und wir hatten keinen anderen Gedanken, als uns schleunigst auf Bäume zu retten. DaS qelaug denn auch Jedem mit knapper Noth. Mittlerweile stürzten noch eine altL Tigerin mit zwei Jungen aus dem Berstwerk. Wir faßen nun in Bäumen, während unsere Flinten auf dem Boden lagen, und wir mußten uns unwillkürlich auslachen. Aber als alte Jäger wollten wir nicht lange in dieser uns schmachvoll erscheinenden Situation bleiben, fondern den Tigern zu Leibe gehen. So stiegen wir herunter, und in'Gesellschaft eines alten Fährtesinders suchten wir die Bestien'wicder euf. Endlich bemerkten wir einen der Tiger in einer Felsspalt. Wilkinson schoß und traf ihn gerade in's Herz. Die anderen entdeckten wir in einer nahen Schlucht, welche offenbar ihr Quartier No. 2 bildete. Die Schlucht war so schwer zugänglich, daß wir es für das Beste hielten, es wieder mit dem Ausräuchern zu versuchen. So schichtttm wir denn wieder Holz und Erde auf, bereiteten uns aber besser vor. als daS erste Mal. Wie ein Flintenschuß kam der r.. r.c t er f. r. - cijic jcitjci uvci viz (jiaiiuucn ciauöncst." h. t '(f!..!... ... iuiji, Qfccr orn zIttUlen erwzrlkien tt)N, und drei Kugeln streckten ihn nieder. Dann sprangen die Tigerniutter und ihre Jungen heraus. Wir verwundeten die Alte, und sie stürzte ietzt wüthend auf uns los, zerriß Estabrook die Kleider und zerfleischte ihm W unke Hand. Die beiden Junaen liefen nicht davon, sondern unterstützten die Mutter; wir lachten aber beide durch Schune kampfunfähia. Dann feuerten wir unausgesetzt auf die Tlgmn los; wrr mußten aber sehr vor sichtig sein, um nicht den unglücklichen Estabrook zu treffen. Erst nach 5 Minuten erhielt die Tigerin die Todes kugel. Estabrook war mittlerweile furchtbar zugerichtet ; er hat sich nie völlig erholt und Mt tur )tm Leben lang gezeichnet. Die Felle dieser Tiger sind sehr werth voll. Wir verkanften die zwei großen in Los Angeles für $30 und die beiden turnen für t $20. Pater Junipero. Der 4. December dieses Jahres ist für die Katholiken Amerikas ein wichtiger Gedenktag und wird als solcher in allen katholischen Diöceseu der Ver. Staaten mebr oder weniaer aefekert. Es ist näm lich der 100. Jahrestag der Vegrüuduna , ...n .if. .f je. ... o wi " er cvitc laiyöHjtgcii lütiUiO im Wellen, . . . k . in , ? ? . ty er ama-arvara-ctt non m uaiirors ' nien. Diese Mission wurde, nicht viel mehr &U ein ctafir nach Annahme der amerikasit&rn Äerkallm durü die Vbiladel-
phlcr Coi.ventiön, si'lr die Indianer an der Küste dcI Süllen OccasiS gegvü.idet. Sailta Barbara und alle andere caÜsornischcn MissioneZl verdauken ihren Ursprung llud Erfolg der Gefchicklichkcit, Energie und Aufopfcrttttg des öcrnh inten Francicancrgcistlichen Vater Junipero Serro. Geboren auf der Insel Majorca im Mittelländischen Meere, wurde er frühzeitig ein Mitglied jenes QrdcnS ron Aetteilttönchen, welcher dainals in Italien ui'.d Spanien so'stark vertreten war und die ersten christlichen Missionäre
nach der neuen Welt )amtz, welche hier ihren Fuß an's Land setzten. Schon Eolumbus war aus seiner zwelten Fahrt von vier Franciscanerpriestern begleitet. Dle Miziionäre, welche sich in 'auta Barbara niederließen, waren theils Spauier. theils Italiener. Sie unterwiesen die Indianer in der Landwirthschaft uud legten in dem Lande jenseits der Ebenen von Arizona soviel man weiß die ersten Grundlagen neuerer Civilisation. Vater Junipero starb, vielbetrauert. im Alter von 71 Jahren, snn Nachfolger war Vater Valou : derselbe gründete nzch viele neue Missionen, welche einer grolZen Anzahl calksornlZchcr Städte, nlüsse. Familien u. s. w. die spanischen Namen biblischen Charakters gegeben haben, die sie, allen Verauderungen rd Umwälzungen zum rotz, noch hte fuhren. Ende des vorigen Jahrhunderts bet die Zahl der Personen in Ealiforu: und Niedercalifornien, welche von fesn kathollichen Mlljlonären bekehrt wm oder ihrer geistlichen Leitung folgt, 13,000. Später aber ging diese Zul infolge von Mißhelligkeiten mit den mericanischen Behörden stark zurkck. Gegenwärtig belänst sich die katholische Aevölkerunz EaliforuienS auf eiue Viers telmtllton. Barbarei in den Geschmeiden. Nur weniae Venonen. welcke Gold. Silber- oder Korallenickmuck an sicb tr5 aen. wissen etwas von der urkvrünalicben Bedeutung dieser Dinge oder haben eine Ahnung davon, daß sie mit diesem Schmuck die Bräuche barbarischer und aberglänbischer Zeiten aus unserer frühesteu Geschichte verewigen. Und doch ist dies durchweg der Fall. Nehmen wir nur einige Äeisp.ele. DaS qlitzerndk Halsband, welches die Dame des IO. Jahrhunderts so aerne trägt, ist nur ein Nest des uralten C1 fTTUf . 1.-1 ', a jmiuycö, vüuoöcii ein inclaucncs Halsband umlulcacn. an welchem man erken nen konnte, welchen: Herrn sie gehörten. Wlrd es nicht mancher -schonen, b diejem Gedanken grübln DeSaleiÄen waren Rinae urivrünalich nichts als ein Abzeichen des Sklaventhums, doch sind dieselben in dieser Eigenschaft bald ans der Mode gekom men, vermuthlich, weil sie sich zu leicht von den Fingern abstreifen und fo zweckloS machen ließen. Allerdings wurden . ... Tt'jr ,f z aun uiu;i foguic; ein augemelner Schmttckgkgenstand. Bei den Juden in der ersten Zeit der jüdischen Geschichte sinden sie sich als Symbol der Autorität, aber nicht' nur der Person, welche sie trua. sondern vor Allem der Person. welche sie anlegte. Die Juden haben t rm . okesenzraujy anzlyelnens von den gyptern angenommen. Denn der Pharao legte Joseph einen Ning an zum Zeichen, daß er ihn mit der Obergewalt über Eavvten belehnt babc. Der Könia Ahaöoer besiegelte feinen Erlaß zu Gunjten caröochaks und der Juden mit einem Ring und sagte dazu: Was mit des Königs Siegelring versehen ist. soll kein zvttnjcy umstozzen. Im Mittelalter galt der Siegelring einesSonoeränS oder hohen Edelmannes für eine genügende Vollmacht, welche dem Träger überall Zutritt verschaffte, wo die Macht des Ausstellers respectirt war. Wie man sieht, hatte sich so der Ring allmälig - ' iTr t. t- rt.tr.. T i '1 UUS einem ynivo. oes cloelgenryums in ein solches oer Macht, wenn auch nur der Lehnsmacht, verwandelt. Daneben dienten Ninae schon von den leiten deS römischen Kaisers MarcuS MUtVIlX k, VV..I 4...tVI. ilgiUllWtl sofern eS Heil-Zauberringe waren und zur Heilung oder Linderung aller möglichcn Krankheiten dienen sollten. Tro)sk, T!t fr Si fi-rtsT.st.ft fls U rt ij tifi.i bian, eln Arzt" im 4. Jahrhundert nach Christus, besaß einen Sieaelrina. auk welchem der Kampf deS HerculeS gegen !fjf.. tt . r. ti . ccu nnuaia;cu orocu vargereur war. und dieser Nina sollte ein Heilmittel gegen Kolik sein. Dem englischen König 4. rr t . fv v:waro oer zelenner wuroe ein iing verehrt, welcher die Fallsucht, resp, die epileptischen Krämpfe, unfehlbar heilen rrn. . ili.f sti. t . i . jouicj oicjur üinig wuroe einige zayrs Nlnoerte hznvurcy ln der UveZtmlnsterlbtei ausbemakrt. 3?r ftnaehiiAefrnA w- " ' f " w , v v zeitsriug der Jnugsrau Maria wird i r. ...i i.. i. 55 5 ... cv . N0U) ijimz in oer alycoraie zu Perugia atteiat: über die vielen Wunder, welche derselbe vollbracht haben soll, wurde im 17. Jahrhundert von erneut sehr gelchr ten Manne ein dickes Buch schrieben Aber nickt filo die Kkklun in ftrnnt yeiten wurde von den Wunderringen er- - - y " -'qjf ww -mr w- WV1 - wartet. Der Könia Otnet von der Lombardei war der glückliche Besitzer eines Vklnges, welcher den Inhaber ztetS auf den richtigen Pfad leiten follte und z. B. in den NovemberneSeln Londons lchon von Vielen als Wegweiser g-wünscht worden ist, wie englische Blätter versichern. Welche Rolle der Ring in den Märchen spielt, ist allbekannt. Heutzutage werden Ninge fast auS. schließlich als Schmuckgzgenstand getrage:i und haben keine besondere Bedeutung. ausgenommen die VerlobungSund Traurilzge. Dieselben kamen zuerst bei den Juden auf und hatten Ursprung, lich keine andere Bedeutung, als die Sklavenringe, sie waren ein Symbol dafür, daß das Weib dem Manne als seine Sklavin gehörte. Mit der Zeit veredelte sich ihre Bedeutung, doch bezeichneten sie immer noch zugleich die Unterwürsigkeit des Weibes unter den Mann. Die in sich selbst zurückkehrende Gestalt der Ringe wurde ein Symbol der Ewigkeit. Treue und Wahrhaftigkeit. Der Mann steckte den Ring dem Weibe an den dritten Finger der linken Hand, weil man glaubte, daß die Ader, welche durch diesen Finger geht, iu directerVerbtndung mit dem Herzen stehe. Zur Zeit des römischen Schriftstellers PliniuS scheinen die Trauringe gewöhnlich von Eisen gewesen zu sein.
Bedenkliches Küssen l
rhuftr stftsi&fii Mäklern irnikt ; v? ' " " ' " -w s j setzt ein sonderbarer Streit, der zu langen Abhandlungen Veranlassung gibt. ES t t .- t c r r l! i. ... r?.r..ef..e. I yanocir ia) um oen iqaoiitgcii vjinfiuij oder die Gefährlichkeit deS Küssens i n d e n S ch u l e n. Nicht die moratische Seite der Sache wird besprochen wie c3 früher wiederholt geschehen ist sondern die gesundheitliche. Hervorgerufen wurde diese merkwürdige Discussion durch ein Vorkommniß m!t einem jungen Manne, der Besitzer einer schönen Stimme war, dadurch als Kirchensänger gutes Geld verdiente und eine hübsche junge Lehrerin zur Braut hatte. Daß er diese manchmal abküßte, ist ihm nicht übel zu nehmen, aber dieser harmlose und wohlschmeckende Zeitvertreib soll unerwartete Folgen gehabt haben. Unser junger Mann erkrankte nämlich an einem bösartigen Halsleiden und verlor seine Stimme vollständig. Seine Braut soll ihm nun gestanden haben, daß sie ein hübsches Schulkind geküßt habe, welches bald darauf an der Diphtherie erkrankte, und sie befürchtet nun, dag sie den Krankheitskelm durch den Kuß aufgenommen und dann auf ihren Bräutigam übertragen habe. Dies ist die Grundlage der nun eifrig crörterten Frage, und um der Sache auf die Spur zu kommen,, sind verschiedene Nevorter an die Oberlehrer geschickt worden, um über den Unfug des Küssens in den Schulen Erkundigungen emzuzuhen. Die Geschichte hak nun gewiß ihre komische Seite, doch kann nicht bestritten werden, daß beim Küsten Ansteckungen durch Hals- und Mundkrankheiten nur zu leicht erfolgen können, wie ja auch vor einigen Jahren die Großherzogin Alice von Hessen, eine Tochter der Königin Victoria von England, sich dadurch, daß sie ihr krankes Kind küßte, Diphtheritis zuzog und dieser tückischen Krankheit erlag. Die interviewten" Oberlehrer geben nun an, daß die Sitte, Kinder zu küssen, in den Schulen sehr verbreitet ist, namentlich in den unteren Classen, wo es oft der Lehrerin fast unmöglich ist, den kleinen, zutraulichen Mädchen, die so gern von leibst die LIppm hiuhalten, den verlangten Kuß zu verweigern. AbereS ist schon längst den Lehrern klar geworden, daß namentlich in Jahreszeiten, wie die jetzigen, wo die schweren Krankheiten unter den Kleinen grassiren und oft schon ein noch gesund und blühend aussehendes Kind den verderblichen Keim in sich trägt, daS Küssen eine gefährliche Quelle der Ansteckuug sein kann, und die Lehrerinnen sind angewiesen worden, kußbt'gierkgett Kindern lieber die Wange hinzuhalteu, worin weniger Gefahr liegt, und womit die Kleinen gewohnlich auch ganz zufrieden sind. Man kann gespannt sein, b diese Anti - Kußbeweguug auch im Westen Nachahmung finden wird. Vom Anlande. DaS hohe Alter von 10V Jahren hat Frau Sarah Jsler erreicht, welche dieser Tage in Louisville starb. Dieselbe war in Delaware als Tochter eines OfsicierS von George Washingtons Armee geboren. Sie erfreute sich bis in die l.'tzten Tage hinein großer Rüstigkeit. 15 Enkel und 12 Großenkel betrauern den Tod der Greisin ; von ihre 9 Kindern lebt nur noch eines. Ein italieni scher Drchor-gel-Spielcr, der in Newark, N. I., mit einen: Aefschen herumzieht, gab kürzlich vor Gericht seinen täglichen Verdienstauf fii an. Er war nämlich wegen angebli cher Fälschung verhaftet, aber wegen Bewcismangel freigesprochen worden und verklagte tann den Landesmann, der ihn dcnuncirt hatte, auf Schadenersatz für den Verlust von fünf Tagen und für seine Unkosten. Wirklich wurden ihm dafür Z70.1S zugesprochen. Wie mancher hartschaffcnde Arbeiter dürste diejen Halbbetller beneiden! Das Vriefschreiben hat schon Manchen in eine heikle Situation gebracht, nicht blos Politiker, sondern auch Geschäftsleute. Schrieb da vor Kurzem eine Handelssirma in Boston, um den sinanciellen Stand eines Kunden zu ermitteln, vertrauensvoll" an den wtadtclerk des betressenden OrteS. Zufälligerweifc war aber der fragliche Kunde und der Stadtelerk eine und dies e l b e P e ? f o n. Die Antwort, welche die Bostouer Firma erhielt, können wir leider nicht im Wortlaut mittheilen, sie soll sehr iuterezsant gewesen sein. Eine überraschende Entdeckung machte man in Stockton, Cal., als man ein alteS Gebäude niederriß, um an seiner Stelle ein neues zu errichten. Man fand nämlich, daß daS uudament des Gebäudes auf nem S ch i f f S r u m p f ruhte, und es stellte sich heraus, daß dicS der Rumpf der peruauischcn Brigantine Adelaide" war. DaS Schiff wurde vor 33 Jahren an seinem jetzigen Ruheplätze angeankert ; k letzterer ist aber nicht mehr am Wasser, sondern mehrere Gevierte davon. Im F e b r n a r 188G wurde der Maler Ernst Draeger, welcher damals in Chicago wohnte, irrsinnig. EineS der Zeichen, woraus man dies schloß, war, daß er in seinem Wohnzimmer Hl, 000 in Banknoten auf dem Fußbsden ausbreitete und dann auf diesem werthvollen Bodenschmucke hin- und herwandelte. Man brachte ihn in einer Irrenanstalt unter, und Charles H. Harrisott, ein Sohn des früheren MayorS von Chicago, wurde zum Verwalter seines Eigenthums ernannt. Draeger wurde aber einige Zeit darauf als geheilt auS der Anstalt entlassen und kam nach New Vork. Dort verklagte er Harrison, nm diesen zu zwingen, fein, Drae gers, Vermögen, wieder an ihn auszufolgen. Harrison hat jetzt den Proceß verloren, und der Küustler hat triumphirt. Neber dreizehn Baume von geschichtlich - patriotischem Interesse und über die pietätlose Behandlung, welche man ihnen jetzt zutheil werden lassen will, wird aus New York geschrieben: Die Cöntractorcn, welche jetzt die von der 10. Aoeuue nachConvent Aoenüe laufenden Straßen südlich von der 146. Straße durchbrechen, beabsichtigen, die dreizehn Bäume, welche General AlexanUxÄrni l tou.w Jgbre ZTOS
MMsvon der alten HamMon Manslon" zu Ehren der dreizehn ursprünglichen Unionsstaatcn gcpslan;t, abzuhauen. Die
Bewohner dr Waihington Helghts sind darüber in große E.ürüstnnz gerathen und haben sich an die historische Geselltchaft" gewandt, damit dleie Schritte thue, um diese Bänme, ein Andenken an den General aus der Neoolutionsz?it, vor dem Untergang zn bewahren. Diese Bäume sind Gummibäuine, uud il)u Größe war, als sie gepflanzt wurden, der Wichtigkeit angepaßt, welche damals jeder der .1!Z ttnionstaaten hatte. Dle größten Bäume .rcpräsentiren Virgiuien und Massachusetts. Von dem Baame, welcher Skord-Carolina repräsentirt, ist nur noch eiu Stumpf übri. Das alte Hamilton Mansion" wird jetzt als Souutagsschule benutzt. In dem für alle Liebhaber ! von Mineralwasser fehr interessanten ' Processe, welchen die Stadt Carlsbad in i Böhmen und deren Vertreter für Ame-! nka gegen den New Yorker Mtneralwai-ser-Fabrikanten Carl H. Schultz im Bundes-Kreisgericht wegen angeblichen unberechtigten Verkaufs des Carlsb a d e r S p r u d e l s angestrengt haben, ist jetzt die Antwort des Beklagten eingegangen. Dieser behauptet, daß vo Verletzung eines Privilegs der Ktäg gar keine Rede sein, könne, weil dzs behauptete Privileg der Stadt Carlsbad zum ausschließlichen Verkauf des Sprit; dels überhaupt nicht eri stire. Die Bezeichnung CarlSbader Sprudel oder allgcnlciner Carlsbader Mineralwasser" bedeute eine bestimmte chemische Zusammensetznng, die jedem Arzte uud jedem Apotheker sehr wohl bekannt sei. Die künstliche Herstellung der Mineralwasser erfolge nach streng wissenschaftlichen Principien, und diese künstlichen Wasser seien wirkungsvoller, als die natürlichen, von den Klägern vn kauften, die viele für ihren Zweck überflüssige Bestandtheile enthalten, welche zum Theil organischer Natur und deshalb durch lange Seesahri uad Aufbewahrung dem Verderben auS: gesetzt seien. Beklagter beantragt deshalb die Abweisung der Klage. Auf den Ausgang des Processes sind Viele sehgespannt. In hochgradige Ausregung wurden die in der Nachbarschaft von Pleasant Cit, Pa., wohnhaften Vnrger in jüngster Zeit durch Räubereien versetzt. Währeno des Monats Novem: ber stand in dieser Gegend das Räuber: wesen in voller Blüte, und die Banditen verbreiteten durch ihre verwegenen Tha? ten Fnrcht und Schrecken. Berittene Räu, ber überrumpelten während der Nacht, ja sogar am hellen Tage, die Häuser,und bevor ein Alarm gegeben werden konnte, waren die verwegenen Gesellen schon längst über Berg und Thal. Eine stattlichc Anzahl von Reifenden wurden von den Räubern angehalten und mit vorge-! haltencm !)rcvolver zur Herausgabe ihres Geldes gezwungen. Bis jetzt hat das Unwesen noch nicht aufgehört. Als au einem dieser Abende, Etward Seace von P'ttsknt Unity nach Hause ritt, sprengten in der Nähe von Daniel FischeiZ Wohnung zwei berittene Banditen auf ihn zu und verlangten Geld. Seace war bewaffnet und zur verzweifelten Gegen? wehr entschlossen, als plötzlich sein Pferd von einem der Banditen einen Hiei erhielt. Das Pferd bockte, uud Seace war gezwungen, schleunigst die Zügel zu ergreifen, um sich im Sattel zu halten. Die beiden Räuber machten sich die Ge legenheit zu Nutze und galoppieren, ehe sie abgefaßt werden konnten,! der Nichtung nach Latrobe davon. Als Seace dann nach Fischers Wohnung ritt, stieß er in unmittelbarer Nähe des Hauses auf vier berittene Räuber. Der beherzte Mann eröffnete sofort ein lebhaftes Feuer auf die verwegenen Burschen uni schlug dieselben in die Flucht. Unzwei felhaft hatten es die Banditen auf dit Plünderung von Fischers Wohnung abgesehen. Die Bürger haben nun ant ihrer eignen Mitte eine bewaffnete Macht gebildet, um dem Räuberwesen ein Ende iu bereiten. Kleine Ursache, große Wir-, .ungen", unter dieser Spitzmarke wird ans Arooklyu, N. ?., geschrieben: Die Kunden, welche kürzlich in Samnel Eüingers Butter- uud Käseladen traten, Deutlich zu lese stand, daß Frau Hoff mann, die früher in diesem Laden gekaust, ihre Kundschaft jetzt einem anderen Geschäft zugewendet, aber eine nnhezahlte Rechnung im Betrage von 61 Cents hinterlassen habe. Die eute bemerkten die Notiz und lachten, bald sprach sich die Sache aber in der Nachbarschaft herum und kam auch selbstverstäiidlich in sehr kurzer Zelt Iran Hosfmann zu Ohren. Diese sandte ihre beiden Söhne aus erster Ehe, George und William Garbey, nach Ettingers Laden, um sich zu überzeugen, ob er eS wirklich gewagt habe, eine derartige Notiz öffentlich auszustellen, und sie fanden, dajj er es nicht nur gewagt, fondern sich auch ganz entschicdeu wcigerte, dieselbe herunterzunehmen. Die jungen Leute sähen hierin eine gröbliche Beleidigung ihrer Mutter, die gerächt werden müsse, und während der nächsten Minute sah es aus, als ob der Laden eine große Eierfauce werden sollte. denn Ettinger flog zwischen den vcrschiedenen Kisten und.Kasten in für die schönen, frische Eier gefährlicher Weise herum. ES' wäre ,hm vielleicht noch schlimm ergangen, hätten ihm nicht einige Freunde Beistand geleistet und ihn aus den Handen seiner Angreifer befreit. Schnurstracks eilte er zur hohen Polizei, schilderte fein Erlebuiß und erwirkte einen Haftbefehl gegen die Brüder. Damit dürste die Angelegenheit aber noch nicht ihr Ende erreichen, denn Frau Hoffmann soll sich mit der Absicht tragen, gegen Ettinge? eine SchadenersatzklagZ einzuleiten. Nach einer aus dem letzter PrasidentschaftSvotum abgeleiteten Be rechnung stellt sich der Procentsatz der Bevölkerungszunahme seit 1880 für !tch stehende Großstädte wie folgt: Baltimore 52, Chicago 48, Busfalo 40, Brooklyn 38, San Francisco LS. Eleve land 33, New York 31, Boston 21, Eincinnati 19. Philadelphia IS und St. Louis 13 Pröcent2 . vaakbürfttn in du Fair, 156 Ost Washington Slr.
waren nicht wenig überrascht, alö jtc an der Wagschale befestigt, ein ziemlich großes Stück Papier fanden, auf dem fehr
Vom Lluölande. Die russischen Grenz soldateu sind in der letzten Zeit bedeutend vermehrt und die meisten Kordons auf allen drei Linien in doppelter Starke belegt worden. Meistens stammen die Soldaten aus recht fernen Gegenden, nur ausnahmZweise kommen noch hin und wieder Kur! ander vor. F. über waren sie mehr aus nahe? gelegenen Distrikten, kannten Sprache und Sitten der Bewohner und standen mit denselben meistens in gutem Einvernehmen. Auch durften sie "sich nichts ungestraft gegen die Bewohner herausnehmen. Wie sich der Berichtersta tkr der K. H. Ztg." aus eigener Anfchauuug überzeugt hat, ist es heute jedoch bedeutend anders, uud kann man nur Klagen darüber hören. Auf manchen Strecken dürfen die Einwohncr dort kaum wagen, zur Nachtzeit l" r e- fr
zu reizen, oa veriqleoenrucy vor-; kommen, daß reisende Leute innerhalb der ! Bewachungslinien von Soldaten angehalten und mancherlei Chikanen au?gcsetzt worden sind, wobei eS natürlich manchmal auch nicht ohne die üblichen russischen Prügel abgebt. Noch mehr aber wird über Cingriste in das Eigenthum der Bewohner geklagt. Es kommt nicht selten vor. daß' in einer Nacht sämmtliche Obstbäume beraubt werde. Der Besitzer hört eS sehr wohl in seinem Schlasgemach, wagt es aber nicht, herauszugehen. Einige, die dicS gethan, wurden jämmerlich zerschlagen. Daß Schafe, Stroh, Futter, Getreidegarben vom Felde u. s. w. verschwinden, ist nichts Seltenes. Die Betroffenen wollen eS sehr wohl wissen, wo ihr Eigenthnm geblieben, ergeben sich aber verzweifelt in lhr Geschick, meinend, daß es dnrch eine Klage womöglich noch verschlimmert wird. Eine neue S v e c u l a t i o r. auf die Eitelkeit hat wenn man französischen Blättern trauen darf in Paris eine Unternehmung in'S Leben gerufen, welche die Phantasie deS kühnsten NomancierS beschämt. Man hat mit einem ansehnlien Kapital denn eZ war ein reicher Fundus von echten Brilkanten zu beschaffen eine SchmuckLeihanstalt mit wundersamem Programm errichtet. DiescAustalt will vertraueuswürdigen, sonst gutsituirteu Damen, die aber nicht viele Tausende auf Diamanten ausgeben konneu und die doch bei einer und der anderen besonderen Gelegenheit in reichem Juwelenschmucke erglänzen möchten, echte Nivieren, blitzende Kronen und zündende Boutous liegen Entgelt leihweise überlassen. Die betresslnde Dame, die an diesem oder jenem Avcnd ihre Freundinnen, sei eS, einfach verbluffen, sei es, völlig in Grund und Boden neidisch rächen will, albt ihre Wünsche dem Schmuck-Leihinztitut bekannt: der JnstitutS-Direktor weiß bald Bescheid, ob die Sache jich glatt machen läßt; darauf sendet die Dame ein Kind als Pfand, natürlich ein eigenes, kein auSgelieheueS Kind, daS dann sorgfältig gepflegt wird, bis der Schmuck wieder heil und mit Zinsen zurück ist. Das Ganze gibt einen hübscheu Gegen, satz zu der römischen Matrone ab, die der Besna)critt ihre beiden Kinder als ihren einzigen Schmuck vorzcizte; nach dem neuen Princip würden die Knaben ein sehr geeignetes Unterpfand für Diamanteu, Perlen und Nubincn abgeben und die Mutter der Gracchen würde die Mondaine der Tiberstadt auf dem eigensten Gebiet mit Leichtigkeit schlagen können. Ueber die Herkunft deö Geldes für die boulangistische Agitation kommt jetzt folgende Enthüllung: Die Herzogin d'UzcS, Enkelin der Wittwe Clicquot, hat den von dieser ererbten Antheil an der gleichnamigen yampaanerfabrik mit Weinbergen für 2,800, 000 Francs dem Grafen Werke von Msntebello verkauft, der nun einziger Eigenthümer der Marke von Veuoe Clicquot ist. Die Herzogin d'Uzes ist mit dem Herzoge von Msntebello ver fchwägert und gleich diesem eifrig bonapartistifch. Sie war auch bei der Hochzeit der Tochter Bonlangers. Ihr Vermögen erlaubt es ihr, einige Millionen für den Boulanaismus ui opfern. Der Graf Werke von Msntebello ist bei Sobu der ZÄittwe Clicquot aus ihrer zweiten Ehe mit ihrem Geschäftsführer Werte. Dieter rammte aus Wnrttem bcrg, trat als einfacher Angestellter in das Clicquot'fche Geschäft, wo er bald bis zur höchsten Stelle emporstieg und stch fchllelzllch mit der rnzwischen verwlkt weteu Besitzerin verhenrathete. Unter dem Kaiserreich spielte er eine politische Nolle, war Abgeordneter, Senator uui bei Hofe wohlgelitten. Wahrend des letzten Krieges war er noch Maire von ReimS. Daß er bei solcher Stellung und lemem nach vielen Millionen zahlen: den Vermögen irgendwo den Grafentitet erh'elt, ist leicht erklärlich, besonders auch wegen derVerlchwageruug mit o:i MontebelloS. ii r d e n S ü n f e l d e r Brand ist die Tbat eines Knaben verhänanißvoll geworden. Nach einer Mittheilung deS Sthekn. Kur." hat m dein oel yunsc.o lieaeuden Dorfe Großenbach ein oiähriger Schulknabe, als er Hünseld brennen ab. aucu m seinem Norie Zveuer anae legt, welches vier Häuser zerstörte. Die Folgen d:eeS Buvenltrelches wurden, wie gesagt, sür Hüufeld verhängnisvoll, denn da, um den Brand in Großenbach zu loschen drei Spritzen und ein Theil der Feuerwehr von der Brandstätte Hüttfeld abzog, so nahm der Brand in Hünseid, den man zn jener Zeit noch einsckränken bonte. die fürchterlich: Ausdehnung an, wodurch der größte Theil der stadt l Azche gelegt wurde. , Z n m i n t i v t ft t t M5d: ....... y . u - chen erhängte sich jüngst in Bolkenhain l lSi.4f (X 11 fm tn!. Vni lirtfll i. wut tivV.Vv wv, vit vm w'vifc aus dem Niesengebirge" berichtet wild, .5k, ..l Z 1f i Aiinan V i yvn ycjuuim iwu.4muiiui v. "...ma lmj fT... ..mV ffa ItfC itllUllCltJCUU. HU Vlilv kv7 dabei das Kleid zerrissen. Osfenbar hat Furcht vor Bestrafung in ihr den unfeliyen Entschluß reifen und denselben aus, führen lassen Dieser Tage schenkte ,kn, iWWi-iVi-aFrmi in einem Dorfe I M ry v mr ibei Slallupönen einem Kinde has Leben, S", JL f - .1. fLrr..f tmt 11 nUf weites zonu wvlijkn"'" it vm anderen, Menschenkindern sich insofern tinierit&ri'hft hfl eS Hit toicÜf hfT Meillt mm y w " " " zwei woblgebildete Arme aufweist, also ' or.. yc iuu
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