Indiana Tribüne, Volume 12, Number 78, Indianapolis, Marion County, 5 December 1888 — Page 2

ZMam Tribüne. SrscheiaZ Möglich ud S snutags. aie tt:iZe.Tiid2ne tatet durch den T,ger2 V, ent ttt LZoche. d Srtntal-,,lriftüne" 5 Cent itt WoSe. Ceibe zusammen 15 gcntt tUx t&Stntlptt Ronttt, Vtr statt geschi in VorauSSeiaZIung $6 pir Lr lSfKes: MsTÄlandSe. LLöiasüpo:!,Jd., 5 Dezember 1333. SteN'Jtatten. Ws liegt das Land, das bestimmt ist, tie Hunderttausende, ja Millionen von AppenninnensöKnen aufzunehmen, welch

btt otn trostlosen LanddaUkVeryaltmZien . in ihrem alten Vaterlande absolut keine j Zukunft daselbst haben, sich aber gern j nach wie vor als Bauern ihres LebenZ -. freuen mochten? In den Ver. Staaten j gewiß nicht, rn Canada auch nicht. Der englische und der italienische VolkS: charakker werden nie mit einander vtx: wachsen, unser Klima sagt den Jtalienerr meist auch nicht zu, und noch andere llr lachen machen sich geltend, um die Ein? wanderuna, einer beträchtlichen südeuro xäischen Farmbeoölkerung zu uns nicht zu ermuthigen. Diejenigen Italiener, welche trotzdem zu uns kommen, wolle? größtentheils nicht bei unS bleiben. Aber hören wir, was der österreichische Gene, ralconsul in V u e n o S A n r e s in sei' nein letzten Jahresbericht zu erzählen weiß. Er constatirt. daß die Einwanderung nach der argentinischen Republik in den letzten 0 Jahren ganz bedeutend zngenomwen hat und noch immer zunimmt, und er erklärt, dies fei aas die Vortheile zu rückznsübren, welche dem einwandernden Arbeiter daselbst geboten wurden, zumal wenn er an die Landwirthschaft gewöhnt fei oder auch sich auf ein Handwerk ver stehe. Der Fremde finde sich bald in Beschäftigung, einige Tage lang nach seiner Ankunft könne er auf Staatskosten leben, und wenn er es wünsche, erde er mit der Bahn unentgeltlich nach seinem Bestimmungsorte gesandt. DaS Klima fei ausgezeichnet, besonders für den Südeuroväer. Im Jahre 1837 seien 93,833 Personennach Argentinien eingewandert, welche sich nach den ?!ationalitäten solgendermaßcn vertheilen: Italiener 67,130, Spanier 15, s $15, Franzosen 7030, Oesterreich - Ungarn 2493. Swcizer 1420, Deutsche 1333, Engländer 103, Nüssen 955, Belgier 830. Dann folgen noch Portugiesen, Amerikaner, Dänen, Schweden, Holländer, Türken u. s. w. in sehr tUU ntv Zahl, da? geringste Contingent darunter beträgt IG. WaS die Beschäftigung betrifft, fo befinden sich unter diesen Einwanderern SS, 409 Ackerbauer, also bedeutend mehr als die Halste der Gesammtzahl, ferner 10,45,3 Tagelöhner; der Nest gehört meist den Vangewerben oder demHandelsstand an. Im laufenden Jahre wird die Einwanderung sich wohl noch höher belaufen, und die Italiener werden das Hauptelement bleiben. Eine der wichtigsten Ursachen dieser Einmanderungszunahme liegt in der Ih beraten Landpolitik der dortigen Regieruna. Der arme Mann kann inkolae derselben ein Heim in einem fruchtbaren anbe und angenehmen Klima urr ußerord entlich günstigen Bedingungen erhalten. Die großen Prairien der südmexikanischen Republik sind ebenso eriragSkähig, wie die Ländereien, welche sich westlich von Pittsburg biS an den Fuß der Felsengebirge erstrecken, und sie liegen nicht, wie die amerikanischen Prairien, im fernen Innern hinter Berqketten, fondern haben den Ocean in Sicht. Ein großer Fluß durchschneidet daö Land, und Eisenbahnen durchziehen tt nach allen Richtungen. Und die Erverdungen der argentinischen Republik inPatagonien sind nicht, wie man früher geglaubt hat, ungastliche Wüsten, sondern eignen sich sehr wohl zu Viehzucht und Ackerbau. Für die südeuropäifchen Bauern, welche in einer selbstftändigenLandwirthschaft ihre Zukunft suchen, ist dieses Land ganz besonders geeignet, und sie erden sich denen mehr uns mehr bewußt. Die Italiener liefern etwa 70 Procent zu der Einwanderung. Obwohl die Spanier die ersten weißen Ansiedler in diesen Landstrichen waren, und die Bevölkerung von spanischer Abstammung .noch immer die Mehrheit der Bewohner dllcet. erfolgt ziemlich wenm neuer Zuug aus Spanien, das überhaupt seine Leute gut genug oauetm brauchen rann. Italien aber hat einen sehr großen Bevölkerungsuberschun, welcher dahemr bestandigerHunerSnoth ausgesetzt ist! Für diese überschüssigen Italiener giebt cö Nirgends eine beere Zukunft, als ln Südamerika. Sie finden dort lateinische Rassen und lateinische Sprachstämme ,or, und eine Verschmelzung italienischer und spanischer Elemente ist sehr leicht möallch, wahrend die Italiener rnmmer mehr in dem amerikanisch - englischen Volksleben ausgehen können. DaS Bewußtsein hiervon verbreitet sich, wie gesagt, immer mehr, und es ist lle Aussicht vorhanden, vag SudAmerika mit der Zeit ein Neu-Jtalien wird, und die Sprache Dantes avmälig iie Sprache Cervantes daselbst übertönt. lLarum auch nicht ? EolmnbuS war von bau,? aus ein Italiener, und er hat sei nen Stamm es genossen eigentlich schor im Weg gezeigt. Die Kosten derJttdlanerkrlcgc. Abgesehen von dem NevolutionSkrieg nd dem Kampf mit Mexico, sowie von Un S Jahren des Bürgerkrieges, ist die Armee der Ver. Staaten fast ausschlicßlich für den Jndiancrdienst verwendet worden. Viele wissen nicht, was unS die Kampfe mtt den Indianern schon gekostet haben. Nach zuverlässiger Berechnung beliefcn diese Kosten auf nahezu eine Milliarde Dollars. Mit Abrechnung der Ausgaben währendder erwähnten Kriege, sind mehr als drei Viertel der Gesammtkosten unserer Lrmee direct oder indirect durch die InjMX verursacht worden. . Auch diese

M'mayme ist eigentlich noch zu gunfttg gcgriffen; denn sowohl ivährenö der auswältigen Kriege, wie während deS Vür, gerkricges befaiiden sich viele Indianerttänlme ebenfalls im Kampf mit den Slmerikanern, und c3 war eine beträchtliche HcercLmacht nöthig, sie im Schach zu halten. Doch wollen wir davon absehen und nur die Kosten für die Jndiancr in den übrigen Perioden in Anschlag bringen. Vom 4. März 1789 biS zum 30. Jnni 133 betrugen die Gcfamintkosten für unsere Armee, nach ofsicicllcr Angabe, $4,550, 419,24. 'Davon qehen ab für auswärtige Kriege und den Bürgerkrieg: $3,515,911, 007.48. Verbleiben also noch 1,014.308,910.52. Man schätzt, daß zwei Drittel der letzteren Summe, d. h. $696,339,277.38 für Kriegs- und andere Dienste, welche' durch die Indianer veranlaßt waren, ausgegeben worden sind. Die Auslagen für Befestigungen, neue Armeeposten u. f. w. find hier nicht mitgerechnet, obwohl sie indirect ebenfalls damit zu thun haben. -Das eigentliche Jttdkanerdepartement kostete uns, vom 7. Juli 1776 bis zum 30. Juni 188, $232,000,006.34. Zählt man hierzu die erwähnte Kriegssumme von $69(3,339,277. 6S, so kommen im Ganzen also $929,239,284.02 heraus. Somit sind nahezn 1000 Millionen Dollars für diefen Zweck auSgegeben morden, und wenn man von der ofsiciellen VerechnunaSmethode abgehen und die genannten, mcht in Betracht gezogenen, aber gleichfalls hierher gehoriaen Auslagen abschätzen würde, so würde die Milliarde unzweifelhaft noch über? stiegen. Ais auf einen verhältnismäßig recht kleinen Theil war dieses Geld der

Bekämpfung der Nothhaute, oder r i C . . ? l 'i. 1 öem cyuy vor oenietven, gewiomcl. Roman aus dem Ltvtn. Eine Geschichte, einfach und doch von erschütternder Tragik, ist durch den Tod des Helden derselben bekannt geworden. Sie spielt in in? Weltthetlen und enthüllt auch Scandale aus der höchsten" Gesellschaft. Vor einigen 'aaen starb Nudolph Wunsch im deutschen Hospital zu Newark, N. I., an den Folgen einer Dosis Morphin, die er in selbstmörderischer Absicht genommen hatte. Wunsch war Knopffarber und betrieb dicscS Gefchaft im verein mit Herrn Friedrich Krentz. Seine Leidensgeschichte, und die Umstände, die den jungen, stattlichen rv i r r mann tu oen xoo aeineven yaoen, iver den, wre folgt, erzählt: Herr Krentz hatte den Verstorbenen in England im Jahre 1330 kennen aelernt. wo sie gemeinschaftlich in Birmingham arbeiteten. Bald darauf hclratbet Wunsch eine gewisse Annie Carver. Der Trauschein, den man als das einzige Pa, pier unter ocm Nachlaß des Verstorbenen fand, giebt alS Trauzeugen die Namen Fritz Neinart, Georg Graf Blücher und lLacllle Nemart, Graun Blücher an. Letztere soll eine Schwester der Braut gewcsen sein, und mit dem Grasen Blücher ein Berhaltmn" unterhalten haben. Annie Carver war früher Kammermädchen tn großen Häusern, und ein auffallend hübsches Madchen. Die Ehe scheint nie eine glückliche gewesen zu sein. Eine Tochter wurde geboren, und dieses Kind war des Vaters ganzes Glück. Auf die Kleine übertrug er alle Liebe, und sie war lhm der Trost für die mannigfachen bitteren Enttäuschungen in seiner Ehe. seme Frau schien das Leben ander seite eines armen Mannes nicht zu lieben, ie sehnte sich nach dem früheren, mühelosen Dasein in reichen Häusern zurück. r , K f? r c vjuirnai osliic ie aucy im ycinic oes Lord Chamberl a in qedient, und ein Sohn desselben erwies ihr besondere Beachtung. Wie sie wieder mit ihm m Berührung kam ist unbekannt, aber eineö TageS verschwand sie mit ihrem Kinde, und Wunsch hat fie seitdem nicht wieder gesehen. Er ermittelte, daß sie des jungen LordS M a t r e s f e wurde, und versuchte, diesen' zu erschießen. Man verhaftete ihn, und der junge Lebemann bot dem erzürnten Ehemann eine sehr bedeutende Summe Geldes, wenn er lhm feine Iran abtreten wollte. Mit Entrüstung wies dies Wunsch zurück. Später ließ er sich jedoch von einem englischen Arzte, Dr. Jonas, mit 200 Pfund abfliiden, der irgend einen Grund gehabt zu haben scheint, WnnschS Schweigen zu erkaufen, und wanderte aus. Mit sich nahm er ein junges Mädchen, das jedoch bei ihre? Ankunft im ,Castle Garden" von der dortigen Behörde auf eine telegraphische Requisition hin ange halten und wieder nach England zurückgesckickt wurde. Krentz und Wunsch betrieben in Amerika gemeinschaftlich die Knopffärberei, und hatten Erfolg. Allein Wunsch war nicht mit vollem Herzen bei der Sache. Der Kummer um den Verlust seines Kindes und auch um den Verlust seiner Frau, die Wunsch trotz alledem liebte, verbitterten ihm das Leben. Fortwährend sprach er von ihnen, sein ganzes Dichten und Trachten schien darauf gerichtet zu sein, wieder in den Besitz seines Kindes zu gelangen, und wenn ihn die Muthlosigkeit überkam, so wünschte er sich den Tod. Zweimal schon versuchte er, seinem Dasein ein Ende zu machen, und wurde nur durch die Wachtsamkeit deS Herrn Krentz gerettet. Derselbe versteckte nämlich das zur Herstettung der Farben nöthige Arsenik, weil er Wunschs Absicht kannte, und stellte Borax an dessen Stelle. Wunsch verschluckte dies, doch ohne weiteren Schaden. Dieser Tage ful)r Wunsch nach New Sork, um, wie er sagte, nach Briefen zu fragen. Statt dessen kanste er sich dort Gift und genoß eö! Als er Abends heimkehrte, siel Henn Krentz das AusSehen des Unglücklichen auf, er erkundigte ich, wurde abgewiesen, drang in ihn, und erfuhr endlich, daß Wunsch Gift genommen. Man rief sofort ärztliche Hilfe, und brachte Wunsch nach dem Hospital. Trotz aller Vemübungen erlag der Unglückliche den Wirkungen deS GistcS. Wachsthum der Stadt New York. Der Historische Verein von New Vork, oesscn Geschichte zu einem wesentlichen theile mit derjenigen der Stadt zufam- ! menfällt, will ein neues, von seinem al leg Sitze Meilen weit entkernte? Ge-

bäuöe für seine verdienstvolle Thätigkeit errichten lassen; und bei dieser Gelegenheit werden interessante Betrachtungen bsrüber angestellt, wie sehr sich die amei'ikanische Metropole schon allein während der jetzigen Generation verändert hat. Als besagter Verein sich da etablirte, wo er sich noch jetzt befindet, nämlich an bcr Ecke von Zweiter Avenue und Elfter Straße, war die Zweite Avenne einer der, kleAantesten Stadttheile und noch big weit unterhalb der Elften Straße mit vielen der imposantesten Wohnhäuser geschmückt. Jeder, der sich dort auskennt, weiß, daß sich eine sehr bedeutende Aenderung in dieser Hinsicht vollzogen hat. Die fashlonable Welt hat die Gegend fast allgemein aufgegeben. DaS Stuyvcsant'sche Besitzthum, welches größtentheilS dortherum lag und ehemals als eines der größten und bedeutendsten in ganz Amerika berühmt war, ist zu einem Besitz dritten oder vierten NangeL herabgesunken. So ist eS noch mit vielen anderen Lesitzthümern und Besitzen: gegangen: sie neuen Größen haben die alten rach verdunkelt. Und die ehemals so stolzen Wohnungen an der Zweiten Avenue erscheinen heutzutage höchst bescheiden, fast proletariermäßig, im Vergleich zu den Palästen der Reichen in ''der oberen Stadt. Als die StuyvesantS und die NhinelanderS zu den großen Millionären NewZ)orkS gehörten,da wurd.'N allerdings noch $5,000,000 bis $10,000,000 alS ein riesiges Vermögen betrachtet. Gegenwärtig aber regt sich die Pbantasie des Publikums längst nicht mehr über solche Kleinigkeiten auf; die Summe muß schon zehn- oder zwanzigmal so groß sein, und nicht mehr nach Millionen, sondern nach Millionenzehnern wird bei den Geldfürsten gezählt. ES gibt heute in New ?Zork Anwesen, welche jedes Jahr an Werth ebenso viel zuneh men, wie das größte der einst so berühm ten Knickerbocker-Bcsttzthümer betragt. Der Zunahme des Reichthums uns der Großartigkeit entspricht die Zunahme der Stadt im Allgemeinen mährend der jetzigen Generation. Dies Zunahme, obgleich sie durchweg nach innen geht, wird bald New Jork zu der größten Stadt der Welt machen. Die nächste Generation wird noch ganz andere Gebände anstaunen, als die Palasthäuser, welche jetzt bewundert werden; schon sind die Ansänge der neuen Wunder zu bemerken. Und der Centralpark, auf den sich New Z)or? soviel zu Gute thut, wird einst zu den kleineren BergnügungsPlätzen zählen. Die jetzige Bevölkerung von 5Zew Jork und Arooklyn zusammen beträgt etwa 2.500,000, wie sich bei der jüngsten Wahlregistrirnng gezeigt hat.

Seit 1880 ist die Beoölkerungszunahme eine außerordentliche gewesen, und nach weiteren 20 Jahren erwartet man fürdiefe gwillingsstädte 5,000,000 Einwohner. London wird sicherlich von New Fork überflügelt. Dom Jnlanvc. Auch auf dem Oceandampfer Jndiana", welcher dieser Tage in Phi ladelphia ankam, wurde unterwegs O e l, und zwar Fischöl, zur Besaustigung der Wogengewalt angewendet. Man war mit dem Resultat sehr zufrieden. Dr. Nahauser in P ittSburg ist fönst nicht abergläubisch, leugnet aber nicht, daß eS ihm doch etwas seltsam zu Muthe gewesen sei, als an einem der letzten Abende, während der Doctor lesend in seiner Bibliothek saß, durch ein Fenster, welches gerade geöffnet worden war, um frische Luft einzulassen, eine Taube hereinflog, sich auf die Lehne eines Stuhles niederließ und dann todt auf den Boden siel. In der That 'schrecklich". Bis fetzt befindet sich die ganze Familie deS Doctors im besten Wohlsein. EinNeffedeS alten, schon einmal todtgesagten ungarischen Frei lzeitSkämpfers Ludwig Kossuth ist dieser age zu Houston, Ter., gestorben. AuS diesem Anlasse trat das Uomite der ungarisch - amerikanischen Veteranen von 1848 und 1861 in New Z)ork zusammen, und es wurden angemessene Trauer- und Achtungsbeschlüsse gefaßt. Der Verstorbene war Major Albert Ruttkay, ein Sohn der Schwester KossuthS. All Verwandten KossuthS scheinen vor ihm wegsterben zu wollen, bis er einst selbst, ein entlaubter Stamm", in'S Grab sinken wird. AbrahamLincokn wurde, .n seinem ersten Wahlgan, am 6. November 18L0 um Präsidenten erwählt. Seitdem ist nie wieder, bis zu diesem Jahre, die Präsidentenwahl auf den ö. !)!ovember gefallen. Gewöhnlich ist alle 2.3 Jahre der . November der Präsi, dentschastS-Wahltag. Indeß wird der nächste derartige Fall schon im Jahre 1900 eintreten. DieS hängt damit zusammen, daß daS Jahr 1900, im Gegenfatz zu anderen PrasidentschaftSjahren, kein Schaltjahr ist, sondern nur 265 Tage hat. Bis jetzt siel in folaenden Jahren die Präsidentenwahl auf den 6. vcooember, und die nächste Congreßeroff nung auf den 3. December: 1804, 1832, 1860 und 1888. Großes Glück hat ein New Yorker Adoptivkind gehabt. Vor zwölf Jahren fand ein Agent der KinderfchutzGesellschaft in einer elenden Hütte der unteren Stadt ein betrunkenes Ehepaar nebst einem drei Jahre alten, beinahe verhungerten und nur nothdürftig bekleideten Knaben. Letzterer wurde den Eltern weggenommen und in die Obhut der Kind schütz Gesellschaft gegeben. Ein reicher Mann adoptirte das Kind, und als der Mann starb, hinterließ er dem Knaben $2,000,000, die Hälfte seines Vermögens. Der Erbe ist jetzt 15 Jahre alt und besindet sich in einer Lehranstalt in der Nähe New JorkS. Der Präsident der Kinderfchutz - Gesellfchaft lehnt eS ab, den Namen deS Knaben und seiner Adoptioeltern mitzutheilen. O n k e l, S a m flößt doch noch manchen seiner Neffen gehörigen Nefpcct ein. Dieser Tage erhielt ein deutsches Blatt in Pittsburg einen Brief, der wörtlich folgendermaßen lautet : Geehrter Ncdaktör! Ich bin vor drei Mouat in'S Land gekommen und hab in Neuyork beschworen daß ich keine Soll Pflichtige .S..en bei mir bette: das war uüdi

wahr und ich kann seitdem nicht mehr ruhen; die neue Sachen was ich hatte waren so etwa 50 Mark in Werth. Ich schike Ihnen ein Thaler und bitte Sie das Geld an die löbliche Regierung von Amerika zu schiken damit ich wieder ruhen kann. Achtungöfoll' S. G." Naturlich hat sich das Blatt beeilt, dem Gei wissenSskrupel des S. G. abzuhelfen, und hat den Dollar den Auudksbchördcu überfandt. Es traf auch eine ofsicielle Bescheinigung darüber ein, worin bemerkt ist. daß das Geld auf das Conto

deS .Gewissensfonds" deponirt wordeo ! sei. Der verpönte und einaezo, gene Trade - Dollar" spukt immer noch ' da und dort im Verkehr. Dieser' Tage j ram eine Frau Wade rn Vrooklyn, VI. A., nach einem großen Theeladen, kaufte einige Sachen und erhielt beim Nmwechseln eines Geldscheines unter Anderm auch einen Trade-Dollar", den sie jedoch nicht bemerkte. Am nächsten Tage wnrde ihr das geächtete Geldstück von verschiedenen Geschäftsleuten zurückgewiesen. Sie trug eZ nun wieder dahin, wo sie es erhalten hatten Aber der Geschäftsführer weigerte sich, e5 zurückzunehmen, und berief sich auf die neben dem Zahltisch hängende Tafel, welche besagte, daß jeder Käufer, ehe er den Tisch verläßt, fein Geld zählen soll, widrigenfalls man keine Ansprüche auf Berichtigung eineS JrrthumS" habe. Die Frau jedoch war mit diesem Bescheid nicht zusrieden, sondern erwixkte einen Haftbefehl gegen den Geschäftsführer. Letzterer wurde trotz deS besagten PlacateS, das er vorzeigte, vom Richter dem Proceß überwiesen. Daß .Jemand daran G eschmack findet, verhaftet und verurtheilt zu werden, nur um im Zuchthanse ein Handwerk zu lernen, kommt ziemlich tU ten vor, namentlich bei jungen Leuten. In diesem Falle besindet sich Martin. Feehy, ein angehender amerikanischer Bürger von 1 7 Jahren. Derselbe verübte in Chicago einen Einbruch und wurde ertappt. Er theilte dem Polizisten frei von der Leber weg mit, da er ge: stöhlen habe, um nach Joliet zu kommen und dort etsaS Tüchtiges zu lernen. Vor Nichter Lyon wiederholte er seine seltsame Geschichte. Sehen Sie, Ew. Ehren, sagte er, ich bin ein Heimath, loser Junge, habe keine Eltern und keine Angehörigen. Im Sommer arbeite ich für Schiffe, jetzt im Winter muß ich hungern. Ich ging von Haus zu Haus, um Arbeit zu suchen, fand aber keine. Da kam ich auf die Idee, ein Handwerk zu lernen. Im Zuchthause habe ich dazu die beste Gelegenheit, da ich dort nicht zu hungern brauche." Der Nichter sandte den armen Jungen in die Schule zu Feehanville. Die PostVerwaltung in New Pork und Brooklyn ist keineswegs zu Gunsten des, bereits erwähnten PlaneS, in allen Städten, o eS thunlich ist, Briefkästen in Straßenbahn-Wagen anzubringen. Es wird von den Beamten geltend gemacht, die jetzige Postbesorderung fei schnell genng. und es sei gar nicht einzusehen, welcher Vortheil aus der Durchführung des neuen Planes entspringen sollte. Die Briefkästen in den Wägen müßten nätürlich klein sein, und die Eollectioncn müßten sehr häusig vorgenommen werden; übrigens würde eS sich auch sehr fragen, wie die Nachtcollectionen der betreffenden Postsachen vorgenommen werden sollten. Finden aber keine Nachtcolleetionen statt, so hat die Sache sehr wenig Werth ; bei Tage kann man sich auch ohnedies leicht helfen. Ja, die Annahme einiger Zeitungen, daß eS unter dem neuen System noch länger dauern würde, als unter dem alten, einen Brief an sein Ziel zu bringen, erscheint nicht unbegründet. Der, Straienbahn-Boß-und Fremdenhasser Nichardson in Brooklyn, N. F., welcher ursprünglich daselbst die Idee anregte, weiß allerdings, warum er, es that; er will seine Bahnlinie nämlich im Falle von StrikeS ans eine Art, die ihn nichts kostet, vor Betriebssperre schützen, denn wenn Briefkästen an den Wägen waren, so ständen letztere unter dem Schutz der Buudeöbehörden.' Die New Orleanser schei: nen jetzt eifriger, als je, bemüht zu fein, daß ihre Stadt als passender Winteraufenthalt in den weitesten Kreisen .gepufst" wird. Ein Bürgercomite, daö sich zu diesem Zwecke gebildet hat, nimmt Geldbeiträge entgegen und will zunächst Artikel und Correspondenzen über die klimatischen und sonstiaen Vorzüge von New Orleans an die groueren Zeitungen im Norden, Osten und Westen zur Veröffcs.tlichung senden. Am, zweckmäßigsten wäre doch wohl eine solche Vewegung während und unmittelbar nach der New Orleanser Weltausstellung unternomMen worden. - Doch nein ! Damals war gerade der Winter in New Orleans recht ungemüthlich, und alle dem entgegengesetzten Behauptungen wäre ja durch die Besucher Lügen gestraft worden. Jetzt ist daS so ziemlich vergessen. Wir wünschen übrigens den Halbmond-Städt-lern alles Dluck "zu , ihrem Beginnen. Nur den Wasseraposteln und ihren Gläubigen ist entschieden davon abzurathen, dort ihr Wintervergnugen zu suchen, denn das Wasser- in New Orleans 'ist merschtendehlö- abscheulich, und sie müßten sich schon.an daS .Feuerwasser" ballen. , Vom Auslande. In dem Processe der ,TimeS- gegen die Parnelliten kostet jede Minute der Commissionösitzung 2 Pfd. Sterl.. jede Stunde ISO Pfd. St., und da die Sitzungen täglich 5 Stunden dauern, jeder Tag 900 Pfd. St. Davon haben die .Times" 500 Psd. St. zu tragen, die Parnelliten 200 Psd. Ct. und der Staat den Nest. Das stcnögraphische Bureau kostet täglich 40 Psd. St. Die' Hottorare der Funktionäre sind recht stattlich. Der öffentliche Ankläger erkält 100 Pfd. St. für den. Tag, die Advokaten 76, 50, 40 und 30 Pfd. St. Nur die Timeö oelauie'n.slM die bisherigen , Gesammtkosten auf 300 er :v - tt . V iv 40. l., atfv verens as ,icnc smnms eben von 120.003 M. Das Londoner Weliblatt kann sich ja diesen LuruS bie- - n r . c an ft ' j ien. znnoers jlkyl es mu oen Parneuiten.da der Betriebsfonds sürdenProceß nickt so anwacklen will, wie sie wobl erwartet hatten j sie haben noch nicht 2000 .Pfd. St. beisammen. Nun heißt aber, - ..- , M -f 1 V wenn von enauuven örttWen ixt vxm

ist, ein alte? Wort: The longcst pursv vins, die größte Börse gewinnt; die Parnelliten niüßten also noch starke Beiträge sammeln, wenn das Sprichwort wirklich zuträfe. Indessen haben sich doch in England die Zeiten und mit ihnen auch die Eerechtigkeitspslege wesentlich geändert, so daß, wenn die Parnelliten vi dem Proceß unterliegen sollten, nicht allein das Geld den Ausschlag gegeben haben wird. Uebrigens hat schon der erste Proceß der Times" gegen die Parnellitcn 500,000 M. gekostet. Das EityMatt gewann bekanntlich diesen ersten

Proceß und zahlte in seiner Herzensfreude baeitwillig die ganze Summe cinschließ, lich der Kosten, die seines.. Gegnmz., er, wachsen waren. Zu d e m Ka p i t e l der s e l tsamen Geschworenen.- Urtheile lieferte dieser Tage Italien einen neuen Beitrag. Vor den Assisen' in Vercelli stand kürzlich ein Deutscher Namens Fortenbingen, des Diebstahls an seinem Landsmanne' 'Dr. Michel angeklaar. Der Ange klage hatte, sein ganzes Vermögen von 15,000 M. in Monte Carlo verspielt und hierauf dem obengenannten Dr. Michel im Grand Hotel zu Pallanza aus einer unversperrten Kassette ein Tausend-Francs-Billet gestohlen ; der Diebstahl erregte ungeheures Aufsehen und Fortenbingen, welcher sich durch sein auffälliges Benehmen verrieth, wurde schließlich des Diebstahlö überführt und vor daS Gericht gestellt. Der Angeklagte vertheidigte sich höchst Phantasievoll: DaS Tausend-Francs-Blllett habe ihm die Erinnerung an Monte Carlo geweckt, er habe geglaubt, dasselbe genonnen zu haben, und es, fast ohne es zu wissen, eingesteckt; sein Verlangen, mit diesem Scheine all' sein verlorenes Geld zurückzugewinnen, habe ihm die Besinnung geraubt und ihn in einen unzurechnungsfähigen Zustand . versetzt. Die Geschworenen schlössen sich dieser Anschauung an, gaben die forza irresistibiiV iunwiderstehlichcn Zwang) zu und sprachen den Angeklagten frei. Der.Bcschädigte, die Nichter, der Anwalt des Angeklagten, ja der Letztere selbst, sollen bei der Verkündigung dieseS Urtheils ungemein überrascht gewesen sein. Der Warsch. Dnewnik" erfährt folgenden empörenden Vorfall aus Ostrom: Ein gewisser Franz PlatkoroSky war vor IS Jahren vom Judenthum zum Christenthum übergetreten. Das hatten die Juden dem Abtrünnigen nicht vergessen, und rächten sich angeblich jetzt an ihm in empörender Weise. In das Dorf Dlugssselo kommt nämlich eines Tages, ein Verwandter deS PlatkowSky zn diesem und fordert ihn auf, mit ihm zu gehen, um angeblich eine Erbschaft anzutreten. PlatkowSky, nichts VSseS ahnend, begiebt si?) mit dem Verwandten nach Brok. Unterwegs in einem Walde überfallen ihn plötzlich zwei seiner Brüder und sein Onkel, nehmen ihn fest, werfen ihn in feinem Wagen auf den Boden und setzen ihm die Knie auf die Brust. Dem Unglücklichen wird mit Gewalt der Mund aufgerissen und in den Hals Schwefelsäure gegossen. Mit derselben Flüssigkeit wird ihm darauf daS Gesicht und die Ohren begossen und dann der Ohnmächtige, den die sauberen Brüder für todt halten, auf die Straße gemorsen. Als die Verbrecher fsrtgefahren waren, kam der Mißhandelte zu sich und hakte die Kraft, sich bis zur nächsten Pfütze zu schleppen und das entsetzlich verbrannte Gesicht von Zeit zu Zeit in's Wasser zu tauchen, um seine Schmerzen zu lindern. So fanden ihn am andern Morgen einige Bauern und brachten ihn ach Ostrow, wo er sofort in daS Mikltär-Hospital der 4. ArtillerieBrigade gebracht wurde. Gegenwärtig hat daS Gesicht deS Unglücklichen wieder menschliches Aussehen erlangt; daS rechte Ohr aber und seine beiden Augen hat Plat komsky auf ewig verloren. AuS Lo nd on w i r d e r l chtet: Vor einigen Tagen erschien der Kaffecpflaner Mr. Having, ein mehrfacher Millionär, vor Gericht und klagte auf Scheidung von feiner Frau die er erst vor. wenigen Monaten geheirathet hatte. AlS Beweisstück für die Untreue der Mrs.Hading ließ der neue Othello dem Gerichte ein Blatt Löfchpapier vorweisen, daö er aus der Schreibmappe seiner Fran gerissen hatte. Wenn man dieses Blatt senkrecht vor einen Spiegel hält, kann man deutlich die Worte: .Mein Liebling, Viele Küsse". T-u-send Umarmungen" zc. lesen. Die Beschilldigte betheuert sie habe diese Worte

nur geschrieben, um eine neue Feder zu versuchen. Da der Gatte jedoch versichert, daß er'seine Frau, falls man ih zwinge, sie zu behalten, erdrosseln wolle, erklärt' die junge Frau sich bereit, gegen Erlag eines hübschen Kapitals, in die Scheidung von -dem Eifersüchtigen zu willigen.- . -Der Warschauer.Zöologische Garten war in der sechsten Nachmittagsstunde des 3. November der Schauplatz einer furchtbaren Scene, die sich im Värenkasig zutrug. t Kaum hatte nämlich der Bärenwärter KuczerSkl daS Innere des Käsigs betreten, um die Bestie zu süttern, so wurde er von derselben erfaßt und auf daS Entsetzlichste zugerichtet. ES eilten zwar sofort auf daS Geschrei Kuczerski'S mehrere, .Parkwärter mit Mistgabeln herbei. . Je eifriger die Wärter aber nach dem Thiere stächen, desto wüthender wurde dasselbe und zerfleischte nur noch um so mehr sein Opser. Ja, es hätte auch , bald noH "einen zweiten Parkwärter zu sich hereingezogen. AlS eS endlich gelang, Kuczerski auS dem Käsig zn entscrnen, war er nur noch eine Fleischmasse. Die Kopfhaut löar vollständig heruntergerissen, die Augen aus . hren Hohlen herausgezogen, der Brustkästen völlig eingedrückt, die Irippen gebrochen, Arme, Hände und Füße aufgefressen.' Kuczerski starb bereits auf dem Transport nach dem Hospital. T. ' Q. B,oon, Advokat, Vam Mock. Zimmer 23. . MmsHaumpfeifeu. lange dtutsHe Pfeifen, Cigarrenfpitzen etc. bei Wn. Mucko. No. 199 OL Oawinaton Str. In der Fair. 156 Ost Walbinaton Straße erbält man mit jeder Sckacklil Tetlow Saan Down Puder für 15 CtS. ein Jlüschchen leint Parfüm. :

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