Indiana Tribüne, Volume 12, Number 77, Indianapolis, Marion County, 4 December 1888 — Page 2

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Zndiana Tribüne. Erscheint &SgU4 und Sonntags.

ie tägliche .TNdSn- raiet durch dn TSgr2 V Ml pii Woche, ii Ssnntag-?rivünk- S Cent! tu Wsch. tiki lulaatntin 15 ffcntl oder 15 Cent p cnat, .Per Vft agfc$tt l srautteisZIusg ZS xe 3$r. , , , , ßf ff: 140 S. lNsrvlasöSr JndZaaapvttS, Ind., 4 Dezember 1883. Was Pastkur geleistet hat. Zwar sind Gelehtte und Llen noÄ lange mcht einig -über obige Fraze. DB der Pasteur und seine Thronen eine Macht geworden sind, nielche nicht übersehen u?erd?n darf, darüber kann kein Zweifel walten, und es ist von allgkmeinein Interesse, eine Art Revue abzuhol ten über die bisherige Wirksamkeit dieses Gelehr:?n von dem Zeitpunkte an, wo er als Verfechter feiner neuen Lehre auftrat. Nahezu 3 Jahre sind jetzt verfloffen, seit ? gemeldet wurde, daß Pasteur eine wirkame InoculirungSmethode gegen Hund5 wüth, resp. Wasserscheu, entdeck! habe, und in der ganzen cioilisirten Welt ein lebhafter Streit über den Werth dieser Entdeckung begann. Am 14. November d. I. wurde bekanntlich das Institut eröffnet, welches in Paris durch ösfentliche Beiträge (welche von den verschiedensten Ländern zuströmten) zustande kam und zur Benutzung für Pazteur und seine GeHilfen bestimmt ist. Die Erofsnung war von großartigen Ceremonien begleitet, und der Präsident Carnot wie auch viele andere hervorragende Persönlichkeiten wohnten ihr bei ; hat doch die französische Regierung bis jetzt einen Jahre? beitrag von $25,000 für das Institut verroilligt. Bei dieser Feier hielt Dr. Grancher, der erste Assistent Pasteurs, eine Rede, aus der wir nachfolgende jla tistifche Angaben betreffs der Impfung gegen Wasierfcheu hervorheben wollen : Menschliche Wesen wurden zuerst im Jahre 18ä5 mit dem Pasteur'!. chen verdünnten HundSwllth-Gifte geimpft. Im December selbigen Jahres wurden die 4 Kinder, welche in Rewark, N. I., von einem tollen Hunde gebisien worden waren. nach Paris geschickt. Bis zum 1. Juli 1883 waren 5384 Personen auf die gleiche Art in dem Pariser Laboratorium vehandelt worden. 1888 betrug die Zahl der inoculirten Personen 2Ö82. 1887 waren es 1776, und in der ersten Hälfte des laufenden Jshres 914.. Die Sterb kichkeit unter den nach dieser Methode Behandelten betrug im ersten Jahre 1.34 Procent, im zweiten Jahre fiel sie auf 1.12 Procent, und in den ersten 0 Monaten des laufenden Jahres belief sie sich nur auf 0.77 Procent. Dabei sind auch folchePersoncn Inbegriffen, bei denen sich schon das Wuthgift entwickelt hatte, als sie dieser Behandlung unterworfen wurbei, ; es wird sogar behauptet, daß die? bei allen Gestorbenen der Fall gewesen sei. Man bat berechnet, daß vor dem Aufkom.nendcrPasteur'schen Heilmethode 16 Procent der von tollen Hunden Gebifsenen gestorben sind. Izs wurden 17 Zweiglaboratorien errichtet, wovon sich 7 in Rußland, 5 in Italien und je eines in Oesterreich, RumSnien, Cuba, Brasilien und der argen tinifchen Republik befinden. In diesen zn?eiganstalten sind nahezu 4000 Fälle behandelt worden (folglich beläuft sich die Gesammtzahl der nach PastcurS Me thode Behandelten auf beinahe 9,400). In St. Petersburg wurden 484 Personeu geimpft, und die Sterblichkeit unter denselben betrug 2.63 Procent. In Odessa wurden 1135 Personen behandelt, und 188 starben daselbst, unter der sogen, .milden" Behandlung, 3.29 Proc., während unter der starken" BeHandlung 1837 nur 0.53, und 1883 0.64 Proc. gestorben sind. In Havanna starben von 170 Geimvften 0.60 Procent. Viele der russischen Patienten waren nicht von Hunden, sondern von tollen Wölfen gebisien worden, und auch darauf wird theilwcise die anfangs hohe Sterblichkeitsrate zurückgeführt. Natürlich lassen diese Zahlen, wenn man sie im Zusammenhang betrachtet, noch Lcaum genug für allerlei Zweifel übrig. Pasteur hat sich indeß noch in so manchen anderen Beziehungen hervorgethan, sodaß sein dauernder Ruhm als Gelehrter durchaus nicht von dem Wertb dieser einen Theorie abhängt. Die Auftttnptraten. DaS mehrfach in den Depeschen er vähnte Treiben der ungesetzlichen Au sternfischer in Maryland, welche kürzlich sogar in mehreren Gefechten mit der Austern-Polizeischiffen siegreich gewesen sind, scheint den Charakter einer sörmlichen Rebellion angenommen zu haden. Dies ist auch die Meinung des Gouverneurs Jackson von Maryland, elcher sich dieser Tage folgendermaßen über die Sachlage Äußerte: Ich möchte besonders betonen, daß eg sehr unrecht ist, die Führer der Polizeischiffe der Feigheit zu bezichtigen, wenn sie sich vor stärkeren Kräften zurückziehen. Die Leute sind ebenso brav und tapfer wie alle anderen Maroländer. Aber man hat daran zu denken, daß ihre Fahrzeuge nicht für den Kampf eingerichtet und ausgerüstet sind. Man glaubte, daß eine einfache Mahnuna genügen würde, Diebe zu vertreiben, oder ein Ärgilcher Anruf sofortige Uebergabe veranlassen würde, wie der eines Polizi Iten ,n der Stavt doch dazu genügt. Aber wir sind dahin gekommen, daß die gegenwärtigen Austern-Pslizeiboote nicht mehr im Stande sind, es mit den Räu dern aufzunehmen, und so muß ich denn daraus dringen, daß in irgend einer ar ? im 1 1 r r rr t . yr zurnje yjium vezqarir roeroen, oas ie fetz zum vollsten AuStrag zu bringen. Ich habe alle Ursache zu glauben, daß der Kriegs seeretär zu Wa s hing ton unS, auf Ersuchen, fünf-, sechs- und achtpfündige Geschütze leihen wurde, die auf die staatSdampfer ae bracht oder an passenden Stellen der Küste aufaestellt werden könnten. . . . Ich bin nicht ermächtigt, irgend welche Dampfer auszurüsten, und wollte ich das thun, so würde der mir für derartige Zwecke zur Verfügung Ziehende Fonds nur $756 rer Jahr -r nickt .enüaen

Nm Mit ttirkNcyem Erfolge dte Austern-sisch-Gründe des Staates zu überwachen, muß man mindestens Kl 50,000 per Jahr zur Hand haben, während das Einkemmen aus Austernboot-Licensen höchstens S50,000 beträgt. Keine Legislatur wird eine gebührende Verwilligung machrn, und ist deshalb Widerruf des bestehcnden Gesetzes nothwendig. Es heißt, daß dadurch viele Boote, Eie gcnthum unserer Bürger, nutzlos würden aber wenn Maryländer rebellisch werden, systematisch gegen die Staatsgesetze handeln, haben sie auch die Folgen zu tragen. . . . Nehmen wir an, daß einer unserer Dampfer, gehörig ausgerüstet, sich gegen die ungesetzlichen Austernsifcher in's Feld begibt. Die Austerngründe sind bestimmt begrenzt, außerbalb derselben kann Jedermann nach Gesallen fischender Wahrheit die Ehre zu geben, kommt's aber auch manchmal vor, daß in Folge von Mißoerständniß Leute belästigt wer. den, die mit vollem Rechte sischen." Die letztere Bemerkung des Gouoerneurs berechtigt zu der Annahme, daß Austernsifcher auch unberechtigterweise von der Staatspolizei belästigt worden sind und daher unschwer zu bewegen waren, mit Anderen gemeinsame Sache gegen die verhaßte schwimmende Polizei zu machen, vielleicht auch selber es dann nicht mehr so genau mit Einhaltung der AusternsangGrenzen genommen haben. Aus solchen Ursachen könnte sehr wohl der jetzige bedrohliche Charakter der Austernmilderei theilweise entstanden sein. Es gibt in Maryland mehr als 800 Austernsisch:Fahrzeuge, große und kleine, also eine ganz stattliche Flotte. Ihre Bemannungen umfassen gegen 4000 bis 6000 bewaffnete Leute. Der Staat seinerseits verfügt nur über 14, meist kleine, Fahrzeuge, die nur etwa mit 100 Mann besetzt sind. Man kann darnach ermessen, wie schwer es unter den jetzigen Verhältnisse für die Staatspolizei ist, mit den Austernrebellen", wenn dieselben auch nur einen erheblichen Theil der genannten Force bilden, fertig zu werden. Jetzt will man die Bundesregierung dafür zu interessiren suchen. DerTelephonkrieg.

Durch die kürzliche Entscheidung des VundeS-Obergcrichts, welches den Rich-tigkeits-Cinmand der American Bell Telphone Company" gegen die Klage der Pan Electric Company" abwies, wurde der berühmte Kampf der übrigen Compagnien gegen das Bell'sche Monopol wieder neu belebt. Die erste Folge davon war, daß die Actien der Bell Company ganz gewaltig im Preise sielen. was aber die Folge sein würde, wenn die Bell Company- den Proceß verliert, rejp. ihr angeblich erschlichenes Patent widerrufen wird, scheint Niemand recht zu wissen. Als Haupttrener aeaen die Bell Com pany" wird, seitdem erne eingehende Untersuchung ergeben hat, daß das 1360 erfundene Telephon des Frankfurters P. Reis nur eine wissenschaftliche Spielerei war, die Tone reproducirte, aber keine Worte, der Pennsyloanier D. Drawbauah vorgeschoben, ein armer Arbeiter, der schon im Januar 187S, ein Jahr vor Bell, ein sprechendes Telephon erfunden haben sott, aber die Wichtigkeit der Ersindung mcht bcarifs und erst 1830, v:er Jahre nach Bell, daran dachte, sich um em Patent zu bewerben. Die People s Telephone Company" von New Vork hat nun DrawbaughS vtecyte angekauft, was, falls die Bell Company" den Procen vernert, und oaS vtecht, elephone herzustellen und zu benützen, ganz frelgeaeoen wird, eigentlich Nichts Xu be deuten hatte, wenn nicht noch ein Haken an der Gefchichte hinge. In dem heutigen Apparat werden nämlich K o h l e n st i f t e zur Uebertraauna unsWieoererzeuguna verschallschminaunaen bcnützt, und Dutzende von Personen behaupten, daß sie die eigentlichen Erfinder diefer Methode , ' C t - , V L 5 f feien uno oaraus in arenr eryaiicii sollten. Wer ein solchesPatent bekommt, wird nach Widerrufung der Bell'schen Privilegien gerade so gut aS Telephongefchaft m o n o p o l i f i r e n können, wie eS ietzt die Bell Company thut. Edison ist schon 1879 mit dem Anspruch hervorgetreten, daß er die Kohlenstiste einführte ; ihm aus den Hacken folateiDrawbauay, und der Hauptftrelt bezüglich der Kohlenstifte dreht sich um diese Beiden, doch ist der Kampf um das Patent durch gegenseitiges Uebereinkommen zurückgelegt worden, bis die Klage aeaen die .Bell Eompany" ent chieden worden ist. Edison verkaufte 1879 feine Ansprüche aus daS Kohlenstlft-Pa-tent an die Western Union Telegraph Company", welche dieselben wiederum fs? VRasl sCmniYtin Ttrftf wnfur Mi VII tt VVItlf Mlty tVVH Letztere ein Fünftel ihrer Einnahmen zahlt, mit dem Recht, Edlsons Erfindung ausschlienlich zu benutzen, falls der elbe ein Patent erhält. Drawbaugh'S Anfpruche scheinen jedoch viel begründeter zu sein, und er hat alle Aussicht, nach Ablauf des Patents der Bell Company was 1893 der Fall selN'wlrd, oder wann diese Company den Proceß verliert, die volle Controle über daS Telephongeschäft zu erhalten. Was dabei aber für daS Publikum herauskommt,ist nicht einzusehen. i deutsche Flottenetrichtunge,r. Da der deutsche Kaiser seinen Bruder Heinrich zum Befehlshaber der Flotte machen und dem Prinzen zu Liebe daS Commando wieder von der Verwaltung trennen will, mit der eS jetzt verfchmolzen ist, so verlohnt es sich, einen Blick auf die inneren Einrichtungen der deutschcn Flotte zu werfen. Die seit 1871 bestehende kaiserliche Marine steht, als eine ökeichsinstitution, unter dem unmittelbaren Befehle drS Kaisers, der Ofsiciere. wie Beamte ernennt und auf seinen Namen in Eid und Pflicht nehmen läßt. Die Bemannung der deutschen Flotte ergänzt sich in erster Linie aus der seemännischen Bevölkerung des Landes, doch ist auch die Landbevölkeruna unter dl freiwilligen Matrosen zahlreich vertreten und steht an militärifcher und seemännilcher Tüchtigkeit gegen ihre Kämeraden in keiner Weise zurück. Die ausgehobenen Ersatzmannschastcn sind zu , dreijähriger aktiver Dienstzeit verpflicht tet. werden alsdann auf vier Iabre iu

Marine-Referve beurlaubt, treten hieraus für fünf Jahre zur Seewehr ersten Aufgebots, wie für weitere sechs Jahre ix Seewehr zweiten Aufgebots und endlich zum Landsturm über. Die Pflichten und Rechte der Seewehr decken sich im Allgemeinen mit denjenigen der Landehr. Eine besondere Marine - Ersatz reserve dient zur Ergänzung der Marine in Mobilmachungsfällen. Einjährigfreiwilliger Dienst ist jungen Leuten von Bildung unter ähnlichen Bedingungen wie in der Armee geftattet. Die Ofsiciere der Marine gehen hervor aus freiwillig eintretenden Cadetten und unter bestimmten Bedingungen aus dem CorpS der Matrojen. DaS große Maß von Umsicht i nd Selbstständigkeit, das' von einem Seeofsicier häusig schon in unterge- j ordnete? Stellung verlangt wird, ,m Vereine mit den hohen Anforderungen an praktische Seemannschast und theoretische Fachkenntniß lassen die beinahe vierjährige Schulung der Cadetten an Bord des Schiffes und auf den Bänken der Marinefchule zwar als eine schwere Prüfungszeit erscheinen, deren Acesultate aber auch durchaus geeignet sind, dem deutschen Seeofsicier ein Uebergewicht über die Ofsiciere anderer Nationen zu sichern. Den Oberbefehl über die Marine, welche in ihrer Gesammtheit nach Mä rinebehörden und in Marinetheilen gegliedert wird, führt nach den Anordnungen des Kaisers der Chef der Adm i r a l i t ä t. Ihm steht als commandirendcr Admiral die BefehlSbesugniß eines commandirenden Generals der Landarmee zu. Die Marinebehörden werden als Commandobehörden, als VerwaltungSbehörden, ferner als Institute und Commissionen unterschieden. Die deutschen Küsten und die sie begrenzenden Meeresteile sind in zwei Bezirke, die heimifcben Stationen" getheilt, die Station der Ostfee, welche die Gewässer der Ostsee und alle an derselben liegenden deutschen Hafen und Küsten umsaßt, und die Station der Nordsee. Der Bezirk der letzteren begreift in sich die Gcwäsier der Nordsee von der Linie Skagen-Gothen-bürg an bis zur Linie DoverCalaiö und nördlich Schottland bis zum 8. Grad Westlänge von Greenwich ; im Norden reicht er bis zum Areitenparallel von 60 Grad Nordbreite. Die Mannschaften einer jeden Station sind zu je einer Matrosen- und einer Werstdivision vereinigt. Die ersteren bilden das Depot, aus welchem das seeluännische Personal für die Besetzung der Schiffe und Fahrzeuge entnommen wird und in welche es nach der Außerdienststellung wieder zurückkehrt. Jede Acatrosendivlsion zerfällt in zwei Abtheilungcn .zu je drei Stammcompagnien. Ucberstcigt die Mannschafts stärke einer Stammcomvagnie 250 Köpfe, so wird eine Zwekgcompagnie errichtet. Die Werftdloisionen, welche sich zu fünf Stammco?pagnien aliedern, bilden das Personal an Maschinisten, Zahlmeistern, Feuermeistern, Schreibern und Handwerkern aus und geben die nöthigen Ä!annschaften dieser Kategorieandie inDienst zu stellenden Schisse ab. ': DaS Ceebataillon, in zwei Halbbataillone zu je drei Compagnien zerfallend, von denen je eins m Kiel und in Wilhelmshaven stationirt ist, dient in seiner Gesammtstärke von 34 Ofsicieren und 1006 V!ann 'zur Vertheidigung der NeichSkriegShäfen. Commandos desselben werden auch der Besatzung der großeren Panzerschiffe zugetheilt. Zu den Commandobehörden zählt ferner die Inspektion der Marineartillerie und die Inspektion des Torpedowesens. Jener sind die drei Matrosenartillerieabtheilungen unterstellt, von denen je eine in Kiel, Wilhelmehaven und Lehe sich be sindet, und deren Mannschaften die Bedienung der Küstenartillerie und der Torpedobatterien, wie das Leaen von Minknsperren und dergleichen Arbeiten zu versehen haben, ferner die Artillerieund Minendepots, und daS Artillerie-, wie das Minen-Schulschisf. Die Schiffsjungenabthcllung will 400 Knaben, die nach der Consirmation freiwillig eintreten und sich zu zwölfjährigem Dienst verpflichten, ju Matrosen und Untcrofsicieren heranziehen. Auf den drei Werften zu Kiel, Wilhelmöhaven und Danzig, deren jede unter der Leitung eines hohen Seeofsiciers als Oberwerftdirector steht, werden Schiffe und Fahrzeuge nebst Zubehör" erbaut, wird ferner, das zur Ausrüstung dieser Schisse und Fahrzeuge erforderliche Inventar und Material beschafft und in Bereitschaft gehalten. Im Bedarfsfälle werden die Werften, die im Allgemeinen ihre Aufgaben mit Cioilarbeitern erfüllen, durch die Mannschaften der Werftdivisionen unterstützt. Insgesammt zählte das Personal der Marine nach dem Etat für daS Jahr 1687 88 15,256 Mann, von denen auf daSSceofsiciercorpS, wie die Maschinen-, Torvedo-. Feuerwerks- und SanitStsof-

j siciere 774 Köpfe entfielen; die beiden Matrofendioisionen zählten zusammen mit Einschluß von 100 Cadetten ?öv? Köpfe; die beiden Werstdioisionen S5IS Mann, die drei Mattoseartillerie-Ab theilungen 1475 Man. Vom In lande. Die ge sammte Ausbeute de diesjährigen Wal-FangeS beziffert sich leiten amerikanischer Fahrzeuge im nördlichen Theile des Stillen Mres auf 16.033 Faß Thran und auf 301.247 Psund Walsischbarten. Diese Ausbeute vertheilt sich uf 30 Fahrzeuge Als neuen Beleg für den Glanben, daß 13 eine Unglückszahl ist, man man auch hie Thatsacheanfuhren, daß in Kansas ein Mädel, welches angibt die Tochter eines Philadelphier Geistlichen zusein, im Gefängniß sitzt, weil sie 13 Pferde gestohlen hat. Als bemerkens werthe Thatfache wird jetzt constatirt, daß seit Lüchanan niemals ein Mitglied des Cablnets es znr Prasidentenwürde gebracht hat, und auch von Buchanan rückroärts bis ans Van Buren dieser Fall nie vorgekommen ist. Es scheint wirklich eine Art ungeschriebenes Gesetz unserer modernen Politik zu sein, daß derjenige, elcber Mitglied eines CabinetS wird, alle Präsidentschäftshoffnungen fahren lassen mnß.

Bei dem jüngsten Sturm ist wiederum ein Theil der berühmten BadeInsel Coney Island. N. F., dem Meere zur Beute gefallen. Langsam, aber stetia wird die Insel von der mächtigen Fluty Stück für Stück zerbröckelt, und vielleicht sieht noch unsere Generation an dem freundlichen Eiland sich daö Schicksal Vinetas erfüllen. Undank ist derWelt Lohn." das fühlt jetzt auch Edward Joyce in Brooklyn. N. I., sehr lebhaft. Der?elbe wollte einen betrunkenen Schiffs-

Verlader Namens Thomas Nüblein. welcher gerade auf ein Pferdebahn-Geleise , gestürzt war. aufheben und wurde von diesem zuerst furchtbar durchaebauen. dann sammt ibm von einem Volitisten verhaftet und im Gericht wegen Angriffs auf öcudleln" zum Procejle seftgehalten. Er hat keine Lust, je wieder den Samariter'zu spielen. Von einem sonderbaren Leiden ist Carter Wood von. Jeffersonville. Ind., befallen. Vor Jahresfrist stolperte derfelbe in einer dunklen Nacht über eine im Wege liegende Kuh, und dies erschreckte ihn so, daß der bis dahin gefünde Mann von einem heftigen Fieber befallen wurde. Seitdem vermochte er das Bett nicht mehr zu verlassen, er maaerte bis zum Skelet ab, und wie die Aerzte sagen, sind seine Tage gezählt, trotzdem sie nicht wissen, an welcher Krankheit Wood leidet. FolgendenSatz finden mir in einer Reihe von Trauerbeschlüssen, die in einem Wechselblatte stehen: B eschlössen, daß die Bande ein gutes und treues Mitglied verloren hat." Die Leser müssen aber nun nicht gleich denken, daß es sich um eine Räuberbande nach dem Muster der Carl Moor'schen oder öiinaldini'schen handelt, und daß der Verstorbene ein edler Räuber, etwa wie Rolle? oder Schweizer gewesen ist. ES scheint vielmehr, daß der Verstorben Mitglied einer Musikkapelle gewesen ist und die Trommel geschlagen oder daS Horn geblasen hat. Auch wollen wir nicht hoffen, daß der Tod dieses MitgliedeS irgend etwas mit obigem Beschluß zu thun hat, wie man nach der Fassung desselben beinahe annehmer sollte. Ein originelles Gesuch um eine Polizistenstelle hat ein gemisser Emil Reichclt in Louisville an die dortige Polizeicommission gerichtet. Er führt darin unter Anderm folgende Gründe an, weshalb er unbedingt der Polizeiforce einverleibt werden sollte: Ich habe seit meinem 15. ahre - ' speciell mit dem . "ich . ' - beschäf'. Studium der Phrenologle tigt und behaupte, in Folge meiner Kenntnisse im Stande zu sein, auf den ersten Blick den Charakter eines Menschen kennen zu lernen und einen Verbrecher aus einer Menge heraugzusinden ; ich habe durch Magnetismus die Gewalt, das Vertrauen und wenn nöthig die L i e b e irgend einer Person, mit der ich in Berührung komme, zu gewinnen, um so irgend einen Verbrecher oder irgend eine Verbrecherin zu veranlassen, mir ihre Geheimnisse zu verrathen ; ich bin ein Temperenzmann im wahren Sinne deö Wortes, maßig in allen Dingen, nicht nur in vollständiger Abstinenz in narkotischen Stoffen und Stimulanten, sondern auch im Versuche, mich von Tag zu Tage mehr von allen Leidenschaften freizumachen; ich bin ein Republikaner und möchte gerne für die republikanische Partei arbeiten; ich bin ein Christ und bereit, in Ausübung meiner Pflicht zu sterben. Jeichelt, dex außerdem an: gibt, daß er drei Sprachen spreche und fchon als Prioatdetectio in Berlin der deutschen Polizei werthoolle Dienste geleistet habe, und eine Unmasse Zeugnisse aus amerikanischen und deutschen Städten aufzeigen kann, ist erst 25 Jahre alt und will schon 5 Jahre in Amerika sein. Man wird festzustellen suchen, ob er ein Schwindler oder ein Verrückter ist, denn ein Drittes ist er schwerlich. Gesucht: 100 Viehtreiber; D45 den Monat". Diese Anzeige erschien vor einigen Tagen in mehreren englifchen Vtättern in Chicago, und in Anbetracht der Menge Beschäftigungsloser war es kein Wunder, daß sich vor dem Hotel, wo der Arbeitgeber" logirte, fchon früh Morgens Hunderte von Männern aller Altersstufen einstellten. Dcr große Wohlthäter, der so viele Menschen auf einmal glücklich machen wollte, nannte sich S. M. Smith. Er sei Agent der Viehherdeubesitzer MillS fc Orton in Saccaro, N. M., sagte er. Als der erste Candidat sein Gesuch um Veschaftigung vorbrachte, überreichte ihm Smith einen schriftlichen Contract, für den jener $2 als Ausdruck des Vertrauens" zu bezahlen hatte. Dieser Vorgang wie derholte sich noch öfters; nur wenn der Betreffende keine b2 mehr hatte, wurde er nicht eikgagirt. Den Cowboycandidaten", welche auf diesen Leim gekrochen waren, wurde gesagt, sie sollten Abends 5 Uhr am Santa Fe Bahnhof sein; die Direction der Bahn wisse bereits Be: scheid und werde den Transvor! d'r Ar, beiter bewerkstelligen. Er, Smith, werde übrigens persönlich dort sein. Einer der Kunden" SmitS war John Sherman. Er bezahlte seine H2, begab sich aber sogleich in das Bureau der Bahn und machte die Entdeckung, daß die direction von den Arrangement" nichts wußte. Sofort wurde ihm klar, daß er betrogen worden sei. Er rannte auf das nächste Polizeibilreau, und zwei Detectivs wurden abgeschickt, um sich ebensalls als Cowboys" installiren zu lassen. Als sie ibre 2 bezahlt und den Contract unterschrieben hatten, war eS Mittag. Smith spürte Hunger. Auf dem ZLege nach einem Restaurant begab er sich in daS Haupt-Postamt ; die Spitze! folgten ihm auf dem Fuße. Er ver langte Briefe für James C. Borges". Mit diefen beaab er sich in die Druckerei von A. E. Howers, wo er sich als Johnson" vorstellte und 1000 Contractsormulare bestellte.' Er aß mit großen Behagen und ging wieder in's Hotel, um fernere Rekruten ihre m dezahlen zu lassen. Kaum hatte er fl ledoch aesetzk, als die Cowboys" si als Polinsten zu erkennen gaben un Smiths Arretur bewerkstelligten. Ee fluchte, aber nützen that ihm das nicht. Er wurde abgeführt, begleitet von dem Hohngefchre! der Menge, die sich auf die 145 monatlich gespitzt hatte und so elendtglich reingefallen nwrV;

Vem Ausland. Wenn n i ch t b e i d e m Anlasse irkliches Blut geflossen wäre, würde man das nachstehende, ans Wiesbaden gemeldete Rencontre recht gut für ein Operettenstückchcn halten sönnen. Im dortigen Pauiiuenschlossc, welches dem Herzog von Nassau geholt und in welkem die Kasse des Herzogs untergebracht ist, hatte man zwei Nachtwächter angestellt. Nun setzte sich auf uikalifgeklärle Weise die mit dein großen Kassenschraie in Verbiilduilg gebrachte elektrische Klingel in einer der letzten Nächte in Aeweguttg. Dies veranlaßte den Kasscttdicncr. mit

einem Säbcl bewaffnet, der Ursache dieses Vorkommnisses nachzuforschen. In der Dunkelheit erkannte er nicht die beiden ; Wächter, hielt diese für Einbrecher und hieb mit dem Säbel aus sie ein. Ticse, die einen Dieb vor sich zn haben glaubten, wehrten den Schlag ab, und E'ner versetzte dem Kassendiener einen solchen Hieb, daß er blutüberströmt zusammenstürzte. Da erst klärte sich das traurige Mißoerständniß auf. Glücklicherweise ist die Verletzung nicht sehr gesährlich. , Ein Diamantenregen ist keine Phantasie, die etwa der geistvolle JuleS Verne in die Welt gesetzt hat, sondern daS ist die vollste Wirklichkeit. In einem Meteorstein, der bei Novo ttrei im Gouvernement Pusa in Nußland niedergefallen war, fand man eine groß Anzahl Heller, grauer Körper, welche Korund ritzten und aus reinem Kohlen stoff bestanden. Diese Körper können sonach nichts Anderes sein, als Diamanten. So ganz überraschend kommt übrigens diese neue Entdeckung den Forschern nicht, denn bereits vor Jakren war darauf aufmerksam gemacht worden, daß das Diamanten führende Mineral Kimberlit in Südafrika eine auffallende Aehnlichkeit aufweise, nach Bau und Zur sammensctzung, mit den Meteoriten. Dies Vorkommen von Diamanten in Meteoriten weist übrigens daraus bin, daß die Temperatur der letzteren, seitdem der Edelstein sich darin entwickelt hatte, keine besonders hohe mehr gewesen sein kann, da sonst die Diamanten verbrannt wären. I n d e r p e i n l i ch st e n W e i s t vurde unlängst uf dem ThomaskirchHofe in Berlin eine Beerdigung gestört. Langsamen Schrittes bewegte sich der Zug zwischen den Grüften, als er an einem Grabe vorüberkam, an welchem ein ungefähr fünfundzmanzigjähriger, anständig gekleideter Mann saß. In dem Augenblicke, als der Sarg an ihm vorüber getragen wurde, setzte er plötzlich ein kleines Fläschchcn an den Muud, und ehe es Jemand verhindern konnte, hatte er es ausgetrnaken und sank mit einem lauten Ausschrei, sich in Krämpfen windend zu Boden. Schnell eilten nun von allen Seiten Leute aus dem Gefolge herbei, um dem Unglückseligen zu helfen, allein es war zu spat. Der Lebensmüde hatte sich in einem Ansall von Melan: cholie am Grabe seines bereits vor drei Jahren Heimgegangenen Vaters mit Salpetersäure vergiftet. Während ein Gendarm den Leblosen nach der nahen Leichenhalle trug, eilten Andere zu dem in Neubritz wohnenden Arzte allein dieser konnte bei seiner Ankunft nichts anderes thun, als den Tod des Selbstmörders bestätigen. I n London rettete vor Kurzem ein siebenjähriger Knabe einem vierjährigen Mädchen daS Leben. Der Junge, der Sohn eines Tischlers Namens Hawkins, ging mit seinem vierjährigen Schwesterchen am User der Themse spazieren, als die Kleine ausglitt und über die Uferböschung in's Wasser siel. Rasch entschlossen warf Tomy Hawkins, ein stark entwickelter Knabe, die Jackt ab und sprang in den Fluß. Schnell Statte er das Mädchen erreicht und chwamm mit ihr an's Land. Eine ungeheure Menschenmenge hatte sich zu bei: den Seiten der Themse angesammelt und begrüßte den jugendlichen Lebensretter mit bruusendcm Hurrahgeschrei, als er, sein Schwesterchen bei den Haaren hab tend, aus dem Wasser stieg. Der ma thige Knabe wurde von einem eben des Weges fahrenden Herrn sammt selben Schwesterchen in den Wagen gehoben und in einen Kleiderladen gebrach we man die Kinder umkleidete. Bei der aroßen und gerechten Hochachtung, di man in England sür persönliche Mutch . p r . . r . - cn ' yegt, fcyemr es zmeifeuos, oaß oie 3 kirnst des klemen Lebensretters von ix-. gend einem reichen Menschenfreund sicher: aeltcllt werden wird. V e g e n einen Lei) rer 11 der Nähe von Bromber ist, wie von dort berichtet wird, die Disziplinarrzn, tersuchung eingeleitet worden, weil dcrselbe es gewagt hatte, seinen Aorgcseyten, den Kreisschulinspektor wegen Beleidigung zu belangen. Bei einer Klassenreviston hatte der Kreisschulinspekto, beim Verlassen des Klassenzimmers übet den Lehrer eine beleidigende Aeußerunc gethan. Der Lehrer wandte sich au di, Regierung und bat nnter Vortragung des Sachverhalts um die Einwilligung, gegen den Kreisschulinspektor klagbar zu. werden. Auf dieses Gesuch erhielt de Lehrer keine Antwort, und da er Ut Zeit, binnenlwelcher eine Beteidignns: klage einzureichen ist, nicht verstreich en, eine Verjährung nicht eintreten Wfea wollte, übergab er die Angelegenheit einem RechtLanwalt, der denn auch ttlagend vorglnc;. Der Lehrer machte ivon diesem Schritte Anzeige bei der Neierung, indem er zugleich darauf hinreS, daß er die Klage nicht verjähren lazsen wollte. Bald daraus erhielt er von dieser BeHorde die Aufforderung, sofort Sie Klage zuriickzunebmen. Hierauf erwie, derte der Lehrer, daß er dies thun wolle, jedoch unter der Bedingung, daß der Schulinspektor die gegen ihn auSgestoßene Beleidigung zurücknehme. Die Regierung verlangte dem gegenüber jedoch bedingunaslose Zurücknahme der Klage Der Lehrer zog in Folge dessen in der That die Klage zurück, inzwischen hatt, die Regierung, nachdem Letzteres geschehen war, ibn nochmals energisch zur Zurücknahme der Klage aufgefordert. Wenn aber der Lehrer glaubte, daß die Sache nun abgethan sei, so irrte er sich, denr. bald wurde ihm die Mittheilung, daß gegen ihn die Disziplinaruntersuchuna eingeleitet und er vom Amte suspendiri sei. Dieser Foll erregt selbstverständlich großes Aussehen nicht nur in der Lehrer, wtlt sondern auch in anderen Kreiseu.

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