Indiana Tribüne, Volume 12, Number 76, Indianapolis, Marion County, 3 December 1888 — Page 2

Zndisna Tribune. erscheint Föglit) nd Ssnrtss.

(ÄUtlaüche.XiiSün laltt durch d- ?rgrl2 enil rk Ws4. die SgnnragTrtdün, b Cents rct Soch. fcttbe lufamnm 15 (Senil der T5 tnt vt Konat. Pr Psft ,ugescht 1 EcrsoiaSlana 6 etc Sr. Ssee: 1T0Q.Merö!asdLr. Jsdiemepolis, Ind., 3 Dezember 1333. Zur Borgeschkchie Amerikas. In neuester Zeit haben sich in Europa viele Ethnologen und Archäologen s?e cicll auf daS Studium der Vorgeschichte lichen Nationen Amerikas geworfen und den Amerikanistenverein" gebildet, dessen jüngster Eongreß in Berlin den Lefern wohl noch in Erinnerung sein wird. Sie versammeln sich jedes Jahr einmal in irgend einer Großstadt und tragen einander vor.waS sie inzwischen ermittelt haben. Die Sitzungen, welche gewöhnlich längere Zeit dauern, fördern immer eine Menge werthvolle Material zu Tage, und es ist den Herren offenbar sehr ernst mit ihrer Aufgabe. An dem erwähnten Eongnjz nahmen auch zwei amerikanische Gelehrte, Professor Ed ward S. Morfe aus Salem, Mass., und Hr. Sylvester Barter au5 Malden, Mass., theil ; dieselben sind vor einigen Tagen wiener hierher zurückgekehrt. Akerkwürdigerweise war dies das erste Mal, daß irgend ein amerikanischer Forscher zur Theilnahme an diesen Discussinnen eingeladen wurde. Eine weitere merkwürdige Thatsache ist, d.iß noch nie eine Sitzung dieser Amerikanisten" in Amerika selber, ihrem Forschungsgebiete, stattgefunden hat; doch wird es in naher Zukunft bald dahin kommen. Professor Morse war eingeladen worden, die Archäologische Gelellschaft zu repräsen tuen, welche von Frau Mary Hemenway in Boston erhalten wird. Hr. Bar ter hatte in den letzten zwei Jahren Ausgrabungcn und Studien in den einst volkreichen Wüsten von New Mexico u. Arizona gemacht, und da die Amerikanisten" von den glänzenden Resultaten seiner Forschungen hörten, so forderten sie ihn 'auf, sie ihrem Eongrest vorzulegen. Sie nahmen außerordentliches Interesse an seinen Mittheilungen, und sein Vortrag überzeugte sie, daß cS sehr wünschenSwerth sei, den Schauplatz der Forschungen selber zn besuchen. Im Hinblick darauf beschloß man, den im ahre 1390 stattsindcnden Eongreß in Washington abzuhalten ; bezüglich des EongrejjeS für 1339 war schon frü her vereinbart worden, daß derselbe in Paris stattsinden solle, und man konnte diesen Beschluß nicht wohl umstoßen. Große Verdienste um diese Forschungen hat die erwähnte Frau Hemenway in Boston. Vor mehreren Jahren wurde dieselbe auf die eifrigen völkergeschkchtlichen Studien von Frank Hamilton Eushing aufmerksam und schöpft ebenfalls lebhaftes Interesse für die Sache. Herr Eujhing, dessen Arbeiten inzwischen einen nationalen Ruf erlangt haben, beschloß, um seine Forschungen mit mög lichstem Erfolg zu betreiben, selber unter die Indianer zn gehen und Indianer zu werden. Er fand, daß die ZuniS in Arizona die gebildetsten unter allen Ureinwohnern Amerikas hinsichtlich - der Bewahrung früherer Civilisation sind; der Strom der Jahrhunderte hat in ihren Verhältnissen, Sitten und Arbeitsmethoden weniger Veränderungen hervorgebracht, als bei jedem anderen Indianerstamm. Sie haben daher für die Forschunz eine besondere Wichtigkeit und stehen bei den übrigen Stämmen des Südwestens noch heute in hoher Achtung wegen dieses Festhaltens an den alten Traditionen, das hauptsächlich eine Folge ihrer isolirten Lebensweise ist. Daher entschloß sich Eushing, bei und mit den Zunis längere Zeit zu leben. Mit der Zeit gewann er ihr Vertrauen in solchem Maße, daß er als StammeSmitglied aufgenommen wurde. Dadurch hatte er unschätzbare Gelegenheiten, der Erreichung seines Zweckes näher zu kommen. Er wurde nicht nur mit ihrer Sprache und ihren Ueberlieferungen völlig vertraut, sondern sah sich auch bald im Stande, ihre Erzählungen kritisch zu prüfen und' das Alter ihrer Bräuche festzustellen. Dies kam ihm anch bei seinen Ausgrabungen sehr zu statten. Die Geldmittel aber, welche letztere erforderten, überstiegen bald seine Kräfte. In dieser Verlegenheit nun kam ihm Frau Hemenway bereitwillig zn Hilfe, indem sie die Hemenway South-western Archaeological Expedition" 'vrganis sirle und mit allen nöthigen Hilfsmitteln ausstattete. Das Unternehmen wurde natürlich von Eushing geleitet. Im Januar 1387 wurden die ersten größeren Ausgrabun? gen vorgenommen. Mehrere Monate verstrichen in emsiger Thätigkeit; das Arbeitsfeld ermieS sich viel größer und dankbarer, als man anfangs erwartet kalte, weshalb man wett über da3 an fang? gesteckte Ziel hinausging, und die Ausstattung der Erpedition bedeutend verarößert wurde. Herr Barter nina ali .Secretär" der Erpedition nach Sttero Merico, und feine Hilfe war eine äußerst wertboolle. Er legte einen Kataloa über die vorgefundenen Knochen, Waffen u. s. w. an und machte über alle Einzelheiten getreuliche Aufzeichnungen. Außer ihm und Eushing gehörten noch andere . r -i . n i namyaile peclalinen zu oer yauit, i. B. Adolph Bandeher und Dr. Her man F. E. Ten Kate aus Holland. Das Unternehmen wurde von qroßartiaem Erfola gekrönt, und über die Resultate ließen sich dicke Bände schreiben. Man fand Belege dafür, daß vor mindestens 1000 Jahren auf der amerikanischen HtjufU" eine sehr zahlreiche Bevölkerung gelebt hat, welche eine viel höhere Stufe der Civilisation erreicht hatte, als die ewöhnlichen Jndianerstämme des Westens, wie sie den Weißen bekannt wurden. Die aanre Lebensweise, die Gesetze und Einrichtungen jener Beoöl keruna sind jetzt fast ebenso genau It kanut, wie die betreffenden Verhaltnisse bei den alten vcömern. hinsichtlich der Geschichte dieses Vol Ul uuiö MSN Q6 Jiöiium moim Theil

Nii! Ver'ttttlkisttngc:! behelfen. ' juerni eine ' eigentliche Literatur hatte cS nicht. Es ist Z'var eine gvcße Anzahl Ji,schristc:i Hieroc;!?)phis6)cn Charakters ans den auS-

qcqravencn steinen esnnocn luoroen, ivättr nie unbewohnbar aalt, vslaüttei! sie Mais, Bohnen und Kürbisse in großer swwne Man hat sliicli Beweise dasür. m j i i daß sie Textilindustrie betrieben, sich also , 'nicht b!oS mit Häuten zn bekleiden - krncs,te. Sie MSÜNtkN IN (U0WII I Städten, welche eine halbe Meile bls C Meilen von einander entfernt waren. Ja man glaubt, daß ihre Methoden der Landmirthschaft noch heute von großem Nutzen für den Südwesten sein könnten. Namentlich gilt das von ihrem kunstreichen Bewässerungssystem, von welchem man noch deutliche Spuren gefunden hat. Alle von der Expedition erlangten Ne, liquien dieselben bilden eine Samm lung, welche an Mannigfaltigkeit uiri geschichtlicher Wichtigkeit keiner in der ganzen Welt nachsteht werden in Muse um auraesveickert werden. das ebenfalls Frau Hemenway in Salem, Mass., errichten lassen will. Siehal Salem gewählt, weil das einer ver alle, sten Orte in Amerika ist und ihr deshalb k'nnd?r aeekanet als llenlrum deö bisto f I r 9 w j ' I ' rifchen Studiums erscheint. Die Pläne 0 - . r rr..v c X ur vleies y;iiiciim iuw uw wuym. Fi;trt und Wie ylrbitett daran werden bald begonnen werden. Schon durch seine Bauart, welche derjenigen der alter thümlichen Wohnungen in Pueblo gleicht, wird das Museum eine Merkwürdigkeit s,i Man erwartet, daü es 1390. IUX I m w w ' v Zeit des- Eintreffens der europäischen Cf I O ...WoiM rfS m 5 rt i m 1 1rVUNClliaillls , V vwtHVH wv, Die Wildung unserer Aerzte. In der kürilichen Jahresversammlung icr .Xe? Yotk Acaderny ok Mcdicinc" hielt Dr. D. B. St. John Nooja, frvyerer prandent dieser Organilation, einen für seine Eollegen wie für das Publikum im Allgemeinen sehr interes kanten Vortrag über m Nothwendigkeit eines Staatsexamens als Veöingug für die Ausübung der ärztlichen Pcaris. Er sprach zuerst über Verdrängung der Hausärzte durch die Specialärzte, bezeichnete die vielen ärztlichen Facultäten als Ursache der Zurücksetzung der Aerzte bei der Verweildung für öj'fentllche Aemter der Santtatöpslege und Hygiene, Politikern aeaenübcr, und legte dann die große Vermehrung der ärztlichcn Facultaten, dle weniger gewissenhaft als die alten bei der Ertheilung der atztlichen Licenz vorgehen, der StaatsGesetzgebung zur Last. Dann bemerkte erroeiter: .Diese UebclstZnde Haben sich mit den Jahren immer mehr vergrößert. Es ist jetzt leider so weit gekommen, daß, wie ....? . . c rv . rv einer unzcrer anniijenocn lce-Pranocn-ten bemerkt hat, die wissenschaftliche D u r ch s ch tt i t t s b i l d ll n g unserer Aerzte unter derzeniacn ihre? curopäischen Eollegen steht. Die einzige Abhilfe besteht in der Reform unserer wissenschaftlichen Erziehung. Die jungen Leute kommen zu alt in 5 .College" und bleiben zu kurze Zeit dort; in Folge dessen haben sie nicht genug Muße für ihre fachwlsjenichaftllche Bildung in der Facultät. Das muß anders roelden. Ich bin zunächst unbedingt für das deutzche GymnaZlaljystem, welches die jungen Leute gerade mit genügender Bildung znr Universität entläßt, um hier im geeignetsten Alter ihren Fachstudien obzuliegen. Dann kommt die unglückselige Concurrenz unserer verschiedenen Facultaten hinzu, die die wissenschaftliche Bildung überhasten und oberflächlich machen. Der Staat hat e:n LebenSintcresse daran, daß die Gefnndheitspflege seiner Bürger sich in den Händen von'tüchtigen Leuten, nicht von Pfuschern, befindet. (Schon jetzt lafr kern Hospital, auch die Armee und Marine, einen gra')ui7ten und licensirten Arzt bei sich zu, ohne ihn erst noch einem rigorosen Examen über seine Befähigung zu unterwerfen. DaS ist der natürliche Rückschlag gegen die herrschenden Mißstände. Unsere Lcgislatur mnn die ach? in die Hand neh men und Abhilfe schaffen, und dann wird das öffentliche Wohl und unser Stand glelchmaßig gehoben werden." Dr. Nooia bezekchnetc damit daS richtige Mittel zur Beseitigung der jetzt in unserem Lande bestehenden Mißstände unter den Aerzten. WaS die vielen Doktormuhlen" wie der Volksmund die Unzahl der medicinischen Hochschulen treffend nennt, durch die Erschaffung unzähliger halbgebildeter Aertte verfchulden, daS muß durch die Einführung eines strengen Staatsexamens wieder aut aemacht werden. Es ist das eine Maß, regel, welche beim'Volke überall zum Schutze gegen ärztliche Psuzcher, die schon so viel Unheil angerichtet haben, sicherlich die lebhafteste Unterstützung sinden wird. Hand in Hand mit dieser Manrcgel sollte die Forderung der Betbringung des Nachweises einer gewissen Vorbildung seitens Derer gehen, die flch dem ärztlichen Studinm widmen wollen. Es soll durchaus nicht aeleuqnet werden. daß sich unterden in hierländischen Cvl, legeS" gradnirten Doktoren sehr viele tüchtige Fachverständlge befinden, die Mehrzahl dieser hat aber erst nach ihrer Graduirung die Lücken in ihrer allgemeinen Bildung und in ihrem Fache durch eifriges Studium und in der Praxis ausgefüllt. Eine große Zahl der Aerzte jedoch denkt gar nicht daran, ihr MangelHaftes Wissen zn vervollkommnen, sie üben ihre Praxis' routinemäßig aus, so weit eben ihre Kenntnisse reichen, (mitunter auch weiter!) Das hat denn auch unzählige Falle von unwissenschaftlicher Behandlung zur Folge, von denen die wenigsten an die Oeffentlichkeit gelangen, während bei den bekannt gewordenen die Sache auf die eine oder die andere Weise vertuscht wird. Immer aber ist der Patient, der einem solchen Pfuscher in die Hände fallt und gerade solche werden von der ungebildeten und leichtgläubigen Masse des Volkes am liebsten zu Rathe gezogen der leidende Theil. Daß es wirklich an der Zeit ist, daß eine Reform den beklagten Uebelständen abhilft, geht wohl am deutlichsten daraus hervor, dab di.

doch bczicycn stch d,ejclvkn nur ans aae und Religion, nicht .aus. thatsachliche Ereignisse. Diese Leute waren ausge- , . rv..

jfimncre lvarmcv. sa einem iimv.

Mregnng iji'ctju von dem Theile des ärztlichen Standes, der seine Erniedri pung tief fnhlt, selbst ausgeht. AllerdZ'.S ist anch zu bedenken, fcnij sich viele dieser Aerzte lediglich über die Cöncur, renz der Specialisten" ärgern.

Lebende Dynamitbomve. Aus Lowery, Ala., wird eine ferch i kerliche" Geschichte gemeldet, die jeden, sallö gut erfunden ist, weshalb wir sie . zum Amüsement der Leser hierher setzen wollen. ii Vir 5s? rt Qrtwim rtrtf Uf ein höchst ' seltsamer Unglücköfall. Eine v v r w wt ll nwiw i l Gesellschaft Aergwerksunteruehmer und ' Elfenbahn-Aeamte waren aus einer Inspicirung von Erzeisen-Lager begriffen. Man beschloß, einen praktischen Mann, welcher mit der mineralischen Zusammensetzung der Gegend aus Erfahrung vertraut war, als Assistenten mitzunehmen, r t. r: i. s.rx v-' er ? UNS es sano iicy ein soller IN oer verzon I öd &t Qftt r. (; . i nuiy uuiu -juy iiwuu-u jyfci v iUiiKiis Mertz, der hierherum thätig ist und sein, Familie in Kansas hat. - Die Partie kam an einen kleinen, 1 steilen Hügel, und derselbe wurde unter sucht. Mertz stieg einen Spalt etwa S Fuß hinab und schlug mit einem Hammer an daS Gestein. Man horte oben die Hammerschläge dröhnen und Erdreich und Gestein fallen, da plötzlich erfolgte eine schreckliche Explosion. Im ersten Augenblick war Alles vor Bestürzung starr. Unter den Personen oben war 9!iemand verletzt worden. Beim Hineinblicken in den Erdriß roar ein starker Dynmitgeruch zu bemerken. Von Mertz nber konnte man keine Spur entdecken ! Kein Zweifel er war in die Luft ge, sprengt worden. Man suchte und suchte ; endlich sah man in einem Baume, der 30 Fuß von der Stätte entfernt war, einige Kleiderfetzen von ihm hängen. DaS war aber Alles, was bis zu dieser Stunde von ihm gefnnden worden ist. Nun entsteht die Frage: wie entstand die Erplosion? Denn der Boden enthielt keine ErplosionSstoffe, und Mertz trug eben? falls keine solche in der Tasche. Die einzige plausible Erklärung dieses Vorfalls ist folgende, welche ein Mann der Wissenschaft NamenS Schultz gegeben hat: Mnrtz hatte in seinem Beruf viele Jahre lang mit Dynamit und Nitroglycerin zu thun und mußte unzählige Sprengungen vornehmen lassen. Dabei hatte er allmälig eine solche Menge dieser Stoffe von selbst in sein Körpersystem aufgenommen, daß er förmlich mit Nitroglycerin geladen, sozusagen eine lebende Dynamitbombe war, und der erste beste Stoß genügte, ihn zur Explosion zu bringen. Und als er mit dem Hammer auf das Gestein schlug, stürzte er und erplodirte sofort. Das muß Jedem einleuchten! Künstliche vlugen. Ueber künstliche Augen, aus Vulcanl: and-Celluloid schreibt der bekannte Au gcnarzt Prof. Dr. Hermann Cohn: Im 16. Jahrhundert wurden bereits künst, liche Augen aus Gold oder Silber eingesetzt; oder man malte ein Auge auf Leder, zog dieses über eine Pelotte (Ball oder Knopf zum Eindrücken ausgetretener Körpcrthcilc) und drückte dieselbe mit einem um den Kopf gehenden federnden Draht in die Augenhöhle. Später em pfähl Fabricius ab Aquapendente gläferne Augen, die in den Glashütten von Meran gearbeitet wurden. Im 13. Jahrhundert verwandte man schon Augen aus Emaille, da die gläsernen leicht zerbrachen. Mit den großen industriellen Fortschritten des 19. Jahrhunderts gingen auch die Verbesserungen der GlaSäugen Hand in Hand. Änch die deutsche Industrie hat in den letzten L0 Jahren bedeutende Vervollkommnungen in der Fabrikation von Glasaugen auszuweisen, sodaß dieselbe nicht mehr genöthigt ist, künstliche Augen, wie früher, von Paris zu beziehen. Indessen selbst die besten Glasaugen haben zwei Fehler; man kann sie nicht beschneiden, wenn sie an irgend c.ner Stelle die Augenhöhle drük kett, und sie sind zu leicht zerbrechlich. Der Erste, welcher versuchte, diesen Uebelständen praktisch abzuhelfen, war Dr. Nieden in Bochum. Er benutzte 1830 das Vulcanit, welches die Zahnärzte zur Herstellung künstlicher Gaumen verwenden, zur Eonstruction künstlicher Augen. Diese Nieden'schen Vulcanitaugen haben in der That viele Vorzüge, allein sie haben eine todte graumeiße'garbe, die sich freilich durch Eintauchen in Spiritus und späteres Bleichen an der Sonne in ein gelbliches Weiß überführen läßt, aber doch nur mäßigen Ansprüchen an Schönheit entspricht, zumal eine feine Aederung, die wir beim lebenden Auge stets wahrnehmen, nicht angebracht ist. Legt man das gelb gewordene Vulcanitauge in Spiritus, so wird eS bald rauh. Daher suchte der Zahnarzt Hamecher in Berlin ein anderes Material statt deö VulcanitS und fand es 1831 in dem Celluloid, welcheS in der Zahnheilkunde vielfach als Befestigungsmittel für Zahnersatz anaei wendet wird. DaS Celluloid wurde 1860 von den Amerikanern Gebrüder Hyatt erfunden ; eS besteht aus Schieß baumwolle und Kampher. Man erhält aus beiden Bestandtheilen einen harten, festen, unzerbrechlichen, elastischen, bei 125 Grad plastischen und schweißbaren, wie Elfenbein aussehenden Körper, das Celluloid. ES brennt mit rußender Flamme. Bei 140 Grad zersetzt eS sich plötzlich unter Bildung eines röthlichen vcauches. CS wird vielfach in der zndustrie verwendet, z. B. in Billardkugeln, Kämmen. Schirmariffen, künstlichen Gebissen :c. Hamecher kannte es ursprünglich nur als kreideweißes Ceuuloid; in dieser Farbe erzengte es natürlich auch mir leichenartiae Auaen. Seine Versuche, das Celluloid mit Anilinfarben zu färben, mißglückten, da die Farbe sich abwusch. 1885 aber gelang eS Haineeher, das Celluloid in allen Farben her zustellen, so daß er die. zart blauweiße Sklera dc3 kindlichen AugeS, die bleiche der Bleichsüchtigen, die schwach bläulichgelbliche der Erwachsenen und die gelbliche der Greise liefern kann. Auch die kleinen Aedercken werden in daS Cellu- , loid eingeätzt. Diese Celluloidaugen ; sind von Glasaugen nicht zu untersche.!i den; sie haben aber den großen Vortheil ; der Unzerbrechlichkeit und der Beschneidi barkeit. Der deMche Unsenarit $mtsl iffcl

esrirCchW aus Celllllöw aus einem ! Dutzend heraus, beschneidet sie mit dem ' Taschenmesser am Rande so lange, bis -sie nirgend mehr drückt, zeichnet einen j KrciS, welcher der Hornhaut, und einen , concentrischen, welcher der Größe dcrPu- i pille entspricht, schildert die Farbe der . Eklera, vb sie stark oder schwach geädert, schildert oder malt die Farbe der JriS j und sendet die Schale an Hamecher nach ; Bellin. Dieser fertigt mehrere Augen, die cüt in der Größe gut und in der Farbe mehr oder weniger passen. Das Versenden ist sehr bequem, da die Augen ja nicht zerbrechen können ; auch kommt der Arzt nicht mehr in die unangenehme Lage, wie beim GlaSauae, eö selbst be-

zahlen zu müssen, falls eS ihm beim Einprobiren entfällt. Ganz unfck)ätzbar sind aber die Celluloidangen in den Fällen, wo durch Verwachsungen nach Verletzungen Verbindungsstränge zwischen Lidern und Augenstnmxf sich . gebildet haben, und wo man Glasaugen fast nie anwenden kann. Hier wird einfach eine Lücke in daS Celluloid vom Arzte oder vom Kranken selbst geschnitten, biS der Strang nicht mehr stört. Anch sind die Celluloldauaen leichter als die Glasaugen. Das Celluloid ist ferner ein schlechter Wärmeleiter; daher frieren die Augenltder im Wmter weniger leicht an, a!S bei den GlaSauaen. Endlich kann der Rand des Celluloidauges weniger drücken als der des Glasauges; bei letzterem muß eine Umbiegung oder ein kleiner Wulst vom Glasbläser gefertigt werden, damit die dünne GlaSschale am Rande nicht einschneide,während beim Celluloidauge der Rand nicht dicker als die Fläche zu sein braucht. Nach 1 5 Jahren wird übrigens auch bei d?n Cellüloidaugen die Oberfläche der Hornhaut rauh, und man muß zum mindesten die gläserne Mitte erneuern lassen. Ein künstliches Auge ist bekanntlich keineswegs nur ein LuxuS, obgleich eS ja in erster Linie auS ästhetischen Gründen verordnet wird. Bleibt die Augenhöhle leer, so verkleinern sich ihre Wandungen, so nie die Kieferränder sich verkleinern, wenn keine künstlichen Zähne eingesetzt werden. Ferner krempeln sich die Ränder der Augen, lider nach hinten, und die Wimpern bürsten nun auf der Schleimhaut hin uvd her und rufen beständige Absonderung hervor ; bei dieser' Einmärtökehrung der Lider wird auch die Thranenableitung gestört, kurz, die Verhältnisse werden der Norm viel mehr genähert, wenn durch ein künstliches Auge die Stellung der Augenlider regulirt wird. Vom Jnlande. Das Signal", eine Zeitschrift, welche von den Studenten der New-Jersey:Normalfchule herausgegeben wird, enthält folgende kurzen und witziaen Leitartikel: "T&en i$ .litte lornething hich torne of our 8ut criber$forgot when fcntling in tbeir $ub$cription$.u Hoffentlich werden die säumigen Zahler diesen Wink üf dem tcheunenthor" beachten. Diesmal, ist die Weinernte in Californien ziemlich klein ausgefallen und wird im Ganzen nicht mehr als 17,000,000 Gallonen betragen. Dazu bemerkt ein englisches Blatt boshaft: D5 bedeutet, daß sich diesmal unser Land ohne den üblichen Vorrath an ausländischen" Nothweinen, Sherry und Champagner wird behelfen müssen." Nun, die Chemie hat auch noch ein Wörtchen mitzureden. Nach der Stimmenabgabe bei den Wahlen zu schließen, geht die Bevölkerung des Faulfleckens" Nevada unausgesetzt zurück. 1330 wurden in Nevada im Ganzen etwk 18,000 Stimmen abgegeben, 1834 nur 12,771, und bei der jüngsten Wahl rund 10,000. Die Hilfsquellen des Staates sind erschöpft, und die Vermuthung, daß derselbe niemals im Stande sein werde, eine Vevölkerung von mehr als 50,000 oder 60.000 Köpfen zn erhalten, ist nicht . unbegründet. Die Voudoo"-D octoren der Neger stehen, ebenso wie die Medicin Männer der Indianer, bei anderen Lenten in sehr schlechtem Rufe Und doch wird neuerdings behauptet, daß eine Negern in Süd-Carolina, welche ein regulärer Arzt bereits aufgegeben hatte, von einem Voudoo"-Doctor durch dessen Zaubermittel kurirt morden fei. Leider werden Ort, Name und sonstige Umstände nicht genau mitgetheilt. So gut aber, wie die Glaubensheiler", können's jene Ncgr-Zauberdoctoren .äuihau" auch. : ; . Die GolkauSfuhr aus Amerika wird in diesem Jahre einen ganz Kedeutend höheren Betrag erreichen, alS im Vorjahre. England hat sehr viele .Goldfüchse nach Südamerika, besonderS nach Argentinien, abgeben müssen und zieht nun dasür eine möglichst große Quantität aus den Ver. Staaten an sich. Die europäische. Nachfrage nach Gold aus dieser und., anderen Ursachen ist eine außerordentlich große. ' Besonders unaünstig sür.i'e Amerikaner ist dabei die Verminderung berWeizenauSfubrinfolge des hohen Preises, welchen unsere Her ren Spekulanten herbeiführten. Bis jetzt betrug die transatlantische Goldauöfuhr aus Amerika für daS laufende Jahr tz3S.000.000, während sie sich in derselben Periode der.VorjahreS nur auf tz14,000.000 belief. Namentlich in der letzten Woche war dieser Export ein bedenklicher. .An und nach dem 1. Januar 188? werden an dieser Bahn nur noch amerikanische Bürger angestellt werden." So ließ jüngst der Präsident einer Straßenbahn in Vrooklyn, N. V vcrkün, den. .Donnerwetter, nie stolz daS klingt!" bemerkt hierzu ein Wechselblatt, lrnd wie der ganze psendoramerikanische AeitungsplebS sich darüber vergnügt, die Hände reibt, sich dann hinsetzt, um einige Blätter , mit Lobeserhebnngen für diesen Mari als Vorkämpfer für amerikanische Grundsätze anzufüllen!" Wir haben weiter nichts hinzuzufügen, als daß dieser .echte Amerikaner" auch eine Proclamafion erlassen sollte, wonach nur Bürger der Ver. Staaten in seinen .CarS" fahren dürfen. 'Er wird sich aber hüten. UebrigenS ist der Mann ein geborener Engländer. Schwindler in New York und anderen Großstädten machen sich in ic&ier Zeit aern daran. Urend der Ab

Wesenheit von Aerzten deren Wohnungen j zu besuchen und dasclbst Rechnungen zu bezahlen.' Letzteres thun sie mit falschen Wechseln oder Roten von höherem Betrage, als die Schuld belauft, und lassen sich natürlich den Rest in gutein Gelde herauszalzleu. So kam dieser Tag? wieder ein nl-bekannter Mann in die Wohnunz deö Dr. Wm. H. Thayer in Brosttyn, N. ?)., währen) dieser in Geschästen auscgciugcn war, und sagte dein Bruder deö Arztes, er komin', mn eine Rechnung im Betrage von H.o zu bcrichtigen. Er präsentirte einen gefälschten Wechsel auf die .Eonlinercial Bank" im Betrage von 35 und verschwand schleunig, nachdem ihm der Bruder deö ArzteS die rcstirenden $15 übergcbeu hatte. Trotz mehrfacher Warnungen in den Zeitungen scheint eS noch Leute genug zu gebcn, welche auf solche Betrügereien 'reinfallen. Mit einem Adler hatte diefer Tage L. C. Brinkmann in der Nähe von PlattömolH, Nebr., ein gefährliches Abenteuer zu bestehen. Er hatte nach einem Adler geschossen und demselben eiren Flügel zerschmettert, so daß der .König der Lüste" herabstürzte. AlS der Jäger aber versuchte, sich seiner Beute zn bemächtigen, zeigte sich diese miderspenstig, und nur dadurch, daß er schnell den Arm vorstreckte, konnte Brinkmann seine Augen vor den Schnabelhiebcn des wüthenden Thiereö schützen. Doch schlug M M st f f fr 4 fr St fr A. Al. 1 L

(9 llJlt JVIUUll 4lt II Wtil wjiycuuuciicii Arm, und vergebens bemühte sich der Jäger, den Vogel abzuschütteln. Schließlich kamen auf seine Hilferufe einige Freunde herbei, welche den Adler vollends todtschlugen und dann die größte Mühe hatten, die Krallen auS dem Ärme, der schrecklich zerrissen und zerfleischt war, zn lösen. Brinkmann wird seinen Arm auch noch einige Wochen nicht gebrauchen können. Der Adler maß mit ausgcbreiteten Flügeln L Fuß. Unter den amerikanischen Gewohnheiten, die dem Ausländer nicht gerade angenehm ausfallen, ist auch diejenige vieler Männer und Jünglinge, an den verschiedensten Plätzen, in Straßen-bahn-Wagen, im Theater, im Wartesaal der Eisenbahnen u. s. w., sich öffentlich die Fingernagel ausräumen. Wenn man im Straßenbahn-Wagen den .Gentle man" sogar im Beisein von Mitgliedern deö schönen Geschlechts sein Federmesser aus der Tasche ziehen und die sorgfältige Ausgrabung der unter seinen Fingernägeln steckenden schwarzen Gartenerde beginnen sieht, so fragt man sich, wo der famose .Lady"-Cultus hingekommen ist. Auf Rechnung der bekannten Nervosität kann man diese sonderbare Praxis nicht setzen; denn wenn anch das Schnitzeln, das Kauen, das Spucken und sonstige lebhafte, aber nutzlose ThätigkeitSäußerungen, die den DurchschnittslAmerlkaner charalterisiren, in der Rastlosigkeit eines überreizten Nervensystems ihre Erklärung sinden, so ist daS erwähnte Nägeloergnügen, bei dem ebenso langsam wie systematisch und zweckbemußt gearbeitet wird, sicher nicht der AnSdruck eines wilden, ungeregelten NeroensturmS. Doch wie deul auch sei, diese an sich wenig liebenswürdige Gewohnheit hat wenigstens ein GuteS, dessen sich allerdings die Wenigsten, die so eifrig mit dem Federmesser unter den Nägeln herumgraben, bewußt sind: sie befreien ihre Finger und Hände nicht nur von gewöhnlichen Schmutzstoffen, sonbern auch wie man neuerdings ausgefunden hat von einer Menge der ge, fährlichsten kleinen Organismen und ihrer Keime, die den schlimmsten Krank heiten zu Grunde liegen. Komik deS Lebens. Die unfreiwillige Komik des Lebens zeigte sich bei einer am 23. Mai 1?87 vor dem Bezirksgerichte Leopoldstadt in Wien statt gehabten Gerichtsscene in drastischer Weise. Eine Handarbeiterin Namens FranziSka Prügelfest war angeklagt, ihre Collegin Marie Fichtner mit einem Regenschirm geprügelt u haben und zwar .fest geprügelt", wie die Aeschädigte vor dem Richter angab. Die Prügelfest hatte also ihrem Ram?n alle Ehre gemacht. Merkwürdigerweise paßte auch der Geburtsort der Angeklagten zu dieser Affaire, Fräulein Prügelfest depo, nirte nämlich bei Abgabe deS Nationales, daß sie ans Haudorf gebürtig fei. Dagegen stammte die Klägerin aus Drachenberg, was ihrer Gegnerin gleichfalls zu allerlei Glossen Anlaß bot. Die Verhandlung endigte mit einer Verurtleüung der prüzel festen Haudorferin zu einer vierundzmanzigstündigen Arreststrafe. Hinreichender Beweis. A.: Wissen Sie, mein Lieber, vom schlechten Leben halte ich nichts und wenn ich nicht alle Tage mein Fläfchchen Wein trinken kann, da bin ich krank das kann ich Ihnen mit Hand und Mund versichern. B. : O, ich würde es allenfalls auch Ihrer Nase glauben! MmsHauQpsetfen, lange deutsS t Hfeistv. Ctgarrensvitzkn etc. bei Qw. vwcdo. 19ft OB TOafMnotnn t. AeuerAeischmartt No. 247 Davidson Straße, 2. Safire so dr der Vtch iga Straß. FrischeS u. gesalZkneS Fleisch, Mürflk, lZw.ioeschmRl) :c. C7" Bestellungen verdrn in! Hzu geliefert. Zu iahlretch m Ssuch lad: freundlichst i. Z?ark!flRd Zko. 77. . X. W. WOICUNBB. Robert Adams. 3. A. Smrich. Adams & Emricli LkiHmbeflatter " nn , EioSalfamirer, Vkdlenvng ersten Range n?d Sßlge Preise. . 5 wiifl gn für bn n,trftöldarl Sir,. 2 str, ,rd xiomxt autgesilhrt M Tag bk dt aSt. OsstWaarrIl,: tXo. SS ttorb IllinoiS Qtr. Telephon 174. R. O. Wtr fielt ttbltch, nfauwng, fall i gascht tkd.

N.AuMLb KsenZZ's

W

trade ämm MARK -As- ?tt?r&r -vir2i Crw.ttfÄ-?'; ö "yi. r KarvXiaa r Q Zur Vlutrcimguttg. Immer cn Hcnd. Ottawa. JllS.. 23. Nai, is$3. llc?cr sei Ich litt ich an Unreiniatcir dcS BlureS. Nachdem ich eine kurze Zeit Dr.Auzust üinlx'i Hamburacr Trorfcn cnaciranci tat:r, irr.r ich wieder vollständig bcrqkstellt. Wm. F. FuchS. Hilft pkt,. Davenvort, Ja., 22. Mai, 188S. Zc) ialte stetö Dr. Au. König'S Hamburger Tro? sen w Hause orrathia, da sich dieselben schon HLufia alS ein auSgezerchnkteS BlutteinigllNZSlnitlel cmicsen haden. Tb. E. Jansen. Regelmäßiger vedrauch. ' KoSester, N. F., IS. Juni, 1833. ?n sedem Frühzadre gebrauche ich rcgelOäßig Dr. August König'S Hamburger Tropfen zur Nein! una deS BluttS. Diese auSgtteichnetcn Trox sen sollken in keinem Hause fehlen. Gottlic) conakh, LS2 Lsell.Asenue. ' Wirklicher Freund. Stoc?ton, Cal., 2. April, 1837. AIS ein wirklicher Helfer in der Noth bei aZen Blut, krankheiten können Dr. August König'S Ham burgcr Trorfea angesehen erden; sie helf immer. Ad. Glaser. Preik SS Centtz in alle klpothekeu zu haben. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Balilrnort. UZ. . Dr. August KSnZg'S 0 r ist ein cani ronüglicheS Heilmittel eiezen tZeschwöre, Echnittwundkn, Vrand nd Orüh KG h I 11 4 . i. 25 CtS. das Packet. In allen Apotheken zn akll THE CHARLES A. VOGELER CO.. BaltimofO, C2, Etwas Neues! Wir ,ffrtxn jetzt di b,ft, und nichhalttgft uU Jmportirter Weine di j i Markt a, Süe unt'N angesübtten vetne erden ,on unk in ?ffrn direkt lortt t und m nsrn ,ll,rn eus la'chtn gezog und ,u höchst vikbt Pnis vtx lauft. 8 ( a t 1 1 haieau, rnonel, Poutet, anet, antena Waroau und ?t. ?li'n -5up,r'or Rhtnmn Rü'h,mer, Vsaofd,rg, Ovenbktme?. Nte,ftkter, tiitier und kürkh wer. Rhenine (roth, bmanthauser nnd Oder, tpg,htm'r. oielrotin IoftrhZhoeser, Vraund,rger, Ptivorier vnd Ztltt-ger. - Wtr aarannr,n vv ,de?lasch gnan nthalt.roa di Ettket, auf derselben ag:bt. Jacob Metzger K. Co., No. 30 und 32 Oft Marylan!, Str.. vottl d bttühmttn Tafel, Biers JOB, EENST, Stukkateur uud Ghpser. für einfache und verzurte Arbeiten. Davlö OtrafZe, 47 Indianapolis. f T ,,, i i i ... i v WWM a n n cfi?Är Miü.NM tLu l); t.ii ;IUW v m 6kxy, tÄiy THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT Or ORDER. IT yOU ae8ire to purenase a aewinjf iiiiu.-uiij ask our narent at your plnce for terms and S rlcos. II you cannoi nnu our wjeuh Irect to neorest address to you beiow nam ed. NEW HOHESEWHG MACHIHE &ORMJGEÄS.1 CHICAOO - 28 UrilDM bquAKt,NJ.- wnu-ft I LL. ati n IMT1 n TEX. RT LOUIS. MO. mi SnAJCTCCO CL. gntur für Jndianapolti: fiaiscr Vßeg i 73 Oft Sashington Straß. Mozaet- Halle! Jaoob 15 os, eigntZknln. Cal geölte, schZuSe ssb älteste derarttg Lokal in dn Stadt Die geräumig und schön einztrichteie Halle steht Lneiuen, Log uud Private znr Lbhaltnng don V2lleu, Eouzerten kudVersauuulunge uter liberale vedi, gen inx Brf5crna. Die große I. B. & W. Baiin. ürzeke Linie nach dem Ostn nd Wegen. Dieeirzige Livie mit so'.iren Zügen naA Dloo. m uoa na Peoria mit Durchzaozk'Wagea nach den Missouri River Puuktr in ewigen Standen veniaer als on ere Bahnen. Kbeoss Durtgarig . Schlafwag, n und Stnhlwzgea. Wogen üb.r DanmUe nach Chuago in kürzerer Zeit zu riedrigeren Preisen als andere Bahnen. Die kurz Likie nach Lpliorfield, Kolnm vs, Ok)io vnd allen Punkten im südliche und öft. lichen Obia. Die körteste und e'uziae iaie mit Dvrchaavgs.Echlafwaven nach Urbana, Oh o, Vtll.fontaiue, Lketov, Tissi?, nud San rmko. Die outdorisiite Lmie östich uiit Sedvellze't und Ticket nach olle bedeutenden östlichen Stätten von $1 Kit 1.50 weniger al reguläre Raten. Züge im Indianapolis Bahnhof, i öNlich : g. ti:wrg. 9 w?dt ana ) e il 7:N!o a. 3:30 am 11 OOWtl , j k?,m Oft 7 ', S.ibm w:A)dd nru'il tm ,ft, 3:50 Ui 10:40 Ri, 8:40 Xdfc Feinde Eveise. lind Tchlawagen. Tickets und Zlvskvnft ertde,li Srv. Pass vgeut, Seo. Bn'ler, 188 Eöd Jlliuois Straße, und jeder andere Vg.nt der Linie. H. kt. v k n l , n, ?n. Paff. gnt. v. k. , l l , Kg. sn. Pe?. vßtkt.

M

r

trU

r

c;, 5j &p

f i 5 Lfu3 -ifLT i , i : xsl " L Xhi kgv . Suhl s i y SMWwx ß 1 ifMJ 7 fe f$ß$&& I Pw 4 MMW? 4 f lrlfw lMimm TVMm ' i i-f. ' J.i .rhrfWlf I fc-VJv lEf 'vAiJ-yT,l.i ir-jrs''' yi-rl i ftefÄfej ÄMZZM K IibV',,' ,&$y( I z mmiäi

2ujZ&

(Tn för di, Saiisn 1858. A. SsykoL, Ctr Ioil Wet PtT. f3T- teilten St. 1)!.' ! e Y.l .10 ( l CH 'CA 6 S Rl iJQr' Die lörz:fte und dir:?t Lil, vo TAT A J? OLI 8 ch Frcm!fo?t, Stellt, ?!sn!l.Uo, Skichig Citv, Chicago, und allen Or! nördlichen 5ndiana,AichL, eau, uölichea Illinois, Viseonfin, Jova,. Minnesota. Nebrat'a, Kansas, Ne Vleiicoz Daksta, edata, ga'?rs.do, Tklifornie rd Ortssvn. S direkte Züe täglich 2 von Indianapolis ach ittieags; edenso -uach ichizan kith. elegant Pnllmann vchlas daggvn ans den RachtzSge- Ledkekraark bis an's Ke'sezicl ertheilt. ,t ah hat or5ß,r , ul'.qkit ,d billiar HU all rett. unh ?txtr,n, BiAt in übkttr,. Ctatl(?UI, , tlt Vletfon nd tcßk-.ffk, ustbr,s,n vnd odrM ein niHigin, nj.s,sTxrTlii enei 0 Stgx ten, Land nndreuttstknS,tk nsv trg,,d ,t,g Ctit, der son Nd CaLnt ten'ldt fcird. Gern an nCitlt, Ihb.t, Sftiich t nistn Käntt teuft tton att da nJfi. fAUt, lil aas unser Yr,s u. f. o, Stttn, Sf Rljitin vunlt an f Q o JT.D. Bnlclvria, njirüt ?!, iet. K. 26 CI5 Jil t'al, Jdlan,x, , Zx,, 5sd V, 'lb, 13. z. etin. Cnc:clßtr52ttft. ' 5fT5l Sasl? tT. H.,..' ?. i, Lttxu! Di: See Sine lernte" (i & 8T L tir.b C C C & I BAffif). Diese ausgezeichnete Sctn befördek Paffagiere nach . Glnclnnatl, Olovolaua, Baslalo, und allen Neu England Städte Schlafwagen wischen Jndianapotts und New Fjorf, one Wagenvechsel. Dlrikte Verbindung naeH Missouri, Ark&nsas, Tcxas, Katlisj, Nebraska, Colorado, Calisor nien unb Mexiko. Mediiglie'Maten. GT TZau wende sich wegen näherer Ins attsn a v. B. Martin, Sen'l Paff. Agent. kl, land. W. J. Nichols, Sen'l West. Agtük L (M(i WABASB EOÜTE ! gacs Sie tte CtaU nach irgend einer ich. tng hin ,n verlassen beabsichtigen, gehen CU u Vabas) Ticket-Osfiee, Zlo. 50 57c st MesZizglA Strage, Z udlaua p olis, U2d erfrage die Fahrpreise nd nähere Ttii theilLLe. Vcsoudere SnfntrffcaleU tetä Sanb-Käfern LLd CmiQtantta zigevandt. undfechrt-TiSet ..ach allen Plätzen in Wkften und Nerdveften l IhitUilt 2lnlt nach FOBT WAYNE. ' T0LED01 DETKOITT und allen ästlich, Städten -ftH'M!. n.MT..( YklsP.vcZlsft?es zuderläsfier Ssfchh uud dsllpä2d'.ge öler heU mache tU großs Waöash Sahn die beliedtefte Passügin'BaZn ia merila l , E. I. Wade, Distrikt.Pa5agier. nd Lsnd.Lg Indixlt d. So. Smith, General licket-Nanager. k. Ehasdler, Veu..Psff.- end Ticket.? St.-Lsni. a. ' l Die groge Pan Handle Route 01il0f&Go, LZ. Iionla cuad f XMttstmrc Ilalizi. PIttturc, Olnoinnatl Wt. Lonlci llahxi, ist die schnellste und kefte Linl ns) Oft, West, Nord und Oübj. VuSgezelchneter Dienst! Prompte VerdindLSs ' Pullmcmn CsrS zwischen allen grö Städten. 0i PitUburg, narrisburg, Baltimorv Washington, Philadelphia, Nütt X York, Colnmbus, Cincinnati, ,r Indianapolis. St. Louis, Chi- xiL cago and Loxrisville. tut SsrtbcU dr Pan Handl, ah rd, , ' einer andrn du erreicht. Riten iedrtz. ,5. modernen v,d,fferung,n, rasch: s?rdri u.s ttelkhr,tbt l ? N. SrHn, ris't. ?en'l Vafi. lgt, Jadia , J,' ? k k k a. ,n'lan,r, P ttH:z, I , . 1 1 1 t, e'l ut. CAlurnUl, O. f t . 8 .i .'!. ta54l VtUtsvuC

. - tW::7 rv i Uitfil H 1 5 o M WüNMMxM!

VV 7 . rt . jfc . i.