Indiana Tribüne, Volume 12, Number 74, Indianapolis, Marion County, 1 December 1888 — Page 2

Manu Tribüne.

- Erscheint FSgliiZ nd SAZntgs. tZgliche .TbZn, ko?et durch dn r,Sger l2 lentl rr Woche, öi SonntagTridan- & Cent! tt Woe. SiUc mfacxmin 15 öcniJ dr t5ntlponat. rr Vofi zugeschickt in Boraulbejaljluaa 15 per 2r. SsSee: 110 S. WacVlsLdS?. JlapoliZ, Jd., 1 Dezember 1333. i nM.,,.L;c sö)ulerAiehuns. Man Hai in neuerer Zeit vielfach qt sählk. Jan die amerikanische Schulerziejung eine verkehrte ist, indem sie zuviel Nachdruck auf die Vorbereitung für Prii2 jungen lege. Aber nicht in Amerika allein wird dieser Mißstand empfunden.' Ein sehr interessanter Aussatz im ,Nineleenth Century" zeigt, daß in England der ganze stolze Bau der Schulbildung, von der Elementarschule aufwärts bis zur Uninersität, an jenem Uebel krankt, und die Erziehung selber dabei geopfert vird. Wegen des EramenS, und nur wegen dieses, wird studirt, nicht behufS wirklicher Beherrschung eines Gegenstandes und der daraus zu gewinnenden EeisteöbilJung. Wir brauchen weder Auszeichnung, noch Preise, noch Probeschaustellungen deißt eS in dem betreffenden Artikel, in solcher Masse, in welcher sie jetzt über unS ergossen werden. Es ist ein Jamrner! Die Kunst, die Gelehrsamkeit, die Politik und sogar die Unterhaltung werden überschwemmt von Scheustellungen, WetrbewerbungenundPreisen. DaS Leben ist nur ein einziges, langes Gezerre um den Preis und die Beute. Ein zu einem Handwerk ausgebildetes Prüfungsmesen ült dieselbe Wirkung auf die Erziehung auS, wie das Wettsastem aus jeden an sich gesunden Sport." Es wiro ein von hervorragenden Pädagogen und Schriftjttllern in England unterzeichneter Protest vorgeführt, unk weitverbreitet scheint das Gefühl zu sein, daß in den englischen Schulen aller Blusen und Classen ein gefährlicher geistiger Druck und eine entschieden falsche Leitung der Energie und Streösamkeit der Jugend vorherrscht. Die Kinder, heißt es in dem Artikel weiter, werden einfach als passende Werkzeuge angesehen, Staatsgeld zu verdienen, und werden für ihre angebliche Gelehrfamkeit dressirt, wie zweijährige Pferde für die Wettrennen. Den jungen Leuten in den Universitäten bringt man den Glauben bei, der Hauptzweck der Ausbildung sei, daß sie Bei den Prüfungen hohe Preise gewinnen. Auch in amerikanischen Schulen macht sich die gleiche Tendenz geltend. Die Fortschrittsprüfungen stehen in gar keinem Verhältniß mehr zu den wirklichen Fortschritten, und die Schulerziehung hat ihre Freiheit, Mannigfaltigkeit und inneien Antrieb zum großen Theile verloren." Diese Bemerkung macht ein ngle:amerikanisches Blatt zu den besagten Ausführungen. Das große Ziel der Erziehung liegt gerade in der möglichsten Entwickelung aller allgemeinen Anlagen und specieller Begabungen, und dieses Ziel kann selbsterzrändlich nur durch ein mannigfaches System erreicht werden, das alle 23er; schiedenheiten der Begabung, Neigung und deS Temperaments nutzbar zu machen sucht. Darin liegt eine völlige Berurtheilung deS PrüfungSsystemS in seiner jetzigen Gestalt. Professor Max Müller in Orsord, der früher selber ein eifriger Anhänger dieser Prüfungen war, spricht sich jetzt folgendermaßen aus: Wenn daS Eraminationswesen seinen jetzigen Vorrang behauptet, so wird es das beste Blut Englands vergiften, ja lftati kann fragen, ob eS das nicht schon zum großen Theile gethan hat." Und Professor Freeman sagt: Im ganzen höheren Erziehungsmesen ist jede Prüfung schon an sich ein Uebel, aber ein Uebel, daS nicht ganz zu entbehren ist, daher wenigstens thunlichst eingeschränkt werden zollte." Solche Worte sollten hüben und drüben wohl beachtet werden. So bekla cenöwerth im Interesse wahrer Bildung ,ene? Uebelstand ist, so ist es doch wiederum erfreulich, daß gerade in den Kreisen, welche dem Erziehungsmesen am nächsten stehen, sich eine starke Bewegung gegen denselben geltend macht. Noch eine Luerezia Borgia. In Philadelphia hat der Proceß gegen Frau Sarah Jane Whiteling wegen dreifachen Giftmordes, verübt aus schnöder Geldgier, begonnen. Diese Person kann sich der anderen amerikanischen Lucrezia Borgia, der verruchten Sarah Jane Robinson, welche kürzlich aus blödsinniger Galanterie von einem Gouverneur begnadigt wurde, beinahe zur Seite stellen, obwohl sie immerhin noch rnil dernde Umständen anführen kann. Die Angeklagte, welche schon über daS mittlere Atter hinaus ist, sieht unter der schweren Beschuldigung, im Frühling d. I. ihren Gatten John Whiteling, ihr 9jährigcs Töchterlein Bertha und ihren 2$ Jahre altes Söhnchen Willie in kur;en Zwifchenräumen nacheinander durch Gift ans dem Weg geräumt zu haben. Sie war früher mit einem gewissen Brown verheirathet, welchen sie verließ; Bromn wurde bald darauf wegen Raubes verhaftet und starb im Zuchthause. Mittlerweile schenkte die Angeklagte einem, wie es scheint, unehelichen Kinde das Leben. Später unterhielt sie ein unkhelicheS Verhältniß mit einem gewissen Thomas Story : dieser aber lief ihr da von, kurz nachdem ein Mädchen, welches den Namen Bertha erhielt, dem Verhält niß entsprossen war. Später wurde sie mit John Whiteling bekannt und heirathete ihn. Der Gatte scheint kränklich und daber oft ohne Beschäftigung gewetigung gewesen zu sein. Die Sorge für den Unterhalt der Familie lastete unter ' diesen Umständen hauptsächlich auf der . . . -r . c rrt c . Frau, und jo reimte m lyr oer leoanre, fi& dieser Last xm entledigen. Der Erste, welcher aus dem Weae geräumt wurde, war ihr kränklicher Gatte, dem sie verschiedene Dosen Arsenik, bezm. Rattengift, einaab. Er starb unter küraterlieuen camcuenmwaucn

törnen von Vivtcrnfcerantii'.iQ. ineu Monat später faxn die Reihe an ihre Tochter Bertha, welche im Juli 9 Jahre j

alt geworden wäre. ')ns Kind wurde am 2 t. April mit Hilfe desselben Giftes gemordet. Das lcyte Opfer war der kleine Willie. Das Leben ihres Gatten war zu SILV versichert; dasjenige ihres TöchterchcnS zu $122 und das ihres SöhnchenS zu 630 oder $20. Die Angeklagte kajsirte diefe Versichernngsfummcn sämmtlich ein. Wie sie behauptet. . r,,, ,,,,,rl I hatte ie fctcA&iichr, ich zuletzt selbst da nie zuvor in einer Kirche gewesen war, in die Hancock - Methodisten - Kirche" ging. Dort faßte sie den Beschluß, ihre Schuld zu beichten und sich der Gnade Gottes zu überantworten. Sie hatte also, zum Unterschied von der Sarah Jane Zcobinson, immer noch eine Spur von menschlichem Gefühl. Indeß legte sie kein Geständniß ihrer Schuld ab, sondern begab sich auf den Friedhof. Nachdem sie dort eingetroffen, war sie ganz überrascht, als sie sah, wie die drei Särge, in welchen ihre drei Opfer ruhten, auögegraben waren und auf dem grünen Nasen standen. Die BeHorden waren nämlich mittlerweile auf die rasch aufeinander folgenden Todesfälle in der Whiteling'schen Familie aufmerksam gemacht worden und hatten die Exhumirung der Leichen angeordnet. Sobald sie sich von ihrer Ucberraschung erholt halte, ging sie heim und warf den Rest des Rattengiftes in die Senkgrube. Bald darauf wurde sie verhaftet und legte ein umfassendes Geständniß ab. Das übrige Gift, welches sich noch bei ihr fand, war genügend, noch einige hundert Personen in's Jenseits zu befördern. England und die Doppelwährung. Vom Kabel wurde neulich gemeldet, e!n vom englischen Parlamente eingesetzt tcr Untersuchungsausschuß habe die Einführnng der Doppelwährung empfohlen. Das klang sehr befremdlich und ist auch flicht wahr gewesen, wie sich auS den jetzt ingetrosfenen europäischen Blättern er gibt. In Be;uz auf die Lösung der wichtigsten in Betracht kommenden praktischen Fragen ist nämlich der Ausschuß in zwei gleich starke Parteien gespalten, und nicht einmal in der Erörterung der Ursachen, herrscht unter den Mitgliedern vollständige Einigkeit. Sie stimmcn darin überein, daß die im Jahre 1873 erfolgte Störung des Werthvers hältnisscs zwischen Gold und Silber durch die Staaten der lateinischen Münzunion, die Vermehrung der Silberförderung, die deutschen Silberverkäufe und die Verminderung der Goldförderung zu den Gründen gehören, welche die Verschiebung der Währungsverhältnisse hervorgebracht haben. Als unzweifelhaft wird bezeichnet, daß eine Vermehrung der Nachfrage nach Gold, als zweifelhaft dagegen, ob eine Verminderung der Nachfrage nach Silber stattgefunden habe. Einstimmig wird serner die Annähme verworfen, daß der Fall des Silberpreises vollständig durch die Vermehrung des Goldwerthes im Vergleich zu allen übrigen Handelsgegenstäuden erklärt werden könne. Damit ist eben die Grenze erreicht, bis wohin Einstimmigkeit herrscht. Bis zu welchem Grade der Fall des SilberpreiseZ (in Gold ausgedrückt) die Form einer Werthsteigerung von Gold oder einer Werthvel Minderung von Silber angenommen habe darüber, wie über die übrigen, dem Ausschuß unterbreiteten Fragen stellte sich eine solche Meinungsverschiedenheit heraus, daß die Abfassung von Sonderberichten nothwendig wurde. Die beiden hauptsächlichsten Sonders berichte sind von je sechs Mitgliedern unterschrieben, an deren Spitze einerseits der jetzige Vorsitzende des Ausschusses, Lord Herschell, andererseits der frühere Vorsitzende, Herr Balfour, steht. Der von Lord Herfchell mitunterzeichnete Sonderbericht bespricht bi: für die Doppelwährung geltend gemachten Gründe eingehend und gibt zu, daß i,ich vieles zu Gunsten einer Doppelwährung anfuhren lasse. Er kommt jedcch zu dem Schluß, daß die angeblichen Vortheile der Doppelwährung durch die Gefahren einer Umänderung der bestehenden Verhältnisse überwogen würden. Es würde in großem Maße, em Sprung m s Finstere" sein, oer grosze uno ganz unverecyenoare Störungen in den Geschäftsverhältnissen Englands und anderer Länder herbei fuhren würde. Auf diesen Punkt legt der Bericht wiederholt bedeutenden Nachdruck. Unter Erwägung aller einschläaigen Verhältnisse bezeichnet es deron derbericht als das weisere Verfahren, keine wesentliche Aenderunq m dem Währungsfystem zu empfehlen, unter welchem der Handel Englands seine jewge Entwickelung erreicht habe. Da qeqen billigt der Sonoerbencht den Vorschlag, die Steuer auf Silbergeräthe auszuyeoen, oemer aucy an, sa wtx Handlungen mit anderen Staaten ange knüpft werden könnten, um die Silbernrmiin auöprägung zu vermehren. Der zweite Sonderbericht, von Balfour und Genossen unterzeichnet, vertritt entschieden den bekannten Standpunkt der Doppelwährung und führt aus, daß die Uebel der gegenwärtigen Zustände in dem ersten Bericht unterschätzt seien. Die meisten dieser Uebelstände würden durch eine Rückkehr zu den vor 1873 Herrschenden Verhältnissen beseitigt werden. Damals habe die Ausprägung beider Metalle in einem feststehenden WerthVerhältnisse, obwohl dem Namen nach nur auf einige Staaten beschränkt, doch hingereicht, um sich in allen Handelsländern fühlbar zu machen, und allenthalben sei das Werthverhältniß zwischen Gold und Silber thatsächlich dem in der lateinischen Union festgesetzten entsprechend gewesen. Uebrigens erachtet der zweite Sonderbericht eine Beilegung der vorhandenen Schmierigkeiten ohne internatioiiales Vorgehen für unmöglich. Die wesentlichen Grundlagen der anzustrebenden internationalen Abmachungen seien: 1) Freie Auspräs gung beider Metalle zu. gesetzlichen Zahlungsmittcln (lgal tender merney), 2) die Feststellung eines Verhältnisses. zu welchem die Münzen beider Metalle Z- o u n5 Aiiwi Zur d,e Zahlung aller Schulden nach ffiUM fc2 SrfitilWr irmMkTflr stt

'eben zu nehmen, fand aber nicht den linb diricuiqcn ciialiichcii Eolonien, wel r. 4 c st...r. .... nn.: ' -lv ' r

'jja:u) onz.i. oiuic jiaiu uu ami. j cie es wunzcen puren, sia; velyettlgen Die dreifache Mordthat lastete aber so würden. schwer auf ihrem Gewissen, daß sie, die zait man die Berichte zusammen, so

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sötten. TaS besondere Werthverhältm fflv welches n:cm sich eiltscheiden würde, ! ffi indeß keine liotsjiucnbige Vorbedin-

. : . ns.r: i..,r....v . gung für die Eröffnung von Unterhandllltltlii, lill ll'ltlil lltilllt v V l j und Feststellung überlassen werden. Es werde also vorgeschlagen, die wichtigsten HandclsstaattZ! (Vereinigte Staaten, Deutschland, die Länder der lateinischen Münzunion) zunächst darüber zu befragen, ob sie willig seien, mit Englai über die Angelegenheit in eine E o n f e - r V. C linin.Mi tiiS sinn tn,ilrr (S'rnrfrillt ren z einzutreten, vel weicyer yiioicii läßt sich sagen, daß während die eine Hälfte des Ausschusses entschieden für Doppelwährung eintritt, die andere sie Nlcht einfach verwirft. Die Grosze ihrer angeblichen Vortheile aber'stark anzweifelt und die Gefahren einer Aenderung der bestehenden Verhältnisse so entschieden betont, daß die englische Regierung sicy angenu)is eines untren geoines i der Untersuchung n ich t zur prakti- .: iia f.n... m t .t - u i schen Behandlung der Frag! ermuthigt fühlen kann. Die Mormonenprocesse. Seit dem Inkrafttreten deS Edmunds Gesetzes sind bis jetzt unter demselben Z etwa 525 vielbeweibte Mormoneriche in Utah und 89 in Jdaho proccssirt und j schuldig befunden worden. Im letzten Fiskaljahre betrug die Zahl der Schul diggesprochenen m Utah 326. Noch immer sind die Gerichtshöfe thätig. DaS Großgcschworenen Gericht zu Provo, welches am 26. October seine Arbeiten beendet harte, erhob 234 Anklagen, die fast alle auf , Polygamie- lauten, und 22 der Betreffenden haben mittlerweile ihr Urtheil erhalten. Bemerkenswerth ist die Verschiedenars tige Haltung der angeklagten Polygam!sten. Einige derselben das sind aber die Wenigsten nehmen eine offene, de msnstrative Haltung gegen daS Gesetz ein und gehen als Märtyrer ihrem Schicksal entgegen, Andere gestehen die Gesetzesübertretung ebensallS zu, bitten um Milde und versprechen, künftig dem Gesetz zu gehorchen; wieder Andere stellen alle Beschuldigungen, den Buchstaben des Gesetzes verletzt zu haben, in Abrede. Gegenwärtig geben sie nicht mehr viel Geld für Vertheidiger aus. Interesfant ist auch, daß daS Beweismaterial in keinem der Fälle irgend welche polygamistische Heirathen neueren DaumS enthüllt. Vom Inland. Mit d e m P l a n, a n S t r a ß e n bahn-Wagcn, welche Postämter berühren rder in die Nähe derselben kommen, Briefkästen anbringen zu lassen, beginnt sich jetzt die Postverwaltung in Washing ton ofsiciell zu befassen. ES handelt sich zunächst um die Postbeförderung in Bal timore, doch wird daS Beispiel, wenn eS sich bewährt, wahrscheinlich auch an vielen anderen Orten nachgeahmt werden. Von einem jungenAmerika ner in Burlington, Ja., erzähtt man sich, daß derselbe, als er sich vor einigen Tagen trauen ließ, dem Geistlichen auS Versehen ein S10- statt eineS SZj-Gold-stückeS gab, nach einigen Stunden aber seinen Irrthum bemerkte, mitten in der Vrautnacht nach der Wohnuz des PredigerS lief, $7.50 herausoerlangte und auch erhielt. Folgenden rührenden Appell richtet einZeitungsherausgeber in Georgia der offenbar keiner Entfettungskur bedarf, an feine Leser: .Wisset, daß der Lkedacteur ebenso gut einen Mund hat,wie ihr, und mit demselben ebenso gut ißt, wie ihr, wenn er etwas zum Essen kriegen kann. Deshalb mögt ihr, wenn das' Geld bei euch knap' ist, euren Abonnemcntsbetrag in Producten bezah; len. wie Hühner, Eier, Butter, Schweinesteifch, Kartoffeln. Beutelratten u.f.m. Auch Baumwolle.Sämereienu. Ofenholz werden angenommen. Genirt euch nur nicht, diese Sachen auf die Redaction zu brinaen!" meinen eigenen Kunsttem; pel hat jetzt daS deutsche Theater zu New York in Gestalt des soeben fertig gewordenen AmbergrTheaters. Der ieuerfeste Bau nimmt auf Jroing Place eine Front von 75 Fuß 2 Zoll und in der 15. Straße eine solche von 131 Fuß ein, ist drei Stockwerk hoch, in spanischem Nenaissance-Stil aufgeführt, hat bis zum Dachsirst eine Höhe von 42 Fuß, wird am Nord und Südendevon offenen Thürmen flankirt und hat in der Mitte einen vorspringenden Balkon. Die Thürme, wie der Balkon sind von Eisen und in Bronze decorirt. Als Eingänge ander Hauptfazade am Jrving Place dienen zwei, je 12 Fuß breite Haupt- und je 6 Fuß breite Nebenthüren. Durch die beiden Haupteingänge kommt man in den ersten Vorraum des Theaters, dessen Boden in Marmormosaik auögeführt ist. Dieser Vorraum enthält die Kasse sur die Parquetsttze und erste Gal lerie und ist 2S bei 20 Ruft arok. Von hier führen drei hübsch verzierte Thüren . ' cn At i rr m ln das eigentliche Vestibüle, dessen Bo den ebenfalls in Mosaik ausgelegt ist. Auf das Vestibüle münden rechts und links zwei eiserne, in das erste Stockwerk führende Prachttreppen. AuS diesem Vestibüle gelangt man durch eine 20 Fuß breite, nur durch schwere Vorhänge verkleidete Oeffnung in daS eigentliche sehr fchöne Auditorium welches aus dem Parquet und zwei Gallerien besteht. Das Theater hat 1100 Sitze, und zwar 540 im Parquet und die übrigen, gleichmäßig vertheilt, indeu beiden Gallerien. Die zehn Logen enthalten ebenfalls Raum für etwa 50 Zuschauer, während hinter den Sitzreihen für 500 weitere Personen Stehplätze vorhanden sind. Einem I ä g e r i n ClintonCounty, Pa., Namens Jacob Pluff, wird nachgesagt, daß er vor einigen Tagen binneil kaum einer halben Stunde eine ganze Bärenfamilie', auS 4 Köpfen bestehend, erlegt habe, und zwar auf einer Rchjagd. Die Bärenmntter, wird berichtethätte ihm beinahe den Garaus gemacht ; doch gelang eS ihm, sie zu be schäftigen indem er ihr ein langes Taschenmesser tief in den Kopf, gerade c tr e. i zwi,Q)?n oie reioen Augcn, sllen, uno 4 Zhrend sie mit ihren Vordertatzen daS Messer zu entfernen suchte, lud er rasch 'Vr..3 1 ' . r ' , . UW

via i2jcwta? uno iai&s.u uro:? Herz.

t3 ist doch ein Glück, daß dte '?agd: geschichten nicht ausgehen, se'bst mitten in einer parteipolitischen Sintfluth. Auch aus Waltham, Me., wird ein bemerkenswerther Fall von Jägerglück erzählt. Ein junger Mann daselbst brach vor fünf Wochen feine rechte Schulter und ist noch immer nicht im Stande, seine rechte Hand zu gebrauchen. Jedoch wurde er es überdrüssig, seine vier Wände zu hüten,

und nahm er vor einigen agen eine , Flinte unter den linken Ar,n und ging in's Gehölz auf die Jagd. Natürlich erwartete er nicht, etwas zu treffe!! ; er wollte nur den bösen Dämon der Langweile vertreiben. Indeß bekam er ein prachtvolles 3!eh in Sicht; da legte er sich zu Boden, schob die Flinte zwischen ! seine Kniee, feuerte und traf das Thiel wirklich. Diese Methode der Nothwild: jagd kommt jedenfalls sehr selten vor. Eine weitere gelungene Jagdgeschichte, bei welcher aber der Mensch der Gejagte war, wird aus Alabama mitgetheilt. In Greene:Eountr) wurde Madison Jolly, ein in der Gegend sehr bekannter Neger, von einer großen Klapperschlänge angegriffen und flüchtete sich auf den nächsten Baum, welcher zufällig ein Dattelpflaumen- (Persimmon-) Baum war. Während er nun rasch hinauskletterte, sielen einige der reifen Früchte vom Baume. Die Klapperschlänge war anscheinend eine Liebhaberin vn Dattelpflaumen; denn als sie am Baume ankam, setzte sie die Verfolgung nicht fort, sondern begann die heruntergefallenen Früchte zu fressen. Da durch zuckte unseren Neger ein Gedanke. Er hatte ein kleines Fläschchen Morphin bei sich, das er seiner kranken Frau nach Hause bringen sollte. Nun riß er mehrere Dattelpflaumen ab, öffnete sie, ließ Morphin hineinlaufen und warf sie dann für die Schlange herunter, welche sie wirklich sofort auffraß. DaS Morphin betäubte aber die Bestie, und sie lag bald hilflos am Boden. Jetzt kletterte der Neger herab, eilte in das nächstgelegene HauS, nahm Jemand zur Hilfe mit, und Beide murksten dann die noch immer betäubte Klapperschlange ab. DeS SpaßeS halber theilen wir noch mit, daß diese Klapperschlange 13 Fuß lang war, 6 Zoll im Durchmesser, 44 Klappern hatte und seit 25 oder 30 Jahren der Schrecken der Umgegend war. Damit genug für beute! deutsche Localnachrichten. Provinz Brandenburg. r Die Redakteure der Täglichen Rund' schau" in Berlin, Lange, Siercke und Hermann,wurden wegen Beleidigung des regierenden Fürsten von Reuß ä. L. zu je einem Monat Festungshaft verurtheilt.' In Berlin beging der Sänitärsräth Dr. Eohn Selbstmord, indem er sich aus dem Fenster stürzte, und der Satt-' ler Wortmann daselbst, hat sich erschossen; der Auszügler Karl Schulze dus Waltersdorf hat sich erhängt. In Berlin ereigneten sich folgende Unglücks: fälle: die Zimmerlehrlinge Gundelach und Specht wurden überfahre und getödtet, der Maschinenarbeiter Reich brach das Genick und die Tochter des Buchbin, ders Linke starb an Brandwunden, die sie bei der Explosion einer Petroleum; lampe erlitten; infolge unglücklichen Sturzes kamen um's Leben : der Sohn des Arbeiters Vuchmald aus Heckelbcrg, der Schmied Wilhelm Sch. in Frankfurt a. O., der Maurergeselle K. Vuchholz aus Potsdam, der Arbeiter Wilhelm Ficbig aus Sonnenburg, der Brennermeister Frantzke aus Tzschatzschnom und der Kossäth Christian Kortschak aus Zantoch ; der Nachtwächter Ticde aus Stechardtschleuse bei Niedersinow ist ertrunken. Provinz Ostpreußen. Es wurden verurtheilt: wegen MordVersuchs der Kaufmann Adolf Heymann aus Moditten zu 10 Jahren Zuchthaus; wegen Todtschlagö der Knecht Kruczina aus Jedamken zu 1 Jahr, der Arbeiter Franz Eisenblätter aus Labiau zu 3 Jahren und der .Justmann Komm aus Schwesternhof zu 2 Jahren Gefängniß; wegen wissentlichen Wceineids der Besitzer Ludwig Vriesardt aus z)r. - avticr zu 4 Jahren, der Maurer Friedrich Winter aus Mertlnsdorf zu Jahren, der Wirth Joh. Brinkmann aus Orzechowen zu 1 j Jahren Zuchthaus, der Arbeiter Frledr. Lehmann aus Kelladen und der Gemeindediener Karl Kompatzki aus Skop xen zu je 1 Jahr Gefängniß. Provinz Westpreußen. Die Rentiere Alb. Pfuhl geb. Laen men in Danzig wurde in ihrer Wohnung ermordet eusgesunoen. Nach den blShe rigen Ermittelungen ist di: That von einer Nachbarin, der Wittwe Droß, und deren Tochter, der Frau Korn, geb. Hannemann, mit einem fernen Tiegel aus geführt worden. Die Wittwe Droß ist r r f.v . lyres Ästigen .emperamenrs wegen au aemein unter der Nezeicknuna fturie' bekannt, und scheint mit ihrer intimen Freundin in Streit gerathen zu fein der einen so unglücklichen Ausging zenom men hat. Im Werderdorfe Gr. Walodarf wollte der junge Besitzer Hellwlg eine Büchse, die er zuvor gereinigt und frisch geladen hatte, an die Wand hancen. Er bestieq zu. diesem Zwecke einen istuhl, glitt dabei aus. das Gewehr ent. lud sich und der Schuß traf den H. so unglücklich, daß er nach wenigen Stunden starb. Der bankerotte Kanfmann Klodzlnökl m Konitz wurde wegen Wech selfälschungen verhaftet, nachdem er einen nr r . ' nergislungsversUH gemacyl yatte. VlSher wurden von den zahlreichen Gläuvigern Forderungen von 70,000 M. an gemeldet. Der Kaufmann F. Hoffmann rn Strasburq hat weaen zcrrut teter Vermögensverhältnisse seinem Leben durch eluen Reoolverschusz em Ende ge macht. ' - T h ü r i n g i s ch e S t a a t e n. Der verstorbene Fabrikant Georg Zapp ln Apolda hat der Stadtverwaltung für wohlthätige Zwecke 10,000 M. hinterlassen. Der verheirathete Oekonom Hildebert Ewald in Großenehrich hat eine gewisse Frau Hubert, mit welcher er intimen Umgang pflegte, ermordet und c. 3rl r oie cicgc ,m nayen ittjaide verscyarrr, worauf., er. flüchtig wurde. Esgelang ' c c. rrn r -r ' c zrvo, ociicioc nacy rurzer cu oing fest zu mächen.' Der Aüszügler Wun: derlich in Thonhausen stürzte i beim Aeplelslüaen von einem Baume, und er litt tödiliche Verledunaen.

H e s s e n ? D a r m st a d t. In Büdesheim der frühere Bürgermeister Stephan Georg I. Ter Weinbauer Johann Wehlmann ans 5!anerloch bei Worms und. der Unterc.fsiz'er Schmitt vom 83. Jnf. Reg. in Mi'in-, haben sich erschossen; der Schneider Pit-. tero in Mainz hat sich erhängt. Der Knecht Müller ans GontcrSkirchcn und der Eisenbahn -Rotlcrarbeitcr Philipp Baumgarten aus öcicdcr-Jngclhcini wurden überfahren und getödtct; der Mau: rer Schildwächter ans Grünbcrg erstickte beim Essen ; der Landioirth Eoeling vor Kloppenheim brach daS Genick. Brau n s ch w e i g. A n h a l t. Lippe.

W a l d e ck. Der Konsistorialrath Thalemann in Detmold feierte sein 25jähriges Amtsjudiläuul. Die 13jährige Lina Hattenker in Menkhaufen ist wegen Brandstiftung zu einem Jahr Gefängniß verurtheilt worden. Der Gemeinderath in Pyrmont hat die Einführung einer Biersteuer beschlossen. Der Maurer Karl Schneioewilid aus Gernrode hat sich erhangt. Mecklenburg. f Dr. Franz Eggert, Lehrer am Gymnasium Fridericianum, in Schwerin. Es feierten die goldene Hochzeit folgende Ehepaare: Rentier Helmuth Rcinhöld in Aützow, Bleicher Schmidt in Friedland, Taglöhner Freitag in Hinzenhagen, Landwirth Eisholz in Gr.-Kelle. Altentheile? Timm in Kl.-Luckow, Senator Ohse inNcustadt, Schneidermeister Friedrich Ollhöft in Ächönberg, Schuhmachermeister Boy in Teterow und Arbeiter Jacobs in Watzkendorf. Provinz Pommern. In Drosedow hat sich der 12jährige Richard Beilfuß aus Furcht vor Strafe erhängt. f Der letzte Stargarder Veteran aus den Befreiungskriegen, der frühere Schuhmacher Wotke. Die Einweihung des Kaifer Wilhelm-Denkmals, welches auf einem Eranitsockel stehend, die Statue des Kaisers Wilhelm I. in vollem soldatischen Schmucke darstellt, wurde in Tribsees feierlich vollzogen. JnEarlshagen wurde dieWittweSchmeling durch den bei ihr wohnenden Fischer Krüger aus Eoserom mittelst eines Revoloers erschossen. Provinz S ch l e S w i g-H o l st e i n. Wegen erheblicher Unterschlagungen wurde der beim Amtsgericht in Elmshorn beschäftigte Gerichtsfchreiber Prüter in Haft genommen. Es feierten das Fest der goldenen Hochzeit dieEhelcute: Ollhöfft in Schönberg i. M. und Vollmar Dreessen in Wesselburen ; das 50jährigc Meisterjubiläum der Böttcher Johs. Schinkel in Elmshorn ; das 50jährige Dienstjubiläumder Polizeisergeant Mohr in Neustadt und das 50sährige Berufsjubiläum der Fischer A. Ostermaun in Westerhever. Provinz Schlesien. f In Haltauf der Rittergutsbesitzer. Kreisdeputirte und Landschaftsdirector Freiherr von Seher-Thoß. Es wurden verurtheilt: wegen Ermordung der 20jährigen unv. Marie Noak aus Köbeln der Topfer Traugott Noak von dort zum Tode; wegen Raubmordes, verübt an der Frau Alwine Lachmann in Gerlachsheim, der Arbeiter Joh. Nüdrich von dort zu 15 Jahren Zuchthaus. In Lauban hat sich der Maler Scholz wegen Nahrungssorgen erschossen. An Kohlengasen erstickt sind in Baulwle die Jnwohnerfrau Utzt und deren Sohn und in Hultschin das BergmannDworsky'sche Ehepaar; durch unglücklichen Sturz kameu zu Tode: der Bergmann Jandrossek aus Krugschacht, der Bergamts-Assi-stent Williger aus Landeshut, der Arbeit ter Jos. Kurtz aus Oppeln und der Fürber Sylvius Liersch in Schlawa; ertrunken sind: der Maurer Lakos'chck aus Altendorf, der Mühlenbcsitzer Queitfch aus Nieder-Gerlachsheim und der Sergeant Sch. in NamZlau; in Probnitz wurde die Magd Thömalla beim Einsturz eines Stalles erschlagen; die Grünzeughändlerin Komorek aus Ratibor wurde erfroren aufgefunden und der Schmied Ignatz Hossmann aus Tarnowltz 'wurde über fahren und getödtet. Provinz Posen. t In Posen: der Geh. Medizinalrath Dr. Bernh. Semmel und der frühere Gutsbesitzer v. vcaslerowskl aus Oczkorvice, der letzte der sog. .Belvederianer". Derselbe gehörte zu jenen 13 Polen, welche i. I. 1830 in das Palais Beloedcre in Warschau eindrangen, um den Großfürsten Konstantin gefangen zu nehmen, wag ihnen jedoch bekanntlich nicht gelang. Der Gutsbesitzer Ko sch mieder in Paulsdorf wurde von einem wüthenden Bullen so arg zugerichtet, daß man für sein Leben surchtet. Krau Koschmiedcr, die dazukam, fiel ohnmächt;a ubtx den furchtbaren Anblick unter die Pferde einer Dreschmaschine, wobei auch sie schwer verletzt wurde. In Siebenschlößchen hat der 7jährige Eigen thüm'ersfohn Hugo Kerlin infolge Spielens mit einem Revolver den gleichaltrigen Leibgedingerssohn Berny. Nowicki erschossen. Im Eldorado zu L e i p m hat der Weltsprachverein eine Aus stellung derVolapük-Literatur u Stande , gebracht. Die Eröffnung derselben war verbunden mit einer öffentlichen Versammlung, einberufen vom hiesigen Weltsprachverein. Verschiedene Volapükvereine von auswärts waren bei ihr durch Deputirte vertreten. Unter den erschienenen Gästen waren Eapacitäten ersten Ranges zu bemerken, hierunter Professor Alfred Kirchhofs aus Halle, der im Verlaufe des. Abends ebenfalls und zwar sehr zu Gunsten der Volapüksache das Wort ergriff. Den Hauptoortrag hielt indessen Herr Schnepper auS München, Professor am.Luitpold-Gvm-nasium. Was die Ausstellung betrifft, so konnte sie bei der Jugend des Volapük nicht fehr groß sein. Die erste Abtheilung - bestand aus Schleyer's Schriften, Theaterstücke wie Minna von Barnhelm und' Reisehandbücher liegen schon im Volapük vor. Es giebt z. B. schon russische Musikalien, Liederbücher :c. mit weltsprachlichem Terte, sogar Notenblätter für das Ariston-Jnstrument mit Volapükaufschrift, Frage und Antworcspiele, in diese Sprache gefaßt Vereins äBi5l?ji oirtJBpjßpufiniÄrifjL.

u u l? 3 frX fli 4. XYB&K-ÄL liARiC 'r ftK-i' fmm V- J' fcsy - : i;rl7 -v trir " -'-fmKmiZs-''1'" ' FJT rt X Lk. . 1? Wegen Brnstlsiden. Cttti jnr Hand. 1 DeS NoincS. fuaf 15. S::ll, 13S3. CcSalÖ sicd in meiner Familie irgend jemand erkälkct greife ich sofort tu Tr. Auzust Zli.'iug'S Hamburger Brustthee und bin überzeugt, daß der schlimmste Huüen in kurzer Zeit Verschwunden sem ud. Carl KallnowZ'i. t z ciiiiiiii .ugci vti iiijivuuwi.ii. j . :u t . . Davenport, Jor?s, 22. Nai, ISS8. Zn einer deftigen Erkältung leibend, gebrauchte ich Dr. August König'S Hamburger Brustthee und i einigen iiagcn waren uren uns Bru?r schmerzen rollständia verschroundeu. Adolvb Cipfprson. V 25 CtS. da? Ya5rt.1 In xoZhekrn ,n haben. VNl- cNAl.t-5 A. VOGELER CO.. Baltimore. S. fei:' Das große SchmkrzenhellMel. kZkgra NheumattSmuS, Nrnrelgia, Frogbeuleu, bezenlchuh, Sreuzweh, ückkuschmerzeu, Öerftanchung, Srühwundea, Cchllittwunden. Lahnschmerzen, ücpftsel), Brandwunden. Farmer und Viehzüchter finden in dem Ct. ?.akobS Oel ein unüber trenlichts Heilmittel eqcn die Erbrechen deS BnhstandeS. yxelZ St) CentZ; iu llen Spatheke haben. 7ectt)ll:!sA.vl)LEl.5kco.. eaZUmo.. Eswas Neues! Sir vfferik t bte d,ft nnb tchhlttgst Intnal Jmportirter Weine die i ia Markte war. Alle unten angifübrten Weine werden ,o unk in ffSffrrn dtrikt tsrortt t und n unseren KCrn auf laschen gezogen und zu Höchst malzen Preisen vu kauft. Clatttl fcaleau, Bernone, Psutet, Toner, Eentenae Maroau; und St. Julien Superior Rlzetnroetne Rüd'Heimer, B'schoftkerg, Orxendeimer. ietste'.per, Ww.tier nnd Tükkie'mer. Rheinweine (roth) Sißmanihüuser nü Oder tnaeheimex. olelrsetne Issrl)!hoeter, Branubkreer, PiSvoner und ltwger. Wir garantiren dR jede Flasche genau enthält, wat die Sttket aus derselben augiebt. Jacob Metzger & o., No. 30 und 32 Oft Maryland Str.. Sottler d KerQhmten Tafel, Biers JOB. EBNST, Stukkateur und Ghpser, für einfache und verzierte Arbeiten. DaviS Straße, Sudiauavoli. ZK THE LADIES' FAVCR1TE. NEVER OUT Or OstötH. If tou desire to purebase a eewinjr macblne, aslc our ntrent at your pl:.co f or torms and . V i A .1 n rm WVltn I irices. 11 you caniiuniiiu um Ui!t t a 9 -i h . A irecttoneareär.aacu'egstuyuuLn.-iuw " HEHHOMESHfiSG lim W,W, CHICAGO - 28 UNION tqUAKL,N.T.ST LOUIS. MOI LU jggMPATO8COCL. Sscntur für Jndtanaxolii: 71 Oft Washington Etraj. als Vfteg - i MozsVS-OalSe! Jacob Bon, eigtsthüntt. Cai gröhle, schZaäe nnb älteSe btnrtig Lokal w In Stadt. Die geräumig und schön eiegerichtete Halle steht Vernsen, Loge uvi Privat zur Abhaltung Kon Bällen, Eonzerten und VersaaunluLg nntn liberalen V?ttn, g n? Lerföftnag. Die große I. B. & W. Bahn. Kürzeste Linie nach dem Osten und Westen. Die einzige Linie mit solieen Zügen nach Vloo. mngton unv Peoria mit Dvrchqanzk'Wagea nach den Missouri River Punkten in einigen Stunden weniger alk an'ere Lahnen. Ebenso Durchgangs . Schlafwag,n und Stuhlwagen. Wagen über Danville nach Chicago in kürzerer Zeit zu niedrigeren Preisen al andere Bahuen. Die kurz; Linie uach Epliocfield, Columr, OK'o und allen Punkten im südlichen und oft. lichev Ohio.' Die kürzeste und einzige s'inie mit Durchgangs. Cchlasroagen ach Urbana, Oh o, Bellefgutaine, enton, Tisfia, und San. dutkn. Die autdorisirte Linie östich mit Scknellzeit und Ticket uach alle bedeutenden östlichen Statten von ZI bis $1.50 weniger als reguläre Raten. Zöge im Indianapolis Vainhof. fcaana j ftlich :t o g. lt:wrz. 9M?d j xtefti.7:30Kora. 3:30 Harn 11:00 ßbt-l Hnjjf j om Osten 7Vkg 3:1".. 10:3 dd Som mptn 3:50 lg;. Mg. 8:40 Abd FeinJe Speise, nnd Schlafwagen. Tickets nnd Avskonft ertheilt Seu. Paff. Agent, Eeo. Luller, 183 Cüd Jllinoii Ctraße,und jeder andere Ageut der Linie. H. 3. 0 1 9 n f o n, Qtn. Pass. gt. v..lllS. So. Pag. sent.

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