Indiana Tribüne, Volume 12, Number 72, Indianapolis, Marion County, 29 November 1888 — Page 2
SnMantt Tribüne. eschewt SigllH Ld Aonntsgs. ie tSa:iche.idant Mtt dH den Träger 12 Cent! , Woche, di Sonntagl'.Tridün, h CcntB sei Woch. Scibc lufamnuu 1A gcntl der 15 Ctntiftr Ronat, m- n-a .I4t4i 4 UvRKsn fsi ßtf
VVI 1 VVtMVVMf r Zajr. Owee: 10 S. ciTarvlandSr. SLdiMüpoliZ, Ind., 29 November 1633. Wechse.volls Laufbahn. Im Siechenhause zn Flatbush. N. befindet sich gegenwartig ein ehrwürdiger Zllter, der ein bewegtes Leben hinter sich hat. ES ist David Spenzkon Perry, ehemals ein hervorragender Geistlicher, ftrjt, Fabrikant, Millionär und jetzt unqlücklicher Nierenkranker. $r. Perrn wurde in Salem, N. I., am 1. Mai 1800 geboren, und sein Äater war Diaconus der Vaptistenkirche. Schon mit 14 Jahren begann Perrn zu predigen, und mit 15 Jahren wurde er als Priester ordinirt. &on weit und breit strömten die Leute zusammen, um den Predigcrknabcn zu hören. Die Streittgkeiten in der Vaptistenkirche veranlaßten ihn iedoch, noch vor Erreichung seines 20. Lebensjahres zu den Methodisten überzutreten. Von da ab pilgerte Perru durch das ganze Land, von New Jork bis nach San Francisco, predigte und bethätigte auch feine Lehre, indem er einen grojjert Theil seines Verkr-ogens zu religiSjen Zwecken verwendete. Perrn ist übrigens auch ein Freimaurer aon hohem (grabe und genießt noch jety großes Ansehen in Logenkreisen. DUUn der Seelsorge betrieb er die Heilkunde. Seine Praxis war eine Zeit lang sehr bedeutend, und er sah sich schließlich veranlaßt, eine Fabrik für Medicinen und Chemikalien anzulegen, in welcher er an 2u00 Leute beschäftigte. Da? Unternehmen blühte, und die ErZeugnisse fanden willige Abnehmer im In- und Auslande. Später wandelte Dr. Perry sein Geschäft in eine Actiengesellschast um und legte damit den Grund zu seinem sinanciellen Ruin. Denn seine Theilnehmer betrogen ihn um all' sein Vermögen. In guter Zeit hatte er seinen Söhnen, von denen übrigens zwei im Bürgerkriege gefallen sind, je 50,000 gegeben und damit ihren Wohl stand begründet. Sein Familienleben war an allerlei Schicksalsschlägen reich. klußer den zwei im Krieg gefallenen Söhnen hatte er noch zwei andere unter der Fahne, die mit gebrochener Gesundheit zurückkehrten; sein Schwiegersohn erlag kbenfallS den Wunden, die er im Kriege erlitten, und bald folgte auch seine Dochte? diesem in den Tod nach. Zwei Gatrinnen hat erbegraben. Jetzt sehnt er sich darnach, durch den Tod von seinen Leiden erlöst zu werden. Betrogen und verlassen. Nicht zu wissen, ob man verheirathet ist oder nicht, ist für eine junge Dame jedenfalls eine eigenthümliche und nichts weniger als angenehme Lage, und doch besinnet sich Frl. Lillian Praull, bzw. Frau Naphael Leoy, von Edgewater in Lurlington-County, N. I., in einer solchen. Die Dame, eine hübsche Vrünette von 20 Jahren, verschwand vor eta zwei Wochen urplötzlich aus der Wohnung ihrer Eltern, und da sie zuletzt in trenton in der Gesellschaft Naphael LeeineS jungen Lebemannes, dessen Vekonntschast sie vor längerer Zeit gemacht harte, gesehen wurde, so hieß eS, daß sie mit diesem entflohen sei, um sich heimlich mit ihm trauen zu lassen; die Eltern des jungen Mädchens hatten sich aämlich einer Heirath mit Leoy abgeneigt gezeigt. Zum großen Erstaunen Aller, welche die junge Dame kannten, tauchte diese vor einigen Tagen wieder auf, weiß aber . merkwürdigerweise nicht, ob sie verheira thet ist od.'.r nicht. Ihren Angaben zufolge traf sie, während sie sich in Phila oelphia befand, um Einkäufe für ihre Eltern zu machen, auf der Straße den bereits genannten Naphael Leoy, der sie in eine Eonditorei einlud, um einige Erfrischungen zu nehmen. Sobald sie diese nossen hatte, verlor sie angeblich das Bewußtsein und behauptet, nur noch eine dunkle Erinnerung davon zu haben, daß sie mit Leoy über einen Fluß fuhr und 9ann in einem Wagen die Neise fortsetzte. Bit hätten in einer Stadt Halt gemacht, die ihr xoie Trenton vorgekommen sei. Erst am folgenden Tage, nach ihrer Rückkehr nach Philadelphia, sei sie in eiaem dortigen Hotel wieder zu klarem Bewußtsein gelangt. Darauf habe ihr Levy gesagt, daß sie sich mit ihm habe trauen lassen und rn gleicher Zeit habe er ihr eine Art Trauschein gezeigt. Sie habe ihm hierauf erwidert, daß sie sich nicht erinnern könne, mit ihm getraut worden zu sein, wenn jedoch beul so sei, so verlange sie, in das HauS ihrer Eltern zurückzukehren, damit sie diese von dem Vorgefallenen in Kenntniß setzen könne. Ihr angeblicher Gatte habe ihr diese Absicht aus dem Sinn reden wollen ; da sie jedoch auf der öiückkehr in das Haus ihrer Eltern bestanden, habe er sie verlassen, und seit dem habe sie keine Spur mehr von ihm gesehen. Die Eltern des Frl. Praull, oder der Frau Leoy, ließen in Philadelphia und Trenton genaue Ncchforschungen nach dem Verbleiben oder dem Aufenthaltsort LevS anstellen, doch blieben selben bisher erfolgsloS. Lluch ein Stück irischer Frage. Vor etwa einem Jahre kam ein Spetialcorrespondentdes Manchester GuarDarn" m das abgelegene Kustendors Carna in der Grasschaft Connemara, und das Elend, welches er dort fand. überstieg alle seine Erwartungen. Er veröffentlichte nun einen rührenden Ar- ' tikel über die dortigen Jammeroerhälttrifte, und auf diesen Bericht hin wurde In Manchester ein Fonds zusammengebracht, aber nicht zu bloßen Wohlthätigkeitszwecken, sondern umJndustrien w jener Gegend zu gründen. Man hilete die . Carna Jndustrial Co.". und
kn cancyetter fanden öle erzeugten Pro: ducte einen Markt. Der Fond? wurde oon Vater Tom McFaddcn, einem sehr &ctaiitcii Priester, verwaltet. Gegenträrtiz, nach einem Jahre, ist Carna das Z!ustcrdorf in der Grafschaft. Die v!äöchcn sind sämmtlich int Stricken und Dtiihcn unterrichtet und haben genug mit öll.scrngung von Unterkleidern, Strömpfen und Mützen zu thun, und die Manner treiben theils ein profitables Fischund Hummcrgeschäft, theils sind sie mit Anlegung von Berkehröstraßen beschäftigt. DaS ganze Aussehen dcö DorscS ist verändert, Schmutz und Vci kommenhat sind gänzlich vcrschivnzidcn. Und als dcr Correspondent, welcher zu alledcm den crstcn Anstoß gegeben, wieder nach Carna kam, wurde er festlich empfanzen. und der ganze Ort zu seinen Ehren illuminirt. Daran knüpft ein englisches Vlatt folgende Bemerkungen: Es scheint uns, wenn die Jrifh-Amerikaner, statt riesige Summen zwecklos für die allgemeine Sache des nothleidenden Irland" zu zeichnen, bestimmte Localitäten auswählen und alle ihre Anstrengungen auf Verbesserung derselben in ähnlicher Weise, wie im vorliegenden Falle, concentriren würden, so könnte wirklich vieles Gute gethan we?oen, während jetzt das Geld sich verflüchtigt. Die materielle Lage Irlands ist trotz der colossalen amerikanischen Beiträge in keiner Beziebung besser, als vor s Jahren, und sie wird wohl in 20 Jahren auch noch sf
'em.' Ein Krüppel in Militürhaft OI .1?. on welcher Wichtigkeit es ist, daß a?ß hierher eingewanderten Deutschen sobald wie möglich ihr VürgerrechtS-Axplica, tiou?pax:er sich ausstellen lassen, geht wieder neuerdings aus einem trauriger Fall hervor. Vor einigen Monaten ging ein junge, Mann von East New Dort nach Deutsch: land, um dort Verwandte zu besuchen. Er heit)t Hermann Bunzel und ist seines Zeichens Barbier. Als i4jährigerJungk kam er mit seinen Eltern, die jetzt schon 7 Jahre in Amerika sind, hierher. Da die Eltern sich dauernd hier niederlassen wollten, so unterließen sie eS, sür Hermann in Deutschland einen Auswande rungSconsens ausstellen zu lassen, uni leider vergaß der Vater auch nach seine, Hierherkunft, das erste Bürgerpapier zu erwerben, sondern that dies erst vor Kur zem, sodaß er noch kein Burger der Ler. Staaten ist. Diese Unterlassungssünden sollten dem Sohne theuer zu stehen kom: men. Dieser Tage erhielt der Vater, Hen Albert Vunzcl, einen Brief seines Soh; neö, der vom 6. November aus dem Hambnrger Untersuchungsgefängniß datrrt ist. Darin theilt der arme Hermann mit, er sei am 23. Octdber von Apolda wo er sich bei seiner Tante aufgehal: tcn hatte, nach Hamburg abgereist, um sich von da wieder nach Amerika einzu, schiffen. AlS er aber das Schiff betreten wollte, und man ihm, wie üblich, die nöthigen Papiere abverlangte, konnte er keine solche vorzeigen und wurde deshalb von der Behörde als ein in Deutschland geborener Bürger, der im Verdacht stehe, sich der Militärpflicht entziehen zu wollen, in Untersuchungshaft gebracht, wo er sich zur Zeit der Absendung des Briefes noch befand. Er theilte seinen Eltern mit, daß er am 10. November wahrscheinlich auf seine Tauglichkeit für den Militärdienst untersucht werden würde. Hier ist zu bemerken, daß derjunge Mensch schon seit seiner Kindheit einen schweren Bruch hat, also nach dem Gesetz ein Krüppel und für den Militärdienst absolut untauglich ist. Es ist also mit größter Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß er frerkommt, wenn er nicht etwa eine nach seiner Auswanderung über ihn verhängte Strafe abznutzen hat, aber dann ist er durch die Chicanen auch um sein Nückfahrtsöillet und um seine noch übrig gewesenen Mittel gekommen An irgend welche Entschädigung ist gar nicht zu denken. Deshalb bittet er seinen Vater, ihm sein Handwerkszeug und etwas Geld nach Apolda zu schicke, wo hin er sich vorerst zurückzubegeben ge denkt. Seine Eltern arämen sich sehr über die Geschichte, die anderen Eltern und Söhnen zur Warnung dienen mag. Nnschädlick) gemachter Pferdedicv William Elsiott, alias Namsc, ml cher sich in mehreren Staaten einen aro: ßen Nnf" als Pferdedieb erworben hatte, ,st endlich, mm ersten Mal m tn nem Leben, abgefaßt und abgestraft roorden. Bis vor 6 Jahren trieb dieser kecke und aernale Spitzbube sein Unwesen n Ken tucky, ging dann, lsder Boden ihm hier zu heiß wurde, nach Pennsi)loanien und von dort nach Ohio. Auch in diesen beiden Staaten stahl er Pferde zu Dutzenden. Endlich hat ihn nach Ivjähriger Verbrecherlaufbahn sein Geschick ereilt. Vor 2 Monaten tauchte er in Newav, Ind., auf und miethete ein Pferd nebst Einspänner von I. S. Kuor. Er kam mit dem Gesährt in Louisoille an und versuchte dasselbe loszuschlagen, doch konnte er den verlangten Preis nicht erhalten, weshalb er nach Belmont ging und den Handel abschloß. Von dort ging er nach Hopkinivllle, sprengte den Geldschrank in W. H. Cundifss ßje. schäftslocal und machte eine gute Beute. Um die Früchte seiner Räubereien zu genießen, kam er wieder nach Louisoille, wurde aber am ersten Tage schon von den Geheimpolizisten Dalu und Hoope? abgesaßt. DaS gestohlene Gefährt wurde in Belmont gesunden, Elliott wurde von errn Knor identisicirt und dann nach hepherdsville gebracht, um dort- sein Verhör zu bestehen. Elliott ist ein baumstarker Mann von etwa 30 Jahren und kennt keine Furcht. Dieser Tage machte er zwei verzweifelte Fluchtversuche. Er setzte das Bettzeug seiner Zelle in Brand, um den Schließer in die Zelle zu locken. Kaum war die Zellenthüre geöffnet, damit Wasser hineingebracht werden konnte, so stürzte sich Elliott aus den Schließer und schlug ihn mit einem Schüreisen nieder. Der Ve amte wäre nicht mit dem Leben davongekommen, wenn nicht ein. anderer Schließer ihm zu Hilfe geeilt wäre. Den beiden Männern endlich gelang es, den Rasenden zu überwältigen und zu fesseln. Am näcksten Taae hob er den Vod,
lemer Zelle' aus und hätte sich elnen Weg ins Freie gegraben, wenn nicht recht zeitig genug noch sein Vorhaben entdeckt worden wäre. Alsdann versetzten ihn die Großgeschworenen in Anklagezustand und es war genug Aemeismaterial vorhanden, um Elliott auf 20 Jahre iu's Zuchthaus zu senden. Er wußte dies, und als schließlich sein Fall ausgerufen wurde, bekannte er sich schuldig, worauf ihm nur 2 Jahre Zuchthaus zudictirt wurden. Nach Ablauf seiner Strafzeit aber werden die Behörden von
entucky, ZYlo und Penniolvamen sich näher mit Elliott befassen, und wahrscheinlich wird er für den Rest seines Lebens hinter Schloß und Riegel verbleiben. Der alte TtreitfluZz. Es ist nichts Neues, daß der Rio Grande, welcher die Grenze zwischen Texas und Mexico bildet, infolge seiner eigenthümlichen Launen zu Händeln zmi schen Amerikanern und Mexikanern führt. Diese Grenze" ist nämlich eine zehr schwankende, da der Fluß die Gewöhnheit hat, den Hauptdruck seiner Wasser, masse nach den westlichen Ufer zu werfen (angeblich ist daran die Drehung der Erde schuld) und daher immer mehr mexikanisches Land abzureißen, das all mälig auf die amerikanische Seite geschwemmt wird. Neuerdings bat es wieder Streit gegeben, weil die Mericaner, um weitere Äbreißungen zu verhindern, Dämme errichtet haben. Der Behaup, tung texanischer Behörden zufolge sind sie dabei zu weit gegangen und haben bestehende Verträge verletzt. Der Mayor von El Paso hat dem Gouverneur von Teras gerathen, die Fortsetzung dieser Arbeiten mit Gesalt zu verhindern. Doch so heiß wurde die Suppe nicht ge gessen. Der 'vtadtanwalt von El Paso setzte eS beim mericanischen JngenieUl GarsiaS durch, daß die Arbeiten vortSu sig eingestellt'wnrden, und darauf wurde der Streitfall den beiderseitigen Regie runqen übergeben. ÄZie eS scheint, hat der Mavor von El Paso über das Ziel hinausgeschossen. Die Vertragsbestimmungen verbieten solche Bauten, welche die Schisfahrt beeinträchtigen oder den Lauf deö Stromes verändern." Nun haben die Merican einfach Winkeldämme zu bauen begon: nen, welche an bestimmten Stellen die Hauptströmung nach der Mitte der Was? serstraße zurückwerfen fallen. Es fragt sich nur,'0b dieselben nicht zu weit in den Fluß vorspringen. Eine amerikanisch mexicanische Commission von Sachvers ständigen könnte am besten den StreU entscheiden. Bom Jnlaude. Der noch au dem Mittel alter stammende Aberglaube, daß man mit Hundsöl" die Schwindsucht heilen könne, erhält sich immer noch da und dort aufrecht. So wird jetzt aus Jefferfonville, Ind., berichtet: Vor vielen Jahren litt Thomas O'Neal an der Schwindsucht und war inm Skelett abgemagert. Als Alles nichts half, nahm er regelmäßig HundSöl", und jetzt ist er einer der kräftigsten Leute der Stadt. Wer's glaubt, der zahlt einen Thaler. Von Glück kann der Pianofabrikant Anton Dall in New Jork sagen. Bei einem Rundzange durch seine Fabrik siel er nämlich durch den Elevatorschacht aus dem S. Stock in den Keller hinab. Als seine Arbeiter . herbeieilten, um, wie sie vermutheten, die Leiche des Verunglückten zu finden, fanden sie Dall frisch und munter vor. Er hatte merkwürdiger Weise nicht die geringste Ver letzung davongetragen und bemerkte, daß er noch niemals vorher so schnell aus dem ö. Stock in den Keller gelangt sei. Vor einlgenTagen fand ein Gärtner auf einer in MontgomeryCounty, Pa., gelegenen Farm beim Graben ein amerikanisches Halbdollar stück vom Jahre 1796. Das Gepräge dieser seltenen Münze wie 16 Sterne auf. Der Finder wurde darauf aufmerksam gemacht, daß das Geldstück einen hohen Werth habe, und der Superintendent der Bundesmüuze in Philadephia kaufte ihm nachher das Geldstück ab und zahlte 5115 dafür. Eine lappische Geschickte, welche wieder emmal ' geeignet ist, oummen Aberglauben zu stärken, wird jetzt in ernstem Tone aus Alabama anläßlich eines großen Einbruches erzahlt. Der Geschäftsmann, welcher das Opfer des Einbruches wurde, soll denselben vier Wochen zuvor in einem Traume vollstemdig gesehen haben, und alle Einzelheiten des Traumbildes stimmten mit den bis jetzt bekannt gewordenen Einzelheiten des Einbruchs wunderbar überein. Aber der gute Mann- hatte noch mehr geträumt: er sah nämlich, wie der Einbreche? verhaftet wurde, den Beamten gewaltsamen Widerstand leistete und dabei seinen Tod fand. Jetzt sind iele Leute gespannt darauf, ob auch diese, Theil deö Traumes in Erfüllung gehen ' wird. Bis dato ist der Thäter noch auf freien Furzen. Exemplare einer nach der Annahme deö neuen Anti-Chinefen-Ge-fetzeS von der chinesischen Regierung erlassen: Proclamation sind in Amerika eingetroffen und unter den chinesischen Kaufleute vertheilt, worden. Die Proclamation ist auf rothes Reispapier, einen Fuß breit und zwei Fuß lang, gedruckt und fordert die in den Ver. Staaten wohnenden Chinesen auf, nach ihrer Heimath zurückzukehren, da alle weiteren Unterhandlungen mit der amerikanischen Regierung nutzlos und Chinas unwürdig seien. Diejenigen, welche nicht die Mittel zur Rückreife haben, sollen sich an die chinesischen Cousuln wenden. Die Proclamation hat im New Yorker Chinesenoiertel beträchtliche Aufregung verursacht, und hervorragende Kaufleute beabsichtigen, eine Versammlung einzuberufen und die Erklärung abzugeben, daß man sie falsch beurtheile und daß sie Bürger der Ver. Staaten zu werder wünschen. Die nnalückseligen .Miß. .griffe"! Wieder- ist infolge eines solchen eine erst 26sahriae bekannte Dame in Philadelphia, Frau Lillie R. H. Baltz, Gattin eines Mitaliedes der Vrauersirma I. & P. Baltz und Tochter des SoirituosenbrennerS
unv iyä'nolers I. H. Hentz, den Vergsftungstod gestorben. Als der Gatte und die Schwiegereltern in deren Haus sie sich seit Kurzem aushielten, .weil Frau Baltz Mutterfreuden entgegensah beim Frühstück saßen wurden sie plötzlich durch einen gellenden Schrei aufgeschreckt, welchen Frau Baltz im Toilettenzimmer ausstieß. Sie eilten hinzu und fanden die Unglückliche mit verstörtem Gesicht auf dem Boden liegend und sich vr Schmerlen krümmend. Als Frau Baltz ihre Mutter an
,icrn,g wurde, deutete ic aus den Ui5achtisch, aus welchen ein Fläschchen mit Carbolsänre stand, und stieß unter Stöhnen die Worte hervor: Jch habe die unrechte Flasche erwischt!" Sie hatte näm lich statt ihrer Hustenmedicin die Carbolsäure genommen. Die Scene, welche dieser Erklärung folgte, fpottct jeder Beschreibung. In aller Eile wurde die hochschwangere Frau zu Bette getragen, und man holte zwei Aerzte, welche alle ihre Kunst aufboten. ES war vergebens! Abends um S Uhr that die Patientin de? letzten Athemzug. Die Sache wurde möglichst geheim gehalten; auch der Coroner nahm seine Untersuchung nicht öffentlich vor. Der Schwager der Frau Baltz, Jacob Baltz jr., hatte im letzten August ebenfalls ein tragisches Ende gefunden, indem er bei einer abendlichen Nuderfahrt ertrank. Ein Fall ähnlicher Art passtrte ungefähr gleichzeitig in Pittsburg, wo das 7 Monate altt Kind der Eheleute Leienzapf durch falsche Medicin getödtet wurde. Ueber eine verwickelte Heirath wird aus Louiöville berichtet: Die Familie Johnson kam vor einiger Zeit aus dem Innern Kentuckys hierher und betrieb ein Kosthaus Unter . den Kost, gäNgern befand sich auch W.J. Gutkese, und zwischen ihm und der Tochter des Hauses, Emma, entspann sich bald ein Techtelmechtel. Die Eltern sahen das Nicht gerne, und Gutkese rourde gegan, gen". Während die Eltern die Sachr ganz vergaßen, setzten die jungen Leute das Verhältniß heimlich fort und kamen endlich überein, sich trauen zu lassen. Eines Abends verließ Emma das Haus, unter dem üblichen Vorwand, eine Freundin zu besuchen. Sie traf mit Gutkese zusammen, und. Beide gingen daraus nach der Wohnung des Hrn. W. Buckel, eines Assistenten des County: clerks, welcher denn auch nicht zögerte, ihnen eine Heirathölicens auszustellen, nachdem ein gemisser I. S. Sweet beschworen hatte, daß die Braut volljährig sei. Von da ging's nach dem Pfarrhaus der deutschen Methodistengemeinde, und Pastor Schimmelfennig nahm die Trau, ung vor. Das Einzige, wag dem Pastor aussiel war, daß die Braut kein Deutsch verstand. Die Ceremonie wurde aber in deutscher Spraye vollzogen, und die Braut gab auf die übliche Frage, nachdem sie hierzu einen Wink erhalten hatte, mit fester Stimme die Antwort: I will." Mittlermeile wurden die Eltern Emmas ängstlich ; e3 wurde Nacht, und Emma kam noch immer nicht zurück. Schließlich horten sie, daß Emma mit Gutkese zusammengetroffen ti, aber weiter nichts. Sie jagten nun den Stadtgerichts-Clerk aus dem Bette und ließen Haftbefehle gegen ihreTschter und Gutkese ausstellen. Das Pärchen wurde von einig.cn Dienern der heiligen Hermandad tm Brautgemache überrascht und mußte den Rest der Nacht in dem Polizeigewahrsam verbringen. Am anderen Tage wurde auch der besagte I. S. Sweet wegen McineidS verhaftet, denn der Vater EmmaS beschwor, daß diese noch keine 1 Jahre alt sei, während Sweet ihre Volljährigkeit beschworen hatte. Ferner behauptete Johnson, Gutkese iei bereits verheirathet, also ein Bizamist. Die jungen Leute wurden all' gemein bedauert. 'Vom Auslande. Der Bräutiga m e i n e 1 öiegnitzer jungen Dame kam kürzlich auf seinen Geschäftsreisen nach Berlin, wo kr einen geschickten Photographen mit der Herstellung seines Konterfeis betreute; ts war seine löbliche Absicht, der Herzliebsten, von welcher er schon längere Zeit getrennt gewesen war, eine Freude ;u bereiten. Das Bild gelang wohl, rnd auf Ersuchen deö Bestellers packte es der Photograph sogleich versandtfertig kin. Einige zärtliche Worte, der Sendung beigefügt, deuteten sinnig die lieienswürdige Absicht deö Gebers an. Die Empfängerin las gerührt die Zeilen, und wenn der liebende Bräutigam nebenbei gemeint hatte, seine Braut zu überraschen, so gelang ihm das, als sie die hülle von dem Bilde entfernte, über alles Erwarten. - Denn es war ein gar wunderdares Bild, das ihr da entgegenleuchtete, und nicht nur eine, sogar zwei Gestalten befanden sich darauf, aber sie tru gen' nicht die Züge ihres Bräutigams, nicht dle allerklemste Ähnlichkeit mit demselben kvi.esen sie auf. Um es kurz m sagen: eS. waren eine grimmig dreinschauende Bulldogge und 'ein zierliches CypernkatzcheN,' die. das. Bilöniß darstellte, und. sie" waren in einer so überaus ergötzlicken Stellung aufgenommen, daß der unbefangene Beschauer hätte seine Freude daran haben müssen. Unbcsan aen war aber die junge Dame nicht, sie sah die Sache anders an. Hund und Katze ! . . . . Kein ' Zweifel, Derjenige, den sie so lieb gehabt, wollte ihr bedeuten, daß sie nicht zu einander paßten. Es war eine sehr ungewöhnliche Art, wie er seine jetzigen Gesühle kund gab, eine unwürdige Art, sagte sie sich. Tief unglücklich war die arme, gekränkte Braut. Sie schrieb dem Ungetreuen sogleich einen Brief, in welchem sie ihrem verletzten Gesühl Ausdruck gab, und legte das verhängnißvolle Bild bei. Zum Glück weilte der Bräutigam noch in Berlin, und er stürzte nach Empfang deö Schreibens sogleich dem Photographen, wo sich denn herausstellte, daß durch einen sonderbaren Zusall eine Verwechselung stattgefunden hatte. - Auf den Flügeln" eines Eilzuges eilte der bestürzte Liebhaber nach Liegnitz wo vor etlichen Tagen die sicherste Lösung des WirrsalS durch das standesamtliche Aufgebot erfolgt ist. . ' V 0 r . e ! n e m E i n z e l r i ch t e r rn der City ef London erschien ein elfjäl)riczeS Mädchen in armlichster, gber reinllcher Kleidung, um seinen Vater zu vertheidigen. Dieser war citirt, weil er
gegen die gesetzliche Vorschrift sichver-7 gangku und scine Tochter nicht regelmäßig zur Schule gesandt habe. Die Kleine erklärte: Ich kann nicht alle Tage die Schule besuchen, weil ich mcinen. kranken Vater zu pflegen habe, der bettlägerig ist, während meine Mutter des Tagcö über und oft bei Nacht nußerhalb der Wohnung Dienste zu thun hat. Ich bin die Aelteste unter Vieren daheim. Mein Vater war einmal wohlhabend und besaß zwei Apotheker-Geschäste, wurde aber durch Verluste und Krankheit zum armen Mann. Ich reinige daö Haus, pflege den Vater und das Kleinste und kleide die Anderen , und schicke sie zur Schule. Mehr kann ich 'nicht thun. Ich habe Lesen und Schreiben gelernt." Der Richter, sichtlich bewegt, bedeutete dem Kinde, daß es noch nicht über das schulpflichtige Alter hinaus sei und dem Gesetze gehorcht werden müsse. Er fragte das Mädchen, ob sein Vater im Stande wäre,2 Schilling Geldstrafe zu erlegen. Darauf brach die. Kleine in Thränen aus: Das .brauchen wir zum Essen. Ich habe heute noch nichts gegessen, weil die Mutter noch nicht nach Hause gckommen ist und Geld gebracht hat." Zu dem Capitel der seit samen Geschmorenen-Urtheile lieferte dieser Tage Italien einen neuen Veitrag. Vor den Assisen in Vercelli stand dieser Tage ein Deutscher Namens Fortenbingen, deö Diebstahls an seinem Landsmanne Dr. Michel angeklaat. Der Angeklagte hatte sein ganzes Vermögen von 15,000 Mark in Monte Carlo verspielt und hatte hierauf dem obengenannten Dr. Michel im Grand Hotel zu Pallanza aus einer .unoersperrten Cassette ein Tausend-Francs-Billet gestohlen der Diebstahl erregte ungeheures Aussehen und Fortenbingen, welcher sich durch fein ausfälliges Benehmen verrieth, wurde schließlich des Diebstahls überführt und vor das Gericht gestellt. Der Angeklagte vertheidigte sich höchst phantasievoll. DaS Taufend-grancS-Billet habe in ihm die Erinnerung an Monte Carlo geweckt, er habe geglaubt, dasselbe gewonnen zu haben, und eS, fast ohne eS zu wissen, eingesteckt; sein Verlangen, mit diesem Scheine all' sein verlorenes Geld zurückzugeminnen, habe ihm die Besinnung geraubt und ihn in einen unzurechnungsfähigen Zustand versetzt. Die Gcschworenen schlössen sich dieser Anschauung an, gaben die forza irresistibile" (unwiderstehlichen Zwang) zu und sprachen den Angeklagten frei. Der Beschädigte, die Richter, der Anwalt des Angeklagten, ja der Letztere selbst, sollen bei der Verkündigung dieses Urtheils ungemein überrascht gewesen sein. Eine gewagte Ja gd p a rtie hat, wie der Grashdanin aus diplomatischen Kreisen erfährt, -vor einiger Zeit ein Sohn des englischen Botschaf ters in St. Petersburg, Sir Morier, angetreten. Derselbe hegte nämlich den glühenden Wunsch, eine größere Bärenjagd mitzumachen, und wählte sich hierfür die Mündung des Jenissei. Gesagt gethan. Von den Segenswünschen der Seinen begleitet, reiste Herr Morier nach England und von dort mit dem eisernen Dampfer Labrador" in daSKarische Meer,wo man den hölzernenDampfer Phönir" zu treffen hoffte, welcher den Eismassen mehr Widerstand leistet, als ein eisernes Schiff. Aber der Mensch denkt und Gott lenkt." Kaum war der Labrador" im Karischen Meere eingetroffen, als dort auch schon die ersten EiSmassen sichtbar wurden, ohne daß man den Phönir" getroffen hätt: Somit war der Labrador" genöthigt, sofort bei der Jenissei - Mündung Kehrt zu machen. Herr Morier wollte jedoch seinen Plan jetzt nicht mehr aufgeben, ließ das Schiff ruhig wieder in See siechen und blieb getrost bei den Samojeden. Zur Zeit weiß man nur, daß er sich etwa 4000 Werst von Jakutsk bei den Samojeden aushält. Die englischen Fachblätter besprechen eine Denkschrist des italienischen Admirals Albani über das Kriegsschiff der Zukunft. Hervorzuheben sind aus dieser Denkschrift folgende Punkte: Die Schiffe sind künftig hinten und vorne mit je zwei Schrauben und einem Steuer zu versehen, so daß sie nie zu wenden brauchen und nicht kampsunfähig werden, auch wenn ein Steuer und drei Schrauben beschädigt sind. Seit.mpanzer nützen jetzt so wenig, baß es sich empfiehlt, sich nur noch des Wurffeuers zu erwehren und zwar durch Panzerdccken, welche mit einer hohen KokeSchicht bedeckt sind. Endlich will Albau! die unzureichenden Torpedo-Schutz-netze durch eine feste eiserne Wand ersehen, die um den Schiffskörper ltt sink per Entfernung läuft und So eingerichtet tst, daß sie dem Wasser möglichst wenig Widerstand entgegensetzt. Trifft ein Torpedo die Wand, so wird diese allerdings zerstört, der Schiffskörper jedoch nicht beschädigt, weil der Torpedo seine Kraft an der Vernichtung des Schutzgürtels erschöpft hat. $ Paris, aus 0 e m P l a c e -'Attvers, zwischen den Denkmälern Diöerot's und Sedaines, wurde vor einigen Tagen ein Denkmal enthüllt, daS wohl seines Gleichen aus dem Erdenrunde nicht findet. Nur die die Franzosen beHerrschenke Monumentomanie konnte den Gedanken gebären, einen auf ganz Europa wie ein ungeheurer Alp lastenden Zustand zum Gegenstande einer plastischen Personisication zu machen. Das kürzlich enthüllte Denkmal stellt nämlich den bewaffneten Frieden" dar. Der geflügelte Genius Frankreichs, die xhrygische Mütze auf dem Haupt, stützt sich aus sein blankes Schwert; zu seinen Füßen liegt ein Füllhorn als Zeichen des UeberflusseS und Reichthums. Um wahr 'zu sein, hatte der Künstler, Herr Coutau, der mit diesem Bildwerke im Jahre 1812 den Römerpreis gewann, dieses Füllhorn von dem bewaffneten Frieden" mit Füßen treten lassen sollen. Denn eS gibt in der hat keinen größeren Feind des WohlstandeS der Nationen als ihn. Daß man dieses Schreckgespenst des 19. JahrHunderts, das in Frankreich noch mehr gls in anderen Ländern gehaßt und veräbscheut wird, durch ein Erzmonument in den Straßen von Paris verherrlicht, läßt sich selbst dadurch nicht entschuld!gen, daß diese Statue ein Geschenk ist. Herr Seöille ist der Stistcr dieser seltsamen Gabe. . . ffein, Porzellantassen in dir Faie, 166 Oft Washington Ct.aße.
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MARK. v . 7. v4v 21Gegen Vrilstleidelt. Ttcts iir Hand. l Deö NoincS, Jowo, ,5. Juli, 1SS3. Sobald sich i.1 Keiner F-N'.i'.ie irgend jemand erkältet arrife ich sofort zu Tr. August cniz'S Hamburger Brustll'ee und bln überzcuzr.daß der schlimmste Husten in kurzer Zeit rcrschwuudca sein s?ird. Carl KaliriowSki. In einigen Tagen verschwunden. Davenport, Iowa, 22. Mai, Z833. Aa einer heftigen Erkältung leidend, qebrauchte ich Dr. August Köniz'S Hamburger Brustthee und in einigen Tagca waren Husten und Brust schmerzen ollständiz Verschwunden. Adolph Vetcrson. 25 C. dak Palet.'. I potheken , tzabr. TUE CHARLES A. VOGELER C3..BaIÜmor. 1 67V. .V. !IlWUi w " ..-s. b m a m JFtX i7 f JS MARK 's ifeü "ST "iT" U "Sä fc iife Das große SchmerzkuheilmZttel czegku tdhenmatiSmnS, Neuralgi. Frsstieule, Hkkknschuß, Srruzwkh. ückevschmerzen, OerAauchuugnt, Srühtonnden, Cchnittwnndeu, Zahnschmerzen, Aexfmeh, Brandwunden. Farmer und Viehzüchter finden in dem Et. Jakob Oel ein unUber treffliche! Heilmittel gegen die Gebrechen deSVikhstandeS. VreiZ öS CentS; i allen pothekeu , haieu THE CHARLES A. VOGELER CO.. Bi2t!m0U, 5. Eiwss Neues! S8tt effcrlrcn jtzt bi fttftt und rtl$UUtpfl Kafitoall Jmportirter Weine dt im 9Rat!U war Alle unten angefügten Beine tottUn 3 unl tn ftBflftn direkt imrvrti t ur.b n unseren fie'.Urn ttu Flaschen gezogen und ,n höchst makii.e Preisen ver kauft. l a , e t Chateau. Bernonek, Poutet, ff anet, (Eantenae Maroau, und St. Julien ivpttior Rheinwein Rüde Heime r, B'schosider, Orvenheimer. Nitsteine?, Wintler und Turkhe mer. Rhein ine (roth) ßmenihäuser nd Ober inaeheimer. Moselweine Ioselhkhoeser, Brauneberger, ?,tvnr nd ltwger. Wir garonriren da zedelafch genau nthält, die Stile: auf derselben angibt. Javob Metzger ßo., No. 30 und 32 Oft Marylavd Str.. . Sottler dek berühmten Tafel. VisrS JOB. EBBST, Stnttattur und Ghpfer. für einfache und verznrte Arbeiten. Davks Straß?, 7 Judianapoli. jrv- " r--7 "3rSf3v i2iL THE LADIES' FAVORITE. KEVER CUT OF OllEER. If ycu deslre U purchase a kkin? tnachine, ask our atrent at jour plpce for tcrins and prices. If you cannot find our a?eit, write älrecttonearestaddresatoyoubcownaroed. itu nuft tüLWi m mimi üluto inn snup cpiri!.'s MHPU'V cmicaso - 28 UN'.CTJ SnUARF MM- CALLAS. ST LOUIS, MO-JjWfra I"- ATLANTA. GA. TEX. sNrriAiacco.CAL HatntHt für anblanopoll: Saifcr K VfLtg j 73 Oft Washington Stzot. Mszset ' c5llä? ! Jaoob Bos K!gntthüo:n. Da größte, schSaäe zu) Uttftt derarttg Lokal w der Stadt. Die geräumig nud schön eingerichtete Halle sieht Lcr:wen, Logen und Privaten zur Abhaltung don Lälleu, Ccnzerlen nnd VersSWnlnngk zzttt liberal vedkl. gen ur BerfSxnna. Die große I. B. & W. Bahn. Kürzeste Linie nach dem Osten und Wegen. Die einzige Linie mit sotiken Zügen naS Vloo mington und Peoria rait Durchzauzt-Wegen nach den Missouri River Punkten in einigen Etnnden wemger alk andere Lahoen. Ebenso Durchgang . Schlafwagen und Stuhlwagen. Wogen übcr Dauville nach Chuago tn kürzerer Zeit zn niedrigeren Preisen alt andere Lahaen. Die kurzLivie ach Spriocsield, kolum'v, Ohio und ollen Punkten im südlichen und oft. lichev Obio. Die lnr,es!e nnd einzige einte mit DurchqaugöEchIafwaen ach Urbana, Ob o, Vellcfontaive, Kenton, Tiffi, uud San. dnkky. Die outdorisirte Linie östich mit Sckuellze't und Zxitti naä) ollea bedeutenden östlichen Stätten von tz l ll 1.60 weniger als reguläre Raten. Züge im Indianapolis Vabnhof. S kftlich:ta0'g. ll:worg. 9:0011dl 5ganB j tteftl 7:30Pj0ra 3:30 5am ii:oo Bbdl j M Oste 7 org 3:15 ra. 10:3i)6b ntarr j m U((n 3. w Wg W:4Q 8;40 a6 FtinYe Speise, und Schlafwagen. Tickets und Äuikvnft ertheilt Seo. Pass. Agent, Eeo. Tnller, 188 Süd Illinois Straße, und jeder andere Agent der Linie. H. V. B n f n, Sen. Paff. gent. tg. k K , l f ff. en. P?s. Vet.
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