Indiana Tribüne, Volume 12, Number 72, Indianapolis, Marion County, 29 November 1888 — Page 1

l.- iTi ai2' ,'?

m M$k AA, A. WWi4M f (RrA-i N N N q H VVMM H p w 1 F

jT WZ 5 'tT tt

fÄS "W fflM (I

WM I (" 7: 1 5 l -'7 15-i ss

0.

TTtt

M

mmm4 WWW Snhrgasg 12. Ssstce : Nö. 13 Oft Maryland Straßr. Nnmmcr 72. Jodiapoll0, Jovtsss, Donnerstng. den SS. November 1008.

Mi U M lU P S 'X

XII MI B K B 1 V V .

XU I ff 1 ("-41 I -y Vn . lil IrS? ßtftv u$ I4Vv? ssssees5

i -jer

H 4 ÄA u

) i

k

A f !

SwSN tutet epftttt koften 5 Ctntl per Zelle. Anzeigen iu welchen Stelle gesucht, oder cssertrt werden, finde unentgeltliche Rasn ahme. Dieselbe bleiben 3 Tag sted, U,s .ndeschräutt erneuert werde. En;rfja, welche lii Rtttagf 1 V-.U sb. zibn werd, find ch ttt se!biznl Tagt Ausnahme. vrlngt: Sin ftirkirJuag coil5 18 Jahren d? in Pferd treiben !an und im ordS!tchn tadtthkti roon. chjufragen . 21 West iRa-v land Strai- 25l erlanat: In ab , 11 611 15 Iairen, m sich im BäckkrgksZft kd'i-d i mHn. Lr,n riechen ,z?lsZea 1 und 2 Uhr tfachm'iujl tt ff. Sann, . 2i3 Ecke Blak und Vttt,an?r. ZSno Stellegefuch?. sucht: in klein, vlädch,n sucht rbcit. ach. ,usrga l83.'d oble ttiaie. A)n AuSzieihen ,: ih n: so.lX D'llarS in re:rze von ftOUtoUail atmxi aeae d?Zthkk,rl,che Sicher hkU ,u 6 btl 7 $ront J.ittkksin durch Xttx. "&t2tr, Hgtnt, zweite Stockmerk der O'd F,U,Hall. Berschledensö. Ooex Verdienst! V??uI sein Zld-esse einsen"!, dem senden wir ßt oft genau, ukft der in ga, neue Ge ilft, worart tonend in Person rnännlichen ver etbttchen Seschlechtt auf eZ?Uch Weis und ohne rtoU Slulagn und ühe üttt 100 Dollar rr Uonat erdienen kann, ohn Retten und Pe ddeln ein gentlchattt.Humduz, sendern in hriiche ,s2!lft. Ädressire: John H o n s e & Co.. anten. Lei So., I2o Zu verkaufen od?r zu vertauschen. Sib'dri Scke, rund mit Hau gut gelegen nd ktazerichttt für Srvcer? und Tiloon utt großen talang; in eil sädltch von dir Gürt kl bahn. 4 Stx t Velmont, eine Halde Steil von der trasibah, eftl ch von Belmoat vena fTVO. in Slcr laoe ist den Pret etth. Loil in S'ghorft' Addition, billiz nd aas lanze Lu. S.A. WKkgler öd So., 1t. MX Oft Oashinaton Str., Zimmer Po. 1 ZU verleihen: SSV . gegen gute Sicherheit. Ilerrniiun Sloboldt, Office: Ro. 113 Ost WaMzton Gtr. Todrs-Auzeige. freunden und Lekannten di traurige rZitt'.! 19, d st Conrad Linden, ZZ. November um 6 Uhr Norgen?. im Älter sn 47 Jahren, gestorbr ist. Tte Veerttzung stnset LonZag Nachmittag um 2 Uhr, vom Trauerdaule, fto 338 Fände 2iiae, au fialt, wo, ialatcn, Di trauernden Hintirbtttbe. , i George Herrmann, st LeieK'Bsftstter, Office: fto. 26 Süd Delaware Strab. Ställe. 120, 122, 124, 126, 123 Oft Ptttlft?. Telephon Z.U. Offen Tag und Nacht. Nord New Jersey Stt. Spar- und Leih - Vkrein. Kapital Z100,000 ; 600 Antheile ; $200 per Vutdeil; wöaz:nttic!)?r Bettraz övc; imrui ebübr 25t ver Azldnl. theile sin, an solgend n PlZtz'N ,u haökv: Zld. .i..Z cii 4k.xnwnf.2Q ü nlaxoreftr.: 5ito 1. vrel, ice.Pialident. 6 Ost Markeistr.; uauft J . ' .w n:l..l.l...itini ktttn. Tekrklar, c " "" 5Z Slldiadamaftk.: khal A. Kocher. Echa,me,ster. e or.dtan loral Bank; hi-ne, . Watton. a,.t lu Ltn. 26 Süd 3Cinoistr.; Merrtlt . . r M,kln II,..: 5o. ?k. vromn, e o - w - - ' ,,, Lins,, Oll o . an ock; Theorore .ie, LS Ost arkelftr.z . Q. L,,,. Hafsel an Jo nai, D,? ere'm bZlt i?den Samstaa Abend Ver fammlnug in Erd,Imeyer'4 Lvotheke, SZe Fort Wayne v:nne ung ?ttw ericq Vlrape, ir find wieder hier! Unseren vielen deutschen Kunden die nm diese Zeilen zur Nachricht, daß wir bereit sind Jeden mit einem gemn Hnöe zu versehen. Unsere Auswahl ist sehr groß, und.die Preise sind niedrlg

M

AaOOJl

V- wm( o

, " M .

S.LÄSIZLSVR M. 10 0? Z?sstwgk. Str.

EditorieSes. In deutschen Arbeiterzeitungen wurde in der lebten Zeit mehrfach der von der Schweiz ausgegangene Antrag, an die Negierungen anderer Länder bezüglich der Schalung internationaler Ar beitnschutzzesetze auf dem Wege gegensei tiger Verträge besprochen. Mehrere der Zeitungen und auch wir nahmen den Standpunkt ein, daß die amerikanische Regierung einen derartigen Vertrag nicht eingehen könne, weil die betreffende Ge setzzebung außerhalb der Machtbefugnisse der Bundesgesetzzebung liegt. Der Cle veland Anzeiger sprach dieselbe Ansicht aus. Nan kommt daS .St. Louis Tage blatt" und widerspricht dieser Ansicht. öS führt dabei zum Beweise den Art. 6 der Bundesverfassung an, welcher bestimmt, daß alle Verträge mit dem Auslande als oberstes Lzndeögesetz gelten sollen, selbst wenn sie mit der Konstitution oder den Gesetz? eines Staates im Widerspruch stehen. DaS genannte Blatt führt dann weiter an, daß die Bundesverfassung , dem Con greß das Recht gebe, den Handel mit auswärtigen Nationen zu reguliren, und führt ferner den zu Recht bestehenden Grundsatz an, daß Vertrage, wenn die Handelsbeziehungen regulirend, als ober stes Landesgesetz gelten. Daraus schließt daS Tageblatt, daß eine internationale Arbeiterschutzgesetzgebung

auf dem Wege internationaler Vertrage möglich sei, und nennt die Auseinander etzungen des .Clcveland Anzeigers" Kannegießere!. Solche unhöfliche durch Nichts veran UiU Ausdrucksweise beweist freilich nicht viel. Aber auf die Gefahr hin, von dem Tageblatt" ebenfalls der Ksnnegießerei beschuldigt zu werden, wagen wir bei un serer früher ausgesprochenen Ansicht zu beharren und die Auseinandersetzungen des Tageblatt als irrig zu bezeichnen. Wenn die Ansicht des St. Louis Tage blatt" richtig wäre, dann hätte der Präsi dent faktisch das Recht, in Verbindung m.t dem Vundessenate durch einen Ver trag irgend welche Staatsgesetze über den Haufen zu werfen. Verträge mit dem Auslande werden durch den Präsidenten abgeschlessen und bedürfen nur der Zu stimmung des Senats, das Repräsentan haus hat nichts dreinzureden. Nun wird sich wohl schwerlich ein Jurist finden, welcher zu behaupten wagt, daß es die Absicht der Verfasser der Konstitution war, eine gesetz gebende Behörde zu schaffen, deren Befugniffe höher sind, als die der Volksver tretung, und welche die Beschlüsse der Volksvertretung zu nichte machen kann. Eine solche Behauptung )väre geradezu absurd, und in vollständigem Wider spruche mit republikanischen Einrichtun gen. Der Begriff der Regelung der Handelsbeziehungen mit dem Auslande kann nicht so weit ausgedehnt werden, daß er den indirekten Einfluß bestehender Ein richtungen berührt. Es kaan sich nicht um die Regelung bloßer Wirkungen han deln, wo kein physischer Zusammenhang besteht. Dieser Zusammenhang ist, so weit eS die Arbeiterschuk'Gefedaebuna betrifft, nicht vorhanden. Ob der Ar beitstaz acht oder zehn Stunden dauert. ob der Lohn in Geld oder in Waare auö bezahlt wird, ein physischer materieller Zusammenhang mit dem Auslande be steht da nicht. Wohl aber ist ein solcher vorhanden, wo es sich z. B. um Einfuhr und Ausfuhr, oder wo es sich um fläch tige Verbrecher handelt. Der Staat TtxaS hatte z. B. ein Ge setz, welches jedem Geschäftsreisenden eine Lizenssteuer auferlegte. DaS Oderbun desgericht erklärte daS Gesetz, soweit eS die aus anderen Staaten dahin kommende Re senden betrifft, für unkonstitutionell, weil die Regelung des interstaatlichen Handelsverkehrs Sache der Bundesgesetz' gebung fei. Dagegen hat der Staat TexaS vollkommen das Recht, den in nerhalb des Staates woh nenden, nicht aus anderen Staaten kommenden Reisenden, eine Steuer auf zuerlegen. In gleicher Weise könnte durch Vertrag zwischen Amerika und England die Frage geregelt werden, ob amerikanische Rei sende in England, oder englische Reisende in Amerika eine Steuer bezahlen müssen. Ob aber englische Reisende zu Hause in England, oder amerikanische Reisende zu Hzuse in Amerika eine Steuer bezahlen sollen, oder nicht, kann nicht Sache eine? internationalen Vertrages sein, weil der materielle, der Physische Zusammenhang

fehlt.

Zwischen den Arbeitern eines Landes und einem anderen.Lande besteht keine physische Berührung. Wohl üben die Verhältnisse deS einen Landes auf die deS andern eine Wirkung aus, die bloße Wir kung aber ist nichts Faßliches, nichts Ma terielleS und kann daher kein Kriterien in der Beurtheilung bilden, ob ein Gegen stand durch internationale Verträge der

art erreicht werden kann,' oder nicht, daß ! er die Befugnisse der LandeSgesetzgebung : über den Haufen wirft. Wollte man die Wirkung als ein solches Kriterion gelten lassen, so gäbe eS für die Möglichkeit der Gesetzgebung auf dem Wege internationa ler Verträge mit Umgehung der Volks Vertretung keine Grenze mehr. Steuern, Frachtraten, VerkehrSregulationen u.s.w. sielen, selbst soweit sie daS Inland allein betreffen, in den Bereich internationaler Verträge.' ' , . . Anzunehmen, .daß' die? in der Absicht der Bundesverfassung liegt, ist geradezu thöricht, und eS scheint in der That, als ob irgendwo gekannegießert' worden sei. TrchtuaMt)teu. Wetteeau sichten. Washington, 29. Novd. Leichter Regen oder Schnee. Kaiser Wilhelm. N e v I o r k, V. Nov. Eine Londoner Svtzialdepesche an die .Times" sagt, daß Kaiser Wilhelm Obreriltiken in der letzten Zeit viel schlimmer geworden sei. und große Schmerzen verursache. Er könne NachtS nicht schlafen, und daher springe er von einer Beschäftigung zur andern und finde sich schon am frühesten Morgen beim ?rerziren ein. In Folge einer Erkältung sieht sich der Kaiser ge zvungen, einige Tage lang stch im Ztm mer auszuhalten. Starb. New York. 23.' Nov. Die Gattin des Generals W. T. Sherman ist gestor ben. Der Anarchistenprozeß. Chicago, 2g. Nov. Der Polizist MuchaSki. ein Böhme, betrat heute den Ztugtnftand und sagte auS. daß er Hronek kurz nach feiner Verhaftung im GesSngniffk besucht habe. Hronek hatte eine Zeitung in der Hand und sagte : Ich sehe, daß einige von denen, welche mit mir verhastet wurden, AlleS auf mich schieben, ich werde deshalb die ganze Wahrheit sagen " Hronek habe dann ausgesagt, dak viklt der Bomben, welche in Lingg'S Befid gefunden wurden, von einem ge missen Schneider gemacht worden seien. derselbe habe auch die Bomben gemacht. welche er (Hronek) gehabt habe. Hronek habe ferner gesagt, daß seine Frau wisse, wo daS Dynamit fei. und daß er c8 von einem Manne. Namen? ttarafat bekam mtn habe. Er habe Ehleboun acht Bomben gegeben und er erzählte auch von dem Gange nach Riverfi)e und Aldine Squre. Am nächsten Tage fei Zeuge (Polizist MuchaSki) mit den Polizisten HaaS und Nordrum nach Hronek' Hau gegangen Die Frau fei mit ihnen nach der 13. Straße, nach Sevic'Z Haufe gefahren und habe dort da Dynamit und die Bomben au Sevic' Hause geholt. Die Polizisten Haa und Nordrum be ftätigten MuchaSki Aussagen. Pollzmnsptktor Bonsield war der nächste Zeuge. Er sazte. daß er die Mil theilungen über da Komplott von einem früheren Friedensrichter, Namen Fischer bekommen habe, dem sich Ehleboun anöer traut hatt!. Er z'izte den Inhalt einer der Bomben, und erzählte wie man eine derselben in die Prärie hlnouSgenommen und in einer kleinen Hütte zur Erploflon gebracht habe, so daß die ganze Hütte zer trümmert wurde. Damit war da Verhör der Belastung zeugen zu Ende. Der Angeklagte Hronek war der erste Zeuge der Vertheidigung. Er sagte, er sei kein Anarchist und kenne keine anar chistische Verbindung. Die ganze Er zählung Ehltboun stellte er al erlogen hin. Den Weg nach Cottaze Grove habe er auf Veranlassung Ehleboun gemacht und er habe schon damal Ehle boun im Verdachte gehabt, ein Spitzel zu sein. Seoic habe er nur von Ansehen gekannt. Ee hade nie gesagt, daß er den Präsidenten umbringen, oder daß er eine Bombe im GerichtSsaale werfen wolle. Da Dynamit habe im Oktober 188S ein Mann, Namen Karasot bei ihn ge lassen, und er habe seitdem versucht e loS zu erden. Zu diesen Zwecke sei auch die Fahrt nach Riverside gemacht worden, wobei Ehleboun da Fahrgeld bezahlt habe. Bei dieser Gelegenheit tostet da ganze Dynamit weggeworfen

worden, wenn nicht Ehleboun ihn gebe ten hätte, e zu behalten.

In KreuzVtrhär sagte Hronek die Bkechkannen in dem Holzschuppen rührten von einem aljea Manne her. welcher im Hause, gemahnt habe, derselbt habe sie an Seeufer gesammelt und sie sollten zum Aufbewahren von Farbe- und anderen harmlosen Dingen dienen. Da Gericht veitagte sich bis Freitag. - Da ;ge!be Fieber. Jacks onvtlle. 23. Nov. Drei Er. krankungen.' kein Todesfall. Gelammt zahlen : 4 630 Erkrankungen. 408 TodeS fälle. . . .

ÖttüabtU Au dem deutschen Reichstag. Berlin, 2S .Nov. Im Reichstag wurde heute die Debatte über da Budget fortgesetzt. Liebknecht griff die auSsör tige Politik der Regierung an, und sagte dieselbe sollte eine allgemeine Entsaff nung vorschlagen Bötticher, Dir Minister deS Innern tu widerte, der Vorschlag sei unpraktisch. Fürst BiSmarck habe niemals einen Kon flikt provozirt, sondern bloß den Frieden gesucht. Die Regierung sei sich auch wohl bewußt, daß durch die soziale Ge fktzgebung der letzten Jahre nicht alle Uebel ausgerottet worden seien, aber die Regierung ist sich auch in dieser Richtung ihnr Pflicht bewußt gewesen, und hat ver sucht, da Möglichste zu thun und hat die Wohlfart aller 'KlagtN' im Auge be halten. t Präsident Hertenftein. f Bern. 23. Nov. Der Präsident d r Schweizerischen Eidgenossenschaft, Hir tenfttin. ist an den Folgen der Operation gestorben, welche er an seinem rechten Beine wegen einer Adernkrankheit vodge Woche vornehmen ließ. Der Vkrstorbene wird mit Militär und Eivilpomp beerdigt werden. Seine Ja mitte hat Beileidttilegramme au allen Theilen. Europa erhalten. Die deutsche Kolonialpolitik. Hamburg. 23. Nov. Der Ham burger Korrespondent veröffentlicht einen Brief au Berlin, welcher al eine offizielle Aeußerung angesehen wird. E heißt darin, daß Deutschland berechtigt sei, den Sultan verantwortlich für die Nichtaue führung de Vertrag mit der ostaf.ika nischen Compagnie zu halten, sa daß so gar der Verdacht berechtigt sei, daß erden Ausstand ermuthigt habe. Eng'and wünsche, die Unterstützung de Sultan? und Deutschland unterflüdt gerne seine Politik, voraulgesetzt, daß S Deutsch land da unterstützt, wo englische Inte ressen nicht im Spiele find, andernfalls weroe ngiano ooi auennoen wie nöthig e die Freundschaft Deutschland habe. Scheidung. Pari, 23. Nov.. Die Gattin de Gen. Boulanger hat eine Scheidungkklage gegen denselben wegen ehelicher Un treue eingereicht. SissSncSritSem Angekommen in : London: .City of New Vsrk" von New York. Philadelphia: .Brilifh Prir.ce von Liverpool. Bremen: .America' von Baltimore New Port: .Oeean' von Bremen. s nslauV. Kiffer L-en,ursracktd,n Am 19. Dezember 1788 erschien in Ber - r,ir . . im, von oem migileoigen Minister von Wollner veranlaßt, ein königliches Edict, worin alle im Jnlande erscheinenden Schriften, bevor sie dem Druck überaeben werden durften, einer vorgangigen Zensur unlerworsen wurden. Wöllner c lf r , arre zu einem ver Zensoren den lonsl oriairary o,mar ernannr. ju seinem nicht geringen Erstaunen lag der Mini; ster am Schlüsse einer soeben in Berlin i c (V i r iw f . unrer oem uel Villgememe Zustande erschienenen Flugschrift die Worte Wehe dem Lande, dessen Minister Es sind!" bockster ?ntrüstn , el er den Censor zu sich bescheiden, las ihm die Stelle vor und rief voll Zornes aus: .Herr Consistorialrath, habe ich Sie deshalb zum Censor ernannt, daß Sie dergleichen zum Druck verstatten?" CQ.C-C.r- sc fr . rr xi u wjiiyun MHiutni vleueiozi, erwloertt s . l . C 1JL. sl -1 j. cr- r v,tr. .uutf iuf ailsiail .?eye 0sU ken lassen sollte: ' Wobl de,n pnn e, dessen Minister Esel find?" Der Mini ster sckmiea und entlieft ifin .C? in im,;. te köstliches Censurstücklein ist neueren Datums. Im Jahre 1842 fungirte zu Köln der Polizeiarzt Dolleschall als xr. rc. ft.r& - V cr r viiv. n i"iuj nun ,li ver -jiqcini ftf , M " . schtN Geltung' em Inserat, welches di Uebersetzung von .Dantes göttlicher Ko ik!.ii mcrT.tf.ir. r" . ' ie

mooie- von Pyllalelyes, ylNker welchem Schriftstellernamen sich der hochselige ?önig Johann von Sachsen verbarg, ankündigte, und zwar mit dem Bemerken: .Mit aöttlichen Dinge soll man keine SamSk, rZben

Für DMagungs-Tag!

Unser ölokka u. Java Kaffee $.u getrocknete SrütZte und Mg'. Krebse', Oalmon uud impor tirte Oardlnen. Zj. Q R. ZnsUW. SUtt QS Wafbtuqtonür. Robert Adami. S. A. Smrich. äams & Ernricb LeiHenbeflatter un Einöalsamirer, Sedienong erfteu Range und möpge Preise. CO E:,ize Sgent für Un n,rftörbarn S. lle LufrrZi roerde romot aeskirt htl laa oder bei acht. Ofste d naaiintiinc tp 43 Nord Illinois Otr Telephon 174. . B. köir kelle weikliS. u?arta. kaN zeroünscht wird. ,,Kermai ife Asre so, 9n Ae orl" hat in hiesiger S'.ad! für ben Staat Jndiana in Azentur rSsfaet nd ka.rl Hahlo l SeschäfiSführer ernannt. Derselbe h,t in dem Fleter vank Srditude feine OssU aufgeschlagen. Diese all bewahrt Sesellfchaft mit ihre roien Ber mögen offklirt Lenten, welch ti Lebe erftchern, ftchcre nlage und annehmbare Bedingungen unter der neuesten Form der-Lerfichernng. Di Sesell schast sucht iftnkt nd Lokal, Agenten in alle Theilen bei Staate. Aus der Ortschaft Stu losciane in Galizlen wanderte vor etwa )rci. Jahren ein Bauer nach Amerika auS.' Daheim, ließ er sein Weiö und einen kleinen Knaben. 'Sie sollten sich durchhelfen, so gut sie könnten, 'bis er sich genügend ?rfpart hätte, um ihnen daS Reisegeld zu senden. Und in der That lang ihm dieS. Vor einiger Zeit kam daS Geld an. ES waren 1000 Gulden, und diese wurden der armen Frau durch Vermittelung deS GemeindevorstandeS eingehändigt. Aber dem Letzteren stach das Geld in die Augen und er beschloß, sich in den Besitz desselben zu bringen. Zu diesem Zwecke kleidete er seine eigene Frau und seine erwachsene Tochter in Männerkleider, rußte ihnen daS Besicht ein und sandte sie nachtlicher Weile in die Hütte jener Bäuerin aus Raub. Doch diese verlor bei dem Ueberfall nicht die Geistesgezenmart. Unter dem Vor wände, daß sie ihnen daS Geld ausliefern wolle, lockte sie die verkleideten Frauen die sie natürlich für Männer ansah in eine Kammer, schlug die Thür hinter ihnen zu und sandte ihren Buben schleunigst um Hilfe zum Gemeindevorsteher. Sle selbst blieb daheim und hielt vor der Kammerthür Wache. Al5 der Junge zum Vorsteher kam und ihm den Vorfall erzählte, gerieth dieser in rasende Wuth. Er ergriff den Knaben und begann so unbarmherzig auf ihn loszuschlagen, daß der Kleine auf der Stelle ren Geist aufgab. Zufällig gingen nun gerade um diese Zeit zwei Gendarmen an dem Hause deS Vorstehers vorbei. Sie hörten Ge rausch, traten ein, zündeten Licht an und erblickten die Leiche. Sofort wurde der Gemeindevorsteher verhaftet. Jnzmi schen war der Bäuerin auf ihrer Wacht die Zeit zu lana geworden. Sie lief nachzusehen, wo denn ihr Sohn so lange bleibe, und traf im Hause des Vorstehers mit den Gendarmen znsammen, denen sie in fliegender Hast das Geschehene melbete. Die letzteren begaben sich nun an den Ort des räuberischen Ueberfalles. Als sie dort die Thür zur Kammer ofsneten, in welcher die Räuber gefangen sein sollten, bot sich ihnen ein schrecklicher Anblick : zwer Letcken hingen am Gebälk. Man erkannte in ihnen die Frau und die Tochter des rerhafteten Schulen. Auö Angst vor den Folgen ihrer That hatten sie sich gemeinsam oaS Leben genommen. Am S.November waren es zweihundert Jahre, daß Wilhelm von Oranien in Brirton, Deoonshire, landete. An der Landungsstelle wurde an diesem Tage der Grundstein zu einem Denkmal gelegt; der niederländische Gesandte, Graf von Vnlandt, wohnte der Feier im Auftrage seines Königs bei. Die Feierlichkeit bestand ferner aus einer ossentllchen Speisung, nem Fackelzug, einem Freudenfeuer auf dem FuriebamHügel und einer allgemeinen Beleuchst. TlVl ..V. W n . r r Hing un wiuü uuu uti tli, ajen liegen den Schisse. Kein Mann erkennt sich selbst genau. Wie mag er erkennen erst eine jrau? Nach der Decke strecken kann man sich nur so lange, als man eben noch eine hat. Für Taube. Eine sehr int?tss,nte.tZZ 5.-lf lange tllst. b. Handlung über Taubheit und Ohrengeräusch und deren vittung oge ru?,noruna ersendet für 5

ent Trane o z!,qol,, 177 ug tr ew Zjnt.

' sf JV .5 3C7nx 0 -8 JvrWlM' W,4Mpw V : hrzMP -4? eäV sJF MxOF yf yf ifwMw j V 7W . rJ YCvxVXZe iiiir zr . . r vJ . o S.

yr

Alle Handler verkaufen Fabrizirt von N. K. FAIR Großes Conzert in

Mittwoch Nbeud, den . Dezember 188. LlruertkaS ar r&i r . ,

JMLlmm TUX3X. TXJOIT, Prima.Donna, Soprau. Mies HOPE GLENN, Coatralto. Mitglied der Nilsson Coacert-SesMaft. Mr LEOPOLD LICHTENBERG, Violinist. Mi8S TERE8A CARRENO, die weltberühmte Pianistin. RICHARD HHZRD, Musik-Direktor. KF Der Verkauf dsn Kien wirk nm 7n,?ff . oa .t. t.

" gen, trn MusiklaSen von D. H Valdwia & Ca., b,inn,n i. k.. Q-.i. v ' o 's - ri r"! Eintritt zur Halle : $1 und S

Fabrikant von

Schau Kästen 18H0W CASES. Pfo. O Wont Louislatjo. Strasso

Muber-Wagen ! Wollene- und

Me Lokten Möbel! Schlafzimmer, n. yarlormöbel.

Billig gegen Ratenzahlung oder Baar.

o:-

IFIISAMES: MdESTIEIISS, Cä t k?m Zvrk uud Dtlaware Otrage.

Möbel -für-

Köyyichs gegen Baar- oder Abschlagszahlung im neuen Store von CHA8.mLia, No. 468 Virginia Adenne.

Schlafzimmer, Parlor und Eßzimmer.

Tag- und Abendschulen. Mäßige Vreise. Tretet letzt ein.

ESTAQLISHED 1850.

ÄÄ&Ä' V WHEN BLOCK, OPPOSITE PCST OFFICE. - '

WHEN BLOCK, OPPOSITE PCST OFFICE.

(Con801idation of the Bryant fc Stratton

wfeJ40C,,e F.laJ' W rtae änliche, praktische G.'schSftZautiildunz auzneizueu, so. die die Stenograph nnd da Schönschreiben ,n erlernen und sich im Englischen an,nblld. ?i Jl -Vi'1 tiS) i' fHttafl i? Gewinn - nvt der gering Verwendung de öm und Vluteln. radunte nebmen eintrallck? t,IInni,n .in ts. ... o.&-

. n o c r . , , . ' , o ? beste Lbr.u,suS. Sehr mäßige Berrchnuna für 19 fiffi Iim Tt .Sk .rsi 1 1 4 a si I an c M V nikt uitiuu4, jw. oj, im to if lelman, Heob Veank O, ?lannr. X FLAME B &

Itltrtcn No. 6. Ro. 7a ffotb Illinois trage. Leichen 'Bestatter. kuftrlg erd, , lebe Seit besorgt, bei rg oder acht. Wir balsamtre Leichen verjbs ach Rain d, TOcjtco in. Unser hälfen find tächiig und ,uveklälflg. William Ldams. James Norriö. Lemnel VohleZ. William MJnttre. gra Lnn Mnrphy, Gehülsia.

Kommt und seht! Sollt Ihr einen Teppich oder Draperieea, kommt und seht meine große, mansigfalttg, Ankwahl Moquettek, Wilton,, Sody and Tapeftry Brüsseler, Jngraik :e., in den en.S Mustern. Zur oli) ! Ich habe verschiedene Sorten Teppiche vom feinste bis zum beigsten, welche außer mir kein andere Han in der Stadt führt nnd öber welche ich allein die Kontrolle habe. Niedrige Preise die Regel ohue Ausnahme. Ja T a p e t e n habe ich da schönste Lager in Jndiana. Wir scheuen keine VLityt Ihn Waaren zu zeigen ob Sie kaufen oder nicht.

csam Cl. 17 ood 10 OaSWasbluatoa QtraLe.

V.

. e1 w' W V Ä c&W. V w I Santa Claus Seife. BANK & CO., Chicago. Jll. der Tomlinsonhallc! i .iuuimuiif uul v UQ( iAQi 95, 97 und 99 Nord Pennsdlvania Strai o'r.t , , . ', oxai i'it coa ö.jitui rcerren. 130, ie nackdcm ; Gallerte 0e. F3rH.&g&Jll Hänge Lampen ! Rag" - Teppiche ! Oestn. VUder. Schränk, Spiegel, Matratzen all vrt. Lounges uud SjäuklMle. I.NC0RPCRATCO IS. and Indianapolis Business Colleges.) - v vviu iii . Atk die Abendschule. Tretet seht ein. Sdreckt m . . f tu v lo a, vor. Osborn, Prinzipale nnd Sigenrhkrn. Charlil Z. Vuchangn. BUCH AN AN,

! , w I

' .