Indiana Tribüne, Volume 12, Number 70, Indianapolis, Marion County, 27 November 1888 — Page 2
Indiana Tribüne.
Erscheint gigliH Sd SsSVlSb ' 7ie ttgttqe.Tlibänt' loJet durch bcaXtSjtr Cent! pet Woch. die Sonntafll'.IrtbÜn- b Cents ,, Woch. etfc jujamnun 15 ttent de 15 amtl per Monat, . Vtr PsJ zugeschickt in orautteiahlung 16 fi Jahr. Ofslcr: 140 O.ttaztfanbQz. JsdianapsliS, Ind., 27 November 1888. Mwanga der Zahme. Erst zwei Jahre sind eS her, daß de, edle Afrikanerkönig Mmanga in Uganda die eingeborenen und andere Christen, die in seine Hände fielen, dutzendweise am Pfahl verbrennen ließ und seine Soldaten aussandte, um die entflohenen Bekehrten im Dickicht aufzuspüren. Seinem zahlreichen Volke that er fort und fort kund, daß Alle, welche den christlichen Glauben annähmen, mit dem Tode bestraft würden; die Unterthanen ivurdcn extra aufgefordert, den Greuel: scenen beizuwohnen. So wurde die schönste Gegend in Centralafrika zum Schauplatz einer der schrecklichsten Ver folgungcn und Massenabschlachtungen, welche die Neuzeit gesehen hat. Alle Bekenner des Kreuzes, welche ihr nacktes Leben retten konnten, wanderten heimlos in die Wälder herum und wagten eS nicht, sich in irgend einem Dorfe blicke? zu lassen. Doch das Blatt hat sich gewandt, uni Mwanga der Wütherich scheint Mmanga der Zahme geworden zu sein. Der Bann über das Christenthum ist aufgehoben worden. Zwei englische Missionäre halten im Gesichtskreis des königlichen Palastes attsonntäglich große gottesdienstliche Versammlungen ab, und über den neuerlichen Empfang eines gewöhnlichen Missionärs, der noch vor zwei Jahren ganz gewiß nicht dem Fenerpfahle entgangen wäre, seitens des ehemaligen afrikanischen Nero wird gemeldet: Als Nev. Walker von seinem Collegen Gordon herbeigeleitet wurde, um dem König Mwanga vorgestellt zu werden, waren, um sie zu ehren, zu beiden Seiten des Weges nahezu eine halbe Meile weit Truppen mit Schildern und Speeren aufgestellt, und während die Missionäre durch das Spalier hindurch gingen, boten die wirbelnden Trommeln ein sehr lärmendes, aber wohlgemeintes Willkomm mcn". Im Gehöfte des Palastes hatten die Missionare eine Linie von Truppen zu passiren, welche weißgekleidet und mit lintcn bewaffnet .waren. Beim Eintritt der Beiden in das königliche Audienzzimmer spielte die Musikkapelle der Eingeborenen, und alle Häuptlinge, sowie der Konig erhoben sich. Letzterer legte die Hand ouf seine Brust, verbeugte sich und winkte den Gästen, Sitze einzunehmen, welche seiner Person viel näher waren, als es gewöhnlich Besuchern gestattet ist. Er sprach mit ihnen eine halbe Stunde lang sehr freundlich. Die Missionäre waren über das Alles höchlich erstaunt; denn obwohl sie wußten, daß die Schmorperiode" in der Regierung Mwangas glücklich vorüber war, hätten sie nimmermehr einen solchen Empfang erwartet. Und die Äraber, welche der Audienz beiwohnten, sagen, es sei das erste Mal gewesen, daß ein König von Uganda sich von seinem Sitz erhoben habe, um einen Gast zu empfangen. Den letzten Berieten zufolge wurden die Missionäre nocy immer mit Gunst überschüttet. Gordon schreibt, der König bedaure setzt die entsetzlichen Christenmorde, welche er früher verübte. Wahrscheinlich aber handelt Mwanga jetzt lediglich aus politischen Rücksichten; er sieht, daß die weißen Nationen immer mehr Antheil an Afrika nehmen, und findet es klug, die Männer als Freunde zu empfangen, die er früher als Todfeinde behandelt hat. Mwanga ist übrigens noch jung, und seine Launen find unberechenbar; deshalb ist seinem jetzigen Verhalten nicht zu trauen, es könnte . B. beim ersten vorübergehenden Mißgeschick der Unternehmungen der Weißen in sein Gegentheil umschlagen. Zu beneiden sind daher die augenblicklich in so hoher Gunst bei ihm stehenden Missio nrre gerade .licht. Vom PcitsQengeschäft. Reichlich drei Viertel aller Peitschen, die in den Vereinigten Staaten, in Canada und Mexico zum Verkauf kommen, werden in Westsield, Mass., hergestellt. Es steckt dort ein gutes Stück Geld in dieser Industrie, und früher war man mit dem Ertrag sehr zufrieden. Gegenwärtig aber wird auch in diesem Gezchäftskreise sehr über schlechte Zeiten geklagt, und ein Correspondent in Westsield macht folgende bemerkenswerthe Mittheilungen: Nach 2 oder 3 Monaten völliger Unthätigkeit sind auch die weiteren AuSsichten im Peitschengeschäft keineswegs ermuthigend. DaS laufende Jahr ist das schlechteste seit einem Jahrzehnt für diese Industrie. so versichern wenigstens die Fabrikanten. Infolge dessen wird eS wohl bis zum I. Januar wieder zu Consolidationen (also Trusts") kommen, um die Produktion einzuschränken und die Preise möglichst hoch zu halten. Im Jahre 1870 gab es hier 40 biS 60 große und kleine Geschäfte, welche die Peitfchenfabrikation betrieben. Heutzutage aber kann man diese Etablissements beinahe an den Fingern abzählen. Dabei hat sich jedoch daS angelegte Capital sowie die Zahl der Arbeiter vermehrt, und es werden thatsächlich dreimal, vielleicht viermal so viele Peitschen gemacht, wie früher. Die kleinen Geschäfte sind eben auch hier allmälig von den großen Corporationen aufgesaugt worden, und in um so höherem Grade, je mehr die Handarbeit durch Maschinenarbeit ersetzt wurde. Auch mußte den Kunden 3 bis 4 Monaten lang Credit gegeben werden, was die kleineren Geschäfte nicht aushalten konnten. Was noch von den Kleinen überlebte", vereiittgte sich zu Corporationen, um noch bestehen zu können. Die Urberproduction lastet scbwer au?
die'.cm Ee'Msr! 'nian hat berechnet, daß mit der jehigen Maschinerie, und bei Ivstündigcr Arbeitszeit, die Peitschenfabriken von Westsield in 10 Monaten mindestens so viele Peitschen herstellen können, wie ganz Nordamerika in 12 Monaten gebrauchr. Dazu kommen dann noch Fabrikanten in anderen Gegenden. welche, wie angedeutet, immerhin ein Viertel des gesammten Bedarfs befriedigen. So wird also im Ganzen nahezu doppelt so viel erzeugt, wie gebraucht wird. Daher sind die Preise die Löhne und die Dividenden gesunken. Wenn alle in den letzten 20 Jahren für diese Industrie erfundenen Maschinen in den Fluß geworfen würden, so wäes besser für Jeden, d:r etwas mit dem Ge? schäst zu thun hat, ausgenommen sin die Consunienten." Vor etwa einem Jahre ist die große Vereinigung aller Fabrikanten zur Aufrechterhaltung der Peitschenpreise in die Brüche gegangen (angeblich durch Verrath seitens einzelner Mitglieder des Trusts") und seitdem ist es schlimmer als je geworden. Die Zwischenhändler allerdings haben ihr Schäfchen dabei Aeschoren. Es gab eine Zeit, wo diese Fabriken Tag und Nacht im Betrieb waren, dann ließ man nur noch 10 Stunden den Tag arbeiten, dann 6, und gegenwärtig geben mehrere der große Geschäfte ihren Angestellten wöchentlich nur noch 32 Stunden zu thun. Man hofft indeß, daß im neuen Jahre sich das ßZezchäst wieder heben wird ; wenigstens machen die reisenden Agenten, welche gegenwärtig alle hier sind und auf Muster warten, ziemlich rosige Aussichten. m m m Roman eines Tchulmädchrns.
Vor Kurzem brannte, wie telegraphisch gemeldet wurde, in Chattanooga, Tenn., daS Europcan Hotel" zusammen, und bei dem Brande kamen mehrere Menschen um'S Leben. Unter Denjenigen, die seit, der Fcuersbrunst vermißt werden, besindet sich eine schöne und noch june Dame, die ihren Namen als Miß Obey" in das Fremdenbuch eingetragen hatte, und um deren Person ein Geheimniß schwebte. Dieses Geheimniß wird jetzt durch einen Brief aufgeklärt, dem nachfolgende Mittheilungen entnommen sind: Vor acht Jahren war Mamie Whiteside, die Tochter einer aristokratischen Familie von FlemingkCounty, Kn, die Belle" eines seinen Mädchenpensionats in Louisville. Eines Sonntags machte sie einen Besuch im Hause einer Freunbin und wurde dort mit einem jungen Manne Namens T. P. Ovcrly bekannt, der die Stellung eines Hotelclerks inne hatte. Sich sehen und sich lieben war für die Beiden Eins. Mamie war nur 16 Jahre alt, und da sie wußte, daß ihre Eltern ihrer Verbindung mit Overly nicht zustimmen würden, ließ sie sich von ihm entführen. Ihre Eltern wandten sich von ihr ab, und sie hat das elterliche Haus niemals wieder betreten. DaS junge Paar ging nach Nortonville, Kn., und Overlq kaufte ein Hotel, hatte aber mit seinem Unternehmen kein Glück, und der Sheriff kam ihm auf den Hals. Ovcrly ging mit seiner Gattin nach Chattanooga, und es gelang ihm dort, ein hübsches, kleines Vermögen zusammen zu bringen, das zur Begründung eines Geschäfts in Kings Point, Tenn., hinreichte. Aber die Beschäftigung sagte lhm nicht zu, und er riß aus, während seine Gattin und die Kinder, die sie ihm geschenkt hatte, in Kings Point verblieden. Die Kinder Frau Overlys hatten ihre Großeltern schon mehrmals besucht, obgleich die Mutter zu ihren Eltern noch keinen Zutritt hatte. Vor einigen Wochen sandte die junge Frau, deren Mann nicht wieder zu ihr zurückgekehrt war, ihre älteste Tochter, Pempa, wiederum zu ihren Eltern auf Besuch ; Ovcrly tauchte auf und benutzte eine günstige Gelegenheit, um sein Töchterchen mit Gemalt zu stehlen. Er brachte Pempa im Hause einer Bekannten, Namens Frau Cooper, unter und glaubte sie dort vor Entdeckung sicher, aber seine Gattin gelangte doch bald auf die Spur ihres Kindes, erlangte Zutritt zu dem Eooper'schcn Hause und entfernte sich mit dem Kinde, um es mit sich nach Hause zu nehmen. Overly schickte ihr den Sheriff nach, aber sie hielt den Beamten, der sie einholte, mit einem Revolver im Schach. Die Parteien kamen schließlich überein, die Angelegenheit in Flemingsburg durch einen Proceß zu schlichten. Ein Freund der jungen Frau stellte Bürgschaft für sie, und man erlaubte ihr, mit ihrem Töchterchen zusammen ein Zimmer in einem Hotel zu miethen. Sie bestach den Porter" und wurde von diesem um 4 Uhr Morgens geweckt. Der Porter sorgt für eine Laterne, und diese wurde mit einem Lappen rothen Tuches umwickelt, so daß es gelang, den nach Chattnooga bestimmten Erpreßzug zum Halten zu bringen, woraus Frau Ooerlo und ihr Kind, das sie hütete, wie eine Löwin ihr Junges, denselben bestieg. Die Frau vertraute ihre Geschichte dem Conducteur an, und dieser wußte sie so gut zu verstecken, daß sie unangesochten Chattanooga erreichte, obgleich der Zug an mehreren Stationen, auf Depescen aus Flemingsburg hin, von Detectws durchsucht wurde. In Chattanooga ging sie nach dem Euroxean Hotel", wo sie sich unter leicht verändertem Namen registrirte, nachdem sie ihr Kind in einer befreundeten Familie un tergebracht hatte. Die letztere sandte das Kind noch an demselben Tage wieder, wie es heißt, zu anderen Freunden in Memphis. In der zweiten Nacht dcS Aufenthalts der Frau Overly in Chattanooga brannte das Europcan Hotel" ttlsammen, und seitdem ist die junge grau verschwunden. Ob sie gerettet wurde, und die Gelegenheit benutzte, um jede Spur von sich zu verwischen, oder ob sie ihren Tod in den Flammen fand, wieViele annahmen, steht noch nicht fest. Am Morgen nach dem Brand traf von ihren Eltern eine Depesche ein, in welcher ihr verziehen und der Schutz des Elternhauses angeboten wurde. Zu spät! Zu früh gestorben. In dem berühmten Wundarzt Henry 53. Sands, welcher in New Aork mitten in Ausübuna seines Berufes vom Tode
oayingerafst 'wurde, ya5 Vü moderne chirurgische Wissenschaft einen ihrer tüchtigsten Vertreter verloren'. Die kurze Laufbahn des Dr. Sands umfaßt die größten Fortschritte der neneren- Chirurgie, und der Verstorbene hat einen bedeutenden activen Antheil an denselben genommen. Es ist höchst erfreulich, wie sehr sich die wundärztliche Wissenschaft in den letzten Jahren vervollkommnet hat. Die praktische Anwendung des antiscptischen (fäulnißzerstörenden) Processes bei Operationen und Behandlung von Wunden hat eine förmliche Revolution auf diesem Gebiete hervorgerufen. Noch vor 25 Jahren hätten selbst die hervorragendsten Vertreter der Chirurgie sich nichts dergleichen träumen lassen. Eine Menge Krankheiten, deren Behandlung früher als ausschließliche Aufgabe des Arztes betrachtet wurde, sind jetzt hauptsächlich den Wundärzten zur Heilung zugefallen, und man hat Operationen, die man vor nicht langer Zeit für menschenunmöglich gehalten hätte, erfolgreich ausgeführt. Viele durch die Zeit und durch die Namen hochgeehrter Autoritäten geheiligte Meinungen sind jäh zerstört worden. Einen wesentlichen Antheil an dieser Umwälzung haben die amerikanischen Wundärzte, und unter diesen wieder war Dr. SandS der Besten einer. Mit außerordentlicher theoretischer Kenntniß und Belesenheit verband er eine reiche Erfahrung und eine wissenschaftliche Kühnheit, die vor keiner Aufgabe zurückschreckte, ohne sich jedoch zu überstürzen. Dabei zeichnete er sich durch große B scheidenheit aus und war der Reclamemacherei und Selbstoerherrlichung auf's Entschiedenste abhold. Unter solchen Umständen wird der Tod von Dr. Sands mit Recht als eine Calamität empfunden. Die Wissenschaft ilnd das Publikum verdanken ihm Vie' leö. Vom Inlands. Die Jugend im Nordwenen sorgt dafür, daß recht früh mit der Veröfsentlichung von winterlichen Ertrinkungsnachrichten begonnen werden kann. Eine Meile von Montevideo, Minnesota, sind Edward und Willard Kitchell, Vettern, beim Schlittschuhlaufen durch daS Eis gebrochen und er trunken. Auf H1000 S ch a d e n e r s a h verklagte Neils Storni in Brooklyn, N. Z)-, den John Olsen, weil dieser ihm in's Gesicht gespuckt hatte. Die Geschmorenen sprachen dem Kläger hierfür 6 Cents zu, und der Beklagte erklärte sich bereit, diese Summe sofort zu bezahlen. Bei sich selbst aber soll der Verurtheilte gesagt haben: Für diesen Preis thue ich'3 noch einmal." Millionäre wollen andcrs behandelt werden, als andere Sterbliche. Der neulich in Pittsburg verstorbene Millionär Dr. Hostetter hatte in seinem Testament die Stadt Pittsburg mit einer Million Dollars bedacht, mit welcher Summe eine öffentliche Kunstgallerie errichtet werden sollte. Nun ereignete es sich, daß der städtische Finanzcontrolleur sich veranlaßt sah, gegen Hostetter, der für einen seinen Verpflichtungen gegen die Stadt nicht nachgekommenen Contractor Bürge geworden war, klagbar werden wollte, und darüber gerieth der Millionär in solche Aufregung, daß er das Testament zerstörte. Bald darauf ging er mit Tode ab, und Pittsburg muß sich vorerst ohne eine solche Kunsthalle zu behelfen suchen. 9l u f ungewöhnliche Art wurde der Polizeicommissär von Rich-mond-County, N. Y., (Staten Island), Hr. Philip Wolf, von einem Blitze" getroffen. Er fuhr durch eine Straße von Stapleton, als. plötzlich sein Pferd zusammenstürzte. Ein elektrischer Leitungsdraht war zerrissen und lag quer über dem Weg. Das Thier hatte auf denselben getreten und so einen gewaltigen elektrischen Schlag erhalten, welcher sich aber auch auf den Commissär übertrug. Letzterer ist mit knapper Noth dem Tode entgangen ; das Pferd aber wird wahrscheinlich nicht am Leben bleibcn. So muß der Mensch von heute auf tausend Wegen vorsichtig sein, auf denen es früher keine Gefahren gab. Ein gefährlicher Liebling ist der Rehbock des Rechtsanwaltk V. I. Davis in Newark, N. I. Da sich der Bock, ein Prachtexemplar, welches der Besitzer vor längerer Zeit zum Geschenk erhielt stets gutartig gezeigt hatte, so ließ ihn Davis in seinein parkähnlichen Garten frei terumlaufen und beschäftigte sich täglich mit ihm. Aus irgend einem Grunde ist aber DaviS plötzlich in der Gunst des Rehbockes gefallen, und als Ersterer vor einigen Tagen auf den Weg durch den Garten nach der Straße dem Rehbock begegnete, nahm dieser eine keineswegs freundschaftliche Halltuna ein. Noch immer an nichts Böses denkend, wollte Davis weiter gehen, als sein Liebling mit gesenktem Kopfe auf ihn losrannte.
' Zum Glück gelang es dem Üeberraschten, das Geweih zu fassen, welches er, trotzdem ihn der Bock zu Boden warf, nicht fahren ließ. Auf sein Hilfegeschrei eilte ein Briefträger hinzu, und es gelang nach längerem Kampfe, den wütyenden (hoffentlich nicht ebenfalls von der Wasserscheu befallenen) Rehbock zu fesseln. Hr. Davis xoixb. wahrscheinlich seinen Liebling zum Danksagungsfefl verspeisen. Der unter dem Namen Emigrant Clearing House" berüchtigte .Pool" im Castle Garden scheint rasch .einer Auflösung entgegenzngehen. Vor einiger Zeit zogen sich die Delaware-, Lackamanna & Western- und die New Zjork-, Ontario- und Western-Vahnaus diesem Pool zurück, und jetzt hat auch die Baltimore- & Ohio-Bahn ihren, am 1. December in Krast tretenden Austritt angemeldet. Das Clearing House" vcrsucbte, die beiden erstgenannten Bah nen dadurch zum Wiederbeitritt zu zwingen, daß die Einwanderer-Fahrvreis erheblich verringert wurden, ist hiermit aber nicht erfolgreich gewesen, denn di außerhalb des Pools stehenden Bahnen nahmen diesem trotz alledem den größten Theil des Geschäfts fort, und auch die Wiedereinführung des BezahlenS von Provisionsgebühren an Emigranten wirthe u. f. w. nutzte nichts. Die Bal-timore- & Obio-Babn dat eL nun vor-
tH'eilyas5 gesunden, ver eiüware-, Lackawanna- & Western- und der New Jork-, Ontario- & Western- zu folgen, und der Pool wird jetzt wohl bald aufhören, wenn es nicht gelingt, durch einschneidende Aenderungen des Systems die drei Bahnen wieder zum Anschluß zu bewegen. Während der Frühmesse in der St. Patrickskirche zu Brooklyn, N. Z)., ereignete sich kürzlich ein eigenthümlicher "Vorfall, welcher von den Gläubigen im ersten Augenblick für Geistcrspuk gehalten wurde, und bei dem einige Damen in Ohnmacht sielen. Eine ältliche Frau Namens Julia Moehlcr saß in einem der Sitze der Hinteren Reihe und verschwand plötzlich unter demselben. Die Iran machte sich so dünn wie möglich kroch unter den übrigen Sitzen, die der frühen Stunde wegen nur spärlich besetzt waren, durch und tauchte plötzlich wie ein Geist ans der Unterwelt vor den Andächtigen, eine häßliche Fratze schneidend, aus. Die anwesenden Frauen geriethen durch den unerwarteten Anblick in einen hcstigen Schrecken; mehrere wurden ohnmächtig, erholten sich aber nach kräftiger Anwendung von Weihwasser wieder. Polizist Fitzpatrick, welcher sich in Civil kleidern in der Kirche befand, nahm die Person, welche schon wiederholt solche Streiche verübt hat, fest, und der Polizeirichter sandte sie in'S Gefängniß. Die Frau hat schon frühe' einmal im Irrenhause gesessen. Der Schmiedemeister Adam Lauterbach in Newark, wandte eine neue Art des Schuldeneintreibens an, welche zwar originell ist, ihn jedoch in Schlamassel" gebracht hat. Jacob Egloff, ein Milchhändler, schuldete Lauterbach für verschiedene geleistete Arbeiten einen Restbetrag von 55.25, welchen der Schmiedemeister trotz wiederholter Mahnung noch nicht erhalten hatte. Vor einigen Tagen nun fuhr ein Neffe Eglosfs an der Schmiede vorbei und begrüßte Lauterbach. Dieser rief den jungen Mann an und lud ihn zu einem Trunk ein. Während die Beiden in der Wirthschaft standen, zogen die Leute Lauterbachs das linke Hinterrad vom Wagen und vei bargen es in der Schmiede. Der Neffe EglosfS bemerkte beim Heraustreten aus der Wirthschaft den Defect und ersuchte, in der Meinung, es handle sich um einen Scherz, um Herausgabe des Rades. Mit grimmigem Lächeln jedoch entgegnete Lauterbach, daß dies nur geaen Zahlung der schuldigen 55.25 geschehen werde. Egloff ließ sich jedoch durch diesen Gewaltstreich nicht verblüffen, sondern begab sich zum Friedensrichte? Otto, welcher eine auf Diebstahl lautende Klage gegen Lauterbach aufnahm. Jetzt war die Reihe des Erstau, nens an Lauterbach, der, wie er dem Richter Otto versicherte, baS Rad auf Anrathen eines anderen Friedensrichters abgezogen hatte, um so zu seinem Gelde zu kommen. Lauterbach wurde unter $500 Bürgschaft für sein Erscheinen vor den Großgeschworenen gestellt. Einen nierkwürdlgenFund machte man dieser Tage in McKeesport, Pa. Vor einer Reihe Jahren hatte der Ort eine große Brückenwaage aufstellen lassen; da dieselbe aber nicht den Anforderungen entsprach, sollte sie dem Fabrikanten wieder zugestellt werden. Sie wurde eingepackt und nach der Werft gebracht, verschwand dort aber spurlos, ohne daß man je wieder etwas von ihr gesehen hätte. Die Packetcompagnie wurde für den Verlust verantwortlich gehalten und mußte b800 bezahlen. Während man nun neuerdings mit dem Auswerfen des Kellers zu einem Neubau in der Nähe der Werfte beschäftigt var, fand man unter einer 10 Fuß dicken Erdschicht die Waage wieder. Es dürften jetzt interessante Verhandlungen bezüglich der von der Packetcompagnie bezahlten t300 bevorstehen vo VnSland, Ans Paris schreibt man der Voss. Ztg.": Die FremdenVerordnung, welche vorschreibt, daß jeder Ausländer sich mit seinem Geburtsschein und Passe versehen bei der Polizeibehörde anmelde, bringt Manchen in schwere Verlegenheit, unter Anderen auch den ehemaligen König von Neapel, Franz II. Dieser entthronte Herrscher kann der Verordnung nicht nachkommen, denn er besitzt weder einen Geburtsschein noch einen Paß, und er kann diese Papiere auch nicht bekommen, denn er müßte sie von der italienischen Regierung verlangen, und das kann er nicht thun, ohne dieselbe thatsächlich anzuerkennen. Es bleibt ihm also nichts übrig, als die AnMeldung zu unterlassen und sich der AusWeisung zu gewärtigen, wenn die franzosischen Behörden nicht geneigt sein sollten, gegen einen König ohne Papier, Nachsicht zu üben. In Paris wurde am 2. Nov. eine Dame der Halbwelt, Fräulein Georgette Duvernet, von ihrem Geliebten, einem in der Finanzwclt w'ljlbe kannten jungen Mann, Namens H.lckei berg, der eine Stellung im Bankhause Rothschild bekleidet, mit dem bekannten Maler Van BecrS in eifriger Unterhaltung überrascht. .Hackelberg feuerte sofort auf die Duvernet einen Revolverschuß ab, ohne zu treffen. Der Maler und Hackelberg beschossen sich dann geJenseitig, bis die Hausbewohner herbeigeeilt waren. Weder die Duvernet noch. Van Aeers wurde verwundet; Hackelberg erhielt jedoch zwei Verwundungen und wurde verhaftet und auch festgehalten, da seine Geliebte dies verlangte und eine Klage gegen ihn eingereicht hat. Der in diesen Tagen erfolgte Tod deS bekannten Journalisten Monnot de Balathier gibt dem Figaro" die Veranlassung zu folgender ReminiScenz : Unter der Herrschaft der Commune gehörte Balathier als damaliger Direkto? der Petite Presse" zu den zahlreichen Verhafteten, denen kurzer Hand der Prozeß gemacht werden sollte. Sein Freund Cochinat verwandte sich vergebens bei dem Communardcn Dacosta, dem bekannten Sprachkenner und internationalen Abenteurer, um seine Freilassung. Schließlich als alle UeberredungSkünste erschöpft waren, proponirte er demselben eine Pars tie Billard um den Kovf deS Gefangenen. . .Dacosta, . ein . leidcnschastlicber Spieler ging darauf ein, verlor die Partie und Balathier war gerettet.
o n Ärt c n st sind, wie das Berl. Tgbl." schreibt, entdeckt. Man entsinnt sich der furchtbaren Unthat, deren Schauplatz unlängst das durch die consequente Ermordung seiner Bürgermeister schon genugsam vcrrufcne Bergnest Arthena war. Der römische Grundbesitzer Campi, der bei Artena eine Kalkbrennerei begründet hatte, ward, alö er srüh am Morgen vom BahnHofe Valmontone nach dem Städtchen Artena emporstieg, sammt seinem Begleiter und Beamten Colanicchia meuchlings und in wahrhast bestialischer Weise ermordet. Lange konnte däs über der Mordthat schwebende Geheimniß nicht gelichtet werden, und erst jetzt haben die dem oerhängnißvollen Bannkreis und Einfluß ihrer Heimath entrissenen und nach Valmontone übergeführten Verhafteten sich zu einem Gestandniß herbeigelassen: Artena besindet sich, wie so viele andere Städte Mittel- und Süd-Jtali-ens, trotz der großen Nähe Roms, ganz unter dem Bann einer unerbittlichen Cammora", der gegenüber das Gesetz fast immer rechtlos ist. Denn wer der Polizei den geringsten Dienst leistet, hat mit dem Leben dafür zu büßen. Diesem Geheimbund kommt es nun vor Allem darauf an, jeden fremden Einfluß vom Ausbeutungsgebiete fern zu halten und das Monopol seiner ökonomischen Herrschaft um jeden Preis zu wahren. Als Campi seine Kalkbrennerei bei Artena cröffnete, wurde ihm augenblicklich der Befehl zugestellt, bei Gefahr des Lebens die Gegend zu verlassen. Der verhaßte Fremde" lachte aber darüber, und di, Vehme dieselbe, die, ohne daß mar. ihr beikommen konnte, sogar mehrer Funktionäre des Gesetzes, ja drei ihrci Bürgermeister hingerichtet hat beschloß, ihr Urtheil vollstrecken zu lassen. Sechs ihrer Schergen lauerten, mit Hin.terladern und Dolchen bewaffnet und dnc Gesicht mit Masken bedeckt, den beiden Männern auf und schössen sie aus dem Hinterhalt nieder. Die Entrüstung über die That war in Rom und ganz Italien allgemein. War dieselbe doch eine rer: Müssende Lebensäußerung jener finstern Nebenregierung, die keine Neuzeit auszurotten vermocht hat. Auch in Kam e ru n sind wieder Unruhen vorgekommen. Aus einem Privatbricfe vom U. August theilt der EoangelischeHeidenbote"olgendes mit: Kürzlich hatten wir Krieg zwischen den Leuten von Akwastadt und denen von Bellstadt. Der Anlaß war: Ein Bellmann lachte einen Akwamann aus, worauf der Akwamann den Rellmann prü: gelte. Acht Tage lang dauerten die Rüstungen, die mit unsäglichem Geschrei und Getrommel betrieben wurden. Dreimal stunden die feindlichen Heere am Ufer des Flusses (bei Ebbe) einander gegenüber, ohne jedoch anzugreifen. Wäre Akwa auf die Forderung BellS, ein Weib als Sühne zu zahlen, eingegangen, so hätten sie wieder Frieden gemacht.- So aber kam es endlich zum Kriege am 2b. Juli (sie wagten daS erst, als daS deutsche Kriegsschiff für kurze Zeit den Fluß verlassen hatte), wobei auf jeder Seite wohl 2000 Mann mit Spießen, Säbeln, Buschmessern, Prügeln und Steinen bewassnet, gestanden haben mögen. Viele der Krieger hatten einen merkwürdig anzuschauenden Bienenkorb als Kopsbedeckung. Die Fußartillerie, d. h. die Weiber, schafften mit Aufbietung aller Kräfte Steine herbei. In der Luft flog es denn auch bunt mit Steinen, AufchMessern, Prügeln u. s. f. durcheinander, mancher Krieger hinkte während der Schlacht verletzt von dannen. Am 26. Juli begann der Kampf abermals und zwar durfte an diesem Tage Niemand daheim bleiben. Die von Hickory und Febari mußten auch alle vollzählig erscheinen. Ich möchte die beiden Heere je auf 3000 Wann an diesem Tage schätzen. Br. M. und ich kamen am Mittag ge rade von Hickory, als die Schlacht aus unserem Ufer begann, und wir wären beinahe zwischen beide Feuer gekommen. Kaum standen wir aber auf unserer Veranda, als zwei Männer einen Schmerverwundeten herbeiführten, der an unferem Ufer zusammensank. Wir sahen, daß der Mann dem Tode nahe sei, und gingen an's Ufer hinunter. Ein Spieß hatte ihn in die Brust getroffen, und da er direkt in die Lunge ging, so daß er frei durch die Wunde athmete, war er am Verbluten. Wir ließen ihn jedoch noch in unser Haus hinauftragen, wo wir ihm belebende Getränke eingaben und ihn verbanden. Wir konnten nichts anderes erwarten, als den Tod, aber siehe, der Mann kam wieder zu sich und lebt heute noch. Da er nicht mehr von uns fort wollte und wir wohl einsahen, daß von einer ordentlichen Behandlung viel ab hängt, so ist er bis heute noch bei uns. Er war bis in die letzten Tage noch nicht außer Gefahr; doch glauben wir, ihn in den nächsten Tagen heimschicken zu können; er wollte freilich nichts vom Heimgehen wissen. Aus Mofeking, derHauptstadt der englischen Provinz BritischBctschuanaland in Südafrika, wird gemeldet, daß die Maschukulumben, jener wilde Volksstamm, welcher dem Afrika reisenden Dr. Emil Holub auf dessen letzter Reise so arg mitspielte, vor Kurzcm eine Jagdexpedition übersiel, welche unter der Leitung des kühnen englischen ElephantenjagerS SelouS von Kimberley aufgebrochen war, um an die Aequatorlalfeen zu gelangen. Die Begleiter SelouS' wurden ermordet, ihre Habe geraubt. SelouS selbst gelang es, zu entkommen; er befand sich noch Anfangs Oktober am Südufer des Zambesi. SelouS ist der berühmteste Elephantenjäger in Afrika, ein Mann von uns gewöhnlicher Kühnheit, der Einzige, dem die Könige der Stämme südlich vom Zambesi die Jagd auf Elephanten gestatten. m , m Schreibmaterialen in der Fair. 156 Ost Waidinaton Etr. 01d 8ix Points Saloon No. 207 Virginia Avenue. OrisQsS Oitt ad E3to! Die beste Liquor und Cigarre üet au Hnd. Zuvorkommende vedieuuug. A. OOHOPPn, Clsetf h.
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BHftis: 21 Gegen Brustleiden. Stets ,ur Hand. DeS Moives. Iowa. 15. 3uli. 1SS3. Sobald sich in meiner Familie irgend jemand ; erkältet greife ich sofort zu Dr. Auzuft König'S ! Hamburger Brustthee und bin übkrzeuzt, daß der j schlimmste Husten in kurzer Zeit rerschwundea j nn wird. Carl KalinowSki. ; In einigen Tagen verschwunden. Davenport, Iowa, 22. Mai. 1883 An einer heftigen Erkältung leidend, aebrauchte ich Dr. August König'S Hamburger Brustthee und in einigen Tagen waren Hüsten und Brustschmerzen vollständig verschwunden. Adolph Peterson. 25 Ct?. tat WaitU'i In pothtken , haben. 7HE CHARLES A. VOGELER CO.. Baltimore. Ml G. '4 r ..V .- xTT rz. .: i iiAsrr (m ? T O-4vV C? Das große Schmerzknheilmittel Segen Rheumatismus, Nenralgi. Froftbenlea, ßerenschuß. Sreuzweh, Rückenschmerzen, Verstauchung,, Vrühwunden, Schnittwunden. Zahnschmerzen, Kopfweh. Brandwunden. Farmer und Viehzüchter finden in dem Ct. JakobS Oel ein unüber treffliche Heilmittel geqen die Gebrechen deSLiehstandeö. ' Prelö 50 Cents; in aflen p,theke ,u Haie. THE CHARLES A. VOGELER CO.. Baitimor. Ml ESWas Neueö! Bit efferirm jetzt die beftk nd tchiaitigft, usmahi Jmportkrter Weine di je im Warkte war, lt unten angkfülzrten Weine werde von un in ffüffern direkt tporti t und in unseren ellern , euf Flaschen gezogen nd ,u höchst mäßige Preisen er kauft. l a r e t Thateau, Bernone, Poutet, anet. Eantenae Maroauz nd St. Julien ?uprir, Rhetnine Rüdeiheimer, 'schoitderg, Ovxnheimer. Niersteincr. Wintier und Türkhk'er. Rheinaeine (rothe) Sßmankbäuser nnd Oder ingheim?r. Uoselweine Iof,?htho:fer, Brauneberger. Piövoner und jZelttnger. Wir aarantiren daß jede Flasche genau :,thllt.eS di Stile; euf derselben engtest. Jacob Metzger & Co., No. 30 und 32 Oft 2-kaiylapd Str.. Vsttler de berühmten Tafel. Biers. JOB. EBRST, Stukkateur und Ghp'ser. für einfache ur.d verzierte Arbeiten. 7 DaviS Straße. 47 Zudianapoli. THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. Is ycudcsiretorurchßsonsewinjr machlne, ask our apscnt at your plrvce sor terms and Srices. Is you cannot find our a?ent, write irect to nearest address to you below named. HEW'ÄSEW MACHE OWW Chicago - 23 UNION SQUARELNX- D ALL AS 1LU AT! ANTA RA. TEX. ST LOUIS, MO. Vi -V c V SANFRANCtSCO Cl Yillith i in Bflentui für Indianapolis: 72 Oft ZSashington Strajc. Rafsr VUeg.ö stille Jaoob Bos ftigeütiümer. Das größte, schönste ssl aliefc derartig Lokal in der Stadt. Die geräumige nud schöu eingerichtete Halle steht vereine, Logen nud Privaten zur Abhalwng von Vollen, Conzerte nud Versammlungen unter liberale Vedtn. gen ur Berföpnns. Die große I. B. & W. Bahn. Kürzeste Linie nach dem Ost und Westen. Die einzige Linie mit soliken Zögen nach Bloo. mwgton und Peoria mit Durchganzk'Wagen nach den Missouri River Punkten in einigen Stuudeu weniger a!ft stirere Lahnen. Ebenso Durchgangs . Schlafwagen nnd Stnhlwagen. Wagen über Danville nach Chicago in kürzerer Zeit zu niedrigeren Preisen als andere Bahnen. Die kurz; Linie nach Eprivgfield, Columdvs, Ohio und allen Punkten im südlichen nnd öft. lichen Ohio. Die knrttste und einzige Pinie mit Dnrchgangs.Schlafwagen nach Nrbana, Oh'o, Btllkfontaive, Kenton. Tifsia, und San. dntky. Die autdorisirte Linie östlich mit Schnellzeit und Tickets nach olle bedeutenden östlichen Stäkten von $1 bis $1.50 weniger aU reguläre Raten. Züge im Indianapolis Vahnhof. Ldgang tnu :w Motj. ji:ntuora. 9:lX)dsl estl. 7:5ok. Z:' am ti:(Zibd , Osten 7 vrg 3:15 m. 10:30 bd Coin tStflin 3:50 a 10:40 g. 8:40 bd nk,ft geinke Speise und Schlafwagen. Tickets nd Zlukkonft ertheilt Leu. Pass. Agent, Seo. Butler, 188 Süd Illinois Straße, uud jeder andere Agent der Linie. . H. v. k n s . St. Paff. Agent .- l ,,. g. Sn. Paff. gent.
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