Indiana Tribüne, Volume 12, Number 66, Indianapolis, Marion County, 23 November 1888 — Page 2

tnftstrctsattintisn. Indwna Tridün?. - erföelxi a d SssntAgs Fäglich r?Nte tSoIitf .Hbünf tit durch biXr3pttl2 fnt rer Woche, ot Somiac..Irt,fiTt:" S Cfnti tir Sott. fttSt jusazlen 15 Cfntl cbtt 65 c ml tci iRanat. Vtt Qoil jugtftät tn CorauS5(ia)(aRa (6 x, 2h?. Osges: ISO S Ms?v!QndS?. Jnd csQpcliL. Ind.. 2:; November 1888. (5y,mallges Verbrechernest. friedlich und freundlich licgt heute d i Giiitclien Nnvton in KansaS da. Und d:ch nur dieser junge Ort in der ersten Zeit seiner Vestedelung eine n?ahre NSn der-, Mörder- und Spielcrhochburg. Neuerdings macht ein Correspondei.t über die Geschichte Newtons folgende interef fante Mittheilungen: Im Frühjahr 1871 beschloß man. die Santa - F - Bahn, welche damals ihren Endpunkt in Emporia hatte, 75 Meilen uzeftmärts zu verlängern, um vom dem teranischen Viehhandet Vortheil zu Ziehen. 'Am 14. April 187!. erreichte Schreiber dieses die Ufer des Sand Crcek. Wir fanden dort z:rei Männer gelagert. DaZ roaren die Pioniere des Städtchens Newton. Schon C Wochen darnach hatte das Städtchen eine Veoölkerung von nahezu 2U00. Jetzt ginz eS aber dort her, nie in des Tcufk.'s Milche! Die Ecfchichte Newtons in den ersten 6 Monaten ist nichts als eine Kette von unerhörten Verbrechen und Blutoergiecn. (5s giebt andcre Viehinduftrie- oder Verz-baner-Städtchen. in denen die Ncvolver neÄ längere Z:it geknattert haben. a'5 in Newton, aber was die kaltblütigen Verbrechen betrifft, so gehört wohl 3!ewton die Palme. Sobald cS bekannt wurde, das; Newton der vorläufige Endpunkt der Bahnlinie und ein HanptiStaxelplatz für daZ I!indv'.ehgefchaft war, zogen sich Diebe, Säinbler und Whiskuvcrkäufer zu Hunderten dorthin und hielten rciüe Ernte. Natürlich siedelten sicö auch uiil respec; table Leute dort an. euer da? Verbrecherund NaufboldElemcnt war da? tonangebende. Monate lang fanden unausgefetzt Kämpfe zwischen den anständigen Bürgern " und den outlaTrs" statt, und euch Erstere kümmerten sich den Teufe! um das Gefel). In dieser Zeit sind 36 Personen in ihren Stiefeln gestorben." An einer einzigen Straße befand sich mehr als ein Dutzend Spielhöllen, welche Tag und Nacht, an Sonn? und Werktagen, ein blüacndcs Nanbgcfchäft trieben. Eine dieser, die Goldttube, fasste 50? biS c0) Personen, und alle Arten von Hazardspiel wurden dort getrieben. EincS Sonntag Abends spielte sich dort ein eigcnthüm'licüer Austritt ab. ES erschien der Mclhodistcnprcdigcr Han und ersuchte den Äcsider um die Erlaubnist, einen Gottesdienst hier abznlialt.'N. Die Erlaubniö erhielt er. und während die Hasardspiele an allen Tischen im vollen Gange war,, und der SchnapS sozusagen in Strömen floß, erhob sich Pastor Hahn und predigte vom Manne von Nazareth. Ehe er aber geendet hatte, entstand an einem Tische ein snrchtbarer Streit, die Pistolen knallten, und ein Mann wurde erschossen. Der Prediger fand cZ gerathen, den Gottesdienst abzu, brechen. Solcher Scenen kamen gar viele vor. Bei der geringsten Veranlassung. auch aus blofzem Muthwitten, wurden die Schießeisen gezogen. Wenn z. V. Jemand sich mit einem Cylinder- . Hut auf dem Kopf öffentlich sehen ließ, wurde seine Angströhre- sofort zur Zielscheiöe von Pistolenkuael,7, und wenn eine der Kugeln ein Aischen zu tief ging." so krähte kein Hahn darnach. ' Lei einer Wahl kam es zn einem furchtbaren Krawall, in welchem 3 ManTier und eine Frau umgebracht, und ebenso Viele verwundet wurden. Das geschah, obwohl man für dieseu ?j eine ErtraForce von Eonstablern vereidigt hitte. Unmittelbar nach der Wahl kam cS noch zwischen zwei Haupttheilnehmern des entsetzlichen Krawalles, dem Eonstabler" Martin und einen baumstarken Jrlander Namens McEluSkey auch Delanei genannt in und vor einer Kneipe zu einem Zweikampf mit Fust und Flinte, und Martin blieb mit zerschmettertel.l Schädel liegen. Martins Freunde schwuren Nache, und di'ser Vorfall führte zu einer ganzen Reihe Morde. Eine bewaffnete Bürgerliga machte den Ereucllhaten schlieLlich ein nde. 33 Jahre lang verschollen. In Greenpoint, N. das unter den größeren Slädtcn Amerikas Hauptfach; lich wegen seiner Wohlgerüchc in gutem Gerüche steht, ist ein neuer Enoch Sllden-Fall" sehr romantischer Art au's Licht gekommen. Vor 25 Jahren, als Greenpoint noch ein kleines Dorf war, wohnte dort JameS M. New mit seiner Gattin. In den vierziger Jahren war er von Englaud. wo er alS Pächter nicht, eben ein materielle Lage zu verbessern, und hatte sich in Greenpoint angcsi-dclt, wo er auch bald auf einen grünen Zweig kam. Er gründete eine ÖmnibnS.Linie von Greenpoint durch Vedford-Village nach der Fulton.'ähre. welch' letztere damals noch das einzige EommunicationS'Mittrl zwischen Vrooklyn und New )ork war, und Glück und Wohlstand schien ihm zu blühen. Im Laufe der nächsten 10 Jahre schenkte seine Gattin ihm S gefünde Kinder, und Alles schien sich zu vereinen, New glülich zu machen. Aber im Frühling 1852 wurde Greenpoint durch daS plötzliche Verschwinden dcS Mannes in die größte Aufregung ver setzt, und alS jetzt feine finanzielle Lage gesichtet wurde, zeigte sich, daß der für wohlhabend gehaltene Mann am Nande teS BaukerotlS gestanden hatte. Snr die unalückliche Fran. die mit ihren 5 Kindern hilflos dasaß, blieb so out wie nichts übrig, und Jahrelang hatte sie allein den schweren Kampf uns Dasein zu kämpfen, bis endlich ifrt (Zotet heranwuchsen uud i&r thatkraltl

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glänzendes Leben gnuyrt hatte, mit seiner jungen Fran nach Amerika gckommen. um kier wie so viele Andere seine

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zur Leite jkandcn. ic)t )'b tm 5'anse der Jiibre zn vcrhälti'ißmäßigem Wohlstand gelangt, und drei derselben gclzören dritte zn Xcn angefehenücn Bürgern GleenvointS. Von Dem Flüchtling hatte man nie eine ?!achrchr erhalten. Er war und blieb verschollen und man hatte -ihn längst für tOvt betrauert und vergessen. Vlfter so unerwartet wie New vor 33 Jabreu cutf'oheu. so unerwartet traf nnch ganz vor Kurzem wieder Nachiicht von ihm ein. Ans gut Glück schrieb er an seine Söhne JamcS M., Albeit L. und Lcvi V!cw nach Greenpoint. und die Briefe langten an ilzre Aoresscn au. Nach seinem plötzlichen Verschwinden bc- i gab Scew lich nach allsornien. wo da? malS daS Goldsicber seinen Höhcgrad erreicht hatte, in der Hossnnng, dort durch einen raschen und glücklichen Fund zu Reichthum z gelanaen und seiner zurückgelassenen Familie beizustehcn. Allein das Glück wandte sich gegen ihn, und nach jahrelangem Snchen nach Gold roar er noch gerade so arm. als an dem Tage, wo er das Goldland zuerst bc treten hatle. Er hatte sich in einer AnWandlung falsckien Stolzes oorczcnomweit, nie ein Wort von sich höre zu lasten, bis er als reicher Mann vor Fran und Kinder hintreten konnte, dadnrch allein meinte er, fein Unrecht wie der gnt machen zu können. Nachdem er den ltampf in Ealiiornicn aufgegeben, reiste er nach Montana, wo er als Vi, h züchter ein neues und vielverfpreche::di'Feld für feine Thätigkeit fand, al'.ri: auch dort sollte es noch Jahre icinw, Entbehrungen und ba tcn Kampf. ?- fordern, bis er endlich das Aie! id' StrebenS nach J5z'ähria.ett Bemnö'.:"!?? erreichte. Heute ist Nt'w ein rtlti nr wohlhabender Mann, der nur uo h ? Sehnsucht hat, seine Gattin und Kinder wicdcrznsehen. Wonltk)ütigkettS"'Humvug. Mehr und mehr wird mit dem Namen Wohlthätigkeit" allerhand Humbug gc trieben. Es ist daher sehr angebracht, wenn ein Ehicagocr Blatt, anknüpfeni an ein dortiges Vorkommniß der letzten Tage, eine allgemeikic Warnung erlaßt; da keine Abführungen auch auf andere Großstädte, wenn auch in verschiedenem Grade, zutressen, so heben wir hiermit daS Wesentlichste daraus hervor: Das Pnblikum kaun gar nicht oft genug ermahnt weiden, da, wo cS ersucht wird, seine milde Hand aufzuthun, auch die Augen auf;n!hun und hübsch vorsichtig zu sein. Das letzte Gaunerstückchen in dieser Hinsicht wurde vorige Woche verübt, und ihm siel eine Anzahl wohl, thälig gesinnter GeschäftSlcnte znm Opfer, die sich die böse Erfahrung, welche sie nnn gemacht haben, wohl zur ' Leüre dienen lasten werden. TieteS Mal i handelte cS sich um nichts Geringeres, ! alS die Veranstaltung eines Wohl . rt ! rrarlreils oncccrcs zum Zeilen zwelcr nlndclhauzcr, und die Firma Davis & Morris, Vcrgnttgnngs Managers", halte eS auf sich genommen, eincm mildthätigen Publikum Gelegenheit zu geben, durch Ve;ahlilng dcS Entrces ?u dem Eo,:mr zn dem Wohl und Acsien der beidekl Anstalten beizutragen. Zn diesem Zwecke wandten sich die Herren Managers" schon mehrere Tage vor dein festgesetzten Eoncrrtabend an hervorragende Geschäftsleute und veranlaßten sie, zu übermäßig hohen Preisen eine Annonce in dem berauszugebeudeil eleganten Concertprogranittl zn bestellen, welches von den feinsten- Leuten gelesen und mit nach Hause genommen errcn würde. Von diesem Programm hat aber Niemand etwas zu sehen bekommen ; eS ist spnrloS verschwunden, wenn cS überHaupt jemals in'S Dasein getreten ist. DaS menschcnfrenndliche Publikum ist seitens dieser sogenannten AnzeigeÄgenren" schon gar ost zum alleinigen Wohl und Besten dieser gewissenlosen Cchivindelhuber geprellt worden, welche fälschlicher Weise unter der Flagge der Wohlthätigkeit fegcln und gutherzige Menschen hintcr'S Licht führen. Die halböffentlichen WohlthätigkeitZ-Anstal-ten, die zum Theil oder auch ganz durch Äeüräge von Privatleuten erhalten werden, sind es incistenthcils, die den Anzeigeschwindlcrn" zum Vorwand dienen. Dies- bcsindcn sich gewöhnlich im Besitz einer Handpresse, und etliche von ihnen sind sogar Besitzer kleiner Druckerstübchen. ES hält ihnen schwer, aus dem gewöhnlichen, legitimen Wege Kundcyall zu crwerven ooer ryr even zu fristen, uud da kommen ihnen denn die Prioat:Wohltl)äligkcitSanstalten prächtig zu Pajz". Der Anzeige:Schmindlel hält genau Umschau in seinem Revier; eine und dieselbe Anstalt darf nicht zu oft herhalten, ebenso wenig dürfen Concerte, Pic-NicS, FairS u. dgl. zu oft für eiue und dieselbe Elasse von Anstalten veranstaltet werden. J:u vorliegenden Fall hatten DaviS & Morris sich zwei Anstalten ausgewählt. fnr die llch litt Publikum ein mehr als gewöhnliches Interesse kund gibt. Die Verivaltungsbehordeu dieser Instituts geben, da sie natürlich eS stetS gerne sehen, wenn der viel in Anspruch genomneuen Kasse hier uud da ein größerer Zuschuß zufliegt, den Vorstellungen und Einflüsterungen von Leuten, die sich den Anstrich der größten Ehrlichkeit zu geben vermögen und den Glauben hervorrufen, daß es ihnen ernstlich nur um die Wohlfahrt der betreffenden Anstalt zu thun ist, nnr zn gerne Gehör. Der ?lnzeige-agent-erscheint ihnen alS ein Menschenfreund der edelsten und uneigennützigsten Sorte. Er erbietet sich, die ganzen Mühni, welche die Vorbereitungen erfordern, ans stch zu ,iehmen, die mustkalischen Kräfte zu engagiren, die Billete und Programme druckeil zn lafseu, besouderS dle Letzteren. Vielleicht ist in der Kasse der Anstalt gerade eine kleine Ebbe eingetreten und die Vollmacht wird verabfolgt. Nun macht der Agent sich an die Arbeit. Znerst fncht er selbstverständlich die hervorragendsten Gönner, die Schutzpatrone der Anstalt auf, und eS gelingt ih,n. Dank feiner Nafsinirtheit und Nedfeligkeit, gar bald, die Herrschaften für sein edelmülhigeS llniernehmen zn gewinnen : und ste znr Ullterzeichnnng einer Subi scriptionöliste zu veranlassen. Mit den NamenSunterschriften auSgetüstet, ist eS dem Schlauberger nun ein Leichtes, unter vermögenden GefchäftSleulen, die mit dem. Nüulrcbeu kür sich gerne eiue wob!

thätige Handlung verbinden, eine bcdeutende Anzahl von Anzeigen zn erlangen. Die Anzcigckunden unterzeichnen einen ; ciscngepanzerten Eontract und dann, 1 wc'nn der finanzielle Erfolg dcS ProgrammS oder Souoenirg" gestchert ist, wird die llaterhaltung zum Besten der , Anstalt abgehalten, einerlei, i,b vorher genug Lillclc vcrkanst worden sind, um für den angegebenen Zweck ritten Gewinn ' zn erzielen, oöer nicht. Aber selbst wo daS der Fall ist, bleiben für die betreffendc Anstalt selten mehr als von 15 fci5 . 20 Procent der Gesammteinnahmett '

übrig. Der Nezt stiegt in dle Tajche deö Anzeige-Agenten oder Managers". Hauo uns Landwirihschaftliches. H ü h n e r f u t t t x im Winter. lieber tiefen wichtigen Punkt schreibt ein : praktischer Hühnerzüchter Folgendes: Während derzeit der Mauser" und nach j Bcendlgung derjelven futtere Ich dle Hühner besonders gut, um den Veginn dcS WiedcrlcgenS zu beschleunigen. Ich gebe denselben ein Gemisch von Getreide (wenn sie zu haben sind, empfehlen sich besonders Malzkeime von Brauereien,) Fleifchabfällc und Kartoffeln oder Rüben. Im Herbste sammle ich fleißig den Samen der gewöhnlichen Vrennnessel, welcher, dem sonstigen Futter beigemischt, als Reizmittel wirkt. Im Öctober oder November lasse ich den Boden des Hüh nerstallS mit einer 2 Fuß dicken Schicht Pferdemist belegen, auf welche eine $ Fuß dicke Schicht Sand gebracht wird. Ein warmer Aufenthaltsort tragt wesentlich zur Erziclung eines frühzeitigen WiederlegenS bei. Ist eS sehr kalt, so gebe ich den Thieren des MorgktlS wkl' ches Futter, Kleie mit Brot vermischt UN mit heisrem Wasscr angcrährt. Au. Kartoffeln und Neismehl kaun man darunter mischen. Mittag? füttere ich in geringelt Mengen leichleS Körnersutter. Hafer und Buchweizen, AbcndS Weizen, gute Gerste oder Malzkeime und mit Vorliebe eine gehörige Portion MalS, welcher wegen seines Fettgehaltes sehr wärmend wirkt. DaS Trinkwasser ist ebenfalls erwärmt. Sehr zuträglich ist den Hühnern Grünfutter, Kohl oder Steckrüben. Gegen Schwamm und Ins e c t t n. Für Rübenzüchter gieöt eS nichts Besseres, um Insekten sowie pilz artige Wucherungen zu vernichten, alS Sättigung des Bodens mit Petroleum. Kohlen-Schwefelgeist ist schon oft hierfür in Anwendung gebracht worden, ver flüchtigt sich aber zu schnell und hilft da.' her nicht viel. Befruchtende Jnsecten. Der beliebte deutsche Nothklee läßt sich nicht überall mit Vortheil ziehen, weil die wilden Bienen, welche ein wichtiger Factor bei Befruchtung desselben sind, nicht überall in genügender Menge vorkommen. In Neu-Seeland erwies sich die Rothklee-Zucht erst erfolgreich, alt man wilde Bienen importirt und freigelassen hatte. Vom Jnlande. Die angeblich 121jährige Negerin ?lunt Til Iiuley in Marion Eounty. Ky., welche als die älteste le, bcnde Person deS Staates Kentucko bezeichnet witd, soll kürzlich an einem Tage L3 englische Meilen zu Fuße gelaufen sein, um einen EircuS sehen zu können. A l s Beitrag junt unfreiwilligen Hl.mor in englischen Blättern mag auch folgende Notiz ans Florida in wörtlicher Ilebertragung erwähnt werden: Die in Duoai:Eounty erwählten Beamten sind halb weiß, halb farbig.Agenten für Dime--Mufccn, welche um neue Euriositäten verlegen sind, machen wir auf diese Nachricht besonders aufmerksam. AlS englischer Dolmetscher für einen deS Raubes angeklagten Jtaliener trat in einem Ehicagoer Polizeigericht ein Neger auf, welcher ein geborener Spanier ist, eine Franzgstn zur Mutter hak, Jahre lang in der Welt umhergeirrt ist und bis zu einem gewissen Grade Französisch. Deutsch, Italienisch, Grie chisch. Englisch, Spanisch und verschke dene Jndianerdialekte spricht. Dieser hochgelehrte" Dolmetscher erniedrigt sich zu gewöhnlicher Zeit so weit, daß er als Laufbursche für einige farbige Familien thätig ist. Einen ziemlich unzuverlässigen Eorrcspondenten scheint daS bekannte Pariser Blatt .Le PayS" in Nea Jork zu haben, denn dasselbe bringt von dort folgende wunderbare Nachricht über die MayorLwahl: Der ElektricitätsEommissär Hcwitt ist zum Maor dcS Staates New Jork gewählt worden, weil er kürzlich eine hochinteressante Rede hielt, in welcher er sagte, daß die Hinrichtung durch Elektricität nichts weiter sei, als die rafsil'.irtcste Grausamkeit, wie Experimente, die man an Thieren ?orgenommen, bewiesen haben.Eine voll st an dig haarlose Stute war dieser Tage in San Francisco ;u scheu. DaS Thier war aus Austratien gebracht worden und ist daS Eigen thum eines gewissen N.A. Eunningham. Die Haut deS Pferdes ist ganz schwarz und so glatt und, fein, wie die eines Menschen. Infolge der völligen Nacktht deS Thieres kann man jede Muskelbewegung desselben genau unterscheiden. Es ist ein interessanter Anblick, wenn daS Thier mit seinem Schwänze, der ebenfalls ganz haarlos ist, die Fliegen vom Rücken zu verjagen sucht. Kenner versichern, daß sie noch nie ein schöneres Pferd gesehen hätten. Im Australien wurde das Thier, das jetzt 7 Jahre alt ist und stets hzarloö war, als Kutschenpfcrd benutzt. An den Kaiser Franz Joseph von Oesterreich wandten sich vor einigen Wochen die Verwalter des deutscheu Hospitals in Newark, N. I., mit , der Bitte um einen kleinen Beitrag zu ! den Ausgaben des Hospitals, und zwar f , . ! fvr .i?. f.. lm tnoucr ans oic yaliacye, oag in demselben jahraus, jahrein eine große Anzahl von Oesterreichern, Böhmen, Ungarn und anderen Unterthanen Sr. Majestät verpflegt werden. Sr. Maje- ; stät nuu ließ darauf antworten, er könne leider für diesen Zweck nichts ausgeben, weil er dafür keine Fonds zur Verfügung habe und anch aus feiner Prlvattafche nichts hergeben könne, da dieselbe bereits durch WohlthatigkeitSiustitute in seinem eigenen Lande sehr stark in Anspruch ge nommen werde. Der deutsche Kaiser.

an welchen ein gleichartiges Gesuch er. gangen war, sandte 1000 Mark. In ärztlichen Kreisen erregt der Fall des Ljährigen Georg Dunhoser in Pittsburg großes Interesse. DaS Kind leidet an einer angeborenen .Vcrengnnz der Speiseröhre. Die Mutter erklärt, sie habe, so lange sie daS Kind noch säugte, bemerkt, daß dasselbe große Schwierigkeiten habe, die Milch zu j'chluckcn. Seither hat daS llcbel ;ngenommen, so daß daS Kind seit ö Monaten nicht im Stande ist, Nahnuig in regelmäßiger Weise zn sich zu nehmen, und jetzt deut Hungertode nahe ist. Die Verengernnq ist uach Aussage dcS Arztes eine Mißgestallung der Speiseröhre. ES wurden SjterS Versuche gemacht, dieselbe zu heben, jedoch vergcvlich. Man kann eine ököhre durch dieselbe einführen, sobald jedoch diese herausgenommen wird, schließt die Speiseröhre sich wieder. Bemerkenswert ist, daß das Kind immer einen förmlichen Heißhunger hat. Es ist bejammernswürdig, wenn man stcht, wie es zn essen versucht, aber nicht kann. Sobald die Speiseröhre bis zur Verengerung mit Speise gefüllt ist, muß das Kind dieselbe wieder von sich geben. Wenn nicht unerwarteterweise eine Heilung eintritt, so muß das Kind in kurzer Zeit Hungers sterben. Anläßlich der bevorstehenden GlatteiS-Saison ruft ein Wechselblatt den Männern zu: Die Frauen sind

wunderbare und zugleich wunderliche Wesen. Ein hübsche Mädchen, ist iul Siande, einen Mann blos deshalb für immer Irnfä liegen- zu lassen, weil er sie einmal aufhob, alS sie auf dem Glatteis gestrauchelt war. Der Gedanke, daß der Mann sie in einer solchen Situation gesehen hat, ist ihr so peinlich, daß sie den Helfer in der Noth womöglich gar nicht mehr ansieht. Dagegen berührt eö viele Damen durchaus nicht unangenehm, wenn der Straßeuschmuh sie beim Ueberschreiten deS Fahrweges nöthigt, das Kleid soweit aufzunehmen, daß ihre Füßchen den Blicken der Männer preiSgegeden werden. Schönheit will, leibst an den Füßen, bewundert sein, Pech hingegen und eS ist Pech, sich auf dem Glatteis niederzusetzen verabscheut den Beobachter. Unmittelbar vor Beginn der GlatteiSsaison empfiehlt es sich, diese Winke vor Augen zu behalten. Es soll damit natürlich nicht dazu aufqefordert werden, Hilfebedürftigen die Unterstützung zu versagen, aber eS o2 jeder Mann ermahnt sein, nie zu vergessen, welchen Lobn er für Ritterdienste der ge.' schilderten Art zu erwarten hat. Wie weit bei einem M e nschen der Tastsinn, d. h.. derjenige Sinn, mittels dessen wir durch vnmittelbare Berührung eines beliebigen Gegenstandes uns eine Vorstellung über letzteren bilden können, durch Uebung ausgebildet erden kann, ist auch ans folgendem Falle zu ersehen, der aus Pittsburg gemeldet wird: Ein Farbiger, der an völliger Blindheit leidet, stieg in einen Straßenbahn-Wagen. Er aß, wahrend er in demselben sag, einen Apfel, öffnete dann ein Fenster und warf die Kerne und Schalen hinaus. Doch schob er das Fenster nicht wieder herunter. ES regnete gerade, und es herrschte eine rauhe Luft. Als der Blinde vom Kutscher auf: gefordert wurde, daS Fenster zu schließen, weigerte er sich dessen und machte seinem Unwillen über die Unverfrorenheit deS Kutscher? in allerlei Bemerkungen Luft. Nun ersuchte eine Dame, welche neben dem Blinden Platz genommen hatte, denselben, er möge doch daS Fenster schließen. Der Blinde gab zur Antmort, er werde daS schon thun, wolle jedoch vorher die Nummer deS Wagens aussindig machen. Als die Passagiere ärgerlich wnrdcn, beschwichtigte sie der Farbige mit den Wo'.ten. er werde di Nummer in wenigen Sekunden wisser. Er lehnte sich darauf weit zum Fenste: hinaus und betastete eine Zeit lang mit feinen Fingerspitzen die außen angemalte Nummer. Dann ließ er sich ein Stückchen Papier geben und schrieb auf dasselbe, zum Erstaunen der Passagiere, die Nummer deö Wagens vollkommen richtig TU f. Vom Auslande. Kaum glaublich i st d a S Verbrechen, welches aus Bukarest gcmeloet wird: Jn Dorfe Balsch im Roma natzier Bezirke lebte seit Jahren der Läckcr Hristea Bogdanesen, der durch Fleiß sich einige tausend Francs erspart hatte. Seit einem Jahre aber ist er in Folge einer Erkältung an beiden Füßen gelähmt und bettlägerig geworden. Seine rau Maria Florea, in Balsch geboren, war mit seiner Krankheit sehr unzufrieden und sann auf ein Mittel, um ihn loS zu werden. Sie trat in intime BeZiehungen zum Gesellen Michael Anghel und versprach ihm, ihn zu heirathen und ihn zum Herrn über die ganze Bäckerei zu machen, falls er ihr behilflich sein wollte, den Hristea bei Seite zu schassen. Der Geselle war dauut einverstanden und sie wählten die darausiolgende Nacht. Abends um 10 Uhr, als ..:icr im Ösen stark brannte, trat die Marie auf den schlafenden Bäcker zu, verband ihm seinen Mund und. rief den Gesellen Michael, damit er ihr helfe. Sie trugen den Bäcker Hristea an den Ofen und schoben ihn schnell in's Feuer. Durch die starke Hitze ist der Hristea. der vor der Hand nur halb im Feuer steckte, ganz bewußtlos geworden. ; Dann gössen Marie und der Geselle Petroleum auf den Körper und steckten ihn ganz in den Ofen, und um Mitternacht war derZcörper verbrannt. Marie und der Geselle nahmen dann die Afche, zerstückelten die Reste größerer Knochen, die daS Feuer nicht ganz vernichtet hatte und warfen sie in den Atutz.Fluß. Den Nachbarn sagten sie, daß der Hristea nach Bulgarien gegangen, um dort Erholung zu suchen. Aber da? Dorf zweifelte daran und bewog den Primär (Gemeindeältesten), in Begleitung deS Arztes eine Haussuchung in der Wohnung deS Hristea zu machen. Man fand nichts Verdächtiges, weder Blutflecke, noch blutige Werkzeuge :c. Schon wollten sie gehen, als sich der Bezirksarzt Dr. Sarcan dem Ofen näherte und die Asche ansah. Die gefundenen Kalkfpuren bestärkten seinen Verdacht nnd er ließ die ganze Asche herauönehmen. Da fand er folgende Knochenreste: ein Stück aus dem inneren Schadel, einen Nest des Schultergürtels, kZraMente zweier Halswirbel, einen

Mahlzähn, ein Sluck des Decken? gürtels und dcu Kopf des Schenkelknochens. Die Maria Florea war g:ständig, nur bchaupkete sie, daß sie den Hristea, als er schon erwürgt war, in den Ösen steckte. Aber die bläulichen Knocheustucke sprachen dagegen; die Alansärbung ist die Folge eines durch groß Wärme verursachten Blutextravasateö. In einem kleinen p i c - nontesiichcn Flecke: hat. wenn man dem Etoile bclae" glauben darf, soeben ein

Tonrist eincS der sonderbarsten Pha.iomeng entdeckt, eine abscheuliche Naturseltsam keit, über die derselbe Folgendes mittheilt: In einer elenden Hülle, die am Fuße der Apennien wie verloren liegt, wohnen zwei weibliche Wesen, Multer und Tochter, die nur von der Mildherziczkeit ihrer Nächsten leoen. Die Mutter, von großer, stattlicher Gestalt, muß eiust eine schöne Fran gewesen sein, deren Zuge aber durch Kummer und Jahre entstellt wurden. Die Toch: ter, ein Mädchen von fünfzehn Jahren, , ist ein sonderbares Geschöpf, deren An, blick ebensoviel Widerwillen als Mitleid einflößt. Denn diese Unglückliche besitzt einen wohlgebauten Korper mit der Geschmeidigkeit und Kraft der Jugend, aber derselbe trägt einen richtigen Hundsköpf und zwar den Kopf eines Jagdhundes. Sie nennt sich Sarah, und die Aermste, welche sich ihrer Mißgestalt s.Mft4 , fAb ia f Ittlt s X m icuuiji zu tui uy.uu, iui)t iwy iuu .c ; ten erblicken. Bis zu ibrem zehnten Z Lebensjahre ist sie auf allen Vieren gekrochen und eS hat viele Mhe gekostet, ihr daS' Aufrechtgehen beizubringen. Sie bewegte sich auch später nur ungern in dieser Weise und verrieth auch dadurch ihre hündische Natur, dag sie ihr Wohlgefallen durch eine Art Bellen kundgab. Jetzt nach spricht sie sehr wenig und nie ohne Anstrengung. Was die seltsame Naturerscheinung noch räthsclhafter macht, ist der Umstand, daß der Bater dieses jungen Mädchens,' der kürzlich gestorben it, ein sehr ansehnlicher, kräftigcr Mann gewesen, der mit seiner Frau zusammen daS schönste Paar in der Gegend bildete. Die Mutter hat sich trotz ihres kümmerlichen Daseins bis heute hartnäckig geweigert, sich mit ihrem Kinde zu öffentlichen Schaustellungen herzugeben, was ihr bereits verschieden Male unter vortheilhaften Bedingungen angeboten worden ist. So weit jener Tourist. Ob er nicht vielleicht seinen Lesern eine Erinnerung aus den Hundstagen aufgetischt hat? Der Proceß V arela in Madrid, der im Sommer soviel von sich reden machte und dessentwegen der Präsi: dent des obersten Gerichtshofes, Montcro ilrioS, abdankte, ist um einen wichtigen Schritt weitegerkommen. Der Gerichtsbof hat gegen Varela,den mutbmaßlichen Muttermörder und doppelten Millionär, Millan Astrg, den Mithelfer desselben und Director des Musterzellcngesängnisses zu Madrid, und drei jZrauen die Anklage aufrecht erhalten. (Der Staatsanmalt hat daraufhin seine Anklage dahin formulirt. daß er für Higinia Aaluguer dieTodcsstrafe, für deren Genossin Dolorcs Aoilla lebenslängliche Zwangsarbeit, für den jungen Varela aber, ebenso wie für Maria Avila und den Gefängnißdirector Millan Astraa Freisprechung beantragt.) Unter den Zeugen deS Processes besinden sich der genannte Er-Minister Montero und- der Minister des Auswärtigen Lega de Armijo. Wegen dieses Processes sind etwa hundert Preßprocesse angestrengt worden und der letzte derselben ist eine gegen die lammunschuldige Eorrespondencia, das ofsiciöfe Notizenblatt, das stets allen Ministern gute Dienste erweist. Daß die Presse Ursache hat, gegen unsere Nechtsocrhältnisse zu schreiben, legt wieder die Verhaf tung des Nachfolgers von Millan Astray imZettengcfängttiß zutage. ScnnorDiaz ist angeklagt, 53 Geldsendnngen der Gefangenen zurückbehalten zu haben. E in A u f s e h e n erregendeS Duell Hit, wie der Pariser Figaro" meldet, am 23. Oktober, nachts, in Viarritz auf der Villa des Barons de, Vee stattgefunden. Zwei den besten spanischen Familien ungehörige junge Leute, die dort zu Gaste waren, geriethen wegen einer geringfügigen Ursache in Streit, welcher so weit gedieh, . daß Einer den Andern ins, Gesicht schlug. Ein Duell schien unvermeidlich und man schlug sich auf der Stelle im Garten, während prachtvoller Mondenschein die nächtliche Scene beleuchtete. Die Pistolen wurden bei Fackelschein geladen und kaum hatten die Gegner aus zwanzig Schritte Distanz Stellung genommen, als da? Eommandowort erschallte und derjenige, der zuerst beleidigt hatte, mit einem Schmerzensschrei auf den Rasen siel. Die rechte-Schulter war zerschmettert, aber eS gelang dem Arzt, die Kugel herauszuziehen. Der Verwundete, weleher Sohn eines spanischen Generals ist. I hatte zu Sekundanten den Prinzen von Oldenburg, einen nahen Verwandten des Zaren, und Don Alsonso de Aldema, einen jungen karlistischen Ossizier.' Die Sekundanten des Andern waren der Herzog von Tamamas, Grand vor. Spanien erster-Klasse, verehelicht mit einer Tochter des Herzogs von Alba, und Graf Lesser, Bruder eines reichen polNischen Bankiers. I n Meiningen fand am 10. und 11. November eine interessante Ausstellung statt: Zeitungen aus allen Erdtheilen mit Artikeln über den Heimzang des Kaisers Wilhelm I. und einige Zchriften und Gedichte, im Ganzen 250 Hummern in 54 Sprachen waren zur Einsicht ausgelegt. Die Ausstellung erfolgte 1) in ihrem ganzen Umfange nach den Ländern geordnet und 2) nach den Sprachen geordnet in je einem Exemplare für jede Sprache. Die Sprachen sind: Galisch, walisisch, bretonisch; hochdeutsch, plattdeutsch, schwedisch, danisch, isländisch, niederländisch, vlämisch, englisch; lateinisch, italienisch, rnmanisch, romanisch, französisch, spanisch, portugiesisch ; russisch, ruthenisch. lettisch, litthanisch, wendisch, polnisch, lstlzechisch, slooenisch. kroatisch, südserbo - kroatisch, südserbisch, serbisch, bulgarisch ; finnisch. ' ehstttl,ch, magqartlch.turkllch, armenischtürkisch ; grusinisch ; altgriechisch, neu- ! griechisch, albauesisch; arabisch, he- ' bräisch ; armenisch, persisch ; tamulisch, j singhalesisch ; bengali, Hindi, gnyarati, ! siamesisch; chitlesisch; japanisch;- mala!sch:polynesisch (hawaZjch).

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7 Ä. 7RA0& tC.t 'mmm Deö große Schmerzenhettmiitel. Rheumatlsmuö. 22 Jahre. 5?et0N, JllS.. 22. Nük, 1833. Sem Aahre 1S63 bis I8L5 über L2Jsdre litt ich an rheumatischen Schmerzn in der Hüne. Zck wurde gkhkill durch den Gebrauch von St. JakobS Ocl. T. C. Dodd. 15 Jahre. NaVle Hill, Mich., s. Mal, 18S. Herr 3. Smith, EnSles. Mich., mr 15 Jabre mit rl)kum2tt,chen Schmeriell behaftet: sein Fall wurde ron zwei Aerzten für unbeilbar aebalkcn, sber durch die Anwendung ron St. ZatodS Oel öxotyek" "" geheilt. S. McCrcar?, In aUen'Upotheke ,n habe. THE CHARLES A. VOGELER BüümoPl. El KAngusbKoeniS's 2' MARK TRADE M ' i&xi 'MZ XIRO gegen alle o Blutkrankheiten, Leber und Magenleiden. Dle Flasche Dr. August König' Hamkurgee Tropfen kostet SO Cents, oder fünf F lasch tz2.oa; iu allen Apotheken zu haben. TUE CHARLES A. VOCE LEU CO.. EUUrnor. CJ. Etwas Neues! SSiz offerirea jetzt die liste und tttchhatttgft an.o;i Jmvortirter Wein di j tm Varktt war Alle unten angeführten Weine wnUn cn unl tn ?affkrn ftirtft trniortt t urb in unseren KfCtrn aus laichen ge,gt un ju höchst cilstn preisen tu kauft. laret hateau, Bernon, Vt,t, eanet, antenae Viaroau uno St. Jutten uxenor Rheinwein Rüd,theimr. schofeder?. O'pndtmer. ,rft,t?r, Winter und Türkye mtt. Rhttn mein (roth, xmauhausr ns Oder, ingehetmer. lmine Jsse,HZHoef,r. raun,b,rg. PiSvoner vnd jjeltinger. Wir arantiktn dc zede Flasche genau enthält, a die EtUet aus derlklöen ang'.ebt. aeoZ) Utxk? K No. 30 und 32 Ost arrland Str.. Bottler d berühmten Tafel. BierS JOB. EBKST, Ztnklsteur und Ghpser, für einfache und verzkrte Arbeiten. 57 Davis Straß,, 7 Jndiauapoli. MozsVZ GkZZZe ! Tacrot Bon, igkthkm?r. vat rötzte, f$5iic eud klteke derarrig iolol te In Stadt. Die neräurnige und schön eingerichtete Halle Seht Vereine?, Loge U Privaten jnr Abhaltung don ZSälleu, Eonzerteu und VersäWmlnlZge untre lüneleu Vedw inr Vföqq. THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. Is you desire to piirchoso a sewin machine, ouraeent nt your il:ico sor torias and s h. i r von cannot nna our a jreuc wme iroct to ncarest aacressco you ucjuw imaeu. - . 1 T . , . j NEW HOHE 5EW1NG IOTNE EMGWSS. Chicago - 23 UNION SQUARLN.Y DALLAS. I Ll ATI ftNTA.CA. TEX. ST tOOtS.MO. - - ... sr ymnMceco cal Bjentur für Idiaaxll: Halses Vfrgcrj 72 t)st ,shizta Cttafic. Die große T. B. & W. Bahn. Kürzeste Linie nach dem Cflra nnd Westen. Die einzige Linie mit soliden Zügen nach Bleo mmgton nnd Peoria mit Dorckzaazz.Wageu nach den Missouri Niver Punkten iu einigen Stuvdeu wemger als an ere Bahnen, tzbeksa Durcbgang . Schlafwagen nnd Stnhlwagen. Wagen über Danville nach Chicago in kürzerer Zeit zn viedrigeren Preise att andere Bahnen. Die kurze Linie ach Sprivofield, Colnm-, Ohio und allen Punkten im südltchea nud öft. liehen Obio. Die kör,efie nnd e'nziae 'inie mit Dvrchzongs.Cchlafwaen nach Urbana, Ob o, Bell'foklaive, Ke"ton, Tissi, und San du.k. Xie outdor.silte Linie Lst ich mit Scdvellzelt und Tickets nach alle bebedtenden eftlicdkn Slä'tcn voz U tu $1.50 veuiger oll reguläre Raten. Zuae im Indianapolis Badohok. daanck 4:10 i fi. 11:00 org 9 OOmt " I e il 7:3Q Io a. 2:V am tl.M Sdd Knfafl I ton ? 4P'9 3:15 xn 10:3il bd 11 tm Westen 3:50 tfta 10:40 f 8.40 Hb Feinde Speise, und Schlawogka. Tickets nnd utkouft rldkllk ,v. Paff Agent, Ges. Bmler, 188 Süd Jlliaois Straße, und jeder andn e Vgut der Linie. H. Ks B i I n, ,. Paff. gent. v. k. , l l g. Pag. ßnt.

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