Indiana Tribüne, Volume 12, Number 65, Indianapolis, Marion County, 22 November 1888 — Page 2
Zndisna Tribune. Erscheint F5gti5 und Sonutags.
lZatte.riibi!n,' ka?et durch den?rägkr l2 Cent vc Woch, t Sonntag, Tridan 5 Cents Ki 8Bo3. Cttbe uaraac n 15 Gent! der 15 Cent per ßanat Per P,ft ,gfi ia voraub,ahlung S xr Jahr. QsSee: IV O.QarvlanöSL. Judisnapolik, Jnd 22 November 1888. Meteor als SchiffSzerstSrer. Was war das Merkwürdigste, waS , Ihnen je auf den: Nttxt begegnet ist? fragte man einen alten dänischen Matro- . jen NamcnS Peter Werngren, welcher in allen Meeren herumgefahren ist, jetzt ' aber mit seinen steif gewordenen Gliedern . m ttir f j-ttt Qsti flf 5 V tiiv viiita ivuwyiu 4titiitt ty uti viw Värenhaut legen muß. Eilie richtige Theerjacke" muß ebenso wie ein richtiger Jäger nie um eine recht gruse, lige oder wenigstens .hocherstaunliche Antwort auf solche Frage verlegen sein. So hub denn auch Peter Werngren, nachdem er einige Male bedächtig den verwittenen Bart gestrichen. Folgendes zu erzählen an: .Ich habe einmal Etwas gesehen, wa5 wohl selten ein Mensch zu sehen bekommt, und was mich fönnlich auf den Kopf stellte. Es war damals, als ich Maat der britischen Barke Antelope" war, welche zwischen San Francisco und Liverpool fuhr. Im Winter 1366 verließen wir den Hafen von San FranciSco. aber das Schiff hat niemals Lioer xool wieder erreicht. Es gericth, 4 Tage vom Ziel feiner Fahrt, in Brand und' wurde völlig vernichtet; ich und noch ein Anderer waren die Einzigen, die gerettet wurden. Doch das wollte ich nicht er zählen; dergleichen ist schon Tausenden von Matrosen begegnet. Nun hören Sie mich aber an: Wir lagen eines Nachts im Stillen Ocean etwa 9 oder 10 Grad nördlich vom Acquator, und es herrschte völlige Windstille schon seit zwei Tagen. Das Wasser war wie geschmolzenes Blei. Hell schien vcr Mond auf uns herab. Jch lehnte mich über die Brüstung deS Steuerbordes und blickte auf eine Brigantiue, welche 3 Meilen von uns entfernt lag. Dem Signallichte nach zu schließen, war es ein amerikanisches Schiff, sonst aber habe ich über das Fahrzeug, das uns bald genug auf immer entschwinöen sollte, nie etwas in Erfahs rung bringen können. Während ich noch träumerisch auf diescö Schiff sah, erschreckte mich plötzlich ein Heller Lichtschein vom Himmel her. .Ausblickend sah ich, unter einer dunklen Wolke, eine große Feuerkugel, welche in schiefer ötichtnng blitzschnell herniederschoß und mit ihrer Helligkeit den Mond und den übrigen Himmelskörper ganz verdunkelte. Man hörte ein seltsames Zischen in der Luft. Als die feurige Kugel naher kam, war ich völlig geblcndel und bemerkte nichts mehr, als den Feuerschein auf dem Wasser. Daher konnte ich auch die Brigantine nicht mehr sehen. Dafür aber hörte ich ein furcht bares Krachen. Dann verschwand die Feuerkugel, und einen Augenblick war Alles schwarz vor meinen Augen. Als ich wieder sehen konnte, richtete sich mein Blick sofort nach der Brigantine. Aber o Schrecken! Ich gewahrte keine Spur ehr von ihr. An der Stelle, wo sie sich befunden hatte, glänzteir mir die grauen Wogen im blassen Mondlicht entgegen. Erst traute ich meinen Augen kaum, so scharf dieselben auch damals waren, und ich glaubte, die Blendung dauere noch immer fort. Aber bald genug überzeugte ich mich, daß das Lerschwinven der Brigantine eine furchtbare Thatsache war! Kein Zweifel: daS Meteor war gerade auf die Brigantine herabgeschonen und hatte sie in den Grund gestoßen! Der grelle Lichtschein und das Zischen und Krachen hatten alle unsere Leute ausgeschreckt. Jedermann verwunderte sich auj's Höchste über daS Schicksal der Brigantine. Einige glaubten, sie sei durch eine Explosion in die Lust geflogen. Meine Kameraden waren alle sehr aberglaubisch. AIS ich schilderte, waS ich gesehen, schüttelten sie die Kopse und murmelten etwaS vom Gottseibeiuns. Der Eapitän unseres SchisfeS sandte einige Leute in einem Boot nach der betreffenden telle, da wir erwarteten, den einen oder anderen der so eigenthümlich Verunglückten noch auf einer Planke umherzchwimmend zu sinden und aussischen zu können. Aber unser Bemühen war vergeblich. Ein Stück angebrann teS Deckwcrk, das war Alles, waS unsere Leute noch von der Brigantine sinden konnten. Bis zum heutigen Tage weiß ich den Namen jencS Schiffes nicht; es gehört jedenfalls zu den vielen, die als spurlos verschwunden" gemeldet werden. Ich will nicht sagen, daß sich so etwaS noch nie zuvor ereignet hätte; auf der See kommen immer viele seltsame Dinge vor, aber die wenigsten werden, erzahlt. Wahrend der ganzen übriaen Fahrt standen unsere Leute soznsagen unter dem Banne dieses VorkommnisseS. Hätte ich damals geahnt, daß auch unier Schlss 0 nahe seinem Werder benwar!" Händelsuchende Amerikaner. Die 3aH der .Zwischenfälle", welche ju unangenehmen diplomatischen und anderen Äuseinandersetzunaen mit unseserem mericanischen Nachbar führen foiir nen, ist ohneyln gro genug, uuv es it durchaus uicht nöthiq. sie noch muthwillig zu vermehren oder zn neuen Verwicklungen anzureizen. ES ist dcS halb vollkommen berechtigt, wenn Eolleat Scbüve vom TeraS Vorwärts" über ein auch telegraphisch gemeldetes VorM ?- Jl Z. t A m 4 lommnilz sieg joia,uipcimui)Uiuusiyuiyi, Bor einiaen Taaen hatte eS sich ein amerikanischer Dundesofsicier, Major T. . Logan, der in Fort Hancock, 50 Meilen unterhalb El Paso, commandlrt, in den ff? ae,'edt. auS lauter Mutbwillen und vermuthlich Langeweile, mit dem merikanjschen Nachbarn Handel zu suchen. Sr l'edte mit drei Soldaten über den ?iiy
Grande und vegav ttch bewasnet aus meri kanischcS Gebiet, angeblich um dort zn jagen. E'Z währte denn auch nicht lange, so wurden die bewaffneten amcrikanijchen Soldaten von den Gendarmen ans Ehjhuahua festgenommen. Major Logan telegraphirte darauf an den BunveSZ.'lleinnehmcr nach El Paso, und dieser wieder an die mexikanischen BeHorden, indem er den Thatbestand angab, und um Freilassung des uniformirtcn Nimrods nebst denen Söldnern ersuchte.
Die mexikanischen Behörden entließen j darauf den Herrn'Major. Und daS ist j gerade, was sie nicht hatten thun sollen, sondern sie hatten den Major Logan im allerslnstersten Kerker bei Wasser uno Brot behalten sollen. Erst ganz kürzlich hat Mexiko den in Piedas Negraa stctionirtcn Eapitano Munoz von der mexikanischen Armee zu zehn Jahren Zuchthaus verurtheilt, weil er einen Lieutenant mit einer Abtheilung Soldaten bewaffnet nach dem tcranischen Ufer gefandt hatte, um einen Ausreißer von der merikanifchen Armee zu holen, und Mexico muß . noch ebenem 20,000 Dollars für die durchschossene Hand des D?Vutu:ShcrifsS von Maverick:Eounty bezahlen. Wenn nun die amerikanische Regie, rung etwas Rechts- und Anstaudsgesühl besitzt, so jagt sie wenigstens den Majoc Logan schmachvoll auS dem Dienst, zur l. c . ir . . i ?? . ? Warmlng sur anoere er. laalen.lv-ren-und Stänkerfriede. Wenn Major Logan jagen wollte, so ist hoffentlich Play genug oazu in ocm großen, wellen Staate Texas, und er hatte als Soldat der Bundeearmce in Mexico nichts zn suchen. Dle Teraner wollen mit ihren Nachbarn am Nio Grande in Frieden , . leben, und wenn unsere ijjn" mir sxi ii v r ."..... r ü ..... VZiewall 0icu yiicycH iiuicii wvuiu, v sollen sie auch dafür büßen. Brutkasten für ein Kind. Geaenwartka wird in New Nor? ein hochinteressantes Erpcriment qemacht, einen uugewöhnlich kleinen und schwachen augltng weibltchen Geschlechts am Leben zu erhalten. Der versuch ist wahrscheinlich der erste seiner Art in un serem Lande. Am 7. September biec5 Jahres erblickte Edith Eleonore VLean das Licht der Welt, drei Wockcn, nachdem ihre Mutter, AgncS u?'cLcan, aus Glasgow angekommen war. Die l'tuttcr, welche schon auf der Reise sehr unwohl gewesen war, sah sich bei der Ankunft in New Vork nicht mehr im Stande, die Fahrt nach ihrem Beftimz:mng'wrt (Binghampton) fortzusetzen und mußte in das berühmte migrantenhospital auf WardS Jiland gebracht werden. Tort schenkte it dem merkwürdigen Klndc das Leben. Edith woa nur 2 Pfund 7 Unzen, hatte einen Kopf wie ein kleiner Apfel, und sein Hälschen war im Umkreise nicht größer als ein Silbcrdollar. Es schien sehr wenig Aussicht vorhanden zn fein. daS Kind am Leben zu erhalten. Die Aermchen sahen auZ, alS ob sie bet der letiejten Berührung zerbrechen mußten. und die Beinchen waren so klein, daß einer der Aerzte emen Nlng. den er von seinem Finder acnommen. bequem über den einen Fuß den Knöchel hinauf fchieben konnte. Wenn das Kind ansrecht hätte stehen können, so wäre eS ungefähr 12 englische Zoll hoch gewezen. ?!atur lich wollte man nichts unversucht lassen,' das Leben dieses Wesens zu retten. Auf die Gewöhnliche Weise war dies aber unmöglich. Die Kleine war so schwach, daß sie nicht auf die von der Natur bestimmte Weise irgend welche Nahrung zu sich nehmen konnte. Zufattiaerivelse arbeitet gerade der Oberarzt deS Hospitals. Dr. A. M. Thomas, an einer Vorrichtung, die iur derartige aue benimmt l!t. ES kommt vor Allem darauf an, die Körperwärme solcher Kin der künstlich sehr hoch und gleichmäßig zu erhalten. Früher pflegte man ein solches Lebewesen rn nen warmen Gegenstand sest zn wickeln und eS mit Flaschen heißen Wassers zu umgeben. Jedoch kühlte sich das Wasser rasch ab. und wenn dann die Fiaschen gewechselt wurden, so stand daS Kind in Gefahr, an einer Stelle sich zu verbrennen und an einer anderen zu erfrieren. Auf Grund eines Berichtes aber, welchen Tr. Thomas über einen in Paris angcwandten Apparat für einen gleichartigen Fall gelesen hatte, stellte er mit Hure eines BauschrcinerS und eines Klempners eine ähnliche Vorrichtung her, und als dieselbe nahezu vollendet war, wurde Dr. r.t .. r c ? - yomas venacyrlcyllgr, oa. sie sur oie kleine Edith dringend bedurft werde. ßo wurde denn rasch AlleS fertig ge macht, und die Sache sofort praktisch problrt. Die Vorrichtung sieht ungefähr wie eine Kühlmaschine aus, der sie auch in ihrer Einrichtuug theilmeise ähnelt, ob wohl sie das gerade Gegentheil von Küh lung zu erzeugen hat. Sie ist etwa 3 Fuß lang und breit und 4 Fuß hoch. Doppelte Wände umgeben sie, und der Zwischenraum zwischen der inneren und der äußeren Holzwand ist mit Sägemehl auSgesüllt. Eine wagercchte Platform theilt den inneren Raum in eine obere und eine untere Abtheilung. In dieser Plattform, sowie im Boden und im Deckel deS Brutkastens" denn ein solcher ist eS thatsächlich zu nennen, gleich denjenigen, die man bei der Hühnerzucht anwendet sind Löcher augebracht. Damit daS Kind, das in der oberen Abtheilung liegt, stets beobachtet werden kann, ohne daß man das Kästchen zn öffnen braucht, ist in dem HölzerDeckel eine Glasplatte eingesetzt, desgleichen ein Thermometer, an welchen! man die Temperatur ablesen, kann, die im Kästchen herrscht. Um diese Temperatur nach Bedürfniß regeln zu können, steht in der unteren Abtheilnng ein Behälter aus Eisenblech, welcher 15 Gallonen Wasser hält, durch zwei wagercchte Röhren ' mit einem Blech cylindcr außerhalb des Kastens und durch eine dritte, niedriger liegende Nöhre mit einem AbzugShahnen in Verbindung steht. Die beiden ersteren Röhren sind zum Einlassen, nnd dle dritte Röhre ist zum Ablassen des WasserS bestimmt. DaS Wasser in dem Cylinder wird durch eine darunter gestellte Spirituslampe heiß gemacht und muß dann in der angebenteten Weise seinen Dienst verrichten. ES muß ein beständiges Zuströmen und Ab strömen von Wasser stattsinden. denjt aus
die Sicherung einer gleichmäßigen Wärme und einer stets frischen iiu: mosvhäre für daS Kind kommt Alles an.DaS verbrauchte Wasser wird wieder benutzt, und cS sindet ein Kreislauf deS Wassers statt. Bis jetzt hat sich diese merkwürdige Vorrichtung, welche Dr. Thomas eine Vrütewicgc" nennt, ausgezeichnet bewährt. Die kleine Edith wiegt jetzt 3 Pfund 10 Unzen, hat also schon mehr als ein Pfund zugenommen. Sie ist lebhaft und versteht ihre Bedürfnisse sehr deutlich bekannt zu machen. Da sie sich in einer schützenden, den Körper in gleichmäßiger Warme erhaltenden Temperatur befindet, so macht ihre Ernährung, welche nach modernen wissenschaftlichen Methoden für solche Fälle stattfindet, keine besondere Schwierigkeit. Anfangs wurde die Kleine in einer Temperatur von 90 Grad gahrcuhcit gehalten, jetzt aber ist die Temperatur auf 75 Grad ermäßigt und sie wird allmälig noch mehr vennindert. Man erwartet, daß nach etwa 10 Tagen Edith wieder in die äußere Welt eingehen und ebenso behandelt erden kann, wie andere Säugling ihres AI terS. Die Aer;te in WardS Island hoffen, diese Methode n?ch in viele künftigen Fällen anzuwenden.
Auch eine LieveSesneurrenz. Man Hort jetzt wieder öfter davon, baß MädelS, welche zwei Liebhaber besitzen, diese einen Zwei kämpf um ihre Hand anskämpfen lassen. EtwaS an, ders, und entschieden vorteilhafter für sich selbst, verfuhr einst eine ISjährige schöne Maid in Ridgesield, Eonn. Die Geschichte spielt noch vor dem amerikanischcn Rcoolutionskriege und wird neuerdingS als .gutes Beispiel" mitgetheilt. Hannah Seymour, so hieß die Schöne machte ihren beiden Liebhabern Ieremiah Kceler und Nathan DauchydaS ?lnerbieten. Jeder von Beiden sollte bin, nen einem Jahre ein HauS bauen und einrichten; sie wollte dann denjenigen wählen, dessen HauS ihr am meisten zusage. Die Männer gingen darauf ein, und der Contract wurde feierlich, weun auch nur durch Wort und Handschlag, abgeschlossen. Beide Bewerber machten sich an die Arbeit, und die gan;e Beoölkernng des Städtchen? und der Umgegend interc'isirte sich auf's Lebhafteste für die Sache. Nach einem Jahre waren beide Wohnungen fertig und eingerichtet. Han, nah prüfte dieselben, in Begleitung der beiden Bewerber, bis auf's Kleinste, und dann entschied sie sich für Keeler, da dieser den meisten Geschmack geztlgt habe. Die Nachbarn munkelten allerdingS, Hannah habe schon früher bei sich selbst ihre Entscheidung getroffen; doch sie selbst leugnete daS entschieden. Beide Häuser stehen noch heutigen Tages. Ob die Ehe eine glückliche gewesen, wissen wir nicht, ebensowenig, was der unterlegene Concurrcnt mit seinem Hause anfing. Vom Jnlande. Der w e l t b e r ü h m t e MeisterSchachspieler S t e i n i tz und der russische Schachspieler Tschigorin werden in der zweiten Woche des Januar eine Anzahl Schachpartiecn in Havanna mit einander sxieltn. Wer von Beiden zwanzig Partiecn gewinnt, wird als Sieger erklärt werden. Große Sensation erregte in Hearne, Tcr., die Verhaftung eines 13jährigen Fälschers, welcher seinen Namcn als Eulvert Smith angab. Der Junge betrat daS Postamt und verlangte vom Postmeister einen Brief, welcher an ihn, Smith, adressirt war. Nachdem Smith den Brief erhalten, begab er sich an- den Schalter für Geldeinzahlungen ud präsentirte eine Postnote für den Betrag von $3.G5. welche ihm auch ausbezahlt wurde. Dem Postmeister kam die Sache verdächtig vor, und ließ er den Jüngling durch einen Polizisten zurückholen. ES stellte sich jetzt heraus, daß der Brief eine Anzahl Noten und Postanweisnnzen enthielt, welche sämmtlich gefälscht waren. Er gestand, daß er am Sonntag im Postamt zu Franklin, Ter., eingebrochen, die Formulare gestohlen nnd die nöthigen Bemerkungen gemacht hatte. Die gefälschten Scheine waren gehörig gestempelt und vollständig aus gefertigt, so daß man annehmen kaun. daß der jugendliche Verbrecher die Arbeit verstand. Smith wurde nach Franklin zurückgebracht, wo er sich zu verantwor? ten haben wird. V o r K u r z e m wurde bekannt' lich in einer von John Wanamakcr in Philadclpia gegen den dortigen Zollcollector angestrengten Klage entschieden, daß Seidenband, wclcheS zur Garnirung von Hüten benutzt wird, nicht- als Seidenwa.lren mit 50, sondern als .Hut-garnirnngSartikel-mit 2 Procent des Werthes zu verzollen sei. Trotz dieser Entscheidung blieb der New Vorker Zollcollector Magone dabei, daß die Classisicirunz als Seidcnwaaren die richtige sei. nnd erhob in Uebereinstimmung hiermit auf eine von Robert Cushman K Co. importirt: Sendung Seidenband S0 Pro cent Zollgebühren. Cushman Ss Co. protestirten, und die Angelegenheit wurde wieder dem Schatzamts Departement unterbreitet. Collector Magone scheint seine Ansicht in Washington mit Geschick verfochten zu haben, denn dieser Tage erhielt er vom Schatzamts - Secretär ein Schreibens worin seine Entscheidung bestaligt wurde. Zugleich wnrde angcord net, daß im Wanamakcr'schen Fall an'S Obcrbundcsgericht appellirt werden, nnd man anch die Eushman'sche Angelegenheit durch die Gerichte eulscheivcn lassen sollte. J ch k a n n n i ch t b e g r e i f e n," sagte dieser Tage eine New Z)orkcr Dame zu einem Zeitungsmenschen, der mit ihr über die bcdauerncwerthe Lage vieler Fabrikmädchen und Verkäuferinnen sprach, wie Mädchen und Frauen, die auf ihrer Hände Arbeit angewiesen sind, in Fabriken und Läde.r gehen können, um $3 bis $3 per Woche zn verdienen und dabei lanasam zu verhungern. ES gibt so viele Wege, auf denen Frauen sich nützlich machen nnd bedeutend mehr Geld verdienen können, wie in der Fabrik oder im Laden. Zum Beispiel: Die wenigsten Hausfrauen verstehen, Brot zu backen und doch ißt gerne jeder Mann j hausbackenes Brot; wenn ich arbeitslos wäre, würde icb mir ein Recejt verjchaj
fen und so lange probiren, bis' ich gutes Brot backen könnte. Dann würde ich mir eine öinnde suchen, d. h. mich einer Anzahl Hausfrauen anbieten, ein- oder zweimal die Woche zu ihnen zu kommen und Brot zn backen, wofür ich Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot verlangen und außerdem per Woche 25 bis 50 EentS fordern würde, damit die Frauen das Backen von mir lernen könnten. Ich bin fest davon überzeugt, daß ich anf diese Weise mehr verdiente, alS ein Fa-brik-oder Ladenmädchen." Den j tl g e n d l i ch e n Stiefelwichsern in New )oxt will man jetzt auf das Dach steigen". Ter Strafcodex deS Staates New York enthält nämlich eine Bestimmung, welche es für ungesetzlich erklärt, daß Kinder unter 1 Jahren in fog. ambulanten Geschäften" thatig sind, und ferner v.rfügt, daß sie, wenn überführt, wohlthätigen Anstalten überwiesen werden können. Gestützt auf diesen Gesetzeöparazraphen, ließ die Kin, derschutz - Gesellschaft zwei italienische Schuhmichser Namen? Francisco Capnta und Antonio Jacumiui verhaften,' deren Alter 15 Jahre ist. Der Fall kam in einem Poli.'igericht zur Verhandlung, und der ölichtcr entschied, daß die JungcnS den Bestimmungen des Strafcoder gemäß dem Catholic Protectory" zu überweisen seien. ' Der Vater deS Uutouio und Onkel deS Knaben Capnta :gagirte aber zwei Advokaten, die einen HabeaS - Corpus Befehl erwirkten. Dieser Tage kam die Angelegen, heit im StaatS-Obergericht zur Verhand, lung, wurde aber vertagt, da die klagen, sehen Anwälte Zeit zur Vorbereitung einer Nichtigkeitsbeschwerde oder eines Verfahrens wünschten. Der Fall ist ein wichtizer, denn sollte die PolieigerichtSEntscheidung vom Obergericht bestätigt werden, so dürften ganze Schaaren jugendlicher Schuhwichier von deu Stra? ßen New Jorks verschwinden. ES i f t besannt, daß die Einberufung zum Gefchworenendieust für viele Geschäftsleute manche Unbequem lichkeiten in ihrem Berufe mit sich bringt. 'Auf diese Erfahrung baute ein gewiegter Schwindler in Ncw Jork, Namens Henry McGonigle, seinen Plan. Er begab sich in daS Geschäft deS wohlhabenden ' Kohlenhändlers Theodor Nheinfrank, stellte sich alS einen Beam. ten des GeschmorenencommissärS vor und erklärte Herrn Nheinfrank, derselbe sei zum Geschworenendienst auSgeloost uud müsse sich in wenigen Tagen im Gericht einflnden. Unglücklicher Weise war er aber an den Unrechten gekommen. Herr Nheinfrank, der bereits Geschworener gewesen, wußte sehr wohl, daß neue Geschworene nie mitten im Monat einberufen werden, sondern stets nur zu Anfang des Monats. Er schloß deshalb ganz richtig, daß er eS mit einem Schwindler zu thun habe, ließ sich aber nichts merken und ging scheinbar in die Falle. Der Beamte fuhr dann fort, ihm die Unbequemlichkeiten, die der Geschworenendienst für einen Geschäftsmann mit sich bringe, in lebhaften Farben zn schildern und erklärte schließlich, er könne dazu beitragen, daß Itheinsrank los-komme.-wenn dieser sich erkenntlich für die Mühe zeigen wolle. Nheinfrank schien gerührt ; er drückte dem großmüthigen Beamten" die Hand und ließ sich amen. und Adresse seines Wohlthaters ausschreiben. Kaum hatte sich aber Mc Gouigle entfernt, als Nheinfrank nach dem Bureau des Geschmoreuencommissärs eilte und dort seine Vermuthung bestätigt fand, daß ein Beamter" Namens Mc Gonigle überhaupt nicht cxistire. Bal darauf fand sich der angebliche B? nute" wieder in Rheinfranks Geschäft ein nnd dieser übergab ihm einen vorher mit einem geheimen Kennzeichen versehenen Fünsdolla:-Schein. Dankend ent? fernte sich McGonigle, um jedoch gleich )arauf von einem in'ö Geheimniß gezogeneu Polizisten ve, haftet zu werden. DaS aiarkirte Papiergeld fand sich natürlich in seinem Besitze vor. Er wnrde unter der Anschuldigung des Betruges in Esser: Market-Polizeigericht für daS wei? :ere Verhör festgehalten Vom OuSIande Einen ergötzlichen Miß-, griff machte vor wenigen Tagen polizeilicher Uebereifer in dem elsässische.l Städt-
chen Hunlngeu durch In Verhärtung einer Anzahl Freibnrgc? Studenten. Dieselben, Mitglieder ter Verbindnng Al-. lemania", hatten einen Auöfluz nach Bafel und von da nachHüningen gemacht. Sie trugen alle Farten, das blau-meiß: rothe Band.. Der in Hüningen stationirte Gendarm verhaftete die jungen Leute und entließ sie erst wieder nach einem gründlichen Verhör und nachdem sie sich genügend legitimirt hatten. Der Mann des Gesetzes hatte eine französische Demonstration zu entdecken geglaubt ; hatte, doch in seiner Sitzung vom 22. October.daZ Landgericht der. Nachbarstadt Mülhausen den Schnster Wilhelm Jacob Hug aus der Schweiz zu . secks Monaten Gefängniß verurteilt, weil derselbe die Straßen von St. Ludwig auf und ab spazieren, ging mit einem blau:weiß:rotheu Bande am Hut. Als ihn der Gendarm aufforderte, das Band zn entfernen, weigerte sich Hug, dem Befehle nachzukommen und behauptete, in seiner- Eigcnschast''als Schweizer zum Tragen der : französischen Natioualfar ben berechtigt zu sein. Er wurde darauf hin verhaftet. . :"' ' A n ch fü r andere Länder dürfte der jüngst aus Ungarn gemeldete kleine Vorgang eine beachtenswcrtht Lehre enthalten: Bei einer musikalischen Soiröe in Pest war ein Kreis distiuguirtcr Damen nnd Herren versammelt. Kurz vor .Beginn des Concerts erschien auch der neu ernannte Unterrichtsministe, Graf Cfaky und wollte sich an seinen Platz begeben. ..Da bemerkte er in. seine, Nähe einen Universitäts-Professor und berühmten Mineralogen, auf den er. sofort zuschritt und ihn mit einem herz? lichen .Guten Abend, Herr Professor!" begrüßte. Dieser sah den Grüßenden txwt Weilt h-ststcnd an und saate dann: :i Womit. 'kam, ich dienen?" Sie erinnern sich nicht," frug der Minister wir waren ja , zusammen in SzliacS?" Möglich!" erwiderte der Professor, dem die Sache nicht ganz geheuer vor-' kam. Schönes Wetter heute", fnhr der Minister fort, um dem Gespräch, ejne andere Wenduna .Scbeu. .Auch
möglich!" sagte bet Professor acffev. zuckend. Damit hatte das Gespräch eil' Ende denn der Minister sah ein, daß det Heir Professor nicht weiter molestirt zu werden wünsche und begab sich dah ruhig au seinen Platz. Höflichkeit schein! nicht das Specialfach dieser Cclcbrität t sein, mag er sich gedacht haben . Dr. arme Professor aber erfuhr erst, nachdeu der Münster den Saal verlassen, gegn welche Persönlichkeit er seine Unnahbar kcit so glänzend vertheidigt hatte! X i n e s e l t s a m e G e s ch i ch t e. Dor einiger Zeit, so erzählt der GauIris", erhielt Herr B., ein Pariser Mm gistrakSbecnntkr. von einem Freunde anö der Provinz. re:n er einen nicht unwesentlichcn Dienn erwiesen hatte, eine sctte Poularde zum Geschenk, mit tcm Wunsche, sich dieselbe wohlschmecken zu lassen. Herr B., der mehr für seinen Freundschaftsdienst erwartet halte, ärgerte flch und verkaufte den fetten Vogel an . einen Nestaurateur, des Fauöourg Saint- DeniS, bei welchem derselbe nun endlich seine natürliche Bestimmung cr füllte, d. h. von einem Stammgaste in Gesellschaft seiner Freundin- verzehrt wurde.. Nach Verlauf von mehreren Tageu erhielt nun Herr B. von seinem Freunde einen Brief, worin, ihm dieser s.'ine Verwunderung darüber aussprach, oaß er ihm über deu besagten Vogel, vornehmlich aber dessen Füllsel, nichts mittheilte: in dem Innern desselben hätte sich ein kleiner Ring mit einem kostbaren Brillanten besunden. SpcrnstreichS eilte Herr B. zu dem Itcstauratcnr. Dieser wußte nichts über den Verbleib des WcrlhgegenstandeS. fragte jedoch den Stammgast und dessen Begleiterin, ob sie nichts beim Verspeisen der Poulatdc gefunden hätten. - Fräulein Malhilde R., die Freundin deS Stammgastes, erinnerte sich, auf etwas Hartes gebissen zu haben, das sie aber in der Meinung, es sei ein Knöchclchen. mit hinuntergeschluckt halte. Die kleine Mooistin, die solche Schmuckgegenstände bisher nur in Schaufenstern bewundert hatte, wurde gan blaß bei dem Gedanken, nun die glückliche Besitzeriii eines funkelnden Diamanten zu seiu. ES war nur zu natürlich, daß sie sofort am nächsten Tage tie geeigneten Mittel anwandte, um denselben ans seinem au. genblickiichcn Ausenthaltsorte, wo cr von seinen strahlenden Eigenschaften ja nichts entfalten konnte, zu befreien. Sie nahm ein Purgatio nach dem anderen, schließ: lich zog sie sich eine derartige Entzündung sämmtlicher innerer Orgaue zu, daß sie trotz aller Nettllngsvcrsnche vor einigen Tagen im Hospitale verstarb. Das Tragischste an der ganzen Geschichte ist jedoch, daß Ring uns Stein nach wie ooi im Dunkeln blieben. DaS Dieb es leben. In Budapest erscheint ein von dem dortigen Poll'zei-Jnspcctor Koloman Bekcs verfaßteS Buch, welches den vielversprechen: den Titel Das Dicbesleben" führt. Ter Autor erzählt darin unter-Ande: rem, daß die Arennpuukte der organiirten Gaunerbanden Europa? iu London, Paris, Berlin, Wien, Petersburg. Warschau, Odessa und Budapest zu suchen sind. Weit voran steht London da, in welcher Metropole im Jahre 1883 statistisch verbucht standen: 8000 Vagabnnden, ü050 Einschleichcr, 76 gewaltlhätigc Diebe (eigentlich Räuber), 56 Falschmünzer, 034 Falschgeldvertrciber, 640 Hochstapler und Betrüger, 70 Hehler, 100 Bettelbriefschreibcr, 140 BettelbriefauSträger, 1400 Taschendiebe, 280 Hundediebe. 30 Pferdediebe, 2000 Gauner ohne Specialität uud 12,000 Zuhältcrinnen, zusammen also 30,000 notorische Gauner - Individuen. Der Verfasser versucht u. A. den Nachweis zu führen, daß cS speciell die Nachts beschäftigten Arbeiter seien, aus deren 3!eihcn sich meist die Diebe rekrutiren. Es lasse sich auf Grund statistischer Daten der Schluß ziehen, daß in großen Städten die Mehrzahl der Diebe ihrer früheren bürgerlichen Beschäftigung nach Bäcker oder Kellner, also Nachtarbciter gewesen sind. Die erste Schule des Gauners sei S nächtliche Herumstreichen und der Aufenthalt in den Spelunken. Die Gauner sind, mit wenigen Ausnahmen, ungebildete Menschen und geistig gänzlich verkommen. Zinn Schulunterrichte fühlen sie nicht die geringste Neigung. Eher kaun von einer häuslichen Erziehung" die Ncde fein und von einem gewissen Eorpsgeist", welche die Diebesettern in ihren Diebeskindern zii näbrcn bestrebt sind. Im Alter von sieben Jabl?.l werden die Diebeskinder activ. Ihre erste Aufgabe ist, in die verschiedeuc Gebäude zu geheu und Beschreibungen der Fenster und Thüren zu bringen. Die Diebeöspräche lernt das Kind als seine Mutterspräche. . Denit die Diebessprache ist auch die Familiensprache der Gauner. DaS Carl - Theater in Wien besitzt ein Ehorpersonal, welches mitunter auf eigene Faust ertemporme Eomösien in Aceue zu fetzen scheint. Unlängst kam eiue kleine Ehoriiti-r, Frl. Glaser, während der Probe zum :1egisseur .Worms, um ihm in Thränen zu flagen, daß man iyr eine goldene Uhr mit Kette, im Werthe von 250 Gulvcn gestohlen habe. Ein ihr unbekannter, neu eingetretener Chorist habe die Kctle berührt, sie gefragt, wie viel davo der Meter koste, uud bald darauf sei Kette, llhr und Fragesteller verschwunden gcwesen. Alle Nachsorschungen an Ort und Stelle waren übrigens vergebens; als aber Herr WormS nach seiner Wohnung kam, erfuhr er, daß ein Dienstmann llhr uud Kette inzwischen an seine Galtin abgegeben hatte. Ein bcigesügtcr Brief versicherte, daß die Manipulation nur ein Scherz gewesen sei. Während jedoch die Familie Worms ihren gewohnten Spaziergang machte, kanl ein Fremder in die Wohnung, erklärte dem Dienstmädchen, daß cr verTheater-Garderobier und beauftragt sei, die Uhr au Frl. Glaser zu überbringen. Das Mädchen lieferte gutgläubig daS Werthstück auS und der Unbekannte verschwand, ohne die
Ehorlstin auszusuchen. Es zeigt- sich nur zu bald, daß Uhr und Kette zum zweiten Male, und von demselben Esca? motenr, bei Seite geschasst war! Wer aber der Unbekannte ist und waS seine Künste eigentlich bezweckten, ist nicht herauszubekommcn gewesen,- denn t.:u nächsten Morgen wnrden Uhr und Kette, säuberlich in i'.nun Kästchen verpackt und mit der Adresse des Frl. Glaser, versehen, beim Portier deS Theaters abgegeben. '
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V37 A. XtjSri! 5, TRADE mmpr- MARK ? Das große Cchnlcrzcnhcilniltcl. Nhcttmatismus. 22 Jahre. NetttSN, JllS., 23. Nül, 7883. !?? Aahre 1S63 bis 1833 über 22art lirt ich an rheumatischen Sck'mcrkk in tcr Ich wurde gehkilt durch den Gebrauch vsu S:. JakobSOcl.-T.C.Todd. !? ! 15 Jahre. Mavle Hill, Mich.. s. Mal. I83. Herr I. Smikh. lLnsle?, Mich., i?.:? 15 Jahre mix rheumatische Schmerjeu bcbafttt; sei Fall wurde von zwei Aertten für unbcilbar ballen, aber durch die Anwendung ton Cr. JakedS Ocl wurde er roll,U?dkz geheilt. S. McCrear?, Upolyeker. In allen Apotheke ,u haben. ! TIX CHARLES A. V3SSLER CO.. DaSIrnort, Co. ! SAngusbAaen!K v E3 PFE.N gegen alle Blutkrankliciten, Ctbtr un5 OZageulelde. Die Flasche Tr. August Akniz'S Harnkurg Trovieu kostet ö &mi, ttex fünf F lasch $2.00; in allen Axokheken ju haben. TH CHARLES A. VQCELER CO.. Caltlraors. Cl Jmportirte deutsche Heilmittel brr berühmten Anker-Marlre. ?i:se tn ewiffenhaftester Weise an? nur dn bester: Nohstoffcn hergestellten HeUnlittl sind nicht nur iu Deutschland tn fast jcd:m Hause zu finden, sondern auch in fon Ber. Stoctra lernt man tätlich mebr dsren überraschende Wirksamkctt tin ncn und schaben. Der , 1!??" Rasn Expeller ip lkkmmt ?lS da? beste nnd znderläsllgpe kZtttel gkgm Sicht, Rheumatismus. CUcderreiiieZ, ßrirnschuß, Rückenschuurzk, Hüftweh, KtTZtz Ichmerzen. Kops, ud Zahnschmerzen, Eeiterpechez, LrkältlmgkNlk. Qi giedt keta zweitrS Mitlkl, daS (chneN nnd sicher diese Schmerzen dertrriük. vrriS S0 CentZ. siIlEk? t4iUG SARSAPARILLIAM. TieskZ grobartige Blatreinignngsmitrel übrklriilk vermöge keiner Leroissenhaften versteklungsweise alle Äima Carsaparill'Erzkugnie an WKljamkki!. trle tl Versuch deweism wird. PrriZ $1 dle Flasche. s Rl It ERa uj-0-o CONGO-P.LLEW. Leber nd Magrnleioende, welche da? Beste, tvaZ e? tltit. ezrn i!:r Leiden gebrauchen wolle, ksllteu nicht versäumen, die nker-Congo-PUleu in Gebrauch zu rühmen. ctii 25 CentZ. Kein Wort zn viel ist hier behauptet; 25jäbrige Erfolge beweisen, daß die obigen Änker-Mittel halten, waS versprochen wird. Man darf unbedingtes Vertrauen lan fass.'ir. eS wird nicht geduscht. Zu haben bet allen Troguisten. F. AD. BICHTER & CO., JmporterS, 310 Broadway, New Jork. fQiuit 9urc slflt.bci ;V tteo. '),üur, Deuische Avotdkt. S'idr?st C5e 5oiv ington ii. hast Etk.. 3 töiasapotis. Ind. Mozaet ' OiSöle! Jttaot ü3ot tlflfiitftnift. Dat größte, shZ,te nnd IlUtt derania total b der Stadt. Die gerLumigt und ffa kiogerichtere Halle Seht Vererve, Logen nsr vrivaten zur Aihaltäuz dos Välleu, Eouzertev aud Persommlnuge nnter Ubales Ved. ,u wt etfüflinc. 'WWMZZW THE LADIES' FAVORITE. HE VER OUT OF ORDER. If you dcsirctopurclaostfiewinjr mnehlnf, ask oiirntrcut at your rlice für torm nnU Sri. If youcnnnf)tfni'loura?eiit,write irect to poarest adl ress t-o you bciowr uamod NEW HDMESEWNG MitsE dOPÄESS. Chicago - 28 UNION SQUAP.LM.Y.- Dällas. Itt. . ATI ftNTA.RA. FX ST LOUIS. MO. V.. 7u iw-jl FPAICiecOC. lacntnr für gnbtattopoltl: als? Vjleglk 7iCiaifbigti Straf. ' D i e g to e I. B. & W. Bahn. flürjeßc Linie uach dem Cfi'tt nid Veiien. Die en zige Lll.ie wtt so:iren Ziegen nach tlco innOtt uno Vtoxii mt DcrÄanz'Vagea ach den Missauli R,on Punkt v ia ,'nigen Etuvdea wlN'fle al an er? ?ohnea. Ebei sI Dnretgarigt Echlafwaa'N und Etnbwgea. Wagen üb.r DavmUe nach Cbilaao in kü'zrrer Zeit zu , iedrigerea Preisen a! andere Vehaen. Die kurz Li-ie ach Spii-csield, Colnm r, OK'o ord eUen Pvntten im sübl che, nnd oft. lichev Odio. Die lüreye nnd e mi inie mit Drch,avg.Fchlafwa en nach Urbana, Ob o, Lell.fontalr,,, ftv lcv, Tisfi', und San. dm ko. tif eutdrsilte Lime oft ich mit SedveVzeit nnd Zickel, nach olle, bebeuteuden östlichen Stäkten vou tzl tlt $l.t0 körniger als reguläre Raten. Zuge im Jndiavapl'Ii Vaiohof. aana lt 4:10 g. 11:00 orj. 9 Mdd, ""i j -et! 7:3ü!Co a. 30 orn 11 ) ,..,. j l'cm One 7 'g 3AS m lü:3J bo ni4rTl öpa 3;W iQ A0 8 4Q äfc fftwle Sdkls,. 1.NS Sltla'waa?n. TlLets l und UvAknft ertbkll' Sev. Paff gent, to. i Vwler, 188 Cöd Jlliuei Straße, nnd jceer ! andne Ag nt der Linie. H. S. v n s ,. Pff. gent. .., l j Z. . V?. LHkkt.
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