Indiana Tribüne, Volume 12, Number 65, Indianapolis, Marion County, 22 November 1888 — Page 1
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Job Weilacher, Salooll u. VilllllldHalle 02 VI Oeonsoloocia 0lr
Ebltorielles.
Von der Schweiz ginz kürzlich die Auffordnung zur Abhaltung eines von allen Negierungen zu beschickenden intci nationalen Congnss-S auö, dlff:n Zweck die Anbahnung einer Arbeiterschutzzesetz gebunz sein soZ. Es ist fcaglich. ob die ser Congreß je zu Stande kommen wild, sicher aber ist, daß die N.ierunz unseres Landes sich noch nicht um die Sache gekümmnt hat. Wenn wir sagen, daß cS ganz in der Ord nunz ist, daß die amerikanische Regierung die Sache unbelücksichtigt läßt, so ist damit freilich noch nicht gesagt, daß in diesem Urtheil die Negierung auch von denselben Erwägungen geleitet wird,' wie wir. Es wird wohl schwerlich auf der gan zen Welt irgend eine . Regierung geben, welche wmizer im Stande Ware, den Be schlügen eineö solchen Kongrtfs.s nachzu kommcn, als die amerikanische, denn wie könnte eine Rezierunz sich mit i n t e r nationaler Glsetzzebung befassen, welche nicht einmal die Mittel besitzt, nationale Gcsctz: in dieser Richtung zu erlassen. DaS fSderaliftische System der Union bringt eö mit sich, daß eine einheitliche GesiHzebunz. nur in wenigen Kutegorieen möl,ch ist. daS Meiste ist den Gisktzzeiunzen der E'mzelstaatcn üderloss n. Die Staatslegislaturen sind aber roch weit wmiger, als der Eongreß au? öltmer.ten zusammengesitzt, von e nen sich elwS Nützliches und VernünftigeS erwarten ließe. D Staat legislaturen treiben mit Arbeiterfreundschaft" niederträchtigen Humbuz und rafft sich ji einmal ein Staat zu einer Arbeiter Schutz zesctz bunz auf, die wenigstens eiuigermaßm an diesenigen europäischer Lander heran reicht, so werden die betrlff.nden Bestim mengen niemals ausgeführt. .Wir müs en m.t Nv Jark und Eonncct'cut kon urriren", sagen z. B. die Fabrikanten in New Jersey. Wird also in jenen Staa en die Kmdirarbeit gestattet, so können wir auf dieselbe nicht verzichten. Gesetz hin, Gesetz her wir richten unS nach den thatsächlichen Verhältniffen. Ur.d die Beamten, die Gerichtshöfe, x sogar die Arbeiterorgan sationen selber geben u, dab das Business- ist und lassen daS Gsitz in Vergessenheit gerathen. Und im Grunde genommen, kann man daS unter heutigen Verhältnisi.n nur na türlich siiden. Das heute herrschende j7onkurrenzlystem macht eine Arbeiter schutzzesitzzebunz, so lange solche von 33 vnschttdenen StaatöleglSlaturen abhängt, zur Urmöglichkeit. Eol! in dieser 3!ichtunz elwas geschehen, so wird eine nationale Ges.tz;erung zur ge bieterischen Nothwendigkeit. Dem Aus land: gegenüber kann man unter Um ständen zur Abwehr der Konkurrenz allen falls noch, so lange keine internationalen Ges.tze bestehen, daS dülflige Mittel der Schutzzölle anwenden. Im Irland? arer gubt eS ein solches Mittel nicht, und ohne die Möglichkeit der Schaffung vo Ge setzen, welche Geltung im ganzen Lande haben, ist kaum EtsaS in duser Richtung zu erwarten. Ein Vorschlag zur Aenderung der Ver fassng dahin, daß die Arbeiterschutzze seegebung der Kompetenz der Staats!?, gislaturen entrückt und derjenigen deS Kongr.ss.s einverleibt werde, Ware daher als ein praktischer Vorschlag zu be trachten. Aber die Sache ist schwierig. Die Maschinerie, welche in Bewegung gesetzt werden muß, um eine Aenderung der Bundesverfassung herbeizuführen, ist eine sehr komplizirte. ES ist dazu die Zustim münz von zwü Dritteln aller Staatöle gislaturen nothwendig, und wenn man bedenkt, wie wenig der Amerikaner der Zertrllsationsldee geneigt ist, wie eifer süchtig jedeö einzelne Gemeinwesen auf seine Nichte und Befugnisse ist, und wie beliebt in Amerika die sogenannte Kirch thurmpolitik ist, so scheint es als ob einer solchen Neuerung sich ganz unüberwind liche Schwierigketten in den Weg pellen würden. Aber eö ist auf der Welt durch AuS dauer und Beharrlichkeit schon weit GtößereS geschehen. Diese Forderung würde zu einer lebhasten Agitation V.r anlassung geben, welche durchaus nicht einseitig geführt zu werden brauchte, weil die Nothwendigkeit und die Zwecke eine? solchen V:rfassunziänderunz Gelegenheit mr Vksprechunz der Arbeite, frage in ihrer ganzen Ausdehnung geben würden. WirDeutschen besonder hätter.Gelegenheit ausDeutschland hinzuweisen, wo dnArbei
Jodiaoapolio,
terschutz von vornherein in daS Gebiet der Reichsgesetz zebung gezogen und nicht den einzelnen Staaten überlassen wurde. Und wenn auch die emschlZ glichen G.s.tz: in vieler Beziehung mangelhaft sind, so sind sie doch nur durch die Centralisation der Macht möglich gewesen. . i. Drahwa(kril)ten. Wetterau sichten. Washington. 22. Novo. Schöne? Wetler. gleiche Temperatur. Der Trubel mit Haytl. Washington. 21. Nov. Da !vtarinedkpz,terntnt erhielt heute einen kurzen Bericht von CZv'tän Rmselz. dem Stsh!haber de nach P)lt auPkince entsandten amerikarl'chen ttriegSsch'ffS .Boston". T,er Bericht ist vom 11. Nov. Zatirt und meldet, daß die Regierung von Sayli bereits den Schoonee .William ZoreZ", welcher beschlagnahmt wer. frei gkgtblN hct dsb sie aber die Jeeigebuna de Dampser .Halztian R'publlc" ver oeigert. Ramsey spricht jedoch die Hoff nung au?, bob er auch die Freigebung dcS lederen Schiffe aus gütlichem Wege er langen werde. ' . Im Gesüngnib verbrannt. Waterto n, Dak.'. 21. November. Heut: Nachmittag brach im hiesigen Ge fängnib Jeuer au. In einer der Zellen befand sich Han Nelson au Wcbster. vak, welcher ine Stunde vorher wegen öttkunkeaheit eingespkrrt worden war. Obgleich die verzmeiftttstenAastrengungen a 'macht utden. den Gesaigenen zu reiten, so konnte man doch erst zu ihm geangen. al er schon zu einer unkenvtti che Masse verbrannt war. In FinanznöthtN. Baltimore. 21. Nov. Die John Hopkin Universtty. welche $i7,C00 Aktien 0er Ba t more & Odio Eisenbahn bestbt, b.stkldet sich in miklicher sinarztelltr Lae Die B & O Compagnie b'zalzlt r.ümlich seit einiger Zeit keine Dividende wehe, und den Litnn dr Jift.tut fäLt r in golge dessen schwer, die Kosten zu decken. Der Prozeß der Feau Doran. Columbu. 21. Nov. Der Prozeb der Frau Doran wurde heute fo'tgesebt. Viele Zeugen sagt.n au, dab sie die An geklapte st tZ fZr nicht recht bei Sinnen geha'.t'N hätten. Ver Oadel Angriff durch Rekruten. Berlin. 21. Nov. E wird be eichtet, dab 200 elsassische Rekruten von Colmar. Tdann und Mühlhausen ihre MilitäreSkorte aigrissen und einen preußischen Soldc.t:n verwundeten. Die Meuteree sollen nach der Schmelz er tflohen sein. Ja Strabdura sollen eben sallZ vlerpreutzischk Olsiliere angegnff.'N und verlltzt orden sein. Viele ÄerHaltungen wurden vorgenommen. Immer mehr Geld sürMord. Handwerk. Berlin. 21. Nov. In Bezug aus die Angabe der .Post", dab die Regierung im Bundesrats eine Vorlage zur Be oilligung einer Anleihe für Milttl Jlctten und Etsenbahnzivecke inbringkn erde, wird jktzt getntldtt, daß jtNt Borläge dem BandeSrate bereit? zugegan gen ist. Darin wird wie geistlich. menn da Budget vorgelegt wird, eine Anleihe von 60 Millionen Mark ver langt. Die Summe soll für öittaauk gaben sür da? Heer und die Flotte, ssvi für Eisenbahnen und Telegrapen ver wandt werden. Wilhelm' Ueberiiedelun g Berlin. 21. Nov. Kaiser Wilhelm ist beute nebst seiner Familie und lem ganzen Hosftaat in Berlin eingetroffen. um hikr seinen Winttrausenthalt zu nehmen. Am Abend speiste beim Kaiser eine Deputation der schwedischen Flotte; von der deutschen Flotte wohnte der Ta sel Admiral MontS bei. Militär Veränderungen. Berlin. 21. Nov. Die .Kreuzig. kündigt an, dab dee Kaiser beschlossen habe, noch eine Reihe von Befehlshaber stellen in der Armee mit neuen Ktästen zu besetzen, sowie dob er eine Ordre be Hufs der Reorganifirung der Feldartille kte unterzeichnet habe. Ein Arbe iterprotest. Mailand. 21. Nov. 46 Albeltcrvereine prct:strten gegen hie Tripelallianz und gegen Kriegt im Allgeveinen. Eine Resolution wurde angenommen. dabin lautend, daß sie die italienische Re gicrung im Falle eine Kciege nicht unlttftütztn vürdtn. Der gurtest wird
Jodlaos, Donnersiag. den
not) an andere Arbeitervcrelne geschickt, welche zur Milrolrkung aufgefordert werden. Duell wegen Politik. Pari. 21. Nov. Herit; Morgen fand zwischen Andrierr und Guyot da Duell statt, welche die Folge davon war. daß Letzterer in der Lanterre" ge sagt hatte, der P ozb zwischen Numa Gilly und Andrierx sei eirc obaeka,tete Sache gewesen, um die Republikaner lächerlich zu machen. Da Duell fund auf Degen statt ; Andrierx wurde an der Brust leicht vervundlt. Merkwürdiger Grenzsall. Pari. 21. November. Ein teutscher GtnSdorm Hut einen Franzosen, welcher an der Jgney und Avlicouit Bahn an g'stillt ist, verhaftet, während derselbe in sernem eigenen Garten, ttrlcher auf d:ut schem Gebiete liegt, arbeit.t'. London Mord-Viertel. London. 21 Nsv. Heute Morgen entst ind Zeder große Ausregung in dem .Wlzitechapzl- genannten Strdtvicrtel. Sine Prost taikte behauptete, ein Mann. der sie heimd-gleittte, habe versucht, ihr ein Mlsier in den Ha! zu stob-n. Sie habe geschrieen und der Mann sei davon gelaufen. Die Frau bat eine undedeu. tende Virlktzung am Halse, die Polizei glaubt abir ihrer Geschichte nili. sondern ist der Ansicht, dob da Weid b,trunkcn war, und oab sie die Verleh ang auf irgend welche andere Weise erhielt. Vchtffuch?tchten Angekommen in : - New York: Elbe' von Bremen. .Egyptian Monarch- von London, .W? sternland" von Hamburg. QueenStown: .Nevada' von New York. Liverpool: .Peruvian von Bal timore. London, .Lydiav Monarch' .von N,w Vrk. H iesiges. Das Qerlnugm der Wttchtost.llr. Die Weichensteller halten gestern Nach mittag und gestern Abend Sitjungen, verhalten sich aber über da Resultat der selben sehr zugeknöpft. Soviel steht sst. dab die Bahnsupkliniendenten Uiterre düngen mit Soeeney, dem Fütsprecher dir Weichensteller auSjuweichen suchen, weil sie glauben, dab sich letztere, wenn sie keinen Färspekcher haden, leichter abfin den lassen. Da ia der Berbindunz der Weichen steller zu einer Streikerklärung eine ZVeidrittelmajgkitöt röthig ist. so ist e nicht wahrscheinlich, dab vorläufig ein Streik inszenirl wird. 16 Fälle von Diphtheria. und 1 Fall von Scharlachsieber jetzt in der Stadt. Wm. Helvkg. der in Jolae der Baterichastttlaze der Lalu Mensenkarrp seit 4 Monaten in der J,il lab. wurde heute aas Anorrung dtS Richter Hakl'y entlssn. Episteln Bergleia) zvischen den Pakteien erzielt wotden. S- GkN'r,l Harrison hot Elitah W Halsord, den Reaakteur des Jaurnal. z'l seinem Pkivaritkkitle ernannt. Hrr Halsord ist ein sehr frommer, ein sthl tempkreozsreundlicher, in sehr nghtrji ger Mann, der gerne jeden Rlsgrmer zum blutbülstigsten Anarchiftk .stempeln mStt', ud namentlich die AuS'äader nicht leiden kann, veeeinigt also alle Ei aenschas.en in fih. welche in der aNerika Nischen Politik zu Amt und Würde ver Hilfen. E hat sich in den letzten Tagen hirauSgkstett. dob die Broad Ripple Naturga Comp. nicht Ga genug hat. Sie hat deßhalb ihre Kortrakte mit den Fabriken der Indianapolis Eo. überlassen und beschränkt sich daraus Ga in Privathäuser zu liesern. Ob der GaZvorrath kleiner geworden ist. oder od er durch da Hinzukommen vieler Oisen bei Einkrilt de Winter an sich nicht ausreicht, t! läbt sich noch nicht sagen. Dom Auslande. Aus Kairo wird g e s ch r i e öm: Ein eigenthümliches Stückchen arabischer Diebes:Prari5. dessen zufälliger Augenzeuae ich gewesen bin kann ich nicht unterlassen Ihnen mitzutheilen. ES war am 17. Oct., als ich am Ufer des heiligen Nil, gegenüber der Insel Nhoda, nur welcher einst coseS der Legende nach auSaesebt wurde, spazieren qinq. um mich der abendlichen Ruhte zu erfrischen. Einem braven MoSlem, den ich Acynied nennen will, womit ich bei der geringen Zahl der arabischen Numeu auch vermuthlich daS Nichtige getrossen haben erde, mußte der Tag auch heißer alS wünfchenswerth erschienen sein, denn, ich
erblickte in ruex EnternuMon
SS. November 1008.
Befte t .o Java i Mokka lgkbrauut) 32 CtS. per 'Pfd. I A E. Nnslls?. 300 C0 WasbinqtonVr. A. SoiQocko, jr., ßurspäisHes Bank- und WeeSfel-lYeschäft. tltadlirt 187? ) Hiuiri, oiiio. Vollmachten ich Dtutschkand, Oelerrcich und der Scht,ngefttttgt, konsularische Beglaubigun gen besorgt. Erbschaften u. s. m. x?omxt und sicher einkassirt. CO St!trktr tn Jndlznapoli, Ind. Siob rt Sttmv, 421 S2d krldian Straß. . . W ü r 3 1 t, 83 Ost Washington Straße. Ste o s b r k. und 15 horxe Blos. tL U J08. EBNST, Stukkateur und Gypscr. für einfache und verzicrte Arbeiten. 57 Davls Otras)r, Zl7 Indianapolis. ,,Hermt J.lft Znsurane: Jom;nv von Ak jrl" h,t t ft,e? Stadt sur den Staat Jnsiana ein Agentur e:öff,,t und ?lKa.rl 11 al kschZf.tfilhkkr rninnt. 3rf:l5 Hit tu dem Zletcher ins S btude sein Offlee aufzelch'.agen. li se albwh t Ss:llsch,'t mit ihr groß Sr möe offeitrt L'utkn, e'che iir Lebe erftzer, ftch'k Ulg nd nnhde Stdingnng unter der neuezn Z,rm d:r Softtkrang. Die gesell schast sucht Itfte kt und Lokal Azentn in allen rhttlen de S,aat,I. Nlir, Erfrlschuilg in den zeht chocolnde: farbenen Flurhen des Vaters der Ströme suchend. Seine Kleidungsstücke,' selbst den Turban, den der Muamedaner nur in den Augenblickeu des höchsten Zornes vonr kahlgeschorenen Haupte nimmt, hatte er, nichts Böses ahnend, a:n Ufer niedcrgklfgt. wie er wobl schon so man ches Mal harmlos gethan. Jetzt aber nahte die Tücke. Mar und Morii), oder i-..'S EgyVtische übertragen, Mahmud und Mohaittcd, zwei ihm unbekannnte Glau? bensgktto.scn, nahen sich Achmed mit freundlich heuchlerischer Miene und erbieten sich, ihm die brattnen Glieder mit eise abzureiben. Wer war froher als Achmed? Nur das noch hatte zu feilem Behagen gefehlt. Bald war er von sei: neu neuen Freunden kunstgerecht in bleu denden Seifenschaum gehüllt ; doch auf einmal fühlt der Arme, wie ihm der bei-, ßeude Schaum in die Augen dringt, so das) er nichts mehr sehen kann. War es Zufall. r?ar cö Absicht? Bald sollten Achmed und ich mich hatten die Uebels thätcr nicht bemerkt darüber im Klaren sein. Kaum hatren Mahinud und Mohamid sich von der Hilflosigkeit ihres armlosen Opfers vergewissert, als sie sich schleunigst unter Mitnahme von AchmedS gesammtcr Garderobe seitwärts rn die Maisfelder schlugen und entschwanden. AchmedS Zorn über diese Hinterlist war groß, und feine Verzweiflung mehr als komisch. Wie und ob der Tlermste noch zu Kleidern gelangt ist, kann ich nicht berichten. Hoffentlich ist eS ihm ge? glückt. Jnschallah. Eine vergnügte N e zierung mit lustigen Institutionen besitzt )er schweizer Canton Schasshausen. Im Groszeu Nathe des Cantons herrscht die Gewohnheit, in: Herbste sämmtliche Bußen. die im Laufe des Jahres für uuentfchuldigteS Ausbleiben eingezogen worden, dci einem gemeinsamen AnSflug fröhlich zu : verkneipen. Bei diesen oft sehr anstrengenden Sitzungen pflegt, wie es heißt, so leicht keiner der Räthe zn fehlen. Stammt dieser cbrwürdige Brauch wirklich aus frühem Miltelalter und fus't er auf einem alten noch im Archiv enthaltenen Gesetze? Letzteres wird zwar behauptet, die Nachforschung aber nnt Seelenruhe kommenden Geschlechtern überlassen. Die gegenwärtige Geuerativn läßt sich'S ohne weitere lln: tersuchlmz vorläufig gut schmecken, und die letzte Sitzung am 29. Oktober im Schlößchen Wörth" beim Nlzemsall soll sehr gewichtige Vorlagen erledigt und lanae Zeit in Anspruch genommen haben.
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