Indiana Tribüne, Volume 12, Number 64, Indianapolis, Marion County, 21 November 1888 — Page 2

Andiam Tribune. erscheint ZZiglich unh Sotsgs.

Sie llaliche .TiibZn tattt durch den ?,er !2 Eent vr Woche, te SonntagIndUn- & Cent) vt WoS. eide injamatn 15 fientl der föatntlptt onat, er Psft jugeschi in Corattldtjajlunfl f6 pet 2hr SsSee: 140 S.cÄarvlasdVr. JndüapoliS. Znd., 2i November 1838. Silvas über unsere Postkarten. . . Die Vevolkeruna unseres Lande? ver braucht jährlich im Ganzen 400 Milllo neu Postkarten, sodaß auf jeden Mann, jede Frau und jedeS ctinb nnzefähr 7 Postkarten kommen. .DaS sind bedeu, j tend mehr, als in der ganzen übrigen Welt benützt roerden. Und diese riesige ! Menge Pott karten' wird von einer Ma? schincrie bedruckt, geschnitten, abgezählt und in Päckchen von je 25 gesondert, welche in einem kleinen Schlafzimmer bequem stehen könnte und keine mensch: liche Bedienung erfordert, so lange sie mit Papier, Ttnte und Kleister versorgt ist. Es dürfte die Leser intcressiren, mit uns dem betreffenden HerstellungSplatz einen flüchtigen Besuch abzustatten. Es gibt nämlich nur eine einzige Post, karten:Fabrik in den Ver. Staaten. Dieselbe bildet wiederum nur einen Theil deS großen, malerisch gelegenen Qtafa liffcmcnts der Fort Orange Paxer Eo." unweit Castleton, bei Albauy, N. 2)., elches 200 Angestellte beschäftigt und auf die Fabrikation von Pipier und Ear? ton in vielen verschiedenen Arten und Farben eingerichtet ist. Wenn man sich dem ("UWiftenient von Castleton aus nähert, so gewahrt man zuerst den großen, aber hübschen, thurm rtigen Kaiuln von 12(5 Fuß Höhe, lvcl cher aus sestem Felsengrunde steht. Um diesen gruppirt sich eine Anzahl großer Gebäude, die alle Stufen der Papierund Kartenfabrikation, vom Lumpen; zustande an aufwärts, zeigen. In einem dieser Gebäude sinken wir große Ballen aller möglichen Lumpen (wenigstens derjenigen, aus denen man Papier machen kann). Natürlich müssen dieselben vor Allein gereinigt werden, und sie haben zu diesem Zweck eine Reihe Processe durchzumachen. Zuerst werden sie Handvollweise in einen duster" oder Abstäuber geworfen und gehörig darin herumgeschüttelt, bis der anhängende äußere Schmutz entfernt ist. Alsdann macht sich eine Abtheilung Frauen und Mädchen daran, alles nicht zu den Lumpen gelzörige Material, was sie an ihnen vorsinr den als da sind : Häkchen, Knöpfe, Fischbein u. s. w. möglichst rasch zu entfernen. Nun werden die Lumpen durch eine von Dampf getriebene, mit großer Geschwindigkeit arbeirende Maschine in ziemlich kleine Stücke geschnitten, durch eine andere Maschine auf'S Neue entstaubt und dann in große Dampfkessel geworfen, wo eine heiße chemische Flüsjigkeit ihnen ihre Farbe und ihren innereu Schmutz nimmt. Wenn sie aus diesen Kesseln herauskommen, werden sie aber nochmals durch einen besonderen Mechanismus, welcher reines Waffer mit großer Gewalt dnrch die Masse hindurchtreibt, gründlich gewaschen. DeS Weiteren werden sie in einer ChlorkalkLösung drei oder vier Tage lang eingeweicht. Jetzt sind sie vollkommen gebleicht und sehen schneeweiß aus. Dann wird diese Maffe in besonderen Maschinen geklopft und gedrückt, bis sie halb breiartig geworden ist. In diesem Zustande kommt sie in große Stopfkästen" und wird von da in die Papiermaschine ge, drückt. Letztere (nach dem Fourdrinier'scher. System gebaut) ist eigentlich eine Zusammensetzuna einer ganzen Reihe von Maschinen, durch welche eine große Anzahl er t :rx Vorgänge giciajjr.iig iino yarnioiii von statten geht. An einem Ende strömt der (sehr dünne) Papierbrei auS den besagten Stopskästen hinein, und am anderen Ende kommt das fertige, gepreßte, völlig geglättete und am Rande zurechtae'chnlttene Papier zuzammenge rollt heraus. Zunächst lauft der Brei aus ern femeS Drahtnetz, roo er dermaßen geschüttelt wird, daß sich die einzelne Fasern gehörig memander schlingen, und so die Masse an Znsammenhalt gewinnt. während natürlich ein Theil deS WafferS frei wird und durch das Netz abläuft. Nächttvem wird die Masse von einer An zahl Walzen nacheinander gequetscht und in die gewünschte Form gepreßt, wobei die Feuchtigkeit vollends ansgetrieben wird ; damit dies recht wirksam geschieht, sind mehrere der letzten Walzen, unter welche die Masse kommt, durch Dampf heiß gemacht. Endlich erfolgt daS Glatten der Oberslache und das Zusam menrollen. Äom miauten einer Quantität Brei in die Maschine bis zum Herauskommen deS fertigen Pap:erS vergehen nur 2 blS 3 Kimmen I Nehmen wir nun an, daß das berge. stellte Papier Postkarte-Papier sei (eS werden, wie schon erwähnt, noch viele andere Sorten in diesem Etablissement gemacht), so beginnt jetzt die Aufgabe der kleinen Postkarte-Maschine, welche das Drucken.' schneiden. Zahlen und vid theilen in einzelne (in angeklebtes Band gehüllte) Packchen besorgt. Diese Majchine, welche lzaupt'ächlich aus sehr rasch 'umlaufenden Cylindern, gravirten Platten und Scbneideoorrichtunaen besteht. wollte ihr Ersinder binnen 3 Wochen und mit einer Auölaae von 500 Dollars herstellen, es kostete ibn jedoch 4 Jahre und 8000 Dollars, jedenfalls arbeitet die Maschine ausgezeichnet. Von der Maschine aus gelangen die in Päckchen von je 25 gesonderten Postkarten auf die Lerxackungstische, und dort werden sie von Mädcben in Vapierschachteln gepackt ; .jede Schachtel enthalt 500. Diese Schachteln kommen wiederum in hölzerne Kisten verschiedener Größe und gehen darn ohne Weiteres an die verschiedenen Postämter der Ver. Staaten ; man kann daher sagen, daß die Erxedi'ionSabtheilung dieses Geschäftes ungefähr 0.000 Verschiedene Kunden zu bedienen hat. Die Bestellungen für den November sind

fcgfwitti gröZj.

kanadische SchlssSvlackerelen. Wann werden die Streitigkeiten wegen Behandlung amerikanischer Schiffe in Canada ein Ende nehmen? Im Falle deS amerikanischen Schiffs Aridgewa: ter" liegt ohne Zweifel ein Unrecht seitens der kanadischen Behörden vor, und obwohl die canndische 3!cgierung das thatsächlich zugegeben hat, will sie noch immer keinen Entschädigungsanspruch anerkennen. Die einzelnen Umstände dct Falles sind folgende: Im April vorigen JahreS lief Bridgewaler" in beschädiglem Zustande in Shclburne, Neu-Schottland ein. Es befand sich zur Zeit auf einer Fahrt von St.Iohn,N.Ä..uach Liverpool und führte ein Eargo verschiedener Waaren mit sich. Der Besitzer des EargoS hat keine Lusr, bis zur Beendigung der Reparaturen zu warten, sondern liejj die Waaren ans ein anderes Schiff bringen. Bridgewaier" wnrde zum Lerkauf ansgeboten ; da aber keine Angebote eintrafen, so verblieb es in demselben Besitz. AIS nun die Rcparatnrcn in Angriff genommen werden sollten, ließ der Zollcollcctor da?

Fahrzenq beichlagNahmen und verlangte einen Zoll von 25 Procent, weil cS eine lmvortirte Waare" sei. Du'S steht m entschiedenem Widerspruch zum Gesetz ind ni den Bertragen, durch welche ausdrücklich daS Recht amerikanischer Schisse gesichert wird, ln britischen Hasen unbe helligt Reparaturen ;u besorgen und dann weiterzufahren. Der Act kann nur durch die damals bestehende Neigung der canadlschen Zollbeamten erklärt werden, amerikanischen Schissen allcS Mögliche in den Weg zu legen. Unter diesen Umstanden we:qcrte sich natürlich der Besitzer deS SckiffeS ein New Jorkcr den verlangten Zoll zu zahlen, und protcstlrte entschieden gegen die Beschlagnahme. Räch langem ZSgern tclegraphlrte endlich der dienst huende Zollcommissar an den amenkaliscüen Eonsularagenten in Shclburne, der Besitzer könne das Fahrzeug ausbesern lassen und wieder wegnehmen, vor ausgesetzt, daß er nicht eine kanadische Declaration über die Nationalität deS Schiffes brauche (was er keinen Augen blick nöthig halte). Trotzdem wurde das Schiff noch festgehalten, und einige Tage darauf wurde der Eigenthümer in dürren Worten m Kenntnitt gesetzt, das Fahrzeug würde ficigcaebcn werden, unter der Bedingung, daß er nach Bolcndnng der Lieparaturcn eine Elarirung nach einem auswärtigen Hafen ausstellen lasse" und vor Allem I ä m in 1 1 1 ch t Kosten zahle, welche in Verbindung mit der Beschlagiah m e erwachsen seien" ; ferner wurde verlangt, daß der Besitzer alle Proteste in achöriqer Form z u r ü ck z i e h e und auf alle Ansprüche an die kanadische Reglerung oder die beschlagnehmende BeHorde i ch r t f 1 1 1 ch verzichte. DaS war zu der Vergewaltigung anch noch eine Verhöhnung, und der Besitzer weigerte sich energisch, ans solche Bcdingungen hin daS Fahrzeug anzunehmen, da er sich durchaus nicht des Rechtes der Genugthllung bcgcbkn und auch der amerikanischen Regierung nicht die Hände binden wollte; zndem siel es ihm gar nicht ein, für das ihm widerfahrene Un recht noch bezahlen zu wollen. Schließlich gab der kanadische Zollcommissär doch die Weisung, das Schiff bedingungslos freizugeben. 81 Tage lang war eS festgehalten worden; eS hatte eine a)xi verloren, hatte ein Engagement tue Stich lassen müssen und konnte in dieser Saison überhaupt nicht mehr prositbringend benutzt werden. Und mit der bedingungslosen Freigabe war zugestanden, daß die Festnahme eine ungesetzliche und ungerechte gewesen, und folglich der Besitzer Anspruch aus Schadloshaltung habe. Letztere hat man aber beharrlich ver. weigert. Der Schiffsbesitzer erhob vor einem Gerichtshof in Neu - Schottland eine Schadenersatz - Klage, aber der kanadische Justizminister erklärte, der Kläger könne sich an keinen Kronbeam ten halten wegen einer durch Beschlag nähme erlittenen Schädigung." Daraus berief man sich auch, als man in Ottawa den Anspruch abwies, obgleich die D o m lNla'lreg lernn g, als man sich dircct an sie nxinbte, nach dem Borge kommenen entschieden verpflichtet war, die Sache aufzunehmen. Vor einiger Zeit wurde die Angelegenheit dem nmerikanischen Staatsministerium übeergben, und Secr. Bayerdbrachtedurch daö britische Amt des Auswärtigen die Ansprüche jeneS SchisfSeigenthümcrS bei der Dominialregicruug vor. Die Antwort, die er erhielt, zeichnet sich durch riesige Unverfrorenheit anS; sie lautet nämlich: der Mann habe ja in einem Gerichtshof von Neu t Schottland auf Schadenersatz geklagt, und die canadische Regierung sei Willens, es mit der Entscheidung jenes Gerichtes sein Bewenden haben zu lassen ! Und dabei hatte vorher der canadische Justizminister erklart, vor Gericht könne überhaupt kein solcher Anspruch anhängig gemacht werden ! Somit hatte die canadische Reaieruna thatsächlich erklärt, daß sie sich bei der Entscheidung eines Genchtsbofcs beruhige, welchen sie' vorher instrunt hatte, die Klage nicht anzunehmen! Sollte mit dieser unrerschättlten Antwort wirklich das letzte Wort in dieser Sache gesprochen sein? Hoffentlich nicht. Jeder kann sehen, daß hier rncht nur der Schadenersatz Ailspruch sondern ein Princip auf dem Spiele steht. Nencö Nlesentcleskop. Man hat viel von dem berühmten ZZick-Teleskop in Ealisornien gesprochen, welches der pennsylvanisch-deutsche Millionär Lick gestiftet hatte. Dieses astromische Fernrohr ist bis jetzt daS größte und stärkste der Welt, wird sich aber dieses Jcufens wohl nicht mehr lanqe erfreuen. DaS Teleskop, welches ?lbram Clark herstellen läßt, wird wenn sich alle daran geknüpften Verheißungen brpiahrhciten das Lick'sche in den Lchat: ten stellen und die Erforschung der HimmelSkörper auf eine Stufe bringen, vott der man sich bis jetzt nichts träumen ließ. Viele Leute glaubten, daß wir dn größten überhaupt möglichen, d. h. für ihre Aufgabe geeigneten Teleskove bereits f. ii.. ...W W! Ctl r k. t r r. . uncii, uiiu uic ?uccniciciope nimi von . c ar.i o..a f 1 . sf .

lÄung Per Hlmmelswunder, vielmehr gerade die wichtigsten astronomischen Entdeckungen der Neuzeit mit Teleskopen von nur mittlerer Größe gemacht worden seien. Daraus würde sich ergeben, daß es überbaupt keiiien Werth habe, es mit noch größeren astronomischen Fernröhren zn versuchen. Die meisten zünsligen Astronomen prophezeiten auch, daß das Lick'schs Teleskop sich nicht bewähren würde ; sie haben sich aber darin g eirrt. Vielmehr hat eö sich gezeigt, daß es nur aus die richtige Herstellung lid Benutzung ankommt, um ein großes Teleskop in allen Fällen wirksamer, als ein kleineres zu machen. Und es ist nicht einzusehen, warum doz Lick'sche Teleskop nicht noch sollte über boten werden. Die neuen Entdeckungen, welche mit den vorhandenen Teleskopen noch möglich sind, haben für das allgemeine Publikum kein großes Interesse; wenn wir aber z. B. den Mond so genau kennen lernen sollten, wie das Innere Afrikas, so wäre daS eine großartige allgemeine Errungenfchast. Und Herr Clark erwartet das l Die Liebe einer Notyhaut.

Eines traurigen und ruhmkosen TodeS starb der großeJndianerbäuptling Jgnatius der Tagfalter". Mit den Jagdgründen im heimischen Westen war eS alle geworden, und JgnatiuZ kam mit den Letzten seines Stammes nach Chicago und begann ein Geschäft." Er verkaufte nämlich eine Wundersalbe für Hühneraugen, und eS gelang ihm, zahlreiche Patienten zu erwerben. Unter diesen befand sich auch Christina Schmidt. Christina enthüllte dem Indianerhäuptliilg das Geheimniß eineg bösen Hühnerauges auf ihrem zierlichen Füßchen, und IgnatiuS schmierte seine Salbe regelmäßig auf die Zehe. Mit der Einsalbung hatte er aber sein Herz an die hübsche Christina verloren, und er rückte schließlich mit einer regulären Lie bcserklärung heraus. Christin schien ernsthast oder spaßhaft dem Indianer nicht ganz abgeneigt zu sein und ahm ihm als erstes Zeichen der Gunst daS Gelübde ab, kein Fcucrwasser" mehr genießen zu wollen. IgnatiuS schwur beim großen Manne" und überreichte dir Angebeteter fcim Photographie. Aber IgnatiuS konnte dem Versucher nicht widerstehen. Er begann heimlich wieder zu schnapsen, und eines TageS verübte er in einer Wirthschaft einen Höllenspektakel. Er versuchte den Wirth zu fcalpiren und wurde ohne Weiteres an die Luft gesetzt. Seit diesem Tag hörte man nichts weiter von ihm, bis feine Leiche im Fluß in der Nähe von Goose Island" gesunden wurde. Ob er sich aus ökeue in die Fluthen stürzte oder ver unglückte, konnte nicht festgestellt werden. Die Genossen des .Tagfalters" werden ihren Todten mit indianischen Gebräuche begraben ' . . Vom Jnlanve. Sechs Chinesen befinden .ich gegenwärtig in dem JUinoiser Staats - Zuchthaus u Joliet. DaS neueste Mitglied der Colonic" .ist Cbing hing Wy, der wegen MordcS in Woonling zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe kerurtheilt worden ist. Er wurde der ILäscherci zugetheilt, wo bereits zwei ndcre auf Lebenszeit vcrurthcilte Chinesen arbeiten. Ein Mutterschwein, welücs die Medaille verdient, besitzt der Farmer N. A. JoncS in Riv?r Bend, Va. Es ist 15 Jahre alt, und von den von ihm geworfenen Ferkeln haben 132 das nutzbare Alter erreicht. Achtundzwanzig davon hat JoncS ' zu Zuchtzwecken verkauft, und der Rest hat nicht nur seiner Familie genuz Speck und Schinken geliefert, sondern er hat davon noch für 520 bis $65 jährlich verkaufen können. Bor zwei Jabren hatte JoneS die Sau in die Mast gesandt, und wollte sie schlachten,, aber als daS Wasser schon heiß war, wurde ihm sein Vorsatz leid, und er hat beschlossen, sie bis zu ihrem natürlichen Tode zu füttern. ' Tief 'gesunken ist der 65jah rige amerikanische Politiker und Ge sÄastsmann Ehaunccy Goodrich, früher Staatssenator von Connecticut und Besstzer einer Uhrenfabrik in Bristol, Conn. Derselbe hatte sich dieser Tage in einem New Yorker Polizcigericht wegen V a g abundirenS zu verantworten. ! Er machte unlängst einen Selbstmordoer such, und nachdem er im Hospital wiederhergestellt worden, wnrde er processirt; doch wandelte der -Richter die .Selbst mordö-Beschuldigung in die ' obenge? nannte um, und der Er-Senator erhielt Erlaubniß, sich mit seinen wohlhabenden Verwandten in Verbindung zu. setzen. Goodrich verlor sein bedeutendes Ber mögen durch Spekulationen in der Wallstraße. Er ist bekanntlich nicht der einzige amerikanische Politiker seiner Art. - . Sehr gewitzigt für sein A U er er zählt nämlich erst 10 Jahre 1 ist Louis Cassiug in New Jork.--.-Der ' selbe wurde vor mehreren Wochen' von einer Johanna Schoolman in das Brook lyncr Waisenhaus gebracht, da seine beiden Eltern todt waren. Vor etwa'zehn Tagen aber ersuchte er um Urlaub, da er sich nach seinem Eigenthum umsehen müsse. Ans Befragen erklärte er,' daß sein Vater Eigenthümer des Hauses gewesci: sei, in welchem er gewohnt hatte, und daß er fürchte, Frl. 'Schoolman, die seinen Vater in seiner letzten Krankheit gepflegt hatte, wolle eS auf die Seite bringen. Die Untersuchung zeigte, daß er ganz richtig gesehen hatte. DaS Fraueuzimmer hatte sich dcrVesitzurkunde bemächtigt und daS Haus zum Verkauf ausgcbotcn. Jetzt sitzt sie. Die sashionablen Gesellschaftsdamen im Osten unseres Landes beginnen jetzt, die Dictate der Mode auch ihren Leibkutfchern aufzuzwittgen, und es herrscht darüber in der Statt der Bruderliebe" eine tiefe Verstimmnng bei den dienstbaren Rosselenkern. Vor Allem handelt es sich um ein schreckliches Opfer für Letztere: die Schnurrbarte. Im Hinblick auf die jetzigen Madesatzungen wird den armen Kutschern von ihren Gebieterinnen verboten, sernerhin Schnnrrbärte zu tragen, welche doch gemeiniglich ihr Hauptstolz sind! j Das wurmt die Kutscher sehr, und man, che .kicken" daaen. Ezner bat ich

viesek Tage ervoken, s.lr H5 weniger i.pro Monat) zn arbeiten, wenn ihm gestattet würde, seinen famosen Schnurrbart beizubehalten, und da auch dieses Anerbieten abgewiesen wurde, so daließ cr den Dienst. General H e r m a n S t n r m, zur Zeit der Invasion Mericos durch Kaiser Maximilian ein sehr reicher Mann, schloß mit der mericanischen Regierung einen LieserungScontract für Waffen und Munition zu sehr hohen Preisen ab. Philadelphia Kapitalisten waren mit ihm an dein Handel bethciligt. Aber ein Dampfer ging mit ciuem großen Theil der Waaren als Ladung unter, die Rcgicruug zahlte auch das nicht was sie erhalten, und Sturm fallirte. Auch Mitbetheiligte erlitten schwere Verluste. Sturm suchte, eine Versicherung für einen Theil des Verlorenen zu erlangen, und die Sache schleppte sich in den Gerichten dahin. Vor zwei Jahren kam ein ungüusttger Bescheid; aber Sturm ließ nicht nach, und hat sich nun endlich durch ein GerichtSerkeuntniß auf $2, 125,000 seiner Forderung belohnt ge sehen. Von dieser Bonauza" geht allerdingS noch ein Bedeutendes ab für die Advokateukosten und den CourSdiscont an den mericanischen BondS, in denen gezahlt wird. Aber General Sturm ist doch sehr zufrieden. E i n e r b e l i e b i e n a m e r i k anischen Schauspielerin wird nachgesagt, daß sie ihre Rollen in einen Phonogra vhen sprechen und denselben dann andre he, um .sich selbst zu hören." Sie stellt das in Abrede. Wie dem aber auch sei, Thatsache ist. daß der Phonograph, und nur dieser. Jedem die Möglichkeit bietet, sich selbst zu hören. Und dies gehört zu den noch nicht erörtexten Vorzügen dieser wunderbaren Ersillduttg. Der Klang von unserer elgenen Stimme, wie wir ihn beim Sprechen hören, entspricht keineswegs genau dem jenigen, den Andere dabei vcrnehmen. Das erklart sich dadurch, daß zu den Hörern die Schallwellen von unseren Worten nnroon außen kommen, wahrend bei uns selbst gewisse innere Schmingun, gen den Ton mitbeeinflussen, welche von den Mnndhautchen an daS Trommelfell unserer ' Ohren gelangen. Der neue Phonograph aber giebt die von unS gefprochenen Laute ganz rein, d. h. fs rein, wie Andere sie hören, wieder, und gevde die von Jemanden selbst gesprochenen Laute sollen dann am überra schendsten für ihn klingen. Jedenfalls eine unschätzbare Erfindung für alle Menschen, die sich gerne selbst hören, ob sie nun Schauspielerinnen sind oder nicht! Gegen die Heilsarmee hat der CommonpleaS-Richter Robinson in Warren, Pa., eine interessante Entscheidung gefällt, indem er die Rechtmäßigkcit einer Strafe bestätigte, welche der Mayor von Niles über den Capitaii der dortigen Heilsarmee verhängt hatte. Derselbe war wegen Störung der Sabbathrube verhaftet worden, weil er an einem Sonntag an der Spitze seiner AnHanger mit Pauken und Trommeln durch die Stadt gezogen war, und der Maur sprach ihn schuldig. Der entrüstete Heilssoldat appellirte dagegen, indem er einwendete, daß Pauken und Trommeln zur Ausübung ihreS GotteSd i e n st e s gehörten, und die Verfassung ausdrücklich die Freiheit der ReligionsÜbungen gewährleiste. Der Richter entschied dagegen, daß das Recht auf freie Religionsausübung für Gläubige irgend welcher Richtung nicht über dem Rechte Andersgläubiger auf sonntägliche Ruhe stehen dürfe, wenn ihnen das Gesetz ein solches Recht gewäbre, und in Folge dessen seien alle Confesstonen irgend welcher Art gehalten, lärmende Kundgebungen am Sonntag zu unterlassen. Jetzt fehlte eigentlich noch, daß man auch das Trei bcn der Hcilsheuler an Wochentagen als verbotene Ruhestörung charakterinr te, was man wenigstens in vielen Fällen sehr wohl kann. Wag bliebe ohne die .lärmenden Kundgebungen" noch von der ganzen Agitation der Hilsarm rbrig ? Vsa VoSlanVk. Die Daily News- brin zen einen hübschen Artikel über den T- j: - r. m r r t fc..

qay von fernen, ais eogrnpaen, ver auch sür Deutsche recht interessant sein dürfte. In der Mitie PersienS besindet sich eine große Salzwüste, in der LandeS spräche Dascht-irKawir genannt. Der Boden ist dort mit einer Salzschicht, wahrscheinlich von verdunstetem Calr wasser herrührend, bedeckt. Kleine Sttl len hier und dort sind in dem öden Ge biet bemshnt z Reisende jedoch, welche sich von diesen Orten auS zur Erforschung der 3!achbarschaft fortwagen, kommen meistenthcils in den Morästen um, die sich vielero.'tS befinden. . Das Wieder erscheinen deS WasserS auf diesen Gefil den ist' natürlich eine Sache, die ganz Persien interessiren muß. Wässermas sen, welche sich in den letzten Monaten im Nordu:esten von DaschtirKawir gezeigt haben, machen dies nicht ganz unmöglich. Der Platz ist ungefähr 3S englische Meilen von Teheran entfernt, und die Nähe hat wohl den Schah ' veranlaßt, sich die Sache anzusehen. Sein Bericht, der in der Iranischen Zeitnng" in Teheran gedruckt wurde, zeugt von geographischer Begabung dcö kaiserlichen Special - Correspondentcn. Er lautet ungefähr wie folgt: Am Tage, an' welchem der Prophet möge der Segen Gottes auf ihm und seinen Räch kommen ruhen - geboren wurde, vor 13.17-Iah-ren, war hier ein kleiner See, der jedoch austrocknete und erst vor sechs Iahren wieder erschien. Die Form des SeeS kann jetzt mit einem Paar Brill.'ngläsern verglichen werden, da sie aus zwei ovalen Vertiefungen besteht, die durch einen kleinen . Canal verbunden sind. Der Eanal ist eine halbe Farfakh (mu gefähr drei bl? vier englische Meilen) lang." Dcr Schah erklärt dann, den Ursprung des Sees. Von Beobachtn, genwelche wir an Ort und Stelle gemacht, müssen wir den Schluß ziehen, daß daS Wasser, welches den See bildet, Quellen entspringt, welche wie Fontainen in der Mitte dcö KawirS spielen, da die Flüsse .welche in den See münden, ihre Richtung niemals geändert haben und niemals einen See bildeten. Ein Kameeltreiber aus dem arabischen KelekuStamme, rselüer am Rande deS WösscrS

seine Nomadenwoynnng hak, tyetlte uns mit, daß er vor ,'cchs Jahren das Wasser in dcr oben erwähnten Weise zusammeustießen und die Stellen, auf welchen es jetzt steht, nach und nach überschwemmen sah." Die Daily News" meinen jedoch, der Schah hätte sich als Verichtcrstatter nicht auf den Kamccltreiber ver: lassen sotten, da dessen Beschreibung nicht ganz zuverlässig erscheint. D i e f r a n z ö si s ch e H e tz p r c s s e ist überglücklich darüber, daß sie j. tzt cnd: lich einmal einen wirklichen und leibhastigendcutschen Spion zn haben vermeint, den sie nun auf dem Scheiterhauseu verbrennen darf. In Ria ist dcr öfters genannte Kilian zn fünsjäüriger Gcfäng: niß strafe und einer Geldbuße von 50i0 Fraucs verurtheilt worden ; außerdem ist ihm auf 6 Jahre der Aufenthalt in Frankreich verboten. Die Verhandlung stellte zunächst fest, daß Kilian iu'unbe:

greiflicher Eitelkeit und Dummheit sich mit Dingen brüstete, die Verdacht erregen mußten. - So' hatte er behauptet, Gene ralstabZofsizier gewesen zu sein, in Verbindung mit dem Generalstabe zu stehen, ja, sogar von Moltke selbst in Rizza besucht worden zu sein, wobei er diesen mit einem Adjutanten aus die strategisch wich: tigen Punkte geführt habe. Ferner rühmte er sich einem Zeugen gegeuüber, im Besitz eines Schreibens des Auswärtigen Amtes zu sein, das ihn vor Vcrhaf: tung sicherstelle, die'übrigens den Kriegs: fall bedeuten würde. Auch sagten Zcu gen auS, Kilian habe bebaup'lct, lange militärische Artikel an die Kölnischk Zeitung- geschickt zu haben. DaS genannte Vlatt erklärt dieS für eine II n r Wahrheit. Im Laufe der Verhandlung stellte sich die Patrouengefchichtc als ganz nichtssagend heraus. Dagegen znrde festgestellt, daß Kilian Zeichu'.'ngen vou gewissen Punkten aufgenommen und die Älpenmanöver verfolgt hat. Wie viel davon Wichtigthnerci und wie viel ernster Versuch zum Verrath ist, daS läßt sich auS den vorliegenden Berichten nicht erkennen. ES ist anzunehmen, daß Kilian ein Großprahler und Dummkcpf ist, d sich durch seine Aufschneidereien in dii Patsche brachte. Denn daß man ein solches Subjekt als Kundschafter gebrancht habe, wird doch wohl kaum Jemand annehme wollen. Der franzosische Mini: ster deS Auswärtigen, Goblct, hat anläßlich eines Banketts, welches zur Erinuerung des Jahrestages der Einweihung der Statue dcr Freiheit in Rew Zlork kürzlich in Paris stattfand, und an wel: chein Amerikaner und Franzosen Thcil nahmen, eine Siebe gehalten, in weichet er Folgendes ausführte: Frankreich sei seit den Tagen seines Unglücks von Miß; trauen und Eifersucht umgeben; heute jedoch, wo es sich von jenen Unglücksschlügen wieder aufgerichtet hsbe. flöße Frankreich diese Lage keinen Schrecken mehr ein, es beklage sich über dieselbe nicht und sühle jeden Tag mehr, daß die: selbe nicht ewig dauern könne. Ein Tag werde kommen, an welchem Frankreich seine frühere Große wiedergefundeil ha.ben werde. Dann werde cs die treuen Freunde nicht vergessen. Frankreich, daß auf den Ruhm der Eroberungen verzich: tet habe, wolle uur noch für die Verbef: serung des Looses seiner Bevölkerunz leben; es wolle den Frieden und bedürft seiner, um sein Werk zu vollenden. Frankreich beweise seine Aufrichtigkcij durch die von ihm getroffenen großarti: gen Vorbereitungen für den großen fri?d: licheu Wettstreit, zu dem cs alle Völke, eingeladen habe." Die Ver. Staaten sind bekanntlich eincö der wenigen Reiche, welche sich offiziell an dcr im nächsten Jahre stattfindenden Pariser Ausstellung betheiligen; in dieser Veuehung dürfte Goblet also mit einer gewissen Äerechtiguug von den Amerikauern ' als den streuen Freunden-' Frankreichs reden. Wenn er im Uebrigen von Mißtrauet: und Eifersucht- sprach, welche Frankreich umgeben, so schlug er damit nur den Ton an, den jenseits der Vogesen jeda Politiker braucht, der sich den Beifall dc, Menge sichern will. Die englischen Gentle-. men suchen das hochwichtige Problem. einen Gtscllschastsanzug zu besitzen, dei sie nicht mit den schwarz befrackten Auf Wärtern auf dieselbe Linie stellt, in ihrer Art zu lösen. Rothe Fräcke lieben fu nicht, denn daS ist ein Jagdkostüm. Schon im Vorjahre gab es einige keckk Dandies, die in kurzen Hosen und 'eide: nen Stiümpfen im Salon erschienen : aber da nur solche Herren gut wegkommen, die sich einer gut eutwickelteu Wadi erfrenen, fand diese Neuerung wenig Nachahmer, als das von anderen Wag: Hälsen vorgezogene Tragen kurzer Jacker im Vallsaal. Heuer versucht man et mit einem anderen AuSkuuftsiuittel. Die Beinkleider sind und bleiben schw.lrz. aber sie sollen der Naht entlang mil feinster schwarzer Seide in reichen f 5 st - lt."firii Cfiitmfii'm! hpit'tctt tnerYint I. . i. . . I f . j i t. - st? rv : -.- vsiuxem . wiro auf einem eloen rreisen angebracht und dieser angenäht. Man erwartet, daß die Seidenstickerei sich aus das Gilet ausdehneu wir und hosst, daß der Kostenpunkt den Gentlemen, das Monopol der Stickerei sichern wird. Das ist fraglich, denn Alles läßt sich ja in billigem Material nachahmen Vi i hübsches Verspiel für die bureaukratische Wirthschaft in Frankreich, wie sie selbst bei dcr Armee herrscht, ist durch eine kürzlich erlassene Verfügung des Kriegsministers Freycinct an die Öffentlichkeit gelangt. Der Minister hat nämlich angeordnet, daß die Patrouille von vier Mann und einem Unteiofsicier, die mit rührender RegelMäßigkeit alle Abende, mit einer Laterne bewaj'fnct, von dem Fort Valerien nach dem Bahnhöfe SuresneS ' abgesendet wird, in Zukunft dieses Dienstes enthoben werde. Diese Patrouille datirtnämlich uoch von dem Kriegsjahr 1871 her, wo sie sich als nothwendig erwiesen hatte, um die Ofsicicre, welche allabendlich aus Paris nach dem wichtigsten Pariser Fort jur Vestchtignttg der am Tage geinachtcn fortschritte der deutschen Truppen sich begaben, gegen die Insulten der verkoin menen Einwohnerschaft von SureSncs und Umgegend zu schützen. Da die Pa, trouille dnrch keinen Aesehl aufgehoben war.' so wurde sie länger denn 17 Jahre beibebolten. ffeive Ubiiilljri u.r in der Fair 1öS Oft Walvwüton Str.

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