Indiana Tribüne, Volume 12, Number 59, Indianapolis, Marion County, 16 November 1888 — Page 2

Indiana Tribune. - Erscheint DigtilZ nnd Sonntag. ' tZgliche Tlibün raiet durch be Ii3tr 12 Ä-' Cent! rr Woch, bi SonntagTridan,- 5 CcntI ptt Woch. eide lufammtn 15 Ötntl der 45 Centl xr Rannt. P P,ft zugeschickt l vsrausSejahluvg 6 pi Iah? Qsgee: 140 O.arvlandvr. J-dianapoliS, Ind., !6 November 1833.

Heilkünstler und Verbrtcher. t Seit Kurzem treibt ein gemeinaefährs licher Abenteurer, der schon in rerjchiedemn Rollen das Publikum in den Ver. Staaten betrogen und beraubt und die Polizei beschäftigt hat, wieder im Osten sein Wesen. Dieser Tage ist er in Newark, N. I, aufgetaucht, und als er dort eine ziemlich reiche Dummheitsernte eingeheimst hatte, rückte er über den Hudson nach dem Staat New Jork aus. iiv nannte sich Professor Ernst de Vlanc" und producirte sich mit einer angeblichen .elektrischen Heilkraft." die in ihm selbst stecken sollte. Es dürste angezeigt sein, auf die Vergangenheit dieses Schwindlers hinzuweisen, welcher überall seine Beute sucht und nirgends lange weilt. Vielleicht erinnern sich noch manche Leser des D o c t o ? s G e i s m a r d o", welcher seiner Zeit in Portland, Ore., verhaftet wurde, weil er auf eine seiner Patientinnen einen unsittlichen Angriff gemacht hatte, und spater in Milmaukee der Polizei in die Hände siel, weil er als Betrüger erkannt worden war. Prof. Ernefl de Vlanc" ist Niemand anders als dieser Dr. Geismardo, und mit seinen Proben von elektrischer Heilkraft" dürfte es vielleicht in nächster Zeit vorbei sein, da er bereits vor de? jüngst angekündigten Vorstellung in Brooklvn, N. V, als Schwindler und Verbrecher entlarot worden ist. UnterdemNamen Geismardo" tauchte er auch in San Jos6, Cal., auf, und er verschwand mit dem Gelde, welches ihm vertrauensselige Patienten beider . Geschlechter im Voraus für ihre Kuren" bezahlt hatten. Kurirt" wurden die Leute allerdings, von ihrer Dummheit lämlich. Aber dies nüste leider der Menschheit in anderen Gegenden nichts, und der Kerl konnte immer und immer wieder Furore machen. Wenig Glück hatte er in Toledo. O. Daselbst wollte er als elektrischer Heilkünstler debütiren, aber aus irgend einem Grunde allem Anschein nach, weil in Toledo einige l'cute lebten, die ihn schon anderswo gesehen hatten zog er eS vor, zur angekündigten Zeit nicht zu erscheinen. Dann wurde Detroit für kurze Zeit mit deS HeilkünstlerS Gegenwart beglückt. Als aber hier sein Vorleben und der Grund seiner Bekanntschaft mit dem Staatsgesetzöuch von Oregon bekannt gemacht wurde, verschwand er rasch von der Bildfläche. Plötzlich erschien in Bufsalo ein Professor Albert Le Grand", der sich als elektrischer Heilkünstler ankündigte. Aber auch da war seine Herrlichkeit von kurzer Dauer. Dr. Edward Storck, Lorsitzender der (Srie County Medical Zensors", forderte den Professor" auf, binnen 24 Stunden die Stadt zu verlassen, falls er nicht seine Verhaftung wegen nichtdiplomirten ärztlichen Praktizirens gewärtigen wollte, und Le Grand" fand es gerathen, diefe Aufforderung zu befolgen. Ungefähr gleichzeitig wurde in einem Chicagoer Blatte die ganze Laufbahn dieses Schwindlers und Fälschers enthüllt. Dieser wandte sich (bereits zum zweiten Male in seinem ereignißreichen Leben) nach dem sonnigen Süden. Wir finden ihn in New Orleans wie?er. Von dort riß er aber aus, als er wegen Betrugs verhaftet werden stllte, )en er.daselbit 14 Jahe vorher an einem gewissen Lafferranderie begangen hatte; :r hatte sich demselben damals als Aaron GeiSmar" aus Antwerpen vor' stellt. Lafferranderie, der ein Bildniß von Geismar" aus dem Jahre 1374 besav, begab sich zu dem Professor", und, als man sich gegenseitig erkannte, und Lafferranderie sich entfernte, um einen VerhästSbefehl ausstellen zu lassen, machte C sr i r - c i . Pros. Xt gratis )ica aus oem rauoe, nachdem er einige $300 für Anzeigen, Miethe des St. Charles Theater" und botelwohnuna im Voraus bezahlt hatte. Es steht aber fest, daß der Abenteurer an vielen anderen Plätzen bedeutenden Erfolg hatte. Seine Rolle als Prof. Ernest de Vlanc" wird wohl jetzt ebenfalls ausaefvielt fein, aber er ist ganz gewiß nicht um einen neuen Namen rerleaen. Wenn er als .elektrischer Heil.ünstler" auftritt, so geht die elektrische Kraft von emer runter den (louiiiien ver borgenen Batterie aus; von derselben r , -,c i ogeyen ellungsorayic unier einem xp vichstreifen her nach einem größeren, mit Kupferdraht durchflochtenen Teppich, und auf diesen müssen sich die zu behandelnden Kranken stellen; um die Leitung stärker zu machen, wird der Teppich ge wohnlich noch anaefeuchtet. Die erste Frage, welche der Schwindler an alle seine Patienten richtet ist die: ob sie bernittelt sind, und nur im Bejahungsfälle läkt er sich mlt thnen em, und Iat sich S25 bis $30 im Voraus zahlen. ES äre zu wünschen, daß ihm endlich für immer daS Handwerk gelegt werde. SluS Guatemala. Einige recht interessante Angaben lachte dieser . Tage Oberst JameS N. Htsmer, amerikanischer Consul für Guatemala i6entralamerika) und auch als alter ZettungSmensch bekannt über die dortigen Verhaltnljie. Er erklärte unter Anderem. daS Im rtaesckäkt nacb Guatemala, dessen Wichtigkeit nicht unterschätzt werden dürfe, hätten gegenwärtig die Deutschen fr- ? cTi W r, f. Tt T t 4 t UNS VinglstNvCt uuyiis&nuy Händen. Baumwoll- und Kattunwaaren würden z. B. nur von Deutschland und England geliefert. Der Import Amerikas komme wegen der unverantwortlich (Me&ten Vervackuna im Markt von Giitatemala aav nicht zur Geltung. Herr

HoSmer sah an den Ausladunasvlötzen

maiirnyäzt Liisten ai'.lerikatlljchen IMportS, welche zu schwach und deshalb zertrümmert waren. Er hebt besonders einen Fall hervor, in welchem eine ganze Ladung von Barbierladen - Mobiliar, Stühle, Spiegel und Gestelle, in Trümmern aus dem Schiffe geladen wurden. Gerade in dieser Branche sei der amerikonische Stil den deutschen und englischen Fabrikaten überlegen, und doch siegten diese Länder mit ihren Produkten, weil ihre Waaren eben derart verpackt seien, daß sie unversehrt an ihrem Bestimm. mungSort anlangten.

Dle diesiahrlaeKasteeernte von Guatemala ist eine sehr reiche und wird sich, den Angaben deS Hrn. Hosmer zufolge, auf $50,000,000 belaufen. Neben der affeeproductlon ist die Zuckerproduction Guatemalas ein sehr oeachtenswerther Artikeln für die Nachbarländer. Herr oSmer ist entschieden der Ansicht, die er. Staaten sollten die Zuckersteuer auf die Producte Guatemalas denen von den Hawal - Inseln gleich machen. Beide Länder würden durch diese Maßregel prositiren. Von hohem Interesse sind serner die Angaben, welche Herr HoSmer auS eigener An azauuna über die Arveiten an dem vielgenannten Panamacanal macht. Er enthüllt vor Allem eine unglaubliche Verschwendung des Materials. Dutzende von neuen Maschinen, die mit lesiaen Geldopfern an lhre stelle an bracht wurden, sagt er, ständen jetzt unbenutzt da und wurden ciil Opfer des Wetters, des NosteS und des Nuins. Die Betriebsdirectoren" hätten sich Villen zebaut und lebten flott drauf los, während die Arbeiter in den Sumpfgegenden u Grunde gingen. Er sei in seiner Eizenschaft als Eonsul fortwährend von amerikanischen Arbeitern überlaufen, ivelche ihn um Zurückbeförderung nacb öen Ver. Staaten anflehen. 2ic neue 2lera in Serbien. ÄnS dein .Kl. Journal.') Ein König, den es drängt, die Rechte dek Volkes zu vermehren, ist eine seltene Erscheinung. Koma Milan geizt nach diesem Ruhm, er hat einen Ausschuß zur Revision der Verfassung ,n liberalem Sinne ernannt, welchem er ielblt rati diren will, und das Resultat diese? Arbelt wird der Großen Skupschtlna, bit am 20. November gewählt werden und am 1. December cr. zusammentreten soll, vorgelegt werden. Diese Versammlung, welche für Aenderungen der Bersassung allein comvetent ist. zählt etwa dreimal so viele Mitglieder wie die gewöhnliche Kammer. Der König rechnet darauf, daß der energische Ministerpräsident Christic und seine Collegen die Wahlen so lenken werden, daß die . Große Sobranje mit der Vorlage des Ausschusses zufrieden sein wird. Und daß diese Vorlage nicht allzu weit geht in der Vermehrung der Rechte des Volkes, dasür sorgt schon der Präsident des Ausschusses, König Milan selbst, den man bei liberalen Anschauungen noch niemals ertappt hat, recht oft aber auf Wegen, die autokratische Gelüste annehmen lauen. Augenblicklich sieht Milan seinen Thron gefährdet, deshalb hat er freisinnige Anwandlungen. Er hofft, daß die Serben auf den Köder der volköthümlichen Revision der Verfassung anbeißen, und daß er so über die kritischen Tage hinwegkommen wird. Der Prätendent, den Rußland auf Lager hat, der Schwiegersohn des Fürsten der Schwarzen Berge, ist dem König von Serbien niemals so gefährlich erschienen, wie. ihm zur Zeit seine geschiedene Frau, die Königin Natalie. erscheint. Nicht als ob diese sich großer Popularität erfreute: als Königin war sie den Serben gleichgiltig, als Feindin des Königs intcrefsirt sie. Ihre Sympathie für Iiußland, ihre Heimath, findet nur in kleinen Kreisen Serbiens Anklang, der Eigensinn und die Unklugheit, welche sie im Verlaufe deö Ehescheidungsprocesses an den Tag gelegt hat, stoßen ab. Die vom König in dem Processe bewiesene Rechtöverachtung und Willkür dagegen ist eine gewichtige Ver mehrung der Beschwerden aller Unzusriedenen, welche darauf hinweisen können, daß selbst die Königin kein Recht sinde, und die Wuth der vom Thron entfernten ehrgeizigen Frau macht sie zn einer erwünschten Kameradin der dem Throne feindlichen Parteien. Sicher giebt sie das Spiel noch nicht verloren, sie trägt nicht Verlangen, das ScheidunaZurtheil zu entkräften und zu ihrem abholden Gemahl zurückzukehren, sondern sich zu rachen und ihn zu stürzen. Ob der König die Scheidung nur wc gen des ehelichen Unfriedens, der politischen Anmaßung und des intriguanten Wesens seiner Gattin nachgesucht hat, oder eine Andere zu heirathen beabsichtigt, wie man in Belgrad wissen will, dürfte sich bald herausstellen. ES liegt ihm auch ob, den Höfen die Thatsache de? Scheidung mitzutheilen, und auf diese Eröffnung wird von russischer Seite räum eme einfache EmpsangSbescheml auna erfolgen. Der Metropolit, wel eher die Scheidung ausgesprochen und mit Staatsinteressen motivirt hat, erscheint compromittirt, da er früher die Sache aus seinen Händen in die der bischöflichen Svnode gelegt, dann die Competenz des ConsistoriumS anerkannt, nachdem aber dieses die Klage abgewiesen, selbst seine Competenz statuirt hat. Ausdrückliche Vorschriften der Gesetze, wie die daß der beklagte Theil persönlich vor dem Ehegerichte erscheinen soll, sind nicht beachtet wnden. Die Bischöfe iestreiten die Berechtigung deS Metropoliten, weshalb zwei von hnen die Entlassung erhalten hben. Ein Theil der Minister ist ebenfalls nicht einverstanden. DaS schlechte Gewissen läßt die Regierung militärische Maßregeln ergreifen, die sie ofsiciös leugnen laßt, der Presse ist der Maulkorb vorgebangt, starke Patrouillen durchziehen die Straßen von Belgrad. Betrachten wir daS Manifest, welches der König erlassen hat, um dem Lande die ihm zugedachten Wohlthaten anzukündigen, so frappirk unS die wiederholt in diesem Actenstück vorkommende Anknüpsung an den im nächsten Jahre bevorstebenden fünfhundertjährigen Gedenktag oer Schlacht auf dem Ärnselfeld. Milan hält diese Erinnerung für eine Gelegenheit von seltener Feierlichkeit und Großartigkeit", um an alle Parteien des

'anbcS in appeU'.re::. Qurch jene Schlacht im Jahre 1389 wurde das Serbische Reich zertrümmert und das Land unter türkische Herrschaft gebracht. Wie würde es uns berühren, wenn ein königliches Manifest an die Schlacht von Jena als eine feierliche und großartige Gelegenheit anknüpfte! Freilich, die Serden haben immer Prügel bekommen, und in Ermangelung von Siegesgedenktagen feiert man Gedenktage von Niederlagen. Anscheinend ist der König der Armee sicher, und so lange dies der Fall, ist ein Aufstttnd nicht u erwarten. Auch die

Anlehnung an Oesterreich kommt dem ; ... i.n crr : r. v -r. .r I nonig zu lallen. :uiaii iveiß, p uus ; smlett ttllseruf aus unaarn oder Bosnien Truppen herbeieilen würden, deshalb wird eine Rebellion nicht leicht gewagt. Der zweite Akt des Stückes Milan und Natalie" ist zu Ende, wir dürfen auf die Fortsetzung gespannt sein. Hosfentllch schließt daS Drama nicht als Trauer, spiel, sondern als Posse. Bedenkliche Wirkung der ttunfi". Die Polizei hat schon lange die Befugniß erhalten, die Ausstellung von Darstellungen unmoralischen" Charakters ln Schaufenstern zu verhindern, Bücher mit derartigen Bildern werden unterdrückt, und ihre Verbreiter verfolgt, auf den Bühnen läßt man Viele nicht mehr hingehen, was früher dort offen vorgeführt werden durfte, . und dabei legt man einer Art von Schaustellungen, welche in noch viel größeres Publikum findet, als alle die genannten, und daher viel mehr zur Verderbung der 'Jugend beitragen kann, absolut nichts in den Weg. Damit meinen wir die illustrirten Placate von Theatern, Tingeltangeln u. f. w. 5 dieselben .stellen die grausigsten, scheußlichsten Scenen in Theaterstücken (manchmal solche, die gar nicht auf der Bühne aufgeführt werden) mit grellen Farben dar, fallen schon von Weitem auf, zwingen geradezu zur Beachtung, fesseln die Kinder mehr, als alles Andere, und sind wie dazu geschaffen, die schlimmsten Leidenschaften wach zurufen, besonders mit dem Mord in allen Formen vertraut zu machen und allen natürlichen Abscheu vor demselben langsam zu zerstören ! Immer schlimmer wird das Unwesen dieser Mordzuch-tungs-Kunst" hierzulande. Man ist sehr wohl berechtigt, letztere Bezeichnung für diese Darstellungen anzuwenden! Hören wir, was in der bekannten wissenschaftlichen Zeitschrift Lancet" neuerdings über diesen Punkt gesagt wird: Der Wissenschaft ist eS langst klar, daß Einflüsse, welche durch Vermittlung unserer Sinne ausgeübt werden, direct auf unser Gehirn und somit auf den Geist und Charakter wirken. Gelehrte wie Darwin, Ruskin u. A. haben versucht, das denkende Publikum hierauf aufmerksam zu machen. Daß sie bei Weitem nicht die verdiente Beachtung gefunden haben, wird durch das Umsichgreifen der Mauerdccorationen, welche d i e M o r dtriebe züchten, schmerzlich klar bewiesen. Selbst besser angelegte Naturen müs? sen durch frühzeitige und beständige Vertrautheit mit solchen Scenen mehr oder weniger verrohen, der Widerwille gegen dieselben, welchen die fürsorgliche Natur in unseren Jnstinct gelegt hat, wird ab gestumpft, und wir betrachten sie als etwas so Gewöhnliches, wie ganz harmlose Vorgange. Die Jugend entsetzt sich nicht mehr, wenn sie ein Messer in die Brust eines Mädchens stoßen, oder zwei Männer einander mit Dolch, Beil, Revolver u. s. w. abthun sieht. DaS ist eine directe Cultur des Mordes, welche den schwachen und mit bösen Trieben begabten Geist geradezu daraus vorbereitet, unter Umständen solche Thaten selber zu begehen, viel leichter wenigstens, als wenn daS Gefühl nicht da mit vertraut gemacht worden wäre. Wir übertreiben nicht, wir constatiren eine wissenschaftliche . Thatsache. ES sollte uns gar nicht mundern, wenn schon manche That der Leidenschaft und Brutalität ursprünglich durch diese Cultivirung ves Mordes möglich gemacht worden märe. Vom Jnlande. Während der verflossenen Vahlcampagne hörte man wieder öfters den Ausdruck Roorbach" (oder Roorback".) Diese Bezeichnung für eine zu politischen Zwecken erfundene und ver-' onentllchte Luge ist schon alten Datums. Sie kam zuerst in dem Wahlkampfe von 1844 zwischen Polk und Henrn Clan auf. Von einer solchen L ige, welche damals verbreitet wurde, stellte es sich nämlich heraus, daß sie den Reisen des Barons von Roorbach", einer Nachahmung der Erzählungen des BaronS von Münchhausen" entnommen war. Seitdem beX elchnct man alle Wahllugen als RoorUeber einen komischen Sab bathentheiligungS - Fall" wird aus Staten Island, N. Y. berichtet: Nudolph Van Clief, ein junger Mann in Port Nichmond, machte sich am Sonntag daran, eine Wahlwette, die er verloren, auszuführen. Er hatte einen großen, als Libertv-Pole" bekannten Pfahl anzustreichen und war eben mit einem Farbentopf auf den Pfahl geklettert, als ein Polizist herbeikam und ihm befahl, herunterzusteigen und die .SonntagSarbeit" einzustellen. Van Clief lud den Blau rock zuerst ein, zu ihm hinauf zu klettern, wenn er ihn verhaften wolle, bekam aber schließlich doch Singst und rutschte herab, nachdem er zufällig" den Inhalt des Farbentcpfes über deS Polizisten neue Uniform gegossen hatte. Als er den Boden erreichte, ward er verhaftet, und dem Seichter HulsebuS vorgeführt, der den Arrestanten bis zilm Verhör gegen Bürgschaft entließ. - DieVerbindung deS Gockel oder Uoosters" mit den amerikanischen Wahlen stammt aus der Campagne von 1840. Damals schrieb ein enthusiastischer Politiker, dem aber die Dinge nicht ganz nach Wunsch gingen, an einen Freund, welcher Einfluß auf die HerauSgeber der bedeutendsten Zeitungen hatte: Sage Chapman, er soll krähen".' (Das heißt, die Wähler versichern, daß die Partei die blühendsten Aussichten habe.) Der Brief siel-der Gegenpartei UUJ3 . in die Hände, und S age Chapman, er soll krähen", wurde zum geflügelten Cami?gg.newort, mit welchem rn.zn die

Partei ChapinanS vetlpoltete. Letztere wurde bei der Wahl geschlagen. Im nächsten Jahr wendete sich aber daS Blatt.die Partei gewann, und ihr hervorragendes Organ brachte nun das Bild des krähenden Hahnes. Seitdem wird der liooster", der von Hause aus demokratischen Charakters ist.auch von Republikanern und anderen Parteien gern als Siegesoerkünder" benutzt. Was ein Häkchen werdil will, krümmt sich bei Zeit, und die Gämbler" und Defraudanten fangen ihre Laufbahn gleichfalls schon sehr srüh und oft in einer dem oberflächlichen

Beobachter völlig harmlos scheinenden Welse an. . In letzter Zelt ist wieder eine ganze Anzahl junger Leute, die ganz respectable Stellungen in der Geschäftswelt. einnahmen, dem Spielteufel zum ! Opfer gefallen. Die Kerme hierzu werden meist in einer Zeit gelegt, in der noch Niemand Arges ahnt. Mit B a s eball- wird beuonnen, dann wird aus Pferderennen, Faustkämvfe, Wahlen u. w. gewettet; uno i oas eigene Geld durchaebracht worden, dann wird das Geld anderer Leute angegriffen und o i rft c rit. Ars . . r. . null! uno ixuno i oa. er großie Fluch dieses Jahrhunderts ist der Spulteufel (wenigstens hierzulande). Einige unserer größeren Geschäftsleute haben ihrer eigenen Sicherheit wegen sich genöthigt gesehen, die Spielbhlen überwachen zu lassen und sie sind entzchlossen, ieden ihrer Angestellten, der dort angetroffen wird, sofort zu ent lassen. Cinem jungen oder alten Mann, der spielt, mag er bisher noch so ehrlich r r c er es. tt.. aeroe en ein, rono nlemano ein voues Vertrauen mehr schenken können. Eltern werden wohl thun, daraus zu achten, daß ihre Söhne den Turf-ErchangeS" fern bleiben. Dr. E. W.Jenkshielt dieser Tage vor Aerzten einen beachten smerthen Vertrag über die Erziehung der a m erikanischen Mädche..n und ihren Einfluß aus die Zukunft unserer Nation. Er sagte unter Anderm: Die gewöhne liche Behauptung, daß die amerikanischen Frauen nicht so gesund sind, wie diejenigen Europas, kann kaum bestritten werden. Denn daS durchschnittliche gesundheitliche Niveau bei unseren Frauen von heute steht weit unter demjenigen der früheren Zeit. Und diese Verschlechterung der physischen Gesundheit und Tüchtigkeit beschränkt sich nicht allein auf die reiche und fashionable" Classe. Nervöse, hysterische Schulmädchen findet man in der Wohnung des Handwerkers ebensowohl, wie im Palaste des Millionärö, erschreckend häufig. Hinsichtlich der Schönheit und anziehenden Erscheinung sind die Amerikanerinnen nicht zurückgegangen,mohl aber in der physischen Kraft und Ausdauer. Der Geist ist auf Kosten des Körpers cultivirt. Das einzige Heilmittel liegt in einer Erziehung im weitesten Sinne des Wortes. Eltern, Lehrer und Prediger haben bisher sich viel zu wenig um die physische Erziehung der Mädchen gekümmert. Würde Letzteren die Pflicht, welche sie in dieser Beziehung gegen sich selbst und gegen die Nation haben, für deren Zukunft sie verantwortlich sind, tiefer eingeprägt, so würde sich das physische Wohl der amerikanischen Mädchen und Frauen bedeutend heben." Ein Kinderraub, verursacht durch Verschiedenheit des Glaubensbekenntnisses, bildet das Gespräch der Bewohner von Jersey City, N. I. Im legten Sommer starben in Jersey City HeightS Robert Granery und Frau, und. ließen 4 Kinder schutzlos zurück, welche in einem Armcnhause Aufnahme fanden. Später kam eines der Mädchen zu Verwandten nach Brooklyn, während das jüngste, Katie mit Namen, von der Familie des Productenhändlcrs Lennahan in Pflege genommen wurde, nachdem es die Freeholders" ihr zugesprochen hatten. Katie fand hier die liebevollste Pflege, so daß sie sich in kurzer Zeit wie zu Hause fühlte. Eines Nachmittags stellte sich die Tante KatieS in der Wohnung LennahanS ein, um ihre Nichte zu besuchen. Im Laufe des Gespräches fragte die Frau das Kind, ob es nicht mit lhr naH Brooklyn zu seiner Schwester ziehen wolle, erhielt jedoch eine bestimmt verneinende Antwort. Dann ersuchte sie die Frau Lennahan, ihr zu gestatten, das Kind mit an den vor der Thüre wartenden Wagen ju nehmen, in welchem sich die Schwester Katies mit einer Bekannten befände. Dies gab die Pflegemutter arglos zu. Kaum war die Tante aus dem Hause getreten, als sie daS Mädchen aushob, einer in der Kutsche sitzenden Person reichte, dann selbst in den Wagen sprang und den Kutscher zur Eile antrieb. Dieser hieb auf sein Pferd ein, und fort rollte der Wagen. Frau Lennhan machte sofort bei den FreeholderS" Anzeige; .einer derselben fuhr sogleich nach Brooklyn und fand daS geraubte Kind in dem Hause der Tante. Nach längerem Hin- und Herreden gab die Frau das geraubte Kind wieder heraus, welches, nach Jersey City zurückgebracht, iroh in die Arme seiner .Pflegemutter eilte. Die protestantische Tante besürch, rete, daß; das Kind . bei der katholischen Familie Lennahan in der letzteren Glauden erzogen würde, und. erst die Versicherung, das Kind iü dieser Beziehung in keiner Weise beeinflußt werden sollte, be, nog die Frau, es herauszugeben. Zum Preise seiner Stadt verübt der Duluth (Minn.) Paragra pher" folgenden höheren Blödsinn: Duluth, die sternenhelle Stadt, amphibischen Handels, im Winter ein Lächeln auf Eis und ds aanze Jahr hindurch einAchat unter Steinen, schon jetzt im Besitz der Knochen, Muskeln und Adern einer mächtigen Stadt, der Stolz des Westens und eineS Jeden Augapfel, wird sich in all' die Reize höchster Schönheit kleiden und mit der Macht und dem Lurus umgeben', den Reichthum oerleihen kann. Es sitzt heute zu den Füßen seiner eigenen Möglichkeiten, während die wandelnden Sterile im Chor von seiner kommenden Glorie singen." Wenn Victor Hugo in Duluth, statt in Paris gelebt hätte, so könnte man fast glaube iese Leistung habe ihn zum Vater. Mensc)audfei?n, langt deutsch Hfeisen. Eigünknsviktn l tte. bti On. Mucko. No. 199 OS Waldwaton Str. Hübsche und nüdlicbe Dinge für 5 und 10 entö in der Fair, 15 Oft Wawglon Str.

Vem NoSlaad.

Großartige Pläne. Qnter der Ueberschrift: Aus dem Geäiete großartiger Pläne" beschäftigt sich die Nowoje Wremja" mit einem Gegenstande, der nicht nur für die commcrciellen Interessen Rußlands, sondern auch für die äuftere Politik unter Umständen von großer Wichtigkeit sein kann. Es handelt sich um das A s o w s ch e M eer, welches bekanntlich durch seinen unglei chen Wasserstand, eine geringe Tiefe und seine flachen Ufcr der Schiffahrt und der Anlage brauchbarer Häfen große Schwierigkeiten entgegenseht, wahrend es doch für den Aus- und Einstthrhandel eines großen Theiles von Südrußland mit den reichsten Gctrcldeproductlonsgebieten die einzige Wasserstraße bildet. Alle' bisher gemachten Projecte, diesen Uebelständen abzuhelfen und die Häfen diefeö Binnenmeeres auch den großen Oceandampfern zugänglich zu machen, haben sich als unausführbar erwiesen. Nun bringt die Nowoje WremZa" ein neues, das wohl auf den ersten Anblick abenteuerlich erscheint, das aber, wenn es sich realisiren läßt, Rußlands Handel großen Nutzen bringen muß. In allen Consequenzen durchgeführt, würde es indeß auch auf Rußlands Stellung in Centralasien, sowie auf den indischen Handel von größten Einfluß sein. Dieser originelle Plan besteht nämlich zu; nächst darin, durch Errichtung eines gewaltigen Dammes Nlit Schleusen in der Meerenge von Kertsch die Oberfläche, des Asom'jchen Meeres vermittels der natürlichen Zuflüsse um 2 Meter zu heben. Dies zu erreichen, soll nach Ansicht der Leute, die sich mit diesem Pro jecte beschäftigen, in etwa 12 Jahren möglich sein. Selbstredend wurde der eine Damm, der den Abfluß des Wassers durch die Meerenge von Kertsch in's Schwarze Meer abschneidet, nicht genügen; es müßten noch gewaltige Deiche zum Schutze der . Uferniederungen, sowie aller Flußmündungen erbaut werden. Natürlicherweise hat die russische Regierung technische Aufgaben, die näher liegen, einfacher sind und unaufschiebbare Erledigung verlangen. Es liegt aber nach Ansicht der Nowoje Wremja" kein Grund vor, die P r i v a ; i n i t i a t i v e von der Ausführung dieses Unternchmens zurückzuhalten, wenn dasselbe nach genauer Berechnung aller in Betracht kommenden Factoren sich als wirklich ausführbar erweist. Ist dieses aber der Fall, so tritt auch ein weiterer Plan aus dem Gebiete der Träume in das der realen Ausführbarkeit, nämlich die Verbindung des Kaspischen MeereS mit dem Asowschen längs des Laufes des Manytsch. Von wrlch' ungeheurer Wichtigkeit aber eine WasserVerbindung zwischen dem Kaspisee und dem PontuS wäre, braucht nicht erst gesagt u werden. Es käme dabei nicht nur dle erleichterte Verbindung niit den innerasiatischen Provinzen in Betracht, sondern auch die Sicherheit, welche dadurch der russischen Flotte gewährt würde, und endlich würde gewiß ein großer Theil deS indischen Transithandels in diese neuen Bahnen gelenkt wcrden. Rußland wäre dann im Stande, dem persiden Albion" alle bisher erlittenen Zurücksetzungen in eigener Münze heimzuzahlen. Doch abgesehen davon, daß die Ausführbarkeit der vorgesjilagenen Pläne sehr zu bezweifeln ist, wird der korrupte russische Staat sich unter keinen Umständen dazu oufraffen, ihnen auch nur nähei zu treten. Dem bisherigen Kreisrath von Worms, Freiherrn v. Gagcrn, der zum Provinzialdirektor von OberHessen ernannt ist und Aussichten haben soll, binnen Kurzem Minister zu werden, wurde jungst von seinen Beamten und von den Honoratioren der Stadt ein Abschiedscssen gegeben, zu wekchcm der Gefeierte eine ganz absonderliche Zuspeise lieferte. Nachdem eine Reihe von Rednern den Scheidenden gefeiert hatte, ergriff dieser das Wort, sprach zunächst seinen Dank aus und hielt dann eine kräftige politische Rede, in welcher er zunächst die Freisinnigen und Ultramontanen kritisirte, dann aber die Nationalliberalen abkanzelte, denen er ihre culturkämpferische Intoleranz zum Vorwurf machte und die er beschuldigte, unmittclbar nach der politischen Einigung Deutschlands den confefsionellcn Hader in das Reich getragen zu haben. Da weitaus d.'e meisten der Anwesenden Nation.llliberale waren, die sich eingefunden hatten, um den Freiherrn von Gagern feierlich und in Frieden und Freundfchast wegzuessen", kann man sich die Länge der Gesichter denken. Die Reihen der Abschiedsesser sichteten sich denn auch bedenklich, noch ehe eS Zeit war; nur ein Rumpfparlament blieb, die Reihe der officietten Toaste zu Ende zu hören, die Mehrheit der Gäste aber, und mit ihr die Gemüthlichkeit des Abends, flüchtete sich in die umliegenden Wirthschaften, um den einmal angebrochenen Abend ohn, Besorgniß vor weiteren unbehaglichem Störungen zu Ende zu bringen. Einen hochst'ei'genthümlichen Selbstmord hat nach dem Wiener Fremdenblatt" in Czernomitz in der Albrecht - Kaserne der ZuaSführer Mireutza vom 41.Jnfanterie-Regimentvoll-führt, oder vielmehr so sonderbar eS klingt an sich vollführen lassen. . Mireutza, der wegen getäuschter Liebe schon seit längerer Zeit den Tod. gesucht haben soll, scheint nicht den Muth besessen zu haben, selbst Hand an sich zu legen, und verfiel auf den Gedanken, einen seiner Untergebenen zur Ausführung der That zu commandiren. Als das Regiment, am 26. Oktober Mittags, vom Erercirplatz in die Kaserne eingerückt war, suchte er sich den geschicktesten seiner Rekruten aus und forderte denselben, um ihn von feinem eigentlichen Zwecke nichts merken zu lassen, auf, ZielÜbungen zu machen. Diese Uebungen wurden dcrrt angestellt, daß sich Mireutza eine Papiericheibe vor die Brust heftete und den Rekruten erst mit ungeladenem Gewehr. Schießversuche machen ließ. Als ihm der Rekrut genügend instruirt und zielsicher schien, verwechselte n;- daS ungeladene Gewehr mit einem scharfgeladenen und commandlrte Feuer". Die Kugel traf direct in's Herz und der Lebensmüde siel äugenblicklich todt zu Boden.

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L. TRADE miSW MARK T mft'l m,ir TROiWkw Magenbeschwerden. Magenkramps geheilt. Saa Antonio. Ter., 24. Mai, 1883. Ueber zwei Monate litt ich fast forlwäbrend an Magenkrämxftn und erst nachdem ich eine Zeil lang regelmäßig Dr. Aug. König'S Hamburger Tropfen angewandt hatte, war ich witder hcrge stellt. August AlberS. Gestörte Verdauung. ColumbvS, O., 23. Mai, 1833. Sechs Monate war meine Verdauung derart stört, daß ich ,u den verschiedensten Mitteln griff, ohne i-.v , ix. cn.rr ' ! , Ueber 20 Jahre. Seiewa, ng. Mich., 21. Mai, 1888. Seit dem Jahre 1805 leide ich häufig an Magenbeschwerden und Kovfschmeren, dock sobald ich einige Dosen Dr. August König'S Hamburger Tropfeu eingenommen habe, bin ich rsiederdergestellt. William Budde. In allen Axotkkka zu haben. V C41ARLES A. VOGELER CO.. BaKIrnor. U4. Dr. August Aönlg's Hamburger & Kresuterpflaster ist ein ganz vorzügliches Hellmittel aege yeschdSre, echnittwuuden, Srand ad Brüh Kunden, Frostbeulen, Hühneraugen, etc. 25 CtS. das Packet. Ja allen Axotheke zuhaben. THX CHARLES A. VOGELER CO.. BalUmor. Ud. d Den emzigcn Weg Vennestraft vollständig hennstelle. ueia)leq:srraniyeue Mcrvnoeauerno jan ll Geilen, ferner, genaue Aufklärung über vU i. Mannbarkeit! Weiblichkeit ! ßbe ! frinftm H v vv vvt-tn ÜHV LTl I1HHU 0-ttfr vmv kv dieaenB A ..1m ,,tnZ.5lnk?" $5. f ttitf h0rfaJfa unk VlfM t. Aij Vl Aug., 250 Seiten mit zahlreich, leben. " 51 -w mm tm vmm m ww t rreuen znoera. usim xn reuriaer Kpraa? gegen Einsendung von LZ ventz ta Post! Slsmvs. cxi',m versackt, frei versandt. Kd Sldress: nntrllllil.lniltnt.11 Tlln. V wn l 'um-, ua.uo xro&uway, ntrr ior itrg N. T. In Indianapolis, Ind., keim Buch, f C , r.i a oa. m 4. ,5 1 1 - wi , 9aacicT u. ü.ejier, oua iuaware oli Ä. Seinecke, jr., ßropäischks Bank- nnd Wechfel-GesSäft. ttablirt 1879.) Cincinncvti, Olxio. Vollmachten nach Deutschland, Oegerreich und der Lchnieiz angefertigt. konsularische Beglaubigun gen besorgt. Erbsch aften u. s. . xro?t und sicher tinkassirt. W ttrkter in Jndianapoli, Ind. Siobert emvk, 424 Süd Meridian Straß,, s. . W a r g l e k, 8Z Oft Washington Straße. SteegRosebrock, 12 und 15 Thorpe &1X. MozsVö 'GsNe ! Jnooly Bot( ElgeuthS??. Cal größte, fchöuäe und öltefte derartig Lokal w der Stadt. Die gerLsmigt und schöu eingerichtete Halle steht Vereineu, Logen und Private zur Abhaltung von Vollen, Eonzerten und Bersarsmlnngen nuter liberalen Bedinge nt VnfSgnug. THE LADIES' FAVORITE. NEVER OUT OF ORDER. If ycu desire to purchase a sewinsr machine, ask our apent at your place for terrns and Srices. It you caunot find our aent, write irect to nearest address to you below named. M me ararass. Chicago - 23 UNION SQUARLN.- CALLAS. ILL. , ATI ANT A RA. TEX. STLOU15.M0. SH,xAvLc:c Agentur für Jndianaxolii: aiser VftegcrZ 72 Oft Washington Straße. Die große I. B. & W. Bahn. Kürzeste Linie nach dem Osten und Westen. Die einzige Linie mit soliden Zügen nach Dloo. mwgton und Peoria. mit DnrchganzsWagen nach den Missouri River Punkten in einigen Stunden weniger al andere Bahnen Ebensa Durchgang . Schlafwagen und Stnhlwagen. Wagen über Danville nach Chicago in kürzerer Zeit zu niedrigeren Preisen als andere Bahnen. Die kurze Linie nach Spriosfield, ColnmduS, Ohio und allen Punkte im südlichen und öft. lichen Ohia. Die knriefte nnd einzige inie mit Durchgag.Schlafwagen nach Urbana, Oh'o, Bellefontaive, Kenton. Tiffia, nnd San. dntky. Die authorisirte Linie östlich mit Schnellzeit nnd Ticket nach alle bedeutenden östlichen Städten von $1 lil $1.50 weniger al reguläre Raten. Zuge im Indianapolis Bahnhof. Kbaana öftlich 4:1 rg. 11:00 Kor. 9:lbd wel.7:30Korg. 3:30 am 11:00 Änlmifl I Ostn 7Morg 3:15 m. 10:3 dd ' X om kftkn 3:50 8 10:40 Mg. 8:40 Slbd ' FeinSe Speise, nnd Schlafwagen. ' Ticket uud Auskunft ertheilt Sen. Pass. Agent, Geo. Bntler, 188 Süd Jllinoi Straße, nnd jeder andere Agent der Linie. H. V. v k k n, ?n. Paff. gent. .. l l ,, ff. ?. Pass. ?g,nt.

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