Indiana Tribüne, Volume 12, Number 57, Indianapolis, Marion County, 14 November 1888 — Page 1
X'- - i?r? Cl: fev w AiU k5öSd: Sahrgang 12. Office : Ho. 130 Ost Maryland Straße. Nummer 57. SoDicaepolto, SoDIbna, Mittwoch, den IU. November 1008.
t$-y A rs. V äv m
rv n
rnC
,VWT
S I ' A
IfvW Wd
Lfl
U 7
Wntt ) M U M m v
W
XX'V
Föi-v r VV . "
tB
W'
Ctogeicca a Meter Spalte kosten k festi gt BcÜc Lszeigen ia deiche Stelle gesucht, od offeiirt vden, sind unentgeltliche Vufs&hsie ' DiestQ bleibe 3 lag, stehe, Üni ab ÜHfötl&st erneuert verde. Lnzeize, welche Dil Mag 1 Uhr ftiyt itba wertes, find ch to selbig legt kusuahmT. .
Verlangt. Wlt ,tn tute .rmädt. .ZA C i Jort Strafe H Stelleefuche. , sucht t,ll alt B-Jm t "nr AturaUn Im 3eU St : 3. ?(.. XujiIiu C M 17 elucht ine lcht S 'll so ine tun?' Rloin. JUchtuf.ajc 6JJ 2 ttrld,aftr. 16a Zu vermiethen. L ermtttbe eii gut ritte'i vd?hi 7 ,'tzba:' rfimini nmi alea Ot? jmlttfct n 379 am (tun St ayek a4 Süd H:riia St a fl Zu verkaufen. erkaufe: t , sthksreie ia, mnft bxtl in Vdtgag. ach,usrage 375 Süd Bixtiua Zarai Zu verkauseu odcr zu vertauschen. CiidiR $Ux ein tUt 3rn mit Hau? gut gelegn tttfCttCtj-.Ct fite roiv nd SaU mit in Cultiajtn; in il südlich 904 der iimU bah. 4 Ilir l elmant, In halb Rttr on der Jiratenta, BfU $ toi Beimt ven; 700. am r ( ft de Pki, mft. Lo.k in U.giorft' dsMsa, diiiiz nd aas lang . . W a , g l , e., JU. 23X Ost Sashingun EU., Zir Ri. l. BersckiedeneS. 0oct Verdienst f S-rnI sein ,ss ls 't, d sende tr Gr0aftaZkuuft Kder t ga, nnS litt, trnd eine Person licht ver oetdUchea schlecht aus ehrtich W,s und ohn Gott ullagen un Vtükt über 100 Dollar ri ouat erdtene kann oh elfe nd Pe ddetn. ein getschefttLuabug, souder In hritche schütt, dresftr: Zoha Hons ko anto, Le:I o o Zu verkaufen: Hank Ro. 120 Aeoninztoa Straße ; $1,250. Hak o. 151 Doagerty Straße z t!,6S0. Vauftättea an Miami Sfo-fo nahe High, land Slraße ; tzeoo. UräSlKiZ. Hletdoldt Okfice: o. 11SK Oft Waingto Str. Turner Bau- und Spar-Verein. Am Samstag, 17. November, findet d'e S. Jahres Ansammlung obigen Vkrei, sow'e Beamtenkahl statt, wo. I die N'tMder eiogeladen siud. ls Kiekte, Pr5s. zy.Stea?sts, Slkr. iZsori? llvrrmuuo, foSßM Q9i) Lcicheu'Böftstter, DffUe: 9to. 26 Süd Delavare Straße. Stelle. 120, 122, 124, 126, 12 Oft Pearlftr. Telephaa ill. Offen lag nd Nacht. Wir sind wieder hier! Unseren vielen deutschen Kunden die' neu diese Zeilen zur Nachricht, daß wir berett sind Jeden mit emem gtcuen Hnöe zu versehen Unsere Auswahl ist sehr groß, und die Preise sind niedriz. H. BA5IBERGER, V. 16 Sft Z?.ssis'o Str. (Vt chermaukL ilfe Ausuraukk t5 ?L k txV da t hteft,r Skadt sar Ziat In,ia, in, Kjtntui :Bf at an Charles K.a.lilo d 41 aifchlftlfiinr ernannt. terfiKe htt i kirn letlc ant (MtilaU seine Osste ausge'chlaae. SifBlört sellschast mit ihre ,roi 0r mSitti offtitrt L,ntn, elche loi Leb Versichern. fich Nlig, und nnhiar Vediagungk unter 1IX tUtytn Jzrm der Lerftjernng. Die tsell. schas sacht Dtikt und Lokal gente in allen Theil de Staat. Jodn WetlacSer. Saloon u. BllliardHallc CO n Vesosvlvanla Otet
GdiwVielleo.
Die Frage, ob die Demokraten ode? die Republikaner eine kleine Mehrheit im nächsten Repräsentantenhause, deS Con grefseS haben Verben, ist noch immer eine offene. Bis jetzt ist die Erwählung von 160 Demokraten und ebensoviel Repu bllkanern sicher. Aber der 2. Distrikt m Louifiana, der 10. in Michigan, der 1. in'. West Virginia und der 1. und 5. in Ca l'fornien sind noch zweifelhaft. Von dem Resultate in diesen fünf Distrikten wird c3 abhängen, welch: Partei die Mehrheit haben wird. Möglicher Weise vetden sich ! auch noch die Gerichte mit der Sache zu beschäftigen haben. Nach der olsiz ellen Zahlung wurden in Jadiana für Hovey, rep. Gouvcrnörs Kandidaten 263,194 und für Matson. den demokratischen Kandidaten 2G1.0O3 Stimmen abgegeben, so daß Hoviy'S Pluraluät 2191 beträgt. Die anderen Pluralltäten der N publlkaner auf dem StaatStick.t sind wie folgt festgesetzt Chase. Ve.Gouvsrnör 2L55 , lörissin, Staatssekretär 2.334 ; Larr, Staatsau. ditor 1.946 ; Lmk, StaatsschatzmeiiZer 2 374 ; Mlchener, Generalanwalt 1.355 ; La Follttte, Superintendent des Unter richts 3.36 1 ; Coff y. Richter der Supreme Qouxt 1. Dlstrikt 2.252 ; Berkshire dSgl. 2. Dtstr.kt 1,831; Olds dsgl. 3. Distr, 2.032 ; Grisslths, Reporter der Svpreme Court 2.473. DieProhibitionisten gaben durchschnitt lich9.50O, die Greenbacker 2.500 Stirn men ab. Das Resultat der Wahlen für den Congreß wird morgen oder übermorgen fertig gestellt werden, und die efsizielle Zahlung für die PräsidentschastS-Elekto. en wird morgen vorgenommen. ES ließ sich ja denken, daß auch in das neue Chinesenzesetz mit seinem abso uten Verbot der Einwanderung von chi nesischen Arbeitern seitens der Gerichte Löcher gefloßm werden würden. Eines, und zwar ein gewaltiges, ist schon da. In San Francisco kam nämlich ein Chi nese an und behauptete frischweg, er sei ein Amerikaner. Die Zollbeamten lach en natürlich und verweigerten ihm die Landung. Aber sie lachten nicht mehr, als ein HabeaS Corpus-Befchl anlanzte, welcher ihnen befahl, den Mann landen zu lassen. So geschah eS in dem .Falle von Ne See Do. Der Richter sagt, einer Entscheidunz des BundesObergerichtS zu folge habe er den Bifehl auSsttllen müs sen. Der Collektor Hager erklärt, da durch seien ihm die Hände vollständig ge, bunden. Jeder Chinese, der angiebt, auf amerikanischem Boden geboren zu sein, wird in gleicher Weise zu einem Einhalts befchl berechtigt sein. Während der Un tersuchung, sagt daS San Francisco Bulletin", wird er zur Bürgschaft zuzelassm. und damit haben wir , die alte Ge schichtt. wieder. Wenn der Chinese ein mal unter Bürgschaft auf freiem Fuße ist, so kann er genug Zeugen beibringen, welche beweisen, daß er hier geboren ist. Alles, worauf der Chinese aus ist, ist die Erlangung der Bürgschaft. Danach macht er sich wenig Sorgen, daß er wie der heimgeschickt werden könnte. Nimmt man nun dazu, daß der Schmuggel an der südlichen wie rördli chen Grenze blüht, so w'.rd eö sich bald herausstellen, daß auch daS neueG.sctz dem Einströmen der Gelben wenig Ein! halt thun wird. Die Chinesen, welche! m den l.tzten Wochen in San Francisco abgkwiestn wurden, sind nicht nach Hause zmückgikehrt, sondern in BritishiColum dta gelandet worden. Dort muß für sie eine KopfiZeuer von 50 Dollars bezahlt werden. Selbstverständlich geschieht das seitens der Jmpoiteure. Dann handelt eS sich nur noch darum, die Gelben über die Grenze zu schaffen, und daS ist eine Spielerei. Auf der ungeheuren Strecke vom Puget Sund bis zum MichiganSee gibt es so gut wie keine Bew chung. Die Chinesen brauchen bloß mit ier canadi schen Pac sic'Bahn ein Stück s andern zu fahren und sich dann nach Süd , zu wen den. Die Wahrscheinlichkeit, iß sie an der Grenze abgefaßt werden, il eine sehr geringe. Das Gesetz wird also wahrscheinlich wieder nicht helfen, wenn nicht die chinesische Regierung ihren Untertha nen die Auswanderung verbietet. Dszu war sie bekanntlich bereit und.. hätte den betnffenden Vertrag gewiß auch unter zeichnet, wenn ihr nicht das Verhalten des CongnsieS und der Administration die Unterzeichnung unmöglich gemacht hätte.
DraWalZric)teu. ' Wetttkausichta. Wasdingto. 14. Novb. Leichter Regen, kühlere Temperatut.
West Virginia noch zwei stlhast. PittSburg. lS Nov Depeschen von Wbeilwg melden, daß da? Resultat der Wahl im Staate noch immer zwei felhast ist. Ja keinem Falle ird die Majorität säe die eine oder die andere Bittei mehr als 200 oder 300 betragen. Da Resultat wird kaum vor Ende der Woche fistgistellt erden können. - Krieg in Aussicht. S t. L o u i 9 , 13. Nov. Die neuesten Nachiichttn über die Ehtckasa Indianer find ziemlich ernster Nätar Ein Busuch, den Gouvlrnöe Guy zu erschießen, gelang nicht, indem die Kugel des Angreisirl fedlaing. Ader die Freunde des Gouver nöks versammelten sich tftern 300 Mann stark und wohlbeoaffnet in Ttshomingor wahrend die Ändängir Bvrdß stch.'eben falls zusammengeschaart haben. Es ist möglich, daß es jDtschkn den beiden Par teien zum Losschlagen kommt, und wenn die Regierung sich nicht einmischt,' dürst, der Kampf ein sehr hartnücktger werden. Etsenbadnstreik. Lasayette, 13. Nov. Die Are. skr an der Louiöville, New Albany und Chicago Eisenbahn sind ausgestanden und es laufen heute keine Frachtjüze. Die Bremser verlangen eine Lohnzulage von einem Fünftel Cent pur Meile. Nero Albany, 13. Nov, Die Bremser der Louisoille. New Albany & Sdicogo Bahn ftlllten heute die Arbeit ein und der Frachtvttkehr ist unterbro chen. Die Regierung beftohlen. Washington, 13. Nov. Bei den lktzten Sendungen von Silbeldollars aus der Münze von Ne Orl ank nach Washington wurden unterwegs etwa $1500 stöhlen. Da Geld wird in kleinen Kisten verschickt in deren jedlr stch zwei Säcke mit je tausend Dollars bkfia Sen. Ein Sack war ganz gelee:t und itder mit Schroten gefüllt worden, auSl einem andern Sack fehlte die Hälfte. Die Giheimpolizei des Schatzamts ist mit der Aufspürung der Dieb betraut. Wahlmethoden im Süden. Boston. 13. Novv .Elbridge I. Jordan ist mit seiner Familie von zthn Köpfen aus SüdCaro!ina angekommen. Er ist 47 Jahre alt, in Fn'psit. M,., geboren und machte den Krieg von 1862 bis zum 3g. Juni 1835 mit. Dann ver. zog er nach WiSconftn und nach vier Zihren nach Denhorn, S. C . wo er sei. Jahren einen kleinen Odftdandel betsiebt Er macht folgende Angaben : Am vorigen Dienstag war er Candidat für das Amt des Conflablers, doch beanständeten die Whiri&t?? das Wahlrecht von ca. 200 Fzrdigen, obgleich die meisten desselben schon seit zwei Jahren wahlberechtigt maren und in Folze der dadurch veran laßten Verzögerung konnten mehr alö 100 Wähler vor Schluß der Wahl ihre Stimmen nicht abgeben. Die Stimm zettel wurden erst am nächsten Vormittag gezählt und als Resultat der Wahl eine demokratische Mehrheit von 52 Stimmen verkündet. Jordan sprach davon, die Wahl anzufechten und erhielt um Mittel nacht von acht Maöklrten die Weisung, iein Haus nicht vor' 6 Uhr zu verlassen und bei Todesstrafe um ö Udr abzu reilen. Auf seine Erklärung, daß er kein Reisegeld habe, versprachen sie ihm, solches zu beschaffen, kamen aber in einer Stunde wiedtr und sagten, sie würden ihm kein Geld geben, aber für seine Ja milie sorgen. Jordan versuchte vergeblich. sich Geld von einem Freunde zu borgen und inzwischen war der Morgenzug ab gefahren. AlS er ine Stunde später in emem Laden stand, kamen drei Männer hinein, zeriten ihn in eine Kutsche und fuhren mit der erklärten Absicht, ihn um zubringen, mit ihm davon. Mehrere GrschästSleute, vtlche zwar Jordans politische Gegner sind, aber von dem politischen Mord großen Schaden für die Stadt besüechttte. ritten der Kutsche noch und ihren Ueberredungen zelang es. daß Jordan nach seinem Hause zurück gebracht wurde. Sie sagten ihm aber, wenn er dort bliebe, so könnten sie die schlimmsten Elemente" .im Orte nicht controlliren. Sie gaben ihm Reisegeld sür sich und seine Familie und er ließ daraus Alles stehen und liegen und subr am Miltig ab. Er traf am . Freitag in Norfolk in und fuhr von -dort mit dem Dampser.D. H. Miller" hierher. Ein blefiger Freund gab ihm Geld, so daß e heute Abend sein Neis nach Freeport sorts-zen konnte.
DaS Grubenunglück in K'ansas. Pittburs,'Ks.. 13 Nov. Bis gestern Abend waren 39 Todte und 0 Verrsundte aus der Unglückliche No. 2. geschafft worden und find von led'tren fünf tödtlich verwundet. Man glaubt nicht, daß sich noch Leichen in der Zeche befinden, da die eingehendste Suche ach solchen vergeblich war. Die anderen von den 150 Mann, welche sich zur Zeit der
Elvloston in der Zeche-befanden. haben sich durch den Laslschacht gerettet. Be amte der Grubengtsellschast sind von To peka hier angekommen nd wird sür die Verletzten und ihre Familien, sosie jener der Umgekommen nach Klüften gesorgt. Ott üaM. Die Parnell.Eom miss io n. London. 13 Nov. DerVortzmde der Parnell .Comnisston dkuttte heute an. daß er dahin ertscheiden werde, doß die .TimeZlle in ihrem Beside befindlichen Briefe und Dokumente in der Angelegenhtit zur Einsicht abgeben müsse. Der Vertheidiger ParnellS und Richter Pennen erkläiten, daß sie Drohbriefe er halten Hütten. Wollen die Deutschen nicht. London. 13. Nov. Der Korrespon dent des Ehronicl meldlt von Rcm : ES ist sicher, daß die ammkanischen Bischöfe bei der Conaregation für die Propaganda des Glauben gegen den übtthandnkh menden Einstuft der deutschen Katholiken in Amttika prottgikt haben. Sie ver langen, daß die Gründung separater deutscher Gemtlnden und die Anstellung deutsch,? geistlicher Würdenträger serner hin nicht mehr gestqttet werde. SissnSrieSta. Angekommen in : Hamburg: Wieland von New York. Liverpool: .Oranmore" von Bal timore. Philadelpia: .British King-von Liverpool. OSN! Nttölande. ZurCharakteristik des fängst verstorbenen Grafen Nobilant führt der Pester Llovd einige Episoden aus dessen Botschafterzeit in Wien an. welche die Energie seines Weens deutlich hervortreten lassen. Im Jahre 1870, als die orientalische Frage anfing in'S Rollen zu kommen, kam eS zwischen Italien. und Oesterreich:llngarn zu einigen Weiterungen. Ber einer Eonserenz zwischen Rodllant und ernem Oberbeamten des Ministeriums entstand ein Wortwechsel, der Sectionschej machte erne, unglückliche Anspielung. . . . vcobr laut stand sofort auf und sagte: Für Dasjemze, was da über Jtc-lren gezagt worden rt, werde ich mir satlssactiou verschaffen!" Er eilte stracks nach Hause, warf sich in Uniform und fuhr dircct zum Kalser. . . . Am Tage darauf erschien der , betreffende hohe Beamte bei Nobilant, um sich zu entschuldigen; der ritterliche, Sinn des Monarchen hatte sofort das . Rechte erkannt. Ebenso bezeichnend für ' Nobilant ist, mag sich im October 1879 zutrug, als Viömarck wegen Abschlusses des Allianzvertrages in Wien war. Nach . der Älkette hat ein Minister dcS Aeuern, der in eine fremde Hauptstadt kommt, dem dort accreditirten Botschafter (nicht dem gewöhnlichen Gesandtln) die erste Visite zu machen. Vismarck gegenüber verzichteten alle Botschafter auf daS Pri vileg und machten ihm die erste Visite. Nobilant nicht, und da Vismarck ihm nicht den ersten Besuch abstattete, so ha ben sie einander, gar nicht besucht, obgleich sie sich auf' neutralem Boden getroffen haben dürften. D a S b r i t i s ch e' M u s e u m hat, wie auS London geschrieben wird, eine Sammlung von 31 mit Inschriften bedeckten Tafeln erworben, welche auf die Mwesenheit der in Egpten aus Mesopotamien eingemändetten Semiten ein neues Licht wirft und ein dunkles historischeS Problem der Lösung nahe bringt. Sie waren zufällig aus den Gräbern der Könige AmenophiS III. u. VI. (18. Dynastie) ausgegraben und Anfangs des Jahres mit anderen .dort gefundenen Ueberresten, Siegeln, Papyrusrollen u. vgl. in Kairo zum Verkauf auögeboten worden., DaS Meiste ist nach London gewandert und Herr Budge, der wohlbekannte Egnptologe, hat die Funde geordnet und den Inhalt der Tafeln, welche Briefe an den König AmenophiS III. darstellen, entziffert. Außer den historischen Ausschlüssen enthalten sie tressliche Schilderungen deS häuslichen Lebens der genannten Fürsten in ihren prächtigen Palästen; man kann das Ceremoniell bei der Verlobung der Prinzessinnen vere folgen und die Fürsten auf die Jagd begleiten.' Herr Budge hat drei der Briefe veröffentlicht ; sie erklären die Ereignisse, welche' logisch zur Auswanderung der Kinder Israels aus Egvpten führten. Der am 17. O et. verstor-' bene Prediger der freireligiösen Gemeinde in Nordhausen, Dr. Karl Schramm, war seit dem Rücktritte Valzer's 1S33 in dieser Stellung. .'. 1833 ist Sch. wegen hmaagau'cher Umtriebe als Mitglied der
WMUHÄß!
Packt Euch
Ist es möglich, doß Wlr. welche da volle Zutrauen unserer rzeschätzt'n Einwohner seit den vnflcffe nen zehn Jahren im vollsten Maße besitzen und uns aus dem elenden Nichts- cmporgearb.it.t habcn, die Thore unsrer Citadelle von einem umherreifendcn Feinde bombardiern lassen müssen ? , Ist eS so weit ge kommen, daß Wir, die anerkannten Pwniere von niedrigen Preisen, von einer Plaze heimgesucht und umringt wurden? Wahrhaftig! - - Wen die Götter zerstören wollen, machen sie zuerst ärgerlich!" und während wir UNS argern, ist UN Nichts auf Erden heilig. Wer sind diese Feinde, welche in der Dun. kelheit der Nacht in unsr Lager schleichen Und ein solches Hundegeheul erheben. ' Nieder ! Nieder ! Nieder auf Eure Knie, Zgr reisenden Schuh -Händler ! LZisset, Ihr Narren, daß wir weder Fleisch roch Blut schonen. Wir scheuen vor nichts zurück. Wir machen die Erde erzittern, wenn wir Naturgas losschießen. Zu den Waffen ! Ihr guten Einwohner von Marion County. Die Perser kommen und wir wollen sie mit gelademn Flinten, brüllenden Kano. nen empfangen und sie hinaustreiben. Unsere erste Ladung. - Das CDHnfiÖ.TOID SchuhhauS spielte ncch nlemalS Zweite Geige und wird eS niemals thun bei einem reisenden Schund v.rkaufendcn" Humbuz. N hmt Euch in Acht vor ihnen. Warum solltet Ihr von ihnen kaufen, fragen Wlr ? Eure Ant wort: Weil sie so wohlfeile Waaren offeriren!" Thun sie eS? fragen wir! Jawohl sagt Ihr, seht ihre Preise an. Gut entWorten wir. wcllt Ihr nicht auch unsire Preise ansehen ? Gewiß wollen wir das thun, sagt Ihr. Und waS ist daS R.sultU ? Ihr möchtet Euch den Kopf mit den Hacken Eurer Schuhe z:rtre.'en, daß Ihr so nahe daran wäret, auf den Humbuz hereinzufallen."
WtOltfil rcv
Wenn wir nicht Schuhe veakauf.n können, und bessere Qualität: zu niedrigeren Preisen als diese un bekannten Humbugger, w lche unter einem falschen Namen reisen, verlangen wir keinen Cent. Kommt und besucht uns!
HI A
n
XU MW No. SÄ Burschenschaft verhastet und 1835 wegen Hochverrarhs zum Tode durchs Bcil verurtheilt worden; im Gnadenwege wurde diese Strafe in 20jährige Einsperrung verwandelt.' Jahre hat er absitzen müssen; 1310 wurde er entlassen und dann vollständig begnadigt. Schramm machte 1311 das Nekioreramen und wurde 1315 Conrektor in Langcnsalz, 1343 Abgeordneter deö Wahlkreises Lau gettsalza:Erfurt für die preußische Natio naloer'ammluug; 1349 wurde er als Abgeordneter desselben Wahlkreises für die zweite Kammer in den bekannten Steueroerwelgerutigsprozeß verwickelt. In demselben Jahre ahnt er am badi'chen Auf stände Theil, flüchtete nach Um .erdrückung desselben nach der Schweiz und blieb, bis 1852 in St. Gallen. Von hier ging er mit Frau und fünf Kindern nach Nordamerika und war dort als Lehrer und Prediger thätig. Seine erste Frau, die er während seiner Fe stungShastzeit in Graudenz hatte kennen und lieben lernen, verstarb in Nordamerika und seine Kinder erster Ehe sind dort zurückgeblieben. Schramm verheb rathete sich wieder und ging nach dem Tode seiner zweiten Frau (1378) mit seinen zwei Kindern zweiter Ehe nach Deutschland zurück. Er wurde 1832 Prediger der freireligiösen Gemeinde in Nordhausen. Der Perstorbene war und blieb bis zu seinem Tode ein frcigesinnter und patriotischer Mann iLine etgenrynmllche Erfcheinung macht sich in Frankreich bemerk: lich. Seit 1 834 findet durch das Genie: korpZ eine Nivellements-Aufnahme" der BodenflSche deS ganzen Landes statt. Diese Arbeit hat gezeigt, daß der Boden alljährlich mehr und mehr von Süden nach Norden sinkt. Während an der Südküste die BodenflSche. keine Aenderung erlitt, hat sich das Land zwischen Marseille und Lille, auf einer Strecke von 820 Kilometer, um 3 Centimeter im Jahre, also sehr bedeutend, gesenkt. Bemerkenswert!) ist der Umstand, daß der Boden in der Richtung gegen Nordcsten sich dreimal stärker gesenkt hat, als in der geraden Richtung von Süd nach Nord. In ersterer Linie betragt die Senkung l Millimeter auf 27 Kilometer, in letzterer 1 Millimeter, auf 10 Kilometer. Sollte diese Senkung andauern, so würde in mehreren Jahrhunderten daS nördliche Frankreich einem Unglück entgegengehen, ahnlich dem, welches am Ende des 13. Jahrhunderts die Niederlande heim-suchte.
17 llii 1 MV
Zh
5 1tnr)t0 S0itiirtr trn viv m & rtw W
k
VUlilUL
West Washington
Kinder-Wagen! Hänge-Lampen ! Wollene- und Rag"-Tcppiche ! alle Sortett Möbel! Schlvfjimmsr.u.yarlormöbol. Billig gegen Ratenzahlung oder Baar.
FAffllfö MdESTTIEnSS, Cde Vtttv Jork and Delaware Cttaüt-
Möbel -für -Schlaimmer. Parlor nd Eßzimmer.
WöWichö
gegen Baar-oder Abjchlagszahlung im neuen Store von WILLIG, No. 468 Virginia den.
Vranf D. flanntr.
FLANKEB & BÜCHANAN, Teleph No. ö4l. o. 72 k?ord Jllknolö OlraiZk. Leilyen'Beftatter. ustrZg wxUn !ber Zeit besorgt. bt ,g odr acht. Wir b,lsat Lktch. vch aine der exico ei. Unsere ehillfts ftzd tütiz und, uverttsstz. Will'amdam. Same Norris. Lemuel VohleD. William MeJntire. ' Frau rn Nnrphy, Eehülfiu.
ommt und seht!
Wollt Ihr einen Te p p i ch oder Draperiee, kommt und seht m,we grkße, mannigsaMg Luivahl Moquette, VmonI, Bodh und Tapeftry Brüsseler, Jagralss :e.. iu den eueknr Mustern. Zur Noii, ! Ich habe derschtedene Sorten Teppiche doa feinsten Ml zum billigsten, Kelch außer mir Itin andere Hau i der Stadt sührt und iber Kelche ich allem die fo&toll hab. Niedrige Preise die Regel ohne Ausnahme. Ja Tapeten habe ich da schönste Lager iu Jndiaua. Wir scheuen fciue üZe Waaren zu zeige od Sie lausen oder nicht.
ETboiTTt Oteojm
CZp. 17!aud 10 OaS
USeschchmZ
etrüger. D (.; MUL Straße. o: Ocfcn. Wer. Schränk, Epiegek. NattaZm all ZtL Lonnge und CöarckeljHhl. ajari 3. Bchu. Wasbluaton QtraL,.
Auge
i
0
