Indiana Tribüne, Volume 12, Number 56, Indianapolis, Marion County, 13 November 1888 — Page 2
Indium Tribune.
rscheint KigliH und Sssvtag-. (Pt tlaltche Iitiilne- trttt durch I" w Cent! Dtt Woch, di Sonntagl,trmn" b Cents ptt Woch. Bi ,sam,n 15 ctttl dr C5 4f ntl pcx Ronat, Per Vs'i ugefchiZ: tu vsrautttjaZwng ;s pf Jadr. Ssilee: 140 O. Z3attlaabQt. JndiLnapoliS, Ind., 13 November 1888. Schöne Stgend : jinige ennsy!vanische County 5ackaOJttna. dessen Hauplstadt Scranton ist, hat hinsichtlich der Sicherheit des Lebenö und der Handhabung der Criminal jusiiz allen: Anschein nach Zustände aufzuweisen,., welche dem roilDen Westen" alle Ehre' machen würden. Vernehmen roir, roas ein roohlunterrichteter Correspondent von da xu erzählen iveißz seine Ausführungen bildennureine 'Zusammenfassung bekannter Verbrechenssensationen, die aber nie in ihrer Gesammtheit vorgeführr worden sind. Das County wurde im August 1878 von Luzerne:County abgetrennt, ist also nicht viel übnrlO Jahre alt," in dieser Zeit sind aber. schon 32 seiner Bewohner ermordet morden, und kein einziger der Mörder hat die vom Gesetz vorgeschrieben? Strafe erhalten. Die längste Strafhaft, welche über irgend einen der schuldig gesprochenen Mordgesellen verhängt wurde, betrug 12 Jahre; da? ist fcc3 höchste, was in Pennsolvanien.für Mord im zweiten Grade" gegeben werden kann. . DeS MordeS im ersten Grade wurde keiner der Verbrecher schulbig gesprochen, und nur S wurden des Mordes im zweiten Grade überführt. Bei den Uebrigen, wenn es überhaupt zu einer . Schuldigsprechung kam, erfolgte nur ein. Verdick auf Todtschlajz. Die Bürger sind an diese Sachlage schon so gewöhnt,, daß sie bei jedem neuen Mordproceß prophezeien, entweder werde sich die Jur gar nicht einigen oder sie werde ein Verdict auf einen zu niedrigen Verdrechensgrad einbringen, und sie tau schen sich nie. Vor einigen Tagen hatten wir einen ungewöhnlich skandalösen Fall zn verzeichnen, der die ganze Justiz zum Geipötte macht. Die Jury konnte nämlich den John C. Keegan, einen ganz brutalen Mörder, nicht des Mordes im ersten Grade schuldig besinden, und dieses Nesultat hat selbst bei den am wenigsten Vertrauensseligen Ueberraschung hervorgerufen. Keezan hatte mit seinem Nachdar P. M. Barrett dahier öfters Streit a,eiillbk. Im letzten Sommer nun trank idj Keegan einen Schnaps- iinb Bierrasch an. ffittg in Barretts Wohnung und scho Frau Barrett, welche Mutter von 7 Kindern war, wie einen tollen Hund todt. Die , That war in ihren Einzelheiten so empörend, wie nur möglich. und offenbar eine vorsätzliche. Aber die Geschworenen erkannten nur . auf Mord im zweiten Grade, und Keegan kam mit 12 Jahren Strafhaft davon. Die früheren Musterleistungen dieses Gerichtshofes sind in Kürze folgende: Anfangs des Jahres 1879 wurden Thomas Mc(5ue. Patrick Langen und I. I. Costello wegen Mordes processirt;' die zwei Letzteren wurden freigesprochen, und McCue erhielt wegen Todtschlags" 6 Jahre Zuchthaus. . Im selben Jahre wurde der Mörder William Scott des .Todtschlags" schuldig befunden und bekam 10 Jahre. Dasselbe erhielt gleich darauf der Mörder Thomas Varrett auf dasselbe Verdict. Im April 1831 hatte JameS Müllen dasselbe .Glück; ..wegen, eines brutalen Mordes vrocessirt. erhielt er 10 Jahre für Todtschlag. , William Vurke, wclcher sich den wohlbegründeten Ruf. erworden hatte, der schlimmste RaufboXd im ganzen County zu sein, und welcher die Bevölkerung gewohnheitsmäßig terrorisirte. wurde nach einem scheußlichen, kaltblütig verübten Mord zn 12 Jahren verurtheilt. Dieser Fall erzeugte damals bedenkliche Aufregung. Im selben Gerichtstermin endeten die Mordprocesse von Josepb Arigoni'und Ernesto Gennaro mit Freisprechung, und erhielt der Mörder Giovanni Bodchi 8 Jahre und 4 Monate. Unter den übrigen Herren Mördern, resp. Mörderinnen, lauter .schone Leut" wurden 6 freigesprochen, einer brach auS und wurde nie wieder verfolgt, einer wurde nie processirt, bei S anderen konnte sich die Jury nicht einigen, und 11 erhielten Strafhaft von 2 Jahre 3 Monate an bis 12 Jahre. Es besinden sich darunter Gättlnmörder, Brudermörder, Wirthshaus-Naufbolde und Weglagerer. Das ist wirklich eine erbauliche Statistik, die Einen befremden kann, such wenn man nicht, wie es besagter Correspondent thut, nach dem Galgen lchreit. 2i3 Millionär und sein Sarg. AuS Wilmington, Mass., wird über ein merkwürdiges Zusammentreffen von Umständen im Leben eines deutschen Millionärs berichtet: Wahrend des tollen Trei'sns am Abend des Wahltages als ganz Winchester (von welchem obiges Dorf einen Theil bildet) nur daran dachte, wie morgen die vapiernen Würfel gefallen sein würden, schied im blühendsten Alter ein Mann dabin.. der für diesen Ort mebr gethan bat, als jeder Andere. Das war ker'Milllonär Dr. Heinrich Hiller, welcher hier mit. seiner Gattin ein ziemlich .....,j.v r r. . f 11 T- - 5V? r guiuuiltviliui? , tuji.wv ttuv. wiv vor ! ei locken sraate ifiii ein freund: Nun. wie weit ist die Arbeit an den Särgen gediehen?" Und er antwortete in fAmmhem ?one? V flflNX hth'lts ... I 7 " ISZ wr a o digend. - Meiner wird fertig sein, sobald ich ihn brauche." Er ahnte aber nicht, - n j. v r o . . . r. r.-. tf röte worillcq ia ncjc rurrung ciuuc sollte! Dr. Hiller 'wurde vor 43 "Jahren in Mannheim,. Baden, geboren,. Er absoloirte Vie Universität Gotting'en, kam inZt,r nack London und wurde dort im Vnfir iftstrt mit einer ebenfalls als Arit auöaebildeten Dame bekannt, mit welcher .
endlich den Bund' für's Vebe'n ichlofz.
Das Paar siedelte nach Amerika über, gründete das ültm England Medieal Institute" und erwarb bald ein großes Vermögen. Frau Hiller empfand schon von frühester Kindheit an eine eigenthümliche Furcht nicht vor dem Tode, sondern vor der Verwesung; doch konnte sie sich auch nickt mitder Leichenverbrennung befreunden.' Sie theilte ihre Gefühle ihrem Gatten mit, und vor drei Jahren einigten sich Beide dahin, sich im Voraus recht schöne und haltbare Todtenwoh-nunaen-herstellen zu lassen. Beider Särge bestehen aus spanischem . ri tr i i ! Mahagoniholz, das mit u.'ce,,mg oelegr ist. Auf dem Deckel erblickt man einen nach der Natur geschnitzten Menschenschädel, um welchen sich zwei Neben ranranken. Aus den Augenhöhlen des Schädels kriecht eine grausig aussehende Eidechse; rings umher sieht man eine Anzahl Larven, und im Hintergrunde ist eine untergehende Sonne zu erblicken. In jeder Ecke befinden sich Mottos in Versen. DaS Getäfel an den verschiede: nen Seitenwänden ist mit Eulen, Schlangen und Mäusen geschmückt. Zu Hanpten und zu Füßen sind schöne Blumensträuhe und Drachen angebracht. Jeder der Särge kommt auf mehr als 80,000. Es ist an beiden ein besonderes Neceptaculum zur Aufnahme der Flüssigkeit vorHanden, welche die Leiche im Laufe der Zeit absondert. Denn Frau Hiller ist besonders darum bekümmert gewesen, daß die sterbliche Hülle, wenn sie auch schließlich verfaule, doch wenigstens in der einen oder anderen Form zusammengehalten werde, und dieser sonderbaren Marotte ist denn auch Rechnung getragen werden. Am 6. November nun wurde der eine, für Dr. Hiller bestimmte Sarg fertig, und in derselben Nacht starb der Mann, gerade wie er scherzhaft angekündigt hatte. US der TPlökhöllen.Wtlt. Da im Laufe der letzten Monate ?n sielen Großstädten unseres Landes wie der einmal ein scheinbarer Krieg auf Leben und Tod qcaen die Hasardspiele?Zunft und ihre Institute geführt worden ist. und auch die Slaatsgesetze gegen das Gambeln" jlch vermehrt oder verzcharlt haben, so nimmt das Publikum selbstverständlich ein lebhaftes Interesse an dem Nesultat dieser Bewegung. Dieses Resultat scheint ein nichts weniger als besriediaendes nir die Interessen des Gemeinwohles sein. In New 7)ork ist die edle Brüderschaft nicht unizubringen"' gewesen. Wie es in Kentucky, be sonders ln der Stadt Loulsvllle, damit steht, wurde kürzlich in den Blättern gemeldet. Als ein großes Spielernest war auch Chicago bekannt, " und auch dort scheint keine wesentliche Aenderung eingetreten zu sein. Ueber das jetzige Treiben der dortigen KümmelblättchenNltter u. s. w. wird unter Anderem folgendes geschrieben: Die pielerzunft, welche noch vor wenigen Jahren in ilnsercr Stadt so reich vertreten sr und ein herrliches öeben, ein Leben wie Gott rn Frankreich ?ihrte, scheint, für den unbefangenen öeobachter. der Gartenstadt den Rücken gekehrt und anderswo ihre Thätigkeit ufgcnommcn zu haben. Dies ist jedoch ein Irrthum. Jene arbeitsscheuen Gesellen, auf welche das Wort der Bibel : Sie säen nicht, sie ernten nicht und sind doch herrlicher gekleidet, als alomo in seiner Pracht", passende Anwendung sindet,' haben keineswegs den Ehicagoer Staub von lhren uten geschüttelt, sondern die Mehrzahl derselben lebt noch mitten unter uns und versucht sich, so gut und so schlecht es eben geht, ohne Arbeit durch die Welt zu schlagen. Die Spieler von Beruf, von denen hier die Rede ist, die Schlepper für Spielhöllen und. ähnliches Gelichter, welches von den Brosamen zn leben pflegte, die von dem Tische der Spielhöllenbesitzer abfielen. sahen sich durch die vor anderthalb Iah ren plötzlich erfolgte Aufhebung der Spielhöllen gezwungen, ihre schönen Kleider und Schmucksachen zum Vtandonkel zu tragen, um aus ihrem Erlös ihren Unterhalt zu bestreiten. Im schZbigen, bis an den Hals zugeknöpften Rocke, damit man den Mangel an reiner Wäsche nicht wahrnehme, mit fadenscheinigen Hosen und zerrissenen Schuhen, einen ruppigen Eylinderhut auf daß ungekämmte Haupt gedrückt, zieht der früher so elegante Spieler die Straßen entlang, sich mit bekümmerter Miene nach einem .guten Freunde" umsehend. So ergeht cS zur Zeit der Mehr:ahl der in den hauptsächlichen Spielhöllen in sV-fl r . r früheren ;ayren senyasr - gewesenen, unter dem Sammelnamen Sportsleute" bekannten Bummler. Einige wenige von ihnen verstanden es, als Ausnahme von der Reael, den alten Glan, noch dadurch aufrecht zu erhalten, daß. sie ihr r. 'i (-ini... - l Jen in auoeren lasten ooer qar ln Europa suchten und, nachdem sie dort ihre Taschen gefüllt hatten, nach ihrem geliebten Chicago zmückkehrten, um hier, so lange daS Geld reichte in altgemobnter Weise ein Schlaraffenleben zu sühren. ..Die mittellose Mehrzahl der .portsleute- lfl jedoch, wie schon anqedeutet, so heruntergekommen, daß sie sich in ihr Schicksal ergeben hat und, in Erinnerung an die gute alte Zeit. deS Augenblicks sehnsüchtig harrt, an welchem die Spielhöhlen wieder betrieben werden dürfen, und sie ihr altes lustiges Leben auf Kosten Anderer wieder beginnen können. Mancher sucht auch sein Heil im kleinen Bauernfang, indem er barmlose Stadt; und Landonkel in'g Garn lockt und ihnen im Pokerspiel ihre Baarschaft abnimmt. Keiner der vielen Müßiggänger hat aber Lust, irgevd einen ordentlichen Beruf zu ergreifen, obschon sich viele unter ihnen befinden, welche ein gutnährer.deS Handwerk- erlernt haben. ! Die im Dienste.der Spielhöllenbesitzer stehenden . .Clerks" oder Croupiers", wie sie in Europa genannt werden, kaben sich, als die höheren Vertreter der Spie lerzunft, nach anderen Städten gewandt, wo dem öffentlichen und geheimen Spiel noch keine solche Hindernisse in den Weg gelegt ' werden, wie in Chicago. Alle haben wieder in der Welt des Spielens und WettenS Unterkunft gefunden. Nur von einigen wenigen ist bekannt, daß sie sich einem ehrlichen Gewerbe zumand ten. Die früheren Spielhöllenbesitzer ge viektn mit Baan die Lwchle ibier
? T : ....c i;.t.T.'. rrjur. ' w. sind dieselben anzutreffen. Das Erste waren die automatischen Wägemaschinen.' Darauf folgten -die Bonbons- und Chocoladen-Automaten, zu ihnen gesellten sich dann bald Apparate, welche beim Hineinwerfen eines Fünf-Ce'nt-Stückes Cigarren, sowie gefüllte Streichholzschachteln, an deren einer Seite ' sich daS unvermeidliche Nachtlicht" sur verspätete Nachhausekömmlinqe benndet. in die Hand der Reflectirenden gelangen lassen, ferner Kraftmesser, Automaten, an denen daS Publikum seine Hebe- und Zugkraft erproben kann. öceuerdmgS hat ein sindizer Fabrikant ein Faß constmirt," ans dessen Spundloch sich nach Einwurs deß Nickels ein Gläschen Cognac :c. in eins der in Vereitschaft gestellten SchnapSglaSchen ergient. ZeitungSverkausende Maschinen kommen bekanntlich auch in Gebrauch. ' Daß auch vielfach Mißbrauch und' Unfug mit den Erzeugnissen dieses neuen Industriezweiges getrieben 'wird,' erklärt sich schon auS der Massenbaftlgkelt der öffentlich ausgestellten Fabrikate. Ursprünglich haben böse Buben, die sich den Genuß eines BnbonS zuf dem billigsten Wege verschaffen, wollten, versucht, den Automaten durch runde Bleistückchen zu betrügen, und noch jevt, nachdem man diesen Unfug durch Verbesserung deS Mechanismus unmöglich gemacht hat,' findet der glückliche Besitzer eines Automaten oftmals einen Hosenknovf oder dergleichen im Apparate vor.' Aber der Automat verweigert meist die Herausgäbe seiner Schätze, sobald er merkt, daß man ihn betrügen will, und er strikt" so lange, bis man daS. Falsisicat auS seinem 'Schlunde entfernt. Nun noch einige Worte über Ansartung der Fabrikation selbst. Daß in Hotels automatische Waagen ausgestellt sind, welche, so lange der Proceß des Wägens und der Bescheinigung darüber dauert, ein Lied spielen, mag noch angehen ; aber ein entsetzlicher Apparat ist eS, der jetzt in Nem-Jork aufgetaucht ist und von dem ein dortiges Blatt meldet, daß er fortmährend ein aus 20 Stücken bestehendes Nepertoir auf einer Drehorgel spielt und sich dabei immer wieder von selbst aufzieht und nicht eher schweigt, als bis man ibm mit einem Nickel'dcn Mund verschließt! Vom Jnlande. Der D a r st e l l u n g eines Philatelxhier Blattes zufolge stirbt die Quä kcrbewegung ältesten Stils, sogar die Klcidungsart der Großväter und die strengen Lcbenögewohnheiten mitinbegriffen, nicht nur nicht aus, sondern ist wieder bedeutend im Wachsen. Eine Glocke, w e l ch e im Jahre 1815 zn Ehren des spanischen Königs Fttdinaud VII. gegossen wurde und in einem Kloster religiöse Dienste zu verrichten l aktc, ruft jetzt in einer großen Bleicherei zu Providence. R. I., die Angestellten jeden Tag zur Arbeit. Ein vierbeiniger A n g e k l a gter erschien in Gesellschaft seines zweibeinigen Hcrfit. Charles LuhcS, in einem New Jorkcr Polizeigericht. Ersterer, eine Bulldogge mit dem poetischen Na, men Whitti'er, ist wie ein Polizist unter Eid aussagte ein Kahenmörder und hat im Laufe des Monats Oktober allein 9 harmlose Katzen abgemurkst." Der Herr der edlen Bulldogge wurde wegen Thierquälerei" zum Proceß festgehalten. Der unter dem Namen See, stern" bekannt,: MeereSbewohner ist der größte Feind der Austern. Dizses Thiel ruiuirt gegenwärtig die Austernbetten an der Küste von Connecticut und in ande ren Theilen deS Long Jsland-SundeS. Wenn der .Seestern" in ein Austernbett geräth, verläßt er dasselbe 'nicht 'eher wieder, bis die letzte Auster .vertilgt ist.' DicAesitzer der Austernbetten wollen Versuche a-istellen, um sich von dieser Plage zu betreten, wobei ihnen die Bundes-ischerei-Commission Hilfe leisten wird. V c z ü g l i ch d c S FischreichthumS en Alaska stellt ein Canadier, der soeben von dort zurückgekehrt ist, fabelhafte Behauptungen auf. Er erzahlt u. Ä., an der Tonga ß-Enge habe er einen kleinen Strom gesehen dessen . Oberfläche ganz schwarz von Fischen gewesen sei, und an einigen Stellen sei das Fischgcdränge so groß gewesen, .daß sich die Thiere nicht mehr hätten bewegen, und man sie leicht mit der Hand habe herausnehmen können. Wieder wo anders sollen in einem Netz ' mit einem einzigen Zuge 2500 Lachse ge. sangen worden sein. Also die Welt ist am S. No. oember nicht untergegangen, obwohl eS der Reverend Obadiah VateS in Alabama mit großer Bestimmtheit so prophezeit hatte. Er kann sich trösten, denn er ist nur einer von Hunderten von Propheten", die mit diesem Tage 'rein, gefallen sind, obgleich seine Prophezeiung keine politische war. Uebrigens kann er sich ja jetzt damit ausreden, daß er eS nur bildlich" gemeint und ebenfalls an die Präsidentschaftsmahlen gedacht habe. Allerdings .steht ihm diese Ausrede nur zu Gebote, wenn er sich zu den Anschauungcn der Demokratie, und, zwar der allerweitgehendsten,' bekannt hat. In Osterbnrg,Pa.' fand unlängst ein eigenthümlicher VerciftungS fall seinen traurigen Abschlug. Zum letzten Osterfeste hatte die Frau eincS gewissen Joseph Verkheimer einige Eier gefärbt, und zwar mit einem sogenannten giftfreien Patent - Färbemittel. Die Schale eines der Eier war während des SiedenS zersprungen und die Farbe in Folge dessen in'S Innere gedrungen. Trotz der Warnung seiner Frau aß Verkheimer diese? Ei. Bald . darauf wurde er vou einer : eigenthümlichen Krankheit befallen, welcher er jetzt, nach mehr als halbjShnaem Siechtum, erle
,V.lllllCH Ullif IdUlIllilClIl lUf UIU.l lUCljl um die armen Teufel, welche früher in ihren Diensten standen und jetzt gänzlich heruntergekommen sind. Fortschritte in ?lntomaten. Wie Pilze schießen jetzt überall auto matische, d. b. keine besondere Bedienung bedürfende Maschinen zu allen möglichen Zwecken in das Dasein. Amerika und Europa überbieten sich abwechselnd in der Erfindung und Anwendung solcher Vorrichtungen. An den Bahnhöfen, vor den Läden in den Wirthschaften u. s.
gen ist. Kux Zeit', als die Vcrglstuna
stattfand, hatte, der Mann nahezu 00 Pfund gewogen; er war aber im Derlauf der Krankheit so abgemagert, daß sein Gewicht zuletzt nicht einmal mehr 70 Pfund betrug. Die Wahlen sind jetzt entschieden, aber die Wahlwetteu sind noch lange'nicht bezahlt oder abgetragen. Man berechnet den Gesammtbetrag des Geldes, was in dieser Wahl im ganzen Lande verwettet wurde, auf mindestens S2,000,000. Das ist eher zu niedrig, als zu hoch gegriffen. Davon entfällt der größte Theil auf den Osten, namentlich auf. den Staat New York. Im Westen und auf dem Lande sind viele Wetten nicht in Geldbeträgen, sondern in Form von Versprechungen mehr oder minder komischer Dienstleistungen und Schaustellungen, ja sogar harmloser Körperverstümmluilgen,abgcschlossenworden.l Trotzdem die Wahlcampagne diesmal bis aus die letzten Tage eine ziemlich ruhige war, ist wahrscheinlich toller gewettet, worden, als je zuvor, und die anglo-, amerikanische Presse hat diesen gesetzwidrigen Unfug wacker, gepufft. . -Wo hldie leichteste Strafe, welche je in Amerika über eine der Bigamie schuldig -befundene Person. verhängt wurde, verkündete RichterHopper in Pa terson, N. I. Frau Luc LcwiS wurde als ISjährigeS Mädchen gezwungen, einen Mann zu heirathen, welcher-alt genug war, ihr Großvater zu sein,' und täuschte den Friedensrichter durch falsche Angabe ihres Alters. Die Behandlung jedoch, welche das arme Opfer von ihrem betagten' Gatten erhielt, war eine so grausame, daß sie eines Tages auf und davon lief. Später lernte die junge Frau ihren jetzigen Gatten kennen, den sie heirathete nachdem ihr: von anderer Seite versichert war, daß die erste Ehe wegen ihrer Jugend nicht gesetzlich sei. Jedermann im Gcrichtssaal fühlte Mitleid für die Bedauernswerthe, und man war daher sehr befriedigt, als Richter Hopper in Anbetracht der Verhältnisse das Urtheil verkündete, welches der Angeklagten ein? Haftstrafe von. 20 Tagen im Countvgefängniß zudictirte. I n einem b e g e i st e r t.e n Artikel über die Fortschritte deS TelephonwesenS in unserem Lande äußert sich die Electrical Review" : Worte, die in Philadelphia gesprochen werden, kann man jetzt in Portland. Me., d. h. in einer Entfernung von 450 Meilen, vcrLikhmen. Ein Redacteur dieses BlatteS unterhielt sich vor etwa 3 Wochen von New Jork aus mit einem Herrn in Portland, Me., und verstand jedes Wort deutlich. Der Amerikanischen Telephonund Telegraphencompagnie- in New ?)ork kann man zur erfolgreichen Erösfnung des TelephondiensteS auf diesem großen und geschäftlich so wichtigen Territorium gratuliren. Die großen Geschaftsstädte 'Philadelphia, New 5)ork, Brookig, Albany. New Haven. Hartord, Providence, Boston und Portland nebst den zwischenliegenden Orten stehen jetzt in telephonischer Verbindung, welche somit bereits ein Gebiet umfaßt, welches durch sieben Staaten repräsentirt ist. Mit Beginn des November sind die Leitungen der Compagnie wieder auf eine Anzahl Plätze, z. A. von Albany nach Buffalo, ausgedehnt worden. Gegenwärtig wird dieses großartige System allein in der Nachbarschaft. New Aorks täglich von metr als 100 hervorragenden Manüfacturgeschaften benutzt, welche das Recht dazu "theils durch Pacht auf längere Zeit, theils durch Contract für eine bestimmte Anzahl Tagesstunden erworben haben. Die Verlängerung dieser Telephonleitungen bis nach Pittöburg. Cleveland Baltimore, Washington, Cincinnati und Chicago ist nur noch eine Frage der Zeit und des Geldbeutels. Zu diesem Lobgesang bilden die bitteren lagen so vieler Benutzer des Telephonsystems über schlechten Dienst sogar luf ganz kleine Strecken und mono? polistiscbe Unverschämtheit grelle Miß'one. Man braucht: aber deshalb nicht in der Zukunft zu verzweifeln. .. . v,m Vnslandk. Zu den. in letzter Zeit er, folgten Ausweisungen franzosischer Ossi ciere auS Dtesden und Stungart bringt die 'Köln. Ztg." folgende (anscheinend offiziöse) Rechtfertigung: Ein eigenthüm licheS Licht auf die stets ergebnios ver laufende . französische Spionenriccherei wirft .das Verhalten. sranzösischer.Ossieiere in Deutschland. .Angeblich zum Zweckder Erlernung derdeutschcn Sprache pflegen sich in größeren beütschenTtädkn stets einige französische' Ofsicie aufzu' halten, die nach mehrwöchigen Verweilen eine andere Stadt aufsuchen und sogleich durch neu ankommende. Kameraden ersetzt werden. Sie gehören vorwiegend der Artillerie an, und der Umstand, daß sie fast ausnahmslos deS Deutschen vollkommen mächtig sind, läßt die Begründung ihreö Aufenthalts durch Sprachstudien als nicht stichhaltig erscheinen. s t System in den Reisen französischer Osftciere in Deutschland, und offenbar hanbeln sie alle nach einem ihnen vorgeschrie benen Plane. - Sie nurchen sich mit der Gegend und dem Gelände bekannt, mit den Verkehrsmitteln, den. Flußübergan, gen, dem Charakter und. je nachdem der Mundart der Bewohner. Sie suchen, wenn sich ihnen eine Gelegenheit bietet, geheime Beziehungen anzuknüpfen und militärische Beobachtungen' anzustellen. Die Thatsache, daß sie an bestimmten Orten stets in derselben : Wohnung absteigen, daß sie nie einen regelmäßigen Kursus in der ihnen geläufigen deutschen Sprache durchmachen, sondern gewöhnlich nach längstens 4 bis .6 Wochen,, gewöhnlich nach kürzerer 'Zeit ihren Aufenthält innerhalb Deutschlands wechseln, beweist, daß nicht Prioatstudium, sondern ein einheitlicher Will.' ihr Verhalten bestimmt. Wollte "die deutsche Regierung diesem Beispiele folgen, so würden die deutscherseits nach Frankreich auSgcfandten Ofsiciere unzweifelhaft von der franzssifchen Bevölkerung unter Zustimmung der RegierungSorgane gesteinigt, werden. Die französische Presse wird dle von unS gebrachten Mittheilungen voraussichtlich bestreiten wollen ; dem gegenüber öemerken wir. schon jetzt, daß wir in -der LaKe sind,! die Namen und Aufenthaltsorte der französischen Ofsiciere, auf welche sich unsere Btmerlunaen huieben. zu.nenmn
W l e e l tt K a v i r e l ans
Henri Murgers Zigeunerleben" muthet der Bericht über den Selbstmord einer Pariser Gnsette an, den der Gaulois in seiner letzten Nummer bringt. Im ganzen Quartier Latin" kannte man die kleincBamboula. Sie hatte den Namen von ihrem ersten Liebhaber erhalten, einem pechschwarzen 9!eger, der sie von Havre nacy Paris mitgebracht hatte. Hier war sie dem Schwarzen enllaufen, kaum daß sie auf dem Pflaster der Boulevards heimisch geworden, und führte nun das tolle und leichtsinnige Leben von ihresgleichen in den Nachtcafös und Tanzlokalen. Bor etwa einem Jahre verliebte sie sich in einen Studenten dar Medizin, Namens G. . . Sie gab ihr vagabnndireadcs Leben auf, zog zu ihm in die Straße aint Jacques und lebte mit ihm von dem schmalen Wechsel", den ec von seinen nicht reichen Eltern erhielt. Sie kochte, wusch, flickte und versetzte ihre Schmucksachen für den Geliebten und war glücklich. Im August 'ging der Student in die Ferien zu seinen Eltern. Er ließ die kleine Bamboula mit ein paar Souö zurück und dem Versprechen, recht bald zurückzu5ehren."Es war die alte Geschichte er ließ nichts mehr von sich hören; die Briefe der kleinen Grisetke blieben unbeantwortet, sie aber harrte in Treuen seiner Wiederkehr,, lieh sich von ihren ehemaligen Freundinnen etwas Geld, arbeitete ein wenig und hungerte sich so durch. Allen Lockungen, zu dem ' frit0rn Opfitt-iiirwsf iitfrfrtt mrhrftrttiS i HWViV VVVI XMIHHjnllklif IVtVfcljlHHV ' c. .j" . ff c . r c . r. C - n c und warieie aus oen leoeroeginn ver Unioersitätszeit -im Monat October, wo der Geliebte ja bestimmt' wiederkehren mußte. Er kam aber nicht, und schließlich erhielt die kleine Bamboula die Gewißheit, daß sie verlassen" und betrogen sei. Vor einigen Tagen schloß sie. sich in ihrem bescheidenen Zimmerchen ein, schrieb einen langen traurigen Brief an den Treulosen uud entzündete ein Kohlendecken. Als sie die Wirkung der tödtlichen Gase spürte, nahm sie ein scharfgcschlifsenes Küchenmesser und stieß es sich mit der letzten Kraft inö Herz. D ie Wi ttw e des früheren ungarischen Minister-Präsidenten Gras Melchior Lonyay, die. Gräsin Emilia Lo'. nyay, ist in .Pest einem Schlaganfall erlegen. In ihrer, Jugend war Emilia Koppel, die Tochter des steinreichen Bankiers Friedrich Kappcl, eine blendende, von den vornehmsten Jünglingen der Hauptstadt vielumworbene Schönheit.' Zu denen, welche für sie schwärmten, gehörte auch der Dichter Alexander Petösi. Er hatte sie öfter gesehen, und ohne früher auch nur ein Wort mit ihr gesprochen zu haben, hielt er bei ihrem Vater um ihre Hand an. Herr Kappel verweigerte ihm dieselbe wohl nicht, aber er riech dem juvgcn Dichter, erst mit seiner Aus? erwählten' näher ' bekannt zu werden. Dieser prosaische Vorgang war nicht geeignet, Petösi in seinen Llebesmerbungen zu ermuntern und er zog sich zurück. Fräulein Kappel heirathete dann, am 20. September 1845 Melchior Lonyay. Die Revolution riß Lonyay von der Seite seiner liebenden und geliebten Gattin und seiner Kinder;' er folgte der ungari schen Regierung nach Debreczin; nach Vilagos verließ er das Vaterland und ging nach Paris, seine Familie in der Hauptstadt zurücklassend. Später öffneren sich ihm die Pforten seines Vaterlandes irnd der staalsmäunischen Earriöre, und seine Frau genoß an seiner Seite die hohen Auszeichnungen, welche ihm zu Theil wurden. Die Ministerwürde. der Grasentitel, der Vorsitz im Conseil sielen ihm zu. Dann aber zog er sich von der Politik zurück,, und sein Tod war das Hauptglied der. Reihe von Schicksalsschlügen, welche die Gräfin ereilten. Sie hatte den Verlust ihres LieblingssohneS, sowie anderer Verwandten zu erfahren, sinancielle Sorgen blieben ihr nicht erspart und seit Jahren litt sie an einem quälenden Herzübel, welches' schließlich zu einer Lähmung führte. Der Tod war eine. Erlösung sür sie. . . , . ! In Finnland dauern die Ausweisungen von Juden fort und Niemand scheint sich darum zu kümmern, was aus den Ausgewiesenen wird. In Wiborg haben, wie man der .Daily News- aus Helsingfors schreibt, euer dingS 34 Familien (125 Personen) Befehl 'erhalten,' die Stadt bis zum 1. November oder l;. Januar zu verlassen. Es bleiben dann noch 13 jüdische Familien. zurück. Vor Kurzem wurden eine Anzahl Familien aus Abo ausgewiesen. Im Gouvernement Warschau stehen Ausweisungen von Ausländern in großem Maßstabe bevor. .Wie der Petersburger Korresvondentdes Berl. Tagbl." depeschirt, hat die Warschauer Gouocrnek ments-Polizei allen ausländischen Pächtern russischer Majorate - angekündigt, daß sie innerhalb vier Wochen ihre Pachlungen russischen Unterthanen übergeben und darauf unverzüglich -das russische ßZebiet verlassen müssen. Es .sind fast ausschließlich Deutsche, die von dieser Maßregel betroffen - werden. Nach dem .Kurver Warszamski ist der Gü.terdirektor des Statthalters von ElsaßLothringen, pursten Hohenlohe, Herr Panckel, auf sein Gesuch um Aufnahme in den russischen Untcrthanenvcrband trotz. Verwendung hochgestellter Persönlichkeiten abschlägig beschicken worden. Infolge des März- Ukases, nach welchem ausländischen Juden die Fortführuttg von industriellen und HandelsEtablissements im Königreich Polen verboten wird, haben der Kreuzztg." zufolge. l38 Personen dieser Kategorien ihre Geschäfte aufgegeben bezm. verkauft. In der Zeit vom 13. Juli 1887 bis 13. Juli d. I. sind im Ganzen 1460 ausländische Juden um Aufnahme in ven russischen Unterthanenverband eingekommen, aber alle ': abschlägig beschieden worden. Aus Pulamy wird gemeldet daß in dem dortigen agronomischen Institut zahlreiche Verhaftungen von Stndirenden russischer Nationalität erfolgt sind, und zwar wegen nihilistischer Umtriebe. Eineeigenthümliche Wette haben zwei französische . Liebhaber deS Tourcn-SportS abgeschlossen. Es handelt sich darum, daß Jeder der Beiden erst 30 Earambolen auf dem Billard zu machen, dann einen Kilometer auf einem Dampfschiff-zurückzulegen, hierauf 600 Meter: auf einem Kahne zu durchrudern, ferne? einen Kilometer auf dem Zweirad, Dreirad und Tandem zurückzulegen und zuletzt 200 Meter seit zu gehen hat, -
Dzz.AugusbAaon!
V v , ,rfiivk v TRADE MARK. jr fmMm, mmiy'tu-- ' TROPFEN Magenbefchwerden. Magenkrampf geheilt. San Antonio. Ter., 24. Mai, ,1883. VLiltx zwei Monate litt ich fast fottväbrcnd an Magenkrämpfcn und erst vacbdem ich eine Zeit' lang regelmäßig Dr. Aug. Kcnig'ö Hambilrgkr Trorftn anaewandt hatte, war ich roieder hcrgcstellt. August Alberö. Gestörte Verdauung. C olumbuö, O., 25. Mai. 1833. Sechs Monate war meine Verdauung derart eirörk, daß ich l den erschiedenstcu Mitteln griff, ohne irgend welche Besserung hx erzielen ; söließlich ?edranchte.ich Dr. Anauft König'S Hamburac? Tropfen, welche rnich heilten. A. Stekchaescr. ' lieber 20 Jahre. ' Sebewaiaa, Mich.; 2t. Mai, 1888. Seit dein Jahre leide ich häufig an Magen befchwerden und Aopfscdmerzen, doch sobald ich einige Dosen Dr. August Aönig'S Hamburger Troxfen einaenommea dabe, bin ich wiederhcrgestellt. Qilliam Budde. I allen Apotbekcn zu hslen. THE CHARLES k. VOGELER CO.. Balllnor, . Dr. August. König's 1 QMai'bui?CSr Q ist ei an vonllalickeS SNmittel aeaen kZeschwüre. Schnittwunden, Srand und Brüh' Wunden, Fropdeulta, ßübnerangen, etc. 23 Ct. da Packet. Ja allen Apotheken zuhaben. TUE ARl.ES A. VOCELER COCalUrnon. Ml fjy Aszojyxssa Den einzigen Weg KitmietTttiroaf uncßbutlMchetalat i Sescklechtskrankheuen sichrrundtiuernd juft k A t CVM9 A4M.(1 Ol Ifff ÄII. 4VKV Mannbirtrtk! 2ktblifcit llkbe! bind. lltiftt tK Allt tAf Vtl VVIVVIA HUV VltlUH Ofcl3 fc V "j di?a,n, Hn -Trrttttnna.n.-T'25LV nun. eetten tntt za itcren leveus pr w treu Blldern. Wird in deutscher Errachei. ?egk Einsendung ron 2'tQtnti tu PoskY I fciamp, crg)am verpackt, feti vtxyantu i nrv r? . v i unci)c ; ne insrnM ii ei 1-1 iihih ai, 1 1 tun Kl 'k?i Iton Pl.ire. nahe Eroadway. Tork, i W.l . IN 3nttanapclt3, Jnv., beim Bucb 9 I handle, G. Keyler. 29 Süd Delawu bt,ll $&Z&Z2SsEjZZS! izzzzzzzzz Jtm Ä. cinecke, jr., K?opäisches Bank- und We6f,l-(Yefchäft. cataMlrt 1879) - Cinciunatl, Olxio. Volltttachtrn nach Teutsch lan, Oesterreich und der Echwiz anvefttttgt. konsularische Vkttlaudigun gen besorgt. Erbsckaften . . . o. prompt und sicher inkössin. ß7 Seit?' in Jndiznapolik, 3r.. kodrt z 424 Slld Rkkidian Straß,. 9. K. K3 a t g 1 1 r, 83 Cft Safdlngton S.raj. Stteg 9t osedr, 12 ur d lö Thorx Block. R vBvMvimi. SäCL elyS. ERNST, Stukkateur und Gypser, für einfache und verziert? Arbeiten. &7 Davkö Otraß,, AI Zudianapolit. Mozset - Oslle! Ianot Boh, Sigevthümer. Da grödt, schönZe und Utefte derartig toldl in Itt Stadt. Die geräumige ud schön nngenchtete Hall sieht verewen, Logen uud Privaten zur Abhaltung dsn V allen, Ssuzerten und VersäQnrZusge snter liberale Sedw. a ur VertvgunJ. Cörl Pisgpasl's Deutsche Buch-Handlung! CTo. 7 Oüb Älaöamastr. Veftellungen nd Abonnement aus alle im In und Aotlaude erscheinenden Bucher und Zeitschriften werden angenommen und prompt abgeliefert.. An. und Verkauf, alter Löcher. Soeialiftische Literatur. Die. große I. B. & W. Bahn. . Zlürzeke Linie nach dem Ost und Weste. Die einzige Linie mit sollten Z5?kN uaS Blos mwzton unt Peoria mit Dorchanzk'Wageu uach den Missomi Rioer Paukten in e'vigea Stunden Kemaer al an ere Vahuea. Sbeuf) Durchgang - Schlafwag'N und Stuhlwagen. Wogen'übcr Danoille nach Chicago in kürzerer Zeit zu niedrigeren Preise al andere Bahnen. Die korz'Liaie nach Lpliocfield, Colnm'r, Ch'O vrd allen Vvnkten im südliche und oft. lichev Ob'o. Die lürieste und emzige inie mit DvrchzaVgs.Cchlafwa: nach Urbana, Ob o, BeUkfautaive, Kenton Tiffi, und San. dmkq. Die outdoristtte , Linie öst ich mit Scdnellzeit und Tlcket nach olle bedeutenden östlichen Statten voa $1 ti $1.50 wlniger al reguläre Raten. Zuge im Jndian adstlii Babvhof. thaun J öitch4:,a g. 11:00 ttorg. 9:k?bl pgang j 7:30fj9ea 3:30 11:00 Nbtl i Lm Ofte 7 o,g 3.15 10:3i dd 11 i So fte 3:50 via l0:W,8.40b Feinde Speise- tnc Schlafwagen. Ticket und Auknft eribrilt Sen. Pff Agent, Ges. Lmler, ISS Süd Jlliuci Straße, und Icocr andere Ag.nt der Liai, H. VI B n f n, 9 n. Paff. Aent. ...... ..ßis,.l.s.
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