Indiana Tribüne, Volume 12, Number 50, Indianapolis, Marion County, 7 November 1888 — Page 4

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I , rQj) mm lMNKM iP Ist daZ beste Heilmittel gegen die derschiedenen Leiden der Lunge und Kehle, die Husten. Helserkeit. Braune, ttriau nnz, Engbrüstigkeit. Influenza, Luströhren Entzündung, sowie gegen die ersten Grabe der Schwindsucht und zur Erleichterung schwindsüchtiger Kranken, wenn die Krankheit schon tiefe Ein schritte geniacht hat. PreäS. 25 EentZ. George F. Borfi, (zchfolger von mtl Mrttn.) APOTHEKER Die Ansertignng von Nez;pten geschieht w znverlSsfiger sachverständiger Weise Sckz der Süd Meridian Straße und Ruffell Avenue. Hiesiges. .diauapoliZ, Jad 7. November 1838. SivttSandSregister. ttt tif&rt ame find Itt bl 6tl der Itt Rattit.) Geburten. Lafayette Starrett. Knabe, 3. Nov. Abrose MatitA. MZdchea. 6. Nov. Mike Spier. Mädchen. 2. Nov: H e i r a t h e n. Eloer Grubb mit Clara Robert?. Luther MoVlly mit Flora immonS. G. W. Shaser mit Sallie Minnemeyer. Sensu! Weatlzeeby mit Rasa Dear. William Rosenstiebl. je. mit A. Harter. E. H. Deary mit Katie SSeelzan. . AlSttt Tripp mit Mry Manvama. S. E. Darter mit Julia Plate. Georg Mlller mit Lizzle RamZie. Todesfülle. Toby Miller. 27 Jire. 5. Nov. Ein HandlungS'Reisender gab seine Meinung in kurzen Worten, wie folgt : .Gestern hatte ich eine solche Erkältung, daß ich kaum sprechen konnte. Ich nahm Dr. Vull'S Husten Stzrup nd heute bin ich so gesund wie ein Fisch im Waffer. ES kafftte mich nur 25 Cent?. IST 14 F5lle von Diphtheria. und 1 FZllt von Scharlachfieber setzt in der Stadt. Groöe AuZvahl von Spiellvaaren und nüklickzen Dingen aus dem 5 und 10 Cent Tilche in. der Fair 156 Oft Wasd tagton Strake. Die besten Bürsten kaust man bei V. Schmedel. No. 422 Virainia Avenue. Die G:sellschast .Ba? azia" feiert nächsten Sonntag Abend die Mannt Kirchweih in der Arbeiter Halle. T. 23. Bcosn. Advokat. Van stock, Zimmer 22. Gummiballen in der Fair 153 Ost Washington Str. tg Gksteen Abend kam ein Farbiger mit blutigem Kopse, in StattonSbauS gelaufen und erzählte dab er. als er Hur rah für Harrison schrie, von einem Unbe kannten niedergeschlagen worden sei. Man schickte ihn in? Dilpensarium 5 selbst er sich die Wunde zuflicken ließ. Porzellan, BiSque und Terra Cotta ffiguren in der Fair 156 Ost Washmg. ts Ettabe. 19 Will David und Tim Ferrltter stritten stchheute früh um 1 Uhr über den AuZfall der Wahl. Die Gemüther wa ren ohnedies schsn etuaS erhitzt und fo setzte 3 nicht nur Keile ab. sondern Fttiitter marf seinem Gegner auch einen Stein an den Kopf, ihn schwer verlebend. Pirsummevaarkn in der Fair 156 Ost Waschington Strake. ZudenbestenNeuer-LttficherungS Gesellschasten des Westens gehört unbe dtnat die .Franklin von Indianapolis. Ihr Vermögen beträgt $232.000. Herr 34DN Wocher m Prastöent dle er ane? kannt guten Gesellschaft und ift alS Agent verfolgenden Gesellschaften hterthüttg: British Amerika. Vermögen Z800.000. Detroit F. & M. Vermögen $900.000. ffcanklia. Ind.. Vermögen $232.000. German American. N. Ä.. Vermögen $5,150.000. Die .Franklin- hat nicht nur billige Naten. ne labt au aulzer oen reaelmäkiaen Raten, selbst bei aroken Verlusten keinen Ausschlag erfolgen. Hr. Herman T. Brandt, ist Solicttor für die bienak kytadt und Umieaend. vottZkt0tttSt, Der Mayor var heute mit feiner ernstesten AmtSmiene erschienen und that gar nicht so, als ob ihn der Ausfall der Wahl im Entferntesten berühren würde. JameS HendrickS, der angeklagt war, JameS HenSl y geschlagen zu haben, urde um $5 und Kosten bestraft und dafür daö er sich nicht gutwillig wollte einstecken lasten, mukte er $2 und Kosten blechen. Robert Oliver hat feine Fäuste an dem Kopfe von Iahn Whiteman probirt und der Spak kostete $s und die Kosten. Harrn Highstreet war angeklagt, ein Rafirmeffer gegen I. Baker gezogen zu haben, wurde aber srngesprochen. Die Wahl ist vorüber in htt Verkauf billiger, durch Waffe ? leicht beschädigter Schuhe dauer frt,t Wer sich mit billigem und gutem SchubZeua verleben wrll, spreche daher , H? 6,1 S. P. Marolt, No. 16 Nord! UUi V v r . r I Pennsylvania Strabe,

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Diö Wahl. Wohl noch selten ist hier unter bittercren Gefühlen eine Wahlschlacht geschla gen wokden, als die? gestern der Fall war. Von beiden Seiten waren alle nur er denklichen Anstrengungen gemacht vor den. um zum Siege zu gelangen und man da,f getrost behaupten, daß beide Par teien sich der verweiflichsten Mittel be dienten, um ihre Sache siegreich durchzu führen, das heikt ihre Kandidaten in Amt und Würde zu bringen. Für die Nepa blikantk galt eö. ein vor vicr Jahren vcrloreneL Terrain wieder zu gkwinr.en, für die Demokraten galt eS, da? Feld zu be Häupten, sich die lktzten Errungenschaften nicht so schnell wieder entreigen zu lassen. Von beiden Seiten wurden Taufende und Zthntausende geovfelt um den Wahl kämpf zu führen und dab die riesigen Geldsummen nicht allein dazu versendet wurden, um das Volk über die Absichten der Parteien zu belehren, (von Prinzipien kann nachgerade nicht mehr die Rede fein) das versteht sich von selbst, denn eZ liegt gar nichts Auffallendes und man möchte sagen, gar nicht mehr Beschämendes da rin, wenn in der amerikanischen Politik zu allen möglichen und zu den unlauter ften Mitten gegriffen wird, um zum Siege zu gelangen. Wozu wäre sonst all daö Geld nöthig? Und weil beide Parteien kein reines Geviffen haben, darum wer den die gegensntigen Anschuldigungen von Bltrug und Bestechung mit jeder Wahl schlimmer und die Art und Weise wie dieselben gestern erhoben wurden, war geradezu schmachvoll. ES war eine große Anzahl Bundes GehttfZ.Marschälle zur Beausstchtigung der StimOpläde eingeschwzren worden. und Viele derselben scheinen sich in der Pollzistenrolle so gut gefallen zu haben, dak sie eher dazu beitrugen, Skandal zu machen, als Skandal zu verhindern. Sie machten von der ihnen zuge heilten Gewalt in so willkürlicher Weise Gebrauch, dab eS in einzelnen Fällen der ganzen Rahe und Gelaffenheit der Bürger bedürfte, um ernstliche Austritte zu der hüten. Die Verhaftungen wurden rnaffenhast vorgenommen und über die meisten Fälle berichteten wir schon gestern. Dr. C. I. Ftetcher gehörte auch zu den Verhafteten. Er hat sich weiter nichts zu Schulden kommen laffen, als dab r nach dem er mit angesehen hatte, dab mehrere anständige Bürger ohne jeden Grund ver haftet wurden einen der DeputieS fragte. mit welchem Rechte er die Verhaftungen vornehmt. Als Antwort darauf wurde er selbst unter der Anklage der Einschüch erung von Stimmgebern, abgeführt. Nlcht besser erginz eZ einem Bruder des Doktors, Herrn Horace H. Fletcher, se!cher vom Hunderter Comite beauftragt war, in der 16. Ward eine Liste Derje. nigen zu führen, welche a!S Stimmgeder zurückgewiesen wurden. Indem er diesem Austrage nachkam, machte man die An läge der Einschüchterung gegen ihn anhängig. Für den vorurtheilZlosen 2t ti dürfte es nicht ganz uninterreffant sein. zu hören, dab die meisten der Verhafteten zur sogenannten besseren Klaffe gehören und je gröber in einzelnen Fällen die widerfahrene Ungerechtigkeit auch sein mag, je mehr haben die Herren nun Gelegenheit darüber nachzudenken, wie hier zulande G:seök ausgeübt werden, und dab nicht immer Diejenigen, welche sich den Handhabern der Gesetze beugen müssen die Schuldigen sind. Eine ganz gute Lehre für die "Lw and order" Leute. Trodalltdem ist wie gesagt, von kleinen Kellereien abgesehen, die Wahl hier ohne ernstliche Störung verlaufen. Gestern Abend herrschte natürlich regeS Leben in den Straßen. Alle? war auS gegangen um daS Neueste zu erfahren. Dieses Neueste lieb aber sehr lange auf sich vittten und selbst beute sind alle Nach richten noch mit Vorsicht aufzunehmen. Ein Spüboogkl am Sentinel hatte schon gestern Abend um 7 Uhr eine Depesche httauSzehängt, daß Ntll Volk 20000 Majorität sür Cleveland abgegeben habe, und damit das Zeichen zum Jauchzen und Hurrahrusen gegeben. Auch die Republikaner üblen schon um diese Zeit ihre Stimmen, trotzdem keine Seite irgend welche Ve.'anlaffung dazu gehabt hatte. Ji den Hauptquartieren beider Par tuen ging e verhältnibmäöig rahig zu, und man begnügte sich damit, Bilder der Führer der beiden Parteien auf die Lein wand zu zaubern. General varrnon oai!,, nachdem er rr m ä t . . am Vormittag mit seinem Sohne Ruffell zum Stimmkaflen gegangen war, und seine Stimme adaeaeben kalte, (bai Ke ' , . " helmnib wie er stimmte, verrieth er Kei nm) dai Haus nicht Mthr vmaffen und die Nachrichten wurden ihm durch direkte Telegraphenverbindung in seinem Biblia thekzimmer übermittelt. Er und seine nächsten Freunde hatten biS 1 Uhr Nacht in dem Bibliothekzimmer zugebracht und die Depeschen, welche einliefen, wurden laut verlesen. Um 1 Uhr begab sich Harrrson zur Ruhe und sein Sohn und Schwiegersohn erledigten die Arbeiten. Ebenso langsam wie die Nachrichten auS anderen Staaten einliefen, kamen die Nachrichten au? Marion County. Die Demokraten beanspruchten heut feüh die Erwählung des ganzin County Ticket? mit Ausnahme deS Sheriffs. Heute schon am srühen Morgen beweg, ten sich dicht, Menschenmasten durch die Straben und die ZeltungSossices und Hauptquartiere der Parteien waren von Neugierigen umlagert. Die Leichtgläu bigen. aelck'e vergeffen. dab Wahlnach. Z "A i ,u.uun Öeöjll 3 gksärbt verden. hatten sich ber.it, m f . X. l . l r r-, . . richten gar häusig zur Erfüllung gewiffer lBltchtrompelen angeschafft und bliesen

lustig darauf Schicksal sämmtlicher Candidaten noch nicht entschieden war. Traf doch heute Vormittag noch eine Depesche au New York hur ein. dab der Staat eine Mehr heit von 9.000 für Cleveland abgegeben habe. Die County. Candidaten auf re publikanischer Seite lasten übrigens alle die Köpfe hängen. Heute Mittag um 1 Uhr waren die Be richte aus Marion County immer noch unvollständig. Wenn indeb die noch kehlenden Berichte nicht wesentlich von den bis jetzt eingelaufenen abweichea. so hoffen die Demokraten aus eine Majorität von 600 biS 700 in Marion County. Zu den Geschlagenen gehört jedenfalls auch Dr. Wagner der indeß namentlich viele deutsche Stimmen erhalten bat. Was er von dieser Seite gewann scheint er indeb aus anderer Seite eingebübt zu haben, denn keiner der republikanischen Candidaten wurde von den demokrati schen Politikern fo energisch bekämpft als Dr. Wagner. So z. B. erhielt er im 2. Precinct der 24. Ward 112 Stimmen, während der rep. Sheriffskandidat 102 erhielt, im 3. Precinct der 23. Ward erhielt er 133. der Sheriffskandidat blob 10S. Aehnlich ver hält es sich mit einigen anderen Precinct. aber ti ist nicht wahrscheinlich, dab ihn diele drutschen Stimmen herausreißen uerden. Tatarrh kann nicht kurirt werben durch üubere Mittel, weil dieselben nicht den Slö des Uebels erreichen. Ca tarrd ist eine Blutkrankheit und macht innerliche Mittel nöthig. Hall'S Catarrb Cure wtrkt, innerlich genommen direkt aus Blut und Schleimhäute und wird von den besten Aerzten verschrieben. ES ist ein gutes tonische? Mittel auberdem, und erzielt auberordentliche Erfolge. Zeug niste werden frei verschickt. F I Cbeney k Co. Eigenthümer. To. l-do O. Verlaust in der Apotheke zu 75 CentS. Von Ttraßtnräubera erslagea Jacob Walter. No. 293 Nord Pine Strabe wohnhaft, wurde am Samstag Abend an der Michizan Road in bewubt losem Zustande aufgefunden. Er ist Strabenräubern. welche ihn niederschlu gen und beraubten, in die Hände gesal len. Heute früh kurz nach nach 2 Uhr ist der Mann, welcher ein geachteter Deutscher war, seinen Verletz rnzen erlegen. Er ist nicht mehr zum Bewußtsein gelangt, ehe er starb. Zar Zeit als er niedergeschla gen wurde, hatte er $100 und ine Anzahl Werthpapiere bei sich. Der Mann war etna 60 Jahre alt und hinterläbt eine Frau. Die Leute sind seiner Zeit von Tell City hierherge kommen. WaS soll ich tdua ? Die Svmvtome von Galle sind wohl bekannt. Sie sind nicht gleich bei tu schiedenen Personen. Ein Biliöser ibt selten Frühstück. Häufig aber hat er leider Appetit für Getränke, ober kernen für feste Nahrungsmittel. Sein Zunge steht immer schlecht aus. Wenn sie nicht belegt ist. ist sie wenigstens rauh. Das Verdauungssystem ist ganz auer Ordnung und Diarrhöe oder Schwindsucht mag daS Symptom sein. Ost U stehen auch Hämorrbmoen oder Blutverlust. Kopsichmerzen. Magensäure oder Mazenschmüche treten ein. Die zu heilen, probire Green'S August FloDer' ES kostet wenig und Tausende bezeugen eine Wirksamkeit. tttat Klage Harro S. New gegen BundeSmarshal HawkinS; Klage aus $20.000 Schadener satz. Diese Klage entspringt der geflri gen' Verhaftung Netv'S. welche nach An stcht desselben in willkürlicher Weise ge schehen ist. Daniel Jameson und Brainard Rori son haben heute ebenfall BundeSmar fhal HamkinS auS denselben Gründen aus je 5,000 Schadenersatz verklagt. Um 3 Uhr beute Nachmittag kam auch noch Richard Thompson mit einer solchen Klage. ttai tztt UkriQthA?e vuvtktoe Court Zimmer No. 3. Schnull & Keaag gegen JameS H. Pat'erfon; Cchuldklage. Den Klägern $1,094.93 zugesprochen. Offene Wunden, Entzündungen. Geschwüre. AuSschläge. Infekten. Stiche und dergleichen, werden immer von dem berühmten Salvation Oel geheilt - DaS Wahlresultat lenkt zur Zeit die ganze Aufmerksamkeit auf sich und auf dem NeuigkiitZmarkte sah eS heute sehr flau auS. Diese politische Ausreg ung wird wohl noch ein paar Tage lang anhalten und dann kann man wie der zur Tagesordnung übergehen. Die Wirthschaften haben gestern daS Verbot deS AuSfchankS strenge befolgt, wenigstens wurde kein Wirth dabei erwischt, eS übertreten zu haben. D!e Wirthschasten im Mittelpunkte der Stadt konnten gestern Abend und heute den Verlust wieder reichlich einholen, denn dieselben waren überfüllt von Solchen, welche ihrer Freude Ausdruck gaben und voaSolchen welchen ihrenVerdrub zu ver geffen suchten. t3r Abraham J icobS. der gestern, als er stimmen wollte, von einem Deputy Marshal verhaftet, aber später wieder freigelassen wurde. halte heute die Absicht, den Deputy Marshal zu verklagen. AIS er, um den Namen desselben zu ersahren, heute inS Bundesgericht kam, sagte man ihm, die betreffenden Papiere, seien verloren ge gangen. Er will stch aber die Willkür unter keinen Umständen gefallen lasten und beabsichtigt gegen Marshal Haw kinS Klage zu bringen.

los vZhrend doch das

vk Uoölandß. -Die Hofdamen der KSirZzrn" so schreibt ein Londoner Car kespondent haben ein Vermächtniß er halten, unr es sich in corpore daran wohleraherr zu lassen. Der verstorbene Lord Sackville, Eigner eines wegen seiner Schönheit berühmten Landsitzes, finde Housc, hat testamentarisch verfügt, daß Alles, was tragbar in feinem Schlosse, mit Ausnahme von Familienerostücken. zur Versteigerung kommen and der Ertrag den ")Iaidsoi Ilonour" wörtlich Ehrenjungfrau) in Ihrer Malestät Hofstaat Übermacht roerden soll. Der Ertrag wird auf nicht weniger als 50,000 Pfund Sterling geschätzt. Verheirathete Hofdamen oder Wittwen desselben Ranges bleiben unbedacht. Unter, diesen wechselt die Oberkammersrau (Lady ok the Bedcharnber) mit dem Wechsel eines Eabinets. Sie muß einer gamilie angehören, welche der im Cabi? net vertretenen Partei angehört, dm sie hat das Ohr Ihrer 'Herrin", 'erklärt ein älterer Chronist. Die ")IaicU of ltonour"-danken ab, sobald sie heirathen, mithin ist jenes Vermächtniß eine Art Prämie für weibliches Hagestolzenthum. Was den edlen Lord bewogen, gerade dieser Wesen zu gedenken, die, wie man hier zu Lande sagt, zu den .tepprchunterbreiteten Eristenzen" zählen, wird nicht erklärt, wohl aber, weshalb er seinem Erben, seinem Bruder, den Besitz feiner Mobilien nicht connt. Er hat sein Leben lang mit ihm in bitterem Proceß um jenen selbigen Landsitz gelegen und schon bei Lebzeiten' geäußert, er erde Alles verschenken, wag ihm nicht von Gesetzeswegen verwahrt sei, um es seinem Bruder zu cntzieben. Dieser ist der gegenwärtige britische Gesandte in Washington. Der Kronprinz von England, Prinz von WaleS, hat wahrend seines jüngsten Aufenthaltes in Ungarn den festen Entschluß gefaßt, sein Vaterland mit einer ungarischen Spezialität, die er sehr schätzen gelernt, bekannt )u machen ; er gedenkt mit einem Wort den Nationaltanz der Ungarn, den CsarbaS, nach Großbritannien zu importiren. Diese energische Sprache der Beine, wie sie bei den Magyaren zu Hause ist, hat dem englischen Thronerben in einem so bohen Grade' gefallen, daß er schon In seinen Briefen an die Freunde und Freun binnen in der Heimath unwiderstehliche Propaganda für den Csardas machte, und wie jetzt aus London verlautet, werden dort schon alle möglichen Anstalten getroffen, um auf den bevorstehenden Clitebällen den ungarischen Tanz einzubürgern. Haben erst die Csismen und Sporen denn ohne diese Requisiten läßt sich ein richtiger Csardas kaum den, ken auf dem weltbedeutenden englischen Parquett Boden gewonnen, dann kann es gar nicht fehlen, das der CsardaS die Weltsprache, das Volapük der Beine wird. Fraglich bleibt gegenüber dieser Perspektive, . wie sich die Czechen dieser neuen Errungenschaft den Magyaren gegenüber benehmen wollen. Am Ende verlangen sie von unserem Minister des Aeußern, meint die Berliner Freis. Ztg.", daß er auf dem Wege von enerZischen diplomatischen Noten auch der Polka die internationale Anerkennung erzwinge, damit die Varität hergestellt sei. Der Landgraf Friedrich Wilhelm von Hessen, der, wie gemeldet, aus der Fahrt von Vatavia nach Singa pore in einem Anfall von Geistesstörung über Bord sprang und ertrank, war der Chef der ehemaligen kurfürstlichen Linie des Hauses Heffen; als er (1854 in Kopenhagen) geboren wurde, war man berechtigt, in ihm den zukünftigen Kurfürsten von Hessen zu sehen. Da des letzten Kurfürsten Kinder, weil aus morganatischer Ehe stammend, nicht erbfolgeberech, tigt waren, so durfte man annehmen, baß ihm die inDäncmark lebenden Nachkommen eines Großoatersbruders nachfolgen würden. Das Jahr 186(5 zerstörte alle derartigen Aussichten. Obwohl der Vater des jetzt Verstorbenen, Landgraf Friedrich, mit einer Tochter des Prinzen Karl von Preußen vermählt war und sich sehr bemühte, das Erbe des Kurfürsten anzutreten, so wurde doch die Einverleibung Kurheffens in Preußen vollzogen, und dem damaligen Landgra sen blrcb nichts Anderes übrig, als sich mit Preußen zu vergleichen. Er nahm in der Folge meist seinen Ausenthalt in geffen, auf den Schlöffern Numpenheim und Philippsruhe. Als Landgraf Friedrich 1834 starb, gingen Titel und Besitz auf seinen ältesten Sohn, den jetzt Verunglückken, über. Dieser ist unvermählt geblieben, so da sern Bruder, der 1808 geborene Prinz Alerauder, sein Nachsol' ger geworden ist. Unter der Svihmarke: Eine Dvnamitbombe unter dem Quirrnal bringt II Pretense" eine köstliche Episode zur Wirkiamkelt der deutschen Ge Heimpolizei in Rom. Bekanntlich wurden, um dem Kaiier von fernen Ge? mächern einen freieren Ausblick auf die Siebenhügelstadt zu erschließen, dicht neben dem Quirrnal mehrere alte Klöster eiligst abgerissen und an dieser Stelle die herrlichsten gärtnerischen Anpflanzungen gemacht. Kurz vor der Ankunft des Kaisers erschien in Rom der königl. Polizeidirektor Krüger, um sich durch Augenschein von der Sicherheit der Um gebung zu überzeugen. Zufällig bemerkte er unter einer prächtigen Cacteenarnppe ein großes Loch, woraus er wohl schließen mochte, daß es der Eingang zu einem unterirdischen Minengange wäre. Sofort schlug er Alarm, und erst den bestimmten Erklärungen des KarabinieriOberst Tonelli gelang es, ihn von der Harmlosigkeit der Entdeckung zu überzeugen, indem derselbe dem pflichteifrigen Beamten versicherte, daß ganz Rom aus Katakomben und ahnlichen Minengängen" errichtet sei. So entstand die sehr bald verbreitete Fabel, die deutsche GeHeimpolizei habe in den Gärten deS Quirinal eine Dynamitmine entdeckt! Die erste Bedingung, den öaussrie. den zu erhalten, ist die. dab die Hau, frau stch bestrebt nur gute?, schmackhasle ffleisch aus den Tisch zu bringen. Sol. chel Meisch und die besten Würste aller Hit sind zu haben bei Rudolvh Böttcher. No. 47 Süd Delaware Strabe.

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